Der „Arbeiter“ bleibt in Essen

Center Michael Agyapong hat seinen Vertrag bei den Miners verlängert

Niemals aufgeben, immer 100 Prozent und mehr abrufen, hart arbeiten und alles für das Team geben! Alle diese Tugenden treffen auf Michael Agyapong zu. Aus diesem Grunde stand der Centerspieler der Miners auch ganz oben auf der Prioritätenliste von Raffi Wilder und Lars Wendt, die zurzeit mit Hochdruck an einem schlagkräftigen Team für die neue Saison arbeiten.
„Für uns war ganz klar, dass wir unbedingt mit Michael verlängern wollen“, freut sich Raffi Wilder, sportlicher Liter und Co-Trainer der ETB-Miners, über die Vertragsverlängerung von Agyapong. „Ich arbeite jetzt seit 13 Jahren mit Michael zusammen und weiß ganz genau, was er kann und was er für das Team gibt. Ich kenne keinen Spieler, der bescheidener und fleißiger ist, als er. Michael ist ein großer Gewinn für uns und ein wichtiger Baustein für das neue Team.“
Obwohl Michael Agyapong sehr viel mehr für sein Team gibt, als es jede Statistik aussagt, kann sich aber auch diese durchaus sehen lassen. So erzielte der Essener Centerspieler in der vergangenen Saison nicht nur 177 Punkte in 25 Spielen für die Miners, sondern angelte sich auch insgesamt 199 Rebounds (109 Def. / 90 Off.), zudem steuerte er auch 21 Assist bei.
„Mit Michael haben wir einen Kämpfer und einen 100 Prozent zuverlässigen Spieler für die kommende Saison halten können, der uns nicht nur im Spiel, sondern auch in jedem Training besser macht“, freut sich Headcoach Lars Wendt. „Michael stand ganz oben auf unserer Wunschliste. Wir sind froh, dass er uns das Vertrauen schenkt und gemeinsam mit uns in die neue Saison geht.“

Der ETB-Kader besteht derzeit aus:
Lars Wendt: Headcoach
Raffi Wilder: Sportlicher Leiter
Patrick Carney
Michael Agyapong

Weitere Kader-News folgen in Kürze!

ETB MINERS richten sich neu aus

Vorbereitungen für neue Saison haben begonnen – Patrick Carney bleibt an Bord

Die ETB-Miners haben ihre Wunden geleckt und ihre Analyse für die jetzt endende Saison abgeschlossen.
Das Fazit dabei fällt gemischt aus. Das Saisonziel wurde mit dem Erreichen der Playoffs zwar nicht erreicht, jedoch ist der Blick jetzt nur noch nach vorne gerichtet.
„Wir haben sicher auch einige Fehler gemacht, jedoch ein unglaubliches Verletzungspech und Corona haben uns sehr schwer zu schaffen gemacht“, so das Fazit von Headcoach Lars Wendt, der seinen Vertrag direkt nach Saisonende ebenso um ein Jahr verlängert hat, wie der sportliche Leiter und Co-Trainer Raffi Wilder.
Mit dieser schnellen Vertragsverlängerung wollten Wilder und Wendt ein Zeichen setzen, dass sie diesen Weg, den die Miners einschlagen wollen, auf jeden Fall mitgehen.
Raffi Wilder: „Wir haben uns direkt nach dem Saisonaus hingesetzt und in verschiedenen Gremien über die Neuausrichtung gesprochen. Dabei war schnell klar, dass wir alle das Gleiche wollen. Wir wollen nicht nur in die Pro B aufsteigen, wir wollen vielmehr Basketball langfristig in der Stadt etablieren und dazu müssen uns professioneller und breiter aufstellen.“
Ein großes Ziel, dem nun auch Taten folgen müssen.
Für den sportlichen Leiter und den Headcoach heißt das ab sofort alles daran zu setzen, einen schlagkräftigen Kader für die neue Saison zusammenzustellen.
„Wir haben direkt mit unseren Vorbereitungen begonnen, müssen uns aber natürlich noch gedulden, da die Saison noch nicht abgeschlossen ist“, so Wilder. „Die Mannschaft aber wird in Teilen ein anderes Gesicht tragen müssen, um auch unseren Anforderungen gerecht zu werden.“
Einige Spieler aus der aktuellen Mannschaft, wie Jozo Brkic und Lenny Weichsel, haben bereits ihr Karriereende verkündet, mit vielen anderen Spieler sind die Trainer im Gespräch.
Zudem hatte das Essener Trainergespann bereits zu einem ersten Try Out eingeladen und dabei einige interessante Talente sichten können. Ein zweites Probetraining findet in dieser Woche statt.
„Es hatten sich einige interessante Spieler angemeldet“, so Lars Wendt. „Neuverpflichtungen haben wir allerdings noch keine getätigt. Wir wollen gezielt und sorgsam den neuen Kader planen.“

Patrick Carney bleibt

Dennoch können die Miners sich bereits über den ersten Vertragsabschluss freuen. Denn mit Patrick Carney bleibt der „General“ auch in der kommenden Saison, an Bord.
Der US-Amerikaner mit irischem Pass erzielte in der abgelaufenen Saison in 23 Spielen 404 Punkte (17,6 pro Spiel) für die Miners, angelte sich 76 Rebounds, verteilte 70 Assists und schnappte sich 25 Steals.
Wilder: „Diese Werte sind beeindruckend und zeigt, wie wichtig Patrick für uns in der letzten Saison war. Er war nicht nur zuverlässig und solide, er war vielmehr unser verlängerter Arm auf dem Spielfeld und hat trotz seiner 36 Jahre eine ganz starke Saison gespielt.“
Auch Lars Wendt freut sich, dass Carney bereits seine Zusage für die neue Spielzeit gegeben hat: „Ich bin überzeugt davon, dass wir erneut den Patrick Carney bekommen, den wir in den letzten Jahren immer wieder schätzen gelernt haben. Er ist noch immer ein zu 100 Prozent zuverlässiger, ehrgeiziger und topmotivierter Spieler, der als Leader der Mannschaft stets vorneweg schreitet. Er wird seine Leistung auch in diesem Jahr wieder bringen und eine wichtige Säule für unsere neue Mannschaft auf dem Feld, aber auch außerhalb des Feldes sein.“
Denn Carney wird nicht nur als Spieler bei den Miners bleiben, zusätzlich wird er Teil des Trainerteams werden und beispielsweise für das regelmäßige Vormittagstraining verantwortlich sein.
Wilder: „Patrick möchte sich auch als Trainer weiterentwickeln und sich auf seine Zeit nach der aktiven Laufbahn vorbereiten. Wir freuen uns sehr, dass wir ihm hier jetzt die Möglichkeiten geben können.“

Weitere Personalentscheidungen folgen in Kürze

Stellenausschreibung – Jugendkoordinator

Stellenausschreibung – Jugendkoordinator

Der ETB SW Essen – Basketball ist der Basketballverein in Essen und kann auf eine jahrelange erfolgreiche Jugendarbeit zurückblicken. Neben der Profimannschaft, den ETB Miners, nehmen 12 Mannschaften am Jugend- und Senioren-Spielbetrieb teil. Des Weiteren steht der ETB SW Essen Basketball für sein Engagement im Mini-Basketball (U6-U10 mit aktuell insgesamt 10 Mannschaften) und sein soziales Engagement durch das „SPORT VERNETZT“-Projekt in der Stadt Essen. Angetrieben von dem starken Willen, sportlich und sozial in Essen aktiv zu sein, erreicht der ETB SW Essen – Basketball regelmäßig über 250 Kinder und Jugendliche durch Sportangebote im Verein, an Schulen und Kindergärten. Neben der Förderung des Breitensports steht der ETB SW Essen – Basketball auch für die Förderung von Top-Talenten. Diese haben unter anderem die Möglichkeit im Gemeinschaftsprojekt Metropol Baskets Ruhr in der JBBL und NBBL zu spielen und sich dort mit den besten Basketballtalenten in Deutschland zu messen. Zudem nehmen mehrere Spieler:innen nicht nur an Kadermaßnahmen des WBVs, sondern auch an Maßnahmen des DBBs teilnehmen. Unser Ziel ist es diese Entwicklung im Breiten- und Leistungssport in den nächsten Jahren erfolgreich fortzuführen und zu verstärken.

Wir suchen für unsere Jugendabteilung eine/n Jugendkoordinator zur Unterstützung unseres Teams zur Förderung unserer Jugend.

Dein Verantwortungsbereich
– Organisation, Koordinierung und Durchführung des Individualtrainings für unsere Top-Talente
– Erstellen individueller Entwicklungs- und Förderpläne unserer Talente
– Übernahme einer leistungsorientierten (Jugend-)Mannschaft
– Konzeptionierung, Einsatzplanung und Entwicklung unserer Trainer:innen
– Schnittstelle zu den Metropol Baskets Ruhr – Ansprechpartner für Spieler:innen und Trainer:innen
Was du mitbringen solltest:
– Qualifizierung im Bereich Basketball (min. C-Lizenz des DBB)
– Erfahrungen in der Organisation und Durchführung von Individualtraining
– Flexibilität und eigenverantwortliche Arbeiten
– Authentisches Auftreten auch im Umgang mit Erziehungsberechtigten
– Sicheres Auftreten in deutscher Sprache
– Führerschein Klasse B

Wir bieten:
– Ausbildungsangebote
– Arbeit mit Top-Talenten
– Kollegiales und offenes Umfeld und direkte Abstimmung mit dem Vorstand
– Freiheiten eigene Ideen mit einzubringen und diese Weiterzuentwickeln
– Adäquate Bezahlung

Schicke bitte deine Bewerbungsunterlagen mit Qualifikations- und Tätigkeitsnachweisen als PDF-Datei an: info@miners.ruhr oder an hildebrandt@etb-basketball.de
Solltest du noch Fragen haben, melde dich gerne bei uns!

Den Blick nach vorne gerichtet

ETB Miners gehen mit erhöhten Ambitionen in die Zukunft – PRO B ist das Ziel

 

Wie zieht man eine Bilanz, wenn das zuvor ausgegebene Saisonziel nicht erreicht wurde?

 

Für die ETB-Miners stellt sich diese Frage nur bedingt. Denn, obwohl Mannschaft, Trainer und Vorstand gerne die Playoffs gespielt hätten, sind alle Verantwortlichen nicht gänzlich unzufrieden mit der gerade abgelaufenen Spielzeit.

Dieter Homscheidt, Geschäftsführer der Miners: „Ich denke, wir haben gerade in unseren Heimspielen phasenweise wirklich guten Basketball gezeigt und uns als Team präsentieren können. Dadurch haben wir viel verlorenes Vertrauen aus den vergangenen Jahren zurückgewinnen können. Das ist und war uns besonders wichtig.“

Natürlich aber sind die Miners auch auf Fehlersuche gegangen und haben sich durchaus kritisch mit dieser Saison auseinandergesetzt.  

„Fakt ist, wir haben besonders auswärts zu selten das Leistungsvermögen abrufen können und zu viele Punkte gegen Teams liegen gelassen, die sich ebenfalls im unteren Teil der Tabelle wiederfanden“, fasst der zweite Geschäftsführer der Miners, Robert Hildebrandt, die erste interne Analyse zusammen. „Unser großes Verletzungspech und die Corona-Pandemie waren sicherlich Gründe, warum die Saison so gelaufen ist, sollen aber nicht als reine Entschuldigung dienen.“ 

 

Nach der Saison ist vor der Saison

 

Nun aber ist der Blick bei den Miners wieder nach vorne gerichtet und in den ersten Gesprächen nach Saisonende wurde schnell deutlich, wohin der Weg der Miners in naher Zukunft gehen soll: zurück in die PRO B!  

Diesen Weg mitgehen werden weiterhin Raffi Wilder als sportlicher Leiter und Lars Wendt als verantwortlicher Headcoach.

„Wir sind froh, dass wir Raffi und Lars überzeugen konnten, gemeinsam mit uns in die neue Saison zu gehen“, freuen sich die beiden Miners-Geschäftsführer. „Wir sind alle überzeugt davon, dass in absehbarer Zeit hier in Essen Profibasketball wieder möglich sein kann und wird.“

Auch Raffi Wilder freut sich, dass die internen Gespräche so positiv verlaufen sind: „Ich habe ganz konkrete Vorstellungen gehabt, unter welchen Voraussetzungen ich hier in Essen weiterarbeiten werde“, so der sportliche Leiter. „Ich möchte aufsteigen und ein Team zusammenstellen können, das nicht nur sicher in die Playoffs einzieht, sondern ganz klar auch um den Aufstieg in die PRO B mitspielen wird. Dafür brauchen wir nicht nur einen höheren Etat, sondern auch ein professionelleres Umfeld.“

Da die Vorstellungen der Miners-Verantwortlichen und die der sportlichen Leitung nahezu identisch waren, haben nun bereits die Planungen für die neue Spielzeit begonnen.

Dieter Homscheidt: „Wir haben die gleichen Ziele und arbeiten mit Hochdruck daran, die Vorrausetzungen zu schaffen, damit die kommende Saison viel erfolgreicher wird. Wir wissen zwar, dass ein Aufstieg nicht wirklich planbar ist, aber wir wollen jetzt den Grundstein dafür legen und alles für eine erfolgreiche Zukunft tun.“

Um die gesteckten Ziele auch wirklich zu erreichen, wird nun der Mannschaftsetat aufgestockt, auch sollen die Trainingsbedingungen verbessert und die medizinische Betreuung optimiert werden.

Robert Hildebrandt: „Auf uns alle wartet nun sehr viel Arbeit. Wir müssen unsere Sponsoren davon überzeugen, diesen Weg mit uns zu gehen und mittelfristig neue Sponsoren von dem Produkt „professioneller Basketball in Essen“ überzeugen. Dazu müssen wir weiter an unseren Strukturen arbeiten und uns breiter und professioneller aufstellen. Es wird für uns alle eine große Herausforderung und eine intensive Off-Season.“

Die sportliche Leitung indes hat bereits damit begonnen, die Weichen für diese Zukunft zu stellen. „Eines ist klar“, so Wilder, „die Mannschaft wird ein neues Gesicht tragen. Einige Spieler haben oder werden jetzt ihre Karriere beenden, andere suchen eventuell neue Herausforderungen. Wir beginnen nun mit ersten Gesprächen und sondieren den Markt. Wir werden uns aber noch gedulden müssen, da die laufende Saison noch nicht beendet ist und die Auf- und Abstiegsrunden jetzt erst beginnen.“

In Kürze aber laden die Miners zu ihrem ersten Try-Out ein. 

Weitere Infos dazu folgen!

Großer Kampf wurde nicht belohnt

ETB-Miners verloren das letzte Heimspiel gegen Bonn

Am Ende ging die Kraft aus und die ETB-Miners verloren ihr letztes Heimspiel gegen Bonn mit 70:77 (25:18; 35:37; 56:60). Nach dieser Niederlage ist das Erreichen der Playoffs nun nicht mehr möglich und die Miners werden am kommenden Samstag in Hamm das letzte Saisonspiel absolvieren.
Noch am Samstagvormittag standen dem Trainerduo Wendt/Wilder nur fünf gesunde Spieler zur Verfügung. Erst im Laufe des Nachmittages gaben Özmeral, Weichsel und Peterson noch ihre Zusage, zumindest sporadisch am Abend aushelfen zu wollen.
„Unter diesen Voraussetzungen war natürlich erst einmal überhaupt nicht an einen Sieg zu denken“, so Headcoach Lars Wendt. „Wir wollten aber auf jeden Fall spielen und uns richtig von unseren Fans verabschieden.“

Und das taten die personell gebeutelten Miners: Von der ersten Minute an spielten sie hochkonzentriert und waren den Gästen aus Bonn nicht nur ebenbürtig, sondern anfangs sogar besser.
Zwar konnten die Gäste bis zum 8:11 in der vierten Spielminute immer eine knappe Führung behaupten, dann aber setzen sich die Miners ein wenig ab.
Über 12:11 und 19:16 erspielten sich die Miners eine 25:18 Viertelführung. Dabei zogen die Miners häufig erfolgreich ihr Insidespiel über Ajagbe und Brkic auf, die sich kraftvoll unter dem Korb durchsetzen konnten.

Das zweite Viertel allerdings gehörte den Bonnern, die jetzt die Intensität erhöhten und die Miners immer wieder zu schweren Abschlüssen zwangen. Mit einem 14:0 Lauf holten die Gäste demzufolge nicht nur auf, sondern erspielten sich bis zur 15. Spielminute eine 32:25 Führung.
Erst nach sechs gespielten Minuten waren die Miners per Freiwurf erstmalig in diesem Viertel erfolgreich.
„Das zweite Viertel war schwer für uns“, so Lars Wendt. „Wir mussten Devin, der bereits mit zwei Fouls belastet war und die ganze Woche krankheitsbedingt nicht trainieren konnte, auf die Bank beordern. Ebenso verletzte sich Müslim bereits nach wenigen Spielminuten. Das konnten wir nicht wirklich kompensieren.“
Der ETB aber ließ den Kopf nicht hängen und kämpfte sich zurück in dieses Viertel. Mit nur zwei Punkten Rückstand (35:37) ging es in die Pause.

In der zweiten Hälfte konnten die Miners das Spiel noch bis zum 40:40 offenhalten, dann jedoch zogen die Gäste aus Bonn innerhalb von 90 Sekunden auf 40:47 weg. Entschieden war das Spiel zwar noch lange nicht, denn immer wieder holten die Miners auf und kamen ran, mehr aber auch nicht.
„Wir hatten bis zum Schluss eine Chance, die Türe wieder zu öffnen“, so Wendt. „Bonn konnte aber immer wieder, meistens in Form von Frierson, der mit 32 erzielten Punkten, davon 9 erfolgreiche Dreier, einen traumhaften Tag erwischte, sehr erfolgreich kontern.“
Dennoch, einen Vorwurf machte der Headcoach seinem Team nicht. „Ich bin stolz auf mein Team, alle haben einen großartigen Kampf abgeliefert. Im letzten Viertel fehlten dann leider die Kraft und Konzentration.“

Am kommenden Samstag reist das Team zum letzten Spiel nach Hamm.
„Natürlich geht es jetzt um nichts mehr“, so Raffi Wilder, „aber wir wollen uns mit einem Sieg aus der Saison verabschieden und werden auch dieses letzte Saisonspiel alles geben.“

Die Punkte gegen Bonn: Peterson (24, 7 Reb., 5 Ass); Carney (8 P., 5 Reb., 5 Ass); Ajagbe (16 P, 13 Reb., 4 Ass, 1 Bl.); Agyapong (2), Brkic (17 P., 5 Reb.) und Weichsel (3) sowie Kazembola und Özmeral.

Das letzte Auswärtsspiel in Hamm ist am 2. April. Sprungball ist um 19.30 Uhr in der Märkischen Sporthalle, Wilhelm-Liebknecht-Str. 11, in Hamm.

 

 

Den Miners gehen die Spieler aus

 

Der Traum von den Playoffs droht zu platzen

Die reguläre Saison in der Basketball-Regionalliga West neigt sich dem Ende zu. Nur noch zwei Spieltage stehen für die Teams an, die sich nicht für die Playoff-Runde qualifizieren konnten.
Die ETB-Miners gehören derzeit noch dazu und so könnte es sein, dass die Essener Basketballer an diesem Samstag zum letzten Mal in dieser Spielzeit zum Heimspiel in die Sporthalle am Hallo einladen.

Die heimischen Basketballer würden die Saison natürlich noch gerne verlängern und hoffen, doch noch, auf den letzten Drücker, in die Playoffs einziehen zu können. Selbst in der Hand haben sie es allerdings nicht mehr. Nach der Niederlage in Haspe müssen die „Schwarz Weißen“ auf einen Ausrutscher von Recklinghausen hoffen, selbst aber beide Spiele gewinnen.“
„Für uns gibt es jetzt keine Taktiererei mehr“, bringt es Headcoach Lars Wendt auf den Punkt. „Um überhaupt noch eine kleine Minimalchance zu haben, müssen wir in den letzten beiden Spielen abliefern und unbedingt gewinnen.“

Gegner des ersten Spieles ist jetzt am Samstag die zweite Mannschaft der Telekom Baskets Bonn (Sprungball 19:30 Uhr). Der aktuelle Tabellendritte hat sich im Laufe der Saison enorm gesteigert und macht seit Wochen mit herausragenden Leistungen auf sich aufmerksam.
Am vergangenen Wochenende hatte die BBA Hagen mit 111:64 nach Nachsehen, die Wochen zuvor verloren Dorsten mit 79:90 und Ibbenbüren, immerhin Tabellenzweiter, mit 99:85 gegen die Bundesligareserve.
Für Raffi Wilder, sportlicher Leiter Miners, ist das kein Wunder: „Das Team von Coach Marko Zarkovic ist die Talentschmiede für die Telekom Baskets Bonn, die derzeit in der Basketball-Bundesliga den ersten Tabellenplatz belegt. Spieler, wie Erik Neusel, David Falkenstein oder Noah Völzgen sind hochtalentiert, trainieren unter optimalen Bedingungen und sind auf dem Sprung in die 1. Bundesliga.“
Zusätzlich spielt in der Zweitverwertung der Bonner mit Matt Frierson und Shaquille Denzel Rombley das wohl stärkste Importduo der Liga.“

Die Aufgabe an diesem Samstag könnte alleine deswegen schon kaum größer sein. Sie wird allerdings noch größer, denn den Miners gehen die Spieler aus.
Bis auf Michael, Patrick, Jozo, Moses und Ivan sind oder waren alle anderen Spieler erkrankt oder verletzt.
„An eine nur halbwegs vernünftige Vorbereitung war in dieser so wichtige Woche nicht einmal nur ansatzweise zu denken“, berichtet ein frustrierter Headcoach. „Normalerweise glauben wir ja auch immer ein Stück weit an unsere Heimstärke und würden sehr gerne jede uns bietende Chance nutzen, um noch in die Aufstiegsrunde zu kommen. Jetzt aber müssen wir froh sein, dass wir die Klasse sicher gehalten haben und nicht mehr absteigen können.“
Auch der sportliche Leiter blickt sorgenvoll auf das Spiel gegen Bonn: „Ohne wirkliche Vorbereitung gegen das heißeste Team der Liga zu spielen, ist sehr undankbar. Immerhin werden Devin und Sadiq, obwohl sie in der letzten Woche nicht trainiert haben und Lenni, der über 2 Wochen nicht trainiert hat, auf die Zähne beißen und am Samstag auflaufen und ihr bestmöglichstes geben. Bei Fabian wird sich ein Einsatz erst kurzfristig vor dem Spiel entscheiden, da er weiterhin an einer Wadenverletzung laboriert.“
Ausfallen werden definitiv Thomas (weiterhin krank), Nino (das Knie hält der Belastung noch nicht Stand), Ole (Hilft bei der Zweiten im Kampf um den Klassenerhalt aus) und Jonathan (familiäre Gründe).

Die ETB-Miners hoffen, dass trotz dieser Hiobsbotschaften noch viele Fans und Basketballfreunde zum Hallo kommen werden, um das Team beim regulär letzten Heimauftritt gebührend zu verabschieden.“
Raffi Wilder: „Wir hatten eine unglaubliche Seuchensaison, aber die Jungs haben sich trotz aller Widrigkeiten durchgebissen und durchgekämpft. Sie haben es sich wirklich verdient, jetzt nochmals richtig unterstützt zu werden.“

Und wer weiß, vielleicht passiert ja doch noch ein kleines Basketballwunder und die Miners sichern sich am letzten Spieltag doch noch ein Endspiel um den Playoff-Einzug in Hamm.

Das letzte Heimspiel ist an diesem Samstag, 26. März gegen Bonn. Sprungball ist um 19.30 Uhr am Hallo. Tickets gibt es online unter https://www.rheinruhrticket.de/etb-miners.htm oder an der Abendkasse.

Ticketaktion für das letzte Heimspiel
Die Miners bieten für das Heimspiel gegen Bonn wieder eine besondere Aktion für die Fans an. Die ersten 200 Tickets werden ab sofort im Ticketshop zum Sonderpreis von nur einem Euro angeboten. Schnell sein lohnt sich.

Es gilt die 2G Regel!
Der Zutritt zur Halle ist nur mit dem Nachweis einer vollständigen Impfung oder dem einer Genesung (nicht älter als 6 Monate) für alle ab 18-jahren gestattet (2G).

Sollte kein Nachweis vorliegen wird der Zutritt zur Halle durch den Ordnungsdienst verwehrt. An der Halle wird keine Möglichkeit für Schnelltests angeboten.

Alle Personen unter 18 Jahren gelten mit immunisierten Personen gleichgestellt und benötigen keinen Nachweis.

Verpflichtung aller Teilnehmer zum Tragen von Mund-Nasenschutz innerhalb der Halle!
Es gilt das grundsätzliche Gebot zum Tragen einer medizinischen bzw. FFP-2 Maske ab dem Vorplatz der Sporthalle „Am Hallo“. Nach Einnahme des jeweiligen Sitzplatzes darf die Mund- und Nasenbedeckung abgenommen werden.

Das letzte Auswärtsspiel in Hamm ist am 2. April. Sprungball ist um 19.30 Uhr in der Märkischen Sporthalle, Wilhelm-Liebknecht-Str. 11, in Hamm.

Miners verlieren Haspe

Nach 99:104 Niederlage sind Playoffs aus eigener Kraft nicht
mehr zu erreichen

Auswärts können die Miners nicht mehr gewinnen. Auch das
wichtige Spiel in Haspe verlor der ETB mit 104:99 (26:25; 51:53;
76:78). Dabei musste das Trainerteam nicht nur auf Nino
Janoschek, sondern zusätzlich noch auf Lenny Weichsel und
Thomas Szewczyk verzichten, die krankheitsbedingt nicht
mitspielen konnten.

Nach dieser Niederlage können die Miners die Playoffs zumindest
aus eigener Kraft nicht mehr erreichen.
Von Beginn an entwickelte sich in der Hasper Rundsporthalle ein
enges und ausgeglichenes Spiel. Im ersten Viertel schaffte es
kein Team, sich ein wenig abzusetzen.
Erst in den zweiten 10 Minuten gelang es den Gastgebern, sich
einen kleinen Vorsprung zu erspielen. Immer wieder gelang es
den Gastgebern, die Defense der Essener zu überwinden oder
die Miners zu einem Foul zu zwingen. Sowohl jenseits der
Dreierlinie, als auch von der Freiwurflinie zeigte sich Haspe
treffsicher und ging erstmals mit 29:37 in der 13. Spielminute in
Führung.

Fabian Richter, der einen bärenstarken Tag erwischte und sechs
von neun Dreiern versenkte, und Peterson streuten aber auch
jeweils einen Dreier ein und der Vorsprung schmolz wieder dahin.
Bis zur Pause konnten die Miners wieder ausgleichen und sogar
knapp in Führung gehen.

Auch das dritte Viertel blieb knapp, beide Teams spielten über
weite Strecken ebenbürtig und waren vor allem aus der Distanz
immer wieder erfolgreich.

Erst im letzten Viertel gelang es den Miners ein paar Angriffe der
Gastgeber zu stoppen und sich bis zur 34. Spielminute beim
Spielstand 77:87 mit zehn Punkten abzusetzen.
Alles schien auf Sieg ausgerichtet zu sein, doch die Miners
zeigten Nerven.

„In dieser Phase haben wir mit leichten und dummen Fehlern
Haspe wieder ins Spiel gebracht. Wir hätten das Spiel für uns
entscheiden müssen“, so der Essener Headcoach. Der ETB
machte es nicht, Haspe holte wieder auf und konnte das Spiel mit
den Fans im Rücken letztendlich mit 104:99 gewinnen.
„Uns ging zum Ende die Luft aus“, versuchte Lars Wendt die
Niederlage zu. Erklären. „Durch den Ausfall von Janoschek,
Weichsel und Szewczyk waren wir gerade auf den kleinen
Positionen unterbesetzt. Das haben wir am Ende des Spiels
gemerkt. Zusätzlich hatten unsere Center heute auch nicht den
besten Tag.“

„In der Offensive haben wir heute einen guten Job gemacht“,
ergänzt der sportliche Leiter Raffi Wilder. „Aber in der
Verteidigung haben wir es nicht geschafft, Druck aufzubauen.
Das war eine Katastrophe. Wenn man 104 Punkte kassiert, hat
man auch verdient verloren.“

Die Punkte in Haspe teilten sich: Peterson (22), Richter (29),
Carney (16); Ajagbe (8); Agyapong (5), Brkic (7) und Kazembola
(5) sowie Broer mit 7 Punkten.

Das letzte Heimspiel der regulären Saison findet am kommenden
Samstag, den 26. März, gegen Bonn statt. Sprungball ist um
19.30 Uhr am Hallo.

Das letzte Auswärtsspiel findet dann am 2. April in Hamm statt.
Ticketaktion für das letzte Heimspiel
Die Miners bieten für das letzte reguläre Heimspiel wieder eine
besondere Aktion für die Fans an. Die ersten 200 Tickets werden
ab sofort im Ticketshop zum Sonderpreis von nur einem Euro
angeboten. Schnell sein lohnt sich.

Es gilt die 2G Regel!
Der Zutritt zur Halle ist nur mit dem Nachweis einer vollständigen
Impfung oder dem einer Genesung (nicht älter als 6 Monate) für
alle über 17-Jährigen (2G) gestattet. Alle Zuschauer bis
einschließlich 17 Jahren sind immunisierten Personen
gleichgestellt und benötigen keinen gesonderten Nachweis.Sollte kein Nachweis vorliegen wird der Zutritt zur Halle durch den
Ordnungsdienst verwehrt.

An der Halle wird keine Möglichkeit für
Schnelltests angeboten.

Verpflichtung aller Teilnehmer zum Tragen von Mund-
Nasenschutz innerhalb der Halle!
Es gilt das grundsätzliche Gebot zum Tragen einer medizinischen
bzw. FFP-2 Maske ab dem Vorplatz der Sporthalle „Am Hallo“.
Nach Einnahme des jeweiligen Sitzplatzes darf die Mund- und
Nasenbedeckung abgenommen werden.
Karten gibt es im Vorverkauf unter rheinruhrticket.de Online-Shop
– ETB Miners und an der Abendkasse!

 

Jede Chance nutzen

ETB-Miners stehen am Samstag beim SV Haspe 70 vor schwerer Aufgabe

Die Niederlage gegen Tabellenführer Herford schmerzt noch immer. Nicht nur die Niederlage an sich, sondern auch die Art und Weise, wie sich die Ostwestfalen nach dem Sieg hier in Essen präsentiert haben, warfen in den Reihen der Miners einige Fragezeichen auf.
Nachwirken allerdings darf diese kappe Niederlage jetzt nicht mehr, denn für die Miners gibt es noch drei Endspiele, um die Playoff-Runde zu erreichen.

Das erste dieser drei Spiele findet an diesem Samstag, 19. März, um 19 Uhr beim Mitaufsteiger SV Haspe 70 in der Rundsporthalle Haspe, Kölner Straße 50, statt.

Das Hinspiel, in dem Ty´lik Evans erstmalig das Miners-Dress trug, hatte der ETB nach hartem Kampf knapp mit 80:76 gewinnen können.
„In diesem Spiel haben wir gesehen, wie unangenehm es sein kann, gegen Haspe zu spielen“, erinnert sich Headcoach Lars Wendt. „Wir dürfen Haspe nicht eine Minute lang unterschätzen und müssen jetzt jede Chance nutzen.“
Der Gegner aus Hagen liegt derzeit mit neun gewonnenen Spielen auf Platz 12 der Tabelle und hat keine Chancen mehr auf die Playoffs. Um allerdings sicher die Klasse sicher zu halten, müssen die Hasper noch mindestens ein Spiel gewinnen.
Zu welcher Leistung Haspe fähig sein kann, hat der Mitaufsteiger vor zwei Wochen beim 88:100 Auswärtssieg beim Tabellenzweiten in Ibbenbüren gezeigt.
„Wir sind gewarnt“, so Raffi Wilder. „Haspe hat viel individuelle Klasse.“
Allen voran zeigt US-Amerikaner Daniel Scott Westbrook Woche für Woche eine ganz starke Leistung.
„Westbrook ist auf den größeren Positionen zu Hause, trifft aber auch sehr gut aus der Distanz und zieht sehr gefährlich zum Korb“, so Wendt. „Er ist der zweiteffektivste Spieler in der gesamten Liga und macht über 20 Punkte im Schnitt.“
Dazu gesellen sich Erik Penteker, Sven Cikara, Oscar Luchtenhardt, Christoph Molitor und Vincent Hoffmann die quasi in jedem Spiel zweistellig abliefern.
In der Defense hat allerdings auch der kommende Gegner seine Schwächen und da gilt es für die Miners anzugreifen.
Personell hat sich die Situation bei den Miners derzeit nichts verändert. Nino Janoschek wird weiterhin fehlen, ansonsten aber ist das Team vollständig im Training.
„Haspe ist offensiv stark und nimmt viele Würfe, auch jenseits der Dreierlinie. Das müssen wir weitestgehend verhindern“, so Wendt. „Dann können wir auch gewinnen.“
Raffi Wilder ergänzt: „Es wird Zeit, dass die Mannschaft jetzt endlich mal in fremder Halle eine gute Leistung abrufen kann und ich erwarte, dass sie auch mal einen Gegner niederkämpft.“

Das letzte Heimspiel der regulären Saison findet am 26. März gegen Bonn statt. Sprungball ist um 19.30 Uhr am Hallo.

Auch für das letzte Heimspiel der Hauptrunde wird es wieder eine Ticketaktion geben:
Die ersten 200 Tickets, die online unter https://www.rheinruhrticket.de/etb-miners.htm erworben werden können, kosten nur je 1 €!

Ein Ticketverkauf an der Abendkasse wird ebenfalls stattfinden.

Es gilt die 2G Regel!
Der Zutritt zur Halle ist nur mit dem Nachweis einer vollständigen Impfung oder dem einer Genesung (nicht älter als 6 Monate) für alle über 18-Jährigen (2G) gestattet.

Sollte kein Nachweis vorliegen wird der Zutritt zur Halle durch den Ordnungsdienst verwehrt. An der Halle wird keine Möglichkeit für Schnelltests angeboten.

Für Zuschauer die 17 Jahre oder jünger sind, sind immunisierten Personen gleichgestellt und benötigen keinen Nachweis.

Die Verpflichtung zum Tragen eins Mund-Nasenschutz innerhalb der Halle gilt weiterhin für alle Teilnehmer und Zuschauer! Diese gilt grundsätzliche ab dem Vorplatz der Sporthalle „Am Hallo“. Nach Einnahme des jeweiligen Sitzplatzes darf die Mund- und Nasenbedeckung abgenommen werden.

Knappe Niederlage gegen Herford

Essener Basketballer konnten sich in einem emotionalen Spiel nicht belohnen

 

ETB-Miners schnupperten an Sensation, verloren aber mit 88:90 (24:22; 17:21; 21:28; 26:19) gegen den Favoriten aus Ostwestfalen.

Es waren noch 11 Sekunden zu spielen. Der Tabellenführer aus Herford war gerade durch zwei Freiwürfe wieder mit 88:90 in Führung gegangen, Devin Peterson schnappte sich den Ball und wollte es richten. Die Gäste allerdings waren hellwach und ließen keinen Wurf mehr zu. Peterson musste passen, jedoch zu ungenau, der Ball rollte ins Seitenaus und das Spiel hatte mit Herford einen nicht unverdienten Sieger.

 

Aber der Reihe nach: Die Miners starteten hochkonzentriert in dieses Spiel. Die ersten beiden Punkte gingen zwar an Herford, doch dann sorgten Richter, Carney, Agyapong und Peterson für eine schnelle 12:2 Führung.

Der Tabellenführer brauchte einige Minuten, um in dieses Spiel zu kommen, holte dann aber Punkt für Punkt auf und es entwickelte sich bis zur Pause ein intensiv geführtes Spiel. Beim Spielstand von 41:43 für die Gäste ging es in die Pause.

 

Das dritte Viertel verlief dann aus Essener Sicht allerdings nicht so wie erhofft. Die BBG Herford war souveräner, sowie mental und körperlich wacher. 

Aus Miners Sicht fielen die Würfe nicht mehr und in der Verteidigung wurde nicht intensiv genug gearbeitet.

„Uns steckte das Spiel von Donnerstag noch in den Beinen“, so Lars Wendt. „Wir haben in dieser Phase häufig falsche Entscheidungen getroffen und unglücklich agiert.“

Herford dagegen präsentierte sich abgeklärt und routiniert und baute die Führung auf 59:47 (25. Minute) aus. Das Spiel schien seinen Lauf zu nehmen.

Drei Minuten vor Spielende führte der Tabellenführer noch mit 84 :73 und sah wie der sichere Sieger aus.

Die Miners allerdings zeigten einmal mehr Moral und kamen nach Punkten von Peterson, Richter und Ajagbe zurück. 25 Sekunden vor Spielende glich Peterson zum 88:88 aus.

Zu mehr sollte es in diesem Spiel nicht mehr reichen. Herford wackelte, fiel aber nicht und gewann letztendlich knapp mit 88:90.

„Wir haben Moral gezeigt und hätten fast noch gewinnen können“, so der sportliche Leiter Raffi Wilder. „Darauf können wir aufbauen.“

Lars Wendt ergänzt: „Es war ein sehr emotionales Spiel, mit einem bitteren Ende für uns. Nach diesem Comeback hätten auch wir den Sieg verdient gehabt.“

Die ETB-Miners sind nach dieser Niederlage auf Platz 9 der Tabelle zurückgefallen und müssen am kommenden Samstag beim SV Haspe 70 unbedingt gewinnen, um die Playoffs noch zu erreichen.

 

Die Punkte gegen Herford in teilten sich: Peterson mit 31 Punkten, 4 Rebounds, 5 Assists und 5 Steals, Richter (19 Punkte), Carney (7, 3 Reb, 4 Ass), Ajagbe (13, 9 Reb), Agyapong (9, 14 Reb.), Szewczyk (5), Brkic (4) und Kazembola sowie Weichsel und Broer. Özmeral und Pehar kamen nicht zum Einsatz.

 

Das nächste Auswärtsspiel ist am 19. März beim SV Haspe 70 statt.

 

Das nächste und damit letzte Heimspiel der regulären Saison ist am 26. März gegen Bonn. Sprungball ist um 19.30 Uhr am Hallo.

 

Auch hierfür wird es wieder die ersten 200 Tickets für je 1 € im Ticketshop geben. Ebenso könnt ihr euer Ticket an der Abendkasse vor Ort erwerben.

 

Es gilt die 2G Regel!

Der Zutritt zur Halle ist nur mit dem Nachweis einer vollständigen Impfung oder dem einer Genesung (nicht älter als 6 Monate) für alle ab 18-Jährigen (2G) gestattet.

Sollte kein Nachweis vorliegen wird der Zutritt zur Halle durch den Ordnungsdienst verwehrt. An der Halle wird keine Möglichkeit für Schnelltests angeboten.

 

Alle ab 17 Jahren und jünger sind immunisierten Personen gleichgestellt und benötigen keinen Nachweis.

 

Es gilt weiterhin die Verpflichtung aller Zuschauer – egal welchen Alters – zum Tragen von Mund-Nasenschutz innerhalb der Halle!

 

Es gilt das grundsätzliche Gebot zum Tragen einer medizinischen bzw. FFP-2 Maske ab dem Vorplatz der Sporthalle „Am Hallo“. Nach Einnahme des jeweiligen Sitzplatzes darf die Mund- und Nasenbedeckung abgenommen werden.

 

Karten gibt es nur im Vorverkauf unter rheinruhrticket.de Online-Shop – ETB Miners und Vorort an der Abendkasse.

Dem Tabellenführer ein Bein stellen

Miners mit deutlicher Leistungssteigerung und wichtigem Sieg gegen Leverkusen

 

Die Helmholzhalle stand, die Helmholzhalle tobte, und das nicht nur nach Spielende. Nahezu das ganze vierte Viertel standen die ca. 150 Zuschauer wie eine Wand hinter ihrem Team und peitschten es zum wichtigen 82:79 (25:24; 42:45; 59:63) Sieg im Nachholspiel gegen Leverkusen.

Und vielleicht war es auch ein Stück weit diese Energie, die sich auf die Miners übertragen hat, um dieses enge Spiel zu gewinnen.

 

Gleich zu Beginn zeigten beide Teams, dass sie sich nichts würden schenken wollen.

 

Bereits in der ersten Spielminute hagelte es den ersten Dreier der Leverkusener. Fabian Richter, der nach langer Verletzungspause erstmalig wieder im Startaufgebot stand, konterte auf Essener Seite direkt ebenfalls mit einem erfolgreichen Dreier.

Die Gäste jedoch zeigten sich davon wenig beeindruckt und gingen direkt mit dem nächsten Dreier erneut in Führung. Die nächsten offensiven Minuten gehörten dann auf Essener Seite Devin Peterson mit 6 Punkten sowie Sadiq Ajagbe, dem im ersten Viertel nicht nur 12 Punkte gelangen, sondern der sich auch noch sechs wichtige Rebounds angelte.

Die Rheinländer, die mit voller Besetzung inklusive der PRO A Spieler nach Essen reisten, machten dagegen das, was sie am Besten können: Dreier werfen. Und das gelang ihnen in Essen in hervorragender Manier. Alleine im ersten Viertel waren sie sieben Mal erfolgreich, im zweiten Viertel folgten fünf weitere erfolgreiche Dreier, insgesamt wurden es zum Ende hin 17 erfolgreiche Dreipunktewürfe für Leverkusen. Die Miners dagegen waren insgesamt nur vier Mal jenseits der 6,75 m – Linie erfolgreich.

Das Team von Headcoach Lars Wendt blieb aber ruhig und konzentriert und ließ sich davon nicht beeindrucken.

„Wir haben in dieser Phase vieles richtig gemacht“, so Wendt. „Allerdings haben wir es nicht geschafft, die Dreier zu verteidigen. Da waren wir fast immer einen Schritt zu spät.“

 

Das zweite Viertel war nahezu identisch. Leverkusen legte vor, der ETB legte sehr zur Freude der Zuschauer nach und so entwickelte sich ein ausgeglichenes und spannendes Spiel.

 

Mit drei Punkten Rückstand (42:45) für die Miners ging es in das dritte Viertel. Hier hatten die Gäste den besseren Start und es schien so, als ob sie beim Spielstand von 49:57 in der 26. Spielminute eine Vorentscheidung erzwingen wollten.

Lars Wendt nahm allerdings eine Auszeit und stellte sein Team neu ein – mit Erfolg. Zum Viertelende schmolz der Vorsprung wieder auf vier Punkte zusammen.

 

Mit den Fans im Rücken ging es dann in die finalen zehn Minuten. Das Spiel allerdings hatte sich gedreht, jetzt legten die Miners vor und Leverkusen musste kontern.

Zunächst verwandelte Michael Agyapong zwei Freiwürfe, Thomas Szewczyk legte einen Dreier nach, Fabian Richter und Jonathan Broer waren ebenfalls mit zwei Punkten erfolgreich und schon war die Führung egalisiert, die Miners führten erstmalig nach langer Zeit wieder mit 68:67(33. Min.).

Einmal noch konterte Leverkusen und übernahm mit einem erneuten Dreier wieder die Führung, doch die Miners blieben fokussiert und ließen sich von den Fans zu diesem wichtigen Sieg treiben.

 

„Ich denke, wir haben über weite Strecken ein gutes Regionalligaspiel gezeigt“, so Raffi Wilder direkt nach dem Spiel. „Glückwunsch an das Team. Diesen wichtigen Sieg hat es sich wirklich verdient.“

Lars Wendt ergänzt: „Wir haben als Mannschaft gewonnen, sechs Mann haben zweistellig gepunktet, es gab 16 Assists und nur sechs Ballverluste. Das war eine wirklich gute Teamleistung.“

Ein Sonderlob haben sich zudem Michael Agyapong mit 17 Rebounds und 12 Punkten, Sadiq Ajagbe mit 10 Rebounds und 14 Punkten sowie Jonathan Broer verdient.

„Jonathan hat seine Einsatzzeit der letzten Wochen genutzt und sich immer mehr in die Formation gespielt“, freut sich Wendt.

Die Punkte gegen Leverkusen teilten sich: Ajagbe (14, 10 Reb); Agyapong (12, 17 Reb.); Richter (10); Peterson (14, 7 Ass, 4 Reb); Szewczyk (5); Carney (13); Broer(4); Brkic (10, 6. Reb.) sowie Kazembola und Weichsel, die nicht zum Einsatz gekommen sind.

 

Heimspiel gegen Tabellenführer Herford

 

Für die Miners geht es nun Schlag auf Schlag weiter. Bereits am morgigen Samstag kommt mit der BBG Herford der Tabellenführer nach Essen.

Für Lars Wendt ist dieses Spiel einmal mehr ein ganz besonderes, spielt doch sein Zwillingsbruder Ole bei den Ostwestfalen.

Das Hinspiel verlor der ETB zwar mit 80:62, konnte das Spiel aber lange Zeit offen halten und das ohne Jozo Brkic, Patrick Carney, Thomas Szewczyk und Marcel Koulibaly.

Allerdings sind die morgigen Gäste ohne Zweifel das stärkste Team der gesamten Liga und stehen mit nur vier Niederlagen unangefochten auf dem ersten Tabellenplatz.

„Vielleicht ein kleiner Vorteil für uns“, hofft Lars Wendt. „Herford steht bereits als Tabellenführer fest und geht aus diesem Grunde vielleicht nicht mehr ganz so konzentriert in das Spiel.“

Der Essener Trainer jedoch sieht trotzdem nahezu alle Vorteile auf Seiten der Gäste. Die Herforder spielen einen sehr erwachsenen und strukturierten Basketball, sind auf nahezu allen Positionen doppelt stark besetzt und verfügen über jede Menge Bundesliga- und Pro-A Erfahrung.

„Kein Team tritt in dieser Saison mannschaftlich so geschlossen auf und spielt strukturell einen so überzeugenden Basketball“, bringt es der Essener Coach auf den Punkt. „Dazu ist Herford offensiv mit das stärkste Team in der gesamten Liga und macht über 90 Punkte im Schnitt. Mit Ole Wendt, Piet Niehus, Juhwan Koffi Harris-Dyson, Omar Zemhofe und Dainius Zvinklys und Dzermal Taletovic gibt es gleich mehrere Spieler, die fast in jedem Spiel zweistellig punkten.“

Angetrieben wird das Team von einem ganz starken Guard-Trio sowie von sehr starken Forwards und Centern.

Eine kleine Schwäche sieht Wendt darin, dass Herford in der Defense in den meisten Fällen nicht mehr als nötig macht.

„Wir müssen den Tabellenführer ärgern und die Verteidigung permanent beschäftigen. Dazu müssen wir versuchen die Schlüsselspieler, zu denen auch mein Bruder gehört, möglichst stark zu beschneiden. Wenn es uns dann noch gelingt, unser Spiel aufzuziehen und wir gut von außen treffen, sind wir nicht chancenlos“, hofft der Essener Headcoach.

Natürlich hoffen alle Beteiligten auf viele Zuschauer, die das Team bei diesem so schweren Spiel unterstützen. „Man konnte gestern sehen, wie wichtig die Fans sein können. Ich hoffe, wir bekommen eine ähnliche Stimmung auch mal wieder im Hallo hin“ so Raffi Wilder. „Das Team kann jede Unterstützung gebrauchen und hat sie vor allem auch verdient.“

 

Sprungball gegen Herford ist am Samstag, 12. März, um 19.30 Uhr im Hallo.

 

Das nächste Auswärtsspiel ist am 19. März beim SV Haspe 70 statt.

Das nächste Heimspiel ist am 26. März gegen Bonn. Sprungball ist um 19.30 Uhr am Hallo.

 

Auch für das kommende Heimspiel wird wieder eine besondere Aktion für die Fans angeboten: Die ersten 200 Tickets werden ab sofort im Ticketshop zum Sonderpreis von nur einem Euro angeboten. Schnell sein lohnt sich.

 

Karten gibt es im Vorverkauf unter rheinruhrticket.de Online-Shop – ETB Miners oder an der Abendkasse!

 

Es gilt die 2G Regel!

Der Zutritt zur Halle ist nur mit dem Nachweis einer vollständigen Impfung oder dem einer Genesung (nicht älter als 6 Monate) für alle über 18-Jährigen (2G) gestattet. Sollte kein Nachweis vorliegen wird der Zutritt zur Halle durch den Ordnungsdienst verwehrt. An der Halle wird keine Möglichkeit für Schnelltests angeboten.

Alle Zuschauer unter 18 Jahren sind geimpften bzw. genesenen Personen gleichgestellt und benötigen keinen Nachweis.

 

Alle Zuschauer und Teilnehmer sind zum Tragen von Mund-Nasenschutz innerhalb der Halle verpflichtet!

Ebenso gilt das grundsätzliche Gebot zum Tragen einer medizinischen bzw. FFP-2 Maske ab dem Vorplatz der Sporthalle „Am Hallo“. Nach Einnahme des jeweiligen Sitzplatzes darf die Mund- und Nasenbedeckung abgenommen werden.