Kategorie: Allgemein

Primetime: Miners hoffen im zweiten Heimspiel auf ersten Sieg

Im zweiten Versuch soll es klappen: Die ETB Wohnbau Miners wollen am Samstag gegen den SV Hagen-Haspe 70 (19.30h, Helmholtzhalle, Rosastraße 83, 45130 Essen) ihren ersten Heimsieg in der 1. Regionalliga West feiern. Acht Tage, nachdem das Team von Head Coach Iria Romaris zum Saisonauftakt den Bringiton Ballers Ibbenbüren nur eine Halbzeit lang Paroli bieten konnte, wollen Chris Alexander & Co ihre Fans über 40 Minuten begeistern.

Was die Tabelle sagt: Ebenso wie der ETB sind auch die Gäste nicht gut in die Saison gestartet. Den drei Essener Niederlagen stehen zwei Hagener Misserfolge gegenüber, lediglich beim noch sieglosen Citybasket Recklinghausen gelang Haspe am zweiten Spieltag ein 93:81-Auswärtserfolg. Zuletzt ging das Derby gegen die BG Hagen (erst im Schlussviertel) mit 67:76 verloren. Das Team von Martin Wasielewski steht damit auf Platz 10 der 1. Regionalliga West, die Miners verloren zuletzt deutlich mit 61:92 bei der BBG Herford und zieren das Tabellenende.

Wen wir erwarten: Der SV Hagen-Haspe 70 ist hinter dem ProA-Ligisten Phoenix und dessen Kooperationspartner BG die dritte Kraft in der Basketball-Hochburg Hagen. Eine „Mission Klassenerhalt“ haben die Gäste selbst als ihr Saisonziel ausgegeben und hierfür offenbar eine gute Mischung aus alten und jungen Spielern zusammengestellt. In den ersten Saisonspielen überzeugte der 32-jährige kanadische Aufbauspieler Jordan Rose (15 Punkte beim Sieg in Recklinghausen) ebenso wie der 24-jährige holländische Forward Tyson Kanseyo (18 Punkte, 15 Rebounds), der direkt vom US-College an die Volme wechselte. Neben den ausländischen Neuzugängen stehen zwei weitere Starter für viel Kontinuität beim Stadtteilverein: Louka Bampoulis glänzt wie bereits in den Vorjahren als treffsicherer Schütze von der Guard-Position, zuletzt in Recklinghausen als Topscorer mit 21 Punkten. In Sachen Vereinserfahrung muss er aber Oscar Luchterhandt den Vortritt lassen: Der Kapitän geht in seine 21. (!) Saison für die Hasper.

Was Head Coach Iria Romaris sagt: „Keine Frage, wir hatten uns die ersten Spiele anders vorgestellt. Aber bei allem Ehrgeiz, dass wir es nach den drei Niederlagen gegen starke Gegner am Samstag besser machen: Es gibt am vierten Spieltag einer Saison kein „Must-Win-Spiel“, das wir unbedingt gewinnen müssen. Die erste Halbzeit gegen Ibbenbüren hat gezeigt, dass wir in dieser Liga mithalten können. Und wenn Michael Möbes, einer unserer Spieler aus Essen, die in der vergangenen Saison noch in unserer zweiten Mannschaft gespielt haben, am letzten Sonntag siebe Punkten allein im ersten Viertel erzielt, ist das schöner Beleg, dass auch unsere jungen Spieler auf dem neuen Level ankommen. Für einen Sieg brauchen wir jetzt Konstanz über 40 Minuten; neben harter Defense und Härte unterm Korb müssen wir vor allem an unserer Wurfauswahl arbeiten: Wenn wir gute Würfe nehmen, werden wir auch besser treffen.“

Was Besonders ist: Primetime in der Helmholtz-Halle. Die Miners spielen erstmals in dieser Saison am Samstagabend um 19.30h, und der nächste Heim-Auftritt zur „klassischen“ Essener Basketball-Zeit wird vier weitere Wochen auf sich warten lassen (bis zum 19.10., da das nächste Heimspiel am 6.10. auf einen Sonntag fällt). Zur Feier des Tages glänzt unsere Heimstätte mit einer neuer Korbanlage: Das Brett auf der linken Hallenseite wurde erst am Dienstag installiert, sein Vorgänger ging am Sonntag beim Spiel unserer U18-Mannschaft zu Bruch. Und wenn Scherben Glück bringen …

Foto: André Steinberg

Miners warten weiterhin auf den ersten Erfolg

Die ETB Wohnbau Miners verlieren gegen die BBG Herford deutlich mit 61:92 und warten auch nach drei Spieltagen noch auf den ersten Sieg in der 1. Regionalliga West.

Mit vielen guten Vorsätzen waren die Schwarz-Weißen ins ostwestfälische Herford gereist, wo sie jedoch durch die Mannschaft um Trainer Iljias Masnic in der Anfangsphase förmlich überrannt wurden. Der 2:17-Rückstand nach fünf Minuten blieb eine Hypothek fürs gesamte Spiel. Einzig Michael Möbes hielt im ersten Viertel offensiv dagegen und erzielte 7 seiner insgesamt 11 Punkte. Probleme zeigten sich bei den Miners immer wieder in der Transition, dem Umschaltspiel in die Verteidigung. So endete das erste Viertel mit 9:29 aus Sicht der Gäste. „Wir haben am Anfang nicht das gezeigt, was wir uns für das Spiel vorgenommen haben und viel zu viele Fast Breaks kassiert“, beschreibt Trainerin Iría Romarís die Anfangsphase.

Zwar kamen die Miners in den folgenden Minuten etwas besser in der Partie an, dennoch zogen die Herforder bis zur Pause auf 53:27 davon. Wie bereits im Spiel gegen Ibbenbüren gelang es dem ETB besonders unter dem Korb nicht, bei der größeren physischen Präsenz der Gastgeber dagegen zu halten. Besonders der US-Amerikaner Derylton Hill mit 28 Punkten und 16 Rebounds (5 offensiv) und der Litauer Vaidotas Volkus (19 Punkte und 11 Rebounds) bereiteten dem Team einiges an Kopfzerbrechen. Dazu legte auf Seiten der Hausherren Omar Zemhoute 21 Punkte und 5 Assists auf.

Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich nicht mehr viel am Ergebnis, wobei sich der Spielverlauf zumindest ausgeglichener gestaltete. Das dritte Viertel endete beim Stand von 42:70. Besonders Noah Westerhaus zeigte in der zweiten Halbzeit, was in ihm steckt. Insgesamt 15 Punkte und 5 Rebounds.

Wir müssen besser vorbereitet in die nächsten Spiele gehen…

„Auch wenn wir hoch verloren haben, können wir viele Rückschlüsse aus diesem Spiel ziehen und daraus lernen. Wir müssen besser vorbereitet in die nächsten Spiele gehen, um erfolgreich zu sein“, blickt Romarís auf die nächsten Spiele.

Für den ETB in Herford spielten: Alexander (14 Punkte), Westerhaus (15), Hamad (2), Tauch, Möbes (11), Bakkali (8), Broer, Plescher (3), Beckmann (2), Isanza (6) und Pobric.

Mit ordentlich Wut im Bauch treten die ETB Wohnbau Miners nun in der kommenden Woche zu Hause gegen den SV Haspe 70 in der heimischen Helmholtzhalle an (Samstag, 19:30 Uhr, Rosastr. 83, 45130 Essen).

Foto: André Steinberg

Miners-Heimstart gelingt nur eine Halbzeit lang

Die ETB Wohnbau Miners verlieren das erste Heimspiel ihrer Geschichte mit 54:70 gegen die bringiton Ballers Ibbenbüren. Auch wenn die Essener damit nach dem zweiten Saisonspiel noch ohne Sieg in der 1. Regionalliga West dastehen – auf die Leistung in der ersten Halbzeit kann das Team von Headcoach Iria Romaris weiter aufbauen.

Die Miners starteten genau so in das Spiel, wie es die stimmungsvolle Kulisse in der Helmholtzhalle zum Heimauftakt verdient hatte. In der ersten Halbzeit überzeugten die jungen Schwarz-Weißen um den stark aufgelegten Routinier Chris Alexander mit Einsatz in der Defensive und schnellem Spiel nach vorne. Beide Mannschaften lieferten sich einen Kampf auf Augenhöhe, sodass ein Lauf der Gäste mit einem Miners Lauf gekontert wurde und die ersten 10 Minuten mit 15:20 aus Sicht der Hausherren endete.

Bereits zu diesem Zeitpunkt des Spiels zeigte Chris Alexander, wie wichtig er für das ETB-Team ist. Mit 6 von 7 Zweipunktwürfen und insgesamt 20 Punkten zur Halbzeit trug er sein Team im ersten Abschnitt. Der US-Amerikaner riss die ETB-Fans immer wieder von den Sitzen; das ganze Team stemmte sich gegen die Ibbenbürener um einen ebenfalls stark aufgelegten Marco Porcher, der seinerseits mit 17 Punkten zur Halbzeit dagegen hielt. Auch die aggressive Verteidigung machte den Gästen um Trainer Pohlmann ein ums andere Mal zu schaffen. So ging es mit einem ausgeglichenen Spielstand von 36:36 in die Pause. „Defensiv sind wir deutlich besser ins Spiel gestartet und haben mit mehr Intensität und Vertrauen ineinander als gegen Leverkusen gespielt“, beschreibt Trainerin Romarís die erste Halbzeit. Dem ETB unterliefen zwar immer wieder auch Fehler – das junge Team konnte sie aber meist genauso schnell auch wieder ausgleichen.

Diese guten Ansätze konnten sich allerdings nicht in der zweiten Hälfte des Spiels fortsetzen. Ibbenbüren kam deutlich präsenter aus der Pause und zog verdientermaßen davon. Anders als im ersten Abschnitt waren es nun meist Einzelaktionen, mit denen die Miners offensiv zum Erfolg wollten. „Wir hatten offensiv große Probleme und haben in der zweiten Halbzeit einfach keine guten Würfe genommen“, resümiert Trainerin Romarís nach dem Spiel. So gelangen den Essenern im dritten Viertel gerade einmal fünf Punkte, sodass es mit einem Spielstand von 41:52 Punkten in die letzten 10 Minuten ging.

Dieser Rückstand konnte von den ETBlern in der verbleibenden Zeit nicht mehr aufgeholt werden, auch weil die Gäste um die beiden Center Boahene (13 Punkte, 6 Rebounds) und Fumey (19 Punkte, 8 Rebounds) ihre Vorteile unter dem Korb souverän ausspielten. Die Essener fanden weiterhin nicht ihren Rhythmus von außen, sodass letztendlich eine magere Dreierquote von 19% bei 6 Treffern aus 32 Versuchen zu Buche standen.

Gegen Ibbenbüren spielten:
Alexander (28), Westerhaus (8), Hamad (2), Tauch (1), Möbes (5), Bakkali (2), Broer (2), Plescher (3), Beckmann (3), Isanza (0) und Pobric (DNP).

Bereits am morgigen Sonntag steht das nächste Auswärtsspiel der MIners bei der BBG Herford an, die ihrerseits ihr Auswärtsspiel bei der BG Hagen mit 87:84 gewinnen konnte und nach zwei Spielen noch ohne Niederlage dasteht. Trainerin Romarís gibt die klare Marschroute vor: „Wir wollen wieder mit hoher Intensität spielen. Herford spielt mit einer kleinen 5-6 Mann Rotation, sodass wir das Tempo über das gesamte Spiel hoch halten wollen.“

Wie bereits gegen Ibbenbüren wird dabei auch gegen Herford AJ Basi nicht mehr mitwirken. Die ETB Wohnbau Miners einigten sich mit dem Anglokanadier einvernehmlich auf eine Auflösung des Vertrags.

Foto: André Steinberg

Vorfreude und viele gute Vorsätze

Das erste Heimspiel der neuen Regionalliga-Saison gibt den ETB Wohnbau Miners am Freitagabend Gelegenheit, die schwache Leistung bei der Auftaktniederlage in Leverkusen vergessen zu lassen. Die bringiton Ballers Ibbenbüren sind der erste Gast, wenn Chris Alexander und Co unsere alte, neue Heimstätte wieder zur „Helmholtz-Hölle“ machen wollen (20.00h, Helmholtz-Halle, Rosastraße 83, 45130 Essen). Der zweite Teil des Doppelspieltags folgt gleich am Sonntag mit dem Auswärtsspiel bei der BBG Herford (16.00h, Sporthalle des Friedrichs-Gymnasiums, Werrestraße 9, 32049 Herford).

Was die Tabelle zeigt: Unterschiedlicher kann ein Saisonauftakt nicht ausfallen. Während die Enttäuschung beim ETB nach der 70:94-Niederlage bei Bayer Giants Leverkusen II groß war, bejubelte Ibbenbüren zeitgleich einen hart erkämpften 88:79-Heimerfolg über die ambitionierte BG Hagen. BBG Herford gewann ihre Premiere deutlich 102:79 gegen Citybasket Recklinghausen und tritt am Freitagabend (zeitgleich zum Spiel der Miners gegen Ibbenbüren) ihrerseits bei der BG Hagen an

Wen wir erwarten: Die beiden Miners-Gegner am Wochenende zählen zum (großen) Kreis der Top-Teams, die als Playoff-Anwärter in die 1. Regionalliga starten.

Am Freitag bringen die bringiton Ballers Ibbenbüren, benannt nach dem ortsansässigen Bodenbelag-Hersteller „Bring it on“, jede Menge Erfahrung auf das Parkett der Helmholtz-Halle. Neben dem US-Amerikaner Bryce Leavitt, vergangene Woche Matchwinner im umkämpften Schlussviertel gegen die BG Hagen, stechen im Kader vor allem der 32-jährige Benjamin Fumey (viele Jahre ProA und ProB, u.a. bei den Artland Dragons und den Hamburg Towers), der 29-jährige Daniel Boahene (zuletzt Itzehoe/ProB, vorher Schalke) und der 30-jährige Forward Marcello Schröder hervor, die allesamt Gardemaß (und auch Masse)unter die Körbe bringen. Über Revier-Erfahrung verfügen zudem die beiden EU-Ausländer Marco Porcher Jimenez (früher Herten, zuletzt Münster/ProB) und Juan Barga (früher Recklinghausen).

Am Sonntag geht es für die Miners bei der BBG Herford ebenso hochkarätig weiter. Bekannt im neuformierten Team von Coach Iljas Masnic ist vor allem der ehemalige Bundesliga- und A2-Nationalspieler Ole Wendt, der seine Profikarriere mit Stationen in Paderborn und Hagen nach einer langwierigen Fußverletzung eigentlich schon beendet hatte und nun – gerade erst 26 Jahre alt –  ein Comeback versucht: 16 Punkte zum Auftakt gegen Recklinghausen zeigen, dass er wenig verlernt hat. Hinzu kommen Omar Zemhoute, im Vorjahr noch für Ibbenbüren am Start, sowie der neue US-Profi Derylton Hill, der aus Finnland nach Herford gewechselt ist.

Was Miners-Head Coach Iria Romaris sagt: „Wir haben ein junges Team, das jede Woche besser werden will. Wir wissen, was wir besser machen müssen als in Leverkusen: wir brauchen mehr Intensität und Härte, teils auch eine andere Körpersprache. Und wir brauchen den Support der Zuschauer, weil nicht alles sofort funktionieren wird: Unser Team gehört zu den jüngsten der Liga; viele Spieler spielen erstmals auf diesem Niveau. Aber wir machen Fortschritte: Chris Alexander findet immer besser seine Rolle als Leader unseres Teams, Radwan Bakkali erholt sich von dem Trainingsrückstand, den er nach seiner Verletzungspause in der Vorbereitung noch hatte.

Was bei diesem Spiel Besonders ist: Die Punktspiel-Premiere der Miners in der Helmholtz-Halle markiert die Rückkehr in die alte Basketball-Heimat des ETB SW Essen. Viele Spieler aus dem eigenen Nachwuchs, die am Freitag gegen Ibbenbüren auflaufen, haben in der „großen Helmholtz“ angefangen, Basketball zu spielen: Nach vielen Jahren in den Jugendleistungsmannschaften des ETB und der 2. Regionalliga freuen sie sich jetzt besonders auf eine große Kulisse bei ihrem ersten Heimspiel in der „Ersten“.

Zugleich unterstreicht die neue, alte Halle, dass die Miners künftig Vorbild sein sollen für den ganzen Verein: Sie spielen in der gleichen Halle, in der jede Woche auch unsere besten Nachwuchsteams antreten und jeden Monat die innogy-Liga für unsere U10-Stadtteilmannschaften stattfindet. Das ist der sichtbarste Beleg dafür, wie der Neustart für Leistungs-Basketball in Essen „aus der Mitte unseres Vereins“ erfolgt.

Miners-Saisonstart lässt viel Luft nach oben

Böses Erwachen für die ETB Wohnbau Miners am Freitag, dem 13.: Der Saisonstart in der 1. Regionalliga ging mit einer 70:94-Niederlage bei Bayer Leverkusen II gründlich daneben.

So lautstark die tolle Unterstützung der mitgereisten Fans auch ausfiel – die Essener waren den Gastgebern nur auf den Tribünen der Leverkusener Ostermann-Arena überlegen. Auf dem Feld lief das neuformierte Team von Head Coach Iria Romaris von Beginn an einem Rückstand hinterher: Es dauert bis zur 3. Minute, dass AJ Basi mit einem Korbleger die ersten Regionalliga-Punkte der Miners erzielte. Die „Young Giants“, Zweitvertretung des Pro A-Ligisten, führte bereits mit 8:0.

Zwar kam der ETB danach besser ins Spiel: Rückkehrer Chris Alexander, ab der fünften Minute im Spiel, setzte nacheinander Noah Westerhaus und Jonathan Broer toll in Szene, und Yannik Tauch profitierte mit zwei starken Dreiern zum 12:19 vom schnellen Passspiel des gesamten Teams.

Wirklich eng wurde das Spiel trotzdem nicht: Leverkusen schloss das erste Viertel mit 26:16 ab und zeigte den Gästen gleich in den ersten zehn Minuten, woran es dem ETB am gesamten Abend am meisten fehlen sollte: „Ohne Verteidigung kannst Du keine Spiele gewinnen“, resümierte Head Coach Iria Romaris anschließend. „Uns hat die notwendige Intensität und Härte gefehlt, um hier bestehen zu können.“

Ihr Team fand im gesamten Spiel kein Mittel gegen das sichere Passspiel der Leverkusener, die den Ball immer wieder schnell zu den Schützen vor allem in den Ecken des Spielfelds bewegten. Die Dreier-Quote von 41,2% belegt, wie gut die Leverkusener ihre oft freien Würfe dann auch trafen.

Hoffnung beim ETB kam daher nur kurz vor der Halbzeitpause auf: Das war vor allem Verdienst eines der jungen Spieler, die im vergangenen Jahr noch in der 2. Regionalliga an den Start gingen. Jason Isanza brachte die Intensität aufs Feld, die die Miners auch künftig brauchen werden. Mit drei Offensivrebounds, darunter einem eingeflogenen Tip-in, trug er wesentlich dazu bei, dass der Rückstand zur Pause nur 32:46 lautete.

Nach dem Wechsel war der Essener Zwischenspurt allerdings schnell wieder vorbei. Auch Rückkehrer Chris Alexander konnte das Team nach nur drei gemeinsamen Trainingseinheiten nur phasenweise tragen – umso bemerkenswerter, dass er neben seinen 11 Punkten bereits sechs Assists verzeichnete. Trotzdem war das Spiel spätestens beim 46:76 nach 30 Minuten entschieden – und Head Coach Romaris konnte bereits kurz nach Spielende nach vorne blicken: „Wir müssen aus den vielen Fehlern heute lernen und vor allem härter spielen.“

Gelegenheit, die Fortschritte unter Beweis zu stellen, haben die Miners bereits am kommenden Freitag, 20. Septemer: Um 20:00h erwarten wir die Bring’it on Ballers Ibbenbühren in der Helmholtzhalle (Rosastraße 83, 45130 Essen).

In Leverkusen spielten Alexander (11 Punkte), Westerhaus (12), Basi (4), Hamad, Tauch (18), Möbes (4), Bakkali (10), Broer (4), Plescher, Beckmann (5), Isanza (2).

Miners vor Saisonstart: Premiere am Freitag in Leverkusen

Es geht endlich los: Die ETB Wohnbau Miners starten am Freitagabend bei Bayer Giants Leverkusen II in die neue Saison der 1. Regionalliga (20.00h, Ostermann-Arena, Bismarckstraße 125).

Das neuformierte Team von Trainiern Iria Romaris hofft, dass möglichst viele Essener Fans den kurzen Weg an den Rhein finden, um die Miners-Premiere in der großen Leverkusener Arena live zu erleben: „Jeder einzelne wird uns am Freitag sehr helfen und pushen, damit unser Start gelingt“, freut sich vor allem Rückkehrer Chris Alexander auf lautstarke Unterstützung von den Rängen.

Nachdem die Miners in der Vorbereitung nur ein öffentliches Testspiel absolvierten, lässt sich Coach Romaris auch kurz vor dem Saisonauftakt nicht in die Karten schauen. „Wir werden wie immer hart verteidigen und den Ball schnell nach vorne bewegen.“ Die Ausfälle, die zuletzt im Training zu verzeichnen waren, trüben aus Sicht der Spanierin nicht den guten Gesamteindruck der Vorbereitung.

Der Auftaktgegner, im vergangenen Jahr zweimal Sieger gegen die „Zweite“ des ETB SW Essen in der 2. Regionalliga,  fällt dabei nur auf dem Papier in die Kategorie „Aufsteiger“. Die Zweitvertretung des ProA-Ligisten verbindet viele junge Talente mit sehr erfahrenen Kräften, die zum Teil noch im Mai im Kader der „großen“ Giants standen. Besonders Augenmerk muss Götz Twiehoff und Benjamin Nick gelten, die dem jungen Team unter den Körben Sicherheit verschaffen sollen. Auf den Guard-Positionen haben Jacob Engelhardt und Sören Queck bereits Erfahrung in der ProB gesammelt.

In der neuen Saison wollen drei weitere Spieler den Weg in die Zweite Basketball-Bundesliga gehen: Thomas Fankhauser, Dzemal Selimovic und Lennard Winter gehören mit einer Doppellizenz zum Kader des ProA-Teams, das erst eine Woche später, am 21. September, in die neue Spielzeit startet. Und schließlich verkörpert niemand besser als Nachwuchsspieler Justin Gnad die engen Querverbindungen im Jugendleistungsprogramm des langjährigen deutschen Serienmeisters: Sein Vater Hansi, Ex-Nationalspieler und Basketball-Europameister, ist Trainer des ProA-Teams.

In der 1. Regionalliga hofft der neue Trainer Matt Watson, mit diesem Team auch ohne ausländische Import-Spieler an bisherige Erfolge anknüpfen zu können: Die „Young Giants“ traten in der Saison 2017/18 noch in der Oberliga an und konnten seither zwei Aufstiege in Folge feiern.

Doch jetzt soll diese Erfolgsgeschichte ihr vorläufiges Ende finden. Denn auch wenn der Kalender den Saisonauftakt auf einen „Freitag, den 13.“ legt  – die Miners wollen in Leverkusen erfolgreich Premiere feiern.

Transfercoup: Chris Alexander unterschreibt bei den ETB Wohnbau Miners!

Die ETB Wohnbau Miners konnten zum Abschluss der Saisonvorbereitung einen echten Transfercoup landen und verpflichten Publikumsliebling und Rückkehrer Chris Alexander. Der Sympathieträger wird dabei die Rolle des Anführers, Denkers und Lenkers einnehmen und dabei die Position des US-Amerikaners im Team besetzen. An Erfahrung und Ausstrahlung mangelt es Alexander dabei nicht. Für Alexander ist es die sechste Saison in Essen und bereits die achte Saison in Deutschland. Neben seinen Saisons in Essen war Alexander zudem für die VfL Kirchheim Knights sowie den FC Schalke 04 Basketball aktiv, ehe er zur Saison 2017-2018 Deutschland verließ und zwei Jahre in der ersten britischen Liga für die DBL Sharks Sheffield spielte.

In Zahlen macht das über 2800 Punkte und mehr als 580 Assists alleine für den ETB in der 2. Basketball Bundesliga ProA. In den Saisons 2016-2017 und 2011-2012 war Alexander dabei jeweils der drittbeste Scorer der gesamten 2. Basketball Bundesliga ProA, in der Saison 2014-2015 avancierte er gar mit 18,7 Punkten im Schnitt zum besten Punktesammler der gesamten Liga. Dass der 186cm große Guard mit seinen bereits 36 Jahren dabei noch lange nicht zum alten Eisen gehört, zeigte er eindrucksvoll in den beiden vergangenen Spielzeiten. Mit 19,1 Punkten im Schnitt war Alexander im vergangenen Jahr der drittbeste Scorer der ersten britischen Liga und mit 38,6% erzielte er die für ihn beste Dreierquote seit der Saison 2011-2012.

Ich bin ein bisschen wie der Geist von Essen.

Möglich wurde die Verpflichtung vor allem durch die Unterstützung des Namenssponsors Wohnbau eG, der damit maßgeblich daran beteiligt ist, dass die Essener Basketballfans den Wirbelwind zurück in ihrem Team haben. „Ich kenne Chris aus den vergangenen Spielzeiten. Chris hat in den wichtigen Momenten die Halle zum „Beben“ gebracht. Ich bin sicher er wird dies auch diese Saison schaffen.“ So Frank Skrube von der Wohnbau eG. Für den in Lawton (Oklahoma) geborenen Alexander ist Essen inzwischen so etwas wie eine neue Heimat. Christopher Jordan Alexander selbst beschreibt dagegen seine Rückkehr fast ein bisschen zurückhaltend: „Ich bin ein bisschen wie der Geist von Essen. Auf einmal bin ich wieder da und ich freue mich einfach auf tolle Spiele.“ Große Reden schwingen möchte er scheinbar nicht, für ihn zählt die Leistung auf dem Platz.

Trainerin Romarís beschreibt die Rolle von Chris Alexander folgendermaßen: „Chris wird dem Team mit seiner Erfahrung enorm weiterhelfen. Nicht nur seine Performance auf dem Feld wird die positive Entwicklung des insgesamt jungen Teams fördern. Wie die Essener Fans wissen, besitzt Chris auf dem Feld starke Fähigkeiten im Dribbling, Wurf und Pick & Roll und er trifft in wichtigen Situationen die richtigen Entscheidungen.“

Der Miners Kader besteht damit aus: Yannik Tauch, Michael Möbes, Adam Hamad, Jari Beckmann, Radwan Bakkali, Felix Plescher, A.J. Basi, Din Pobric, Jonathan Broer, Noah Westerhaus, Jason Isanza und Chris Alexander.

Jason Isanza rückt zu den Miners auf

Jason Isanza rückt aus der 2. Regionalliga in den Kader der ETB Wohnbau Miners auf und sorgt für Länge und Spannweite unter dem Korb. Das 20-Jährige Talent wechselte 2015 von Basket Duisburg in das Nachwuchsprogramm des ETB SW Essen und durchlief seitdem ab der U16 die Jugendmannschaften der Schwarz-Weißen. Damit ist Isanza ein weiterer Miner mit Essener-Basketballausbildung, der zudem eine Saison bei den Metropol Baskets Ruhr in der NBBL aktiv war. In den vergangen Jahren wuchs er in der Zweitvertretung unter Tobias Trutzenberg zu einem wichtigen Anker unter dem Korb. Nun steht für den talentierten Big Man der nächste Schritt in seiner basketballerischen Laufbahn an.

Die Fans können einen echten Hustle Player erwarten…

Dass Jason den Sprung in die 1. Regionalliga schaffen kann, steht für Trainerin Romarís außer Frage: „Jason ist ein Spieler, der es seinem Gegner durch seine körperlichen Voraussetzungen und seine Energie unglaublich unangenehm macht, gegen ihn zu spielen. Er ist noch sehr jung und wir werden mit Freude seine Entwicklung besonders in der Offensive im Laufe der Saison beobachten können. Die Fans können einen echten Hustle Player erwarten, der die Halle aus den Sitzen reißt.“

„Beim ETB in der 1. Mannschaft zu spielen ist ein lang gesetztes Ziel, das für mich in Erfüllung geht. Mit Iria haben wir eine sehr hart arbeitende Trainerin und ich erhalte in Essen die besten Möglichkeiten, an meinen Schwächen zu arbeiten und mich basketballerisch weiterzuentwickeln“, freut sich Isanza auf die kommende Herausforderung.

Schon bald werden die ETB Wohnbau Miners noch einen echten Kracher verkünden können. Die Essener Basketballfans dürfen gespannt sein. Der Kader besteht bislang aus: Yannik Tauch, Michael Möbes, Adam Hamad, Jari Beckmann, Radwan Bakkali, Felix Plescher, A.J. Basi, Din Pobric, Jonathan Broer, Noah Westerhaus und Jason Isanza.

Neue Partnerschaft: Miners haben Bock auf Punch

Zwei Wochen vor ihrem Saisonstart haben die ETB Wohnbau Miners ihre Trainingsmöglichkeiten nochmals erweitert: Der Regionalligist trainiert künftig im Essener Fitnessstudio Punch; Geschäftsführerin Rebekka Bisten begrüßte die Spieler am Montagabend erstmal zu einem lockeren „Anschwitzen“.

Miners-Head Coach Iria Uxia Romars Duran ist begeistert von den vielfältigen Angeboten im Studio: „Punch bietet uns genau die Möglichkeiten, die wir im Kraft- und Athletikbereich brauchen. Gerade für unsere jungen Spieler ist wichtig, dass sie hier auch außerhalb des Teamtrainings an ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit arbeiten können.“ Die Spanierin und ihr Co-Trainer Dhnesch Kubendrarajah freuen sich vor allem auf den Austausch mit den zertifizierten Fitnesstrainern bei Punch: „Wir können im Athletikbereich bestimmt viel voneinander lernen, was die Basketball-spezifische Vorbereitung auf Training und Spiele betrifft.“

Auch für unsere Mitglieder ergeben sich hoffentlich viele schöne Wiedersehen…

Punch-Geschäftsführerin Rebekka Bisten ist ebenfalls überzeugt, dass die Partnerschaft für beide Seiten ein Gewinn sein wird. „Wir unterstützen die Miners sehr gerne bei ihrem Neustart in der 1. Regionalliga.“ Sie freut sich vor allem, dass so viele Spieler aus Essen und der Region im Team stehen. „Auch für unsere Mitglieder ergeben sich hoffentlich viele schöne Wiedersehen, wenn sie bei uns im Studio zusammen mit den besten Basketballern der Stadt trainieren.“

Noah Westerhaus wechselt aus Hannover an die Ruhr

Der 21-Jährige Noah Westerhaus wechselt von den MTB Lion Kings zu den ETB Wohnbau Miners und verstärkt die deutsche Riege unter dem Korb. Zuletzt spielte Westerhaus in der Regionalliga in Hannover. Der 2,02 Meter Mann begann seine basketballerische Karriere in Quakenbrück, wo er für das JBBL Team der Artland Dragons auf Korbjagd ging. Zur Saison 2015-16 wechselte Westerhaus nach Bremerhaven, wo er für BSG Bremerhaven in 20 Spielen in der Regionalliga auflief.

Anschließend zog es den Power Forward nach Wolfenbüttel in das Nachwuchsprogramm des Bundesligisten Braunschweig, wo er für die MTV Herzöge Wolfenbüttel in der ProB und in der 2. Regionalliga sowie gleichzeitig in der NBBL der Junior Löwen Braunschweig Spielzeit sammelte. Nach zwei Jahren weg von der Heimat zog es Westerhaus zurück nach Quakenbrück, wo er in der Saison 2017-18 für die Artland Dragons 9 Spiele in der ProB absolvierte. Gleichzeitig stand er im Kader der Zweitvertretung in der 2. Regionalliga. Neben seiner Präsenz unter dem Korb überzeugt Westerhaus zudem mit seinem lockeren Handgelenk von außen.

Trainerin Romarís beschreibt die Fähigkeiten des Big Mans wie folgt: „Noah ist ein athletischer und vielseitiger Spieler mit besten physischen Voraussetzungen für Basketball. Er kann sowohl im Low Post als auch von der Dreierlinie gefährlich sein und verfügt darüber hinaus über einen guten Zug zum Korb, indem er seine Kraft und Fähigkeit, am Ring abzuschließen, einsetzt.“

„In Essen kann ich das Basketballspielen und mein Studium gut verbinden. Ich bin mir sicher, dass ich gut in das junge Team passen werde“, freut sich Noah Westerhaus auf seine anstehende Aufgabe im Ruhrgebiet.

Der Miners Kader besteht damit aus: Yannik Tauch, Michael Möbes, Adam Hamad, Jari Beckmann, Radwan Bakkali, Felix Plescher, A.J. Basi, Din Pobric, Jonathan Broer und Noah Westerhaus.

Foto Titelbild: Werbeagentur Schulz-Design, www.schulzdesign.info

Mit Jonathan Broer kommt ein weiteres Talent zu den Miners

Jonathan Broer wird in der kommenden Saison für die ETB Wohnbau Miners in der 1. Regionalliga auflaufen. Der 17-Jährige stammt aus dem Nachwuchsprogramm der ART Giants Düsseldorf und möchte nun in Essen seine nächsten Schritte im Herrenbereich gehen und in der Regionalliga Fuß fassen. Bereits in der vergangenen Saison stand er in der 1. Regionalliga im Kader des späteren Meisters aus Düsseldorf.

Das Nachwuchstalent ist mit seinen knapp 2 Metern auf der Position des Power Forwards zu Hause. Neben seinen Einsätzen für die Miners ist er gleichzeitig noch in der NBBL (Nachwuchs Basketball Bundesliga) spielberechtigt.

„Jonathan ist ein junger Spieler, der aber bereits Erfahrung in einem 1. Regionalliga Team aufweist. Auch wenn er für die Centerposition relativ klein zu sein scheint, kann er durch seine Physis auf der 4 und 5 eingesetzt werden und sich gegen größere Gegenspieler behaupten. Offensiv hat er sowohl Inside Moves als auch einen Mitteldistanzwurf und den Dreier im Repertoire“, beschreibt Trainerin Romarís die Fähigkeiten des Youngstars.

Die Miners bieten mir die Möglichkeit, in der 1. Regionalliga zu spielen und mich dort zu beweisen

„Ich freue mich, in der kommenden Saison in Essen spielen zu dürfen. Die Miners bieten mir die Möglichkeit, in der 1. Regionalliga zu spielen und mich dort zu beweisen. Gleichzeitig gefällt mir das Umfeld sowie die Atmosphäre im Team sehr gut“, blickt Jonathan Broer auf die anstehenden Aufgaben.

Damit besteht der ETB-Kader aus: Yannik Tauch, Michael Möbes, Adam Hamad, Jari Beckmann, Radwan Bakkali, Felix Plescher, A.J. Basi, Din Pobric und Jonathan Broer.

Din Pobric rückt in den erweiterten Miners Kader

Din Pobric wird den Kader der ETB Wohnbau Miners in der anstehenden Saison in der 1. Regionalliga ergänzen. Pobric wechselte zur Saison 2017/18 aus Düsseldorf zum ETB SW Essen und geht in seine dritte Saison als Essener.

Der 17-Jährige Shooting Guard ist eines der Talente aus dem Essener Nachwuchs. Nach seinem Wechsel ins Ruhrgebiet hatte Pobric maßgeblichen Anteil am Erfolg der JBBL der Metropol Baskets und dem Einzug ins Top 8 in der Saison 2017/18. Gleichzeitig erarbeitete er sich bereits in seiner ersten Saison unter Tobias Trutzenberg in der Oberliga Spielzeit in der Zweitvertretung des ETB SW Essen und war ein Teil des Aufstiegsteams in die 2. Regionalliga, wo er zu einem festen Bestandteil des Teams wuchs. In der vergangenen Saison war Pobric darüber hinaus als jüngster Jahrgang in der NBBL der Metropol Baskets Ruhr aktiv, mit denen er in die Playoffs einzog.

In der kommenden Saison steht für den 17-Jährigen basketballerisch einiges auf dem Programm. Pobric wird weiterhin in der zweiten Mannschaft des ETB SW Essen in der 2. Regionalliga sowie in der NBBL für die Metropol Baskets Ruhr auflaufen. Darüber hinaus kann er sich in der 1. Regionalliga im Team von Trainerin Romarís beweisen. „Din ist ein sehr talentierter, junger Spieler mit einem starken Wurf, der aber auch zum Korb ziehen kann. Durch seine körperlichen Voraussetzungen kann er Point Guards aber auch Small Forwards verteidigen. Wir werden daran arbeiten, dass er in der Defense tougher wird und das Training mit den Profis wird ihm dabei helfen“, beschreibt Trainerin Romarís das Nachwuchstalent.

„Beim ETB habe ich die ersten Schritte in den Herrenbereich gemacht. Ich freue mich, dass ich jetzt die Chance bekomme, bei den Miners zu zeigen, was basketballerisch in mir steckt. Das Training mit Profis auf diesem Level hilft mir dabei, den nächsten Schritt zu machen und mich weiterzuentwickeln“, blickt das Nachwuchstalent selbst auf die anstehende Spielzeit.

Für die Miners auflaufen werden: Yannik Tauch, Michael Möbes, Adam Hamad, Jari Beckmann, Radwan Bakkali, Felix Plescher, A.J. Basi und Din Pobric.

A.J. Basi leitet die Miners im Spielaufbau

Die ETB Wohnbau Miners verpflichten Amarjit „A.J.“ Basi auf der Point Guard Position für die kommende Saison in der 1. Regionalliga. Basi wird das Spiel als Comboguard lenken und bringt die nötige Korbgefahr und Erfahrung in Europa mit.

Seine basketballerische Ausbildung genoss der 26-Jährige an der Manitoba University in Kanada. Basi beendete seine dortige 5-jährige Karriere als dreimaliger Kapitän sowie als Anführer der ewigen Dreipunktetrefferliste der Universität. Er war einer der Top Scorer der Conference, fünfter der Liga in Steals und führte sein Team zweimal hintereinander ins Canada West Final Four, welches mit dem ersten nationalen Universitätstitel für Manitoba in 32 Jahren gekrönt wurde.

Seine erste Profistation nach dem College waren ab 2016 die Newcastle Eagles, für die er zwei Saisons in der ersten britischen Liga auflief. Anschließend wechselte er zu Basket Gela in die italienische Serie C, wo er mit 24 Punkten im Schnitt zum Topscorer der Liga avancierte. Darüber hinaus hatte er mit 3,1 Rebounds und 4,9 Assists einen maßgeblichen Anteil am zweiten Platz seines Teams. Basi überzeugte darüber hinaus mit einer herausragenden Trefferquote von der Dreierlinie von 49,3%.

„A.J. wird unser Team als Point Guard anführen und uns mit seiner Erfahrung weiterhelfen“, beschreibt Trainerin Romarís die Rolle von Basi. „Er mag es, das Spiel schnell zu machen und Fast Breaks zu laufen, kann darüber hinaus aber auch seine Mitspieler im Set Play in Szene setzen.“

Wer sich bereits jetzt ein Bild von A.J. Basi machen möchte, kann dies mit dem folgenden Video tun:


Der Kader der Miners besteht damit aus: Yannik Tauch, Michael Möbes, Adam Hamad, Jari Beckmann, Radwan Bakkali, Felix Plescher und A.J. Basi.

Felix Plescher wieder in der 1. Mannschaft des ETB

Felix Plescher wird in der kommenden Saison für die ETB Wohnbau Miners in der 1. Regionalliga auflaufen. Damit ist er ein weiterer Spieler mit einer langen ETB-Vergangenheit für den Neustart in der höchsten Liga in NRW. Für Plescher ist es bereits die siebte Saison für den ETB.

Seine basketballerische Laufbahn startete Plescher in Mettmann, wo er von 2006 bis 2012 das Basketballspielen lernte, ehe er in der Saison 2012/2013 in den USA an der Copley High School und für DBhoops in der AAU Erfahrung im Mutterland des Basketballs sammelte. Nach seiner Rückkehr wechselte Plescher nach Essen, wo er im Kooperationsprojekt Metropol Baskets Ruhr in der NBBL spielte. Gleichzeitig lief er seit 2013 durchgängig in der 2. Mannschaft des ETB SW Essen unter Trainer Tobias Trutzenberg auf, wo er sich zu einem Führungsspieler entwickelte. Durch starke Leistungen in der Zweitvertretung empfahl er sich zudem für die Saison 2016/2017 für den Kader der ETB Wohnbau Baskets in der 2. Basketball Bundesliga ProA.

Der 22-Jährige stammt aus einer echten Basketballfamilie, sodass der Weg zum orangenen Leder bereits früh geebnet wurde. Plescher blickt mit viel Vorfreude auf die anstehende Saison: „Seit meinem Wechsel in die ETB-Familie bin ich super in Essen aufgenommen worden. Ich freue mich, ein Teil des Ganzen zu sein und möchte meinen Teil zu einer erfolgreichen Saison in der 1. Regionalliga beitragen.“ Neben seinem basketballerischen Engagement in Essen studiert der Mettmanner BWL mit dem Schwerpunkt Gesundheitsmanagement im Herzen des Ruhrgebiets.

„Felix arbeitet in jedem Training hart und hilft uns besonders in der Defense, mit der notwendigen Aggressivität zu Werke zu gehen. Mit seiner Energie pusht er das Team, immer alles zu geben“, beschreibt Trainerin Romarís die Rolle von Plescher im Team.

Unterdessen befindet sich die Mannschaft bereits mit einigen Try Out Spielern in der Vorbereitung für die kommende Saison. Möglicherweise kann auch hier schon bald Vollzug vermeldet werden.

Der Miners Kader besteht bislang aus: Yannik Tauch, Michael Möbes, Adam Hamad, Jari Beckmann, Radwan Bakkali und Felix Plescher.

Dauerkartenverkauf für die 1. Regionalliga startet

Während sich die neuformierte Mannschaft unter Trainerin Romaris bereits auf die anstehende Saison vorbereitet, starten die ETB Wohnbau Miners den Dauerkartenverkauf für die anstehende Saison in der 1. Regionalliga. Sei live bei allen Heimspielen der regulären Saison dabei! Für 60€ erlebt ihr alle 13 Heimspiele der regulären Saison (Playoff- und Pokalspiele sind nicht enthalten), Vereinsmitglieder des ETB SW Essen Basketball zahlen sogar nur 45€ für die Saison.

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Die Bestellung ist formlos per Mail an dk@miners.ruhr mit der Angabe des vollständigen Namens, dem Geburtsdatum, der Anschrift und der Angabe der Vereinsmitgliedschaft möglich. Weitere Information folgen im Anschluss.

Miners stellen neues Logo vor

Die ETB Wohnbau Miners stellen ihr Logo für den Neustart in der 1. Regionalliga vor. „Wir sind stolz und überglücklich, von der Kommunikationsagentur schüngelschwarz bei der Erstellung begleitet worden zu sein“, berichten die Geschäftsführer Dieter Homscheidt und Robert Hildebrandt einstimmig. Das Logo verbindet den Basketball und die Vergangenheit des gesamten Ruhrgebiets, den Bergbau – die Heimat des ETB.

Entwickelt wurde das Miners-Logo von der renommierten Essener Komunikationsagentur schüngelschwarz. Die Werbeprofis, die mit Stauder, Bäcker Peter oder auch der Allbau GmbH viele bekannte Essener Unternehmen zu ihren Kunden zählen, setzten voll auf einen Mix zwischen bewährtem ETB-Look und dem neu entwickelten Bezug zur Ruhrgebietsgeschichte. „So ergab sich in der Kreation die Symbiose aus Basketball und Grubenlampe“, erklärt Grafik-Designer Gösta Naujoks.

Das Engagement für den Neustart des Essener Profi-Basketballs ist für schüngelschwarz-Geschäftsführer Björn Schüngel Ehrensache: „Die Verantwortlichen haben ein tolles Konzept entwickelt, das wir gerne mit dem Logo, aber auch ein paar weiteren Jobs in den kommenden Wochen unterstützen werden. Es wäre toll, wenn der Basketball in Essen langfristig wieder ein echtes Aushängeschild bekommt.“

Video by Florian Dick
Music: www.bensound.com

Radwan Bakkali bringt den Miners Länge unter dem Korb

Die ETB Wohnbau Miners verpflichten Radwan Bakkali vom College in den USA. Für den 22-Jährigen ist es die erste Profistation in Europa nach zwei Jahren am College. Nach einem Jahr und 27 Spielen in der NCAA I für die Jacksonville Dolphins verschlug es Bakkali nach Indianapolis in die NCAA II, wo er 21 Spiele für die Uindy Athletics absolvierte.

Mit seiner Länge von 2,10 Meter ist Bakkali eine echte Erscheinung auf dem Basketballfeld und wird an beiden Enden des Feldes seine Präsenz unter den Körben deutlich machen. Trotz dieser Größe ist er dabei schnell auf den Beinen und passt damit hervorragend in den von Trainerin Romaris angestrebten schnellen Spielstil.

„Neben seinen starken Skills im Low Post hat Radwan ein lockeres Händchen von außen. Er arbeitet in jeder Sekunde auf dem Feld hart für den Erfolg des Teams und das ist genau das, was wir in der kommenden Saison brauchen“, kann Trainerin Romaris ihre Vorfreude kaum verbergen. „Er wird bei uns eine größere Rolle als am College einnehmen und neben Punkten und Rebounds durch viele kleine Details dem Team weiterhelfen.“

Bakkali wird Anfang August in Essen erwartet. „Ich freue mich über die Chance, die ich in Essen bekomme und kann den August kaum abwarten“, blickt Bakkali bereits voller Elan auf die anstehende Spielzeit in Essen.

Der Kader der Miners besteht damit aus: Yannik Tauch, Michael Möbes, Adam Hamad, Jari Beckmann und Radwan Bakkali.