Herten zu stark für die Miners, der ETB verliert deutlich

Die ETB Wohnbau Miners müssen sich mit 111:71 den Hertener Löwen geschlagen geben. Dabei starteten die Essener in der Anfangsphase gut ins Spiel und konnten die Partie in den ersten Minuten offen halten. So stand es nach wenigen Minuten 8:10 aus Sicht der Miners. Doch im weiteren Verlauf des ersten Viertels offenbarte die Miners Verteidigung immer wieder große Löcher, sodass es mit einem 33:17 in die Viertelpause ging.

Leider sollte sich dieser Umstand auch im weiteren Verlauf des Spiel nicht drastisch ändern. Herten punktete durch offene Würfe nach Belieben, wogegen die ETBler oftmals schwierige, schnelle Würfe nahmen. Zwar arbeitete das junge Essener Team gut am offensiven Brett und holte über 40 Minuten insgesamt 28 Offensivrebounds, allerdings blieben zu viele Chancen ungenutzt. Besonders Bakkali hatte mit 10 Offensivrebounds (insgesamt 21 Punkte, 15 Rebounds) einen großen Anteil an dieser Statistik. Dennoch waren die Hertener Löwen weiterhin die klar spielbestimmende Mannschaft und führten zur Pause bereits mit 59:27.

Somit war das Spiel schon vor der zweiten Halbzeit so gut wie entschieden. Herten punktete weiter nach Belieben und beim Stand von 81:51 ging es ins Schlussviertel. „Durch die vielen Verletzten war es eine schwierige Trainingswoche. Besonders mit dem Einsatz am offensiven Brett bin ich zufrieden, aber wir müssen weiterhin daran arbeiten, bessere Würfe zu nehmen, um hochprozentiger zu treffen. Insgesamt war Herten aber für uns heute eine Nummer zu stark. Am Sonntag zählt es gegen Recklinghausen“, resümierte Trainerin Romarís nach dem Spiel, welches schlussendlich mit 111:71 endete.

In Herten spielten Alexander (11), Bolte (4), Hamad (4), Tauch (4), Möbes (10), Bakkali (21), Plescher (3), Isanza (8) und Pobric (6).

Schon am Sonntag geht es für die Miners im Eventgame in der Sporthalle „Am Hallo“ (Ernestinenstr. 57, 45141 Essen) um ganz wichtige Punkte gegen einen Tabellennachbarn. Die ETB Wohnbau Miners freuen sich auf die Unterstützung ihrer Anhänger. Um 16 Uhr ist der Sprungball.

Foto: André Steinberg

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