Heimspiel-Auftakt 2026: Miners empfangen „Top-Mannschaft“ aus Westerstede

Nach einer erfolgreichen Serie von drei Auswärtsspielen in Folge kehren die ETB Miners Essen am kommenden Samstag, den 24.01.2026, zurück in die Sporthalle „Am Hallo“. Am 18. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord empfängt der Tabellenführer die Baskets Juniors TSG Westerstede. Tip-off der Begegnung ist um 19:30 Uhr.

Aktuelle Ausgangslage ETB Miners

Die ETB Miners führen das Klassement der ProB Nord weiterhin souverän mit einer Bilanz von 15 Siegen und 2 Niederlagen (30 Punkte) an. Dass die Tabellenführung so deutlich ausfällt, verdanken die Essener vor allem ihrer makellosen Auswärtsform – zuletzt unterstrichen durch einen deutlichen 107:78-Erfolg bei den Dragons Rhöndorf. Vor heimischer Kulisse mussten die Miners in dieser Saison jedoch bereits zwei Niederlagen hinnehmen. Das Team ist daher gewarnt, die Aufgabe hochkonzentriert anzugehen, um die Siegesserie auch zu Hause fortzusetzen.

Ausgangslage des Gegners

Die Baskets Juniors TSG Westerstede belegen aktuell mit 16 Punkten den 7. Tabellenplatz (Bilanz 8:8). Dass dieser Platz die tatsächliche Stärke nur bedingt widerspiegelt, zeigt die Statistik: Westerstede hat ein Spiel weniger absolviert als die Konkurrenz und reist mit dem Schwung eines 100:79-Sieges gegen Schwelm an. Als Farmteam der EWE Baskets Oldenburg hängen ihre Auftritte stark von der personellen Verfügbarkeit ihrer Doppellizenzspieler ab.

Spieler im Fokus: Westerstedes „Viergestirn“

Die Gäste verfügen über eine außergewöhnliche individuelle Qualität, die sich auf vier Hauptakteure konzentriert, die im Schnitt 65 der insgesamt 85 Westersteder Punkte erzielen:

Jon’il Fugett: Der US-Amerikaner ist aktuell der Topscorer der Liga. Nachdem er im Hinspiel verletzungsbedingt fehlte, wird er nun als Dreh- und Angelpunkt zurückerwartet.

Beni Fungula: Der physisch starke Importspieler sorgt für enorme Präsenz unter den Körben.

Colin Schröder: Der Doppellizenzspieler steuert knapp 12 Punkte pro Partie bei und bringt Erstliga-Erfahrung mit.

Alan Boger: Ein erfahrener Akteur und gefährlicher Distanzschütze („Crazy Shooter“).

Statistischer Vergleich und Bedeutung

Tabellarisch trennen beide Teams zwar sieben Plätze, doch leistungsmäßig begegnen sie sich auf Augenhöhe. Während Essen mit 1.482 erzielten Punkten die gefährlichste Offensive stellt, agiert Westerstede als eines der stärksten Fastbreak-Teams der Liga und ist defensiv besonders bei den Steals brandgefährlich. Das Hinspiel im November konnten die Miners erst in der Schlussphase knapp mit 84:78 für sich entscheiden. Für Essen geht es darum, den Vorsprung auf die Verfolger Bernau und Itzehoe (je 24 Punkte) auszubauen.

Statement vom sportlichen Leiter Raphael Wilder:

„Das erste Spiel von vier schweren Spielen, die auf uns zukommen, findet gegen Westerstede statt. Eine Mannschaft, die ich als eine der Top-Mannschaften einschätze, wenn sie komplett sind. Bisher waren sie aber nicht immer komplett, weil ihr Amerikaner Fugett in der Bundesliga ausgeholfen hat und gegen uns zum Beispiel beim Hinspiel verletzt war. Damals hatten wir schon unsere Schwierigkeiten, das Spiel zu gewinnen. Das Team ist mit Fugett, der übrigens Topscorer der Liga ist und wirklich ein überragender Spieler ist, und dem anderen Importspieler Fungula top besetzt. Aber auch Colin Schröder, der knapp 12 Punkte pro Spiel macht und in der Bundesliga aushilft, sowie Alan Boger, der ein wahnsinnig erfahrener Spieler und crazy Shooter ist, sind Spieler, die zu den vier Akteuren zählen, die 65 von 85 durchschnittlichen Westersteder Punkten machen. Aufgrund der jungen Spieler ist Westerstede ein sehr, sehr starkes Fastbreak-Team, aber auch defensiv und bei den Steals top unterwegs. Ich sehe daher ein ganz, ganz schweres Spiel auf uns zukommen, wenn nicht sogar das schwerste der Saison, wenn sie komplett sind – wovon ich aber dieses Mal ausgehe. Deshalb bereiten wir die Mannschaft so gut es geht darauf vor.“

Statement von Headcoach Lars Wendt:

„Statistisch gesehen ist Westerstede das sechstbeste Team der gesamten ProB. Der aktuelle Tabellenplatz spiegelt ihr tatsächliches Leistungsvermögen daher nur bedingt wider. Dieser kommt vor allem dadurch zustande, dass sie als zweite Mannschaft häufig nicht in Bestbesetzung antreten. Wir hatten zuletzt mit einigen Blessuren zu kämpfen. Ob wir am Samstag komplett sind, wird sich noch zeigen. Umso mehr freuen wir uns darauf, wieder vor heimischer Kulisse zu spielen und unsere aktuelle Siegesserie fortzusetzen. Kommt also alle am Samstag in die Halle – wir freuen uns auf euch!“

Fazit

Die Fans am Hallo dürfen sich auf ein echtes Top-Duell freuen. Wenn der Tabellenführer auf eine voraussichtlich komplette Westersteder Mannschaft trifft, ist Hochspannung garantiert. Die Miners werden ihre beste defensive Leistung sowie die volle Unterstützung von den Rängen benötigen, um die Punkte im Ruhrgebiet zu behalten und den Heimvorteil erfolgreich zu nutzen.

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Foto: André Steinberg

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