Bittere Niederlage beim Tabellenführer

80:62 in Herford
„Wirklich schade, da wäre in voller Besetzung mehr drin gewesen!!
Raffi Wilder, der das Spiel in Herford als Verantwortlicher coachte, zeigte sich nach der 80:62 (22:18; 37:38;60:49) Niederlage beim Tabellenführer in Herford enttäuscht.
Die MIners nämlich zeigten über weite Strecken nicht nur eine großartige Leistung, sondern vor allem auch einen genauso großen Kampf und Willen.
Aber der Reihe nach:  Noch Mitte der vergangenen Woche bereiteten sich die Miners optimistisch auf dieses so wichtige Auswärtsspiel vor. Zum ersten Mal seit Saisonbeginn waren alle Spieler gesund und das Trainerteam sah sich durchaus in der Lage, das Spiel in Herford gewinnen zu können.
Doch dann kam alles anders.  Zunächst meldete sich Jozo Brkic krank, dann folgten Patrick Carney, Thomas Szeewczyk und auf dem Weg nach Herford fiel auch noch Marcel Koulibaly aus, dem  es gesundheitlich plötzlich nicht gut ging. So gingen die Miners mit einem so dünn besetzen Kader in dieses Spiel,  dass sich sogar Headcoach Lars Wendt kurzfristig entschied, selbst mit aufzulaufen, um den Spielaufbau aushilfsweise mit zu organisieren.
Trotz diesen Mankos starteten die Miners gut in dieses Spiel und führten schnell mit 7:0.
Der Konter des Tabellenführers ließ allerdings nicht lange auf sich warten.
Herford glich aus und übernahm anschließend mit 12:7 die Führung. Doch Nino Januschek traf von Downtown und Lars Wendt legte direkt mit zwei Punkte zum 12:12 nach.
Anschließend hatte der Tabellenführer wieder das Momentum auf seiner Seite. Mit einer aggressiven Verfteidigung setzen die Ostwestfalen die Miners in dieser Phase des Spiel extrem unter Druck und gingen ihrerseits wieder mit 17:12 in Führung. Das Spiel entwickelte sich auf einem spannenden Niveau. Wendt und Peterson trafen von der Dreierlinie, so endete das 1 Viertel mit 22:18 für den Tabellenführer.
Im zweiten Viertel zeigten die Miners jedoch, dass sie in der Lage sind, mit jedem Spitzenteam in der Liga mitzuhalten. Vor allem Devin  Peterson mit 25 Punkten,  9 Rebounds und 4 Assists sowie Michael Agyapong mit insgesamt 15 Rebounds und 6 Punkten  räumten mächtig ab und waren in diesem Spielabschnitt mehr als ebenbürtig . Der ETB gewann das zweite Viertel und ging mit einer knappen 37:38 Führung in die Pause.
„Im zweiten Viertel haben wir wirklich alles umsetzen können, was wir uns vorgenommen haben“, zeigt sich Wilder sehr zufrieden.
Im dritten Viertel allerdings hatten der ETB nichts mehr zuzusetzen.
Der Druck des Tabellenführers nahm zu, die Kraft der Miners dagegen ab, so mussten die Miners von  der 24.bis zur 29.  Minute einen 0:19 Lauf über sich ergehen lassen.
„In dieser Phase hat nicht mehr viel geklappt. Wir hatten personell keine Optionen mehr, uns fehlte die Kraft besonders in der Offense“, so die Analyse von Raffi Wilder.
Im letzten Viertel konnten die Miners zwar nochmals verkürzen, ließen aber auch in dieser Phase zu viele  leichte Punkte, vor allem von der Freiwurflinie, liegen.
Raffi Wilder: „In den letzen Minuten haben wir nur zwei von 6 Freiwürfen getroffen. So kann man kein enges Spiel für sich entscheiden. Daran müssen wir weiter intensiv arbeiten.“ Einen Vorwurf indes macht der sportliche Leiter der Miners seinem Team nicht. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht und einen harten Kampf geliefert. Aber uns fehlten vier Leistungsträger und mit einer so engen Personaldecke kann man ein Spitzenspieler nicht gewinnen.“ Bleibt zu hoffen, dass sich die personelle Lage der Miners schnell wieder normalisiert.
Nach dieser Niederlage finden sich die Miners weiterhin mit 8 Punkten auf Platz 11 der Tabelle wieder
Die Punkte gegen Herford teilten sich: Peterson (25), Richter (12), Szewczyk (dnp); Agyapong (6/15 Rebounds); Ajagbe (2); Broer (3) Janoschek(5), Kazembola (2) und Lars Wendt mit  7 Punkten.
Am kommenden Wochenende, 27. November, empfangen  die Miners den SV Haspe 70 im Hallo. Sprungball ist um 19:30 Uhr.
Karten gibt es nur im Vorverkauf unter rheinruhrticket.de Online-Shop – ETB Miners
Es gilt die 2G Regel!
Hinweis vor dem Kartenkauf:
Der Zutritt zur Halle ist nur mit dem Nachweis eines negativen Schnelltests (nicht älter als 24 Stunden), einem PCR-Test (nicht älter als 24 Stunden), gilt für unter 16-Jährige (3G), einer vollständigen Impfung oder dem Nachweis einer Genesung (nicht älter als 6 Monate), für alle über 16-Jährigen (2G) gestattet.
Sollte kein Nachweis vorliegen wird der Zutritt zur Halle durch den Ordnungsdienst verwehrt. An der Halle wird keine Möglichkeit für Schnelltests angeboten.
Verpflichtung aller Teilnehmer zum Tragen von Mund-Nasenschutz innerhalb der Halle!

Es gilt das grundsätzliche Gebot zum Tragen einer medizinischen bzw. FFP-2 Maske ab dem Vorplatz der Sporthalle „Am Hallo“. Nach Einnahme des jeweiligen Sitzplatzes darf die Mund- und Nasenbedeckung abgenommen werden.

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