Nachwuchstalent Jonathan Broer bleibt bei den Miners

Jonathan Broer bleibt dem ETB erhalten und soll in der kommenden Saison eine Rolle im Essener Team einnehmen und von seinen erfahrenen Mitspielern lernen. Der 18-Jährige, der bei der BG Kaarst-Büttgen zum Basketball fand, spielte in der vergangenen Saison neben seinem Engagement bei den Miners auch noch in der NBBL der ART Giants Düsseldorf, wo er knapp 10 Punkte und 7 Rebounds im Schnitt verbuchte.

In der kommenden Saison wird sich Broer voll und ganz auf seine Einsätze im Herrenbereich konzentrieren können. Trotz Kniebeschwerden ließ er auch in seinen Einsätzen bei den Miners in der vergangenen Saison immer wieder sein Können aufblitzen und erzielte in 14 Saisonspielen 2,2 Punkte nebst 3,1 Rebounds.

„Auch wenn die vergangene Saison alles andere als erfolgreich für unser Team war, so habe ich mich, was Wertschätzung und Atmosphäre angeht, in Essen sehr wohlgefühlt. Ich bin überzeugt, dass ich in dem neuen Team mit diesen tollen Spielern und deren Erfahrung sowie unter der sportlichen Leitung von Raffi Wilder die besten Chancen habe, mich sportlich weiter zu entwickeln. Ich freue mich darauf, erfolgreichen Basketball in Essen zu spielen“, begründet Jonathan Broer seinen Verbleib im Ruhrgebiet.

Jonathan ist ein Perspektivspieler, der mit 18 Jahren noch jung ist und trotzdem im letzten Jahr schon einige Minuten in der ersten Mannschaft bekommen hat. Für ihn ist es wichtig, ein sehr gutes Training mit guten und erfahrenen Spielern zu bekommen, was bei uns der Fall ist. Ich denke, dass ihm das intensive Training viel bringen wird und er auch langfristig in der Zukunft ein guter Spieler für Essen sein kann“, begründet Raphael Wilder die Weiterverpflichtung.

Vorname: Jonathan
Nachname: Broer
Letztes Team: ETB Wohnbau Miners / ART Giants Düsseldorf
Position: PF
Geburtstag: 06.12.2001
Alter: 18
Größe: 1,98 m
Gewicht: 100 kg
Nationalität: Deutschland

Der Kader 2020/21 besteht aus:

Chris Alexander, Thomas Szewczyk, Michael Möbes, Dragan Torbica (HC), Michael Agyapong, Nino Janoschek, Lennart Weichsel, Jozo Brkic und Jonathan Broer.

ProB-erfahren und 2,11 Meter groß: Jozo Brkic wird ein Essener

Jozo Brkic verstärkt die Miners unter den Körben und ist die nächste Ansage für die kommende Saison. Der 33-jährige Kroate kommt mit 13,5 Punkten bei einer hervorragenden Quote von 57% neben 2,3 Assists und 5,3 Rebounds im Schnitt ins Ruhrgebiet. Noch besser: Diese Werte legte Brkic im knapp 70 Kilometer entfernten Iserlohn in der 2. Basketball Bundesliga ProB auf.

Die Vita des neuen Center Hünen kann sich wahrlich sehen lassen. Vor seinem Engagement in Iserlohn war Brkic in der 1. österreichischen Liga für Arkadia Traiskirchen aktiv. Dort verbuchte er im Schnitt 13,6 Punkte, 4,2 Rebounds und 1,1 Assists. In seiner Profi-Laufbahn verschlug es ihn schon nach Österreich, Kroatien, Slowenien, in den Kosovo, nach Rumänien, Bosnien und Ungarn.

Der Fokus liegt bei Brkic neben dem Basketball inzwischen aber auch verstärkt auf einem Übergang in den Beruf. So wird Brkic neben seinem Engagement auf dem Feld seine berufliche Laufbahn vorantreiben. „Es freut mich mit Jozo einen sehr guten Spieler auf den großen Positionen vom ETB überzeugt zu haben. Mit Ihm gewinnen wir Stärke die wir in der letzten Saison zu häufig vermisst haben unter den Körben“, so 1. Vorsitzender Dieter Homscheidt zur Neuverpflichtung.

Brkic selbst sagt zu seinem Wechsel: „Nach zwei Jahren in Iserlohn in der ProB habe ich meinen Lebensmittelpunkt jetzt mit meiner Familie ins Ruhrgebiet verlegt. Nach einem Gespräch mit meinem Ex-Trainer Dragan (Torbica) und Gesprächen mit Raffi (Wilder), der mir alles über den Club erzählt hat, habe ich mich entschieden, für den ETB zu spielen. Ich glaube, dass ich noch ein paar Jahre auf hohem Niveau spielen kann und es eine Win-Win-Situation für alle ist. Vielen Dank auch an den 1. Vorsitzenden Dieter Homscheidt, der mir neben dem Basketball die Möglichkeit gibt, das zu tun, was ich am liebsten mache. Bis bald in der Halle!“

„Über die Qualitäten dieses Spielers zu sprechen erübrigt sich, wenn man seine Karriere betrachtet. Ein befreundeter Ex-Spieler von mir hat mir den Tipp gegeben, dass Jozo nach Gelsenkirchen umzieht, worauf ich unmittelbar Kontakt mit ihm aufgenommen habe. Nach unserem ersten Gespräch war klar, dass die Mithilfe von Dieter (Homscheidt) eine entscheidende Rolle bei der Verpflichtung von Jozo spielen würde. An dieser Stelle möchte ich Dieter mein Kompliment geben, dass er so schnell und unbürokratisch wesentlich dazu beigetragen hat, dass Jozo hier in Essen unterschrieben hat. Dieses Handeln von Dieter bestärkt mich in meiner Ansicht, dass der Verein es ernst meint, hier in Essen leistungsorientierten und professionellen Basketball aufzubauen. Jozos Verpflichtung ist ein unglaubliches Zeichen, wie ernst wir das meinen und eine großartige Bereicherung für den Basketball in Essen“, beschreibt Sportdirektor Raphael Wilder die Neuverpflichtung.

Vorname: Jozo
Nachname: Brkic
Letztes Team: Iserlohn Kangaroos
Position: C
Geburtstag: 19.07.1986
Alter: 33
Größe: 2,11 m
Gewicht: 115 kg
Nationalität: Kroatien

Der Kader 2020/21 besteht aus:
Chris Alexander, Thomas Szewczyk, Michael Möbes, Dragan Torbica (HC), Michael Agyapong, Nino Janoschek, Lennart Weichsel und Jozo Brkic.

Lennart Weichsel bringt Athletik auf den kleinen Positionen

Die positiven Nachrichten in der Kaderplanung der Miners für die Saison 2020/21 reißen nicht ab. So konnte der sportliche Leiter Raphael Wilder Lennart Weichsel für ein Engagement in Essen begeistern. Und auch der sympatische, 186cm große Comboguard bringt einiges an Erfahrung und Qualität für den ETB mit. Weichsel war bereits für Dorsten, Schalke, Düsseldorf und Herten in der 1. Regionalliga West aktiv und konnte diese zweimal gewinnen. Mit Raphael Wilder spielte er zu seiner Schalker Zeit zudem zwei Jahre in der 2. Basketball Bundesliga ProB und stieg sogar bis in die ProA auf.

Lennart Weichsel bekommt in seinen Teams dabei oft die Spezialaufgaben für die Verteidigungsarbeit, wobei er seine Athletik einsetzen kann. Offensiv setzt er immer wieder krachende Highlights durch spektakuläre Dunks, auf die sich die Essener Fans freuen dürfen. Als Löwe legte Weichsel in der vergangenen Saison 5,7 Punkte, 3,0 Assists, 3,4 Rebounds und einen Steal pro Spiel auf.

Raphael Wilder freut sich: „Lenny Weichsel ist eine Bereicherung für jede Mannschaft. Er hat einen sehr hohen Basketball-IQ, ist ein toller Teamkamerad, kann auf mehreren Positionen spielen und weiß, was als Spieler nötig ist, um aufzusteigen.“

„Ich habe mich für Essen entschieden, da ich weiß, was mich erwartet, wenn Raffi eine Mannschaft zusammenstellt. Es wird sehr viel Spaß machen, mit alten Freunden zu spielen. Einen sportlichen Leiter hinter einem zu haben, dem man vertrauen kann und der einem  loyal und ehrlich gegenüber ist, macht die Entscheidung nicht schwer. Ich freue mich, endlich wieder Spaß am Basketballspielen zu haben und in einem Team zu spielen, dem es Spaß macht zuzugucken“, sagt Lennart Weichsel über seinen Wechsel in die Ruhrmetropole.

Vorname: Lennart
Nachname: Weichsel
Letztes Team: Hertener Löwen
Position: PG / SG
Geburtstag: 13.11.1991
Alter: 28
Größe: 1,86 m
Gewicht: 85 kg
Nationalität: Deutschland

Der Kader 2020/21 besteht aus:
Chris Alexander, Thomas Szewczyk, Michael Möbes, Dragan Torbica (HC), Michael Agyapong, Nino Janoschek und Lennart Weichsel.

Nino Janoschek räumt unter den Körben auf

Die Miners können das nächste Ausrufezeichen für die kommende Saison setzen und verpflichten Nino Janoschek für wichtige Aufgaben unter den Körben. Janoschek entschied sich trotz für ihn fahrtechnisch attraktiveren Angeboten für ein Engagement in Essen und folgte dem Ruf Raphael Wilders.

Mit Janoschek gewinnen die Miners einiges an Erfahrung für die anstehende Spielzeit. Der 2,03 Meter Hühne wechselt von den Elephants Grevenbroich ins Ruhrgebiet, wo er in der vergangenen Saison im sehr guardlastigen Spiel der Rheinländer 6,9 Punkte und 5 Rebounds im Schnitt in der 1. Regionalliga auflegte. In Essen ist Janoschek derweil kein Unbekannter. Aus Herten kommend ging er bereits in der Saison 2007/08 für den ETB auf Korbjagd und stieg in einer vielumjubelten Saison unter Trainer Igor Krizanovic aus der ProB in die ProA auf. In den folgenden Jahren war Janoschek durchweg bei Dorsten, Wulfen, Schalke Düsseldorf und schlussendlich Grevenbroich in der 1. Regionalliga und ProB aktiv, wo er stets eine wichtige Rolle unter den Körben einnahm.

„Die Entscheidung, nach Essen zu wechseln und noch einmal gemeinsam mit Raffi zu arbeiten, ist mir leicht gefallen. Ich kenne Raffi viele Jahre und habe sehr gute Erinnerungen an die gemeinsame Zeit bei Schalke 04. Er steht für Erfolg und Leidenschaft für den Sport“, begründet Janoschek seine Entscheidung und schwelgt in Erinnerungen: „Hinzu kommt, dass ich bereits im Aufstiegsjahr 2007/2008 ein Teil der Essener Mannschaft war und mich sehr wohl gefühlt habe – damals unter Igor. Ich erinnere mich gerne an die entscheidenden Spiele vor ausverkauftem Haus „Am Hallo“ zurück.“

„Mit Nino bekommen wir einen weiteren gestandenen Center, der sehr viel Erfahrung auch in höheren Ligen hat. Das ist, was wir für einen Aufstieg brauchen. Wie bei allen bisherigen Verpflichtungen weiß ich auch bei ihm, dass er charakterlich einwandfrei ist und auch bei ihm der Teamerfolg an erster Stelle steht. Ich bin sehr froh, dass Nino bei uns in Essen, wo ihn noch viele kennen, unterschrieben hat und er ein Teil einer Essener Mannschaft wird, die erfolgreichen Basketball zeigen wird“, sagt Raphael Wilder über seinen ehemaligen Spieler.

„Ich bin hocherfreut, dass es dank Raffi gelungen ist, Nino von uns zu überzeugen und unter Vertrag nehmen zu können. Von seiner Präsenz und Erfahrung wird das ganze Team profitieren können und ganz besonders unsere jungen Spieler. Gerade die fehlende Erfahrung auf den großen Positionen war auch ein Grund für das Abschneiden in der letzten Saison“, freut sich Gesellschafter Robert Hildebrandt über die neue Personalie unter dem Korb.

Vorname: Nino
Nachname: Janoschek
Letztes Team: ELEPHANTS Grevenbroich
Position: C
Geburtstag: 30.11.1987
Alter: 32
Größe: 2,03 m
Gewicht: 107 kg
Nationalität: Deutschland

Der Kader 2020/21 besteht aus:
Chris Alexander, Thomas Szewczyk, Michael Möbes, Dragan Torbica (HC), Michael Agyapong und Nino Janoschek.

Michael Agyapong sorgt für Energie unter den Körben

Die Miners können ihre nächste Weiterverpflichtung bekannt geben und gehen mit Michael Agyapong in die neue Saison. Der Verbleib von Agyapong ist nicht zuletzt auch dank des sportlichen Leiters der Miners und seinem Trainer in Schalker und Schwelmer Zeiten, Raphael Wilder, möglich geworden. Agyapong wechselte in der Endphase der vergangenen Saison aus Düsseldorf nach Essen und überzeugte mit Einsatz und Defense trotz der schwierigen sportlichen Situation. In vier Spielen gelangen dem sympatischen 30-Jährigen im Schnitt 7,5 Punkte, 10,3 Rebounds und ein Block pro Spiel.

Basketballerisch hat Agyapong seine Dienste schon einigen Westvereinen zur Verfügung gestellt. Die Liste der Erfolge kann sich wahrlich sehen lassen. Dreimal stieg er mit seinen Teams in die ProB auf (2010, 2016 und 2019), zweimal gelang ihm mit seinen Teams gar dort der Meistertitel der Hauptrunde (2011, 2013), ein Vizemeistertitel der Hauptrunde (2018) und ein sportlicher Aufstieg in die ProA (2013). Agyapong ordnete bei allen Stationen seine persönlichen Belange dem Teamerfolg unter.

Zum orangenen Leder fand der 2-Meter-Mann – damals noch etwas kleiner – mit 7 Jahren beim VSTV Wuppertal ehe es ihn 2004 für die weitere Ausbildung zu den Bayer Giants Leverkusen zog. Anschließend folgten vor einem 1,5-jährigen Stopp in Düsseldorf zwei lange Aufenthalte bei den EN Baskets Schwelm (2009-2014) und beim FC Schalke 04 (2014-2018), wo er unter Trainer Raphael Wilder gespielt hat.

Auch wenn Raphael Wilder nun nicht mehr als Trainer an der Seitenlinie steht, sondern als sportlicher Leiter die Geschicke der Schwarzweißen leitet, entschied sich Agyapong schnell für ein Engagement: „Nach einer teils sehr chaotischen letzten habe ich mir natürlich Gedanken über die kommende Saison gemacht. Als ich gehört habe, dass Raffi sportlicher Leiter bei den Miners wird, war für mich jedoch klar, dass Erfolg für die kommende Saison in Essen garantiert ist. Ich freue mich auf ehrliche, kämpferische Arbeit mit Respekt, wie ich es neun Jahre unter Raffi kennengelernt habe und bin mir sicher, dass wir unsere sportliche Ziele erreichen werden. Mir kribbelt es jetzt schon in den Fingern, nach Covid 19 wieder richtig angreifen zu können.“

„Michael ist der meist unterschätzte Spieler, den ich kenne. Mit ihm habe ich – nachdem er einige Jahre kaum gespielt hat – viele meiner Erfolge gefeiert, wo er sich nach und nach bis in die erste 5 hochgearbeitet hat. Er ist ein Spieler mit unglaublich viel Energie, Herz und Kampfeswillen. Ich kenne kaum einen Spieler, der seine Rolle so exzellent ausfüllt wie Michael. Er hat den Spitznamen „The Warrior“ und das vollkommen zurecht“, sagt Raphael Wilder zu seinem Schützling.

Vorname: Michael
Nachname: Agyapong
Letztes Team: ART Giants Düsseldorf
Position: C
Geburtstag: 02.04.1990
Alter: 30
Größe: 2,00 m
Gewicht: 100 kg
Nationalität: Deutschland

Damit besteht der Kader 2020/21 bislang aus:
Chris Alexander, Thomas Szewczyk, Michael Möbes, Dragan Torbica (HC) und Michael Agyapong.

Foto: André Steinberg

Dragan Torbica wird Cheftrainer der Miners

Die Miners können eine weitere wichtige Personalie mit einem Vertrag mit einer 1+1 Option durch die Verpflichtung des 51-jährigen Serben Dragan Torbica verkünden. Torbica kommt mit reichlich ProB-Erfahrung nach Essen, wird die Geschicke der Schwarzweißen an der Seitenlinie leiten und gleichzeitig wichtige Aufgaben im starken Jugendbereich übernehmen. Torbica ist eine weitere Verpflichtung, die nur durch das Netzwerk von Raphael Wilder möglich wurde. „Dragan lebt Basketball. Es ist, woran er 24/7 denkt und sein ganzes Herzblut reinsteckt. Genau nach dieser Person haben wir gesucht und in ihm gefunden“, freut sich 1. Vorsitzender und Geschäftsführer Dieter Homscheidt auf die Zusammenarbeit.

Torbicas basketballerische Laufbahn begann in Serbien, wo er mit 19 Jahren in der zweiten jugoslawischen Liga debütierte und bis 2008 als Spieler und Trainer aktiv war. Zur Saison 2008/09 trat Torbica anschließend sein erstes Engagement in Deutschland bei den Iserlohn Kangaroos an, die er auf den dritten Platz der 1. Regionalliga West führte, wobei er als „Trainer des Jahres“ ausgezeichnet wurde. Nach einer Station bei den GiroLive-Ballers Osnabrück in der 2. Basketball Bundesliga ProA zog es Torbica zurück in seine serbische Heimat, ehe er zur Saison 2014/15 erneut in Iserlohn anheuerte und Matthias Grothe als Assistenztrainer zur Seite stand. Nach der Übernahme des Cheftraineramts in der Saison 2017/18 führte Torbica die Kangaroos ins Playoff Halbfinale der ProB. Seine Zeit als Cheftrainer in Iserlohn endete zum Jahresanfang 2019, jedoch setzte der Serbe seine Aufgaben im Jugendbereich fort, bevor er im Juli 2019 den Verein verließ.

„Das Angebot bei den Miners ist eine tolle Herausforderung und Chance für mich, etwas Besonderes aufzubauen. Essen ist eine große Stadt und der ETB verdient als Verein mehr als die 2. Regionalliga. Ein Schlüssel wird eine enge Zusammenarbeit mit Raphael Wilder, aber wir verfolgen ohnehin eine ähnliche Basketballphilosophie und das gleiche Ziel“, gibt sich Dragan Torbica ambitioniert. „Ich werde auch viel Arbeit zusammen mit einem guten Coachingstaff in den Jugendbereich stecken und wir werden mit der Zeit sehen, dass es sich lohnt. Nach vier Jahren Arbeit konnte ich mit meinem U16 Team in Iserlohn eine 22-0 Statistik in der Tabelle erreichen.“

„Ich kenne Dragan seit Jahren als Coach und habe seine Laufbahn in Iserlohn verfolgt. In vielen Gesprächen, die wir in den letzten Wochen geführt haben, erkennt man, dass er ein ausgezeichneter Basketballfachmann ist und die deutschen Verhältnisse sehr gut kennt. Ich bin sehr froh, dass er mir und Essen das Vertrauen ausgesprochen hat und wir ihn für unser Projekt begeistern konnten. Dragan ist die beste Option für Essen, um unsere ambitionierten Ziele zu erreichen“, blickt Raphael Wilder auf die Zusammenarbeit.

Foto: Daniela Fett

Michael Möbes bleibt dem ETB erhalten

Die Miners haben den dritten Platz im Kader für die kommende Saison vergeben und verlängern mit Michael Möbes nach der Vertragsverlängerung von Chris Alexander und Neuzugang Thomas Szewczyk.

Mit 5 Jahren begann Michael Möbes bei den Mini-Minis seine Karriere in Schwarz-Weiß und spielte sich durch alle Jugendmannschaften, die Metropol Baskets und die dritte und zweite Herrenmannschaft bis zu den Miners.

In der vergangenen Saison war er eine der positiven Überraschungen. Möbes erzielte in seiner Premierensaison in der 1. Regionalliga 7,7 Punkte, griff sich 4,2 Rebounds und legte 1,3 Assists sowie 1,2 Steals auf.

„Auch wenn die Saison als Team nicht wie gewünscht verlief, habe ich trotzdem einiges persönlich für mich auf diesem höheren Level mitnehmen können. Ich bin stolz, im Trikot der 1. Mannschaft meines Heimatvereins zu spielen und gespannt auf die Veränderungen unter dem sportlichen Leiter Raphael Wilder“, blickt Michael Möbes auf die kommende Saison.

„Schon beim ersten Spiel, das ich mir angeschaut habe, fiel Michael positiv auf. Ich habe gute Voraussetzungen gesehen und er wird sich in gutem Training in einem guten Team stark verbessern, denn er bringt gute individuelle Fähigkeiten wie Schnelligkeit, Größe und Beweglichkeit mit. Deshalb war es für mich klar, dass ich ihn in der ersten Mannschaft seines Heimatvereins spielen sehen möchte“, sagt Raphael Wilder zur Verlängerung mit dem 22-jährigen ETB-Urgestein.

Vorname: Michael
Nachname: Möbes
Letztes Team: –
Position: SF
Geburtstag: 15.09.1997
Alter: 22
Größe: 2,00 m
Gewicht: 85 kg
Nationalität: Deutschland

Damit besteht der Kader 2020/21 bislang aus:
Chris Alexander, Thomas Szewczyk und Michael Möbes

Foto: André Steinberg

Zweitligaerfahrener Szewczyk wechselt zu den Miners

Nach der Weiterverpflichtung von Chris Alexander können die Miners mit Thomas Szewczyk die nächste Topverpflichtung für die kommende Saison vermelden. Der 28-jährige Deutsch-Pole wechselt vom FC Schalke 04 aus der 2. Basketball Bundesliga ProA nach Essen und soll ein wichtiger Bestandteil des Teams für den Wiederaufstieg in die 1. Regionalliga werden.

Szewczyk kam in Lubin in Polen zur Welt, machte seine ersten basketballerischen Schritte in Bolesławiec bei KK StarBol Bolesławiec und zog mit 16 Jahren nach Crailsheim, wo er überwiegend in der zweiten Mannschaft auflief, aber auch erste Minuten in der 2. Bundesliga sah. Zur Saison 2013/14 wechselte Szewczyk in die Regionalliga West zur BBG Herford, ehe er 2014 dem Ruf von Raphael Wilder folgte und seine sechsjährige Karriere beim FC Schalke 04 begann. Während dieser Zeit stieg er zusammen mit Raphael Wilder 2016 in die 2. Bundesliga ProB auf und spielte die letzten beiden Jahre in der 2. Bundesliga ProA.

Ich freue mich, ein Teil der Miners zu sein!

Neben dem Sport studiert Szewczyk an der Westfälischen Hochschule und möchte sich jetzt vermehrt auch dem Studium widmen. „Ich habe in Essen unterschrieben, da ich sechs Jahre unter Raphael Wilder gespielt habe und ich mir sicher bin, dass er mit seiner Erfahrung und Know-How hier etwas Gutes aufbaut. In Essen kann ich einen Übergang ins Berufliche aufbauen und gleichzeitig gewisse sportliche Ziele erreichen. Ich freue mich, ein Teil der Miners zu sein!“, sagt Thomas Szewczyk.

Dass er nicht nur auf dem Feld sondern auch persönlich eine echte Verstärkung ist, zeigt unter anderem sein Engagement bei den Blau-Weißen abseits des Feldes als Jugendtrainer und Kassenwart der Mannschaft. In der vergangenen Saison stand der Point Guard in der ProA durchschnittlich 10:42 Minuten pro Spiel auf dem Feld und erzielte dabei 2,3 Punkte, 0,6 Assists und 0,9 Rebounds pro Partie.

„Thomas ist ein Spieler, auf den ich mich zu 100% menschlich wie spielerisch verlassen kann. Er ist loyal, zielstrebig und ein toller Teammate. Das Team kann sich auf einen tollen Mitspieler und Menschen freuen“, äußert sich Raphael Wilder zur Verpflichtung.

Vorname: Thomas
Nachname: Szewczyk
Letztes Team: FC Schalke 04 Basketball
Position: PG
Geburtstag: 08.01.1992
Alter: 28
Größe: 1,87 m
Gewicht: 80 kg
Nationalität: Deutschland / Polen

Fotos: FC Schalke 04 Basketball

Alexander verlängert bei den Miners

Die Miners starten die Kaderplanung mit einem echten Kracher. Christopher Alexander wird auch in der kommenden Saison für den ETB auf Korbjagd gehen. Der Publikumsliebling unterschrieb am Sonntag einen Vertrag für die kommende Spielzeit und ist die erste Verpflichtung des neuen sportlichen Leiters Raphael Wilder. Damit geht Alexander in seine insgesamt siebte Saison in Essen. Neben seiner langen Karriere in Essen war Alexander zudem für die VfL Kirchheim Knights sowie unter Raphael Wilder für den FC Schalke 04 Basketball aktiv, ehe er zur Saison 2017-2018 Deutschland verließ und zwei Jahre in der ersten britischen Liga für die DBL Sharks Sheffield spielte.

Dass der 186cm große Guard mit seinen bereits 36 Jahren dabei noch immer ein Anführer sein kann, zeigte der Texaner trotz der schwachen Teamleistung in der vergangenen Saison mit eindrucksvollen individuellen Statistiken. Alexander legte in der ersten Saison der Miners als Topscorer der Essener 25 Punkte pro Spiel auf, war damit drittbester Werfer der 1. Regionalliga West und steuerte darüber hinaus 3,5 Assists und 3,9 Rebounds bei.

„Die letzte Saison ist natürlich nicht so gelaufen, wie wir uns das alle vorgestellt haben. Raphael Wilder kenne ich unter anderem aus unserer gemeinsamen Zeit bei Schalke und ich bin mir sicher, dass wir wieder erfolgreichen Basketball in Essen zeigen werden“, gibt sich Chris Alexander angriffslustig.

Raphael Wilder fügt an: „Wenn man hier hin kommt und aufsteigen will, dann macht es keinen Sinn einen anderen Spieler als Chris unter Vertrag zu nehmen. Ich kenne Chris seit vielen Jahren und ich bin mir sicher, dass er genau der richtige Spieler für Essen ist.“

Raphael Wilder befindet sich bereits in guten Gesprächen mit weiteren interessanten Spielern und hofft, schon nach Ostern die nächste Verpflichtung bekannt geben zu können.

Foto: André Steinberg

Miners suchen Headcoach und Spieler

Neben der persönlichen Suche durch Raphael Wilder freuen sich die Miners über Bewerbungen interessierter und ambitionierter Spieler, die sich unter sehr guten Trainingsbedingungen in der 2. Regionalliga weiterentwickeln und ihre spielerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen möchten. Raphael Wilder gibt das klare Ziel für die Saison vor: „Wir wollen den direkten Wiederaufstieg durch ein starkes Teamgefüge und gutes, hartes Training erreichen.“ So sollen sich schon bald die Spieler zusammenfinden, um sich den Zielen der Saison zu widmen und leistungsorientiert mit der Perspektive 1. Regionalliga an deren Verwirklichung zu arbeiten.

Neben Local Playern ist der ETB dabei auch auf der Suche nach EU-Spielern auf allen Positionen. „Es freut uns sehr, dass wir durch verschiedene Wohnmöglichkeiten auch Spielern aus anderen Regionen Deutschlands eine Perspektive geben können, sich basketballerisch weiter zu entwickeln“, fügt Wilder an. Spieler mit ernsthaften Interesse melden sich direkt beim sportlichen Leiter Raphael Wilder unter 0170 2013856.

Darüber hinaus ist Raphael Wilder noch auf der Suche nach einem Trainer für 1. Herrenmannschaft, der ein Team nach oben führen und die Chance ergreifen möchte, längerfristig in einem aufstrebenden Projekt zu arbeiten und ein Teil davon zu sein. Bei Bedarf steht auch für einen Trainer eine Wohnmöglichkeit zur Verfügung. Neben der Führung des 2. Regionalliga Teams besteht auch die Möglichkeit, die Stärken und Erfahrung beispielsweise als Jugendkoordinator im starken Essener Nachwuchs einzubringen. Bewerbungen auf diese Position gehen ebenfalls an Raphael Wilder (0170 2013856).