Autor: Feyz Gökalp

Miners besiegen Dorsten klar

Es geht doch!
Nach einem souveränen Auftritt besiegten die ETB-Miners an diesem Samstag die BG Dorsten mit 100:76 (18:12 / 52:27 / 76:50) und fahren die ersten beiden Punkte der Saison ein. Dabei dauerte es über zwei Minuten, bevor Fabian Richter mit einem beherzten Dribbling durch die Zonenmitte für die ersten Punkte des Spiels sorgte. Beiden Mannschaften war der Druck, dieses Spiel unbedingt gewinnen zu müssen, anzumerken. Leichte Punkte wurden beidseitig liegen gelassen. Die ersten beiden Punkte aber wirkten wie ein Befreiungsschlag, schnell bauten die Miners nach weiteren Punkten von Ajagbe und Peterson ihre Führung auf 7:2 aus und gewannen mit Fortschreiten des Spiels immer mehr an Sicherheit und Selbstvertrauen. Das Team um Trainerduo Wendt/Wilder drückte dem Spiel seinen Stempel auf, spielte befreit auf und setze die Gäste, die allerdings ohne Mannschaftskapitän Nderim Pelaj antreten mussten, in der Defense enorm unter Druck.
Das Resultat: Die ca 200 Zuschauer bekamen wichtige Steals, dynamische Fastbreaks, spektakuläre Dunks und gut herausgespielte Würfe zu sehen.
Eine erste Vorentscheidung in diesem Spiel fiel Mitte des 2. Viertels, als sich die Miners innerhalb weniger Minuten mit einem 15:2 Lauf von 18:12 auf 33:14 absetzen und das zweite Viertel mit 34:15  gewinnen konnten. Vor allem aus der Distanz wusste das Team dieses Mal zu überzeugen. 9 von 17 Würfen jenseits der 3er Linie fanden ihr Ziel. Als besonders treffsicher präsentierten sich Patrick Carney mit  vier von fünf Treffern und Fabian Richter, der drei seiner fünf Versuche einnetzte. Auch Sadic Ajagbe, der sich immer wieder geschickt unter dem Korb durchsetzte, wusste zu überzeugen. Dazu passte Marcel Koulibaly besonders gut in der Defense auf und sorgte so  für den ein oder anderen Steal. Ebenso ging das Reboundverhältnis mit 39:32 an die Miners. Allein Nino Janoschek angelte sich 9 Abpraller.  Erfreulich aus Miners Sicht war auch, dass Thomas Szewczyk nach langer Verletzungspause seine ersten Spielminuten absolvieren konnte. Wenn es was zu bemängeln gab, dann das, dass die Miners zu viele einfache Punkte haben liegen lassen. Ebenso unzufrieden war das Trainerteam  mit der Defense in der  2. Halbzeit.
„Es darf uns nicht passieren, dass wir in einer Halbzeit 49 Punkte  von einem Gegner kassieren, der bereits angeschlagen ist“, so Raffi Wilder. „Da haben wir hinten nicht gut gestanden.“
Trotz allem sind die beiden Trainer natürlich hochzufrieden. Devin Peterson wurde im Laufe des Spiels immer stärker, auch wenn die Trefferquote gerade zu Beginn des Spiels nicht optimal war. Lars Wendt: „Devin hat gezeigt, dass er ein Allrounder ist.  Er belebt unser Spiel, macht die anderen Spieler stärker und setzt den Gegner ständig unter Druck. Wir sind uns sicher, dass auch seine Trefferquote noch steigen wird und er uns in den kommenden Wochen enorm weiterhilft.“ Alles in allem war es ein sehr erfreulicher Abend für die Miners. „Wir sind als Mannschaft aufgetreten, haben den Ball gut laufen lassen und  haben sehr häufig unsere Systeme zu Ende spielen können“, ergänzt Raffi Wilder. „Die Verantwortung wurde aufgeteilt und allein fünf Spieler punkteten zweistellig. Das muss uns Mut für die kommenden Aufgaben machen.“
Am kommenden Freitag müssen die Miners in Hagen antreten.
Die Punkte teilten sich: Peterson 20, Carney 19, Richter 18, Ajagbe 13, Janoschek 11, Brkic 9, Broer 5, Koulibaly 3, und Szewczyk 2 Punkte

Am Ende zählt nur der Sieg

ETB-Miners empfangen am Samstag ab 19.30 Uhr die BG Dorsten in der Sporthalle Am Hallo

Diesen Saisonstart hatten sich alle Verantwortlichen der ETB Miners, allen voran das Trainerteam und die Mannschaft selbst, sicherlich ganz anders vorgestellt, auch wenn man im Vorfeld bereits wusste, dass es zu Beginn schwierig und holprig werden würde. Trotz allem hatte man aber sicherlich insgeheim gehofft, eventuell doch schon zumindest einen Sieg auf der Habenseite verbuchen zu können. Doch der Weggang von Chris Alexander, die verletzungsbedingt schwierige Vorbereitung und die Integration des neu verpflichteten Spielmachers aus den USA erwiesen sich dann doch als zu hohe Hürden. Somit stehen die Miners nach drei Spieltagen punktlos auf dem letzten Tabellenplatz.

Viel zu wenig für die selbst formulierten Ansprüche der Miners, die Playoffs zu erreichen. Somit stehen die Miners bereits am vierten Spieltag an diesem Samstag gegen die BG Dorsten (!9.30 Uhr am Hallo) vor einem richtungsweisenden Spiel. Die Marschrichtung ist klar, der erste Sieg muss her.

Dass dabei die BG Dorsten, genau wie die Miners, ebenfalls mit drei Niederlagen in die Saison gestartet sind und nur aufgrund der besseren Korbdifferenz auf dem vorletzten Tabellenplatz stehen, könnte sich als tückisch erweisen.

Raffi Wilder warnt: „Dorsten hat im Gegensatz zu uns drei Mal knapp verloren und hat von den Statistiken her viel besser gespielt, als wir. Besonders in der Offensive speilt Dorsten bedeutend effektiver und individuell stärker.“

Besonders überraschend ist das für das Trainerteam der Miners allerdings nicht.

Der Spielaufbau wird überwiegend vom US Amerikaner Tyler Brevard organisiert, der im Schnitt auf über 24 Punkte kommt, dazu jeweils über vier Assist verteilt und noch knapp 7 Rebounds einsammelt. Ebenfalls sehr stark sind die beiden EU-Spieler Petar Madunic und Uros Cica , die ebenfalls zweistellig punkten und ein Spiel individuell entscheiden können. Dazu gesellen sich die starken Deutschen Spieler Jonas Peters, Jason Fabek und Nderim Pelaj.

„Alles in allem eine sehr starke und erfahrene Rotation, die uns alles abverlangen wird“, ist sich Headcoach Lars Wendt sicher.

In der Defense allerdings sieht das Trainergespann Schwächen und somit eine Chance für die Miners. „Dorsten kassierte bis jetzt in jedem Spiel ebenfalls über 80 Punkte und ist somit nicht wesentlich besser aufgestellt, als wir. Diese Schwächen müssen wir nutzen“, fordert Wilder ein.

Personell könnte es dazu nach einer langen Dursttrecke auch endlich so langsam ein wenig bergauf gehen. Zwar hat sich Michael Agyapong in Ibbenbüren verletzt und wird am Samstag genau wie Lenny Weichsel nicht spielen können, dafür aber kehren Jonathan Broer und Thomas Szewczyk ins Team zurückkehren und werden für mehr Entlastung sorgen können.

Ebenso hat sich die Leistung von Fabian Richter weiter stabilisiert.

  „Fabian hat in Ibbenbüren wirklich ein gutes Spiel gezeigt“, freut sich Lars Wendt. „Kann er das diese Leistung jetzt regelmäßig abrufen, sind wir sehr zufrieden.“

Ebenso wird auch die Integration von Devon Peterson von Training zu Training besser. „Devin hatte in Ibbenbüren keinen guten Start, zeigt aber Woche für Woche im Training starke Leistungen. Kann er seine Nervosität ablegen, dann wird er uns weiterhelfen, davon sind wir überzeugt“, sind sich Wilder und Wendt einig.

Damit es am Wochenende mit dem ersten Sieg klappen kann, muss für die Miners  vieles optimal laufen.

„Wir müssen uns in der Defense verbessern und brauchen vorne Spieler, die Verantwortung übernehmen“, so Wendt und Wilder. „Wenn wir alles umsetzen können, was wir uns vorgenommen haben und das nicht nur eine Halbzeit lang, sondern konstant über 40 Minuten, dann können wir gewinnen.“

Sprungball gegen die BG Dorsten ist am Samstag, 16. Oktober, um 19:30 Uhr in der Sporthalle Am Hallo

Karten gibt es nur im Vorverkauf unter rheinruhrticket.de Online-Shop – ETB Miners

Hinweis vor dem Kartenkauf:
Der Zutritt zur Halle ist nur mit dem Nachweis eines negativen Schnelltests (nicht älter als 48 Stunden), einem PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden), gilt für unter 16-Jährige (3G), einer vollständigen Impfung oder dem Nachweis einer Genesung (nicht älter als 6 Monate), für alle über 16-Jährigen (2G) gestattet.

Sollte kein Nachweis vorliegen wird der Zutritt zur Halle durch den Ordnungsdienst verwehrt. An der Halle wird keine Möglichkeit für Schnelltests angeboten.

Verpflichtung aller Teilnehmer zum Tragen von Mund-Nasenschutz innerhalb der Halle!
Es gilt das grundsätzliche Gebot zum Tragen einer medizinischen bzw. FFP-2 Maske ab dem Vorplatz der Sporthalle „Am Hallo“. Nach Einnahme des jeweiligen Sitzplatzes darf die Mund- und Nasenbedeckung abgenommen werden.

Miners waren chancelos

Die Basketballer des ETB verloren mit 57:81 gegen CB Recklinghausen

Knapp 200 Zuschauer wollten sich den Heimspielauftakt der ETB-Miners in der Sporthalle Am Hallo nicht entgehen lassen und wurden Zeuge einer 57:81 (32:44) Niederlage gegen CB Recklinghausen. Damit rangieren die Miners nach zwei Spieltagen auf dem letzen Tabellenplatz der 1. Regionalliga-West.

Nur in den ersten Minuten konnten die Miners das Spiel offen gestalten, mussten dann aber schnell abreißen lassen und hatten Ewald, Jokic und Kanseyo, die alleine auf 52 Punkte kamen, weder in der Defense, noch in der Offense etwas entgegenzusetzen.

„Wir sind natürlich enttäuscht, aber wir sind derzeit nicht konkurrenzfähig in der Liga“, so der sportliche Leiter Raffi Wilder.

Dem Trainerduo Wilder/Wendt war klar, dass dieses Spiel nach einer chaotischen Trainingswoche sehr schwer werden würde.

„An nicht einem Tag konnten wir richtig trainieren“, fasst Wilder die Woche zusammen. „Neben Thomas Szewczyk  und Lenni Weichsel, die nach wie vor verletzt sind, gab es dann noch einige erkältungsbedingte Ausfälle, so das wir jeweils nur mit sechs Mann trainieren konnten.“

Zu wenig, um gegen starke Recklinghauser eine Chance zu haben. Als sich dann noch herausstellte, dass Neuzugang Devin Petterson noch nicht spielberechtigt gewesen ist, hätte schon alles optimal laufen müssen, um das Spiel länger offen gestalten zu können. Das tat es nicht und bereits zum Ende des ersten Viertels führten die Gäste mit 14:20. Auch wenn es im zweiten Viertel kurzfristig besser lief, gerieten die Miners schnell auf die Verliererstraße. Patrick Carney, der als einziger etatmäßiger Pointguard wieder 30 Minuten auf dem Feld stand, wurde massiv unter Druck gesetzt und somit gestaltete sich bereits der Spielaufbau schwierig. Dazu wurden gerade im Nahbereich viele einfache Punkte liegen gelassen, nur 16 von 36 Versuchen fanden ihr Ziel. Noch dramatischer stellte sich die Situation jenseits der Dreierlinie dar, hier fielen nur 3 von 16 Würfen durch das Netz. Zusätzlich leistetet sich die Miners noch 23 Ballverluste.

„Wir machen der Mannschaft keinen Vorwurf“, so Wilder. „Fast jeder muss  zum Teil Positionen spielen, auf denen er nicht zuhause ist. Wir können im Augenblick nicht mehr erwarten.“

Ebenso sieht es auch Headcoach Lars Wendt: „Wir hatten nach einer katastrophalen Trainingswoche dem starken Kader von Recklinghausen nicht viel entgegen zu setzen. Für einen Sieg hätte wirklich alles passen müssen. Trotzdem möchte ich mich ganz herzlich bei allen Zuschauern bedanken, die uns im ersten Heimspiel so toll unterstützt haben.“

Die Hoffnung bleibt, dass Peterson im Laufe dieser Woche seine Spielfreigabe erhält und sich dann auch noch als die dringend notwendige Verstärkung erweist.

Länger ausfallen wird Lenni Wechsel, auch die Rückkehr von Thomas Szewczyk ist derzeit noch nicht in Sicht.

„Natürlich hätten wir uns auch einen besseren Start in die Saison gewünscht“, so Wilder. „Wir wissen aber, woran es liegt und glauben an das Team. Wir brauchen einfach noch Zeit“, hofft Wilder auf Verständnis.

Die Punkte teilten sich: Agyapong (4 Punkte / 9 Rebounds); Richter (10 Punkte); Janoschek (4); Kazembola (3); Ajagbe (8 Punkte/5 Rebounds); Brkic 11/7;  Carney  (11) und Koulibaly 6 Punkte.

Am kommenden Samstag müssen die Miners in Ibbenbüren antreten.

Miners laden zum Heimspiel ein

ETB-Basketballer freuen sich auf die Rückkehr und Unterstützung der Zuschauer
Lange hat es gedauert, doch endlich findet auch in Essen wieder Regionalliga-
Basketball statt. Zum ersten Heimspiel der neuen Saison empfangen die ETB-Miners
an diesem Samstag, 2. Oktober, ab 19.30 Uhr die Citybaskets aus Recklinghausen
im Sportzentrum Am Hallo.

Nach dem verpatzten Start gegen Wulfen wollen die ETB-Basketballer nun auch die
ersten Punkte einfahren.

Helfen soll dabei der neue US-Amerikaner Devin Peterson, der für Chris Alexander
nachverpflichtet wurde und vor einigen Tagen in Essen eingetroffen ist.
Der neue Spielmacher stammt aus Milton/Georgia und spielte die letzten beiden
Jahre sehr erfolgreich in der portugiesischen 2.Liga für die Sampaense Baskets und
den Electrico FC. Bei den ersten beiden Trainingseinheiten hinterließ er direkt einen guten Eindruck.

„Doch wir können jetzt natürlich noch keine großen Dinge erwarten“, so der sportliche
Leiter Raffi Wilder. „Devin muss erst einmal ankommen, die Systeme und auch den Deutschen Basketball kennenlernen. Wir sind aber froh, dass er bei uns ist und sind uns sicher, dass er, wenn er in den kommenden Wochen unser Spiel verinnerlicht
hat, dieses auch erfolgreich lenken und leiten kann.“ (Ob der Devin Peterson am Wochenende bereits spielen darf, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest). Aber auch ohne Peterson wollen die Miners die Punkte auf jeden Fall in Essen
behalten. Gegen Wulfen war man über weite Strecken bereits auf Augenhöhe – gegen Recklinghausen soll jetzt der nächste Schritt gemacht werden.

Lars Wendt: „Unsere Trainingswoche verlief bis jetzt leider noch nicht optimal, da wir einige Erkältungsausfälle haben, aber wir müssen trotzdem versuchen, die einfachen Fehler zu vermeiden. Wenn es uns zusätzlich noch gelingt, mehr am Rebounding zu
arbeiten und auch ein wenig mehr Wurfglück haben, können wir gewinnen.“ Das sehen die Gegner aus Recklinghausen sicherlich ganz anders. Mit einem ungefährdeten 90:65 (45:33) Sieg gegen die BBA Hagen im Gepäck tritt das Team von Trainer Konrad Tota mit breiter Brust in Essen an. Nach einer soliden
Vorbereitung konnte man sich kurz vor Saisonstart noch mit Kandall Stafford und Matija Jokic verstärken.

Während Matija Jokic im ersten Punktspiel noch nicht spielberechtigt gewesen ist,
glänzte Stafford direkt mit 18 Punkten, 3 Assists und 9 Rebounds. Einen ebenfalls sehr starken Eindruck hinterließ Tyson Kanseyo mit 12 Punkten und 9 Rebounds. Heimlicher Star der Mannschaft ist aber David Ewald. Der Sohn von Dirk Ewald, der auch in Essen bestens bekannt ist, zieht geschickt die Fäden im Recklinghäuser Spiel. Zusätzlich gelangen ihm Im ersten Spiel nicht nur 17 Punkte bei einer 100-prozentigen Dreierquote (4/4) sondern steuerte auch noch 9 Assists und 5 Steals
zum ersten Sieg bei.

„Recklinghausen hat eine erfahrene und ausgeglichene Mannschaft mit einigen sehr
starken Spielern, die sich in diesem Jahr viel vorgenommen hat und auf jeden Fall
auch in die Playoffs kommen will“, so Raffi Wilder. „Wir müssen vorbereitet und wach
sein. Wenn wir dann noch bereit sind, einen Schritt mehr zu gehen, können wir
gewinnen.“

Bitte die Corona Regeln beachten
„Wir freuen uns, dass endlich wieder Fans in die Halle dürfen. Gleichzeitig aber
nehmen wir die Covid-19-Pandemie weiterhin sehr ernst und wollen durch unser
Hygienekonzept den Schutz aller Besucher und aller am Spiel beteiligten Personen
bestmöglich gewährleisten.“, erklärt Dieter Homscheidt, 1. Vorsitzender der Miners.
„Wir bitten deswegen natürlich auch um die Mithilfe aller Fans und bitten dringend um
Beachtung aller erforderlichen Regeln. Nur so können und dürfen wir gemeinsam
Basketball live und vor Ort erleben.“ Sprungball gegen CB Recklinghausen ist um 19:30 Uhr in der Sporthalle Am
Hallo
Karten gibt es nur im Vorverkauf unter rheinruhrticket.de Online-Shop – ETB
Miners
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Miners verpflichten neuen Aufbauspieler

Devin Peterson soll das Spiel der Essener gestalten.

Raffi Wilder atmet auf! Der sportliche Leiter der Miners ist fündig geworden und konnte die Lücke auf der Pointguard-Position schneller schließen als gedacht.

Devin Peterson heißt der neue Mann, der möglichst schnell die großen Fußstapfen von Chris Alexander ausfüllen soll und muss. Bei der Auswahl war dem Trainer-Duo Wilder/Wendt wichtig, dass sowohl Europa- als auch Spielerfahrung bereits vorhanden sind. Beide Kriterien erfüllte die Neuverpflichtung in herausragender Manier. 

Der in Milton/Georgia geborene US-Amerikaner ist 25 Jahre alt, 185 groß und kommt mit der Empfehlung nach Essen, bereits seine ersten beiden Profijahre sehr erfolgreich in der portugiesischen Proliga (2. portugiesische Liga) absolviert zu haben. Beim Electrico FC legte Peterson in der letzten Saison im Schnitt 19.5 Punkte auf, angelte sich 3.7 Rebounds und verteilte 4.5 Assists. Gemeinsam mit seinem Club erreichte er die Playoffs und schied erst im Juni dieses Jahrs im Viertelfinale aus. Das Jahr zuvor spielte er für die Sampaense Baskets ebenfalls in der portugiesischen Proliga. Dort sammelte er im Schnitt 18.2 Punkte, holte 5.5 Rebounds und gab 4.5 Assist pro Spiel. Dazu schnappte er sich nebenbei auch noch 2,5 Steals pro Partie. Seine Basketball-Grundausbildung erlangte der sympathische US-Amerikaner, der ebenfalls die Shootingguard-Position ausfüllen kann, an der Western Carolina University (NCAA 1). In seinem letzten Seniorjahr (Saison 2017/18) stand er in der Starting five und überzeugte in 30 Spielen mit 7.1 Punkten, 2.5 Rebounds und 3 Assists pro Spiel, Raffi Wilder und Lars Wendt haben einen sehr guten ersten Eindruck des neuen Spielgestalters, der am Montag in Essen gelandet ist. 

„Wir haben uns viele Videos angeschaut und einige gute Gespräche mit Peterson geführt“, so Raffi Wilder. „Devin hat sich stetig weiterentwickelt und in den letzten Jahren kontinuierlich herausragende Werte aufgelegt“, freut sich Wilder über diese Transfer-Coup. „Auch hat er noch bis in den Juni hineingespielt und wird somit hoffentlich nur eine kurze Eingewöhnungszeit benötigen. Das war uns sehr wichtig. Wir sind uns ziemlich sicher, dass er sowohl menschlich, als auch spielerisch sehr gut zu uns passt und uns weiterhelfen wird.“

Auch Devin Peterson zeigt sich glücklich, in Essen angekommen zu sein. „Ich freue mich sehr, bei den Miners eine Chance bekommen zu haben“, so der neue Spielmacher. „Es ist mein erster Auftritt hier in Deutschland und ich werde alles versuchen, erfolgreich zu spielen und das Team noch stärker zu machen.“ 

Jetzt gilt es für den das Trainerduo aber zunächst, den neuen Spielmacher möglichst schnell in das Miners-Spiel einzubinden und ihn für das erste Heimspiel am kommenden Samstag gegen Recklinghausen bereits spielberechtigt zu bekommen. Dazu bleibt nicht mehr viel Zeit.

Das Heimspiel gegen Recklinghausen findet an diesem Samstag, 2. Oktober, um 19:30 Uhr in der Sporthalle am Hallo statt. 

Karten gibt es nur im Vorverkauf unter rheinruhrticket.de Online-Shop – ETB Miners

 

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ETB Wohnbau Miners

ETB Miners starten mit einer 74:64 Niederlage in die Saison

Schade, da wäre mehr drin gewesen. Beim ersten Spiel in der 1. Regionalliga West verloren die ETB-Mines beim BSV Münsterland Wulfen mit 74:65 (39:32). Trotz der Niederlage ist das Trainerduo Wendt/Wilder nicht unzufrieden.

Die Miners starteten gut in die Partie und gingen durch einen Korbleger von Jozo Brkic mit 2:0 in Führung.  Patrick Carney legte direkt einen Dreier nach und schnell führten die Miners mit 5:0 Punkten.

Diese Führung hielt bis zu 7. Spielminute, ehe die Gastgeber mit meinem 6:0 Lauf das  erste Viertel mit 20:;15 für sich entschieden.

Dieses Polster sollten die Wulfener bis zum Ende des Spiels nicht mehr hergeben.

Beide Teams spielten dennoch auf Augenhöhe, die Miners kamen nicht wirklich näher ran und der BSV Münsterland Wulfen konnte sich nicht ernsthaft absetzen.

Beim Spielstand von 39:32 ging es in die Pause.

Die zweite Spielhälfte begann mit zwei erfolgreichen Freiwürfen der Wulfener. Doch allmählich kamen die Miners besser ins Spiel: Agyapong, Carney, Richter und Ajagbe waren erfolgreich und plötzlich stand es nur noch 44:42 (26. Spielminute) für die Gastgeber.

Doch näher kamen die Miners nicht mehr ran. Das Spiel blieb knapp, doch am Ende gingen den Carney und Co die Luft aus und musste Wulfen ziehen lassen.

„Es war das erwartet schwere Spiel für uns“, zieht  Headcoach Lars Wendt, der selbst sieben Minuten spielte, eine erste Bilanz. „Wir haben nicht schlecht gespielt und konnten über weite Strecken unseren Spielplan umsetzen, doch uns fehlte die spielerische Alternative und Entlastung insbesondere durch den Abgang von Chris Alexander.“

So sieht es auch Raffi Wilder: „Durch den Wegfall von Thomas Szewczyk, der noch immer verletzt ist, und Chris Alexander mussten wir zum Teil die komplette Mannschaft umstellen und Spielpositionen verändern. Dadurch haben wir dann einige falsche Entscheidungen getroffen und schlechte Würfe genommen.“

Damit umschreibt Wilder die Tatsache, dass die Fehlerquote zu hoch und die Trefferquote nicht wirklich gut war.

War die Zweierquote bei 55.5 Prozent (20-36 Versuchen) noch okay, so lag  die Dreierquote  nur bei  20,8 Prozent (5-24 Versuchen). Wenn man sich dann noch die Freiwurfquote von 55,6 Prozent (10-18) und das Reboundverhältnis (28 Miners/39 Wulfen) anschaut, dann werden die Gründe dieser Niederlage deutlich.

Raffi Wilder: „Wir wussten, dass wir es in diesem Spiel personalbedingt schwer für uns werden würde. Wir müssen jetzt schnellstmöglich die Lücke unseres US-Spots schließen und Thomas Szewczyk fit bekommen, dann sind wir auf jeden Fall konkurrenzfähig.“

Besonders loben möchte Raffi Wilder aber Michael Agyapong, der die ganze Woche krankheitsbedingt nicht trainieren konnte, aber mit unwahrscheinlich viel Einsatz spielte, 10 Rebounds holte und noch sechs wichtige Punkte erzielte. Genauso zufrieden war Wilder mit Patrick Carney, der 35 Minuten spielen musste. Bedanken möchte sich Raffi Wilder vor allem auch bei seinem Headcoach Lars Wendt, der trotz schwerer Verletzung nach über drei spielfreien Jahren das Trikot übergezogen hat und sich in den Dienst der Mannschaft gestellt hat.

„Lars hat sieben Minuten gespielt, um Patrick zumindest einige Minuten Pause zu gönnen. Davor ziehe ich meinen Hut.“

Die Punkte teilten sich: BSV Münsterland Wulfen – ETB MIners Essen 74:65 (20:15 / 39:32 / 51:46)

Agyapong:(6); Weichsel: (2); Richter (9); Janoschek (15); Wendt (2); Ajagbe (3); Brkic (5), Carney (13); Koulibaly (10).

Das erste Heimspiel in der Sporthalle am Hallo findet am kommenden Samstag, 2. Oktober , um 19:30 Uhr gegen Recklinghausen statt.

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Miners starten die Saison am Wochenende in Wulfen

ETB-Basketballer zu Gast beim BSV Münsterland Wulfen

 

An diesem Wochenende wird es ernst für die ETB-Miners in der 1. Regionalliga West. Die Essener Basketballer starten nach über einem Jahr Pause am Samstag, 25. September, um 20 Uhr beim BSV Münsterland Wulfen in die neue Saison.

Ein Zeitpunkt, der nach einer etwas holprigen Vorbereitung und dem sehr kurzfristigem Abgang von Chris Alexander ein wenig zu früh erscheinen könnte.

„Wir müssen es jetzt so nehmen, wie es ist,“ so der sportliche Leiter Raffi Wilder. „Wir hätten gut und gerne noch ein paar Wochen Vorbereitung gebrauchen können, jetzt müssen wir schauen, wo wir stehen.“

Keine ganz so leichte Aufgabe für die Essener Basketballer, die als Saisonziel auf jeden Fall das Erreichen der Playoffs ausgegeben haben.

Auch wenn die Mannschaft noch nicht komplett ist und das Training in den letzten Wochen aufgrund der Verletzten nicht optimal verlaufen ist, ist das Trainerduo nicht gänzlich unzufrieden. Die Mannschaft hat gut trainiert und auch die ersten so wichtigen Mechanismen greifen nach und nach, obwohl noch Wettkampfpraxis und Feinabstimmung fehlen 

„Am vergangenen Wochenende spielte das Team beim Testspiel in Herford über weite Strecken bereits sehr guten Basketball, obwohl Chris Alexander das Team bereits verlassen hatte und Thomas Szewczyk noch verletzt ist“, fasst Headcoach Lars Wendt die Situation zusammen. „Das Spiel in Herford hat uns aber gezeigt, dass wir trotz dieser Widrigkeiten auf einem guten Wege sind, unsere Leistung aber noch nicht über 40 Minuten abrufen können. Daran müssen wir jetzt arbeiten.“

Eine wichtige Rolle im Team haben bereits Jozo Brkic und Nino Janoschek eingenommen, die dem Team mit ihrer Erfahrung viel Stabilität verleihen.  

Als weitere sehr wichtige Puzzleteile erweisen sich immer mehr Marcel Koulibaly, Lennart Weichsel und Patrick Carney, die nicht nur aus der Distanz enorm gefährlich sind, sondern auch mit viel Übersicht den Ball nach vorne bringen und unwahrscheinlich aggressiv verteidigen können.

Als Fels in der Brandung steht Michael Agyapong, der immer mehr als 100 Prozent Einsatz zeigt und unter den Körben mächtig aufräumen kann. 

Für viel Power und Aggressivität sorgen dagegen die Nachwuchsspieler Moses Kazembola, Jonathan Broer und Sadic Ajagbe.

„Gerade unsere jüngeren Spieler sind für unser Team von enormer Wichtigkeit“, so Raffi Wilder. „Sie bringen Power, Schnelligkeit und Entlastung für das gesamte Team“.

Eine sehr wichtige Rolle könnte Fabian Richter einnehmen. Der gebürtige Österreicher ist auf den Positionen zwei und drei zu Hause und entwickelt sich immer mehr zum Schlüsselspieler im Team.

Lars Wendt: „Ich bin mir sicher, dass uns Fabian enorm weiterhelfen wird. Er hat schon auf sehr hohem Niveau gespielt und deutet immer mehr an, zu was er im Stande sein kann. Wir sind sehr froh, dass Fabian ein Teil unseres Teams ist und freuen uns auf die Saison mit ihm.“

Zu Kurzeinsätzen werden Ivan Pehar und Ole Bongartz kommen, die langsam an die Regionalliga herangeführt werden sollen.

Jetzt ist es für die Miners zunächst  wichtig, dass Thomas Szewczyk möglichst schnell wieder gesund wird und der US-Spot neu und adäquat besetzt wird. 

„Wir brauchen jetzt noch einige Wochen, sind aber trotzdem optimistisch, dass wir auch jetzt in der Liga bestehen können“, so Raffi Wilder

Wie schwer das erste Spiel in Wulfen allerdings werden kann, hat die Vorbereitung gezeigt. Ganz aktuell hat der erste Gastgeber der Miners, der als Saisonziel ebenfalls das erreichen der Playoffs ausgegeben hat,  den VEST-Cup (Vorbereitungsturnier in Herten) gewonnen und dabei im Finale Gastgeber und Titelverteidiger Hertener Löwen in einem packenden Spiel mit 85:77 geschlagen.  

Trainer Garry Johnson, der auch in Essen bestens bekannt ist, steht ein gut eingespieltes Team, das von Bryant Allen und  Lyuben Paskov getragen wird, zur Verfügung. Der US-Amerikaner ist der Dreh- und Angelpunkt im Wulfener Spiel und der Bulgare Lyuben Paskov führt mit seiner Erfahrung das gesamte Team.

„Der BSV Münsterland Wulfen wird sich dabei auf jeden Fall als erster richtiger Härtegradmesser erweisen und eine erste Standortbestimmung werden“, ist sich das Trainerduo sicher. „Wir fahren aber ohne Druck nach Wulfen und wollen versuchen, unseren besten Basketball zu spielen. Wenn uns das gelingt, sind wir sicherlich ein gleichwertiger Gegner.“

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Chris Alexander verlässt die Miners

Mit einem Paukenschlag starten die ETB-Miners in die letzte Vorbereitungswoche vor dem Saisonstart. Die Basketballer, die am kommenden Samstag in der 1. Regionalliga-West zum ersten Auswärtsspiel beim BSVB Wulfen antreten müssen, müssen ab sofort auf die Dienste von Chris Alexander verzichten. Der Spielmacher bat am vergangenen Wochenende aus privaten Gründen um eine vorzeitige Vertragsauflösung. Damit endet eine ganz besondere Basketballbeziehung zwischen dem sympathische US-Amerikaner und dem ETB SW Essen, die über zwölf Jahre gehalten hat.

„Chris kam am vergangenen Freitag zu mir und bat darum, aus privaten Gründen gehen zu dürfen“, so der sportliche Leiter Raffi Wilder. „Dieser Bitte sind wir nachgekommen, obwohl wir sehr gerne mit Chris in die Saison gegangen wären“, so Wilder weiter. „Aber wir akzeptieren seine Gründe und lassen ihn schweren Herzens gehen“

Auch Dieter Homscheidt, 1. Vorsitzender der Miners zeigt sich enttäuscht: „Chris hat sich in all den Jahren auf und neben dem Spielfeld charakterlich nie etwas zu Schulden kommen lassen. Er hat immer 100 Prozent Leistung gebracht und der Basketball in Essen hat ihm viel zu verdanken. Wir sind wirklich sehr traurig, dass diese Ära nun ein Ende gefunden hat. Wir bedanken uns aber von Herzen bei Chris für seine Treue. Er ist und bleibt immer ein Teil unserer Mannschaft und wird bei uns immer willkommen sein.“ 

Der Zeitpunkt allerdings könnte ungünstiger nicht sein und schwächt die Miners enorm. Mit dem Abgang von Chris Alexander fehlt dem Team direkt vor Saisonstart der Schlüsselspieler Nummer 1.

Da Thomas Szewczyk noch verletzt ist und seit Wochen nicht trainieren konnte, steht dem Trainerduo Wendt/Wilder derzeit mit Patrick Carney nur ein etatmäßiger Spielmacher zur Verfügung.

 Ersatz muss also schnellstens gefunden werden. Für Raffi Wilder bedeutet das jetzt, sich unter Hochdruck auf die Suche begeben zu müssen.

„Es wird nicht einfach werden, so kurzfristig adäquaten Ersatz zu finden, so Wilder. Einen Schnellschuss wird es aber nicht geben. Wir müssen genau schauen, wer zu uns passt und uns auch direkt weiterhelfen kann. Das kann auch bedeuten, dass wir in den ersten Spielen auf einen Amerikaner verzichten müssen“.

Erste Wunschkandidaten hatte Wilder direkt auf seiner Liste, doch diese haben direkt abgesagt. 

Bei einem Testspiel in Herford, das die Miners am Wochenende bereits ohne Alexander bestritten hatten, zog sich das Team trotz Niederlage dennoch gut aus der Affäre. „Wir haben phasenweise richtig guten Basketball gespielt und das Team hat einen großen Sprung nach vorne gemacht“, zeigt sich Headcoach Lars Wendt zufrieden. „Herford hat eine sehr starke Mannschaft und wird in dieser Saison ein Wörtchen um den Aufstieg in die PRO B mitreden wollen und können“, so Wendt weiter. „Wir konnten über einen langen Zeitraum gut dagegenhalten, haben unsere offensiven Systeme gut durchspielen können und waren zumindest in der ersten Hälfte ebenbürtig. Zum Ende hin reichte dann die Kraft einfach nicht mehr und wir mussten Herford wegziehen lassen.“

Die Saison in der 1. Regionalliga startet am kommenden Samstag, 25. September, beim BSV Münsterland Baskets Wulfen! Das erste Heimspiel in der Sporthalle am Hallo findet am 2. Oktober um 19:30 Uhr gegen Recklinghausen statt.

Basketballer starten in die Saison

Miners freuen sich auf Zuschauerrückkehr: 2 G-Regel wird angewendet

In gut einer Woche beginnt für die Miners endlich wieder die neue Basketballsaison in der 1. Regionalliga-West mit einem Auswärtsspiel in Wulfen. Das erste Heimspiel folgt direkt eine Woche später am Samstag, 2. Oktober, gegen Recklinghausen. Und wie es aussieht, kann sich das neuformierte Team des Trainer-Duos Lars Wendt und Raffi Wilder in diesem Spiel endlich wieder auf die Unterstützung der ETB-Familie und Fans verlassen. Doch bevor es wirklich soweit ist, müssen die Verantwortlichen der Miners noch einige Vorbereitungen treffen und befinden sich dafür in engem Austausch mit dem Sport- und Gesundheitsamt der Stadt.

Aktuell befinden wir uns noch in Abstimmung zur Hallennutzung bzw. der möglichen Kapazität und der an die aktuellen Vorgaben angepasste Bestellung von Karten“, informiert Robert Hildebrandt, Geschäftsführer der ETB-Miners. „Daher können wir zum jetzigen Standpunkt leider noch nichts zu eventuellen Dauerkarten sagen, aber wir sind sehr optimistisch, dass wir in den kommenden Tagen dazu mehr sagen können.“

 Bei den Spielen wird die 2G-Regel angewandt

Sicher aber ist, dass die überwiegende Mehrheit der Spiele in der Halle „Am Hallo“ stattfinden wird. Genauso sicher ist, der Zutritt zu Halle ist nur mit dem Nachweis eines negativen Schnelltests (nicht älter als 48 Stunden), einem PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden), gilt für unter 16-Jährige (3G), einer vollständigen Impfung oder dem Nachweis einer Genesung (nicht älter als 6 Monate), für alle über 16-Jährigen (2G). gestattet. Sollte kein Nachweis vorliegen wird der Zutritt zur Halle durch den Ordnungsdienst verwehrt. An der Halle wird keine Möglichkeit für Schnelltests angeboten.

Ebenso wird es fest zugewiesene Sitzplätze geben, die zwingend eingehalten werden müssen. Es gilt das grundsätzliche Gebot zum Tragen einer medizinischen bzw. FFP-2 Maske ab dem Vorplatz der Sporthalle „Am Hallo“. Nach Einnahme des jeweiligen Sitzplatzes darf die Mund- und Nasenbedeckung abgenommen werden.

„Das 2G-Modell und auch die Maskenpflicht bieten uns die Perspektive, endlich wieder Zuschauer bei unseren Heimspielen begrüßen zu können“, begründet Dieter Homscheidt, 1. Vorsitzender der Miners, das Vorgehen. „Wir haben ganz strenge Regeln zur Auflage, die wir einhalten müssen. Ich bitte wirklich alle Zuschauer, sich an diese Vorgaben zu halten, um die Saison nicht zu gefährden.“

Sobald alle erforderlichen Informationen vorliegen, werden die Miners diese schnellstens bekannt geben.

 

Die Ticketpreise für die neue Saison werden wir folgt aussehen:

Erwachsene (ab 18 Jahren): 7 Euro

Vereinsmitglieder, Schüler, Studenten, Rentner, Menschen mit Behinderung: 5 Euro

Kinder & Jugendliche unter 16 Jahren: 1 Euro

Miners bekommen unerwartete Verstärkung

Marcel Koulibaly unterstützt den ETB auf der Shooting-Guard-Position

Unverhofft kommt dann doch häufiger als man denkt, zumindest ist das jetzt für die ETB-Miners der Fall gewesen. Denn der Essener Basketballregionalligist konnte sich ganz aktuell und vollkommen überraschend noch mit Marcel Koulibaly verstärken.

Koulibaly, der in erster Linie als hauptamtlicher Jugendkoordinator in der der Basketballabteilung beim ETB SW Essen angestellt ist, verspürte noch Lust, selbst aktiv zu spielen und meldete sich kurzerhand beim sportlichen Leiter der Miners, Raffi Wilder, zum Probetraining an.

Dort konnte der neue Jugendkoordinator das Trainerduo Lars Wendt und Raffi Wilder schnell von seinen Fähigkeiten überzeugen.

„Eigentlich hatten wir die Kaderplanung bereits abgeschlossen, aber Marcel hat jetzt einige Male mit uns trainiert und wir sind vollends überzeugt von ihm“, freut sich Raffi Wilder über die unerwartete Verstärkung. „Marcel ist top-fit und bringt viel und gutes Rüstzeug mit. Er ist nicht nur sehr erfahren, sondern verfügt über einen wirklich guten Schuss und verteidigt auf ausgesprochen hohem Niveau. Er wird uns auf jeden Fall noch mehr Stabilität und Tiefe verleihen können.“

Koulibaly ist 30 Jahre alt und wird die Miners insbesondere auf der Shooting-Guard-Position 2 verstärken. In den letzten Jahren spielte er bei scanplus Baskets Elchingen und in Ansbach ebenfalls in der ersten Regionalliga und kam dort auf einen Punkteschnitt von durchschnittlich 10 Punkten bei einer Dreierquote von 37 Prozent. In der Vorbereitung macht das komplette Team allmählich Fortschritte, hat aber laut Aussage des Trainergespanns noch viel Arbeit vor sich. Lars Wendt: „Das Jahr ohne Basketball merkt man insbesondere unseren älteren Spielern enorm an. Wir müssen im Training sehr dosiert arbeiten, um keine Verletzungen zu provozieren.“ 

Apropos Verletzung: Thomas Szewczyk hat es bereits erwischt und fällt mit einem Muskelfaserriss mindestens vier Wochen aus. Auch für Raffi Wilder ist die Situation ein wenig unbefriedigend. „Wir haben bis zum ersten Meisterschaftsspiel nicht mehr viel Zeit und müssen leider sehr geduldig arbeiten. Wir brauchen einfach noch Zeit, bis die Mechanismen greifen und wir wirklich guten Basketball spielen können. “Trotzdem würde sich Wilder natürlich auf einen guten Saisonstart freuen, hofft aber auf ein wenig Verständnis, wenn es gerade anfangs noch nicht ganz so rund läuft. „Spätestens zum Start der Rückrunde wird die Mannschaft aber so spielen können, was wir als Trainer dieses vorgeben“, prognostiziert der sportliche Leiter. Einen guten ersten Eindruck haben Fabian Richter und Sadiq Ajagbe hinterlassen können, die sich schnell in das Team integrieren haben und bereits ihre Qualitäten andeuten konnten.  

Die Saison in der 1. Regionalliga startet am 25. September beim BSV Münsterland Baskets Wulfen!

Das erste Heimspiel soll am 2. Oktober um 19:30 Uhr gegen Recklinghausen stattfinden.