Cedric Perry verstärkt die Miners auf dem Flügel

Der 23-Jährige Cedric Perry wechselt aus der 1. Regionalliga nach Essen. Perry ist im Jahre 1997 im französischen Pau geboren und startete am orangenen Leder bei dem französischen Club Lons Basket, bevor er im Alter von 11 Jahren mit seiner Familie nach Amerika zog. In seiner neuen Heimat Florida spielte er zunächst an der Middleschool in Tampa und setzte seine basketballerische Grundausbildung an der Eastbay High School, dem Pasco-Hernando State College und der Allen University in Columbia fort. Nach dem College begann Perrys Karriere in Übersee in der 2. Regionalliga bei den TuS 59 HammStars, ehe er zur Saison 2019/20 zu den Rendsburg Twisters in die 1. Regionalliga Nord wechselte.

Perry zeichnet sich durch seine vielseitige Spielweise aus. Der 1,95 Meter großen Flügelspielers ist ein aggressiver Verteidiger und Werfer. In der vergangenen Saison legte er in der 1. Regionalliga in Rendsburg in 19 Spielen im Schnitt 10,6 Punkte, 4,3 Rebounds und 1,6 Assists pro Spiel auf und war damit einer der Leistungsträger der Schleswig-Holsteiner.

„Zunächst habe ich eine Anfrage aus der 2. Regionalliga gar nicht wirklich in Erwägung gezogen, da ich eigentlich eine Liga hoch gehen wollte. Allerdings hat mich Raphael Wilder direkt mit seiner offenen und ehrlichen Art von einem Engagement bei dem Club überzeugt. Kurzerhand habe ich mich für ein Tryout nach Essen aufgemacht und die Professionalität der Mitarbeiter und des Umfelds des Vereins haben mich komplett überzeugt. Nach einer kurzen Abstimmung mit meinem Agenten, meiner Familie und Raphael Wilder war ich mir sicher, dass der ETB die beste Entscheidung für mich ist. Meine Ziele und die Ziele des Clubs passen genau zusammen und wir wollen gemeinsam in den nächsten Jahren hoch in den professionellen Basketball – das Potential ist vorhanden“, begründet Cedric Perry seine Unterschrift.

„In unserem Kader fehlte mir noch ein Spieler, der eher ein Werfer als ein Slasher ist. Die Suche war nicht einfach, da sich kein deutscher Spieler für die 2. Regionalliga mit der entsprechenden Qualität finden ließ. Daher sind wir auf einen EU-Spieler ausgewichen, der schon zwei Jahre in Deutschland gespielt und seine Fähigkeiten unter Beweis gestellt hat. Cedric ist athletisch, kann sich seinen eigenen Wurf kreieren und hat noch viel Potential, sein Spiel zu verbessern“, beschreibt Raphael Wilder den Neuzugang.

Vorname: Cedric
Nachname: Perry
Letztes Team: Rendsburg Twisters
Position: SG / SF
Geburtstag: 25.08.1997
Alter: 23
Größe: 1,95 m
Nationalität: Deutschland

Der Kader 2020/21 besteht damit aus:
Chris Alexander, Thomas Szewczyk, Michael Möbes, Dragan Torbica (HC), Michael Agyapong, Nino Janoschek, Lennart Weichsel, Jozo Brkic, Jonathan Broer, Moses Kazembola, Oliver Ehrnvall, Lars Wendt (AC) und Cedric Perry.

Damit gibt es nur noch einen offenen Kaderplatz bei den Miners für die Saison 2020/21. Die Bekanntgabe erfolgt in den nächsten Wochen.

Ein erfahrener Neuling für die Miners

Der ehemalige Bundesligaspieler Lars Wendt wird Co-Trainer der Essener. Der gebürtige Kieler wird in der kommenden Saison Headcoach Dragan Torbica auf der Trainerbank unterstützen. Nach 9 Jahren Profibasketball in der 1. und 2.Basketball Bundesliga unter anderem in Paderborn, Schwelm, Jena, Bremerhaven und zuletzt bei Schalke 04 endete 2018 seine Karriere durch eine Knorpelverletzung im Sprunggelenk. Nach seiner Ausbildung in Paderborn, wo er bereits ProA spielte, folgte er dem Ruf von Raphael Wilder nach Schwelm in die ProB, stieg sportlich in die ProA auf, fand erneut Spaß am Basketball und ist sportlich noch einmal richtig durchgestartet. Seitdem ist der Kontakt nie abgebrochen.

Nach der Basketballkarriere: „Eine schwierige Zeit. Einen neuen Lebensweg und Mittelpunkt finden, sowie der Profikarriere so abrupt Adé zu sagen, hat viel Kraft gekostet. Ich brauchte Abstand vom Basketball“, beschreibt Lars Wendt die Zeit. Jetzt, da er angehender Student bei der Stadt Düsseldorf im Jugendamt und in Essen auch durch seine Partnerin heimisch geworden ist, verspürte er den Drang, dem Spiel wieder näher zu kommen. Dieses mal von der anderen Seite. „Als Raffi mir die Idee vorschlug, Teil dieses Projekts in Essen zu werden, musste ich nicht lange überlegen. Zum einen, weil Raffi und ich uns schon seit 8 Jahren kennen, mehrmals zusammengearbeitet haben und eine sehr freundschaftliche Beziehung pflegen. Ich habe selten einen Menschen kennengelernt, der so ehrlich ist und immer ein offenes Ohr für einen hat. Und nebenbei versteht er auch noch ein bisschen was von Basketball“, fügt Wendt mit einem Augenzwinkern bei. „Der andere Beweggrund war dieser große Verein. Die Atmosphäre damals am Hallo gegen Essen zu spielen, war großartig. Dass es so bergab ging, war traurig zu beobachten. Ein Teil davon zu sein, hier wieder etwas aufzubauen in Richtung Bundesliga, hat mich gereizt. Denn der Standort hat alles, die breite Basis mit unzähligen Jugendmannschaften ist vorhanden. Essen verdient hochklassigen Basketball.“

Durch eine Sonderregelung für ehemalige Bundesligaspieler des Deutschen Basketball Bundes konnte Wendt diesen Sommer die B-Lizenz als Trainer absolvieren und hofft von Headcoach Dragan Torbica noch Vieles lernen zu können. „Ich bin schon gespannt  darauf, von ihm zu lernen. Persönlich kannte ich ihn zwar nicht, aber ich hörte aus allen Ecken nur lobende Worte über sein Wissen über das Spiel und die Art, es zu übermitteln. Die serbische Schule gehört im Basketball eben zur Crème de la Crème!“ – Und genau da wollen die Essener Basketballer mit Lars Wendt auch wieder hin.

„Ich habe Lars kennengelernt, als er ziemlich frustriert mit Basketball aufhören wollte. Ich konnte ihn aber überzeugen, zu mir nach Schwelm zu kommen und nach einem Jahr, in dem er eine überragend gute Saison gespielt hat und wir leider trotz sportlichem Aufstiegs mit dem Verein nicht in die ProA gehen konnten, half ich ihm, bei einem großen Agenten unterzukommen, wonach er eine beeindruckende Karriere hingelegt hat. Wir haben den Kontakt nie abgebrochen und ich war sehr froh, dass er zu mir noch einmal in die ProA nach Schalke gekommen ist. Leider hat er sich dort schnell verletzt, aber er lebt den Basketball, hat als Spieler selbst viel erlebt und unter vielen Trainern gespielt und fängt jetzt an, sein Wissen auch an andere Spieler weiterzugeben. Alle Spieler, die mit ihm zusammenarbeiten, können sich wirklich glücklich schätzen“, spricht Raphael Wilder in höchsten Tönen über Lars Wendt.

Vorname: Lars
Nachname: Wendt
Letztes Team: FC Schalke 04
Position: Assistant Coach
Geburtstag: 05.10.1992
Alter: 27
Nationalität: Deutschland

Der Kader 2020/21 besteht bislang aus:
Chris Alexander, Thomas Szewczyk, Michael Möbes, Dragan Torbica (HC), Michael Agyapong, Nino Janoschek, Lennart Weichsel, Jozo Brkic, Jonathan Broer, Moses Kazembola, Oliver Ehrnvall und Lars Wendt (AC).

Oliver Ehrnvall wechselt vom College an die Ruhr

Die ETB Miners können einen weiteren Neuzugang für die kommende Saison verkünden. Oliver Ehrnvall wechselt aus der NCAA2 von der St. Cloud State University nach Essen. Dem 2,03 Meter groß gewachsenen Schweden, der auch einen amerikanischen Pass besitzt, gelangen dabei in der vergangenen Saison als Starting Five Spieler 4,7 Punkte und 3,9 Rebounds in durchschnittlich 17 Minuten pro Spiel.

Die Miners erwartet ein vielseitiger Spieler, der sowohl gegen kleinere als auch gegen größere Gegenspieler variabel spielen kann. Der Combo-Forward zeichnet sich durch einen guten Basketball-IQ und stellt seine Gegenspieler oft durch seinen guten Mitteldistanzwurf und Wurf von hinter der Dreierlinie vor Probleme.

Aufgewachsen ist der 23-jährige Sohn eines Tennisspielers und Bruder von drei Geschwistern im schwedischen Uppsala. Bevor es ihn 2016 ans College in die USA zog, durchlief Ehrnvall verschiedene Jugendnationalauswahlmannschaften von Schweden und nahm unter anderem am renommierten Albert-Schweitzer-Turnier in Mannheim teil, das im Basketball als inoffizielle U18-Weltmeisterschaft gilt.

„Ich habe einen Spieler gesucht, der auf der Position Stretch Four spielen kann, da wir auf der 5er-Position genügend Power haben. Oliver sucht eine Chance, in Europa Fuß zu fassen und ich denke, dass wir ein guter Start für ihn sind. Der Vorteil ist, dass er sich über die Jahre im College immer wieder verbessert und auch schon europäischen Basketballstil gespielt hat. Ich bin sehr froh, diese Position mit ihm besetzt zu haben, denn sie ist sehr schwierig zu finden. In vielen Gesprächen hat Oliver auf mich einen erwachsenen, zielstrebigen und humorvollen Eindruck gemacht und ich denke, dass wir mit ihm sehr viel Spaß haben werden“, freut sich Raphael Wilder über die Verpflichtung.

„Ich habe mich für Essen entschieden, weil ich es als eine tolle Chance sehe, als Spieler und Person zu wachsen. Außerdem komme ich, um Raphael Wilder seine „erste“ Niederlage in einem Wurfspiel zu erteilen“, beschreibt Ehrnvall seine Gründe für die Unterschrift mit einem Augenzwinkern und fügt an: „Ich freue mich auf ein großartiges Jahr. Stay safe!“

Damit besteht der Kader 2020/21 aus:
Chris Alexander, Thomas Szewczyk, Michael Möbes, Dragan Torbica (HC), Michael Agyapong, Nino Janoschek, Lennart Weichsel, Jozo Brkic, Jonathan Broer, Moses Kazembola und Oliver Ehrnvall.

Moses Kazembola wechselt aus Schwelm nach Essen

Moses Kazembola wechselt von den EN Baskets Schwelm zu den ETB Miners, wo er in der vergangenen Saison in der ProB im Kader stand. Mit 13 Jahren fand der inzwischen 1,93 Meter große Power Forward bei den Velbert Baskets zum orangenen Leder, ehe er in der U16 zu den Düsseldorf Giants wechselte, wo er bis zur U18 spielte. Anschließend zog es ihn nach Hagen in die NBBL und nach Schwelm, wo er hauptsächlich in der 2. Regionalliga aber auch im Kader des ProB-Teams und aktiv war und seine Fähigkeiten ausbaute.

„Was mir gut bei Moses gefallen hat, war seine realistische Einschätzung seiner Leistungsfähigkeit und der Wunsch, sich unbedingt zu verbessern. Bei einem Try Out hat er gezeigt, dass er im Training mithalten kann und er noch Potential hat, besser zu werden. Für ihn wird es in dieser Saison hauptsächlich darauf ankommen, viel und gutes Training zu bekommen, um sich spielerisch weiter zu entwickeln und zu erkennen, auf welcher Position, 3 oder 4, er in Zukunft spielen wird“, sagt Raphael Wilder.

Der Student für Volkswirtschaftslehre an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf begründet seine Entscheidung für die Miners: „Ich habe mich für den Verein ETB entschieden, weil ich herzlich von  Raphael Wilder und dem Verein aufgenommen wurde und mir das Training auf Anhieb gut gefallen hat. Das Team ist voller erfahrener Spielern, von denen ich etwas lernen kann. Außerdem hat das Team auch einen erfahrenen Trainer, der mir sehr in meiner Entwicklung weiterhelfen wird. Das Konzept, dass Raphael Wilder für die Zukunft des Vereins verfolgt, kommt mir entgegen und wird mich auch basketballerisch weiter bringen. Mein Ziel ist es, mich bestmöglich zu entwickeln und  die Saison erfolgreich mit dem Team zu absolvieren.“

Vorname: Moses Maleke
Nachname: Kazembola
Letztes Team: EN Baskets Schwelm
Position: SF / PF
Geburtstag: 06.03.1999
Alter: 21
Größe: 1,93 m
Gewicht: 86 kg
Nationalität: Deutschland

Der Kader 2020/21 besteht aus:

Chris Alexander, Thomas Szewczyk, Michael Möbes, Dragan Torbica (HC), Michael Agyapong, Nino Janoschek, Lennart Weichsel, Jozo Brkic, Jonathan Broer und Moses Kazembola.

Die ETB Miners sind nun flügge

… und gehen ab sofort Ihren Weg zurück in die Bundesliga ohne Ihren langjährigen Partner und Namenssponsor Wohnbau. Nach 15 Jahren trennen sich die Wege der beiden Partner. Die Wohnbau eG hat die intensiven und erfolgreichen Jahre der ETB Wohnbau Baskets begleitet und auch in den schwierigen letzten Jahren treu an der Seite der ETB Baskets gestanden. Nach der Insolvenz der Baskets konnte sich der ETB SW Essen Basketball unter dem Namen ETB Wohnbau Miners nur auf eine 1-jährige Partnerschaft einigen. Beide Seiten hatten sich schon im Februar auf das Auslaufen des Vertrages verständigt.

„Wir sind sehr dankbar für die langjährige Partnerschaft der Wohnbau eG und vor allem für die Unterstützung beim Start als ETB Miners“, so Dieter Homscheidt, Geschäftsführer ETB Miners. „Da wir schon sehr früh in diesem Jahr mit unseren wichtigsten Sponsoren gesprochen haben, konnten wir in den letzten Monaten unsere Kaderplanung angehen und haben die benötigte finanzielle Sicherheit, um den direkten Wiederaufstieg anzugehen.“

Mit der Hoffnung viele von Euch dann auch bei den Heimspielen sehen zu dürfen, gehen die Miners jetzt in die Sommerpause.

Nachwuchstalent Jonathan Broer bleibt bei den Miners

Jonathan Broer bleibt dem ETB erhalten und soll in der kommenden Saison eine Rolle im Essener Team einnehmen und von seinen erfahrenen Mitspielern lernen. Der 18-Jährige, der bei der BG Kaarst-Büttgen zum Basketball fand, spielte in der vergangenen Saison neben seinem Engagement bei den Miners auch noch in der NBBL der ART Giants Düsseldorf, wo er knapp 10 Punkte und 7 Rebounds im Schnitt verbuchte.

In der kommenden Saison wird sich Broer voll und ganz auf seine Einsätze im Herrenbereich konzentrieren können. Trotz Kniebeschwerden ließ er auch in seinen Einsätzen bei den Miners in der vergangenen Saison immer wieder sein Können aufblitzen und erzielte in 14 Saisonspielen 2,2 Punkte nebst 3,1 Rebounds.

„Auch wenn die vergangene Saison alles andere als erfolgreich für unser Team war, so habe ich mich, was Wertschätzung und Atmosphäre angeht, in Essen sehr wohlgefühlt. Ich bin überzeugt, dass ich in dem neuen Team mit diesen tollen Spielern und deren Erfahrung sowie unter der sportlichen Leitung von Raffi Wilder die besten Chancen habe, mich sportlich weiter zu entwickeln. Ich freue mich darauf, erfolgreichen Basketball in Essen zu spielen“, begründet Jonathan Broer seinen Verbleib im Ruhrgebiet.

Jonathan ist ein Perspektivspieler, der mit 18 Jahren noch jung ist und trotzdem im letzten Jahr schon einige Minuten in der ersten Mannschaft bekommen hat. Für ihn ist es wichtig, ein sehr gutes Training mit guten und erfahrenen Spielern zu bekommen, was bei uns der Fall ist. Ich denke, dass ihm das intensive Training viel bringen wird und er auch langfristig in der Zukunft ein guter Spieler für Essen sein kann“, begründet Raphael Wilder die Weiterverpflichtung.

Vorname: Jonathan
Nachname: Broer
Letztes Team: ETB Wohnbau Miners / ART Giants Düsseldorf
Position: PF
Geburtstag: 06.12.2001
Alter: 18
Größe: 1,98 m
Gewicht: 100 kg
Nationalität: Deutschland

Der Kader 2020/21 besteht aus:

Chris Alexander, Thomas Szewczyk, Michael Möbes, Dragan Torbica (HC), Michael Agyapong, Nino Janoschek, Lennart Weichsel, Jozo Brkic und Jonathan Broer.

ProB-erfahren und 2,11 Meter groß: Jozo Brkic wird ein Essener

Jozo Brkic verstärkt die Miners unter den Körben und ist die nächste Ansage für die kommende Saison. Der 33-jährige Kroate kommt mit 13,5 Punkten bei einer hervorragenden Quote von 57% neben 2,3 Assists und 5,3 Rebounds im Schnitt ins Ruhrgebiet. Noch besser: Diese Werte legte Brkic im knapp 70 Kilometer entfernten Iserlohn in der 2. Basketball Bundesliga ProB auf.

Die Vita des neuen Center Hünen kann sich wahrlich sehen lassen. Vor seinem Engagement in Iserlohn war Brkic in der 1. österreichischen Liga für Arkadia Traiskirchen aktiv. Dort verbuchte er im Schnitt 13,6 Punkte, 4,2 Rebounds und 1,1 Assists. In seiner Profi-Laufbahn verschlug es ihn schon nach Österreich, Kroatien, Slowenien, in den Kosovo, nach Rumänien, Bosnien und Ungarn.

Der Fokus liegt bei Brkic neben dem Basketball inzwischen aber auch verstärkt auf einem Übergang in den Beruf. So wird Brkic neben seinem Engagement auf dem Feld seine berufliche Laufbahn vorantreiben. „Es freut mich mit Jozo einen sehr guten Spieler auf den großen Positionen vom ETB überzeugt zu haben. Mit Ihm gewinnen wir Stärke die wir in der letzten Saison zu häufig vermisst haben unter den Körben“, so 1. Vorsitzender Dieter Homscheidt zur Neuverpflichtung.

Brkic selbst sagt zu seinem Wechsel: „Nach zwei Jahren in Iserlohn in der ProB habe ich meinen Lebensmittelpunkt jetzt mit meiner Familie ins Ruhrgebiet verlegt. Nach einem Gespräch mit meinem Ex-Trainer Dragan (Torbica) und Gesprächen mit Raffi (Wilder), der mir alles über den Club erzählt hat, habe ich mich entschieden, für den ETB zu spielen. Ich glaube, dass ich noch ein paar Jahre auf hohem Niveau spielen kann und es eine Win-Win-Situation für alle ist. Vielen Dank auch an den 1. Vorsitzenden Dieter Homscheidt, der mir neben dem Basketball die Möglichkeit gibt, das zu tun, was ich am liebsten mache. Bis bald in der Halle!“

„Über die Qualitäten dieses Spielers zu sprechen erübrigt sich, wenn man seine Karriere betrachtet. Ein befreundeter Ex-Spieler von mir hat mir den Tipp gegeben, dass Jozo nach Gelsenkirchen umzieht, worauf ich unmittelbar Kontakt mit ihm aufgenommen habe. Nach unserem ersten Gespräch war klar, dass die Mithilfe von Dieter (Homscheidt) eine entscheidende Rolle bei der Verpflichtung von Jozo spielen würde. An dieser Stelle möchte ich Dieter mein Kompliment geben, dass er so schnell und unbürokratisch wesentlich dazu beigetragen hat, dass Jozo hier in Essen unterschrieben hat. Dieses Handeln von Dieter bestärkt mich in meiner Ansicht, dass der Verein es ernst meint, hier in Essen leistungsorientierten und professionellen Basketball aufzubauen. Jozos Verpflichtung ist ein unglaubliches Zeichen, wie ernst wir das meinen und eine großartige Bereicherung für den Basketball in Essen“, beschreibt Sportdirektor Raphael Wilder die Neuverpflichtung.

Vorname: Jozo
Nachname: Brkic
Letztes Team: Iserlohn Kangaroos
Position: C
Geburtstag: 19.07.1986
Alter: 33
Größe: 2,11 m
Gewicht: 115 kg
Nationalität: Kroatien

Der Kader 2020/21 besteht aus:
Chris Alexander, Thomas Szewczyk, Michael Möbes, Dragan Torbica (HC), Michael Agyapong, Nino Janoschek, Lennart Weichsel und Jozo Brkic.

Lennart Weichsel bringt Athletik auf den kleinen Positionen

Die positiven Nachrichten in der Kaderplanung der Miners für die Saison 2020/21 reißen nicht ab. So konnte der sportliche Leiter Raphael Wilder Lennart Weichsel für ein Engagement in Essen begeistern. Und auch der sympatische, 186cm große Comboguard bringt einiges an Erfahrung und Qualität für den ETB mit. Weichsel war bereits für Dorsten, Schalke, Düsseldorf und Herten in der 1. Regionalliga West aktiv und konnte diese zweimal gewinnen. Mit Raphael Wilder spielte er zu seiner Schalker Zeit zudem zwei Jahre in der 2. Basketball Bundesliga ProB und stieg sogar bis in die ProA auf.

Lennart Weichsel bekommt in seinen Teams dabei oft die Spezialaufgaben für die Verteidigungsarbeit, wobei er seine Athletik einsetzen kann. Offensiv setzt er immer wieder krachende Highlights durch spektakuläre Dunks, auf die sich die Essener Fans freuen dürfen. Als Löwe legte Weichsel in der vergangenen Saison 5,7 Punkte, 3,0 Assists, 3,4 Rebounds und einen Steal pro Spiel auf.

Raphael Wilder freut sich: „Lenny Weichsel ist eine Bereicherung für jede Mannschaft. Er hat einen sehr hohen Basketball-IQ, ist ein toller Teamkamerad, kann auf mehreren Positionen spielen und weiß, was als Spieler nötig ist, um aufzusteigen.“

„Ich habe mich für Essen entschieden, da ich weiß, was mich erwartet, wenn Raffi eine Mannschaft zusammenstellt. Es wird sehr viel Spaß machen, mit alten Freunden zu spielen. Einen sportlichen Leiter hinter einem zu haben, dem man vertrauen kann und der einem  loyal und ehrlich gegenüber ist, macht die Entscheidung nicht schwer. Ich freue mich, endlich wieder Spaß am Basketballspielen zu haben und in einem Team zu spielen, dem es Spaß macht zuzugucken“, sagt Lennart Weichsel über seinen Wechsel in die Ruhrmetropole.

Vorname: Lennart
Nachname: Weichsel
Letztes Team: Hertener Löwen
Position: PG / SG
Geburtstag: 13.11.1991
Alter: 28
Größe: 1,86 m
Gewicht: 85 kg
Nationalität: Deutschland

Der Kader 2020/21 besteht aus:
Chris Alexander, Thomas Szewczyk, Michael Möbes, Dragan Torbica (HC), Michael Agyapong, Nino Janoschek und Lennart Weichsel.

Nino Janoschek räumt unter den Körben auf

Die Miners können das nächste Ausrufezeichen für die kommende Saison setzen und verpflichten Nino Janoschek für wichtige Aufgaben unter den Körben. Janoschek entschied sich trotz für ihn fahrtechnisch attraktiveren Angeboten für ein Engagement in Essen und folgte dem Ruf Raphael Wilders.

Mit Janoschek gewinnen die Miners einiges an Erfahrung für die anstehende Spielzeit. Der 2,03 Meter Hühne wechselt von den Elephants Grevenbroich ins Ruhrgebiet, wo er in der vergangenen Saison im sehr guardlastigen Spiel der Rheinländer 6,9 Punkte und 5 Rebounds im Schnitt in der 1. Regionalliga auflegte. In Essen ist Janoschek derweil kein Unbekannter. Aus Herten kommend ging er bereits in der Saison 2007/08 für den ETB auf Korbjagd und stieg in einer vielumjubelten Saison unter Trainer Igor Krizanovic aus der ProB in die ProA auf. In den folgenden Jahren war Janoschek durchweg bei Dorsten, Wulfen, Schalke Düsseldorf und schlussendlich Grevenbroich in der 1. Regionalliga und ProB aktiv, wo er stets eine wichtige Rolle unter den Körben einnahm.

„Die Entscheidung, nach Essen zu wechseln und noch einmal gemeinsam mit Raffi zu arbeiten, ist mir leicht gefallen. Ich kenne Raffi viele Jahre und habe sehr gute Erinnerungen an die gemeinsame Zeit bei Schalke 04. Er steht für Erfolg und Leidenschaft für den Sport“, begründet Janoschek seine Entscheidung und schwelgt in Erinnerungen: „Hinzu kommt, dass ich bereits im Aufstiegsjahr 2007/2008 ein Teil der Essener Mannschaft war und mich sehr wohl gefühlt habe – damals unter Igor. Ich erinnere mich gerne an die entscheidenden Spiele vor ausverkauftem Haus „Am Hallo“ zurück.“

„Mit Nino bekommen wir einen weiteren gestandenen Center, der sehr viel Erfahrung auch in höheren Ligen hat. Das ist, was wir für einen Aufstieg brauchen. Wie bei allen bisherigen Verpflichtungen weiß ich auch bei ihm, dass er charakterlich einwandfrei ist und auch bei ihm der Teamerfolg an erster Stelle steht. Ich bin sehr froh, dass Nino bei uns in Essen, wo ihn noch viele kennen, unterschrieben hat und er ein Teil einer Essener Mannschaft wird, die erfolgreichen Basketball zeigen wird“, sagt Raphael Wilder über seinen ehemaligen Spieler.

„Ich bin hocherfreut, dass es dank Raffi gelungen ist, Nino von uns zu überzeugen und unter Vertrag nehmen zu können. Von seiner Präsenz und Erfahrung wird das ganze Team profitieren können und ganz besonders unsere jungen Spieler. Gerade die fehlende Erfahrung auf den großen Positionen war auch ein Grund für das Abschneiden in der letzten Saison“, freut sich Gesellschafter Robert Hildebrandt über die neue Personalie unter dem Korb.

Vorname: Nino
Nachname: Janoschek
Letztes Team: ELEPHANTS Grevenbroich
Position: C
Geburtstag: 30.11.1987
Alter: 32
Größe: 2,03 m
Gewicht: 107 kg
Nationalität: Deutschland

Der Kader 2020/21 besteht aus:
Chris Alexander, Thomas Szewczyk, Michael Möbes, Dragan Torbica (HC), Michael Agyapong und Nino Janoschek.

Michael Agyapong sorgt für Energie unter den Körben

Die Miners können ihre nächste Weiterverpflichtung bekannt geben und gehen mit Michael Agyapong in die neue Saison. Der Verbleib von Agyapong ist nicht zuletzt auch dank des sportlichen Leiters der Miners und seinem Trainer in Schalker und Schwelmer Zeiten, Raphael Wilder, möglich geworden. Agyapong wechselte in der Endphase der vergangenen Saison aus Düsseldorf nach Essen und überzeugte mit Einsatz und Defense trotz der schwierigen sportlichen Situation. In vier Spielen gelangen dem sympatischen 30-Jährigen im Schnitt 7,5 Punkte, 10,3 Rebounds und ein Block pro Spiel.

Basketballerisch hat Agyapong seine Dienste schon einigen Westvereinen zur Verfügung gestellt. Die Liste der Erfolge kann sich wahrlich sehen lassen. Dreimal stieg er mit seinen Teams in die ProB auf (2010, 2016 und 2019), zweimal gelang ihm mit seinen Teams gar dort der Meistertitel der Hauptrunde (2011, 2013), ein Vizemeistertitel der Hauptrunde (2018) und ein sportlicher Aufstieg in die ProA (2013). Agyapong ordnete bei allen Stationen seine persönlichen Belange dem Teamerfolg unter.

Zum orangenen Leder fand der 2-Meter-Mann – damals noch etwas kleiner – mit 7 Jahren beim VSTV Wuppertal ehe es ihn 2004 für die weitere Ausbildung zu den Bayer Giants Leverkusen zog. Anschließend folgten vor einem 1,5-jährigen Stopp in Düsseldorf zwei lange Aufenthalte bei den EN Baskets Schwelm (2009-2014) und beim FC Schalke 04 (2014-2018), wo er unter Trainer Raphael Wilder gespielt hat.

Auch wenn Raphael Wilder nun nicht mehr als Trainer an der Seitenlinie steht, sondern als sportlicher Leiter die Geschicke der Schwarzweißen leitet, entschied sich Agyapong schnell für ein Engagement: „Nach einer teils sehr chaotischen letzten habe ich mir natürlich Gedanken über die kommende Saison gemacht. Als ich gehört habe, dass Raffi sportlicher Leiter bei den Miners wird, war für mich jedoch klar, dass Erfolg für die kommende Saison in Essen garantiert ist. Ich freue mich auf ehrliche, kämpferische Arbeit mit Respekt, wie ich es neun Jahre unter Raffi kennengelernt habe und bin mir sicher, dass wir unsere sportliche Ziele erreichen werden. Mir kribbelt es jetzt schon in den Fingern, nach Covid 19 wieder richtig angreifen zu können.“

„Michael ist der meist unterschätzte Spieler, den ich kenne. Mit ihm habe ich – nachdem er einige Jahre kaum gespielt hat – viele meiner Erfolge gefeiert, wo er sich nach und nach bis in die erste 5 hochgearbeitet hat. Er ist ein Spieler mit unglaublich viel Energie, Herz und Kampfeswillen. Ich kenne kaum einen Spieler, der seine Rolle so exzellent ausfüllt wie Michael. Er hat den Spitznamen „The Warrior“ und das vollkommen zurecht“, sagt Raphael Wilder zu seinem Schützling.

Vorname: Michael
Nachname: Agyapong
Letztes Team: ART Giants Düsseldorf
Position: C
Geburtstag: 02.04.1990
Alter: 30
Größe: 2,00 m
Gewicht: 100 kg
Nationalität: Deutschland

Damit besteht der Kader 2020/21 bislang aus:
Chris Alexander, Thomas Szewczyk, Michael Möbes, Dragan Torbica (HC) und Michael Agyapong.

Foto: André Steinberg