Miners Siegen im ersten Halbfinalspiel gegen Wulfen

Vor 2.143 Fans und dem weltbesten Hallensprecher Harry gewannen die ETB Miners am Samstag, den 20.4.2024 das 1. Halbfinalspiel der Playoffs in der Sporthalle Am Hallo gegen BSV Münsterland Baskets Wulfen. 

Doch zurück zum Anfang. Nachdem nun auch Radio Essen über die Möglichkeit des Aufstiegs der ETB Miners in die 2. Bundesliga Pro B berichtet hatte, füllte sich die Halle in Stoppenberg schon relativ kurz nachdem die Türen und 18:30 Uhr geöffnet waren. 

Mit Wulfen als Gegner war klar, dass sich auch der Gästeblock zu diesem besonderen Spiel ordentlich füllen würde und so war es am Ende auch, denn neben den sehr gut gefüllten und lauten Rängen der Essener, hielten auch die mitgereisten Fans aus Wulfen die Stimmungsfahne hoch. Es war also alles vorhanden, was es für ein Topspiel im Halbfinale brauchte. 

Das erste Viertel eröffnete Noah Westerhaus gleich mit einem 3er für den ETB und ehe man sich versah, stand es 8:0. Ein schickes 30:17 für die Miners stellte zunächst eine gute Ausgangssituation dar, um dieses Spiel gewinnen zu können und mit einer 57%igen 3er Quote bis hierher musste man sich definitiv nicht vor dem Wolfsrudel verstecken. 

Mit ähnlichem Enthusiasmus und der Unterstützung der wirklich tollen Zuschauerkulisse trat das Team von Coach Lars Wendt weiterhin souverän auf und spielte Basketball auf Playoffniveau. Wulfen kam unter anderem durch Harris-Dyson nun auch besser ins Spiel und konnte das zweite Viertel mit 17:20 sogar für sich entscheiden. Dennoch stand es zur Halbzeit 47:37 und Essen merkte, dass da noch mehr kommen müsse, um sich relevant abzusetzen. 

Nach der Halbzeit, in der vor allem viel Stauder, Snacks und Softdrinks über die Theke gingen, stand nun das 3. Viertel an, in dem Wulfen nochmal ein kleines bisschen mehr Gas gab als zuvor. Die Miners hielten dagegen und versuchten gegen Ende des Viertels den Schaden größtenteils abzuwenden, auch wenn Wulfen hier mit 18:22 ihr stärkstes Viertel ablieferte – Am Ende von Viertel Drei stand es  65:59 und der einstige Vorsprung war nun doch etwas geschmälert. 

Im Verlauf der langen Saison jedoch gab es eine Sache, die die ETB Miners immer wieder unter Beweis stellten und dass ist die Fähigkeit, sich aus vermeintlich brenzlichen Situationen heraus kämpfen zu können, oder knappe Kisten doch noch deutlich zu gewinnen und genau so sollte auch das letzte Viertel in diesem Halbfinalspiel 1 zu Ende gehen. Mit insgesamt 50 Rebounds, einem besonders in der Schlussphase sehr starken Dzemal Selimovic, einer konsequenten Verteidigung, 55,9% 3ern von Justin Andrew und einer tollen Captain und Teamleistung gewinnen die Essener das Spiel verdient mit 88:74 gegen Wulfen und haben nun die Möglichkeit am 26.4.24 um 20:15 Uhr in Wulfen den Sack zu zu machen und ins Finale der Playoffs der 1. Regionalliga West einzuziehen. Ein Spaziergang wird dieses zweite Spiel vor der Wulfener Kulisse sicherlich nicht, aber mit dem 1:0 in der best-of-three Serie gibt es keine bessere Ausgangssituation, die man aus Minerssicht haben könnte. 

“Das war das erwartet schwere Spiel, vor einer fantastischen Kulisse, die uns sicherlich beflügelt hat. Nach einem furiosem start im ersten Viertel, haben wir im zweiten und dritten Viertel unsere Linie etwas verloren und waren trotz der guten Leistung von Wulfen nie im Rückstand. Es gab Momente in denen Wulfen gut war und ebenfalls welche in denen wir stärker unterwegs waren. Eigentlich waren wir in der 34. Minute bei 74:62 schon weg, haben den Gegner dann aber doch wieder rankommen lassen. Ab der 38 Minute feuerten wir dann dennoch einen 10:0 Endspurt ab und gewinnen deutlicher als das Spiel eigentlich gelaufen ist. Neben unserer Reboundstärke und der Tatsache, dass dieses Mal die richtigen Leute an der Line waren um Freiwürfe zu verwandeln, gibt es aber nicht großartig viel zu feiern, denn wir müssen uns auf das Freitagsspiel vorbereiten. Vorerst war das aber ein wirklich toller Abend in Essen für die Fans, die Mitarbeiter, alle ehrenamtlichen Helfer und natürlich auch die Mannschaft, denn 2100 Zuschauer bei einem Basketball Regionalligaspiel in der Halle zu begrüßen ist schon eine wirklich außergewöhnliche Situation. Es war ein verdienter, schwer erarbeiteter Sieg, ohne wenn und aber.“, kommentiert Raphael Wilder, während der Headcoach Lars Wendt sich nach dem Spiel wie folgt äußerte: ”Wir gewinnen hochverdient vor einer sensationellen Kulisse – wir lagen nicht eine Sekunde in Rückstand. Die Defensivleistung war sehr stark, nur im dritten Viertel konnten wir die Schnellangriffe der Wulfener nicht stoppen, sodass es unnötig eng wurde. Zuhause sind wir weiterhin ungeschlagen, jetzt brauchen wir in Wulfen so viel Unterstützung wie möglich von unseren fantastischen Fans, um den Finaleinzug feiern zu können.”

Wir drücken die Daumen und hoffen auf weiterhin starke Unterstützung am 26.4.24 um 20:15 Uhr in der Sporthalle der Gesamtschule Wulfen!

Let’s go Miners, Let’s Go !

Foto: André Steinberg



It’s playoffs-time, It’s semifinal-time, It’s miners-time

Nachdem die ETB Miners sich mit einer 2:0 Serie erfolgreich gegen den SV Haspe 70 in der ersten Playoffrunde durchsetzen konnten, stehen sie nun verdient im Halbfinale um den Aufstieg in die 2. Bundesliga Pro B. 

Am Samstag, den 20.4.24 laden die besten Essener Basketballer erneut zu einem wichtigen und spannenden Spiel in der Sporthalle Am Hallo ein. Zu Gast ist niemand geringeres als der Traditionsverein BSV Münsterland Baskets Wulfen, der sich im Vorfeld ebenfalls mit einer 2:0 Serie gegen die Hertener Löwen durchsetzen konnte. Der Essener Capitan und Spielmacher Bryant Allen ist noch im vergangenen Jahr für das Wolfsrudel angetreten und trifft aufgrund dieser Playoff Konstellation nun zum insgesamt 3. und im folgenden Rückspiel 4. Mal auf seinen damaligen Arbeitgeber und verleiht dem Aufeinandertreffen somit eine gewisse extra Würze. 

Grundsätzlich haben die Wulfener eine solide Saison gespielt und stellen mit ihrem starken 6. Mann immer einen ernstzunehmenden und vor allem starken Gegner dar. Die reguläre Saison schlossen die „Hinter-Dorstener“ auf dem 5. Platz ab und erzielten im Schnitt 80,2 Punkte, gleichzeitig kassierte man durchschnittlich aber auch 79,6 Punkte der Gegenspieler. Mit Jakupovic, Jung, Winck und Bojang hat Wulfen 4 Spieler im Kader, die 2-Stellig punkten. Die ETB Miners dagegen fahren mit 95,8 Punkten und Allen, Andrew und Selimovic (die deutlich höher 2-Stellig treffen) auf. 

Aber bekanntlich gelten in den Playoffs andere Gesetze, als die der Statistiken und so wird auch dieses Mal ein harter Fight, bei dem Essen zwar das Heimrecht hat und somit vor heimischer Kulisse die vorerst bessere Ausgangssituation vorfindet, dennoch ein weiteres Mal beweisen muss, warum man in der Regionalliga West neben Hagen als Anwärter auf den Titel gehandelt wird. 

Coach Lars Wendt gab uns diese Einschätzung vor der Partie am Samstag:“Unsere zwei Siege gegen Wulfen können kein Richtwert mehr sein, da sie nach der Verpflichtung ihres Amerikaners das heißeste Team der Liga geworden sind. Wir haben einen großen Brocken vor uns, haben sehr viel Zeit in die Vorbereitung auf den Gegner investiert, damit wir die wenigen Schwächen, die sie haben, ausnutzen können. Wir freuen uns auf einen spannenden Playoffabend -und Serie!“ und vom sportlichen Leiter Raphael Wilder konnten wir folgenden Kommentar einfangen: „Wulfen ist nach der Verpflichtung ihres Amerikaners eine ganz andere Mannschaft, die sehr homogen und ausgeglichen ist. Mit ihren 5-7 Spielern, die zwischen 8 und 15 Punkte auflegen, sind sie sehr unberechenbar und für uns bedeutet es darauf zu achten, wer gerade heiß ist. Mit ihren deutschen Spielern, auf die sie schon lange zurückblicken, sind sie eine mehr oder weniger gut eingespielte Mannschaft, mit wenig Verletzungen und vielen Verteidigungsvarianten, mit denen sie versuchen werden, uns aus dem Rhythmus zu bringen. Dennoch sind wir zuhause ungeschlagen und das soll auch so bleiben. Es wird eine spannende, schwere Aufgabe, auf die wir uns genauso freuen, wie auf eine volle Halle Am Hallo.“ 

Die Mannschaft und alle Organisatoren freuen sich jedenfalls auf eine sehr gut gefüllte Halle Am Hallo. Neben Snacks und Drinks gibt es auch zwei sehr interessante Aktionen, die der ETB für die Zuschauer im Angebot hat. So erhalten Studenten der Universität Duisburg-Essen gegen Vorlage ihres Studierendenausweis an der Abendkasse freien Eintritt zum Spiel und außerdem gilt an diesem Abend die 3 für 2 Regel. 3 Tickets an der Abendkasse erhalten und nur zwei zahlen. 

Also packt die Omma, den Nachbarn oder das Meerschweinchen ein und lasst uns gemeinsam einen tollen Basketballabend mit Halbfinal-Atmosphäre verbringen, bei dem die Miners hoffentlich zum Schluss die Nase vorne haben und einen weiteren Sieg einfahren können. Los geht es am 20.04.24 um 19:30 Uhr in der Sporthalle Am Hallo. Die Türen und der Zapfhahn öffnen aber schon um 18:30 Uhr, also kommt ruhig schon etwas früher, um die besten Park- und Sitzplätze zu ergattern.

Let’s go Miners, Let’s Go !!!

Foto: André Steinberg

Miners beenden 1. Playoff-Runde mit 2:0 in Haspe

Nachdem die ETB Miners am vergangenen Samstag den 1. Sieg gegen den SV Haspe 70 Zuhause einfahren konnten, ging es am 12.04.24 in der Rundsporthalle in Hagen ins zweite Spiel der best-of-three Playoff-Serie. 

Dass es keine einfache Aufgabe werden würde, war im Vorfeld zum Spiel schon klar, denn in den Playoffs spielen die besten 8 Mannschaften der Regionalliga West um den Aufstieg in die 2. Bundesliga Pro B und niemand möchte dem anderen etwas schenken. 

Der ETB startete mit Justin Andrew, Noah Westerhaus, Bryant Allen, Dzemal Selimovic und Kevin Bryant in der Starting 5 und hatte in den ersten 3-4 Spielminuten einige Schwierigkeiten ins Spiel zu kommen. Zur Mitte des Viertels kam die Mannschaft dann aber doch etwas mehr in den Flow und man beendete dieses mit 13:22. Wichtige Schlüsselfiguren in der Offensive waren bis hierher Captain Bryant Allen, Dzemal Selimovic und Nikita Khartchenkov, der im späteren Verlauf aber auf der Bank pausierte. 

Im zweiten Viertel tat sich der ETB dann aber etwas schwerer, denn Spieler wie Krall, Vrencken und Dia punkteten ordentlich für die blau gelben Hasper, während Essen in Alexander Herbort, zwar einen weiteren Wühler und Scorer unter dem Korb inszenieren konnte, dieses Viertel dennoch mit 28:22 verlor und es somit 45:41 zur Halbzeit stand. Auffällig war hier, dass den Miners bereits hier schon insgesamt 12 Fouls umgehängt wurden und man augenscheinlich etwas verhaltener gegen eine wirklich starke Hasper Mannschaft verteidigte. 

Die zahlreichen mitgereisten Essener Fans ließen sich davon aber nicht beeindrucken und feuerten ihre ETB Miners lauthals und konsequent an. Jeder Ballgewinn, jeder Rebound, und natürlich jeder Punkt wurde lautstark bejubelt und grundsätzlich herrschte eine tolle Stimmung auf den Rängen. 

Ab Spielminute 20 verlief der Kampf in der best-of-three Serie dann sehr ausgeglichen. Die Miners waren zwar in der bisher gespielten Zeit sehr stark bei den Rebounds unterwegs, konnten sich aber nicht wirklich absetzen und genau das feuerte die Stimmung natürlich nochmal an. 58:63 lautete die knappe Führung. Justin Andrew war zu diesem Zeitpunkt leider schon mit 4 Fouls angezählt und nahm vorerst auf der Bank platz. 

Die letzten 10 Minuten in Hagen liefen trotz der Einschränkungen (denn auch Nikita Khartchenkov blieb nach einer Kollision in der ersten Hälfte sitzen) irgendwie doch noch gut für den ETB. Zugegeben war es ein Spiel mit viel Stop and Go, aber wenn man ehrlich ist, waren es vor allem Bryant Allen und Dzemal Selimovic, die am Ende für den entscheidenden Unterschied gesorgt haben und die Serie mit einem 76:91 im zweiten Spiel beenden konnten. Starke Rebounds und das anspielen von vielen Passstationen waren phasenweise zwar sehr nett anzusehen, ebenso wie die um jeden Ball fightenden Kevin Bryant und Reik Gäbler, wenn man dann aber noch mehr Optionen im Abschluss nutzen erfolgreicher könnte, muss ein solches Spiel nicht so ein Kraftakt sein, wie an diesem Abend in Haspe.

Lars Wendt ist sehr zufrieden mit dem Einzug ins Halbfinale und gab diesen Kommentar ab: ”Herzlichen Glückwunsch an die Mannschaft zum Einzug ins Halbfinale. Das war ein richtiger Playoff-Fight und Haspe hat uns alles abverlangt. Leider konnten wir Haspe oft nur mit Foul stoppen und so schickten sie ein ums andere Mal an die Freiwurflinie, offensiv stockte der Motor, da wir die Bälle viel zu häufig wegwarfen. Bei -1 im vierten Viertel war dann eine andere Konzentration innerhalb der Mannschaft zu spüren und wir konnten das Spiel mit einem 21-5 Lauf siegreich beenden. Lob an Dzemal und Bryant, die uns offensiv getragen haben. Danke an die vielen mitgereisten Fans!”

“Nach einem schwer erkämpften Sieg sind wir froh, die Serie mit 2:0 beendet zu haben. Ein großes Kompliment an Haspe, die uns ohne Amerikaner und mit 2 EU Spielern das Leben sehr sehr schwer gemacht haben. Wenn man sich die Statistiken mal so anschaut, dann haben mehrere Spieler gestern nicht den besten Tag gehabt und dazu kam, dass wir Justin aufgrund von Fouls dann auch noch schonen mussten. Andererseits haben wir trotz 23 Ballverlusten unseren 3-er Schnitt mit 38 Prozent halten können und neben einer guten 2-er Quote, überragende Rebound Arbeit geleistet. Das Nikita nach 3 Minuten ausgeschieden ist, war natürlich bitter und deshalb hoffen wir, dass er schnell wieder fit wird. Bryant und Dzemal muss man an dieser Stelle einfach besonders herausstellen, denn als Aufbauspieler und Scorer, sowie starken Bigman unter dem Korb und vor allem am Brett, haben sie wirklich herausragend gespielt. Bis zur 36. Minute, wo wir 71:70 zurückgelegen haben, haben wir uns einfach sehr schwer getan, um dann in den verbleibenden 4 Minuten einen 21:5 Run hinzulegen. Das zeigt, dass die Mannschaft in der Crunchtime die richtigen Entscheidungen trifft und Verantwortung übernimmt. Wir sind sehr zufrieden mit dem Sieg, haben dem Team am Wochenende frei gegeben und bereiten uns ab Montag auf Wulfen und somit den nächsten schweren Gegner vor! “, ergänzt Raphael Wilder. 

Die ETB Miners stehen also im Halbfinale der Playoffs und schon jetzt sollte man sich den 20.04.24 dick im Kalender anstreichen, denn der Kampf um den Aufstieg geht um 19:30 Uhr in der Sporthalle Am Hallo weiter, wenn mit dem BSV Münsterland Baskets Wulfen das Ex-Team von Bryant Allen mit einem starken 6. Mann im Gepäck anreisen wird, um dem ETB eine weitere schwere Aufgabe zu stellen.

Alle Infos und News gibt es wie immer hier und auf Socialmedia. 

Let’s go Miners, Let’s Go!!!

Foto: Marcel Rotzoll



Miners wollen Serie in Hagen beenden

Nur noch 2 Tage bis zum nächsten Playoff Spiel, das für die ETB Miners die Eintrittskarte in die 2. Runde bedeuten kann. Nach dem Siegreichen Heimspiel am vergangenen Samstag gegen Haspe geht es beim zweiten Aufeinandertreffen nun in die Rundsporthalle nach Hagen, wo man sehr wahrscheinlich einem kompletten Kader der Gastgeber gegenüberstehen wird. 

Laut den letzten Aussagen des sportlichen Leiters Raphael Wilder und Headcoach Lars Wendt. Konnte man sich gut auf das Rückspiel vorbereiten und möchte den Sack am Freitagabend um 20:15 Uhr mit einem 2. Sieg in der best-of-three Serie zu machen, um sich dann auf Herten oder Wulfen vorbereiten zu können, ohne ein 3. Entscheidungsspie Am Hallol spielen zu müssen. 

“Wir wissen um die Schwere der Aufgabe, und denken, dass sie mit Fouda dann auch komplett sein werden. In der Vorbereitung haben wir per Videoanalyse herausgearbeitet, was wir besser machen können und wo wir stark unterwegs sind. Wenn ich mir etwas wünsche, dann ist es, dass wir in der Defense eine Schüppe drauf legen und den Gegner nicht unbedingt 80 Punkte erzielen lassen, damit wir nicht zwingend 100 oder mehr Punkte scoren müssen, um solche Spiele zu gewinnen. Wir werden mit aller Macht versuchen, dieses Spiel am Freitag zu gewinnen, auch wenn wir uns der schweren Aufgabe bewusst sind.”, verriet Raphael Wilder am Mittwoch Nachmittag. 

Der Miners-Coach Lars Wendt kommentierte die Ausgangssituation wie folgt: ”Die Wahrscheinlichkeit, dass ich jetzt sage, es wird ein schweres zweites Spiel an einem Freitagabend in Haspe ist relativ hoch. Deshalb: Es wird ein SEHR schweres zweites Spiel an einem Freitagabend in Haspe. Wenn wir an die Offensivleistung anknüpfen können, wäre das fein, dennoch haben wir kleine Anpassungen in der Verteidigung vorgenommen, um damit jede Hoffnung der Hagener im Kein ersticken zu können.”

In Anbetracht der Tatsache, dass man das erste Spiel der Serie für sich entscheiden konnte, steht der ETB bestmöglich da. Eine konsequente Verteidigung, ein Teamplay wie im letzten Spiel und das nötige Wurfglück können der Schlüssel zum Erfolg für die Eintrittskarte in Runde zwei sein. Klar ist aber auch, dass Haspe es sich nicht nehmen lassen wird, alles daran zu setzen, um vielleicht doch noch mal ein entscheidendes 3. Spiel am Sonntag Am Hallo zu erzwingen. 

Deshalb nochmal der Aufruf an alle Essener Fans und Supporter. Schnappt euch eure liebsten und unterstützt eure Lieblingsmannschaft am 12.04. um 20:15 Uhr live in der Rundsporthalle in Hagen, denn auch wenn man nur mit 5 Spielern auf dem Court stehen darf, der 6. Mann seid ihr und auf den kommt es bei wichtigen Spielen immer auch ein wenig an! 

Let’s go ETB, Let’s Go !!!

Foto: Marcel Rotzoll



ETB Miners gewinnen 1. Playoff Spiel Am Hallo

Die ETB Miners spielten am gestrigen Samstagabend ihr erstes Playoff Spiel in der Sporthalle Am Hallo und zeigten dabei eindrucksvoll, wie man 1174 Zuschauer mitreißen kann, wenn es um den Aufstieg in die 2. Bundesliga Pro B geht. 

Pünktlich um 19:30 Uhr stand der SV Haspe 70 den Essenern zum Sprungball im Mittelkreis gegenüber. Von Beginn an behielt Essen im ersten Viertel stets die Führung und konnte einen 7:0 Run. hinlegen. Bester Scorer des ETB war hier Justin Andrew mit 9 Punkten. Haspes Nino Vrencken erzielte 10 Punkte in diesem Viertel, dennoch gingen die ersten 10 Spielminuten an die Miners und mit einem 28:23 startete man in den nächsten Akt. 

In diesem Durchgang bewies das Team von Lars Wendt, dass man sehr wohl weiter daran gearbeitet hat, die Punkte in der Tiefe des Kaders zu verteilen und das Teamplay klar im Fokus steht. Denn unter anderem Noah Westerhaus, Bryant Allen und Marius Behr brachten offensiv nochmal einiges an Nachschlag mit ins Spiel, während Haspe vermehrt über Alejandro Rubiera Raposo scorete, erlebten die Zuschauer in Essen Stoppenberg ein Spiel bei dem Essen zwar in der ersten Hälfte die Nase immer leicht vorne hatte, aber die Gäste sich nicht wirklich abhängen ließen. 51:42 stand es zur Halbzeit, in der sich einer von 3 Zuschauern einen Verzehrgutschein des Chillers in Essen sichern konnte, indem er die meisten Freiwürfe verwandelte. Glückwunsch und guten Appetit! 

In Durchgang 3 lieferte die Essener 5 dann leider nur ein sehr ausgeglichenes Viertel ab. Mit 21:20 in 10 Minuten konnte man den Vorsprung nicht wirklich weiter ausbauen, aber einen möglichen 1. Sieg in der Best of three Serie zumindest greifbar machen. Mit einem netten 72:62 ging man dann ins letzte Viertel. 

Genau in diesem Viertel machte der ETB den Sack dann auch zu und erzielte sage und schreibe 36 Punkte wobei Dzemal Selimovic ein Double Double auflegte, Bryant Allen 28 Zähler für sich verbuchen konnte und insgesamt 5 Minersspieler 2-Stellig punkteten. Haspe hielt zwar immer noch mit 23 Zählern dagegen, müsste sich aber schlussendlich mit dem eindeutigen 108:85 geschlagen geben. 

“Ein gelungener Auftakt in die Playoffs vor einer tollen Kulisse, so kann es weitergehen. Die Mannschaft hat hervorragenden Teambasketball gezeigt, knapp 80% der Treffer wurde von einem Teamkollegen vorgelegt. Trotzdem schon die Warnung vor Freitag: alle haben gesehen, wie gefährlich Haspe – vor allem im Umschaltspiel – sein kann.”, so beschreibt Lars Wendt das erste Aufeinandertreffen mit den blau-gelben und warnt gleichzeitig vor dem Rückspiel am 12.04. um 20:15 Uhr in Haspe. 

“Gerade für die Zuschauer, war das gestern ein gutes Spiel, bei dem wir allein schon durch die 27 Assists gezeigt haben, wie Mannschaftsdienlich wir spielen können. Unsere 3er Quoten haben sich zum Ende hin durch Bryant, Noah und Nikita auch noch in die richtige Richtung entwickelt und dabei geholfen, dass wir uns schlussendlich doch absetzen konnten, denn in der ersten Hälfte wurden viele Aktionen unsererseits als Foul gewertet und der Gegner durfte 17 mal an die Freiwurflinie treten. Damit müssen wir aber einfach klarkommen. Trotzdem lieferten wir ein sehr dominantes Spiel, gerade im Offensivrebound, bei den Assist und den wenigen Ballverlusten, ab. In der Defense gibt es sicherlich einige Dinge die man bemängeln sollte, wobei man Vrencken und Raposo eine sehr gute Leistung bescheinigen muss, denn beide haben auf einem sehr hohen Niveau gespielt und wir werden darum am Freitag nochmal besonderes Augenmerk drauf legen müssen. Wir bereiten uns also mit dem absoluten Willen darauf vor, die Serie am Freitag in Haspe zu beenden. Auch für einen sehr wahrscheinlich zurückkehrenden Jalen Fouda, haben wir dann hoffentlich die richtigen Gegenmittel an Bord. Wir sind uns der Schwere der Aufgabe bewusst, wollen aber ein mögliches drittes Spiel am Sonntag definitiv vermeiden.”, ergänzte der sportliche Leiter Raphael Wilder. 

Haspe hat in der Saison mit 11 von 13 gewonnenen Heimspielen klar gezeigt, wie stark sie Zuhause sind und genau das macht das zweite Aufeinandertreffen so spannend.

Für alle Miners Fans bedeutet dies, dass man sich ruhig mal auf den Weg in die Rundsporthalle in Haspe machen sollte, um das Team zu unterstützen. 

Einfach die Kölner Str. 50, 58135 Hagen ins Navi eingeben und die ETB Miners in schwarz spielen und siegen sehen.

Die Mannschaft freut sich auf euch! Lasst uns in die zweite Runde der Playoffs einziehen. 

Let’s Go Miners, Let’s Go !!!

Foto: André Steinberg



Auf geht’s in die Playoffs

Das Warten hat ein Ende. Endlich ist es soweit, dass die 1. Regionalliga West in die heiße Phase startet. Die 8 besten Mannschaften der Liga treffen nun in best of three Begegnungen aufeinander und für die ETB Miners gilt aufgrund des 1. Tabellenplatzes in allen Begegnungen das Heimrecht. 

In Runde 1. treffen die Miners auf den SV Haspe 70, der sich den 8 Tabellenplatz in der regulären Saison sichern konnte. Im Schnitt traf das Team in blau-gelb 81,7 Punkte pro Spiel und ließ dabei 83,5 Gegentreffer zu. Lediglich bei den Steals und Blocks pro Spiel hat Haspe leicht besser abgeschnitten, ansonsten ist der ETB im direkten Zahlenvergleich der klare Favorit. 

Aber in den Playoffs kann bekanntlich alles passieren und deshalb werden Spieler wie Vrencken oder Rubiera, die zweistellig scoren, in dieser wichtigen Phase offensiv sicherlich noch eine Schippe drauflegen, um den Miners das Leben schwer zu machen. 

“Wir starten gegen eine unangenehme und aggressive Hasper Mannschaft in die Playoffs. Wir haben großen Respekt vor ihnen und der Tatsache, dass sie sich ohne Amerikaner in den letzten Spielen die Playoffteilnahme sichern konnten. Dementsprechend intensiv haben wir uns auch vorbereitet und hoffen, dass die Halle – genauso wie letztes Jahr – gut gefüllt sein wird!”, erklärt Lars Wendt. 

Beim ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison hat der ETB Zuhause mit 9 Punkten Vorsprung gewonnen, ehe man dann auswärts mit 56:83 deutlich dominierte. Bei diesem Kräftemessen waren es Bryant Allen, Dzemal Selimovic, Justin Andrew, Kevin Bryant und Noah Westerhaus, die die Starting Five bildeten und schlussendlich Punkteanzahltechnisch auch in dieser Reihenfolge den Offensiverfolg feierten. Für welche Startaufstellung sich Headcoach Lars Wendt am Samstag entscheiden wird, werden wir erst dann erfahren, wenn die Sporthalle Am Hallo abgedunkelt wird und die Spieler unter Ankündigung von Hallensprecher Harry aus dem Tunnel auf das Feld in Essen Stoppenberg laufen. 

Raphael Wilder fand im Vorfeld diese Worte: ”Wir haben versucht, die Zeit zu nutzen, um uns von der langen Saison zu erholen, dabei einen freien Kopf zu bekommen und weiterhin zu trainieren. Auf Haspe haben wir uns natürlich vorbereitet und ich weiss, dass uns jeder in der Favoritenrolle sieht, die wir natürlich auch annehmen. Zu verlieren haben eigentlich nur wir etwas in dieser 1. Runde der Playoffs. Dass Haspe sich, nach der Abgabe ihres Amerikaners, den 8. Platz sichern konnte, ist eine starke Leistung, die wir selbstverständlich respektieren und uns darüber bewusst sind, dass sie aufspielen werden, als hätten sie nichts zu verlieren. Mit ihrer relativ jungen Mannschaft spielen sie sehr aggressiv und nutzen viele verschiedene Verteidigungsformen, wie sie auch in den letzten beiden Saisonspielen eindrucksvoll bewiesen haben. Da es keine einfachen Spiele mehr geben wird heißt es für uns, dass wir 40 Minuten lang konzentriert spielen müssen, um Zuhause weiterhin ungeschlagen zu bleiben, denn damit wollen wir gerade in den Playoffs gar nicht erst anfangen. Wir freuen uns sehr auf Samstag und wollen alles daran setzen, eine gute erste Runde zu spielen.”

Eines steht fest. Jetzt geht es um alles und daher benötigen wir die maximale Unterstützung der Zuschauer Am Hallo. Einlass ist übrigens um 18:30 Uhr und für kühles Stauder vom Fass, Softdrinks und Snacks ist wie immer gesorgt. Die Mannschaft, Sponsoren und Supporter freuen sich auf euch, eure Freunde und Familienmitglieder. Lasst uns den Grundstein für Runde 2 legen.

Tickets gibt es wie immer an der Abendkasse!

Let’s Go Miners, Let’s Go !!!

Grafik: Roland Schicho

Playoff Tickets an der Abendkasse

Nur noch 3 x schlafen und dann ist es soweit! Die ETB Miners starten in der Sporthalle Am Hallo in die Playoffs.

Tickets gibt es an der Abendkasse und die Türen öffnen am 06.04.2024 ab 18:30 Uhr.

Preislich bleiben wir auch in der heißen Phase stabil!

Erwachsen – 8,00 €
Ermäßigt* – 6,00 €
Kinder** – 4,00 €

*- Studenten, Azubis, Rentner, schwerbehinderte Personen, usw. und Kinder und Jugendliche ab 16 Jahre
**- Kinder bis 16 Jahre
Wichtiger Hinweis: Dauerkarten beinhalten keinen freien Eintritt für die Playoff Spiele (Ausgenommen VIP-Dauerkarteninhaber)

Ansonsten freut sich die Mannschaft auf jeden Unterstützer in der Halle, wenn es darum geht zuhause weiterhin ungeschlagen zu bleiben fortzuführen.

Weitere Infos erhaltet ihr natürlich wie immer hier und auf social media.

Foto: Marcel Rotzoll

Youngster Reik Gäbler im Kurzinterview

Kurz vor den Playoffs widmen wir uns unserem Youngster Reik Gäbler. Der sympathische 1,92 Meter Guard stand uns für Fragen zu sich und seiner ersten Regionalliga West Saison zur Verfügung.

Als deine Verpflichtung bekannt gegeben wurde, ging bei vielen Basketball-Begeisterten das große Googlen los, denn so richtig hatte dich noch niemand auf dem Schirm, obwohl du aber schon in sehr jungen Jahren Erfolge feiern konntest. Vielleicht kannst du uns mal erzählen welche Stationen du vor deinem Vertrag bei den ETB Miners durchlaufen hast und wie du generell zum Basketball spielen gekommen bist? 

Reik: Zum Basketball spielen bin ich gekommen, da meine beiden Eltern auch gespielt haben und so hatte ich von klein auf Basketball in meinem Leben. Ich spielte von der U10 bis U14 in Bremen bei verschiedenen Vereinen und dann 5 Jahre Jbbl und NBBL bei den Eisbären Bremerhaven. 

Das bedeutet, du hast deinen Erfahrungsschatz immer weiter wachsen lassen. Wie kam es schließlich dazu, dich heute im Trikot der ersten Mannschaft des ETBs zu sehen? Was war für dich wichtig, um diesen Schritt zu gehen?

Reik: “Ich wollte für mein erstes professionelles Jahr gern eine neue Herausforderung und war daher beim Tryout der ETB Miners. Da mir das Programm und der Verein gefielen und es auch von den Miners aus Interesse gab, entschied ich mich hierhin zu gehen.” 

Neben dem Training und den Spielen bei den Miners bist du ja auch Jugendcoach. Wie kann man sich eine Trainingseinheit bei dir vorstellen und was möchtest du den Kids vermitteln? 

Reik: “Da die meisten meiner Kids noch sehr klein sind, versuche ich hauptsächlich den Kindern einfach den Spaß am Basketball nahezubringen und die Grundlagen mit verschiedenen kleinen Spielen zu kombinieren.” 

In der regulären Saison hast du vor allem defensiv immer wieder sehr starke Akzente gesetzt. Wenn man dich auf dem Court agieren sieht, möchte man dich auf jeden Fall nicht als Gegenspieler haben. Wie siehst du deine Rolle im Kader und welche persönlichen Ziele hast du in Bezug auf deine Weiterentwicklung?

Reik: Das größte Ziel von mir ist vor allem, jedes Mal, wenn ich auf dem Feld stehe, Energie zu bringen und wie du schon gesagt hast, zu verteidigen. In der Offensive versuche ich einfach zu schauen, was sich während des Spiels ergibt und wie ich dem Team am besten weiterhelfen kann. Außerdem ist mir wichtig, dass ich so wenig Fehler wie möglich mache, damit ich in meinen Minuten keinen schlechten Einfluss auf unser Spiel nehme. 

Die Saison habt ihr Zuhause ungeschlagen auf dem 1. Platz abgeschlossen. Jetzt geht es am 06.04.24 um 19:30 Uhr Am Hallo in die erste Playoff Runde gegen den SV Haspe 70. Wie blickst du diesem Erstrundenspiel entgegen? Was ist deine Erwartung und was würdest du dir generell für die Playoffs wünschen? 

Reik: Ich blicke diesem Spiel mit viel Vorfreude entgegen, da ich von unserem Team und davon, dass wir uns auch in den Playoffs durchsetzen werden, überzeugt bin. Wünschen würde ich mir natürlich, dass wir die Halle voll bekommen. 

Das klingt, als stünden alle Vorzeichen auf Sieg und Weiterkommen. Wir drücken dir und der Mannschaft an dieser Stelle natürlich die Daumen, freuen uns auf eine tolle erste Runde, bei der wir hoffentlich weiterhin einen agilen und fokussierten Reik antreffen werden. 

Vielen Dank für deine Zeit und die offenen Worte. Es ist toll dich in unseren Reihen zu haben. 

Let’s Go Playoffs, Let’s Go !!!

Foto: Marcel Rotzoll



ETB Miners fahren ohne Pokal zurück nach Essen

Nachdem sich der ETB im Hinspiel des WBV Pokal Finales nicht eindeutig mit dem 83:82 vom DTV Basketball Köln absetzen konnte, war klar, dass man im Rückspiel in der Halle der Kellerkinder kein Zuckerschlecken erleben würde. 

Ohne Timothée Troussel (noch immer verletzt) zeigte das Team von Headcoach Lars Wendt, dieses Mal in den schwarzen Auswärtstrikots, zunächst mit 20:26 ein gutes erstes Viertel, bei dem auffiel, dass die Verteidigung deutlich besser lief, als noch im Hinspiel Zuhause. 

Nach der 10. Minute fanden die Zuschauer in Köln dann doch ein sehr ausgeglichenes Spiel vor, bei dem beide Teams sehr gut verteidigten, aber sich auch schon abzeichnete, dass die 3er bei den Miners  irgendwie nicht so recht fallen wollten. Besonders Kevin Bryant zeigte ausgezeichnete Verteidigungsarbeit, schmiss sich gefühlt jedem erreichbaren Ball hinterher und unterstützte Dzemal Selimovic stark bei den defensiven und offensiven Rebounds. Beide Teams scorten 17 Punkte in diesem Durchgang und so stand es zur Halbzeit 37:43 für den ETB.

Nach der Pause ging es punktetechnisch auf Augenhöhe weiter. Der Miners Vorsprung schrumpfte hier zwar nur marginal auf 5 Punkte, und man merkte, dass die Treffer von außen einfach fehlten, um sich hier deutlicher absetzen zu können. Die Verteidigung lief dafür weiterhin gut und Essen konnte sich immer wieder zweite Chancen erarbeiten, wenn etwas mal nicht sofort durch den Ring fiel. 54:59 lautete der Spielstand nach 75% der regulären Spielzeit und der Pokalsieg lag in greifbarer Nähe.

Im letzten Viertel waren es dann vor allem Jenkins und Wendeler die den Deutzer Titelverteidigern Punkte bescherten, um im Spiel zu bleiben. Auf der Miners Seite waren es Dzemal Selimovic und Bryant Allen, die das Spiel bis zur 39 minute bei einem 68:68 hielten, aber dann entscheiden die Kölner die Partie und somit den Ausgang des WBV Pokalfinales mit 6 von 6 Freiwürfen für sich und verteidigten ihre Titelregentschaft. Endstand 74:68 

Raphael Wilder beschreibt das Geschehene wie folgt: „Erst einmal Glückwunsch nach Köln zum Titelgewinn. Wir haben viel besser gespielt, als wir es Zuhause gemacht haben. Die Mannschaft war bissig und hat sehr gut verteidigt. Leider haben wir im vierten Viertel nicht mehr so gepunktet wie im ganzen Spiel. Dennoch hat die Mannschaft in meinen Augen alles gegeben, da wir sie aufgrund guter Verteidigung Zuhause bei 74 Punkten gehalten haben. Gleichzeitig hatten wir aber einfach eine katastrophale 3er Quote mit 11,5% im Gegensatz zu durchschnittlichen 38%, die wir sonst in der Liga haben. In diesem Spiel war der Korb für unsere 3er wie zugenagelt und dadurch erzielten wir auch nur 68 Punkte. Ich bin kein Freund von hätte, wäre und wenn, aber mit der entsprechenden 3er Quote wäre der Pokalsieg durchaus möglich gewesen. Ich mache der Mannschaft aus meiner Sicht überhaupt keinen Vorwurf, denn jeder auf dem Feld hat gekämpft und das ist die Einstellung, mit der wir uns auf die Playoffs vorbereiten, um dann hoffentlich auch wieder zu unserer eigentlichen 3er Quote zurückzufinden. Köln ist ein würdiger Sieger, den wir an dieser Stelle nochmal beglückwünschen.” 

Lars Wendt ist in seiner Rolle als Headcoach zwar enttäuscht darüber, den Pokal nicht geholt zu haben, scheint den Fokus nun aber wieder voll auf die Meisterschaft zu setzen und gab diesen Kommentar ab:” Glückwunsch nach Köln zum Pokalsieg. Uns fällt der verspielte Vorsprung aus dem ersten Spiel auf die Füße. Wir machen defensiv ein wirklich gutes Spiel, aber haben leider in der Offense die Ballbewegung im vierten Viertel komplett eingestellt und unsere Freiwürfe nicht treffen können. Wir sind enttäuscht, dass wir den Titel nicht holen konnten, konzentrieren uns aber ab jetzt auf das große Ziel, die Meisterschaft.” 

Alles in allem ist es definitiv schade, im Pokal nur den 2. Platz erreicht zu haben, aber wenn man Wendt, Wilder und die Miners kennt, dann wird in der Vorbereitung alles daran gesetzt Fehler, Schwächen oder Defizite in einem solchen Spiel zu analysieren und vor allen Dingen zu optimieren, um dann beim ersten Playoff Spiel gegen SV Haspe 70 am 06.04.24 um 19:30 Uhr in der Sporthalle Am Hallo ein klares Statement zu setzen und die heiße Phase in der Regionalliga West einzuleiten.

Tickets dazu gibt es wie immer an der Abendkasse, also tragt euch den Termin dick in euren Kalender ein, erzählt euren Freunden, Kollegen und Verwandten davon und lasst uns Am Hallo mit Spitzen-Basketball, guter Energie und Siegen Geschichte schreiben! 

Die Mannschaft freut sich auf euch! 

Let’s Go ETB, Let’s Go !!!

Foto: André Steinberg



Knapper Sieg im 1. Teil des WBV Pokalfinale

Am Mittwoch Abend um 20:15 Uhr luden die ETB Miners in der Sporthalle Am Hallo zum Hinspiel im WBV Pokal Finale ein.

Die Titelverteidiger aus Deutz lieferten von Anfang an eine solide Leistung ab und in den ersten 10 Minuten spielte man Basketball auf Augenhöhe. Beim ETB fiel Timothée Troussel verletzt aus und mit Ole Bongartz nahm ein alter Bekannter auf der Minersbank platz, während Deutz aus dem vollen Kader schöpfen konnte. Für die Punkte bei den Miners waren hauptsächlich Dzemal Selimovic und Bryant Allen verantwortlich. In der Schlussphase dieses Viertels zeigte auch Tim Schneider, wie man die selbsternannten Kellerkinder nicht Davonlaufen lässt und verwandelte letztlich einen wichtigen 3er für den ETB. Schlussendlich trennte man sich mit 22:22 nach dem 1. Viertel. 

In Viertel zwei lief es dann etwas besser für die Gäste und mit 43:45 ging es vorerst zur Halbzeitpause in die Kabinen. Die Miners taten sich etwas schwer damit, sich punktetechnisch abzusetzen und Deutz zeigte immer wieder, wie sehr sie den Titel verteidigen wollen. Gerade Elijah Jenkins bewies immer wieder, welchen Stellenwert er beim DTV hat.

Im dritten Viertel zeigten die Miners dann, wie man die Truppe aus Köln verteidigen kann, um schlussendlich mit 11 Punkten Vorsprung in Führung zu gehen. Vor allem Bryant Allen und Dzemal Selimovic übernahmen hier nochmal mehr Verantwortung und so stand es nach 30 Minuten 68:57 für den ETB. 

Auch in das letzte Viertel starteten die Miners sehr gut, doch die Rheinstädter ließen sich nicht weiter runterspielen und kämpften um jeden Ball. Und genau dieser Kampfgeist zahlte sich etwa ab der 35 Minute aus, als Wendeler, Jenkins und Engelhardt die Schlussphase mit einem 5:18 Run mehr als ernst nahmen. Zwar verloren die Deutzer das Spiel knapp mit 83:82, haben dadurch aber eine gute Ausgangsposition für das entscheidende Rückspiel in der eigenen Halle am Sonntag, den 24.03.2024 geschaffen. 

“Es war das erwartet schwere erste Pokalspiel gegen Köln, die wir in der ersten Halbzeit defensiv nicht stoppen konnten. Im dritten Viertel war unsere Verteidigung viel aggressiver, etwas was wir im Hinblick auf Sonntag von Anfang an zeigen müssen. Leider konnten wir uns nicht weiter absetzen und hatten dann defensiv wie offensiv ganz schwache letzte 5 Minuten, die uns einen höheren Vorsprung für das zweite Spiel gekostet haben. Jetzt müssen wir beweisen, dass wir unter Druck und in einer vollen und engen Halle in Köln liefern können.”, so der Essener Coach Lars Wendt nach dem Spiel.

„Die erste Halbzeit haben wir in beiden Vierteln nicht so gut gespielt. Bis wir dann ein sehr sehr starkes 3. Viertel lieferten. Auch die ersten 5 min. Im letzten Durchgang waren wir stark unterwegs, aber bedingt durch einige Fehler in der Schlussphase ist dieses Endergebnis entstanden. Das kann man definitiv besser machen und deshalb bereiten wir uns jetzt darauf vor, auch einen starken Gegner auswärts zu schlagen.”, ergänzte der sportliche Leiter Raphael Wilder. 

Fest steht, dass man in und gegen Deutz nochmal ordentlich mehr Kohlen ins Feuer geben muss, um den Zug zum Rollen zu bringen und somit die Endstation, an der der Pokal wartet, vor dem Gastgeber zu erreichen. 

Wie das ganze ausgeht und ob die Miners schon vorzeitig einen ersten Meilenstein erreichen, erfahren wir am 24.03.24 ab 16 Uhr. 

Wir drücken die Daumen. 

Let’s Go Miners, Let’s Go!!! 

Foto: Marcel Rotzoll