Niederlage gegen Herten schnell abhaken

ETB Miners müssen an diesem Wochenende gegen Deutz und in Leverkusen gleich doppelt ran

Viel Zeit, die Wunden nach der unglücklichen und vermeidbaren Niederlage gegen Herten zu lecken, bleibt den ETB-Miners nicht, denn gleich an diesem Wochenende müssen die Mannen um Lars Wendt und Raffi Wilder direkt wieder doppelt ran.
Dabei könnten die Aufgaben an diesem Freitag gegen Deutz und am Sonntag in Leverkusen kaum schwerer sein.
Der Deutzer TV hat in dieser Saison erst ein Spiel äußerst knapp mit 76:73 gegen Dorsten verloren und teilt sich so gemeinsam mit Herten, Herford und Ibbenbüren die Tabellenspitze. Leverkusen dagegen belegt mit erst zwei Niederlagen Platz 5 der Tabelle.
„Wir stehen vor einem wichtigen und richtungsweisenden Spielwochenende, welches wir natürlich sehr gerne bestmöglich mit zwei Siegen abschließen wollen“, so Headcoach Lars Wendt. „Aber natürlich wissen wir der schwere dieser beiden Spiele.“
Für die Miners hat die Vorbereitung auf dieses Doppelspielwochenende direkt am vergangenen Sonntag begonnen. Das Trainerteam bat zur Nachbetrachtung der knappen Niederlage und sparte dabei auch nicht mit klärenden Worten.
„Wir haben gemeinsam die letzten Spielminuten analysiert, die Fehler ganz offen angesprochen und persönliche Gespräche mit den Spielern geführt“, so Raffi Wilder. „Die Mannschaft ist und war natürlich sehr geknickt, wir hoffen jetzt aber auf einen positiven Lernprozess und darauf, dass wir zukünftig bessere Lösungen in so knappen Spielen finden werden.“
Die Mannschaft um Patrick Carney zumindest ist hoch motiviert und dementsprechend engagiert in die Trainingswoche gestartet.
Mit dem Deutzer TV kommt ein Gegner nach Essen, der zwar auf Import- und EU-Spieler verzichtet, dafür aber über eine sehr erfahrene und über einen langen Zeitraum zusammenspielende Mannschaft verfügt. Offensiv getragen wird das Team von Point Guard Patrick-Oliver Reusch, Small Forward Anton Geretzki und Center Christian Fröhlingsdorf, wobei letzterer mit 213 cm schon eine Macht unter den Brettern ist.
„Deutz ist offensiv zwar nicht die stärkste Mannschaft und auch aus der Distanz nicht ganz so gefährlich“ weiß Lars Wendt zu berichten. „Aber dafür suchen die Mannen um Cheftrainer Nils Müller häufig das Inside-Spiel und sind so sehr erfolgreich.“
Auch in der Defense wissen die Deutzer, laut Wendt, gut zu überzeugen und gehören somit nicht umsonst zu den Top-Teams in der Regionalliga.
„Wir dürfen uns keinesfalls den Spielrhythmus von unserem Gegner aufdrängen lassen, sondern müssen von der ersten Minute an das Spielgeschehen bestimmen. Wenn es uns dann noch gelingt, die Rebounds zu kontrollieren, dann werden wir das Spiel gewinnen“, ist sich der Cheftrainer sicher.
Nicht leichter wird das Spiel am darauffolgenden Sonntag werden. Leverkusen hat einen jungen und sehr tief besetzten Kader mit einigen Doppellizenzspielern, die regelmäßig in der Pro-A Mannschaft von Leverkusen zum Einsatz kommen.
Raffi Wilder: „Das Spiel wird ein wenig einer Wundertüte gleichen, denn man weiß nie genau, wer gerade im Kader stehen wird. Da Leverkusen am Sonntag in der ProA allerdings spielfrei hat, müssen wir davon ausgehen, dass Trainer Karsten Schul in Bestbesetzung antreten kann.“
So müssen sich die Miners auf eine junge Mannschaft einstellen, die nicht nur aggressiv verteidigt, sondern in erster Linie einen schnellen Ball spielt und dabei hochprozentig scoren kann. Unter Beweis gestellt hat das die Leverkusener Reserve gerade am vergangenen Wochenende beim 109:76 Sieg gegen Dorsten.
„In diesem Spiel haben allein sechs Spieler zweistellig gepunktet, zwei weitere haben 9 und 8 Punkte erzielt“, so Wendt. „Wir müssen also auf der Hut sein und uns auf ein sehr schnelles Spiel einstellen.“
Die Miners können dabei personell bis auf Lenny Weichsel, der noch immer pausieren muss, aus dem Vollen schöpfen.
„Wir hoffen, dass wir bis zum Wochenende alle fit bleiben und so diese beiden Spiele mit fast voller Stärke bestreiten können. Wir wollen auf jeden Fall beide Spiele gewinnen und uns in der Tabelle weiter nach oben orientieren. Das ist unser Anspruch“, ergänzt Raffi Wilder.
Sprungball gegen Deutz ist am Freitag, 5. November, um 20 Uhr im Sportzentrum am Hallo an der Ernestinenstraße.
Sprungball in Leverkusen ist am Sonntag, 7. November, um 15 Uhr in der Herbert Grunewald Halle 9, Marienburgerstraße 4 in 51373 Leverkusen.
Das kommende Heimspiel der ETB Miners ist am Samstag, 13. November, um 19:30 Uhr gegen die NEW Elephants Grevenbroich.
Karten gibt es nur im Vorverkauf unter rheinruhrticket.de Online-Shop – ETB Miners

Hinweis vor dem Kartenkauf:
Der Zutritt zur Halle ist nur mit dem Nachweis eines negativen Schnelltests (nicht älter als 48 Stunden), einem PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden), gilt für unter 16-Jährige (3G), einer vollständigen Impfung oder dem Nachweis einer Genesung (nicht älter als 6 Monate), für alle über 16-Jährigen (2G) gestattet.
Sollte kein Nachweis vorliegen wird der Zutritt zur Halle durch den Ordnungsdienst verwehrt. An der Halle wird keine Möglichkeit für Schnelltests angeboten.
Verpflichtung aller Teilnehmer zum Tragen von Mund-Nasenschutz innerhalb der Halle!
Es gilt das grundsätzliche Gebot zum Tragen einer medizinischen bzw. FFP-2 Maske ab dem Vorplatz der Sporthalle „Am Hallo“. Nach Einnahme des jeweiligen Sitzplatzes darf die Mund- und Nasenbedeckung abgenommen werden.

Foto von Stefan Jurgeleit/Kai Jahn/ Klaus Preußer – Löwen Mediateam

 

 

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