Guter Start in den Doppelspieltag

Miners schlagen Herten mit 78:66 

 

Der Druck bei den Miners vor diesem Doppelspieltag war hoch, die eigenen Ansprüche ebenso. Und so begann das Heimspiel am Freitag vor über 650 Zuschauern im Hallo gegen Herten auch dementsprechend nervös. Während es bei den Löwen anfangs recht geschmeidig lief und die Gäste sich schnell einen 7:0 Vorsprung herausspielen konnten, war es Selimovic, der die Miners nach über drei Minuten Spielzeit mit einem erfolgreichen Freiwurf zum 7:1 erlöste. Zuvor aber hatten die Miners, die von Beginn an versuchten, über ihr Insidespiel zum Erfolg zu kommen, einige hochkarätige Chancen liegen lassen. Selimovic und Ajagbe setzen sich mehrfach gut durch, der Ball wollte aber nicht durch die Reuse fallen.

Headcoach Lars Wendt sah sich also gezwungen, eine frühe Auszeit zu nehmen.

Und das mit Erfolg: Mit einem schönen Play wurde Lasse Bungart freigespielt., der sicher jenseits der Dreierlinie zum 4:10 einnetzte. Zahariev legte schnell zum 6:10 nach, bevor die Gäste wieder ein wenig davonziehen konnten.

Beim Spielstand von 16:19 aus Miners Sicht ging es in den zweiten Spielabschnitt.

Hier schien sich der Knoten gelöst zu haben. Die Miners starteten konzentriert und gingen mit einem 10:1 Lauf innerhalb von 4 Minuten mit 26:20 in Führung.

Diese Führung sollte nun bis zum Ende des Spiels Bestand haben.

Auch wenn die Miners durch einige Unkonzentriertheiten die Gäste immer wieder herankommen ließen, gewannen die Miners am Ende verdient mit 78:66 (16:19; 22:10; 16:22; 24:15).

Lars Wendt: „Wir waren anfangs nicht wirklich gut in das Spiel gekommen und standen auch in der Defense nicht gut, aber im Laufe der Begegnung konnten wir unsere Nervosität ablegen. Im Großen und Ganzen bin ich ganz zufrieden.“

Ebenso sieht es auch Raffi Wilder: „Wir haben Offensiv nicht wirklich gut gespielt und haben viele einfache Punkte liegen gelassen. Was mich aber freut, dass wir heute Lösungen als Mannschaft gefunden haben. Wir haben 18 Assists und jeder Spieler hat gepunktet“. Dazu haben wir das offensivstärkste Spiel der Liga auf 66 Punkte gehalten und eine wirklich gute Defense gespielt.“

 

Die Punkte gegen Herten teilten sich: Peterson (13 P., 8 Reb., 4 Ass.), Zahariev (7 P., 12 Reb.), Khartchenkov (12 P., 4 Reb., 4 Ass.), Bungart (3 P.), Ajagbe (4 P., 4 Reb.), Carney (16 P, 3 Reb., 4 Ass.), Selimovic (7 P., 10 Reb. ). Ebenso spielten Westerhaus mit 4 Punkten, Tauch (5 Punkte) und Agyapong kam in nur 15 Minuten Einsatzzeit auf 7 Punkte und griff sich 11 Rebounds. Müslim Özmeral und Ole Bongartz kamen nicht zum Einsatz.

 

Nach diesem wichtigen Sieg stehen die Miners punktgleich mit Recklinghausen und Wulfen mit 8:2 Punkten an der Tabellenspitze.

 

Derbykracher im Spitzenspiel

Herten und Aachen: ETB-Miners stehen an diesem Wochenende vor schwerem Doppelspieltag

 

Derbykracher und Spitzenspiel gegen Herten an diesem Freitag und sonntags auswärts beim Aufsteiger in Aachen! So sieht der erste Doppelspieltag der Saison für die Miners am kommenden Wochenende aus. 

Zwei Spiele, die nicht nur schwer sind, sondern sich auch als tückisch erweisen könnten. Denn gerade auch das Auswärtsspiel am Sonntag beim Aufsteiger BG Aachen könnte sich für die Miners als Stolperstein erweisen.

Zunächst aber kommt es an diesem Freitag zum Derby und Spitzenspiel gegen die Hertener Löwen. Auch kommt es zum Wiedersehen mit den beiden Ex ETB`lern Dario Fiorentino und Marco Buljevic, die seit dieser Saison im Hertener Dress auflaufen.

Nach zwei souveränen Siegen zum Start in die Saison, verloren die Schützlinge von Trainer Cedrik Hüsken am dritten Spieltag knapp in Leverkusen. Am vergangenen Spieltag jedoch kehrten die Löwen bei der BBA Hagen auf die Erfolgsstraße zurück und liegen derzeit mit 6 Punkten auf Platz zwei der Tabelle, dicht gefolgt von den Miners, die sich punktgleich auf Platz drei der Tabellen wiederfinden.

„Wir können uns auf ein richtiges und vor allem wichtiges Spitzenspiel“ einstellen“, freut sich Headcoach Lars Wendt.

Herten hat in dieser Saison ein schlagfertiges und besonders offensivstarkes Löwenrudel zusammengestellt. Mit Point-Guard Faton Jetullahi kehrte einer der besten deutschen Spieler der Regionalliga nach Ausflügen in die höhere ProB-Spielklasse zurück ins Ruhrgebiet. Mit 24,3 Zählern, 9,7 Rebounds und 6 Assists pro Partie spielt der variable Guard eine bisher überragende Saison.

Zu der recht kleinen, aber leistungsstarken Kernrotation der Löwen stoßen mit Cody Schwartz (24,3 Punkte im Schnitt) und Casey Lopes (19,3 Punkte) zwei Imports, die wie Jetullahi regelmäßig über 30 Minuten auf dem Feld stehen. Obwohl bis jetzt mit Dario Fiorentino häufig nur ein klassischer Center unter den Körben agiert, stellen die Gäste das mit Abstand beste Reboundingteam der Liga. Vor allem die Guards arbeiten besonders gut an den Brettern, mit Jetullahi sowie Juan Barga (9,7) greifen gleich zwei „Kleine“ Abpraller im annähernd zweistelligen Bereich ab. 

Ebenso punkten die beiden ehemaligen Essener, Marco Buljevic (14,5 Punkte) und Dario Fiorentino (12,5 Punkte), regelmäßig zweistellig und sorgen mit ihrer Routine für viel Stabilität im Löwen-Spiel.

Nicht zu vergessen ist auch Routinier Willi Köhler, der am vergangenen Wochenende das erste Mal für die Löwen auflief und mit seinen Aktionen einen großen Anteil am knappen Sieg gegen die BBA Hagen hatte.

„Herten hatte einen sehr souveränen Start in die Saison, hatte sich dann allerdings ein wenig schwerer getan“, berichtet Raffi Wilder. „Das liegt auch an der kurzen Rotation unserer Gäste. Für uns bedeutet das, wir müssen sie permanent attackieren und müde spielen, dann haben wir auch eine gute Siegchance.“

Lars Wendt ergänzt: „Herten spielt in diesem Jahr verdammt stark auf und ist besonders aus der Distanz immer gefährlich. Wir haben eines der stärksten Teams der Liga zu Gast und müssen 40 Minuten konzentriert und hart arbeiten, um die Punkte in Essen zu behalten.“ 

Viel Zeit zum Ausruhen bleibt den Miners nicht, denn am Sonntag geht es zur BG nach Aachen. Der Aufsteiger konnte am vergangenen Wochenende erstmals gewinnen und liegt mit zwei Zählern auf dem vorletzten Tabellenplatz. 

Genau das aber könnte sich auch als tückisch für die Miners erweisen. Denn der Aufsteiger entwickelt sich spielerisch stetig weiter und scheint jetzt in der Liga angekommen zu sein. Leverkusen bekam das ganz aktuell bei der 81:69 am letzten Spieltag zu spüren.

Vor allem Shooting-Guard Tim Schönborn trumpfte mit 32 Punkten (25,3 im Schnitt) ganz groß auf. Ebenfalls offensivstark ist US-Amerikaner Philipp French mit 14,8 Punkten im Schnitt. Der 2,11 Meter große Center macht  unter den Körben richtig Dampf.

Zusätzlich kann Trainer Kevin Vorbeck auf Felix Huesmann (9,8) und Alexandar Obradovic mit 8,2 Punkte im Schnitt zählen, die stets gefährlich sind und für wichtige Punkte im Spiel der Aachener sorgen.

Lars Wendt: „Wir dürfen Aachen nicht unterschätzen und müssen, obwohl wir nachmittags spielen und früh losfahren müssen, hellwach sein.“

Das Spiel gegen Herten findet an diesem Freitag, 21. Oktober, um 20.00 im Hallo statt.

Das Spiel beim Aufsteiger aus Aachen findet am Sonntag, 23. Oktober, ab 16 Uhr im Schulzentrum Laurensberg (Halle 1), Hander Weg  89 in 52072 Aachen statt.

Zum nächsten Heimspiel laden die Miners am Samstag, 29. Oktober ab 19.30 gegen die Telekom Baskets Bonn 2 ein.

Es ist geschafft!

Bei den personell angeschlagenen HammStars gelang den Miners auswärts der dritte Sieg in Folge.

 

Vor dem Spiel sah alles nach einem Duell auf Augenhöhe aus. Die Miners und die Hammstars standen mit der identischen Punktzahl auf Platz 5 und 6 in der Tabelle. Die Vorbereitungen waren dementsprechend fokussiert. Von Anfang an war das Ziel alle Spieler ins Spiel zu involvieren und auf der anderen Seite den Topscorer Murry der HammStars vom Punkten abzuhalten.

 

John Murry, kein Unbekannter in der Liga, führte im letzten Jahr die Liga bei den durchschnittlich erzielten Punkten an. Nach einem Abstecher in die Pro A bei den Düsseldorfer Giants, kehrte der US-Spieler noch vor Saisonbeginn zurück in die Regionalliga und schloss sich zu Saisonbeginn den HammStars an.

 

Nach dem Tip-Off war schnell klar, dass der Favorit aus Essen das Zepter des Handelns in der Hand hielt. Die Miners erwischten einen super Start ins Spiel und erspielten einen Vorsprung von 15 Punkten zum Ende des ersten Viertels.

 

Im zweiten Viertel sah das Spiel nicht anders aus. Angeführt von Devin Peterson, ging die Mannschaft mit 31:44 in die Halbzeitpause. Auch kleinere Zwischenläufe der Hammer konnten abgewehrt werden und es wurde souverän das unter der Woche Trainierte durchgespielt.

 

In der zweiten Hälfte des Spiels zeigten sich die Miners weiter hungrig und aggressiv unter den Körben. Mit 24 Offensiv-Rebounds (Hamm holte insgesamt 31 Rebounds) leisteten die Center Schwerstarbeit. Dzemal Selimovic und das Geburtstagskind Sadiq Ajagbe sammelten zusammen 20 Rebounds. Am Ende des Spiels zeigte die Statistik bei Dzemal ein Double-Double mit 15 Punkten und 11 Rebounds. Sadiq verpasst dies um einen Rebound knapp.

 

Endlich gelang den Miners, wenn auch gegen einen personell arg gebeutelten Gegner, ein souveräner Start-Ziel-Sieg. Man lag über die 40 Minuten immer in Führung, zwischenzeitlich mit bis zu 24 Punkten.

 

Nach dem Spiel waren Lars Wendt und Raphael Wilder sehr zufrieden mit dem Sieg. “Wir haben genau das geschafft, was wir wollten. Wir hatten letzte Woche Schwierigkeiten die Center in unser Spiel zu integrieren. Das war die primäre Aufgabe für heute und es hat super geklappt. Das einzige, was mir nicht gefällt, ist die Freiwurfquote. 47% ist viel zu wenig”, so der Sportliche Leiter Raphael Wilder.

 

Trainer Lars Wendt äußerte sich ebenfalls positiv zum Spiel: “Es war ein Start-Ziel-Sieg. Wir hatten wieder einmal phasenweise defensive Schwächen, haben es aber geschafft, John Murry bei 14 Punkten zu halten. Unsere Offensive läuft immer besser und wir treffen sehr gut von der 3er Linie. Wir haben jetzt eine sehr anstrengende Woche mit dem Doppelspieltag vor uns. Das nächste Spiel ist gegen direkten Tabellennachbarn aus Herten und wir werden uns ab nun auf das Spiel fokussieren.”

 

Neben dem Sieg gab es auch erfreuliches aus der Mannschaft zu berichten. Ole Bongartz konnte nach langer Verletzungspause sein erstes Spiel machen und sich die ersten Minuten sichern.

 

Das nächste Heimspiel ist ein richtiger Kracher. Am Freitag, den 21.10.2022, empfangen die Miners am Hallo um 20.00 Uhr den Tabellenzweiten aus Herten. Einlass ist wie gewohnt eine Stunde vor dem Spielbeginn und Tickets gibt es an der Abendkasse!

Auf zum dritten Sieg in Folge

ETB Miners wollen sich im oberen Drittel festsetzen

Die letzten beiden Punktspiele, mit dem 78:82 Sieg in Ibbenbüren und dem
97:76 Heimsieg gegen Hagen-Haspe, stimmten die Verantwortlichen der ETB
Miners durchaus optimistisch.

Die Regionalliga-Basketballer des ETB sind in der Liga angekommen. Nach drei
Spieltagen liegen die Miners mit 4:2 Punkten punktgleich mit fünf weiteren
Teams auf Platz 6 der Tabelle. Lediglich Wulfen und Recklinghausen haben sich
bis jetzt verlustpunktfrei an der Tabellenspitze positionieren können.
Dieser Auswärtstrend soll an diesem Samstag beim schweren Auswärtsspiel in
Hamm fortgesetzt werden.

„Wir sind natürlich noch längst nicht da, wo wir hinwollen und hinmüssen“,
macht Raffi Wilder klar. „Wir müssen es schaffen, die Center mit in unser Spiel
zu integrieren und müssen unsere Ballverluste minimieren. Ansonsten aber
sind wir mit unserer Entwicklung einen guten Schritt nach vorne gekommen.“
Die stabil die Leistungsentwicklung wirklich ist, wird das Spiel am Samstag
gegen die TuS 59 HammStars zeigen.

Der Gegner ist genauso, wie die Miners, mit zwei Siegen und einer Niederlage
in die noch junge Saison gestartet und findet sich derzeit mit 4:2 Punkten auf
Platz fünf der Tabelle wieder.

In der Offense getragen wird das Spiel von John Wesley Murry, der bereits 75
Punkte (Schnitt von 25 pro Spiel) erzielt hat. „Murry hat bereits im vergangenen Jahr gezeigt, was er kann“, so Wilder
weiter. „Er war mit 28,2 Punkten im Schnitt Topscorrer der Liga. Ihn gilt es, aus
dem Spiel zu nehmen.“

Die zweite dominante Rolle im Backcourt nimmt der Bosnier Mateo Zovko ein,
der ebenfalls zweistellig punktet. Der Neuzugang konnte bislang als voll
überzeugen und bekommt viel Spielzeit von Coach Rosic. Unter den Brettern setzen die Gäste ganz auf die Jugend. Mit Marcel Kirsch und Jascal Knörig sorgen zwei 20- bzw. 22-jährige für Punkte, Rebounds und Blocks. Dieses Vertrauen scheinen sie zurückzuzahlen, beide konnten in dieser Saison bereits zweistellig punkten.

„Die HammStars konnte bis jetzt als Mannschaft überzeugen und spielen nicht
nur sehr diszipliniert, sondern vor allem mit viel Bewegung“, weiß Headcoach
Lars Wendt. „Sie sind dabei sehr variabel und auch aus der Entfernung immer
gefährlich. Wir müssen versuchen, die Lücken in der Defense nicht zu groß
werden zu lassen, denn das würde vor allem Murry immer wieder bestrafen. “
Für das Spiel am Samstag steht dem Trainerteam bis auf Ole Bongartz aktuell
der komplette Kader zur Verfügung.

„Wir wollen und werden nach den beiden Siegen mit breiter Brust in Hamm
antreten und auf jeden Fall um den Sieg mitspielen“, verspricht der Headcoach.
„Wir wollen uns oben in der Tabelle festsetzen.“

Das Spiel in Hamm findet am Samstag, 15. Oktober, um 19:30 Uhr in der
Märkischen Sporthalle, Wilhelm-Liebknecht-Straße 11, statt.

Das nächste Heimspiel findet am Freitag, 21. Oktober statt. Gegner ab 20.00
Uhr werden die Löwen aus Herten sein.

Bereits zwei Tage später am Sonntag, 23. Oktober, müssen die Miners dann um
16 Uhr beim Aufsteiger in Aachen antreten.

Der erste Heimsieg ist da

Die Miners gewinnen am Ende deutlich gegen den SV Hagen-Haspe

 

Es ist vollbracht! Nach einer souveränen Partie schlug das Team rund um den Trainer Lars Wendt die Gäste aus Hagen mit 97:76. Devin Peterson und Milen Zahariev führten auf Seiten der Miners mit 28 und 22 Punkten die Scoringliste an. Mit diesem Sieg steht der ETB punktgleich mit 5 weiteren Teams auf Platz 6. 

 

Das Spiel begann mit einem Lauf der Miners, die bis Mitte des ersten Viertels mit 10 Punkten in Führungen gingen. Dank vieler Offensivrebounds gelang es aber dem Team aus Hagen, bis zum Ende des 1. Viertels wieder bis auf 20:17 heranzukommen. 

 

Auch in das 2. Viertel startete das Heimteam gut und konnte so den Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Insbesondere in der Verteidigung zeigte man eine engagierte Leistung. Angeführt von Devin Peterson und Milen Zahariev gingen beide Teams mit einer 12 Punkte Differenz in die Kabinen (45:33). 

 

Die zweite Hälfte startete mit einem von Trainer Wendt aufgezeichneten Kracher! Nach einem Offscreen flog Devin Peterson in die Zone ein und vollendete einen Alley-Oop-Pass von Patrick Carney mit einem Dunking. Das dritte Viertel entwickelte sich nun primär zu einem Schlagabtausch zwischen dem aktuellen Topscorer der Liga, Ricardo Norman Artis, auf Seiten von Hagen und Devin Peterson auf den Seiten der Miners. Artis holte sich Rebound um Rebound. Das Problem konnten die Miners bis zum Ende des Spiels nicht komplett abstellen. Gegen Ende des 3. Viertel verwandelte dann noch Nikita Khartchenkov 2 Dreier, so dass die Miners mit 14 Punkten Vorsprung ins letzte Viertel gingen.

 

Die Miners wollten den Sack zu machen, aber Hagen steckt nicht auf und wehrte sich weiterhin insbesondere in Form von Artis. Patrick Carney verwandelt zwei Dreier, Michael Agyapong arbeitete unter den Körben und verwandelte mehrere Würfe mit Foul und Noah Westerhaus sorgte mit 11 Punkten dafür, dass das Spiel nicht mehr aus den Händen gegeben wurde. Das Highlight des Viertels war dann aber wieder Peterson vorbehalten. Nach schnellem Crossover-Dribbling ging er an seinem Gegenspieler vorbei und beförderte den Ball mit einem krachenden Dunking über den helfenden Gegenspieler durch den Ring. Spätestens nun war klar, wie der Sieger des heutigen Spiels heißen wird. Die letzten Minuten wurden von beiden Seiten routiniert heruntergespielt, so dass das Spiel mit einem 97:76 für die Heimmannschaft beendet wurde.

 

Nach dem Spiel findet der Sportliche Leiter Raphael Wilder klare Worte: „Auch wenn wir souverän gewonnen haben, müssen wir auch die Schattenseiten im Auge behalten und weiterhin daran arbeiten. Unser Spiel läuft sehr viel über die Guards und noch zu wenig über unsere Center. Wir müssen daran arbeiten, diese auch im Angriff mit ins Spiel eingebunden zu bekommen. Offensiv waren wir sehr gut, aber 76 Punkte in der Defensive und 13 zugelassene Offensivrebounds sind einfach zu viel.”   

 

Zum Spieler des Spiels Devin Peterson findet er lobende Worte: „Devin war fantastisch. Er hat uns mit 28 Punkten bei einer Trefferquote von 80%, dazu noch 7 Rebounds und 4 Assists, über das ganze Spiel getragen! Er war mit Abstand der beste Spieler heute auf dem Feld! Auch wenn wir weiterhin noch am Thema Ballverluste als Team arbeiten müssen.”

 

Trainer Lars Wendt findet folgende Worte zum Spiel: „Wir kassieren leider noch zu viele Punkte, aber ich bin mir sicher, dass die Mannschaft den Fans Spaß macht. Ricardo Norman Artis hat mit seiner Qualität uns Schwierigkeiten bereitet. Man kann aber Devin, Patrick und Müslim hervorheben. Müslim hat mit seiner aktiven Art und Weise seine Minuten sehr gut benutzt.”

 

Jetzt heißt es die Serie ausbauen und voll auf das kommende Spiel bei den HammStars fokussieren.

 

Das nächste Spiel der Miners findet am 15.10. gegen die TuS 59 HammStars in Hamm statt. Tip Off wird um 19:30 Uhr in der Märkische Sporthalle (Wilhelm-Liebknecht-Straße 11, 59067 Hamm) sein. 

 

Das nächste Heimspiel ist am Freitag, den 21.10.2022 um 20 Uhr gegen die Hertener Löwen. Das Spiel findet in der Sporthalle am Hallo (Ernestinenstr. 57) statt. Einlass ist wie gewohnt eine Stunde vor dem Spielbeginn.

 

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Die Miners empfangen den SV Hagen-Haspe

Jetzt eine Serie aufbauen

 

Bei den starken Ademax Ballers Ibbenbüren konnte im zweiten Spiel endlich der erste Saisonsieg eingefahren werden. Mit dem nun gewonnen Selbstvertrauen, hoffen die Miners auch im heimischen Hallo den ersten Sieg in dieser Saison zu erringen. An die letzte Begegnung mit den Hagener erinnern sich die Miners nur ungern: Mit einer Niederlage im Rückspiel war das Verpassen der Playoffs in der letzten Saison endgültig besiegelt. Hier ist also noch eine kleine Rechnung zu begleichen.

 

Kommender Gegner ist der SV 70 Hagen-Haspe. Das Team verlor im ersten Saisonspiel denkbar knapp gegen Leverkusen, gewann aber dann das Derby gegen die BBA Hagen und steht nun punktgleich auf dem 5. Tabellenplatz. 

 

Mit einem ausgeglichenen Kader, aus dem der US-Amerikaner Ricardo Artis II herausragt, ist mit Hagen-Haspe auch in dieser Saison wieder zu rechnen. In den ersten beiden Saisonspielen legte Artis II sehr starke Zahlen auf: So erzielte er gegen Leverkusen 42 und gegen die BBA Hagen 33 Punkte bei einer starken Wurfquote von 65,7 % aus dem 2-Punktebereich. Dank dieser Punkteausbeute und 13,5 Rebounds im Schnitt, weist der Topspieler aktuell eine durchschnittliche Effizienz von sagenhaften 44,5 aus. Daneben sorgen Michail Margaritis (14,0 Punkte i. Schnitt) und, fast schon wie gewohnt, Sven Cikara (13,0 Punkte i. Schnitt) für weitere Punkte. Hier muss sich die Miners Verteidigung wieder auf Schwerstarbeit einstellen.

“Hagen hat ein Spiel gewonnen, wir haben ein Spiel gewonnen! Am Anfang der Liga ist es immer spannend zu sehen, wie die Tabelle sich entwickelt. Es ist trotzdem ein must-win für uns. Und das nicht, weil Hagen schlecht ist, sondern weil wir vor heimischer Kulisse gewinnen müssen!” so der sportliche Leiter Raphael Wilder.

 

Trainer Lars Wendt äußerte zu der Partie: „Der SV Haspe hat einen sehr guten Kader. Sie haben im letzten Jahr, nach dem Aufstieg, die Klasse sehr souverän gehalten. Wir müssen bereit sein! Wir haben eine gute Trainingswoche hinter uns und fiebern dem Heimspiel entgegen, um die Leistung des ersten Heimspiels vergessen zu machen.” 

 

Bis auf Ole Bongartz ist der Kader für das Spiel am Samstag bereit. 

 

Das Spiel am kommenden Samstag, den 08.10.2022, beginnt um 19:30 Uhr in der Sporthalle am Halle (Ernestienenstraße 57). Einlass ist wie gewohnt eine Stunde vor dem Spielbeginn.

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„Big win“ in Ibbenbüren

ETB-Miners zeigen die richtige Reaktion und gewinnen verdient mit 78:82

Der Druck vor diesem zweiten Spiel bei den Ademax Ballers Ibbenbüren war immens, „jedoch nicht von Außen, sondern von uns selbst auferlegt“, so ein erleichterter Raffi Wilder direkt nach dem Spiel.

Mit 78:82 (22:25; 39:44; 57:65) hatten die Miners zuvor das Spiel vor über 400 lautstarken Fans im Münsterland gewonnen.

Headcoach Lars Wendt startete mit Peterson, Ajagbe, Zahariev, Selimovic und Carney in dieses wichtige Spiel.
Ein besonderer Druck lag sicherlich auf Devin Peterson, der im Spiel gegen Recklinghausen einen rabenschwarzen Tag erwischte.
„Wir haben in dieser Woche viele Gespräche geführt, natürlich auch mit Devin“, so Wilder. „Wir haben sehr deutlich gemacht, was wir von ihm erwarten.“
Um es vorweg zu nehmen: Der US-Pointguard hielt dem Druck stand und war einer der Garanten dieses Sieges. Am Ende des Spiels war er mit 26 Punkten und einer Trefferquote von 61 Prozent Topscorer des Spiels. Zudem schnappte er sich vier Rebounds, gab einen Assist und klaute, bei vier Ballverlusten, ein Mal dem Gegner den Ball. Besonders in den entscheidenden Phasen traf er aber richtige und wichtige Entscheidungen und sorgte so dafür, dass Ibbenbüren nicht mehr die Führung zurückerobern konnte.

Die ersten Punkte des Spiels waren allerdings Ajagbe vorbehalten, die er nach einem Foul sicher per Freiwürfe erzielte. Nach dem direkten Ausgleich legte Patrick Carney den ersten seiner drei erfolgreichen Dreier (100 Prozent Trefferquote) nach. Der Gastgeber ließ sich aber nicht beirren und konterte mit vier erfolgreichen Freiwürfen zum zwischenzeitlichen 6:5.
„Das Spiel war anfangs sehr zerfahren, beide Teams merkte man die Nervosität an“, zog Lars Wendt eine erste Bilanz.
Bis zur 6. Spielminute konnte sich Ibbenbüren bis auf 15:8 erstmals ein wenig absetzen, doch Khartchenkov und Zahariev sorgten dafür, dass der Abstand nicht größer wurde. Das Team von Lars Wendt wurde nun immer sicherer und ging in der neunten Spielminute nach einem erfolgreichen Dreier von Khartchenkov mit 21:20 in Führung.
Und gerade Khartchenkov war es, der seine Farben auf die Erfolgsspur brachte, denn in den letzten drei Minuten des ersten Viertels gelangen ihm 10 seiner insgesamt 17 Punkte.

Dass Basketball ein Spiel der Läufe ist, zeigte sich in diesem Spiel immer wieder. Essen zog leicht davon, die Gastgeber jedoch konterten immer wieder eindrucksvoll mit einigen Zwischenläufen.

Die Führung jedoch sollten die Miners nicht mehr abgeben. Im letzten Viertel verkürzten die Gastgeber nochmals auf 69:71 und mit den Zuschauern im Rücken stand das Spiel auf Messerschneide!
Selimovic, Peterson und Westerhaus sorgten dann aber mit einem weiteren 8:0 Lauf, dass sich die Miners beim Spielstand von 79:69 erneut ein wenig Luft verschaffen konnten.
Ibbenbüren warf nochmals alles in dieses Spiel, zur Wende reichte es jedoch nicht mehr. Die Miners gewannen verdient mit 78:82.

„Es war das erwartete schwere Spiel für uns“, so ein glücklicher Headcoach. „Wir sind froh, dass wir dieses für uns entscheiden konnten.“
Raffi Wilder ergänzt: „Wir haben gut gespielt, es ist aber noch viel Luft nach oben. Wir müssen jetzt daran arbeiten, die Center noch mehr einzubinden. Auch müssen wir schauen, dass wir die Ballverluste (17 in diesem Spiel) reduzieren. Das geht auf Dauer nicht gut. Es wartet noch viel Arbeit auf uns.“

Die Punkte in Ibbenbüren teilten sich: Peterson (26), Zahariev (13, 5 Reb.), Khartchenkov (17, 4 Reb., 3 Ass.), Bungart (1), Ajagbe (2, 4 Reb.), Carney (9), Selimovic (7, 12 Reb) und Westerhaus mit 7 Punkten und sechs Rebounds. Ebenso spielten Yannik Tauch, Michael Agyapong, sowie Müslim Özmeral.

Das nächste Heimspiel findet am 8. Oktober um 19:30 Uhr am Hallo gegen Hagen-Haspe statt.
Auswärts geht es für den ETB am 15. Oktober in Hamm weiter.

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Wiedergutmachung ist angesagt

ETB-Miners fahren nicht ohne Druck nach Ibbenbüren

Die Saison ist noch nicht alt, und trotzdem steht das zweite Saisonspiel zwischen den Ademax Ballers aus Ibbenbüren und den ETB-Miners am kommenden Samstag bereits unter einem besonderen Stern. Denn beide Teams gelten als Favoriten in der Basketball-Regionalliga West, haben aber ihre jeweiligen Auftaktspiele verloren. Während die Miners sich Recklinghausen geschlagen geben mussten, hatten die Ibbenbürener bei der BBA Hagen mit 96:105 das Nachsehen. Für beide Mannschaften gilt es nun, den Start in die Saison nicht komplett zu vermasseln.

Keine leichte Aufgabe für die Miners, die bereits vor einigen Wochen das Pokalspiel genau gegen jene Ibbenbürener mit 84:90 in eigener Halle verloren hatten. Am kommenden Samstag kommt es nun zum erneuten Aufeinandertreffen beider Teams, dieses Mal jedoch in Ibbenbüren.
„Die Aufgabe könnte wahrlich nicht viel schwerer sein“, gibt auch Headcoach Lars Wendt zu. „Ibbenbüren ist ein wirklich starker Gegner mit einem frenetischen Publikum im Rücken. Trotzdem werden wir uns nicht verstecken und bereiten uns sehr intensiv auf dieses Spiel vor. Wir freuen uns und wollen Revanche für die Pokalniederlage nehmen.“

Dafür stehen dem Trainerteam bis auf den verletzten Ole Bongartz vermutlich das komplette Team zur Verfügung.

Im Rückblick betrachtet könnte es jetzt sogar von Vorteil gewesen sein, dass die Miners gerade diese Ibbenbürener in der ersten Pokalrunde zu Gast hatten.

„Wir wissen jetzt natürlich genau, wie Ibbenbüren spielt, was wir vor einigen Wochen nicht gut gemacht haben und was wir jetzt hoffentlich besser machen können und werden“, so Raffi Wilder. „Gerade die stetig wechselnde Verteidigung zwischen Presse und Zone hat uns Schwierigkeiten bereitet. Darauf werden wir uns jetzt besser einstellen.“

Der sportliche Leiter der Miners weiß aber auch, dass Gästetrainer Peer Reckinger auf viel Qualität zurückgreifen kann. Ibbenbüren verlängerte nicht nur mit Kapitän und Bundesligaveteran Benjamin Fumey sowie dem überaus erfahrenen Albert del Hoyo, sondern konnte ebenso Scharfschütze Marco Porcher (17,8 Zähler pro Partie) halten. Insgesamt gehen die Ballers gleich mit drei Importspielern in die Saison, denn im Sommer stieß Argentinier Victorio Dente zum Team. Gut eingelebt hat sich auch Neuzugang Kai Hänig aus Münster. Der athletische Akteur unter den Brettern hat bereits im Pokalspiel in Essen gezeigt, wie gefährlich und vielseitig er ist.

Die Miners dagegen haben ihren Saisonauftakt intensiv analysiert und haben versucht, die richtigen Schlüsse aus der vermeidbaren Niederlage zu ziehen.
„Unser Gastgeber aus Ibbenbüren gehört natürlich zu den stärksten Teams in der Liga, auch wenn das erste Spiel verloren ging“, so Wendt „Sie sind bereits sehr gut eingespielt und werden am Samstag alles versuchen, die Saisonniederlage in Hagen wett zu machen. Wir werden also über 40 Minuten lang konzentriert spielen und intensiv verteidigen müssen, um eine Chance zu haben. Aber genau das haben wir uns vorgenommen.“

Das nächste Heimspiel findet am 8. Oktober statt. Gegner am Hallo wird ab 19:30 Uhr Hagen-Haspe sein.

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Saisonstart verpatzt

ETB-Miners verlieren gegen Recklinghausen mit 69:73

Das erste Saisonspielen der Miners sorgte direkt für eine erste Überraschung:
Gegen die Citybaskets aus Recklinghausen verlor das neu zusammengestellte Team von Lars Wendt und Raffi Wilder mit 69:73 (21:13; 11:22; 26:20; 11:18).

Dabei begann das erste Saisonspielen vor knapp 400 Fans wirklich vielversprechend. Lars Wendt schickte Devin Peterson, Milen Zahariev, Lasse Bungart, Sadiq Ajagbe und Dzemal Selimovic aufs Feld und diese Starting Five legte so los, wie es sich alle erhofft hatten.
Aggressiv in der Defense, kompromisslos in der Offense: Recklinghausen kam anfangs nicht wirklich ins Spiel.
Ajagbe sollte die ersten zwei Punkte in dieser Saison erzielen, Lasse Bungart nutzte seine Chance und ließ weitere sechs Punkte folgen, Dzemal Selimovic und Peterson legten noch vier weitere Punkte drauf und die Miners führten nach sechs Spielminuten mit 12:4.
Erst langsam kamen die Gäste ins Spiel und konnten in Person von O. U. Okafur verkürzen. Dem Neuzugang der Recklinghäuser gelangen dabei alle 13 Punkte, die die Gäste im ersten Viertel erzielten.
Beim Spielstand von 21:13 ging es in die erste Viertelpause.

Und wer bis dahin noch gedacht hatte, die Miners würden im Schongang dieses Spiel für sich entscheiden können, der sah sich getäuscht.
Denn im zweiten Viertel gaben nur die Gäste den Ton an und starteten mit einem 7:0 Lauf innerhalb der ersten zwei Minuten.
Giftig in der Verteidigung, geduldig in der Offensive – Recklinghausen war in diesem Spiel angekommen. Die Miners dagegen hatten keine Antworten mehr parat und verstrickten sich zunehmend in Einzelaktionen.
Allein Milen Zahariev, dem innerhalb von zwei Spielminuten acht Punkte in Folge gelangen, war es zu verdanken, dass die Gäste beim Spielstand von 32:35 zur Pause nur knapp führten.
Im dritten Viertel entwickelte sich dann ein Spiel auf Augenhöhe.
Recklinghausen startete mit einem erfolgreichen Dreier von Meesmann zum 32:38, Sadiq Ajagbe konterte mit fünf Punkten in Folge zum 37:38 in der 22. Spielminute. Auch wenn vieles im Spiel der Miners auch jetzt immer noch nicht rund lief, so war es doch immer wieder die individuelle Klasse, in diesem Falls von Nikita Khartchenkov, der viermal erfolgreich jenseits der Dreierlinie einsetzte, dass die Miners wieder in Führung gingen. Beim Spielstand von 58:55 ging es in den finalen Spielabschnitt.

Und in diesem wollte den Miners nichts mehr gelingen. Die Gäste verteidigten weiterhin giftig und aggressiv, die Miners verfingen sich immer mehr in Einzelaktionen.
Vor allem Devin Peterson wollte überhaupt nichts gelingen. Er erwischte einen rabenschwarzen Tag und verwandelte nur drei seiner 22 Wurfversuche. Von seinen sieben Wurfversuchen jenseits der Dreierlinie war nicht einer erfolgreich.
„Die Leistung von Devin war enttäuschend und darf so einfach nicht passieren“, fand auch Raffi Wilder anschließend deutliche Worte.
Aber das war nicht alleine der Grund dieser vermeidbaren Niederlage. So war auch die Quote von der Freiwurflinie (6 von 14 Freiwürfen) indiskutabel.
Der Rest des Spiels ist schnell erzählt. Die Miners holten die Brechstange raus, Recklinghausen aber ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und brachten die letzten Spielminuten souverän über die Zeit.

„Die Enttäuschung ist wirklich riesig“, so Lars Wendt. „Wir hatten uns viel vorgenommen und wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen. Der Bruch in diesem Spiel nach fünf Minuten ist nicht zu erklären. Wir waren heute einfach nicht tough genug.“
Die Chance, es besser zu machen, haben die Miners bereits am kommenden Wochenende. Am 1. Oktober treten sie in Ibbenbüren an.
Wendt: „Wir haben zwar das Pokalspiel gegen Ibbenbüren verloren, fordern aber jetzt eine Reaktion des Teams ein. Wir werden in dieser Woche hart trainieren und wollen am Samstag vorbereitet sein!“

Die Punkte gegen Recklinghausen teilten sich: Peterson (6), Agyapong (5), Zahariev (16), Khartchenkov (13), Bungart (6), Ajagbe (11), Carney (3) und Selimovic 9 Punkte. Ebenso spielten Yannik Tauch, Noah Westerhaus und Müslim Özmeral.

Das nächste Heimspiel findet am Samstag, 8. Oktober, ab 19.30 Uhr gegen Hagen Haspe am Hallo statt.

Weiterhin könnt ihr euch eure Dauerkarte sichern
Dauerkarten gibt es in folgenden Kategorien:
• Dauerkarte Erwachsener: 75 Euro
• Dauerkarte Ermäßigt: 50 Euro (Schwerbehinderte, Rentner, Schüler, Studenten, Azubis)
• Dauerkarte Vereinsmitglieder: 35 Euro

Bestellen könnt ihr euch die Dauerkarten per Mail an: dk@miners.ruhr

Die Miners starten die Saison

Essener Regionalliga-Basketballer starten die Mission Aufstieg

Nun wird es ernst für die Basketballer des ETB SW Essen. Nach Jahren der Umstrukturierung und coronabedingten Ausfällen startet an diesem Freitag die neue Saison für die Miners in der Regionalliga-West. Und noch nie wurde im Vorfeld ein Ziel so eindeutig formuliert, wie in diesem Jahr.

„Ja, wir wollen in die PRO B aufsteigen“, so bringen es die beiden Geschäftsführer der ETB-Miners, Dieter Homscheidt und Robert Hildebrandt, auf den Punkt. „Wenn wir hier in Essen noch einmal etwas bewegen wollen, dann muss es jetzt passieren, dann müssen wir jetzt angreifen und beweisen, dass wir es ernst meinen, nochmals professionellen Basketball in der Stadt zu etablieren.“

Natürlich wissen die beiden Verantwortlichen, dass Aufstiege und Erfolge nur bedingt planbar sind und das Vieles zusammenkommen muss, um das große Ziel zu erreichen. Jedoch sind die Miners in Vorleistung gegangen und haben die wirtschaftlichen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass Raffi Wilder als sportlicher Leiter und Headcoach Lars Wendt die Möglichkeit hatten, ein starkes und ausgeglichenes Team für diese Mission zusammenzustellen.

Inwieweit dieses gelungen ist, werden die nächsten Wochen und Monate zeigen. Die Namen jedoch lassen aufhorchen.

Von dem Team der vergangenen Saison sind neben Pointguard Devin Peterson ebenso Patrick Carney, Michael Agyapong, Müslim Özmeral, Sadiq Ajagbe und Ole Bongartz in Essen geblieben

„Alle Spieler, die wir weiterverpflichtet haben, haben uns in der vergangenen Saison aufgrund ihres Einsatzes, ihres Charakters und ihrer spielerischen Entwicklung voll überzeugt“, berichtet Raffi Wilder. „Wir sind uns sicher, dass das genau die Typen sind, mit denen man um den Aufstieg mitspielen kann.“

Ergänzt wurde das Team mit viel Erfahrung und noch mehr Qualität. So ist unter anderem mit Nikita Khartchenkov ein alter Bekannter nach Essen zurückgekommen. Khartchenkov spielt seit vielen Jahren professionell Basketball und ist ein ausgewiesener Dreierspezialist. Die letzten drei Spielzeiten verbrachte er bei Schwelm in der PRO B und gehörte dort mit knapp 40% Trefferquote von der Drei-Punkte-Linie und über 90% von der Freiwurflinie noch immer zu den „Scharfschützen“ der Liga. 

„Zu Nikita muss man nicht viel sagen. Er weiß einfach, wo seine Mitspieler stehen und wo der Korb hängt“, freut sich Wendt über den prominenten Zugang. 

Zudem konnte Raffi Wilder Milen Zahariev verpflichten. Der bulgarischer Guard sorgt für noch mehr Tiefe, Qualität und Erfahrung im Kader. In der vergangenen Saison trumpfte er in Hagen ganz groß auf und erzielte im Schnitt 25,2 Punkte pro Spiel. 

Wilder: „Milen stand schon lange auf meiner Liste. Bei einer Effizienz von 26,1 im Schnitt weiß man genau, wie groß die Qualität ist. In der Vorbereitung haben wir schon gesehen, wie wichtig Milen für uns schon jetzt ist. Er war in den vergangenen Wochen bereits einer der Beständigsten im gesamten Team. Wir sind sehr glücklich, ihn bei uns zu haben.“

Der nächste Neuzugang könnte auch prominenter kaum sein, denn mit Dzemal Selimovic wechselte der Top-Rebounder der gesamten Regionalliga aus Grevenbroich in die Ruhrmetropole. Insgesamt schnappte er sich in der vergangenen Saison durchschnittlich 15,2. Abpraller und erzielte zudem 16,9 Punkte im Schnitt. 

„In der letzten Spielzeit hat uns Dzemal in Grevenbroich fast im Alleingang besiegt“, so Lars Wendt. „Mit Ihm sind wir besonders unter den Körben noch stärker und unser Spiel wird noch variabler.“

Ein weiteres Puzzlestück ist Noah Westerhaus, der aus Limburg, Regionalliga Südwest, zurück zu den Miners wechselte. Der Power Forward hat sowohl einen starken Wurf als auch einen guten Zug zum Korb.

„Noah ist nicht nur Linkshändler, sondern ein athletischer und vielseitiger Spieler mit besten physischen Voraussetzungen für Basketball“, so Wilder. „In der Vorbereitung deutete er häufig sein Können an. Wir sind uns aber sicher, dass er sich noch weiter steigern kann und wird.“

Als letzte Neuverpflichtung ist Yannik Tauch nach Essen zurückgekehrt. Für den sympathischen Guard war es ein Herzenswunsch, wieder in Essen spielen zu dürfen.

Lars Wendt: „Yannik ist wahnsinnig erfahren und stets gefährlich. Er wird bei uns sicherlich eine andere Rolle einnehmen müssen, wie zuletzt in Herten, aber er ist extrem wichtig für das gesamte Team und er ist jederzeit in der Lage, ein Spiel in der Crunchtime für uns zu entscheiden.“

Die Vorbereitung der Miners verlief ohne große Zwischenfälle und Verletzungen. „Bis auf Ole, der einige Wochen pausieren muss, haben wir intensiv und gut gearbeitet“, fasst Wendt die letzten Wochen zusammen. „Einige Testspiele haben wir gewonnen, andere knapp verloren. Das war für uns aber nicht wichtig. Wir haben sehr hohe Anforderungen an das Team und konnten bereits viele Fortschritte erkennen. Das stimmt uns optimistisch.“

Raffi Wilder ergänzt: „Wir haben eine wirklich hohe Leistungsdichte im Team, werden aber jetzt zu Beginn der Saison noch nicht unseren besten Basketball spielen können, sondern erst in einigen Wochen. Trotz allem wollen wir natürlich von Beginn an gut spielen und auch gewinnen.“

Ernst wird es jetzt an diesem Freitag im Sportzentrum Am Hallo. Ab 20 Uhr treffen die Miners im ersten Punktspiel auf die Citybaskets aus Recklinghausen. Headcoach Dhnesch Kubendrarajah kann auf einen erfahrenen Kader zurückgreifen, der von David Ewald angeführt wird und bereits in der Vorbereitung beachtliche Erfolge erzielen konnte. Im Testspiel gegen PRO B Ligist Schwelm führte das Team aus dem Vest eine lange Zeit, musste sich aber letztendlich knapp geschlagen geben. Am vergangenen Wochenende gewann das Team ein Testspiel mit 80:74 bei der BBA Hagen. 

Neben Ewald ist Cedric Perry, der aus Herten nach Recklinghausen wechselte, Leistungsträger bei den Gästen. Unter den Körben sorgt Neuzugang Obi Okafor für Stabilität. Der 22jährige US-Boy kommt aus Nevada und spielte zuletzt an der Drury University in der NCAA 2, wo er durchschnittlich pro Spiel 11,2 Punkte auflegte und 6,7 Abpraller einsammelte. Neu im Team ist ebenfalls Jimmy Nebo. Der athletische und sprunggewaltige Forward stammt aus Mannheim und kommt von der BBG Herford zur Vestischen Arena.

„Recklinghausen ist ein schwerer und erfahrener Gegner zu Beginn der Saison“, fasst Raffi Wilder zusammen „Wir können das Team derzeit schlecht einschätzen, werden unseren ersten Gegner aber keinesfalls unterschätzen.“.

Das erste offizielle Punktspiel der Miners gegen Recklinghausen ist an diesem Freitag, 23. September. TIP OFF ist um 20.00 Uhr am Hallo (Einlass 19:00 Uhr). 

Tickets gibt es an der Abendkasse!

Am 1.Oktober treten die Miners in Ibbenbüren an und am Samstag, den 8. Oktober, ist dann ab 19.30 Uhr Hagen Haspe zu Gast am Hallo in Essen.

 

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Dauerkarten gibt es in folgenden Kategorien:

  • Dauerkarte Erwachsener: 75 Euro
  • Dauerkarte Ermäßigt: 50 Euro (Schwerbehinderte, Rentner, Schüler, Studenten, Azubis)
  • Dauerkarte Vereinsmitglieder: 35 Euro 

 

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