ETB Wohnbau Miners

ETB Miners starten mit einer 74:64 Niederlage in die Saison

Schade, da wäre mehr drin gewesen. Beim ersten Spiel in der 1. Regionalliga West verloren die ETB-Mines beim BSV Münsterland Wulfen mit 74:65 (39:32). Trotz der Niederlage ist das Trainerduo Wendt/Wilder nicht unzufrieden.

Die Miners starteten gut in die Partie und gingen durch einen Korbleger von Jozo Brkic mit 2:0 in Führung.  Patrick Carney legte direkt einen Dreier nach und schnell führten die Miners mit 5:0 Punkten.

Diese Führung hielt bis zu 7. Spielminute, ehe die Gastgeber mit meinem 6:0 Lauf das  erste Viertel mit 20:;15 für sich entschieden.

Dieses Polster sollten die Wulfener bis zum Ende des Spiels nicht mehr hergeben.

Beide Teams spielten dennoch auf Augenhöhe, die Miners kamen nicht wirklich näher ran und der BSV Münsterland Wulfen konnte sich nicht ernsthaft absetzen.

Beim Spielstand von 39:32 ging es in die Pause.

Die zweite Spielhälfte begann mit zwei erfolgreichen Freiwürfen der Wulfener. Doch allmählich kamen die Miners besser ins Spiel: Agyapong, Carney, Richter und Ajagbe waren erfolgreich und plötzlich stand es nur noch 44:42 (26. Spielminute) für die Gastgeber.

Doch näher kamen die Miners nicht mehr ran. Das Spiel blieb knapp, doch am Ende gingen den Carney und Co die Luft aus und musste Wulfen ziehen lassen.

„Es war das erwartet schwere Spiel für uns“, zieht  Headcoach Lars Wendt, der selbst sieben Minuten spielte, eine erste Bilanz. „Wir haben nicht schlecht gespielt und konnten über weite Strecken unseren Spielplan umsetzen, doch uns fehlte die spielerische Alternative und Entlastung insbesondere durch den Abgang von Chris Alexander.“

So sieht es auch Raffi Wilder: „Durch den Wegfall von Thomas Szewczyk, der noch immer verletzt ist, und Chris Alexander mussten wir zum Teil die komplette Mannschaft umstellen und Spielpositionen verändern. Dadurch haben wir dann einige falsche Entscheidungen getroffen und schlechte Würfe genommen.“

Damit umschreibt Wilder die Tatsache, dass die Fehlerquote zu hoch und die Trefferquote nicht wirklich gut war.

War die Zweierquote bei 55.5 Prozent (20-36 Versuchen) noch okay, so lag  die Dreierquote  nur bei  20,8 Prozent (5-24 Versuchen). Wenn man sich dann noch die Freiwurfquote von 55,6 Prozent (10-18) und das Reboundverhältnis (28 Miners/39 Wulfen) anschaut, dann werden die Gründe dieser Niederlage deutlich.

Raffi Wilder: „Wir wussten, dass wir es in diesem Spiel personalbedingt schwer für uns werden würde. Wir müssen jetzt schnellstmöglich die Lücke unseres US-Spots schließen und Thomas Szewczyk fit bekommen, dann sind wir auf jeden Fall konkurrenzfähig.“

Besonders loben möchte Raffi Wilder aber Michael Agyapong, der die ganze Woche krankheitsbedingt nicht trainieren konnte, aber mit unwahrscheinlich viel Einsatz spielte, 10 Rebounds holte und noch sechs wichtige Punkte erzielte. Genauso zufrieden war Wilder mit Patrick Carney, der 35 Minuten spielen musste. Bedanken möchte sich Raffi Wilder vor allem auch bei seinem Headcoach Lars Wendt, der trotz schwerer Verletzung nach über drei spielfreien Jahren das Trikot übergezogen hat und sich in den Dienst der Mannschaft gestellt hat.

„Lars hat sieben Minuten gespielt, um Patrick zumindest einige Minuten Pause zu gönnen. Davor ziehe ich meinen Hut.“

Die Punkte teilten sich: BSV Münsterland Wulfen – ETB MIners Essen 74:65 (20:15 / 39:32 / 51:46)

Agyapong:(6); Weichsel: (2); Richter (9); Janoschek (15); Wendt (2); Ajagbe (3); Brkic (5), Carney (13); Koulibaly (10).

Das erste Heimspiel in der Sporthalle am Hallo findet am kommenden Samstag, 2. Oktober , um 19:30 Uhr gegen Recklinghausen statt.

Karten gibt es nur im Vorverkauf unter rheinruhrticket.de Online-Shop – ETB Miners

 

Hinweis vor dem Kartenkauf:
Der Zutritt zur Halle ist nur mit dem Nachweis eines negativen Schnelltests (nicht älter als 48 Stunden), einem PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden), gilt für unter 16-Jährige (3G), einer vollständigen Impfung oder dem Nachweis einer Genesung (nicht älter als 6 Monate), für alle über 16-Jährigen (2G) gestattet.

Sollte kein Nachweis vorliegen wird der Zutritt zur Halle durch den Ordnungsdienst verwehrt. An der Halle wird keine Möglichkeit für Schnelltests angeboten.

Verpflichtung aller Teilnehmer zum Tragen von Mund-Nasenschutz innerhalb der Halle!
Es gilt das grundsätzliche Gebot zum Tragen einer medizinischen bzw. FFP-2 Maske ab dem Vorplatz der Sporthalle „Am Hallo“. Nach Einnahme des jeweiligen Sitzplatzes darf die Mund- und Nasenbedeckung abgenommen werden.

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