Kategorie: Allgemein

Noah Westerhaus wechselt zurück nach Essen

Power Forward mit starkem Wurf verstärkt die Miners im Backcourt

Noah Westerhaus kommt zurück nach Essen. Der heute 24-jährige Power-Forward wechselt aus Limburg, Regionalliga Südwest, zu den Miners.

Diese Verpflichtung mag zunächst für ein wenig Verwunderung sorgen, lief Westerhaus bereits in der Saison 19/20 einige Spiele im Miners-Trikot auf, heuerte dann jedoch für alle überraschend, in Koblenz an.

Nun also folgt Noah Westerhaus die Zweite hier in Essen. Der Power Forward kommt mit der Expertise von 15,5 Punkte im Durchschnitt bei 23 Spielen, die er in der vergangenen Saison für Limburg in der Regionalliga Südwest absolvierte.
Dabei verwandelte er 53 Prozent seiner Zweipunktewürfe und 35 Prozent seiner Dreier. Zudem angelte er sich im Schnitt sieben Rebounds pro Spiel, verteilte zwei Assist und klaute seinem Gegner 1,5 Mal den Ball pro Spiel. Insgesamt erreichte Westerhaus bei einer Spielzeit von 38 Minuten pro Spiel eine Effektivität von über 15.

„Diese Werte sind für einen Spieler seiner Größe sehr beachtlich“ so Headcoach Lars Wendt. „Noah ist genau der Spielertyp, den wir brauchen und gesucht haben. Wir freuen uns wirklich sehr über diese Verpflichtung.“

Der 2,02 Meter große Neuzugang begann seine basketballerische Karriere in Quakenbrück, wo er für das JBBL Team der Artland Dragons auf Korbjagd ging. Zur Saison 2015-16 wechselte Westerhaus nach Bremerhaven, wo er für BSG Bremerhaven in 20 Spielen in der Regionalliga auflief. Anschließend zog es den Power Forward nach Wolfenbüttel in das Nachwuchsprogramm des Bundesligisten Braunschweig, wo er für die MTV Herzöge Wolfenbüttel in der ProB und in der 2. Regionalliga sowie gleichzeitig in der NBBL der Junior Löwen Braunschweig Spielzeit sammelte. Nach zwei Jahren weg von der Heimat zog es Westerhaus zurück nach Quakenbrück, wo er in der Saison 2017-18 für die Artland Dragons 9 Spiele in der ProB absolvierte. Gleichzeitig stand er im Kader der Zweitvertretung in der 2. Regionalliga, bevor er über Essen, Koblenz und Limburg jetzt zurück nach Essen wechselt.

Raffi Wilder beschreibt die Fähigkeiten des Big Mans wie folgt: „Noah ist nicht nur Linkshändler, sondern ein athletischer und vielseitiger Spieler mit besten physischen Voraussetzungen für Basketball. Er ist ein sogenannter Stretch-Four, der durch seine Wurffähigkeiten das Feld in die Breite ziehen soll und kann. Zudem ist er durch seinen sicheren Wurf ein wirklich guter Pick-and-Pop-Spieler.“

Die Rolle, der Westerhaus hier in Essen spielen wird, wird allerdings eine andere sein, als in Limburg.

„Noah ist für uns kein Go-to-Guy mit allen Freiheiten, wie er sie in Limburg hatte“, erklärt Lars Wendt. „Er wird bei uns eine Rolle im Team einnehmen und ist zunächst als Backup für Sadiq eingeplant, wobei Noah aufgrund seines sicheren Wurfes sich sicherlich ein wenig weiter weg vom Korb orientieren kann.“

Auch Westerhaus freut sich sehr, hier in Essen eine zweite Chance zu bekommen. „Der Kontakt zu Raffi und Lars und das Tryout haben mich schnell überzeugt. Wir werden sicherlich eine coole Mannschaft haben und hoffentlich eine erfolgreiche Saison spielen können. Ich freue mich, wieder hier sein zu dürfen und werde das in mich gesetzte Vertrauen nicht enttäuschen.“

 

Der ETB-Kader besteht derzeit aus:
Headcoach Lars Wendt

Sportlicher Leiter & Assistent-Coach Raffi Wilder

Spieler:
Patrick Carney; Michael Agyapong; Sadiq Ajagbe; Nikita Khartchenkov; Devin Peterson, Lasse Bungart und Noah Westerhaus.

Weitere Kadernews folgen in Kürze!

 

Jozo und Lenny beenden ihre Karriere

Jozo Brkic und Lenny Weichsel werden in der kommenden Saison nicht als Spieler der Miners unterwegs sein und Ihre Karrieren auf dem Niveau beenden.

Jozo und Lenny sind in der Saison 2020/21 zum Team dazu gekommen. Leider konnte aufgrund von Corona aber kein Spielbetrieb stattfinden.
In der letzten Saison bei den Miners kommen beide Spieler insgesamt auf 41 Spiele und im Durchschnitt auf 36 Minuten pro Spiel. Sie erzielten zusammen 256 Punkte und holten 177 Rebounds.
Aufgrund ihrer Erfahrungen konnten beiden die ganze Saison über gerade den jüngeren Spielern im Team zur Seite stehen und wegweisende Tipps und Tricks an die Hand geben.

Lenny bleibt als Physiotherapeut Teil des Teams – Jozo spielt weiter in der zweiten Mannschaft des ETB

Beide Spieler werden aber weiterhin für unseren Verein aktiv sein. Lennart Weichsel wird in der kommenden Saison als Physiotherapeut im Team bleiben und unsere Jungs weiterhin unterstützen und zur Seite stehen. „Ich habe mich für das Retirement entschieden, da ich mir einfach neue Ziele gesetzt habe. Basketball nimmt einfach zu viel Zeit in Anspruch und da bleibt sehr vieles liegen. Da ich aber nicht ganz den Kontakt verlieren will, werde ich nächstes Jahr im Verein, das Team auf einer anderen Art und Weise unterstützen.“

Jozo wird unsere 2. Mannschaft mit seiner Erfahrung unterstützen und in der Oberliga auf Punktejagd gehen. Er freut sich auf die neue Herausforderung und guckt mit einem positiven Blick auf seine Zeit bei den Miners zurück. „Ich hatte eine sehr schöne Zeit bei den Miners. Die Intensität im Training und im Spiel tat mir sehr gut. Leider werde ich im nächsten Jahr berufsbedingt mehr zu tun haben und muss deswegen meine Trainingszeit reduzieren. Da ist es für beide Parteien besser, wenn ich bei der 2. Mannschaft Spiele, jedoch bleibe ich weiter ein Teil der ETB Familie und werde meine Jungs weiterhin unterstützen.“

Wir bedanken uns bei Jozo und Lennart für ihr Engagement und ihren Einsatz bei der ersten Mannschaft und freuen uns ganz besonders, dass beide dem Verein erhalten bleiben!

 

Neuer Flügelspieler mit viel Potential

Lasse Bungart wechselt aus Bochum & Herten zu den Miners

 

Die guten Nachrichten häufen sich in den letzten Wochen bei den ETB-Miners. Mehr und mehr füllt sich der Kader der Essener Basketballer für die kommende Saison. 

Ganz aktuell meldet der Basketball-Regionalligist mit Lasse Bungart einen weiteren Neuzugang. Der ca. 1,90 Meter große Bochumer wechselt aus Herten und Bochum nach Essen und soll sowohl die Offensive, als auch die Defensive der Miners stärken. Der 21-jährige Neuzugang, der im vergangenen Jahr mit einer Doppellizenz für die Hertener Löwen in der ersten Regionalliga-West und für den VFL Bochum in der ProA auflief, wird in erster Linie die Small-Forward-Position einnehmen. 

 

„Wir haben die Entwicklung von Lasse in den vergangenen Jahren verfolgt und sind überzeugt, dass wir mit ihm einen Spieler haben, der uns nicht nur viel Energie bringt, sondern sich in den kommenden Jahren noch enorm weiterentwickeln kann und wird“, so Raffi Wilder über seinen neuen Schützling. „Von der Spielanlage passt er genau in unser Team und er wird vor allem auch in der Defense richtig Dampf machen. Wir freuen uns, mit Lasse in die neue Saison zu gehen.“ 

 

Raffi Wilder hatte Bungart schon lange auf seiner Liste und lud ihn nach Saisonende zu einem Tryout ein. Hier bestätigte sich der gute Eindruck und nach einigen Gesprächen war der Wechsel nach Essen perfekt.

Der neue Flügelspieler spielt seit acht Jahren Basketball und durchlief alle Jugendteams der Astrostars in Bochum. Ebenso spielte er zwei Jahre lang für die Metropol Ruhr in der U 19-Bundesliga. Parallel schnupperte er in der ersten Mannschaft der Astrostars bereits zwei Jahre lang ProB-Luft und stieg mit dem Team sogar in die ProA auf. 

Anschließend wechselte er nach Herten, um Spielpraxis in der Regionalliga zu sammeln. Mit seiner Doppellizenz trainierte er allerdings auch mit dem ProA Team der Bochumer und kam dort auch zu ersten Einsätzen. 

Für Herten erzielte er in der Regionalliga in 22 Spielen bei einer Spielzeit von 16:32 Minuten insgesamt 144 Punkte (6,5 im Schnitt) angelte sich 79 Rebounds (54 Def./25 Off.), verteilte insgesamt 15 Assists und schnappte sich 15 Steals.  

 

Lars Wendt: „Die Werte aus der vergangenen Saison sind nicht wirklich aussagekräftig. Wir gehen davon aus, dass Lasse seine gesamte Effektivität bei uns stark verbessern kann und wird. Das große Potential bei ihm ist zweifelsohne vorhanden.“

Auch Bungart freut sich auf die neue Saison hier in Essen: „Ich bin davon überzeugt, dass ich hier in Essen den nächsten Schritt machen kann. Ich habe hier Möglichkeit, zweimal täglich trainieren und nutze bereits jetzt intensiv das tägliche Individualtraining. Alles ist hier sehr professionell, von der medizinischen Versorgung angefangen bis zu Trainingsbedingungen. Es wird sicherlich eine spannende Saison und ich hoffe, dass wir als Team schnell zusammenwachsen und erfolgreich spielen können und werden.“

 

Der ETB-Kader besteht derzeit aus:
Headcoach Lars Wendt
Sportlicher Leiter & Assistant-Coach Raffi Wilder

Spieler:
Patrick Carney; Michael Agyapong; Sadiq Ajagbe; Nikita Khartchenkov; Devin Peterson, Lasse Bungart.

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ETB Miners besetzen Schlüsselposition

Devin Peterson wird das Spiel der Essener auch in der neuen Saison gestalten.

Der neue Pointguard wird der alte sein. Devin Peterson bleibt auch in der kommenden Saison bei den Miners und wird für den Spielaufbau verantwortlich sein.
„Damit haben wir relativ früh eine unserer wichtigsten Schlüsselpositionen besetzt“, freut sich Headcoach Lars Wendt über den aktuellen Vertragsabschluss. „Devin ist ein harter Arbeiter, ein absoluter Teamspieler und wir sind wirklich froh, dass er eine weitere Saison bei uns bleibt.“
Dabei war die erste Spielzeit von Peterson in Essen auch ein wenig von Licht und Schatten geprägt. Der US-Amerikaner aus Milton/Georgia kam erst im Oktober nach Essen und musste schnell ohne große Eingewöhnungsphase Publikumsliebling Chris Alexander ersetzen, der die Miners noch vor dem ersten Saisonspiel auf eigenen Wunsch verlassen hatte.
„Der Start hier in Essen war für Devin nicht ganz so leicht“, so Raffi Wilder. „Er kam in einer schwierigen Situation zu uns, hat sich aber direkt in den Dienst der Mannschaft gestellt und bereits eine recht ordentliche, wenn auch noch schwankende Leistung, abrufen können“.
Der Pointguard akklimatisierte sich jedoch schnell und lieferte Woche für Woche immer stärkere Leistungen ab. Dabei zeigte Peterson eindrucksvoll, wie vielseitig er ist.
Nach 12 Spielen für die Miners verletzte sich der Spielmacher beim Auswärtsspiel in Recklinghausen schwer und musste über zwei Monate pausieren.
Nach seiner Rückkehr deutete er in den letzten fünf Spielen der Saison allerdings nochmals sein großes Potential an und überzeugte das Essener Trainerteam.
Lars Wendt: „Devin war vom ersten Tag an nicht nur in der Offense, vor allem auch in der Defense, eine der treibenden Kräfte im Team und hat stets mit vollem Einsatz gespielt. Wir konnten uns in jeder Minute zu 100 Prozent auf ihn verlassen.“
Insgesamt absolvierte der Spielmacher 17 Spiele für die Miners, spielte dabei durchschnittlich 33 Minuten pro Partie und erzielte insgesamt 334 Punkte (19,6 pro Spiel). Zusätzlich angelte er sich 105 Rebounds (6,2 pro Spiel), verteilte dabei 76 Assists (4,5 pro Spiel) und klaute dem Gegenspieler insgesamt 27 (1,6 pro Spiel) mal den Ball.
Vor der Zeit in Essen spielte Devin zwei Jahre in Portugal. Dort lieferte er beim Electrico FC (19,5 Punkte, 3,7 Rebounds, 4,5 Assists) und bei den Sampaense Baskets (18,2 Punkte, 5,5 Rebounds, 4,5 Assist) pro Spiel ähnlich gute Werte ab.
Raffi Wilder: „Mit diesen Werten gehörte Devin nicht nur in der vergangenen Saison bei uns, sondern in den vergangenen Jahren immer wieder zu den Top-Spielern seines jeweiligen Teams. Wir sind uns aber sicher, dass wir in der neuen Saison noch viel mehr von ihm erwarten können und dürfen, da insbesondere die Eingewöhnungszeit sehr kurz sein dürfte und er uns bereits gut kennt.“
Auch Peterson selbst hat sich viel für die neue Saison vorgenommen und ist glücklich, weiter in Essen spielen zu können. „Ich freue mich sehr, bei den Miners bleiben zu können“, so der sympathische Pointguard. „Wir haben hier in Essen eine Mission zu erfüllen und ich bin glücklich, eine Rolle dabei spielen zu dürfen. Ich werde hart arbeiten und mein Bestes geben, um erfolgreich zu sein und gemeinsam mit dem Team das Ziel zu erreichen.“
Um optimal vorbereitet zu sein, bereitet sich Devin Peterson gerade in den Staaten mit Courtney Belger, der in Schalke lange mit Raffi gearbeitet hatte, auf die neue Saison vor.
„Ich habe den Kontakt zwischen beiden Spielern hergestellt“, so Wilder. „Courtney weiß genau, was ich von einem Pointguard erwarte und ich bin mir sicher, dass Devin enorm von diesen vorbereitenden Trainingseinheiten profitieren wird.“
Zusätzlich wird Devin sich auch, auf eigenem Wunsch, wieder in die Jugendarbeit des Vereins einbringen und eine Jugendmannschaft in der kommenden Saison betreuen.

Der ETB-Kader besteht derzeit aus:
Headcoach Lars Wendt
Sportlicher Leiter & Assistant-Coach Raffi Wilder

Spieler:
Patrick Carney; Michael Agyapong; Sadiq Ajagbe; Nikita Khartchenkov; Devin Peterson

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Ein Scharfschütze für die ETB-Miners

Nikita Khartchenkov kommt nach Essen zurück

Die ETB -Miners wollen es wirklich wissen: Der Basketball-Regionalligist hat jetzt mit Nikita Khartchenkov einen alten Bekannten für die neue Saison verpflichtet. Der heute 35-jährige Routinier wechselt vom Pro B Ligisten Schwelm zurück nach Essen.

„Viel muss man zu Nikita Khartchenkov eigentlich gar nicht mehr sagen“, freut sich Raffi Wilder über diese Verpflichtung. „Ich habe bereits mit Nikita sehr erfolgreich zusammengearbeitet und weiß, dass wir mit ihm unglaublich viel Erfahrung und Können ins Team bekommen. Ich bin wirklich froh, dass Nikita sich für uns entschieden hat.“

Für Nikita Khartchenkov schließt sich somit auch ein Kreis, denn er hat nicht nur seinen privaten Lebensmittelpunkt seit vielen Jahren in Essen, sondern spielte bereits im Jahr 2014 eine kurze Zeit für den ETB in der PRO A.

Der ehemalige U20-Nationalspieler begann seine lange Karriere beim TV Langen. Nach Stationen in Russland, Rumänien und bei vielen deutschen Erst- und Zweitligaclubs, wie unter anderem Nürnberg, Hagen, Braunschweig, dem MBC und Schalke, spielte der Dreipunktespezialist die letzten drei Jahre bei den EN Baskets in Schwelm. 

Mit knapp 40% Trefferquote von der Drei-Punkte-Linie und über 90% von der Freiwurflinie gehörte Khartchenkov noch immer zu den „Scharfschützen“ der PRO B und erzielte in der vergangenen Saison 8.6 Punkte im Schnitt, angelte sich 2,1 Rebounds und verteilte dazu noch fast 2 Assists pro Spiel.

Nikita wird in der kommenden Saison eine wichtige Rolle in unserem Spiel einnehmen und einer der Leader im Team sein“, freut sich Headcoach Lars Wendt, dass sich Nikita für die Miners entschieden hat. „Durch seine Gefährlichkeit aus der Distanz wird er unser Spiel breiter machen und Lücken aufreißen. Die Fans können sich auf einen großartigen Spieler und tollen Basketballer freuen.“

Zu seiner Vertragsunterschrift äußerst sich Nikita Khartchenkov folgendermaßen: „Nach drei Jahren in Schwelm freue ich mich, zurück nach Essen zu kommen. Ich kenne einige Spieler, wie Patrick, Michael und natürlich auch Raffi. Wir hatten gemeinsam schon erfolgreiche Zeiten und ich bin mir sicher, dass wir eine gute Saison haben werden.“

  

Der ETB-Kader besteht derzeit aus:

Headcoach: Lars Wendt

Sportlicher Leiter & Assistant-Coach: Raffi Wilder

 

Spieler:

Patrick Carney, Michael Agyapong, Sadiq Ajagbe, Nikita Khartchenkov

 

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Der Miners-Kader wächst weiter

Mit Sadiq Ajagbe verlängert eine weiterer Wunschspieler

Die Kaderplanungen der Miners für die kommende Saison laufen weiter auf Hochtouren. Nach der Weiterverpflichtung von Patrick Carney und Michael Agyapong können sich Headcoach Lars Wendt und der sportlicher Leiter Raffi Wilder nun auf eine weitere Saison mit Sadiq Ajagbe freuen.
Ganz aktuell hat der heute 22-jährige Center seine Zusage für die neue Spielzeit gegeben.
„Sadiq gehört mit zu den absoluten Wunschspielern für die kommende Saison“, freut sich Raffi Wilder über die geglückte Vertragsverlängerung. „Er hat im letzten Jahr eine unglaubliche Entwicklung vollzogen und ich habe das Gefühl, er fängt allmählich an, Basketball zu verstehen.“
In Zahlen ausgedrückt steigerte sich der gebürtige Mönchengladbacher mit nigerianischen Wurzeln enorm: So stieg seine Trefferquote innerhalb der vergangenen Saison von 41 Prozent auf 57 Prozent und er erzielte anstatt 3.9 Punkte pro Spiel jetzt sehr gute 9,2 Punkte im Schnitt. Dazu steigerte er nicht nur seine Reboundzahlen von vier auf sieben Rebounds im Schnitt, sondern verdoppelte nahezu seinen Effizienzwert von 5.9 auf 11.5!
Insgesamt legte Ajagbe in der vergangenen Saison fantastische Werte auf und erzielte für die Miners nicht nur 240 Punkte in 26 Spielen, sondern angelte sich noch 185 Rebounds (53 in der Offensive/ 122 in der Defense), schnappte sich 10 Steals und verteilte 24 Assists. Dazu blockte er noch acht Mal den Wurf eines Gegenspielers.
„Sadiq hat sich von Spiel zu Spiel verbessert und sich von einem anfänglichen Ergänzungsspieler zum absoluten Leistungsträger entwickelt“, ist Lars Wendt voll des Lobes. „Und es gibt noch viel Potential. Wir sind uns sicher, dass er ein noch dominanterer Spieler in der Liga werden kann und wird.“
Genau das ist aber auch anderen Vereinen nicht verborgen geblieben und so ließen gute Angebote, auch aus der zweiten Liga, nicht lange auf sich warten.
„Erfolg macht natürlich begehrlich und wir haben mit Sadiq ein langes und offenes Gespräch geführt“, ergänzt Raffi Wilder. „Wir haben ihm hier bei uns aber eine gute Perspektive bieten können und ihm versichert, dass er bei uns die Chance bekommt, zu einem guten Spieler auch für die zweiten Liga zu reifen. Das hat letztendlich den Ausschlag für seine Entscheidung gegeben. Darüber sind wir sehr froh.“
Auch die Perspektive, von der Center-Position auf die Power Forward-Position wechseln zu dürfen, spielte bei der Entscheidung von Ajagbe sicherlich eine Rolle.
„Sadiq ist schnell, kraftvoll und verfügt über einen stabilen Wurf“, so Wilder. „Wir würden ihn in der neuen Saison gerne vermehrt auf der Position 4 einsetzen und sind uns sicher, dass er dafür alle Voraussetzungen mitbringt.“

Der ETB-Kader besteht derzeit aus:
Lars Wendt: Headcoach
Raffi Wilder: Sportlicher Leiter & Assistant Coach
Patrick Carney, Michael Agyapong, Sadiq Ajagbe

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Der „Arbeiter“ bleibt in Essen

Center Michael Agyapong hat seinen Vertrag bei den Miners verlängert

Niemals aufgeben, immer 100 Prozent und mehr abrufen, hart arbeiten und alles für das Team geben! Alle diese Tugenden treffen auf Michael Agyapong zu. Aus diesem Grunde stand der Centerspieler der Miners auch ganz oben auf der Prioritätenliste von Raffi Wilder und Lars Wendt, die zurzeit mit Hochdruck an einem schlagkräftigen Team für die neue Saison arbeiten.
„Für uns war ganz klar, dass wir unbedingt mit Michael verlängern wollen“, freut sich Raffi Wilder, sportlicher Liter und Co-Trainer der ETB-Miners, über die Vertragsverlängerung von Agyapong. „Ich arbeite jetzt seit 13 Jahren mit Michael zusammen und weiß ganz genau, was er kann und was er für das Team gibt. Ich kenne keinen Spieler, der bescheidener und fleißiger ist, als er. Michael ist ein großer Gewinn für uns und ein wichtiger Baustein für das neue Team.“
Obwohl Michael Agyapong sehr viel mehr für sein Team gibt, als es jede Statistik aussagt, kann sich aber auch diese durchaus sehen lassen. So erzielte der Essener Centerspieler in der vergangenen Saison nicht nur 177 Punkte in 25 Spielen für die Miners, sondern angelte sich auch insgesamt 199 Rebounds (109 Def. / 90 Off.), zudem steuerte er auch 21 Assist bei.
„Mit Michael haben wir einen Kämpfer und einen 100 Prozent zuverlässigen Spieler für die kommende Saison halten können, der uns nicht nur im Spiel, sondern auch in jedem Training besser macht“, freut sich Headcoach Lars Wendt. „Michael stand ganz oben auf unserer Wunschliste. Wir sind froh, dass er uns das Vertrauen schenkt und gemeinsam mit uns in die neue Saison geht.“

Der ETB-Kader besteht derzeit aus:
Lars Wendt: Headcoach
Raffi Wilder: Sportlicher Leiter
Patrick Carney
Michael Agyapong

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ETB MINERS richten sich neu aus

Vorbereitungen für neue Saison haben begonnen – Patrick Carney bleibt an Bord

Die ETB-Miners haben ihre Wunden geleckt und ihre Analyse für die jetzt endende Saison abgeschlossen.
Das Fazit dabei fällt gemischt aus. Das Saisonziel wurde mit dem Erreichen der Playoffs zwar nicht erreicht, jedoch ist der Blick jetzt nur noch nach vorne gerichtet.
„Wir haben sicher auch einige Fehler gemacht, jedoch ein unglaubliches Verletzungspech und Corona haben uns sehr schwer zu schaffen gemacht“, so das Fazit von Headcoach Lars Wendt, der seinen Vertrag direkt nach Saisonende ebenso um ein Jahr verlängert hat, wie der sportliche Leiter und Co-Trainer Raffi Wilder.
Mit dieser schnellen Vertragsverlängerung wollten Wilder und Wendt ein Zeichen setzen, dass sie diesen Weg, den die Miners einschlagen wollen, auf jeden Fall mitgehen.
Raffi Wilder: „Wir haben uns direkt nach dem Saisonaus hingesetzt und in verschiedenen Gremien über die Neuausrichtung gesprochen. Dabei war schnell klar, dass wir alle das Gleiche wollen. Wir wollen nicht nur in die Pro B aufsteigen, wir wollen vielmehr Basketball langfristig in der Stadt etablieren und dazu müssen uns professioneller und breiter aufstellen.“
Ein großes Ziel, dem nun auch Taten folgen müssen.
Für den sportlichen Leiter und den Headcoach heißt das ab sofort alles daran zu setzen, einen schlagkräftigen Kader für die neue Saison zusammenzustellen.
„Wir haben direkt mit unseren Vorbereitungen begonnen, müssen uns aber natürlich noch gedulden, da die Saison noch nicht abgeschlossen ist“, so Wilder. „Die Mannschaft aber wird in Teilen ein anderes Gesicht tragen müssen, um auch unseren Anforderungen gerecht zu werden.“
Einige Spieler aus der aktuellen Mannschaft, wie Jozo Brkic und Lenny Weichsel, haben bereits ihr Karriereende verkündet, mit vielen anderen Spieler sind die Trainer im Gespräch.
Zudem hatte das Essener Trainergespann bereits zu einem ersten Try Out eingeladen und dabei einige interessante Talente sichten können. Ein zweites Probetraining findet in dieser Woche statt.
„Es hatten sich einige interessante Spieler angemeldet“, so Lars Wendt. „Neuverpflichtungen haben wir allerdings noch keine getätigt. Wir wollen gezielt und sorgsam den neuen Kader planen.“

Patrick Carney bleibt

Dennoch können die Miners sich bereits über den ersten Vertragsabschluss freuen. Denn mit Patrick Carney bleibt der „General“ auch in der kommenden Saison, an Bord.
Der US-Amerikaner mit irischem Pass erzielte in der abgelaufenen Saison in 23 Spielen 404 Punkte (17,6 pro Spiel) für die Miners, angelte sich 76 Rebounds, verteilte 70 Assists und schnappte sich 25 Steals.
Wilder: „Diese Werte sind beeindruckend und zeigt, wie wichtig Patrick für uns in der letzten Saison war. Er war nicht nur zuverlässig und solide, er war vielmehr unser verlängerter Arm auf dem Spielfeld und hat trotz seiner 36 Jahre eine ganz starke Saison gespielt.“
Auch Lars Wendt freut sich, dass Carney bereits seine Zusage für die neue Spielzeit gegeben hat: „Ich bin überzeugt davon, dass wir erneut den Patrick Carney bekommen, den wir in den letzten Jahren immer wieder schätzen gelernt haben. Er ist noch immer ein zu 100 Prozent zuverlässiger, ehrgeiziger und topmotivierter Spieler, der als Leader der Mannschaft stets vorneweg schreitet. Er wird seine Leistung auch in diesem Jahr wieder bringen und eine wichtige Säule für unsere neue Mannschaft auf dem Feld, aber auch außerhalb des Feldes sein.“
Denn Carney wird nicht nur als Spieler bei den Miners bleiben, zusätzlich wird er Teil des Trainerteams werden und beispielsweise für das regelmäßige Vormittagstraining verantwortlich sein.
Wilder: „Patrick möchte sich auch als Trainer weiterentwickeln und sich auf seine Zeit nach der aktiven Laufbahn vorbereiten. Wir freuen uns sehr, dass wir ihm hier jetzt die Möglichkeiten geben können.“

Weitere Personalentscheidungen folgen in Kürze

Stellenausschreibung – Jugendkoordinator

Stellenausschreibung – Jugendkoordinator

Der ETB SW Essen – Basketball ist der Basketballverein in Essen und kann auf eine jahrelange erfolgreiche Jugendarbeit zurückblicken. Neben der Profimannschaft, den ETB Miners, nehmen 12 Mannschaften am Jugend- und Senioren-Spielbetrieb teil. Des Weiteren steht der ETB SW Essen Basketball für sein Engagement im Mini-Basketball (U6-U10 mit aktuell insgesamt 10 Mannschaften) und sein soziales Engagement durch das „SPORT VERNETZT“-Projekt in der Stadt Essen. Angetrieben von dem starken Willen, sportlich und sozial in Essen aktiv zu sein, erreicht der ETB SW Essen – Basketball regelmäßig über 250 Kinder und Jugendliche durch Sportangebote im Verein, an Schulen und Kindergärten. Neben der Förderung des Breitensports steht der ETB SW Essen – Basketball auch für die Förderung von Top-Talenten. Diese haben unter anderem die Möglichkeit im Gemeinschaftsprojekt Metropol Baskets Ruhr in der JBBL und NBBL zu spielen und sich dort mit den besten Basketballtalenten in Deutschland zu messen. Zudem nehmen mehrere Spieler:innen nicht nur an Kadermaßnahmen des WBVs, sondern auch an Maßnahmen des DBBs teilnehmen. Unser Ziel ist es diese Entwicklung im Breiten- und Leistungssport in den nächsten Jahren erfolgreich fortzuführen und zu verstärken.

Wir suchen für unsere Jugendabteilung eine/n Jugendkoordinator zur Unterstützung unseres Teams zur Förderung unserer Jugend.

Dein Verantwortungsbereich
– Organisation, Koordinierung und Durchführung des Individualtrainings für unsere Top-Talente
– Erstellen individueller Entwicklungs- und Förderpläne unserer Talente
– Übernahme einer leistungsorientierten (Jugend-)Mannschaft
– Konzeptionierung, Einsatzplanung und Entwicklung unserer Trainer:innen
– Schnittstelle zu den Metropol Baskets Ruhr – Ansprechpartner für Spieler:innen und Trainer:innen
Was du mitbringen solltest:
– Qualifizierung im Bereich Basketball (min. C-Lizenz des DBB)
– Erfahrungen in der Organisation und Durchführung von Individualtraining
– Flexibilität und eigenverantwortliche Arbeiten
– Authentisches Auftreten auch im Umgang mit Erziehungsberechtigten
– Sicheres Auftreten in deutscher Sprache
– Führerschein Klasse B

Wir bieten:
– Ausbildungsangebote
– Arbeit mit Top-Talenten
– Kollegiales und offenes Umfeld und direkte Abstimmung mit dem Vorstand
– Freiheiten eigene Ideen mit einzubringen und diese Weiterzuentwickeln
– Adäquate Bezahlung

Schicke bitte deine Bewerbungsunterlagen mit Qualifikations- und Tätigkeitsnachweisen als PDF-Datei an: info@miners.ruhr oder an hildebrandt@etb-basketball.de
Solltest du noch Fragen haben, melde dich gerne bei uns!

Den Blick nach vorne gerichtet

ETB Miners gehen mit erhöhten Ambitionen in die Zukunft – PRO B ist das Ziel

 

Wie zieht man eine Bilanz, wenn das zuvor ausgegebene Saisonziel nicht erreicht wurde?

 

Für die ETB-Miners stellt sich diese Frage nur bedingt. Denn, obwohl Mannschaft, Trainer und Vorstand gerne die Playoffs gespielt hätten, sind alle Verantwortlichen nicht gänzlich unzufrieden mit der gerade abgelaufenen Spielzeit.

Dieter Homscheidt, Geschäftsführer der Miners: „Ich denke, wir haben gerade in unseren Heimspielen phasenweise wirklich guten Basketball gezeigt und uns als Team präsentieren können. Dadurch haben wir viel verlorenes Vertrauen aus den vergangenen Jahren zurückgewinnen können. Das ist und war uns besonders wichtig.“

Natürlich aber sind die Miners auch auf Fehlersuche gegangen und haben sich durchaus kritisch mit dieser Saison auseinandergesetzt.  

„Fakt ist, wir haben besonders auswärts zu selten das Leistungsvermögen abrufen können und zu viele Punkte gegen Teams liegen gelassen, die sich ebenfalls im unteren Teil der Tabelle wiederfanden“, fasst der zweite Geschäftsführer der Miners, Robert Hildebrandt, die erste interne Analyse zusammen. „Unser großes Verletzungspech und die Corona-Pandemie waren sicherlich Gründe, warum die Saison so gelaufen ist, sollen aber nicht als reine Entschuldigung dienen.“ 

 

Nach der Saison ist vor der Saison

 

Nun aber ist der Blick bei den Miners wieder nach vorne gerichtet und in den ersten Gesprächen nach Saisonende wurde schnell deutlich, wohin der Weg der Miners in naher Zukunft gehen soll: zurück in die PRO B!  

Diesen Weg mitgehen werden weiterhin Raffi Wilder als sportlicher Leiter und Lars Wendt als verantwortlicher Headcoach.

„Wir sind froh, dass wir Raffi und Lars überzeugen konnten, gemeinsam mit uns in die neue Saison zu gehen“, freuen sich die beiden Miners-Geschäftsführer. „Wir sind alle überzeugt davon, dass in absehbarer Zeit hier in Essen Profibasketball wieder möglich sein kann und wird.“

Auch Raffi Wilder freut sich, dass die internen Gespräche so positiv verlaufen sind: „Ich habe ganz konkrete Vorstellungen gehabt, unter welchen Voraussetzungen ich hier in Essen weiterarbeiten werde“, so der sportliche Leiter. „Ich möchte aufsteigen und ein Team zusammenstellen können, das nicht nur sicher in die Playoffs einzieht, sondern ganz klar auch um den Aufstieg in die PRO B mitspielen wird. Dafür brauchen wir nicht nur einen höheren Etat, sondern auch ein professionelleres Umfeld.“

Da die Vorstellungen der Miners-Verantwortlichen und die der sportlichen Leitung nahezu identisch waren, haben nun bereits die Planungen für die neue Spielzeit begonnen.

Dieter Homscheidt: „Wir haben die gleichen Ziele und arbeiten mit Hochdruck daran, die Vorrausetzungen zu schaffen, damit die kommende Saison viel erfolgreicher wird. Wir wissen zwar, dass ein Aufstieg nicht wirklich planbar ist, aber wir wollen jetzt den Grundstein dafür legen und alles für eine erfolgreiche Zukunft tun.“

Um die gesteckten Ziele auch wirklich zu erreichen, wird nun der Mannschaftsetat aufgestockt, auch sollen die Trainingsbedingungen verbessert und die medizinische Betreuung optimiert werden.

Robert Hildebrandt: „Auf uns alle wartet nun sehr viel Arbeit. Wir müssen unsere Sponsoren davon überzeugen, diesen Weg mit uns zu gehen und mittelfristig neue Sponsoren von dem Produkt „professioneller Basketball in Essen“ überzeugen. Dazu müssen wir weiter an unseren Strukturen arbeiten und uns breiter und professioneller aufstellen. Es wird für uns alle eine große Herausforderung und eine intensive Off-Season.“

Die sportliche Leitung indes hat bereits damit begonnen, die Weichen für diese Zukunft zu stellen. „Eines ist klar“, so Wilder, „die Mannschaft wird ein neues Gesicht tragen. Einige Spieler haben oder werden jetzt ihre Karriere beenden, andere suchen eventuell neue Herausforderungen. Wir beginnen nun mit ersten Gesprächen und sondieren den Markt. Wir werden uns aber noch gedulden müssen, da die laufende Saison noch nicht beendet ist und die Auf- und Abstiegsrunden jetzt erst beginnen.“

In Kürze aber laden die Miners zu ihrem ersten Try-Out ein. 

Weitere Infos dazu folgen!