Guter Start in den Doppelspieltag

Miners schlagen Herten mit 78:66 

 

Der Druck bei den Miners vor diesem Doppelspieltag war hoch, die eigenen Ansprüche ebenso. Und so begann das Heimspiel am Freitag vor über 650 Zuschauern im Hallo gegen Herten auch dementsprechend nervös. Während es bei den Löwen anfangs recht geschmeidig lief und die Gäste sich schnell einen 7:0 Vorsprung herausspielen konnten, war es Selimovic, der die Miners nach über drei Minuten Spielzeit mit einem erfolgreichen Freiwurf zum 7:1 erlöste. Zuvor aber hatten die Miners, die von Beginn an versuchten, über ihr Insidespiel zum Erfolg zu kommen, einige hochkarätige Chancen liegen lassen. Selimovic und Ajagbe setzen sich mehrfach gut durch, der Ball wollte aber nicht durch die Reuse fallen.

Headcoach Lars Wendt sah sich also gezwungen, eine frühe Auszeit zu nehmen.

Und das mit Erfolg: Mit einem schönen Play wurde Lasse Bungart freigespielt., der sicher jenseits der Dreierlinie zum 4:10 einnetzte. Zahariev legte schnell zum 6:10 nach, bevor die Gäste wieder ein wenig davonziehen konnten.

Beim Spielstand von 16:19 aus Miners Sicht ging es in den zweiten Spielabschnitt.

Hier schien sich der Knoten gelöst zu haben. Die Miners starteten konzentriert und gingen mit einem 10:1 Lauf innerhalb von 4 Minuten mit 26:20 in Führung.

Diese Führung sollte nun bis zum Ende des Spiels Bestand haben.

Auch wenn die Miners durch einige Unkonzentriertheiten die Gäste immer wieder herankommen ließen, gewannen die Miners am Ende verdient mit 78:66 (16:19; 22:10; 16:22; 24:15).

Lars Wendt: „Wir waren anfangs nicht wirklich gut in das Spiel gekommen und standen auch in der Defense nicht gut, aber im Laufe der Begegnung konnten wir unsere Nervosität ablegen. Im Großen und Ganzen bin ich ganz zufrieden.“

Ebenso sieht es auch Raffi Wilder: „Wir haben Offensiv nicht wirklich gut gespielt und haben viele einfache Punkte liegen gelassen. Was mich aber freut, dass wir heute Lösungen als Mannschaft gefunden haben. Wir haben 18 Assists und jeder Spieler hat gepunktet“. Dazu haben wir das offensivstärkste Spiel der Liga auf 66 Punkte gehalten und eine wirklich gute Defense gespielt.“

 

Die Punkte gegen Herten teilten sich: Peterson (13 P., 8 Reb., 4 Ass.), Zahariev (7 P., 12 Reb.), Khartchenkov (12 P., 4 Reb., 4 Ass.), Bungart (3 P.), Ajagbe (4 P., 4 Reb.), Carney (16 P, 3 Reb., 4 Ass.), Selimovic (7 P., 10 Reb. ). Ebenso spielten Westerhaus mit 4 Punkten, Tauch (5 Punkte) und Agyapong kam in nur 15 Minuten Einsatzzeit auf 7 Punkte und griff sich 11 Rebounds. Müslim Özmeral und Ole Bongartz kamen nicht zum Einsatz.

 

Nach diesem wichtigen Sieg stehen die Miners punktgleich mit Recklinghausen und Wulfen mit 8:2 Punkten an der Tabellenspitze.

 

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