Kategorie: Allgemein

Neuer Athletik-Coach: Marcel Winkelmann

Wir freuen uns riesig, Marcel Winkelmann als neuen Athletik-Coach bei den ETB Miners Essen begrüßen zu dürfen! Marcel bringt fast 20 Jahre Erfahrung als Kraft- und Athletiktrainer mit und gehört zu den gefragtesten Profis im Bereich Leistungs- und Reha-Training.

Als Athletik-Coach legt Marcel seinen Fokus auf die individuelle Entwicklung von Kraft, Schnellkraft und körperlicher Stabilität – sowohl für Profisportler als auch für ambitionierte Hobbysportler. Er kennt die Herausforderungen, die Verletzungen, Operationen oder körperliche Einschränkungen mit sich bringen, und arbeitet mit jedem Athleten daran, realistische Ziele zu erreichen, die zur persönlichen Lebenssituation passen.

Mehr zu seiner Arbeit und seinem Ansatz findest du direkt auf seiner Webseite:

winkelmann.coach

Bei den ETB Miners Essen sind wir stolz, dass wir mit Marcel einen Experten gewinnen konnten, der nicht nur fachlich top ist, sondern auch mit Leidenschaft und Ehrgeiz hinter seiner Arbeit steht. Seine Erfahrung wird unseren Spielern helfen, körperlich robuster zu werden und ihr volles Potenzial auf und abseits des Courts zu entfalten. Mit seiner Unterstützung wollen wir unsere sportliche Entwicklung weiter nach vorne bringen.

Herzlich willkommen im Team, Marcel!

Top-Duell im „Miners-Stollen“: Tabellenführer empfängt den Verfolger

Am kommenden Samstag, den 07.02.2026, kommt es in der Sporthalle Am Hallo zu einem echten Kracher in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. Am 20. Spieltag der laufenden Saison 2025/2026 empfangen die ETB Miners Essen die Gäste von LOK Bernau zum prestigeträchtigen Heimspiel.

Aktuelle Ausgangslage ETB Miners

Die ETB Miners gehen als aktueller Tabellenführer in diese Begegnung. Die Mannschaft von Headcoach Lars Wendt präsentierte sich zuletzt in glänzender Verfassung und festigte die Spitzenposition durch einen überzeugenden 63:84-Auswärtserfolg beim SC Rist Wedel am vergangenen Wochenende (31.01.2026). Mit diesem souveränen Sieg in der Fremde rehabilitierte sich das Team eindrucksvoll für die Heimniederlage gegen die Baskets Juniors zwei Wochen zuvor. Die Miners erzielen im Saisonschnitt starke 86,3 Punkte pro Partie und gehören damit zur absoluten Elite der Liga.

Ausgangslage des Gegners

Mit LOK Bernau reist der direkte Verfolger ins Ruhrgebiet. Die Brandenburger belegen aktuell den zweiten Tabellenplatz und unterstrichen ihre Ambitionen zuletzt ebenfalls deutlich. Am 18. Spieltag feierte das Team von Headcoach Dan Oppland einen 90:65-Sieg gegen RASTA Vechta II und konnte auch am letzten Spieltag gegen die Hertener Löwen doppelt punkten. Bernau stellt mit durchschnittlich 87,0 erzielten Punkten pro Spiel die statistisch stärkste Offensive der Nord-Staffel.

Spieler im Fokus (LOK Bernau)

Besonderes Augenmerk müssen die Miners auf folgende Akteure der Gäste legen:

Akim-Jamal Jonah: Der erfahrene Center und Kapitän ist der Anker im Spiel der Bernauer. Er überzeugt mit einer massiven Präsenz unter den Körben und steuert im Schnitt 11,9 Punkte sowie wichtige Rebounds bei.

Guy Artman Nahmias: Der spanische Guard ist ein zentraler Pfeiler im Spiel der Bernauer. Mit durchschnittlich 14,4 Punkten pro Spiel ist er einer der gefährlichsten Scorer der Gäste und zieht geschickt die Fäden im Aufbau.

Statistischer Kurzvergleich

Der Blick auf die Zahlen verspricht ein Duell auf Augenhöhe: Während Bernau in der Offensive mit 87,0 Punkten pro Spiel hauchdünn vor den Miners (86,3 Punkte) liegt, weist Essen mit einer Feldwurfquote von 44 % eine höhere Effizienz auf als die Gäste (43,1 %). Auch an der Freiwurflinie zeigen sich die Miners mit 76,4 % treffsicherer als Bernau (70,7 %). Besonders spannend wird das Duell unter den Brettern: Beide Teams gehören zu den reboundstärksten Mannschaften der Liga, wobei Bernau mit 42,9 Rebounds pro Partie nur minimal vor den Miners liegt, die sich beachtliche 42,6 Abpraller pro Spiel sichern.

Bedeutung des Spiels

In diesem Duell geht es um die Vormachtstellung im Norden. Als Tabellenerster empfangen die Miners den Tabellenzweiten. Die Essener gehen mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein in die Partie, nicht zuletzt wegen des Hinspiels: Am 18.10.2025 konnten die Miners bereits einen knappen 84:88-Auswärtssieg in Bernau bejubeln. Ein erneuter Erfolg würde den Vorsprung an der Spitze weiter ausbauen und ein klares Statement für die kommenden Playoffs setzen.

Stimmen zum Spiel

Headcoach Lars Wendt:

„Wir gehen in dieses Duell in der luxuriösen Position, dass wir selbst im Falle einer Niederlage weiterhin an der Tabellenspitze stehen würden. Entsprechend verspüren wir keinen zusätzlichen Druck und bereiten uns auf die Partie wie auf jedes andere reguläre Saisonspiel vor. Natürlich gilt es zunächst, unsere Blessuren bestmöglich aufzufangen. Wer am Samstag tatsächlich zu 100 % einsatzbereit sein wird, entscheidet sich kurzfristig. Das Hinspiel war bereits ein Duell mit enorm viel Feuer und zahlreichen Wendungen – und wir erwarten auch diesmal eine intensive Begegnung. Bernau ist eine hochtalentierte Mannschaft mit großer individueller Qualität, die einen aggressiven und leidenschaftlichen Basketball spielt. Für uns wird entscheidend sein, ihr Tempo zu kontrollieren und ihnen so wenig zweite Chancen wie möglich zu erlauben. Wir sind bereit für ein echtes Topspiel.“

Sportlicher Leiter Raphael Wilder:

„Wir spielen gegen eine wahnsinnig tief besetzte Mannschaft, die bis zur 12. Position jeden Spieler reinbringen kann und mit drei ausländischen Guards aufläuft. Bernau spricht zwar nicht direkt darüber, dass sie aufsteigen wollen, aber ich kann mir gut vorstellen, dass sie es dennoch tun möchten, denn sie haben, mit unter anderem der Halle und ALBA BERLINs Doppellizenzspielern im Rücken, alles, was man dazu benötigt. Richtig ungünstig ist, dass wir gerade jetzt nicht von Krankheiten und Verletzungen verschont geblieben sind, und so sieht auch die aktuelle Trainingswoche aus. Uns fehlen zwei Leistungsträger im Training und daher wissen wir nicht, wer am Wochenende spielen wird. Gleichzeitig bietet dies aber auch Chancen für die anderen Spieler, die so zeigen können, dass auch sie es können, und daher erwarte ich einen heißen Kampf, zu dem ich mir eigentlich nur wünsche, dass wir mehr oder weniger komplett sind, wenn auch nicht komplett gesund.“

Fazit

Es ist das absolute Gipfeltreffen der ProB Nord: Die beiden offensivstärksten Teams der Liga treffen aufeinander. Nach der dominanten Vorstellung in Wedel und dem Erfolg im Hinspiel brennen die Miners darauf, nun auch den direkten Verfolger vor heimischem Publikum in die Schranken zu weisen. Trotz der angespannten Personalsituation verspricht die Begegnung Intensität auf höchstem Niveau. Wer erstklassigen Basketball, physische Duelle unter den Brettern und pure Spannung erleben will, sollte sich dieses Duell am Hallo nicht entgehen lassen!

Hier geht es direkt zum Ticketshop! 



Metamedicum ist Silbersponsor der ETB Miners Essen

Die ETB Miners Essen, aktueller Tabellenführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord, freuen sich, mit Metamedicum einen neuen Silbersponsor im starken Partnernetzwerk begrüßen zu dürfen. Das Essener Facharztzentrum unterstützt den Basketballstandort Essen und setzt damit ein klares Zeichen für Engagement in der Region.

Metamedicum ist ein privatärztliches Facharzt- und Präventionszentrum in Essen-Bredeney. Mit modernster Diagnostik und medizinischer Expertise in den Bereichen Kardiologie, Radiologie und Gastroenterologie begleitet das Ärzteteam zahlreiche Patientinnen und Patienten auf ihrem Weg zu mehr Gesundheit und Lebensqualität.

Mit dem Sponsoring möchte Metamedicum den Sport in Essen weiter stärken und die positive Entwicklung der ETB Miners unterstützen. Im Gegenzug darf sich das Unternehmen über eine erhöhte Sichtbarkeit im Vereinsumfeld freuen.

Mehr Infos zum Miners Partner gibt es auf www.metamedicum.de

Wir freuen uns über die Zusammenarbeit



Auswärtsserie hält: ETB Miners überrollen den SC Rist Wedel

Die ETB Miners Essen bleiben in der Fremde eine Macht. Am 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord feierten die Schützlinge von Headcoach Lars Wendt einen souveränen 63:84-Erfolg beim SC Rist Wedel. Damit untermauern die Essener eindrucksvoll ihre Spitzenreiter-Position und bleiben auf fremdem Parkett weiterhin ungeschlagen.

Dominanz von der ersten Sekunde an

Dass die Miners mit einer klaren Mission in den Norden gereist waren, stellten sie bereits im ersten Viertel unter Beweis. Mit einer bärenstarken Defensive ließen sie den Gastgebern kaum Luft zum Atmen und legten mit einem 4:16 den Grundstein für den Erfolg.

Diese Dominanz zog sich konsequent durch den gesamten Spielverlauf, was vor allem an der Treffsicherheit aus der Distanz lag: Die Essener versenkten starke 14 von 34 Dreiern (41 %) und kontrollierten mit insgesamt 47 Rebounds die Bretter. Lediglich im letzten Viertel wurden die Miners etwas nachlässiger und ließen 19 Punkte zu, was den deutlichen Sieg jedoch zu keinem Zeitpunkt gefährdete.

Die Viertelstände (Heim : Gast):

  1. Viertel: 4:16
  2. Viertel: 26:42
  3. Viertel: 44:74
  4. Viertel: 63:84

Geschlossenheit als Erfolgsfaktor

Besonders erfreulich war die Verteilung der Last auf viele Schultern, wodurch alle Spieler wesentliche Spielanteile erhielten. Während US-Guard Quashawn Lane nach überstandener Krankheit mit 2 Punkten noch behutsam integriert wurde, sprangen seine Teamkollegen in die Bresche.

Leon Kalinic (14 Punkte), Niclas Sperber (13) und Marc Friederici (12) zeigten sich treffsicher. Ein besonderes Highlight gelang Jungstar Simon Rentz, der von der Freiwurflinie seinen ersten Punkt in der ProB markierte. Die Defense war erneut der entscheidende Schlüssel: Das Kollektiv schaltete die Wedeler Punktegaranten wie Camron Rosebush effektiv aus.

Stimmen zum Spiel

Headcoach Lars Wendt:

„Glückwunsch an die Mannschaft zu dieser großartigen Reaktion auf die vorangegangene Niederlage. Unsere Defensive war über 40 Minuten hellwach und hat den Grundstein für diesen Sieg gelegt. Jetzt freuen wir uns auf das absolute Topspiel gegen Bernau, bei dem wir den ersten Platz festigen wollen.“

Der sportliche Leiter Raphael Wilder:

„Eine souveräne Leistung in Wedel, nach der Niederlage und einer schwierigen Trainingswoche mit Verletzten und Krankheitsfällen. Gerade jetzt in den entscheidenden vier Wochen sind wir leider nicht verschont geblieben, aber die Mannschaft hat auch das mit Bravour gemeistert. Im ersten Viertel wurden die Weichen gestellt und im zweiten Viertel entwickelte sich das Ganze zu einem Spiel fast auf Augenhöhe. Nach der Halbzeit konnte die Mannschaft das Spiel dann aufgrund einer herausragenden Defensivleistung klar für sich entscheiden. Somit waren die letzten zehn Minuten nicht mehr wirklich ausschlaggebend für irgendetwas – außer, das Spiel gesund zu Ende zu bringen. Das ist allerdings nicht ganz gelungen, denn Marc hat sich am Fuß verletzt. Wir werden heute sehen, wie schwer die Verletzung ist und ob und wie lange er eventuell ausfällt. Ab jetzt liegt die Konzentration auf dem nächsten sehr schweren Spiel und wir hoffen, dass krankheits- und verletzungstechnisch nichts mehr passiert. Q konnte man im letzten Spiel anmerken, wie sehr ihn die 1,5 Wochen, in denen er nicht trainieren konnte, mitgenommen haben. Dennoch hat er, auch wenn man es in den Statistiken nicht direkt sieht, seinen Teil zum Spiel beigetragen. Demnach liegt der Fokus jetzt darauf, ein gesundes Team gegen Bernau auf dem Court zu haben.“

Showdown am Hallo: Das Topspiel gegen LOK Bernau steht an!

Trotz des Sieges bleibt es an der Tabellenspitze spannend, denn Verfolger LOK Bernau bleibt den Essenern dicht auf den Fersen. Am 7. Februar kommt es nun zum ultimativen Gipfeltreffen in der heimischen Festung:

Gegner: LOK Bernau
Ort: Sporthalle Am Hallo, Essen
Datum: 07.02.2026
Tip-Off: 19:30 Uhr

Wir brauchen eure lautstarke Unterstützung, um die Tabellenführung im direkten Duell zu verteidigen!

Tickets für das Topspiel gibt es hier:

https://minersruhr.reservix.de/events

Foto: Marcel Rotzoll



ETB Miners Essen begrüßen Sport Auto Plus als neuen Partner

Die ETB Miners Essen freuen sich sehr, mit Sport Auto Plus einen neuen starken Partner an ihrer Seite begrüßen zu dürfen. Die Zusammenarbeit ist ein weiterer wichtiger Schritt, um den Basketballstandort Essen nachhaltig zu stärken und gemeinsam nach vorne zu gehen.

Sport Auto Plus bietet Auto-Abos speziell für das Sport- und Vereinsumfeld an und legt dabei den Fokus darauf, Vereinen, Unternehmen und Organisationen Mobilität bereitzustellen, die sich flexibel und wirtschaftlich an sportlichen Abläufen und Vereinsstrukturen orientiert.
Das Konzept von Sport Auto Plus kombiniert transparente monatliche Raten, flexible Laufzeiten und eine vollständige Rundum-Betreuung. Versicherung, Steuer, Wartung und Service sind bereits in der monatlichen Rate enthalten – einzig das Tanken übernimmt der Nutzer selbst. So profitieren Vereine, Unternehmen und Organisationen von planbarer, unkomplizierter und transparenter Mobilität. Die Fahrzeuge lassen sich exakt dort einsetzen, wo sie im sportlichen Vereinsbetrieb gebraucht werden – effizient, flexibel und optimal an die individuellen Anforderungen angepasst.

Unsere Fans und Partner können sich auf der Webseite von Sport Auto Plus einen umfassenden Überblick über das Angebot verschaffen. Dort finden sich alle Informationen zu den Leistungen, aktuellen Fahrzeugen und Kontaktmöglichkeiten.

hr Informationen gibt es direkt unter:

Revanche im Norden: Tabellenführer ETB Miners Essen gastiert beim SC Rist Wedel

Für die ETB Miners steht am kommenden Sonntag, den 01.02.2026, eine der weitesten Auswärtsfahrten der Saison auf dem Programm. Am 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord treten die Essener beim SC Rist Wedel an. Tip-off in der Sporthalle am Steinberg ist um 17:00 Uhr.

Die aktuelle Ausgangslage: ETB Miners Essen

Die ETB Miners reisen als Spitzenreiter der ProB Nord nach Schleswig-Holstein. Mit einer Bilanz von 15 Siegen und 3 Niederlagen führen die Miners das Klassement mit 30 Punkten an. Zuletzt gab es jedoch einen Dämpfer: Am vergangenen 18. Spieltag unterlag das Team in heimischer Halle den Baskets Juniors TSG Westerstede mit 74:95. Trotz dieser Niederlage bleibt die Mannschaft das Maß der Dinge in der Nord-Staffel, muss nun aber beweisen, dass sie auswärts wieder in die Erfolgsspur zurückfinden kann.

Der Gegner: SC Rist Wedel

Der SC Rist Wedel befindet sich aktuell im dicht gestaffelten Mittelfeld der Tabelle. Mit 8 Siegen und 9 Niederlagen belegt Wedel derzeit den 9. Tabellenplatz. Die Mannschaft von Headcoach Hamed Attarbashi gilt als heimstark und extrem gefährlich für die Top-Teams der Liga – das bekamen die Miners bereits im Hinspiel zu spüren, als Wedel die Punkte aus Essen entführen konnte.

Spieler im Fokus (SC Rist Wedel)

Besondere Aufmerksamkeit muss die Miners-Defensive auf folgende Akteure richten:

Lincoln Rosebush: Der 2,08 m große Kanadier ist einer der Eckpfeiler im Spiel der Gastgeber. Im Hinspiel in Essen avancierte er mit 20 Punkten und 8 Rebounds zum Matchwinner.

Niklas Krause: Der Point Guard lenkt das Spiel der Risters und glänzte im ersten Duell gegen die Miners mit 6 Assists und einer starken Spielübersicht.

Statistischer Kurzvergleich

Tabellenplatz: ETB Miners (1) | SC Rist Wedel (9)

Punkteverhältnis: ETB Miners 1556:1362 (+194) | SC Rist Wedel 1275:1282 (-7)

Hinspielergebnis: 81:93 (Sieg für SC Rist Wedel)

Bedeutung des Spiels

Für die Miners ist die Partie von doppelter Bedeutung: Zum einen geht es darum, den knappen Vorsprung auf den Tabellenzweiten LOK BERNAU zu verteidigen und die Spitzenposition zu festigen. Zum anderen brennt das Team auf Wiedergutmachung für die Hinspielniederlage, die eine von nur drei Saisonniederlagen markierte.

Stimmen zum Spiel

Lars Wendt (Headcoach ETB Miners):

„Gegen Wedel haben wir bereits das Hinspiel verloren. Diese Mannschaft ist in der Lage, jedes Team in dieser Liga zu schlagen – was sie zuletzt im Auswärtsspiel bei Itzehoe erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Angeführt von mehreren sehr erfahrenen Spielern, verbindet Wedel Routine mit talentierten jungen Spielern und bringt dadurch viel Energie aufs Feld. Sie spielen wie gewohnt sehr physisch und sind zudem hervorragend gecoacht. Das macht die Partie zu einem der schwersten Auswärtsspiele der Saison. Wir wollen dennoch versuchen, unsere Auswärtsserie fortzusetzen und ungeschlagen zu bleiben. Unter den aktuellen Voraussetzungen – mit Verletzungen und krankheitsbedingten Ausfällen – wird das allerdings eine sehr große Herausforderung.“

Raphael Wilder (Sportlicher Leiter ETB Miners):

„Wir spielen gegen eine Mannschaft, die eigentlich zu Unrecht dort unten steht. Rist Wedel hat eine sehr gute Mannschaft mit einem überragenden deutschen Spieler, nämlich Niklas Krause. Neben Rosebush und Janne Müller gibt es einige Spieler, die um die zehn Punkte scoren können, wodurch das Team insgesamt sehr ausgeglichen ist. Bis auf die Spiele gegen uns und Itzehoe hat Rist Wedel keine besonders hohen Dreierquoten, dafür sind sie aber das beste Offensivrebound-Team der gesamten Liga mit durchschnittlich etwa 17 Offensiv-Rebounds. Da sie gerne pressen und sehr aggressiv sowie physisch spielen, wird es – wie Lars schon sagt – ein echtes Stück Arbeit für uns. Herausfordernd für uns ist, dass wir zwar bisher verletzungsfrei und ohne größere Krankheiten durch die Saison gekommen sind, nun aber seit letzter Woche drei Spieler haben, bei denen wir noch gar nicht genau wissen, wie es weitergeht und ob sie spielen können. Wir hoffen natürlich, dass Quashawn spielen kann, aber er war lange krank und konnte bislang noch nicht wirklich trainieren. Daher werden auch dieses Mal die anderen Spieler in die Bresche springen müssen – und hoffentlich besser spielen, denn wir wollen nicht zweimal hintereinander verlieren und erst recht nicht zum zweiten Mal gegen dasselbe Team.“

Fazit: Spannung garantiert

Fans können sich auf ein hochintensives Duell freuen. Während die Miners ihre Tabellenführung behaupten wollen, kämpft Wedel um den Anschluss an die Playoff-Plätze. Da Wedel das Hinspiel für sich entscheiden konnte, ist für reichlich Brisanz gesorgt – die Miners werden trotz personeller Sorgen alles daran setzen, die Punkte dieses Mal mit nach Essen zu nehmen.

Tickets für das nächste Heimspiel der Miners im Rahmen des Allbau Gameyday gegen Lok Bernau am 07.02.2026 gibt es hier.

Foto: Marcel Rotzoll

ALLBAU GAMEDAY – AM 07.02.26 ALLE IN DIE HALLE

Am Samstag, den 07.02.2026, steht für die ETB Miners Essen eines der wichtigsten Spiele der Saison an. Um 19:30 Uhr empfangen die Miners Lok Bernau in der Sporthalle am Hallo. Das Topspiel wird präsentiert von Allbau.

Im direkten Duell der Spitzenteams geht es um die beste Ausgangsposition für die anstehenden Playoffs – Platz 1. Entsprechend groß ist die Bedeutung dieser Partie für den weiteren Saisonverlauf.

Neben der sportlichen Qualität auf dem Feld wird an diesem Abend vor allem eines entscheidend sein: eine volle und lautstarke Halle. Mannschaft und Geschäftsführung sind sich einig, dass der Heimvorteil ein Schlüssel zum Erfolg sein kann. Jeder Fan auf den Rängen macht den Unterschied.

Der klare Appell lautet daher: Kommt in die Halle und bringt mindestens zwei weitere Personen mit – egal ob Freunde, Familie oder Bekannte. Gemeinsam soll die Sporthalle am Hallo zu einem echten Faktor werden und das Team über 40 Minuten nach vorne treiben.

Tickets sind online erhältlich unter:

https://minersruhr.reservix.de/events

Lasst uns gemeinsam zeigen, was Heimvorteil in Essen bedeutet. Eine volle Halle. Eine laute Halle. Unterstützung von der ersten bis zur letzten Minute.



Upgrade für die Miners: NINECON wird neuer Partner!

Die ETB Miners Essen begrüßen einen neuen starken Partner in ihrem Sponsoren-Netzwerk:

Die Essener Boutique-Beratung NINECON unterstützt die Miners ab sofort im strategischen Marketing auf ihrem Weg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB.

NINECON steht für neurostrategisches Marketing und Organisationsentwicklung. Inhaber Nikolaus Neuhaus arbeitet mit neurowissenschaftlichen Erkenntnissen, um Unternehmen beim gezielten Aufbau von Marken sowie bei der Optimierung von Strukturen zu unterstützen. Dabei verbindet NINECON strategische Klarheit mit emotionaler Wirkung und schafft so einen echten Mehrwert für die Partnerschaft mit den Miners.

Durch die neue Partnerschaft wird die Brand- und Marketing-Expertise der Miners gezielt gestärkt und weiter ausgebaut.

Die Geschäftsführung der ETB Miners Essen und alle Beteiligten freuen sich sehr über die Zusammenarbeit und blicken einer gemeinsamen Zukunft voller sportlicher Erfolge sowie besonderer menschlicher Momente entgegen.

Mehr über NINECON erfahren: www.ninecon.de

Herzlich willkommen in der Miners Family, NINECON!



Miners unterliegen starken Westerstede Am Hallo

Der Tabellenführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord, die ETB Miners Essen, musste am 18. Spieltag einen Dämpfer hinnehmen. In der heimischen Sporthalle „Am Hallo“ unterlagen die Miners den Baskets Juniors aus Westerstede mit 74:95. Trotz der Niederlage behauptet das Team von Lars Wendt mit einer Bilanz von 15-3 Siegen weiterhin den ersten Tabellenplatz.

Spielzusammenfassung

Gegen extrem spielstarke Gäste aus Niedersachsen fanden die Miners vor allem in der ersten Halbzeit keinen Zugriff. Der Ausfall von Quashawn Lane („Q“) machte sich im Spielaufbau bemerkbar und zwang die Essener zu Umstellungen. Westerstede nutzte die Unkonzentriertheiten der Hausherren konsequent aus und erarbeitete sich bereits früh einen entscheidenden Vorsprung.

Spielverlauf

  1. Halbzeit: Die Miners starteten fahrig. 20 Ballverluste (Turnover) im gesamten Spiel, ein Großteil davon in der ersten Hälfte, brachten Essen früh in Bedrängnis. Westerstede agierte taktisch diszipliniert und bestrafte die Fehler in der Transition.
  2. Halbzeit: Zwar steigerte sich die Mannschaft in puncto Konzentration, doch die Hypothek aus der ersten Halbzeit war zu groß. Ein kollektives Tief von der Dreierlinie (0/17 bei vier Leistungsträgern) und lediglich 11 Assists verhinderten eine erfolgreiche Aufholjagd. Zudem führten zahlreiche Offensivrebounds der Gäste immer wieder zu zweiten Chancen.

Entscheidende Phase

Mitte des vierten Viertels keimte noch einmal Hoffnung auf, doch die Miners verloren Schlüsselspieler der Gäste wie Alan Boger (15 Punkte in 17 Minuten) aus den Augen. Die mangelnde Treffsicherheit aus der Distanz und die Überlegenheit der Gäste bei den Rebounds besiegelten die Heimniederlage.

Wichtigste Zahlen

Endergebnis: 74:95

Turnover/Assists: 20 Ballverluste bei nur 11 Assists.

Dreierquote: Kritische 0/17-Quote bei vier Haupt-Distanzschützen.

Tabellensituation: Essen bleibt mit 15 Siegen Spitzenreiter der ProB Nord.

Statements vom Coach und der sportlichen Leitung

Headcoach Lars Wendt:

„Leider verlieren wir auch in dieser Höhe verdient gegen Westerstede, die – wie bereits prognostiziert – zu den besten Teams der ProB gehören. Der Ausfall von Q wiegt bei uns natürlich schwer und hat deutlich gezeigt, dass wir keine Überfliegermannschaft sind, sondern uns den ersten Tabellenplatz hart erarbeitet haben. Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir uns durch viele kopflose Ballverluste selbst in große Schwierigkeiten gebracht und Westerstede in die Lage versetzt, einen hohen Vorsprung herauszuspielen. In der zweiten Halbzeit agierten wir zwar konzentrierter und reduzierten die Ballverluste, dennoch gelang es uns nicht mehr, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Grund dafür waren unter anderem die zahlreichen Offensivrebounds der Gäste, die immer wieder zu zweiten Chancen führten und konsequent genutzt wurden. Nichtsdestotrotz bleiben wir weiterhin Tabellenführer. Wir werden das Spiel wie immer gründlich analysieren und den Fokus dann auf das kommende Auswärtsspiel richten. Am nächsten Sonntag fahren wir nach Wedel, mit dem klaren Ziel, die Hinspielniederlage auszubügeln. Ein großes Dankeschön geht an alle Zuschauerinnen und Zuschauer, die uns gestern zahlreich und lautstark unterstützt haben.“

Raphael Wilder (Sportlicher Leiter):

„Herzlichen Glückwunsch an Westerstede zu diesem auch in der Höhe verdienten Sieg. Einfach nur zu sagen, dass uns Q gefehlt hat, ist mir einfach zu wenig. Es war einfach kein guter Tag von uns, denn wir machen mal wieder 20 Turnover, spielen hauptsächlich in der 1. Halbzeit kopflos, während dann jeder in der zweiten Hälfte versuchte, ebenfalls kopflos wieder etwas geradezustellen. Spieler wie Alan Boger haben wir komplett aus den Augen verloren und so konnte er uns in 17 Minuten 15 Punkte einschenken. Dazu kommt, dass wir nur 11 Assists im Vergleich zu 20 Turnover hatten und 4 unserer Spieler, die sonst ihre Dreier treffen, 0/17 Dreier verwandeln. Wenn all das passiert und unser Aufbauspieler fehlt, war erkennbar, dass wir diese Lücken so einfach nicht schließen können. Ich habe von Beginn an immer gesagt, dass wir nicht diese Mannschaft sind, die alle in uns sehen. Wir sind gut, aber wir benötigen jeden Spieler im Team, um diese vorangegangenen Leistungen zu erbringen. Es war ein rabenschwarzer Tag, den wir so einfach akzeptieren und respektieren müssen und wir schauen weiter nach vorne auf die drei nächsten schweren Spiele, in denen wir als Tabellenführer alles für uns entscheiden können, denn wir haben es selbst in der Hand. Als nächstes geht es nach Wedel, wo wir natürlich nicht verlieren wollen und dann kümmern wir uns um die Vorbereitung auf Bernau und Itzehoe, wo wir auf den 2. und 3. Platz treffen und ein schweres Programm vor uns haben.“

Ausblick

Nach der Analyse dieser Partie richtet sich der Fokus auf die Wiedergutmachung. Am kommenden Sonntag reisen die Miners zum SC Rist Wedel, bevor die wegweisenden Duelle gegen LOK BERNAU und die Itzehoe Eagles anstehen.
Das nächste Heimspiel der ETB Miners Essen findet am 07.02.26 um 19:30 in der Sporthalle Am Hallo statt. Tickets dafür bekommt ihr hier!

Foto: André Steinberg



Heimspiel-Auftakt 2026: Miners empfangen „Top-Mannschaft“ aus Westerstede

Nach einer erfolgreichen Serie von drei Auswärtsspielen in Folge kehren die ETB Miners Essen am kommenden Samstag, den 24.01.2026, zurück in die Sporthalle „Am Hallo“. Am 18. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord empfängt der Tabellenführer die Baskets Juniors TSG Westerstede. Tip-off der Begegnung ist um 19:30 Uhr.

Aktuelle Ausgangslage ETB Miners

Die ETB Miners führen das Klassement der ProB Nord weiterhin souverän mit einer Bilanz von 15 Siegen und 2 Niederlagen (30 Punkte) an. Dass die Tabellenführung so deutlich ausfällt, verdanken die Essener vor allem ihrer makellosen Auswärtsform – zuletzt unterstrichen durch einen deutlichen 107:78-Erfolg bei den Dragons Rhöndorf. Vor heimischer Kulisse mussten die Miners in dieser Saison jedoch bereits zwei Niederlagen hinnehmen. Das Team ist daher gewarnt, die Aufgabe hochkonzentriert anzugehen, um die Siegesserie auch zu Hause fortzusetzen.

Ausgangslage des Gegners

Die Baskets Juniors TSG Westerstede belegen aktuell mit 16 Punkten den 7. Tabellenplatz (Bilanz 8:8). Dass dieser Platz die tatsächliche Stärke nur bedingt widerspiegelt, zeigt die Statistik: Westerstede hat ein Spiel weniger absolviert als die Konkurrenz und reist mit dem Schwung eines 100:79-Sieges gegen Schwelm an. Als Farmteam der EWE Baskets Oldenburg hängen ihre Auftritte stark von der personellen Verfügbarkeit ihrer Doppellizenzspieler ab.

Spieler im Fokus: Westerstedes „Viergestirn“

Die Gäste verfügen über eine außergewöhnliche individuelle Qualität, die sich auf vier Hauptakteure konzentriert, die im Schnitt 65 der insgesamt 85 Westersteder Punkte erzielen:

Jon’il Fugett: Der US-Amerikaner ist aktuell der Topscorer der Liga. Nachdem er im Hinspiel verletzungsbedingt fehlte, wird er nun als Dreh- und Angelpunkt zurückerwartet.

Beni Fungula: Der physisch starke Importspieler sorgt für enorme Präsenz unter den Körben.

Colin Schröder: Der Doppellizenzspieler steuert knapp 12 Punkte pro Partie bei und bringt Erstliga-Erfahrung mit.

Alan Boger: Ein erfahrener Akteur und gefährlicher Distanzschütze („Crazy Shooter“).

Statistischer Vergleich und Bedeutung

Tabellarisch trennen beide Teams zwar sieben Plätze, doch leistungsmäßig begegnen sie sich auf Augenhöhe. Während Essen mit 1.482 erzielten Punkten die gefährlichste Offensive stellt, agiert Westerstede als eines der stärksten Fastbreak-Teams der Liga und ist defensiv besonders bei den Steals brandgefährlich. Das Hinspiel im November konnten die Miners erst in der Schlussphase knapp mit 84:78 für sich entscheiden. Für Essen geht es darum, den Vorsprung auf die Verfolger Bernau und Itzehoe (je 24 Punkte) auszubauen.

Statement vom sportlichen Leiter Raphael Wilder:

„Das erste Spiel von vier schweren Spielen, die auf uns zukommen, findet gegen Westerstede statt. Eine Mannschaft, die ich als eine der Top-Mannschaften einschätze, wenn sie komplett sind. Bisher waren sie aber nicht immer komplett, weil ihr Amerikaner Fugett in der Bundesliga ausgeholfen hat und gegen uns zum Beispiel beim Hinspiel verletzt war. Damals hatten wir schon unsere Schwierigkeiten, das Spiel zu gewinnen. Das Team ist mit Fugett, der übrigens Topscorer der Liga ist und wirklich ein überragender Spieler ist, und dem anderen Importspieler Fungula top besetzt. Aber auch Colin Schröder, der knapp 12 Punkte pro Spiel macht und in der Bundesliga aushilft, sowie Alan Boger, der ein wahnsinnig erfahrener Spieler und crazy Shooter ist, sind Spieler, die zu den vier Akteuren zählen, die 65 von 85 durchschnittlichen Westersteder Punkten machen. Aufgrund der jungen Spieler ist Westerstede ein sehr, sehr starkes Fastbreak-Team, aber auch defensiv und bei den Steals top unterwegs. Ich sehe daher ein ganz, ganz schweres Spiel auf uns zukommen, wenn nicht sogar das schwerste der Saison, wenn sie komplett sind – wovon ich aber dieses Mal ausgehe. Deshalb bereiten wir die Mannschaft so gut es geht darauf vor.“

Statement von Headcoach Lars Wendt:

„Statistisch gesehen ist Westerstede das sechstbeste Team der gesamten ProB. Der aktuelle Tabellenplatz spiegelt ihr tatsächliches Leistungsvermögen daher nur bedingt wider. Dieser kommt vor allem dadurch zustande, dass sie als zweite Mannschaft häufig nicht in Bestbesetzung antreten. Wir hatten zuletzt mit einigen Blessuren zu kämpfen. Ob wir am Samstag komplett sind, wird sich noch zeigen. Umso mehr freuen wir uns darauf, wieder vor heimischer Kulisse zu spielen und unsere aktuelle Siegesserie fortzusetzen. Kommt also alle am Samstag in die Halle – wir freuen uns auf euch!“

Fazit

Die Fans am Hallo dürfen sich auf ein echtes Top-Duell freuen. Wenn der Tabellenführer auf eine voraussichtlich komplette Westersteder Mannschaft trifft, ist Hochspannung garantiert. Die Miners werden ihre beste defensive Leistung sowie die volle Unterstützung von den Rängen benötigen, um die Punkte im Ruhrgebiet zu behalten und den Heimvorteil erfolgreich zu nutzen.

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Foto: André Steinberg

107 Punkte im DragonDome: ETB Miners überrollen die Dragons Rhöndorf

Die ETB Miners Essen haben am 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord ein offensives Feuerwerk abgebrannt. Beim Auswärtsspiel gegen die Dragons Rhöndorf feierte das Team von Headcoach Lars Wendt einen souveränen 78:107-Sieg und festigt damit eindrucksvoll die Tabellenführung.

Spielzusammenfassung

In einer einseitigen Partie ließen die Miners im DragonDome keine Zweifel an ihrer Stärke aufkommen. Vor 1.500 Zuschauern zeigten sich die Essener defensiv stabil und offensiv gnadenlos effektiv. Bereits zur Halbzeit (38:53) war die Weichenstellung erfolgt. Am Ende stand ein hochverdienter 78:107-Auswärtssieg auf der Anzeigetafel.

Spielverlauf

  1. Viertel (16:23): Nach einem kurzen 6:0-Start der Dragons antworteten die Miners postwendend mit einem 14:0-Lauf und rissen die Spielkontrolle an sich.
  2. Viertel (22:30): Essen erhöhte den Druck und baute die Führung durch konsequente Abschlüsse bis zur Pause auf 15 Punkte aus.
  3. Viertel (24:25): Ein ausgeglichener Abschnitt, in dem die Miners den Vorsprung souverän verwalteten und auf jede Aktion der Hausherren eine Antwort hatten.
  4. Viertel (16:29): Im Schlussviertel knackten die Miners die 100-Punkte-Marke und zeigten den Gastgebern in eigener Halle deutlich die Grenzen auf.

Entscheidende Phase

Der 14:0-Run im ersten Viertel war der psychologische Knackpunkt der Partie. Zudem dominierten die Miners das Rebound-Duell mit 54:35 und bestraften die Ballverluste der Rhöndorfer konsequent durch schnelles Umschaltspiel. Besonders die Arbeit am offensiven Brett sicherte den Essenern immer wieder zweite Chancen.

Wichtigste Statistiken

Endergebnis: 78:107 (Halbzeit 38:53)

Rebounds: 35:54 (Deutliche Überlegenheit der ETB Miners)

Top-Performer ETB Miners (Punkte):

Kalinic: 20 Punkte

Lane: 17 Punkte

Paulo: 16 Punkte

(Insgesamt punkteten sechs Essener Spieler zweistellig)

Top-Performer Dragons Rhöndorf (Punkte):

Harris-Dyson: 15 Punkte

Mejias: 14 Punkte

Sadikovic: 13 Punkte

Statement von Headcoach Lars Wendt:

„Abgesehen von den Anfangsminuten und einigen Phasen im zweiten und dritten Viertel haben wir eine sehr konzentrierte Leistung gezeigt und am Ende auch in der Höhe verdient gewonnen. Es war ein Tag, an dem wir jedem Einsatzzeit geben konnten – das spiegelt sich auch in der Punkteverteilung wider, mit sechs Spielern, die zweistellig gepunktet haben. Insgesamt haben wir extrem gut am offensiven Brett gearbeitet, uns viele Offensiv-Rebounds gesichert und dadurch immer wieder zweite Chancen kreiert. Jetzt freuen wir uns endlich wieder auf ein Heimspiel und die Jungs haben es mehr als verdient, dass die Halle wieder voll wird.“

Statement vom Sportlichen Leiter Raphael Wilder:

„Es war ein sehr deutlicher und überzeugender Sieg, vor allem dank eines richtig guten ersten Viertels. Im zweiten und dritten Viertel war unsere Defense einfach nicht ganz so toll. Besonders im dritten Abschnitt haben wir viel durchgewechselt, wodurch einige Spieler etwas aus dem Rhythmus gekommen sind. Das war in dem Moment aber zweitrangig, denn am Ende zählt das Gesamtergebnis – und das war mehr als deutlich. Sehr positiv war, dass alle Spieler Einsatzzeit bekommen haben. Einziger Wermutstropfen: Jonathan ist im Training umgeknickt und hat klar unter Schmerzen gespielt. Deshalb haben wir seine Spielanteile bewusst reduziert. Wir hoffen natürlich, dass sich das schnell wieder in die richtige Richtung entwickelt und er bald komplett schmerzfrei ist. Umso dankbarer sind wir, mit der Manufaktur und der Arbeit von Christian Müller unsere Spieler in sehr guten und sicheren Händen zu wissen. Jetzt liegt ein aus meiner Sicht schweres Heimspiel vor uns. Darauf werden wir uns intensiv vorbereiten. Wir freuen uns auf diese Aufgabe und hoffen vor allem, dass wir gesund bleiben.“

Ausblick

Mit diesem Erfolg untermauern die ETB Miners ihre Ambitionen in der ProB Nord. Das Team kehrt als souveräner Spitzenreiter zurück nach Essen und freut sich nach der Auswärtsserie auf das kommende Heimspiel in der Sporthalle „Am Hallo“, um die Tabellenführung vor den eigenen Fans weiter zu festigen.

Tickets für das nächste Heimspiel am 24.1.26 um 19:30 Uhr in der Sporthalle Am Hallo gibt es hier!

Foto: André Steinberg



Drittes Auswärtsspiel in Folge: ETB Miners Essen bei den Dragons Rhöndorf

Am Samstag, 17. Januar 2026, treten die ETB Miners Essen am 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord auswärts bei den Dragons Rhöndorf an. Gespielt wird im DragonDome in Bad Honnef, Tip-off ist um 19:00 Uhr.

Aktuelle Ausgangslage ETB Miners Essen

Die ETB Miners gehen als Tabellenführer der ProB Nord in die Partie. Nach 16 absolvierten Spielen stehen 14 Siege und 2 Niederlagen sowie 28 Punkte zu Buche. Am vergangenen Spieltag bestätigten die Essener ihre starke Form mit einem 87:70-Auswärtssieg bei den EN Baskets Schwelm. Die Begegnung in Rhöndorf ist bereits das dritte Auswärtsspiel in Folge für die Miners. Erst am 24. Januar 2026 kehrt das Team wieder in die heimische Sporthalle am Hallo zurück.

Ausgangslage des Gegners

Die Dragons Rhöndorf belegen vor dem 17. Spieltag mit 7 Siegen und 9 Niederlagen den 10. Tabellenplatz in der ProB Nord. Zuletzt mussten sie eine deutliche 76:100-Niederlage bei den Iserlohn Kangaroos hinnehmen. Die Drachen verfügen über mehrere Akteure, die das Spiel prägen können und im Fokus der Miners-Defensive stehen dürften:
Juhwan Harris-Dyson ist der Topscorer der Dragons mit 15,4 Punkten pro Spiel, dazu 7 Rebounds und 1,5 Assists. Aber auch Spieler wie Jorge Mejias Sanchez aus Spanien oder Kenan Reinhart sind wichtige Bausteine im Drachenensemble.

Statement von Headcoach Lars Wendt:
„Wir bestreiten in Rhöndorf das letzte unserer drei Auswärtsspiele in Folge. Dort treffen wir auf einen Gegner, den wir im Hinspiel mit einer überragenden Leistung und der höchsten Punktedifferenz der bisherigen Saison besiegt haben. Genau darüber haben wir auch klar mit der Mannschaft gesprochen: Dieses Spiel gehört der Vergangenheit an und darf keinerlei Einfluss auf unsere Herangehensweise haben. Wir gehen mit keinem Gedanken an das Hinspiel in diese Partie und unterschätzen Rhöndorf in keiner Weise. Rhöndorf verfügt weiterhin über viel Qualität. Vor allem auf den Guard-Positionen sind sie sehr stark besetzt. Wie es für eine junge Mannschaft typisch ist, treten sie zu Hause deutlich stärker auf als in Auswärtsspielen. Es wird ein harter Kampf, auf den wir uns intensiv vorbereiten. Unser Ziel ist es, auswärts weiterhin ungeschlagen zu bleiben.“

Statement vom sportlichen Leiter Raphael Wilder:
„Rhöndorf hat Ups und Downs in ihrem Spiel. Letzte Woche sind sie gegen Iserlohn unter die Räder gekommen, was aber nicht verwunderlich ist, da ihr amerikanischer Topscorer Juhwan Harris-Dyson nicht gespielt hat. Ich gehe jedoch davon aus, dass er gegen uns wieder auflaufen wird. Damit haben sie nicht nur ihren Topscorer zurück, sondern auch Spieler wie Sadikovic, Rheinhart oder den Spanier Mejias Sanchez im Kader, die offensivstark spielen können. Das Team von Max Becker weist insgesamt gute Werte im Bereich der Zweier auf und ist durch seine Blockshot-Werte auch als sehr athletisch einzustufen. Wir sind uns der schweren Aufgabe bewusst, auf eine junge Mannschaft zu treffen, die zudem mit zwei erfahrenen Spielern agiert und kämpfen wird. Wir bereiten uns weiterhin intensiv auf jedes Team vor und wollen auch dieses Auswärtsspiel gewinnen.“

Für die ETB Miners Essen geht es darum, die intensive Auswärtsserie erfolgreich abzuschließen und die Tabellenführung weiter zu behaupten. Die Dragons Rhöndorf werden vor heimischem Publikum alles daransetzen, dem Spitzenreiter einen harten Kampf zu liefern, ehe es dann am 24.01.2026 endlich wieder in Essen zur Sache geht.

Tickets für das nächste Heimspiel der Miners gibt es hier!


Foto: Marcel Rotzoll

ETB Miners Essen setzen sich auswärts bei den EN Baskets Schwelm durch – 70:87

Die ETB Miners Essen bleiben auch am 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord in der Fremde ungeschlagen. Beim Auswärtsspiel gegen die EN Baskets Schwelm überzeugten die Miners vor allem mit einer starken Defensivleistung über weite Strecken der Partie und setzten sich am Ende verdient mit 70:87 durch.

Starting Five:

EN Baskets Schwelm: Stoll, Petterson, Knörig, Noba, Zajac

ETB Miners Essen: Sperber, Almstedt, Lane, Paulo, Friederici

  1. Viertel

Niclas Sperber zeigt sich früh treffsicher von außen, auch Jonathan Almstedt bringt sich offensiv gut ein. Nach 6:40 Minuten gehen die Miners erstmals mit 18:19 in Führung. Gabriel Jung sorgt mit viel Einsatz zum Korb für ein erfolgreiches And-One und das 18:22. Essen startet mit einer Dreierquote von 80 Prozent und bleibt zudem von der Freiwurflinie makellos (5/5). Dennoch gehen die Gastgeber mit einer knappen 27:25-Führung in die erste Viertelpause.

  1. Viertel:

Die Miners erarbeiten sich ihre Punkte nun vermehrt an der Freiwurflinie, unter anderem durch Niclas Sperber. Nach einem Goaltending der Gastgeber baut Essen den Vorsprung weiter aus. Mychael Paulo stellt bei 1:46 Minuten Restspielzeit im zweiten Viertel auf eine 8-Punkte-Führung. Mit weiterhin starker Dreierquote (54 Prozent) geht Essen verdient mit 40:46 in die Halbzeitpause.

  1. Viertel:

Nach dem Seitenwechsel drücken die Miners dem Spiel endgültig ihren Stempel auf. Niclas Sperber dominiert weiterhin von jenseits der Dreierlinie, auch Mychael Paulo findet nun konstant seinen Rhythmus. Beim Stand von 47:65, rund zwei Minuten vor Viertelende, ist der Vorsprung erstmals deutlich zweistellig. Ein Buzzerbeater-Dreier von Robert Merz verkürzt für Schwelm noch einmal, dennoch geht Essen mit einer klaren 55:70-Führung in das Schlussviertel.

  1. Viertel:

Nach der intensiven Partie müssen sich die Miners nun besonders konzentrieren, da sich auch auf Essener Seite kleinere Fehler einschleichen. Dennoch bleibt das Team stabil, bestraft Fehler der Gastgeber weiterhin konsequent und bringt den Vorsprung souverän über die Zeit. Gleichzeitig erhalten die jungen Spieler wie Reik Gäbler und Lukas Ophelders zusätzliche Einsatzminuten. Am Ende steht ein verdienter 70:87-Auswärtssieg für die Miners.

Entscheidende Phase:

Das dritte Viertel gab den Ausschlag. Mit hoher Intensität, guter Ballbewegung und konsequenter Verteidigung bauten die Miners ihren Vorsprung entscheidend aus und übernahmen die volle Kontrolle über die Partie.

Endstand:

EN Baskets Schwelm – ETB Miners Essen 70:87

Die ETB Miners Essen bleiben auswärts weiterhin ungeschlagen und richten den Fokus nun auf das dritte Auswärtsspiel in Folge.

Statement von Headcoach Lars Wendt:

„Wir bleiben auswärts weiterhin ungeschlagen. Nach einem defensiv eher schwachen Start können wir der Mannschaft ein großes Kompliment machen für die Art und Weise, wie sie in den letzten 30 Minuten verteidigt hat – das war auf einem sehr hohen Niveau. In den letzten drei Vierteln haben wir insgesamt nur 43 Punkte zugelassen und offensiv den Ball viele Male gut bewegt, um offene Würfe zu finden. Jetzt bereiten wir uns auf das dritte Auswärtsspiel in Folge vor und wollen natürlich unsere ungeschlagene Serie weiter ausbauen.“

Statement von Raphael Wilder:

„Man konnte sagen, dass wir die Früchte der harten Arbeit geerntet haben, denn wir haben am Samstag ein sehr, sehr starkes und geschlossenes mannschaftliches Defensivspiel gegen Schwelm gesehen. Dass wir 87 Punkte erzielen, ist die eine Sache, aber die Dreierquote war an diesem Tag überragend, da gleich mehrere Spieler gut getroffen haben. Viel wichtiger ist jedoch die Defense, denn wir haben den Gegner bei 70 Punkten in der eigenen Halle gehalten.

Bis auf die nicht ganz gute Zweierquote haben wir auch beim Reboundverhältnis und an der Freiwurflinie gut abgeschnitten. Dazu kommen 22 Assists, 14 Steals und insgesamt eine sehr hohe Effektivität. Im ersten Viertel haben wir noch keine gute Defense gespielt und 27 Punkte zugelassen, was wir jedoch durch ein ausgeglichenes Scoring im Team kompensieren konnten.

Danach hat sich die Mannschaft auf unsere Vorbereitung besonnen und angefangen, eine unglaubliche Verteidigung zu spielen. Alle folgenden Viertel haben wir – auch wenn wir im letzten etwas gestruggelt haben – gewonnen und nur wenige gegnerische Punkte zugelassen. Insofern gibt es bei so einer tollen Mannschaftsleistung, vor allem defensiv, nichts zu meckern.

Ein großes Lob geht an Jonathan, der an seiner alten Wirkungsstätte ein Double-Double mit 13 Punkten und 12 Rebounds aufgelegt hat und damit eines seiner besten Spiele der letzten Zeit gezeigt hat. Insgesamt waren aber alle sehr, sehr stark, und deshalb freuen wir uns schon jetzt auf das nächste Spiel in Rhöndorf.“

Fazit:

Mit dem Erfolg in Schwelm haben die ETB Miners Essen bereits zwei der drei anstehenden Auswärtsspiele gewonnen. Am kommenden Spieltag geht es nun nach Rhöndorf, wo die Miners die starke Serie fortsetzen und sich mit einem dritten Sieg in Folge einen krönenden Abschluss dieser Auswärtsphase sichern können.

Alle wichtigen infos zum anstehenden 3. Auswärtsspiel gibt es wie immer hier.

Tickets für das nächste Heimspiel am 24.01.26 um 19:30 Uhr bekommt ihr hier!

Foto: Marcel Rotzoll



ETB Miners Essen vor anspruchsvollem Auswärtsspiel in Schwelm

Am 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord sind die ETB Miners Essen auswärts gefordert. Am Samstag, den 10. Januar 2026, gastiert der Tabellenführer bei den EN Baskets Schwelm. Tip-off ist um 19:30 Uhr in der Schwelm ArENa.

Einordnung des Spiels

Die Begegnung ist ein Duell zweier Teams aus der oberen Tabellenregion der ProB Nord. Während die ETB Miners aktuell von der Tabellenspitze grüßen, hat sich Schwelm im Verlauf der bisherigen Saison in der Spitzengruppe festgesetzt und zählt zu den direkten Verfolgern.

Aktuelle Ausgangslage ETB Miners Essen

Die ETB Miners gehen mit breiter Brust in das Auswärtsspiel. Mit 13 Siegen aus 15 Partien führt das Team von Headcoach Lars Wendt die Tabelle an und präsentiert sich bislang äußerst konstant. Besonders auffällig ist dabei die Auswärtsstärke der Essener: In der laufenden Saison sind die Miners in fremden Hallen weiterhin ungeschlagen.

Das zeigte sich auch zuletzt beim Auswärtsspiel in Neustadt. Dort bewiesen die Miners erneut ihre mentale Stärke und drehten eine enge Partie in der zweiten Halbzeit noch zu ihren Gunsten. Bemerkenswert dabei: Die Mannschaft musste auf Jegor Cymbal verzichten, kompensierte den Ausfall jedoch geschlossen und setzte sich durch eine konzentrierte Teamleistung durch. Solche Auftritte unterstreichen die Stabilität und Tiefe des Essener Kaders.

Ausgangslage des Gegners

Die EN Baskets Schwelm rangieren aktuell mit neun Siegen und sechs Niederlagen auf dem vierten Tabellenplatz der ProB Nord. Trotz einer gewissen Ergebnisschwankung zählt Schwelm zu den spielstarken Teams der Liga und verfügt über mehrere Akteure, die ein Spiel prägen können. Besonders in eigener Halle präsentieren sich die EN Baskets bislang sehr stabil.

Statistischer Kurzvergleich

Die offiziellen Teamstatistiken der Liga zeigen, dass Schwelm im bisherigen Saisonverlauf auf eine effiziente Spielweise setzt. Mit einer Trefferquote von über 53 Prozent im Zweipunktebereich gehört der Gastgeber ligaweit zu den stärkeren Teams in Korbnähe. Zudem zeichnet sich Schwelm durch eine mannschaftsdienliche Spielanlage aus und zählt im Assist-Bereich zu den führenden Teams der ProB Nord.

Stimmen zum Spiel

Lars Wendt (Headcoach ETB Miners Essen):

„Uns steht ein schweres Auswärtsspiel in Schwelm bevor. Bereits das Hinspiel konnten wir nur denkbar knapp für uns entscheiden, was die Qualität des Gegners deutlich unterstreicht. Die Mannschaft ist insgesamt sehr gut besetzt und verfügt insbesondere in der Spitze über hohe individuelle Qualität – vor allem durch ihre Leistungsträger wie Stoll, Merz, Nyberg und Patterson.

Zuletzt musste Schwelm zwei Niederlagen in Folge hinnehmen, und zwar gegen Teams, gegen die sie sich deutlich mehr erhofft hatten. Entsprechend erwarten wir einen extrem motivierten und heißen Gegner, der vor allem zu Hause seine Stärken ausspielt. Bislang haben sie lediglich eine Heimniederlage kassiert und präsentieren sich in eigener Halle deutlich stabiler als auswärts.

Für uns gilt es dennoch, selbstbewusst aufzutreten. Wir wollen unsere ungeschlagene Auswärtsserie fortsetzen und auch das zweite Auswärtsspiel im Januar erfolgreich gestalten. Dafür braucht es über 40 Minuten maximale Konzentration, Intensität und mannschaftliche Geschlossenheit.“

Raphael Wilder (Sportlicher Leiter ETB Miners Essen):

„Am Samstag geht es gegen Schwelm, eine Mannschaft, die aktuell auf dem vierten Tabellenplatz steht und zuletzt zwei sehr unglückliche Niederlagen gegen Stahnsdorf hinnehmen musste – einmal nach Verlängerung und einmal nach einem späten, unglücklichen Korb. Auch wenn ihre Leistungen etwas schwanken, ist Schwelm in meinen Augen ein sehr gutes Team. Nach den letzten Niederlagen werden sie sicher befreit gegen uns als Tabellenführer aufspielen, was die Aufgabe für uns nicht einfacher macht.

Schwelm ist im Zweipunktebereich mit 53,4 Prozent sehr effizient und agiert insgesamt sehr mannschaftsdienlich, was sich auch im starken Assist-Wert widerspiegelt. Mit Marius Stoll haben sie einen wichtigen Spielgestalter, dazu kommt ihr Amerikaner Zyon Ezekiel Patterson, der mit 19,1 Punkten pro Spiel Topscorer ist und gleichzeitig rund drei Assists sowie fast zwei Steals beisteuert. Auch Robert Merz, der knapp zwölf Punkte erzielt, 3,3 Assists liefert und sehr gute Quoten hat, kann für uns gefährlich werden – ebenso wie Knörig, Nyberg, Reichstadt und weitere Akteure, die alle scoren können.

Auch wenn das Wetter aktuell etwas verrücktspielt, bereiten wir uns so gut wie möglich vor. Wer am Ende bei uns auflaufen wird, entscheidet sich kurzfristig, da der eine oder andere Spieler angeschlagen oder krank ist. Wir hoffen, so komplett wie möglich zu sein. In Schwelm erwartet uns ein sehr enges Spiel, das wir natürlich gewinnen wollen.“

Wieder einmal steht den Zuschauern ein Spiel bevor, das sehenswert sein kann und ausreichend Potenzial mitbringt, ein echtes kleines Derby zu werden. Live verfolgen könnt ihr das Spiel im Livestream oder direkt in der Schwelmer Halle.

Bleibt zu hoffen, dass einige der Miners bis Samstag wieder fit werden und der nächste Auswärtssieg verbucht werden kann.

 

Foto: André Steinberg



Partnerschaft – ETB Miners Essen & Wohnbau eG!

Die ETB Miners Essen freuen sich, mit der Wohnbau eG einen weiteren starken Partner an unserer Seite zu haben! Gemeinsam möchten wir die Verbundenheit zu unserer Stadt stärken und einen positiven Beitrag für Sport, Gemeinschaft und Lebensqualität in Essen leisten.

Die Wohnbau eG ist einer der größten und traditionsreichsten Wohnungsanbieter in Essen. Mit ihrem genossenschaftlichen Ansatz stellt sie das Wohl ihrer Mitglieder in den Mittelpunkt und sorgt dafür, dass bezahlbarer und moderner Wohnraum für viele Essener*innen möglich bleibt.

Highlights der Wohnbau eG:

Rundum-Service für Mieter*innen und Mitglieder

Engagement für nachhaltige Stadtentwicklung

Attraktive Wohnangebote in vielen Essener Stadtteilen

Soziale Projekte und Nachbarschaftsförderung

Mit dieser Partnerschaft setzen wir ein wichtiges Zeichen für unsere Heimatstadt: Gemeinsam für Essen. Gemeinsam für die Menschen. Gemeinsam für den Sport!

Mehr über unseren Partner erfahrt ihr unter:

www.wohnbau-eg.de



ETB Miners Essen drehen Spiel bei den TSV Neustadt temps Shooters und bleiben auswärts ungeschlagen

Am 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB waren die ETB Miners Essen zu Gast bei den TSV Neustadt temps Shooters. In einer umkämpften Partie setzten sich die Miners nach zwischenzeitlichem Rückstand am Ende mit 75:79 durch.

Die TSV Neustadt temps Shooters starteten mit Olma, Loch, Marei, Jelovcic und Brackmann. Für die ETB Miners Essen standen Lane, Paulo, Sperber, Almstedt und Friederici in der Starting Five.

1. Viertel

Der Sprungball ging an die TSV Neustadt temps Shooters, die ersten Punkte der Partie erzielte jedoch Marc Friederici mit einem Dreier. Jelovcic brachte die Gastgeber anschließend ebenfalls per Dreier erstmals in Führung (5:3). Nach drei Minuten glich Friederici zum 5:5 aus, kassierte kurz darauf jedoch sein erstes Foul und schickte Neustadt an die Freiwurflinie.
Die temps Shooters setzten sich in der Folge leicht ab. Olma und Loch sorgten für das 13:9, Essen versuchte über Freiwürfe von Benjamin Uzoma wieder heranzukommen. Olma antwortete jedoch mit einem And-One. Eine Minute vor Viertelende erhöhten die Gastgeber per Alley-Oop-Dunk auf 20:15, ehe Christenvie Kwilu mit dem letzten Wurf des Viertels einen Dreier zum 23:17 traf.

2. Viertel

Gabriel Jung eröffnete das zweite Viertel für die ETB Miners Essen. Marc Friederici verkürzte wenig später auf 25:24. Amar Licina stellte per Dreier auf 30:24, bevor Jonathan Almstedt mit drei Punkten für Essen antwortete. Es folgte ein kurzes Dreierduell, das Neustadt beim Stand von 37:30 für sich entschied.
Die Partie wurde intensiver, die Miners ließen sich phasenweise auf das Spiel der Gastgeber ein und sammelten Fouls. Almstedt verkürzte auf 40:32. Zum Ende des Viertels übernahm Gabriel Jung mehr Verantwortung und bereitete den Korb von Quashawn Lane zum 42:36 vor. Die TSV Neustadt temps Shooters antworteten erneut mit einem Dreier von Matej Jelovcic. Mit 45:36 ging es in die Halbzeitpause.

3. Viertel

Nach dem Seitenwechsel hielten Niclas Sperber und Marc Friederici die Miners im Spiel. Beim Stand von 48:40 waren noch 18:20 Minuten Gesamtspielzeit zu absolvieren. Neustadt verteidigte aggressiv und baute die Führung nach vier Minuten im dritten Viertel auf 55:42 aus – die höchste Führung der Gastgeber an diesem Abend.
Leon Kalinic traf in der 26. Spielminute einen Dreier zum 57:48, Gabriel Jung verkürzte direkt auf 57:50. Mychael Paulo traf wenig später ebenfalls von außen zum 59:53. Essen arbeitete sich weiter heran und kam durch Gabriel Jung kurz vor Viertelende bis auf 59:57 heran. Mit diesem Spielstand ging es in den Schlussabschnitt.

4. Viertel

Zu Beginn des letzten Viertels kassierte Benjamin Uzoma sein viertes Foul, die TSV Neustadt temps Shooters ließen die folgenden Freiwürfe jedoch ungenutzt. Jonathan Almstedt erzielte zwei Punkte, verpasste aber den And-One. Uzoma glich anschließend von der Freiwurflinie zum 61:61 aus.
Licina brachte Neustadt per Dreier wieder mit 64:61 in Führung. Bei noch rund fünf Minuten Restspielzeit verwandelte Niclas Sperber zwei Freiwürfe zum 69:65 und verkürzte kurz darauf per Dreier auf 71:70. In der entscheidenden Phase übernahm Quashawn Lane Verantwortung und brachte die ETB Miners Essen wieder in Führung. Beim Stand von 78:75 nahmen die TSV Neustadt temps Shooters eine Auszeit. Danach entwickelte sich ein Stop-and-Go-Spiel. Benjamin Uzoma ging noch einmal an die Freiwurflinie, ließ jedoch beide Würfe liegen. Am Ende setzten sich die ETB Miners Essen mit 79:75 durch.

„Erst einmal Glückwunsch an Lars und das Team für ein schier unfassbares Ende, mit dem, glaube ich, niemand gerechnet hat. Es war ein sehr schleppender, schlechter Start von uns, da wir den Gegner stark gemacht und nicht immer intelligent verteidigt haben. So sah unser Plan definitiv nicht aus. Man findet bestimmt tausend Gründe, um zu versuchen, diesen Start zu erklären, wie zum Beispiel die lange Anreise oder Ähnliches. Fest steht aber, dass wir meiner Meinung nach eine katastrophale Defense in der ersten Halbzeit gespielt haben. In der zweiten Halbzeit war es dann anders, und wir haben uns mit einem riesigen Lauf bis auf zwei Punkte herangekämpft. Verwunderlich ist jedoch, dass man in der 33. Minute ausgleicht, um dann zwei Minuten später wieder sechs Punkte zurückzuliegen, bevor man in der 39. Minute erstmals wieder in Führung geht und diese nicht mehr aus der Hand gibt. Natürlich ist es toll, wie die Mannschaft die letzten Minuten gespielt hat, trotz der Tatsache, dass wir im letzten Viertel nur drei von neun Freiwürfen getroffen haben. In den letzten fünf Minuten spielen wir einen 16:6-Lauf, der den Willen und die Stärke dieser Mannschaft zeigt – worauf man sich aber nicht immer verlassen kann oder sollte. Demnach kann ich mich nur wiederholen und Lars für sein Coaching sowie dem Team für diesen Auswärtssieg gratulieren und das obwohl wir Krankheitsbedingt auch auf Jegor verzichten mussten, ehe wir nun auf das nächste schwere Auswärtsspiel in Schwelm schauen“, so Raphael Wilder nach dem ersten Sieg im Jahr 2026 und vor dem zweiten von insgesamt drei Auswärtsspielen, bevor die Miners am 24.01. wieder zurück ins Hallo kehren.

Lars Wendt, der im Spielverlauf an der ein oder anderen Stelle zeigte, wie emotional er mit seinen Miners verbunden ist, gab sich nach dem Spiel gewohnt sachlich und scheint gedanklich bereits in den Vorbereitungen auf das Spiel in Schwelm zu stecken: „Wir gewinnen ein packendes erstes Spiel im Jahr 2026, in dem wir knapp 38 Minuten einem Rückstand hinterherlaufen. Respekt an die Mannschaft, die cool geblieben ist und auf ihre Chance gewartet hat. Damit sind wir auswärts weiterhin ungeschlagen und haben jetzt ein kleines Derby gegen Schwelm vor der Brust.“

Fazit

Die ETB Miners Essen gewinnen am 15. Spieltag auswärts bei den TSV Neustadt temps Shooters nach einem intensiven Spielverlauf und bleiben in der Fremde weiterhin ungeschlagen. Nach zwischenzeitlichem Rückstand fand das Team zurück ins Spiel und drehte die Partie im Schlussviertel. Ob der Schwung mit in das zweite von drei Auswärtsspielen in Folge nach Schwelm genommen werden kann, wird sich zeigen. Die Ausgangslage ist jedoch ordentlich, um auch dort einen Auswärtserfolg anzustreben.

Tickets für das erste Heimspiel des Jahres in der Sporthalle Am Hallo in Essen Stoppenberg gibt es hier. 

Als Tabellenführer freuen sich die Miners auf eine volle Halle und laute Fans, die sie am 24.01.2026 um 19:30 Uhr beim Spiel gegen Westerstede unterstützen.

Foto: Roland Schicho



ETB Miners Essen starten 2026 auswärts in Neustadt

Für die ETB Miners Essen beginnt das neue Basketballjahr direkt mit einer anspruchsvollen Aufgabe. Am Sonntag, den 04.01.2026, tritt der Tabellenführer der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB Nord bereits um 17.30 Uhr auswärts bei den TSV Neustadt temps Shooters an. Die Partie markiert den 15. Spieltag und zugleich den Auftakt in eine Serie von drei aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen zum Jahresbeginn.

Das Hinrundenspiel in Essen konnten die Miners knapp für sich entscheiden – am Ende stand ein Sieg mit nur drei Punkten Vorsprung. Auch diesmal ist ein enges und intensives Duell zu erwarten, wenngleich die Vorzeichen leicht verändert sind. Die temps Shooters, die zu Saisonbeginn noch als heimstark galten, mussten zuletzt einige Niederlagen in eigener Halle hinnehmen und sind derzeit nicht in ihrer besten Heimverfassung.

Aktuell rangieren die Gastgeber mit sieben Siegen und sieben Niederlagen auf dem fünften Tabellenplatz. Offensiv liegt der Fokus der Neustädter klar auf Matej Jelovcic. Der kroatische Topscorer erzielt im Schnitt 22,3 Punkte pro Spiel und wird dabei vor allem von Almé Olma (12,6 Punkte) und Emil Loch (11,2 Punkte) unterstützt, wenn er nicht gerade wie zuletzt verletzt ausfällt.

Auch wenn der Name „Shooters“ es vermuten lässt, sprechen die Wurfstatistiken klar für die Gäste aus Essen. Die Miners treffen starke 34 Prozent ihrer Würfe von jenseits der Dreierlinie und kommen so auf durchschnittlich 86,4 Punkte pro Spiel. Neustadt erzielt hingegen 82,7 Punkte pro Partie und lässt im Schnitt 82,6 gegnerische Zähler zu. Defensiv haben die Miners mit 74,6 zugelassenen Punkten zwar noch Luft nach oben, stellen aber weiterhin eines der stabileren Teams der Liga.

Damit heißt es am Sonntag Erster gegen Fünfter – ein echtes Spitzenspiel zum Start ins neue Jahr.
Alles deutet auf eine temporeiche und attraktive Begegnung hin, die sowohl für die Fans vor Ort als auch für die Zuschauer am Livestream einiges zu bieten verspricht.

Headcoach Lars Wendt blickt wie folgt auf die Partie voraus:
„Wir fahren zum ersten Spiel des neuen Jahres nach Neustadt, einem von drei Auswärtsspielen hintereinander zu Beginn des Jahres. Die Mannschaft befindet sich in einer guten Verfassung, hat hart trainiert und wird bereit sein, unseren ersten Tabellenplatz auswärts zu verteidigen. Mit Neustadt erwartet uns eine starke Mannschaft, die man trotz ihrer aktuellen Niederlagenserie keinesfalls unterschätzen darf.“

Und auch Raphael Wilder weiss genau auf wen man da zum Jahresstart trifft: “Neustadt hat eine Negativserie laufen und die hat mit Sicherheit auch damit zu tun, dass ihr Topscorer Jelovcic sich verletzt hat und ausgefallen ist. Dennoch halte ich die Mannschaft für eine sehr gute, die sehr guardlastig in Erscheinung tritt und dort auch auf viel Erfahrung zurückgreifen kann. Jetzt stößt auch noch Sam Mpacko nach Genesung wieder dazu und das bedeutet, dass das Team sehr stark besetzt ist mit Spielern, die alle scoren können. Mit Max Brackmann haben sie sich nach der Beendigung des Engagements mit ihrem US-Import einen 2,18 Meter Center aus Bochum als Leihgabe geholt, was aber nicht ausschließt, dass sie nochmal jemanden mit amerikanischen Wurzeln nachverpflichten werden. Wir wissen also um die Schwere des ersten Spiels nach der Pause und sind auf alle Varianten vorbereitet, egal ob mit oder ohne Jelovcic. Bei uns gibt es aber aktuell auch noch das ein oder andere Fragezeichen, wer am Wochenende auflaufen wird.  Eines steht fest, wir sind laut der vielen Berichte wieder einmal der Favorit und somit können die Gegner leicht aufspielen, da sie nichts zu verlieren haben.
Wir müssen uns also gegen eine Mannschaft durchsetzen, die zu den Top Teams bei den Offensiv Rebounds gehört, eine gute 2er Quote vorweist und auch top bei den Steals unterwegs ist. Wir freuen uns auf das Spiel in einer sehr lauten Halle, bei dem wir auch wenn ich ein enges Spiel erwarte, es etwas besser machen wollen als bei dem engen und glücklich ausgegangen Spiel in der Hinrunde.”

Mit der richtigen Mischung aus Fokus, Intensität und Spielfreude wollen die ETB Miners Essen auch 2026 dort weitermachen, wo sie 2025 aufgehört haben – an der Tabellenspitze.

Wir werden es erleben! Live im Stream!

Let’s go Miners, let’s Go!

Foto: André Steinberg

ETB Miners Essen sagen Danke – Ohne Helfer kein Spitzenbasketball

Die gesamte Organisation der ETB Miners Essen möchte sich zum Jahresende 2025 von Herzen bei all ihren Helferinnen und Helfern, ehrenamtlich Engagierten sowie Unterstützern bedanken. Euer Einsatz, Eure Leidenschaft und Eure Verlässlichkeit sind das Fundament, auf dem der Erfolg der ETB Miners überhaupt erst möglich wird.

Ohne die vielen Menschen, die Woche für Woche hinter den Kulissen anpacken, organisieren, aufbauen, betreuen, planen und unterstützen, wäre es in der heutigen Zeit schlichtweg nicht möglich, auf dem Niveau der Barmer 2. Basketball-Bundesliga ProB Nord zu bestehen. Gerade ehrenamtliches Engagement ist längst keine Selbstverständlichkeit mehr – umso höher ist es einzuschätzen, wenn Menschen mit Herzblut und Emotion dort helfen, wo sie gebraucht werden.

Leider kommt bei den Heimspielen und im Spieltagsstress oft zu kurz, was eigentlich viel häufiger gesagt werden müsste: Danke. Danke für all das, was Ihr für den Verein, für das Team und ganz speziell für die ETB Miners Essen leistet – oftmals im Hintergrund, fernab von Scheinwerfern und Applaus.

Dass die ETB Miners Essen zum Ende des Jahres auf dem ersten Tabellenplatz der Liga stehen, ist zwar ein sportlicher Erfolg, dieser wäre jedoch – wie auch in den vergangenen Jahren – ohne Eure tatkräftige Unterstützung in keiner Weise denkbar gewesen. Erfolg entsteht nicht nur auf dem Parkett, sondern vor allem durch Gemeinschaft, Zusammenhalt und Engagement.

Unser Dank gilt daher nicht nur Euch, sondern auch Euren Familien, die diesen Einsatz mittragen. Wir wünschen Euch allen einen gesunden und glücklichen Start ins neue Jahr 2026 und freuen uns darauf, Euch am 24. Januar 2026 beim nächsten Heimspiel in der Sporthalle am Hallo wiederzusehen.

Danke für alles – Ihr seid ein unverzichtbarer Teil der ETB Miners Familie.



2025 Geht zu Ende und Raphael Wilder stand uns Rede und Antwort

Zum Jahresende stand uns Raphael Wilder für ein Interview zur Verfügung. Wie er den bisherigen Saisonverlauf einordnet, warum Lars Wendt der richtige Coach für die Miners ist und was er sich für die Zukunft und Basketball in Essen wünscht, teilte er uns in bekannt offener und direkter Manier mit.

Rückblick & Emotionen


Du bist nun seit einigen Jahren Teil der ETB-Miners-Familie. Wenn du auf dein Engagement bei den Miners zurückblickst: Was sind die Momente oder Entwicklungen, an die du dich besonders gerne erinnerst – und warum?

„Als ich nach Essen gekommen bin, war der Verein mit seiner 1. Mannschaft in der 2. Regionalliga unterwegs und hat hauptsächlich in der Helmholtz-Halle gespielt. Das Ziel, das die Geschäftsführung mir damals aufgetragen hat, war der Aufstieg von der 2. Regionalliga in die 1. Regionalliga und mittelfristig dann der Sprung in die ProB. Wenn man solche Ziele erreichen will, muss man die Strukturen im Trainings- und Spielbetrieb ganz klar verändern. Deshalb war eine der Bedingungen, dass wir hauptsächlich in der Sporthalle Am Hallo spielen und auch dort trainieren würden. Dass Corona uns dabei einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, war zum damaligen Zeitpunkt natürlich nicht vorhersehbar. Dennoch denke ich, dass es einer der wichtigsten Punkte war, die Halle Am Hallo zu nutzen, um die nötige Professionalität und Trainingsintensität zu erhöhen, was dann ja auch mit dem Abklingen der Pandemie forciert wurde. Ebenso wichtig war, dass es möglich gemacht wurde, Strukturen zu schaffen, die auswärtigen Spielern Wohnungen und das ein oder andere Auto zu ermöglichen, um uns spielertechnisch überhaupt breiter aufstellen und über die regionalen Grenzen hinaus denken zu können. Das sind die Momente, an die ich mich gerne zurückerinnere, weil es viel Überzeugungskraft gekostet hat, all dies gemeinsam mit dem Vorstand und der Geschäftsleitung umsetzen zu können, um am Ende sehen zu können, dass wir diese Erfolge aufgrund der geschaffenen Strukturen auch feiern konnten. Think Big war hier ganz klar das Motto, das den Wunsch nach Aufstieg und höherer Professionalität zur Realität hat werden lassen.“

Saisonverlauf 2025/26

Die Miners sind von Anfang an auf einem wahnsinnig hohen Level in die Saison 2025/26 gestartet – und das erstaunlicherweise mit einer komplett neuen Mannschaft, die zu einem nicht unwesentlichen Teil aus Spielern mit wenig oder keiner ProB-Erfahrung besteht. Dennoch war das Team von Beginn an sofort da und hat auf einer Ebene gespielt, die nach einer solch großen personellen Umstellung nicht erwartbar war.

Andere Teams dagegen mussten sich anscheinend noch zusammenfinden und haben sich nach und nach im Verlauf der Hinrunde in ihrer Performance gesteigert. Nach einer so starken Hinrunde ist es sicherlich schwer, die Leistungen der Miners noch zu steigern, da sie sich ohnehin schon auf einem Topniveau befinden. Wie siehst du die Saisonentwicklung vom Start bis zur Winterpause – und was kommt noch?

„Der Auftrag in diesem Jahr war es, eine Mannschaft zusammenzustellen, die als allererstes das Ziel hat, nicht abzusteigen – nicht mehr und nicht weniger. Sollte dieses Ziel für uns erreichbar sein, haben wir uns als zweites Ziel gesetzt, die Playoffs zu erreichen. Nur darauf ist die Mannschaft zusammengestellt worden. Zu keinem Zeitpunkt waren die Top 4 oder der Aufstieg ein Thema. Mir ist wichtig, dass das auch einmal so deutlich ausgesprochen wird. Der 1. Platz, auf dem wir aktuell verdient stehen, ist für mich überraschend. Das ist nur passiert, weil die Mannschaft eine überragende Leistung abgerufen hat, mit der ich in diesem Ausmaß nicht gerechnet habe. Intern haben Lars und ich gehofft, eine erfolgreiche Mannschaft zu haben, dennoch war das so und in dieser Form nicht erwartbar. Die Hinrunde ist für uns sehr gut gelaufen. Ob wir aber eine solche Runde noch einmal haben werden, weiß ich nicht. Es ist nämlich nicht selbstverständlich, dass wir jedes Spiel gegen Mannschaften gewinnen, die sich im Saisonverlauf weiterentwickeln und nun ebenfalls auf dem Level spielen, auf dem wir gestartet sind und immer noch spielen. Die Erwartungshaltung einiger Fans, jedes Spiel gewinnen zu müssen, ist aus der Luft gegriffen. Und ich frage mich manchmal wirklich: Warum wird das erwartet? Das ausgesprochene Ziel war nämlich „nur“, den Abstieg zu vermeiden und – wenn das gelungen ist – die Playoffs zu erreichen.“

Entwicklung von Lars Wendt

Die Fans wissen, dass du und Lars Wendt euch schon lange kennt. Wie bewertest du seine Entwicklung vom Spieler, der verletzungsbedingt aufhören musste, hin zu einem der Top-Trainer der ProB? Siehst du in seiner Art zu coachen auch ein Stück deiner eigenen Handschrift – und was macht Lars für dich als Coach so besonders?

„Die Entwicklung von Lars ist großartig und könnte kaum besser sein. Er hatte schon als Spieler sehr viel Ahnung von Basketball, hat selbst gute Trainer gehabt und generell viel mitgenommen. Coachen ist natürlich etwas ganz anderes als selbst zu spielen. Nachdem er seine B-Lizenz gemacht hat und das Spiel ohnehin verstanden hat, hat er sich in den letzten drei Jahren wirklich sehr, sehr gut entwickelt. Heute achtet Lars auf viel mehr Dinge, auf die er als Spieler natürlich nicht geachtet hat, denn jetzt muss er Spieler bewerten und auf sie eingehen. Klar sehe ich da ein Stück meiner Handschrift, denn wenn du als Rookie startest, kannst du nicht sofort alles. Da wir das Ganze ein Stück weit zusammen machen, hat meine Erfahrung ihn – neben seinen eigenen sehr guten Ideen – dabei unterstützt, sich weiterzuentwickeln. Was Lars besonders macht, ist, dass er sehr gut Kritik annehmen kann, sich beraten lässt und dabei trotzdem versucht, seinen eigenen Weg zu gehen. Das ist super wichtig und das macht er absolut gut. Durch all diese Eigenschaften ist er immer besser geworden, und ich denke, dass er mit der Zeit ein noch besserer Coach werden wird, dem ich noch mehr zutrauen würde, wenn er das Ganze hauptberuflich machen würde.“

Perspektive ProA & Ambitionen

Du betonst regelmäßig, wie wichtig eine volle Halle und laute Essener Fans sind – völlig zurecht. Angenommen, die Rahmenbedingungen stimmen weiterhin und sportlich greift alles ineinander: Würdest du auch in der ProA noch einmal voll angreifen und gemeinsam mit Lars und der Geschäftsleitung alles investieren, um die Miners dort erfolgreich zu etablieren?

„Ich persönlich habe zum jetzigen Zeitpunkt für die nächste Saison noch keine Pläne. Ich plane immer nur für ein Jahr.“

Verletzungen & Belastungssteuerung

Die vergangene Saison war stark von Verletzungen geprägt. In dieser Spielzeit scheint das Team – zumindest öffentlich – deutlich stabiler zu sein. Hat sich etwas an der Trainingssteuerung oder Intensität geändert? Gibt es ein „Erfolgsrezept“ oder spielt vor allem die Professionalität der medizinischen und physiotherapeutischen Betreuung eine entscheidende Rolle?

„Ich möchte das Wort Verletzung eigentlich gar nicht in den Mund nehmen, denn darüber spreche ich sehr ungern. Wir sind in dieser Saison bislang fast komplett davon verschont geblieben, obwohl wir nichts an der Trainingssteuerung oder Intensität verändert haben. Ich glaube sogar, wir trainieren etwas mehr als in der letzten Saison. Die professionelle medizinische und physiotherapeutische Betreuung ist überragend und noch einmal besser geworden. Das haben wir hauptsächlich Christian Müller und seiner Manufaktur zu verdanken. Bei den kleinsten Anzeichen können die Spieler sofort zu ihm kommen, und er hilft uns immens. Es gibt kein Erfolgsrezept, das uns vor größeren Verletzungen schützt – und das ist auch gut so. Das soll bitte auch so bleiben.“

Blick nach vorn (Fan-Frage)

Abschließend: Was wünschst du dir persönlich für die weitere Entwicklung der ETB Miners Essen – sportlich, strukturell und im Zusammenspiel mit den Fans?

„Strukturell kann man immer noch etwas verbessern, momentan sind wir aber sehr gut aufgestellt. Die Halle sollte mindestens so voll sein wie beim letzten Spiel des Jahres 2025 gegen Herten, denn eine volle Halle ist die einzige Belohnung für die Mannschaft und der Schlüssel dazu, Basketball auf einem sehr hohen Niveau auch langfristig in Essen sehen zu können. Wir brauchen die Unterstützung bei jedem Spiel, egal, wer der Gegner ist. Die Fans sollen in die Halle strömen und Basketball in Essen zu einem Event machen, das nicht mehr wegzudenken ist. Genau das wünsche ich Essen, damit man irgendwann auch in den nächsthöheren Ligen spielen kann. Dafür ist eine volle Halle einfach notwendig.“

Dann bedanken wir uns bei dir für deine Zeit und die offenen Worte. Auf dass die Saison in 2026 weiter so erfolgreich verläuft und dich selbst an der ein oder anderen Stelle überrascht.

Foto: Roland Schicho

ETB Miners Essen krönen Basketballjahr 2025 mit souveränem Heimsieg

Die ETB Miners Essen haben ihr letztes Heimspiel des Basketballjahres 2025 eindrucksvoll für sich entschieden. Vor 1.287 Zuschauern in der Sporthalle Am Hallo setzte sich der Tabellenführer souverän mit 74:59 (40:32) gegen die Hertener Löwen durch und untermauerte damit einmal mehr seine Stellung als Platzhirsch der Liga.

Die Hertener Löwen, als Tabellensechster angereist, wollten sich für die Niederlage aus dem Hinspiel revanchieren und den Miners beim zweiten Aufeinandertreffen ein Bein stellen. Doch bis auf eine kurze 4:6-Führung im ersten Viertel blieb dieses Vorhaben Stückwerk.

Zwar versuchten Allen, Gyamfi und Fiorentino früh Akzente zu setzen, doch Essen konterte entschlossen: Gabriel Jung, Ben Uzoma – der mit zwei spektakulären Dunkings für Highlights sorgte – und Mychael Paulo, der mit einem Dreier zum 19:10 den Schlusspunkt setzte, führten die Miners zu einem starken ersten Viertel.

Im zweiten Abschnitt verlagerten die Gastgeber ihr Scoring vermehrt an die Freiwurflinie. Lane und Kapitän Sperber zeigten sich dort sicher, während Herten über Allen, Jetullahi und Gyamfi versuchte, den Rückstand zu verkürzen.

Der Vorsprung der Miners schmolz zwischenzeitlich, doch zur Halbzeit stand weiterhin eine verdiente 40:32-Führung für Essen. Die Stimmung in der Halle war bereits auf Betriebstemperatur – nicht zuletzt durch das Halbzeit-Highlight, die Kaspar Schmauser Baller Battle, bei der glückliche Gewinner Gutscheine für Bowls am Kennedyplatz abräumten.

Das dritte Viertel gehörte dann den vielen Namen auf dem Essener Scoring-Sheet. Jonathan Almstedt eröffnete mit einem Dreier, Jegor Cymbal und Marc Friederici setzten wichtige Akzente, während Lane und Uzoma weiterhin konstant punkteten.

Nach 30 Minuten hatten sich die Miners auf 60:47 abgesetzt und die Kontrolle über die Partie gefestigt.

Im Schlussviertel wurde es laut in der Halle – und ruppiger auf dem Feld. Die Verteidigung der Löwen agierte nun deutlich aggressiver, was den Miners zwar nur 14 Punkte im letzten Abschnitt erlaubte. Doch auch Herten kam gegen die stabile Essener Defense lediglich auf 12 Zähler.

Am Ende stand ein verdienter 74:59-Erfolg, der keinen Zweifel an der Überlegenheit des Spitzenreiters ließ.

„Es war das erwartet unangenehme Spiel gegen Herten, die ersatzgeschwächt ohne Hinckson zu uns kamen. Auch wenn wir das Spiel von Anfang an mehr oder weniger im Griff hatten, konnte man sehen, wie schwer es ist, sich abzusetzen gegen eine Mannschaft, die sehr wenig Turnover hat, sehr geduldig ist, immer wieder kämpft und einfach sehr, sehr diszipliniert spielt. Nachdem wir das erste Viertel gewonnen haben, das zweite relativ ausgeglichen war und wir das dritte für uns entscheiden konnten, ist das letzte Viertel so dahingeplätschert und wir konnten dadurch allen Spielern Spielanteile geben, was uns auch wichtig ist. Kompliment an Herten und den Trainer, die es geschafft haben, dass wir uns schwergetan haben, und auch an die Zuschauer in der Halle, denn endlich war die Halle schön voll – und genau das hat die Mannschaft auch verdient. Es macht natürlich etwas aus, wenn man vor einer solchen Kulisse um einen Sieg kämpft und diesen dann auch einfahren kann. Wir gehen jetzt erstmal in die Pause und werden frühzeitig anfangen, für die schwere Rückrunde zu trainieren. Danke an Lars und das Team für die tolle Hinrunde und das erste Spiel der Rückrunde.”, so Raphael Wilder am Sonntag nach dem Spiel.

Auch der Mann, der sein Versprechen eingelöst hat, das letzte Spiel 2025 in Essen zu gewinnen, Lars Wendt, zeigte sich sehr zufrieden mit der Gesamtleistung und dem Auftritt am 14. Spieltag: „Wir beenden das Jahr mit einem Heimsieg gegen eine starke Hertener Mannschaft. Die Kulisse war wirklich überragend – ein Rahmen, den sich das Team mit dem bisherigen Saisonverlauf absolut verdient hat.

Wir sind stolz auf das Erreichte und dankbar für alle Helferinnen und Helfer, die diese Spieltage überhaupt möglich machen. Nun gehen wir in eine wohlverdiente Pause, um im neuen Jahr mit frischer Energie unsere Spitzenposition weiter zu festigen. Dann warten drei schwere Auswärtsspiele in Folge auf uns.

Wir wünschen allen entspannte Feiertage und einen guten Rutsch!”

Mit diesem weiteren Heimsieg schließen die ETB Miners Essen das Basketballjahr 2025 standesgemäß ab, behaupten mit deutlichem Abstand die Tabellenführung und verabschieden sich mit Rückenwind in die nächste Phase der Saison.

Foto: N1cecontent