Underdog gegen Ibbenbüren

ETB-Miners haben am Samstag eine schwere Aufgabe vor der Brust

Wenn an diesem Samstag ab 19:30 Uhr der TV Ibbenbüren seine Visitenkarte im Essener Hallo abgibt, dann liegt nach der schweren Verletzung von US-Spielmacher Devin Peterson im Spiel gegen Recklinghausen eine weitere Horrorwoche hinter den ETB-Miners.
„Wir haben unseren Sieg nach Verlängerung teuer bezahlen müssen“, so ein frustrierter Raffi Wilder.

Denn mittlerweile steht fest: Peterson hat eine schwere Bänder- und Sehnenverletzung am Knöchel erlitten und wird den Miners mindestens 8 bis 10 Wochen fehlen. „Es ist und bleibt einfach eine unglaubliche Seuchensaison“, so Wilder weiter. „Devin hatte sich gerade richtig akklimatisiert und hat die Leistung gebracht, die wir von ihm gebrauchen, um unser Saisonziel zu erreichen.“

Nun heißt es für die Miners einmal mehr, das komplette Spiel der Mannschaft neu zu organisieren.

Keine leichte Aufgabe für das Trainerduo Wendt/Wilder. Und dass gerade jetzt an diesem Samstag mit Ibbenbüren der aktuelle Tabellenzweite nach Essen kommt und am darauffolgenden Mittwoch das Nachholspiel gegen Haspe 70 ausgetragen wird, macht die Situation nicht einfacher.

Zunächst aber versuchen die Miners sich auf das Spiel am Samstag vorzubereiten.
„Ibbenbüren hat zwar am vergangenen Spieltag sein Heimspiel gegen die BBA Hagen überraschend verloren, jedoch fehlte in diesem Spiel die Hälfte des Teams krankheitsbedingt“ so Lars Wendt. „Das Gesicht der Mannschaft wird also am kommenden Samstag wieder ein ganz anderes sein.“
Der Headcoach weiß aber sehr genau, was ihn erwartet!
Der Tabellenzweite spielt eine ganz starke Saison, wobei die Last auf vielen Schultern verteilt wird.
„Ibbenbüren ist sehr erfahren und hat sechs bis sieben Spieler, die regelmäßig zweistellig punkten können und dieses auch tun“, so Wendt. „Dabei attackieren sie in der Regel den Korb und favorisieren das Inside-Spiel. Jenseits der Dreierlinie schließt der Gegner von der niedersächsischen Landesgrenze verhältnismäßig selten ab.“
Für die Miners bedeutet das einmal mehr Schwerstarbeit mit einem immer kleiner werdenden Kader.

Abel Baptista verstärkt die Miners

Ein wenig Entlastung allerdings könnte Abel Baptista bringen, der jetzt ganz aktuell aus Dorsten, nach dem diese den Vertrag auflösten, kommend für den ebenfalls verletzten Fabian Richter nachverpflichtet werden konnte.
Baptista kommt gebürtig aus Belgien und wird in Essen auf den Positionen 3 und 4 eingesetzt werden. Für Dorsten absolvierte er allerdings nur drei Spiele bevor er sich verletzte. Nun will er bei den Miners neu durchstarten.

„Abel ist sicherlich ein guter Spieler, der in Belgien sowohl in der ersten, als auch in der zweiten Liga gespielt hat“, so Wilder, „aber wir dürfen jetzt keine Wunderdinge erwarten. Abel wird uns sicherlich helfen können und vor allem in der Defense Stabilität bringen, aber er war jetzt auch lange verletzt und wird seine Zeit benötigen.“

So gehen den Miners besonders in der Offensive immer mehr die Alternativen aus.
Den Spielaufbau wird nun überwiegend Patrick Carney übernehmen müssen, der damit selbst weniger punkten kann und wird.
Lars Wendt: „Wir haben jetzt noch weniger Scoring als zuvor. Im Umkehrschluss heißt das, dass wir noch härter in der Verteidigung arbeiten müssen.“

Um, laut Wendt, am Samstag überhaupt eine kleine Chance auf den sechsten Heimsieg und den vierten Sieg in Folge haben zu können, müssen die Miners den Gegner unter 60 Punkte halten.

„Eigentlich ist es in unserer Situation nicht zu schaffen, aber wir werden alles versuchen“, verspricht der Headcoach. „Die Mannschaft ist in dieser schweren Zeit noch enger zusammengerückt und zieht voll mit. Sie will die Serie unbedingt ausbauen.“

Natürlich hoffen die Miners, dass auch die Zuschauer gerade jetzt in die Halle kommen und das Team in dieser schweren Zeit unterstützen.

Das Heimspiel gegen Ibbenbüren findet an diesem Samstag, 15. Januar, in der Sporthalle Am Hallo statt.
Sprungball ist um 19:30 Uhr.

Das Nachholspiel gegen Haspe findet am Mittwoch, 19. Januar, um 20.15 Uhr im Hallo statt.

Es gilt die 2G Regel!
Der Zutritt zur Halle ist nur mit dem Nachweis einer vollständigen Impfung oder dem einer Genesung (nicht älter als 6 Monate) für alle über 16-Jährigen (2G) gestattet. Bzw. für alle unter 16 Jahren mit einem negativen Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder einem PCR-Test (nicht älter als 24 Stunden) oder einem Impf- oder Genesenennachweis (nicht älter als 6 Monate) gestattet.
Sollte kein Nachweis vorliegen wird der Zutritt zur Halle durch den Ordnungsdienst verwehrt. An der Halle wird keine Möglichkeit für Schnelltests angeboten.
Verpflichtung aller Teilnehmer zum Tragen von Mund-Nasenschutz innerhalb der Halle!
Es gilt das grundsätzliche Gebot zum Tragen einer medizinischen bzw. FFP-2 Maske ab dem Vorplatz der Sporthalle „Am Hallo“. Nach Einnahme des jeweiligen Sitzplatzes darf die Mund- und Nasenbedeckung abgenommen werden.

Karten gibt es nur im Vorverkauf unter rheinruhrticket.de Online-Shop – ETB Miners
Am Spieltag selbst können ab 16:30 Uhr Tickets noch per Mail an ticketing@miners.ruhr unter der Angabe der Anzahl und Namen reserviert werden.

 

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