Miners verlieren nach großem Kampf bei der BG Hagen mit 87:79

Die ETB Wohnbau Miners trotzen weiterhin den vielen Ausfällen und schnuppern (wieder mal) an ihrem ersten Sieg in der 1. Regionalliga: Beim 79:87 bei der BG Hagen zeigten sich die Essener am Freitag besonders kämpferisch stark verbessert.

Dabei stand das Spiel für die ETBler unter keinem guten Stern. Während weiterhin auf die Verletzten Jonathan Broer, Noah Westerhaus und Jari Beckmann sowie Din Pobric (Kursfahrt) verzichtet werden musste, knickte Michael Möbes nach zwei Minuten im Spiel um und fiel für den Rest des Spiels aus.

Zu diesem Zeitpunkt hatte Big Man Radwan Bakkali bereits mit sechs schnellen Punkten gut ins Spiel gefunden (insgesamt 25 Punkte, 14 Rebounds) und für einen ausgeglichenen Start gesorgt, ehe sich die Hausherren zu einem 17:10 Zwischenstand und der ersten Auszeit der Essener Korbjäger absetzten. Ab diesem Zeitpunkt gestaltete sich ein offenes Spiel, in dem weder Hagen richtig davon ziehen konnte, noch der ETB dem Spiel so richtig seinen Stempel aufdrücken konnte. Ein von Offensive geprägtes erstes Viertel endete letztendlich mit 25:26 für den ETB.

Auch weiterhin war es ein Spiel auf Augenhöhe, in dem Chris Alexander auf Essener Seite trotz Wurfpechs von der Dreierlinie (1 Treffer von 8 Versuchen) mit 31 Punkten sein  Team anführte. In der zweiten Halbzeit war es dann Adam Hamad, der mit drei Dreiern zum 70:71 aus Essener Sicht verkürzte und Hagen zu einer Auszeit zwang. Diese Treffer von außen waren auch nötig, weil Alexander Kortenbreer auf Seiten der BG Hagen mit seinen insgesamt neun Blocks immer wieder unter dem Korb aufräumte und auf der anderen Seite 20 Punkte beisteuerte. Unterstützung bekam er von Yannick Opitz (23 Punkte, 6 Dreier) und Paul Giese (16 Punkte, 4 Dreier), die immer wieder zu freien Würfen kamen und das Spiel übernahmen. Die üblichen Hagener Leistungsträger Nedzinskas, Ligons und Fritze hielt der ETB hingegen insgesamt gut unter Kontrolle.

Doch nach dem 70:71 aus Essener Sicht folgte ein 11:2 Lauf der Hausherren, der die Hagener letztendlich auf die Siegerstraße brachte und nicht mehr aufzuholen war.

„Es hat nicht viel gefehlt, obwohl wir stark dezimiert in das Spiel gegangen sind. Der Einsatz meiner Jungs war hervorragend und wenn wir mit dieser Intensität weiter spielen, werden wir auch Spiele gewinnen. Heute war das Glück leider nicht bei uns, aber ich bin insgesamt mit der Leistung sehr zufrieden“, resümiert Trainerin Romarís nach der Partie.

Für den ETB spielten: Alexander (31 Punkte), Manuel Möbes (DNP), Bolte, Hamad (9), Tauch (7), Michael Möbes, Bakkali (25), Plescher (5) und Isanza (2).

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Miners möchten mit zweitem Pflichtspielsieg in Folge gegen BG Hagen nachlegen

Nach dem Pokalerfolg soll der erste Sieg in der Liga folgen: Die ETB Wohnbau Miners treten bereits am Freitag bei der BG Hagen (20.15h, Otto-Densch-Halle, Selbecker Straße 75, 58091 Hagen) zu ihrem nächsten Spiel in der 1. Regionalliga an – nur drei Tage nach ihrem 83:60-Erfolg beim TuS BW Königsdorf in der ersten Runde des WBV-Pokals. Angesichts der aktuellen Verletzungssorgen stellt das vierte Spiel binnen acht Tagen für das Team von Head Coach Iria Romaris eine echte Belastungsprobe dar.

Was die Tabelle sagt: Die BG Hagen gehört zu den Teams in der unteren Tabellenhälfte, die für den ETB trotz des aktuell letzten Tabellenplatzes in Schlagdistanz sind. Der Tabellenneunte konnte im bisherigen Saisonverlauf erst zweimal jubeln, zunächst beim 76:67 gegen den Lokalrivalen SV Hagen-Haspe 70, am vergangenen Wochenende erneut beim engen 83:78 gegen die BSV Münsterland Baskets Wulfen. Zuvor gab es vier Niederlagen für den Kooperationspartner von ProA-Ligist Phoenix Hagen, darunter ein 71:75 bei Citybasket Recklinghausen, gegen die die Miners am vergangenen Sonntag beim 82:90 im Eventspiel am Hallo ebenfalls nur knapp den Kürzeren zogen.

Wen wir erwarten: Bei der BG Hagen wird die Zusammenarbeit mit Phoenix groß geschrieben. (Im doppelten Wortsinn) jüngstes Beispiel dafür sind die beiden 18-jährigen Daniel Zdravevski und Jonas Gieseck, die im Sommer noch die deutsche Meisterschaft mit dem NBBL-Team von Bayern München gewannen und zur neuen Saison an die Volme wechselten. Beide stehen mit einer Doppellizenz auch im ProA-Kader des Kooperationspartners – und sind zugleich noch in der NBBL spielberechtigt. Für Erfahrung in den Kader von Kosta Filippou sorgen auf den Guard-Positionen die gebürtigen Hagener Sören Fritze (früher Hamburg Towers/Pro A), Pascal-Zahner Gothen (2015/2016 mit Phoenix in der BBL am Start) und Yannick Opitz (zuletzt Iserlohn Kangeroos/Pro B). Und Garant für das Saisonziel Playoffs sollen nicht zuletzt der Litauer Vytautas Nedzinskas, zuletzt mit 26 Punkten Topscorer beim Sieg gegen Wulfen, und der US-Amerikaner Marcus Ligons sein, der mit 35 Jahren in seine fünfte Saison bei der BG geht.

Was Head Coach Iria Romaris sagt: „Wir müssen die Intensität hoch halten, wie wir es gegen Königsdorf gezeigt haben. Einsatz und Vertrauen in unsere Offensive sind ein Schlüssel für unser Spiel.“

Was Besonders ist: Das Spiel in Hagen ist für die Miners das vierte binnen acht Tagen, nach dem Doppelspieltag am vergangenen Wochenende und dem Pokalspiel am Dienstag. Was den Krankenstand beim ETB betrifft, hätte sich der Spielplangestalter für diese Belastungsprobe keine schlechtere Woche aussuchen können. Juri Beckmann (Ermüdungsbruch im Fuß), Noah Westerhaus (Muskelfaserriss) und Jonathan Broer (Sehnenverletzung) fallen für mehrere Wochen aus. Bei Jason Isanza ist zumindest offen, ob er am Freitag wieder fit ist. Die Ausfälle der vier Rotationsspieler lenken zusätzliches Augenmerk darauf, dass bei den Miners aktuell noch ein Kaderplatz unbesetzt ist. Die freie Planstelle sollte nach der einvernehmlichen Trennung von AJ Basi ohnehin wiederbesetzt werden. Björn Barchmann, sportlicher Leiter der Miners, will hierzu aber noch keinen neuen Stand vermelden: „Wir werden keine Wasserstandsmeldungen in Sachen Kaderplanung abgeben“, lässt Barchmann offen, wann die Miners-Fans mit einer Verstärkung rechnen können.

Miners schlagen TUS Königsdorf im Pokal

Die ETB Wohnbau Miners schlagen in der ersten Runde des WBV Pokals den TUS Königsdorf letztendlich deutlich mit 83:60. Doch dieser Pflichtsieg war härter erarbeitet als erwartet. Erst kurz vor der Pause setzten sich die schwarz-weißen Ruhrgebietler zum Pausenstand von 45:30 ab. Diese Führung gaben die Essener gegen stark kämpfende Rheinländer nicht wieder her.

Auch in diesem Spiel mussten der ETB weiterhin auf die verletzten Jonathan Broer, Noah Westerhaus, Jari Beckmann und Jason Isanza verzichten, sodass Nicolas Bolte und Manuel Möbes aus der „Zweiten“ aushalfen. Für die Punkte gegen den Oberligisten sorgten vor allem zwei weitere Spieler aus dem eigenen ETB-Nachwuchs, die in dieser Saison zum festen Bestandteil im Regionalliga-Kader der Miners geworden sind: Michael Möbes war gegen Königsdorf unter dem gegnerischen Korb nicht zu stoppen, während Adam Hamad einen Distanzwurf nach dem anderen versenkte und die Miners insgesamt an ihrem offensiven Zusammenspiel arbeiteten.

„Wir sind zu entspannt in das Spiel gegangen und haben dem Gegner zu viel zugelassen. Nach dem ersten Viertel war die Intensität besser, wodurch wir einen Vorsprung herausgespielt haben. In der zweiten Halbzeit haben wir zwar teilweise unorganisierter gespielt, aber dafür mit mehr Selbstvertrauen in unseren Aktionen agiert“, schaut Trainerin Romarís auf den ersten Pflichtspielerfolg ihrer Mannschaft zurück.

In Königsdorf spielten Alexander, Manuel Möbes, Bolte, Hamad, Tauch, Michael Möbes, Bakkali und Plescher.

Stark ersatzgeschwächt auf Augenhöhe: Miners verlieren bitter im Derby

Am Ende waren es nur Kleinigkeiten: Die ETB Wohnbau Miners verloren am Sonntagnachmittag gegen Citybasket Recklinghausen ein Spiel, das sie ebenso hätten gewinnen können. So aber markierte das 82:90 die sechste Saisonniederlage für das Team von Headcoach Iria Romaris.

Bemerkenswert beim Essener „Event“-Spiel in der Bundesliga-Halle „Am Hallo“ war vor allem, dass die Miners über 40 Minuten auf Augenhöhe mit dem etablierten Regionalligisten aus dem Vest waren – und das, obwohl gleich vier Spieler aus der Stammrotation verletzt fehlten: Neben Jari Beckmann, Jonathan Broer und Noah Westerhaus, die bereits am Freitag in Herten ausgefallen waren, musste sich kurzfristig auch Jason Isanza krank abmelden. Nicolas Bolte, Din Pobric und Manuel Möbes aus der „Zweiten“ füllten die Lücken und erledigten ihre Aufgaben allesamt sehr ordentlich. Ihre Kurzeinsätze änderten aber nichts daran, dass der ETB am Sonntag das zweite Spiel binnen 44 Stunden weitgehend mit einer Rotation von sechs Spielern bestritt.

Gemeinsam gelang diesen die beste Startphase der Saison: Nach sieben Minuten griff sich Radwan Bakkali die Rebounds nicht nur am eigenen Brett, sondern verwertete auch zweimal hintereinander die Abpraller am offensiven Korb. Eine 13:12-Führung war der Lohn, die der Brite eine verlorene Kontaktlinse später (und mit Dank an den Pressefotografen für dessen erfolgreiche Suchhilfe) mit zwei verwandelten Freiwürfen gar auf 15:12 stellte. In der Folge wechselte die Führung immer wieder. Ausgeglichen war das Spiel nach zehn Minuten beim 23:23, das Michael Möbes – mit sieben Punkten Essener Topscorer des Auftaktviertels – nach Steal von Chris Alexander besorgte.

Hin und her ging das Derby auch im zweiten Viertel. Bei den Essener trat immer stärker Chris Alexander hervor, der sich in „seiner“ ehemaligen ProA-Halle immer wieder erfolgreich zum Korb wirbelte und am Ende mit 28 Punkten bester Schütze der Miners wurde. Unterstützung erhielt der US-Amerikaner vor allem von Radwan Bakkali: Der Center, zu Saisonbeginn noch von einer Verletzung geschwächt, markierte mit zehn Punkten und zehn Rebounds bereits zur Halbzeitpause ein „Double Double“, das er danach noch auf 23 Punkte und 16 Rebounds ausbaute.

Zugleich schlugen bei den Miners bereits in der ersten Halbzeit 14 Ballverluste zu Buche. Das war der Hauptgrund dafür, dass der ETB nach 20 Minuten mit 39:47 zurücklag. Nach dem Wechsel kämpfte sich dem Team zweimal wieder hieran: Für das 53:54 nach der 27. Minute sorgte ein Drei-Punkte-Spiel von Yannik Tauch, der ansonsten mit teils sehr unglücklichen Foulpfiffen der Schiedsrichter zu kämpfen hatte. Auch  beim 63:64 in der 32. Minute waren die Miners wieder auf Tuchfühlung.

Der zweiten Essener Aufholjagd folgte im Schlussviertel jedoch ein Recklinghäuser 10:0-Lauf, der binnen zwei Minuten auf 63;74 stellte und das Spiel letztlich binnen zwei Minuten entschied: Citybasket nutzte die fehlende Zuordnung in der Miners-Verteidigung jetzt für schnelle, freie Dreier und im Angriff fanden Essener Einzelaktionen nicht mehr ihr Ziel. Auch Iria Romaris‘ Auszeit beim 69:79 in der 37. Minute konnte daher nichts mehr ändern: Die Miners mussten am Ende wieder einmal dem Gegner gratulieren – wenn auch diesmal unter personell sehr erschwerten Bedingungen.  „Wir waren dran“, bilanzierte die spanische Head Coach am Ende. „Aber wir haben eben immer wieder einige schwache Minuten mit vielen Fehlern, die uns dann in der Schlussabrechnung sehr weh tun.“

Weiter geht es für die Miners bereits am Dienstag in der ersten Runde des WBV-Pokals beim Frechener Oberligisten TuS BW Königsdorf (20:15 Uhr, Mehrzweckhalle Königsdorf, Pfeilstraße, 50226 Frechen). Am Freitag folgt dann das Liga-Spiel bei der BG Hagen (20:15 Uhr, Selbecker Straße 75, 58091 Hagen), ehe in zwei Wochen wieder ein Event-Derby am Hallo ansteht: Die BSV Münsterland Baskets Wulfen sind am Samstag, 19.10., um 19:30 Uhr nächster Heimspielgegner des ETB.

Gegen Recklinghausen spielten Alexander (28), Manuel Möbes, Bolte (2), Hamad (5), Tauch (11), Michael Möbes (11), Bakkali (23), Plescher (2), Pobric.

Herten zu stark für die Miners, der ETB verliert deutlich

Die ETB Wohnbau Miners müssen sich mit 111:71 den Hertener Löwen geschlagen geben. Dabei starteten die Essener in der Anfangsphase gut ins Spiel und konnten die Partie in den ersten Minuten offen halten. So stand es nach wenigen Minuten 8:10 aus Sicht der Miners. Doch im weiteren Verlauf des ersten Viertels offenbarte die Miners Verteidigung immer wieder große Löcher, sodass es mit einem 33:17 in die Viertelpause ging.

Leider sollte sich dieser Umstand auch im weiteren Verlauf des Spiel nicht drastisch ändern. Herten punktete durch offene Würfe nach Belieben, wogegen die ETBler oftmals schwierige, schnelle Würfe nahmen. Zwar arbeitete das junge Essener Team gut am offensiven Brett und holte über 40 Minuten insgesamt 28 Offensivrebounds, allerdings blieben zu viele Chancen ungenutzt. Besonders Bakkali hatte mit 10 Offensivrebounds (insgesamt 21 Punkte, 15 Rebounds) einen großen Anteil an dieser Statistik. Dennoch waren die Hertener Löwen weiterhin die klar spielbestimmende Mannschaft und führten zur Pause bereits mit 59:27.

Somit war das Spiel schon vor der zweiten Halbzeit so gut wie entschieden. Herten punktete weiter nach Belieben und beim Stand von 81:51 ging es ins Schlussviertel. „Durch die vielen Verletzten war es eine schwierige Trainingswoche. Besonders mit dem Einsatz am offensiven Brett bin ich zufrieden, aber wir müssen weiterhin daran arbeiten, bessere Würfe zu nehmen, um hochprozentiger zu treffen. Insgesamt war Herten aber für uns heute eine Nummer zu stark. Am Sonntag zählt es gegen Recklinghausen“, resümierte Trainerin Romarís nach dem Spiel, welches schlussendlich mit 111:71 endete.

In Herten spielten Alexander (11), Bolte (4), Hamad (4), Tauch (4), Möbes (10), Bakkali (21), Plescher (3), Isanza (8) und Pobric (6).

Schon am Sonntag geht es für die Miners im Eventgame in der Sporthalle „Am Hallo“ (Ernestinenstr. 57, 45141 Essen) um ganz wichtige Punkte gegen einen Tabellennachbarn. Die ETB Wohnbau Miners freuen sich auf die Unterstützung ihrer Anhänger. Um 16 Uhr ist der Sprungball.

Derby „Am Hallo“ soll am Sonntagnachmittag Vest-Wochende krönen

Ein Derby-Doppelpack wartet auf die ETB Wohnbau Miners am kommenden Wochenende: Im Mittelpunkt steht das „Event-Spiel“ gegen Citybasket Recklinghausen, das am Sonntagnachmittag Chris Alexander und die gesamte Basketball-Abteilung des ETB – sowie hoffentlich auch viele andere Familien – in die ProA-Halle „Am Hallo“ zurückführt (16.00h, Ernestinenstraße 57, 45141 Essen). Bereits am Freitag tritt das Team von Iria Romaris auswärts bei den Hertener Löwen an (20h, Rosa-Parks-Schule, Fritz-Erler-Straße 2, 45701 Herten).

Was die Tabelle sagt: Auch wenn die Miners nach der unglücklichen 77:82-Niederlage gegen den SV Hagen-Haspe 70 am vergangenen Wochenende weiterhin Tabellenschlusslicht in der Regionalliga West sind, befinden sich vier weitere Mannschaften in unmittelbarer Schlagdistanz. Zu diesen Teams, die bislang maximal einen Sieg errungen haben, gehört auch der Heimspiel-Gegner vom Sonntag: Citybasket Recklinghausen konnte mit dem 73:70-Erfolg gegen die BSV Münsterland Baskets Wulfen erst einmal jubeln und steht als Tabellenzwölfter nur zwei Plätze vor dem ETB. Ungleich schwerer scheint die Ausgangslage im Auswärtsspiel am Freitag, ebenfalls gegen einen Gegner aus dem Vest Recklinghausen: Die Hertener Löwen sind bislang ohne Niederlage Tabellenführer und erwarten die Miners daher zum Duell „Erster gegen Letzter“ (was am fünften Spieltag einer Saison aber bekanntlich wenig aussagt).

Wen wir erwarten: Drei alte Bekannte kehren am Sonntag mit Citybasket Recklinghausen ans „Hallo“ zurück, die hier zu ProA-Zeiten noch selbst für den ETB aufgelaufen sind: Der heute 25-jährige Timo Volk gehörte 2016/2017 zum vorerst letzten Essener ProA-Kader. Philipp Spettmann (mittlerweile 28) und Till von Guionneau (mittlerweile 25), beide ebenfalls Starter in Recklinghausen, standen zuvor als Jugendspieler im erweiterten ETB-Kader. Absoluter Leistungsträger im Citybasket-Team von Johannes Hülsmann ist aber der US-Amerikaner Antoine Myers, der gegen Wulfen ein „Triple Double“ mit 14 Punkten, 10 Assists und 10 Rebounds auflegte.

Am Freitag in Herten muss der ETB vor allem auf den US-amerikanischen Center Dijon Smith aufpassen, der unter dem Korb zu den stärksten Spielern der Regionalliga zählt. Auch Matthias Perl, Lennart Weichsel und der Bulgare Lyuben Paskov haben in den ersten vier Saisonspielen unter Beweis gestellt, über wieviel Erfahrung das selbst ernannte „Löwenrudel“ des früheren Bundesligisten verfügt.

Was Head Coach Iria Romaris sagt: Wir freuen uns vor allem auf das Heimspiel gegen Recklinghausen. Ein Derby in der großen Halle am Hallo ist für unsere ganze Mannschaft ein besonderes Event, bei dem uns hoffentlich viele Zuschauer unterstützen. Wie sehr uns dieser Support tragen kann, haben wir gerade erst am letzten Wochenende im tollen zweiten Viertel gegen Haspe gemerkt. Auch auf dem Feld müssen wir an diese Leistung anknüpfen. Wir müssen von Beginn an wach sein und dürfen keine leichten Körbe der Gegner erlauben. Der Doppelspieltag wird für unsere junge Mannschaft nicht einfach, zumal wir in der Trainingswoche mit einigen Ausfällen zu kämpfen haben. Aber so hart, wie das Team aktuell im Training arbeitet, werden sich die Spieler auch bald mit enem Sieg im Spiel belohnen können – vielleicht ja sogar schon am Freitag als Überraschung in Herten.“

Was Besonders ist: Chris Alexander wirbelt wieder in seiner Halle „Am Hallo“, in der er bereits Top-Scorer zu Essener Bundesliga-Zeiten war –  und der ganze Verein kommt mit. Von der Rückkehr der Miners in die frühere ProA-Halle profitieren diesmal auch mehrere Jugendmannschaften des ETB, die dort ausnahmsweise ebenfalls ihre Heimspiele in den höchsten Ligen ihrer Altersklassen austragen. Den Auftakt machen am Sonntag bereits um 10.00h die U12-Korbjager mit ihrem Regionalliga-Spiel gegen den BBV Köln-Nordwest; um 12.00h folgt das Duell der U18 gegen die BG Bonn.

„Sonntag soll ein besonderes Ereignis für unseren ganzen Verein sein“; erläutert Miners-Geschäftsführer Dieter Homscheidt, zugleich Vorsitzender der Basketball-Abteilung. „Die vier Spiele, die die Miners in dieser Saison am Hallo austragen, sind wichtig für unseren Neustart, weil wir dort unseren Partnern und Sponsoren zusätzliche Möglichkeiten bieten können. Aber ebenso wichtig wird am Sonntag, dass auch unsere Nachwuchsmannschaften auf der ganz großen Bühne auflaufen.“

Wer nicht bereits zu einem Jugendspiel vor Ort ist, sollte spätestens um 16.00h den Weg zur Sporthalle „Am Hallo“ finden: Die Miners hoffen vor allem, dass viele junge Zuschauer die diesmal besonders familienfreundliche Startzeit und das gegenüber ProB-Zeiten wieder deutlich ausgebaute Catering-Angebot nutzen.

Die Zweitvertretung des ETB SW Essen tritt am Wochenende zur gewohnten Heimspielzeit am Samstag um 16:00 Uhr in der Helmholtzhalle gegen die DJK ErftBaskets Bad Münstereifel an.

Stark verbessert, aber ohne Glück: Miners schrammen am ersten Saisonsieg vorbei

Die gute Nachricht für die ETB Wohnbau Miners lautet nach dem vierten Saisonspiel: Das Team von Head Coach Iria Romaris ist in der 1. Regionalliga angekommen. Nach 40 spannenden und teilweise begeisternden Basketball-Minuten überwog am Samstag allerdings die Enttäuschung über den schlechten Teil der Kunde. Bei der 77:82-Niederlage gegen den SV Haspe 70 verpassten die Essener in einer dramatischen Schlussphase knapp ihren ersten Saisonsieg.

Am Ende waren es Milimeter, die in einer wieder lautstark gefüllten Helmholtzhalle die Weichen auf Sieg oder Niederlage stellten: Beim Stand von 73:77 drehte sich 58 Sekunden vor dem Ende der Dreier von Yannik Tauch einmal auf dem gesamten Korbring, um dann doch daneben zu fallen; auf der Gegenseite tippte 14 Sekunden später der Floater von Haspes Gabriel Jung zweimal auf den Korbbring, ehe er seinen Weg ins Netz fand: Den 73:79-Rückstand konnte der ETB nicht mehr aufholen; beim Stand von 77:80 verfehlte Chris Alexanders Dreier zehn Sekunden vor dem Ende die mögliche Verlängerung.

Der ETB konnte sich so nicht belohnen für eine tolle Aufholjagd nach einem missratenen ersten Viertel: Zwischen der 6:3-Führung, die Noah Westerhaus mit drei blitzsauberen Aktionen bis zur dritten Minute besorgte, und dem 6:17 nach sieben Minuten lag ein 14:0-Lauf der Gäste, die bis zur zehnten Minute gar auf 25:9 stellten. Doch auch ohne Jari Beckmann, der mit einer Fußverletzung nur auf der Bank Platz nehmen konnte, gruben sich die Miners diesmal sehr schnell wieder aus dem Loch: Yannik Tauch beendete den Auftaktabschnitt mit einem Buzzerbeater-Dreier zum 14:25 und setzte damit den richtigen Ton für ein überragendes zweites Viertel der Essener.

Die folgenden zehn Minuten am Samstagabend gehörten nämlich ganz der Tauch-Alexander-Show: Das Essener Guard-Duo kombinierte sich in kurzer Folge zu 23 Punkten und riss die wieder einmal Fans in der Helmholtz-Halle von den Sitzen. Erst brachte der US-Amerikaner sein Team mit sieben Punkten hintereinander auf Schlagdistanz, dann übernahm der Essener Scharfschütze. Tauchs drei Dreier binnen 80 Sekunden drehten das Spiel bis zur 16. Minute auf 32:29 für den ETB. Zwei Hasper Auszeiten später bedeutete sein fünfter Dreier im Spiel gar die 43:35-Führung für den ETB. Und da das ganze Team aufopferungsvoll verteidigte und auch im Reboundverhalten stark verbessert war, ging das zweite Viertel mit 31:14 an den ETB – eine ganz starke Leistung, mit der die Miners bis zur 45:39-Halbzeitführung unter Beweis stellten, wozu sie in diesem Jahr in der Lage sind.

So hochklassig ging es allerdings nach der Pause nicht immer weiter: Das junge ETB-Team versäumte es zu oft, sich für seine harte Verteidigung zu belohnen. Beim 50:52 in der 25.  Minute lagen die Gäste wieder in Führung. Und auch nach dem fünften Foul für Haspes Top-Scorer Jordan Rose, der sich nach einem Offensivfoul gegen Yannik Tauch bereits in der 27. Minute mit 18 Punkten verabschieden musste, gewann der ETB nur selten Sicherheit. Chris Alexanders Dreier „vom Parkplatz“ zum 61:59 nach 30 Minuten blieb der einzige erfolgreiche Essener Dreier in der zweiten Halbzeit. Beim 70:68 lag der ETB drei Minuten vor dem Ende letztmals in Führung, ehe die dramatische Schlussphase ihren Lauf nahm.

Head Coach Iria Romaris war daher am Ende zu Recht enttäuscht über die vierte Saisonniederlage. Die Spanierin machte vor allem den Kräfteverschleiß für die Niederlage verantwortlich: „Wir haben am Ende gesehen, wie viel Kraft unser junges Team bei der Aufholjagd gelassen hat. Am Ende waren es Pech und auch einige Konzentrationsfehler, die den Sieg gekostet haben. Unser Rebounding und unsere Defensive waren über 40 Minuten viel, viel besser als in den ersten Saisonspielen – aber am Ende leider nicht gut genug.“

Weiter aufbauen auf die Leistung vom Samstag kann der ETB am kommenden Wochenende bei einem Doppelspieltag mit gleich zwei Derbys: Am Freitag tritt das Team bei den Hertener Löwen an (20h, Rosa-Parks-Schule, Fritz-Erler-Straße 2, 45701 Herten), ehe am Sonntag um 16.00h Citybasket Recklinghausen beim „Event-Spiel“ in der Halle „Am Hallo“ (Ernestinenstraße 57, 45141 Essen) zu Gast ist.

Gegen den SV Haspe 70 spielten Alexander (20 Punkte), Westerhaus (16), Hamad, Tauch (22), Möbes, Bakkali (8), Broer (5), Plescher (2), Isanza (4).

Foto: André Steinberg

Primetime: Miners hoffen im zweiten Heimspiel auf ersten Sieg

Im zweiten Versuch soll es klappen: Die ETB Wohnbau Miners wollen am Samstag gegen den SV Hagen-Haspe 70 (19.30h, Helmholtzhalle, Rosastraße 83, 45130 Essen) ihren ersten Heimsieg in der 1. Regionalliga West feiern. Acht Tage, nachdem das Team von Head Coach Iria Romaris zum Saisonauftakt den Bringiton Ballers Ibbenbüren nur eine Halbzeit lang Paroli bieten konnte, wollen Chris Alexander & Co ihre Fans über 40 Minuten begeistern.

Was die Tabelle sagt: Ebenso wie der ETB sind auch die Gäste nicht gut in die Saison gestartet. Den drei Essener Niederlagen stehen zwei Hagener Misserfolge gegenüber, lediglich beim noch sieglosen Citybasket Recklinghausen gelang Haspe am zweiten Spieltag ein 93:81-Auswärtserfolg. Zuletzt ging das Derby gegen die BG Hagen (erst im Schlussviertel) mit 67:76 verloren. Das Team von Martin Wasielewski steht damit auf Platz 10 der 1. Regionalliga West, die Miners verloren zuletzt deutlich mit 61:92 bei der BBG Herford und zieren das Tabellenende.

Wen wir erwarten: Der SV Hagen-Haspe 70 ist hinter dem ProA-Ligisten Phoenix und dessen Kooperationspartner BG die dritte Kraft in der Basketball-Hochburg Hagen. Eine „Mission Klassenerhalt“ haben die Gäste selbst als ihr Saisonziel ausgegeben und hierfür offenbar eine gute Mischung aus alten und jungen Spielern zusammengestellt. In den ersten Saisonspielen überzeugte der 32-jährige kanadische Aufbauspieler Jordan Rose (15 Punkte beim Sieg in Recklinghausen) ebenso wie der 24-jährige holländische Forward Tyson Kanseyo (18 Punkte, 15 Rebounds), der direkt vom US-College an die Volme wechselte. Neben den ausländischen Neuzugängen stehen zwei weitere Starter für viel Kontinuität beim Stadtteilverein: Louka Bampoulis glänzt wie bereits in den Vorjahren als treffsicherer Schütze von der Guard-Position, zuletzt in Recklinghausen als Topscorer mit 21 Punkten. In Sachen Vereinserfahrung muss er aber Oscar Luchterhandt den Vortritt lassen: Der Kapitän geht in seine 21. (!) Saison für die Hasper.

Was Head Coach Iria Romaris sagt: „Keine Frage, wir hatten uns die ersten Spiele anders vorgestellt. Aber bei allem Ehrgeiz, dass wir es nach den drei Niederlagen gegen starke Gegner am Samstag besser machen: Es gibt am vierten Spieltag einer Saison kein „Must-Win-Spiel“, das wir unbedingt gewinnen müssen. Die erste Halbzeit gegen Ibbenbüren hat gezeigt, dass wir in dieser Liga mithalten können. Und wenn Michael Möbes, einer unserer Spieler aus Essen, die in der vergangenen Saison noch in unserer zweiten Mannschaft gespielt haben, am letzten Sonntag siebe Punkten allein im ersten Viertel erzielt, ist das schöner Beleg, dass auch unsere jungen Spieler auf dem neuen Level ankommen. Für einen Sieg brauchen wir jetzt Konstanz über 40 Minuten; neben harter Defense und Härte unterm Korb müssen wir vor allem an unserer Wurfauswahl arbeiten: Wenn wir gute Würfe nehmen, werden wir auch besser treffen.“

Was Besonders ist: Primetime in der Helmholtz-Halle. Die Miners spielen erstmals in dieser Saison am Samstagabend um 19.30h, und der nächste Heim-Auftritt zur „klassischen“ Essener Basketball-Zeit wird vier weitere Wochen auf sich warten lassen (bis zum 19.10., da das nächste Heimspiel am 6.10. auf einen Sonntag fällt). Zur Feier des Tages glänzt unsere Heimstätte mit einer neuer Korbanlage: Das Brett auf der linken Hallenseite wurde erst am Dienstag installiert, sein Vorgänger ging am Sonntag beim Spiel unserer U18-Mannschaft zu Bruch. Und wenn Scherben Glück bringen …

Miners warten weiterhin auf den ersten Erfolg

Die ETB Wohnbau Miners verlieren gegen die BBG Herford deutlich mit 61:92 und warten auch nach drei Spieltagen noch auf den ersten Sieg in der 1. Regionalliga West.

Mit vielen guten Vorsätzen waren die Schwarz-Weißen ins ostwestfälische Herford gereist, wo sie jedoch durch die Mannschaft um Trainer Iljias Masnic in der Anfangsphase förmlich überrannt wurden. Der 2:17-Rückstand nach fünf Minuten blieb eine Hypothek fürs gesamte Spiel. Einzig Michael Möbes hielt im ersten Viertel offensiv dagegen und erzielte 7 seiner insgesamt 11 Punkte. Probleme zeigten sich bei den Miners immer wieder in der Transition, dem Umschaltspiel in die Verteidigung. So endete das erste Viertel mit 9:29 aus Sicht der Gäste. „Wir haben am Anfang nicht das gezeigt, was wir uns für das Spiel vorgenommen haben und viel zu viele Fast Breaks kassiert“, beschreibt Trainerin Iría Romarís die Anfangsphase.

Zwar kamen die Miners in den folgenden Minuten etwas besser in der Partie an, dennoch zogen die Herforder bis zur Pause auf 53:27 davon. Wie bereits im Spiel gegen Ibbenbüren gelang es dem ETB besonders unter dem Korb nicht, bei der größeren physischen Präsenz der Gastgeber dagegen zu halten. Besonders der US-Amerikaner Derylton Hill mit 28 Punkten und 16 Rebounds (5 offensiv) und der Litauer Vaidotas Volkus (19 Punkte und 11 Rebounds) bereiteten dem Team einiges an Kopfzerbrechen. Dazu legte auf Seiten der Hausherren Omar Zemhoute 21 Punkte und 5 Assists auf.

Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich nicht mehr viel am Ergebnis, wobei sich der Spielverlauf zumindest ausgeglichener gestaltete. Das dritte Viertel endete beim Stand von 42:70. Besonders Noah Westerhaus zeigte in der zweiten Halbzeit, was in ihm steckt. Insgesamt 15 Punkte und 5 Rebounds.

Wir müssen besser vorbereitet in die nächsten Spiele gehen…

„Auch wenn wir hoch verloren haben, können wir viele Rückschlüsse aus diesem Spiel ziehen und daraus lernen. Wir müssen besser vorbereitet in die nächsten Spiele gehen, um erfolgreich zu sein“, blickt Romarís auf die nächsten Spiele.

Für den ETB in Herford spielten: Alexander (14 Punkte), Westerhaus (15), Hamad (2), Tauch, Möbes (11), Bakkali (8), Broer, Plescher (3), Beckmann (2), Isanza (6) und Pobric.

Mit ordentlich Wut im Bauch treten die ETB Wohnbau Miners nun in der kommenden Woche zu Hause gegen den SV Haspe 70 in der heimischen Helmholtzhalle an (Samstag, 19:30 Uhr, Rosastr. 83, 45130 Essen).

Foto: André Steinberg