Kategorie: Allgemein

Danke, Jordan!

Die ETB Miners Essen verabschieden sich von Jordan Zimmermann. Nach einer intensiven und erfolgreichen Saison 2025/2026 in der ProB trennen sich unsere Wege.

Die gesamte Minersfamily und alle Beteiligten bedanken sich für deinen unermüdlichen Einsatz – sowohl auf dem Court als auch abseits des Spielfelds.

Für deinen weiteren persönlichen und sportlichen Werdegang wünschen wir dir nur das Beste, jede Menge Erfolg und vor allem weiterhin viel Spaß an deiner Entwicklung!

Der Fels unter den Körben bleibt: Center Jonathan „Johnny“ Almstedt stürmt mit den Miners in die ProA!

Die nächste ganz wichtige Säule für das Abenteuer ProA steht: Auch Center-Hüne Jonathan Almstedt hat seinen Vertrag bei den ETB Miners für die kommende Saison 2026/2027 verlängert und bleibt den Essenern treu!

Nach der geschichtsträchtigen Aufstiegssaison, die mit der Meisterschaft gekrönt wurde, setzt der sportliche Bereich bei den Miners weiter auf Kontinuität unter den Körben. Mit „Johnny“ Almstedt bleibt dem Team ein absolut bockstarker Center erhalten, der in der vergangenen Spielzeit regelmäßig bewiesen hat, wie wertvoll er für den Erfolg der Mannschaft ist.

Was Johnny auf seiner Position so besonders und für jeden Gegner unberechenbar macht, ist seine enorme Vielseitigkeit: Er räumt nicht nur in der Zone auf, sondern besitzt ein exzellentes Händchen von draußen. In den entscheidenden Momenten hat er immer wieder eiskalt unter Beweis gestellt, dass er auch von weit hinter der Dreipunktelinie hochprozentig treffen kann. Genau dieses Profil – ein physisch starker Big Man mit einem verlässlichen Distanzwurf – macht ihn als deutschen Spieler auf dem Markt unglaublich wertvoll und brandgefährlich für jede Defensive in der ProA.

Das sagt Raphael Wilder zur Verlängerung:

„Deutsche Spieler sind in der ProA sehr schwer zu bekommen, und bei Johnny weiß man einfach, was man hat. Aufgrund der Tatsache, dass man immer mindestens zwei deutsche Spieler auf dem Feld haben muss, wird er in meinen Augen eine sehr wichtige Rolle in der Saison 2026/27 für Essen spielen. Wenn man aufgestiegen ist, muss man einfach versuchen, so viele Spieler wie möglich aus dieser tollen Aufstiegsmannschaft zusammenzuhalten. Johnny, sein Agent und ich war schnell klar, das es so weitergehen „muss“.“

Headcaoch Lars Wendt freut sich ebenfalls über die Verpflichtung und bescheinigt:

„Mit Johnny konnten wir einen unserer beiden Center weiterverpflichten. Bei dieser Entscheidung mussten wir keine Sekunde überlegen. Mit seinem starken Wurf von außen und seiner im vergangenen Jahr deutlich verbesserten Physis bringt er ein vielseitiges Profil mit. Wir sind überzeugt, dass er auch in der ProA auf den großen Positionen eine wichtige Rolle für unser Team spielen wird.“

Welcome Back, Johnny!

Wir sind stolz darauf, dich weiterhin im Miners-Trikot zu sehen. Lass uns die Körbe in der ProA zum Wackeln bringen!

Schön, dass du an Bord bleibst, Johnny! Auf eine erfolgreiche ProA-Saison 2026/2027!

MVP bleibt an Bord: Meisterheld Quashawn Lane stürmt mit den Miners in die ProA!

Die ETB Miners setzen das nächste ganz dicke Ausrufezeichen für die kommende ProA-Saison 2026/2027: US-Star Quashawn Lane hat seinen Vertrag verlängert und wird auch in der neuen Spielzeit das Trikot der Essener tragen!

Was für eine Nachricht für alle Miners-Fans! Mit Quashawn Lane bleibt uns der absolute Erfolgsgarant der vergangenen Monate erhalten. Nach einer schlichtweg überragenden Spielzeit wurde der Guard völlig zurecht zum MVP (Most Valuable Player) der ProB-Saison 25/26 gekürt.

Dabei war das zu Beginn eine ganz besondere Reise: Zu Saisonbeginn war man sich im Umfeld vielleicht noch nicht zu 100 % sicher, ob er voll einschlagen würde – doch was Quashawn dann aufs Parkett zauberte, war eine absolut mega krasse Weiterentwicklung. Mit unbändigem Ehrgeiz hat er sich von Woche zu Woche gesteigert, der Liga seinen Stempel aufgedrückt und wurde von de gegnerischen Defensive zunehmend gefürchtet. Durch seine spektakuläre Spielweise und seine offene Art hat er sich gleichzeitig blitzschnell zum absoluten Fan- und Publikumsliebling in Essen entwickelt.
Spätestens in den Playoffs lief der US-Amerikaner dann zur absoluten Höchstform auf. In den entscheidenden Momenten übernahm er die Verantwortung, überzeugte auf ganzer Linie und trug die Miners mit seinen Leistungen von Sieg zu Sieg. Er hatte einen sehr großen Anteil daran, dass am Ende nicht nur der Aufstieg, sondern der historische Meistertitel gefeiert werden konnte.

Dass Quashawn den Miners erhalten bleibt, ist – genau wie damals bei seiner Verpflichtung – ebenfalls Raphael Wilder zu verdanken, der alles daran gesetzt hat, den MVP in Essen zu halten.

Das sagt Raphael Wilder, der noch bis einschließlich zum 30. Juni als sportlicher Leiter der Miners agiert und anschließend in die Beraterrolle schlüpft, zur erneuten Verpflichtung von Quashawn Lane:

„Nachdem mich Quashawn zu Beginn der Saison noch nicht ganz überzeugt hatte, hat er sich nach und nach in eine gute Form gebracht und sich immer weiter verbessert. Meiner Meinung nach war er am Ende der Saison ein ganz entscheidender Faktor, der uns letztendlich den Meistertitel beschert hat.
In den Playoffs hat er seine Statistiken in fast allen Bereichen verbessert, sich spielerisch weiterentwickelt und noch professioneller gearbeitet. Nachdem er dann zum MVP der Liga und auch zum MVP der Playoffs gewählt wurde, war für mich klar, dass ich dem Verein mitgeteilt habe, alles dafür tun zu wollen, Q weiter zu verpflichten bzw. zurückzuholen. Zum einen weiß man ganz genau, was man an einem solchen Amerikaner hat, und zum anderen hat er sich das auch ganz klar verdient.

Noch im letzten Jahr hat niemand so wirklich an ihn geglaubt und ihm wurde keine richtige Rolle zugeordnet. Dennoch habe ich ihn damals zu den Miners geholt und bin auch jetzt maßgeblich daran beteiligt, dass Q noch einmal im Essener Trikot an den Start geht.
Alle Fans können sich also darauf freuen, ihn auch in der neuen Rolle in der ProA zu erleben. Ich hoffe, dass er sich genauso weiterentwickelt wie in der Saison 2025/26.“

Welcome Back, Quashawn!

Wir sind unglaublich stolz darauf, den MVP der Meister-Saison weiterhin in unseren Reihen zu haben. Gemeinsam rocken wir die ProA!

Schön, dass du bei uns bleibst, Quashawn! Auf eine spektakuläre ProA-Saison 2026/2027!

Danke, Mychael!

Mychael Paulo verlässt die ETB Miners.

Was für ein spektakuläres Jahr mit dir im Miners-Trikot! Mychael hat in dieser Saison die Hallen der ProB ordentlich eingeheizt und uns mit seiner Energie auf dem Court absolut begeistert.

Für all die Highlight-Momente, deinen unbändigen Siegeswillen und deinen großartigen Einsatz in Essen sagen wir DANKE, Mychael!

Du hast diese Saison für uns alle unvergesslich gemacht und warst ein sehr wichtiger Bestandteil dieses Erfolgsteams. Jemand der immer zur Stelle war, wenn es darauf ankam.

Wir wünschen dir für deine nächsten Schritte im Basketball und im Leben nur das Beste. Rock die nächste Station!

Danke, Lukas!

Auch Lukas Ophelders verlässt die ETB Miners.

Was für eine gemeinsame Reise! Lukas hat bei uns eine bärenstarke Entwicklung hingelegt und die Zusammenarbeit in dieser Saison 2025/26 mit dem Meistertitel gekrönt.

Für deinen unermüdlichen Einsatz im Training und im Spiel sowie für die großartige Zeit sagen wir von Herzen Danke! Du hast dich immer voll in den Dienst der Mannschaft gestellt und warst ein wertvoller Teil unseres Meisterkaders.

Wir drücken dir für alles, was im Sport und im Leben vor dir liegt, ganz fest die Daumen und wünschen dir nur maximalen Erfolg!

Danke, Reik!


Reik Gäbler verlässt zwar den Kader unserer 1.Herren-Mannschaft, aber so ganz geht er uns zum Glück nicht verloren!


Ganze drei Saisons lang war er als Spieler an Bord, und unsere Fans und Supporter konnten seine Entwicklung Step by Step hautnah mitverfolgen – was ihn zu einem absoluten Fanfavoriten gemacht hat. Für deinen großartigen Einsatz auf dem Court in den vergangenen Jahren sagen wir von Herzen Danke!


Die beste Nachricht daran: Reik bleibt den ETB Miners weiterhin als Coach in unserer Jugend erhalten! Darüber freuen wir uns riesig.
Für deine sportliche und private Zukunft wünschen wir dir nur das allerallerbeste!

Danke, Simon!


Simon Rentz verlässt die ETB Miners Essen.

Wir bedanken uns herzlich bei dir für deine tatkräftige Unterstützung! Es hat riesigen Spaß gemacht, die Saison in der ProB mit dir zu erleben – auf dem Court, auf der Bank und auch neben dem Spielfeld.
Wir wünschen dir für deine Zukunft nur das Beste und viel Erfolg auf deinem weiteren Weg!

Kontinuität an der Seitenlinie: Headcoach Lars Wendt bleibt ein Miner!

Großartige Nachrichten für alle Fans der ETB Miners: Headcoach Lars Wendt bleibt an Bord und wird das Team auch in der kommenden ProA-Saison 2026/2027 anführen!
Lars hat in den vergangenen Jahren eindrucksvoll bewiesen, dass er genau der richtige Mann an der Seitenlinie ist. Unter seiner Regie haben wir eine beispiellose sportliche Erfolgsgeschichte geschrieben: Vom harten Kampf in der Regionalliga über die durchweg souveränen Auftritte in der ProB bis hin zum grandiosen Aufstieg in die ProA – die zweithöchste deutsche Spielklasse.


Mit seiner Leidenschaft, seinem taktischen Gespür und seinem unermüdlichen Einsatz auch abseits der Coaching-Zone hat er die Miners dorthin gebracht, wo wir heute stehen. Dass wir diesen Weg nun gemeinsam in der ProA fortsetzen, ist ein starkes Signal für die Zukunft des Essener Basketballs.


Danke, Lars, dass wir diese Erfolgsgeschichte mit dir schreiben durften – wir freuen uns riesig darauf, das nächste Kapitel gemeinsam mit dir aufzuschlagen!

OFFICIAL

ETB Miners und Sage Sports Group vereinbaren strategische Partnerschaft für die Zukunft des Basketballs in Essen

Essen, 18. Juni 2026 – Die ETB Miners stellen die Weichen für eine nachhaltige und ambitionierte Zukunft. Mit dem Einstieg der Sage Sports Group gewinnt der Verein einen international erfahrenen Partner, der umfassende Expertise in den Bereichen Sport-Analytics, Scouting, Talententwicklung und Vermarktung einbringt.

Die Partnerschaft verbindet die lokale Verankerung und Verantwortung der bisherigen Gesellschafter mit internationalem Know-how und einem datenbasierten Ansatz im modernen Profisport. Künftig hält die Sage Sports Group 60 Prozent der Gesellschaftsanteile, während 40 Prozent bei den bestehenden Gesellschaftern verbleiben. Ziel ist es, den Basketballstandort Essen langfristig weiterzuentwickeln und sportlich wie wirtschaftlich auf das nächste Niveau zu heben.

Hinter dem Projekt stehen ausgewiesene Experten des internationalen Basketballs und der Sportanalyse. Dazu gehören unter anderem Dr. Paul Sabin, Entwickler von ESPN-Prognosemodellen, und Colin Montague, ehemaliger Head of Analytics der Sacramento Kings sowie Analytics Executive bei Nike, die einen datengetriebenen Ansatz mit langjähriger Erfahrung im professionellen Basketball verbinden.

Die strategische Ausrichtung basiert auf der Verbindung klassischer Basketballkompetenz mit modernen Analyseverfahren. Im Mittelpunkt stehen die internationale Rekrutierung von Talenten, professionelles Scouting, datenbasierte Entscheidungsprozesse sowie die Weiterentwicklung der Vermarktung und neuer Erlösmodelle. Gleichzeitig sollen die Nachwuchsförderung und die Spielerentwicklung gezielt gestärkt werden.

Die Partner verfolgen dabei einen langfristigen Ansatz. Für die Saison 2026/27 ist ein Etat von rund 1,5 Millionen Euro vorgesehen. Die Finanzierung dieses Wachstums ist durch die bestehenden und neuen Gesellschafter abgesichert.

Die Verantwortlichen betonen, dass es nicht um einen kurzfristigen Einstieg, sondern um eine langfristige Entwicklungsperspektive geht. Das gemeinsame Ziel besteht darin, den Basketball in Essen nachhaltig zu stärken und die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft zu schaffen.

Gleichzeitig soll die wirtschaftliche Basis des Clubs durch zusätzliche Sponsoren, Partner und strategische Kooperationen weiter ausgebaut werden. Der gemeinsame Entwicklungsplan umfasst weit mehr als den sportlichen Bereich. Neben datengetriebenen Entscheidungsprozessen, internationalem Recruiting und moderner Talententwicklung gehören langfristig auch die Entwicklung einer eigenen Arena- und Campus-Infrastruktur zu den strategischen Zielen des Projekts.

Dieter Homscheidt, Geschäftsführer der ETB BSB GmbH, erklärt: „Wir sprechen heute nicht über die nächsten Monate. Wir sprechen über die nächsten zehn Jahre. Mit der Sage Sports Group gewinnen wir Partner, die nicht nur Kapital, sondern vor allem Erfahrung, Know-how und internationale Netzwerke mitbringen. Gemeinsam wollen wir die Voraussetzungen schaffen, um den Basketballstandort Essen dauerhaft auf ein neues Niveau zu heben.“

„Heute ist ein besonderer Tag für die ETB Miners und für den Basketballstandort Essen. Mit der Sage Sports Group gewinnen wir Partner, die unsere Vision teilen und den Weg gemeinsam mit uns gestalten wollen. Diese Partnerschaft ist weit mehr als ein Investment – sie ist ein starkes Bekenntnis zu unserer Zukunft.

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, was mit Leidenschaft, Zusammenhalt und harter Arbeit möglich ist. Der Aufstieg in die ProA ist ein Meilenstein, aber keineswegs das Ende unserer Entwicklung. Gemeinsam mit unseren neuen Partnern schaffen wir die Voraussetzungen, um den Club sportlich, wirtschaftlich und strukturell nachhaltig weiterzuentwickeln.

Besonders freut mich, dass wir dabei unsere Wurzeln bewahren und gleichzeitig von internationaler Expertise profitieren. Wir wollen junge Talente fördern, neue Perspektiven schaffen und den Basketball in Essen dauerhaft auf höchstem Niveau etablieren. Für unsere Fans, unsere Partner und die gesamte Region beginnt heute ein neues Kapitel, auf das wir uns mit großer Vorfreude freuen.“

Robert Hildebrandt
Geschäftsführer der ETB BSB GmbH

Auch Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen begrüßt die neue Partnerschaft: „Dass sich Investoren mit großer Expertise im Basketball für Essen entscheiden, ist ein Ausrufezeichen für die Attraktivität unserer Stadt als Sportstandort. Die ETB Miners haben in den vergangenen Jahren gezeigt, was mit Engagement, Professionalität und einer klaren Vision möglich ist.“ 

Die ETB Miners werden in der Saison 2026/27 erstmals in der ProA antreten. Die neue Partnerschaft verfolgt das Ziel, den Club innerhalb von fünf Jahren in der Basketball-Bundesliga zu etablieren und langfristig die Voraussetzungen für eine Wettbewerbsfähigkeit auf europäischer Ebene zu schaffen.

Für die Verantwortlichen geht es dabei um weit mehr als sportlichen Erfolg. Es geht um die Entwicklung eines nachhaltigen Basketballstandorts für Essen und das Ruhrgebiet.

Thomas Kufen, Oberbürgermeister der Stadt Essen, erklärt:

„Der Aufstieg der ETB Miners in die ProA in der anstehenden Saison ist ein herausragender sportlicher Erfolg auf und neben dem Spielfeld und ein wichtiger Meilenstein für den Basketballstandort Essen. Mit dem Einstieg der Sage Sports Group gewinnt der Verein nun einen erfahrenen und international vernetzten Partner, der die weitere Entwicklung des Vereins nachhaltig unterstützen kann. Dass sich Investoren mit großer Expertise im Basketball für Essen entscheiden, ist ein Ausrufezeichen für die Attraktivität unserer Stadt als Sportstandort. Die ETB Miners haben in den vergangenen Jahren gezeigt, was mit Engagement, Professionalität und einer klaren Vision möglich ist. Ich freue mich darauf, den weiteren Weg des Vereins zu begleiten und wünsche allen Beteiligten viel Erfolg dabei, die nächsten Schritte auf dem Weg in die Basketball-Bundesliga zu gehen.“

Kontinuität für die ProA: Publikumsliebling Marc Friederici bleibt an Bord!

Die ETB Miners können eine extrem wichtige Personalentscheidung für die kommende ProA-Saison 2026/2027 verkünden: Marc Friederici hat seinen Vertrag in Essen verlängert und geht mit dem Team den nächsten Schritt in die ProA!


Nach einer überragenden ProB-Saison, die mit dem verdienten Aufstieg gekrönt wurde, bleibt uns Marc auch eine Etage höher erhalten. Er hat sich in der vergangenen Spielzeit zu einem unverzichtbaren Puzzleteil im Kader der Miners entwickelt. Mit seinem außergewöhnlichen Basketball-IQ, seinem unbändigen Kämpferherz und seiner stets positiven Energie reißt er nicht nur seine Teamkollegen mit, sondern hat sich auch blitzschnell in die Herzen der Essener Fans gespielt.


Dass Marc den Miners weiter erhalten bleibt, ist maßgeblich Raphael Wilder zu verdanken. Er konnte Marc für ein wichtiges „One More“ in Essen begeistern. Die Freude im gesamten Verein über die erneute Zusammenarbeit ist riesig, um nun gemeinsam das Abenteuer ProA anzugehen.


Das sagt Raphael Wilder, der den Miners in der neuen Saison als Berater zur Seite stehen wird, zur Vertragsverlängerung:
„Nachdem ich Marc aus Wolmirstedt zu uns geholt habe und wir ihm gemeinsam mit Lars eine Hauptrolle versprochen haben, konnte er seine Statistiken in der vergangenen Saison unfassbar verbessern. Mir war klar, dass Marc sich bei genügend Spielzeit so stark entwickeln wird, weil er einfach die Möglichkeiten, das Talent und die Arbeitseinstellung hat, um den nächsten Schritt zu machen. Marc arbeitet hart an sich, ist sehr akribisch und ich kann wirklich nur Gutes über ihn berichten.
Als abzusehen war, dass wir aufsteigen können und in die ProA gehen, haben wir ihm mitgeteilt, dass wir ihn gerne dabei haben wollen. Zwar in einer anderen Rolle – was ihm aber auch klar ist –, aber mit der Hoffnung auf eine weiterhin gute Entwicklung, in der Marc seine Rolle finden wird. Aufgrund seiner Arbeitseinstellung und seinem professionellen Verhalten denke ich, dass es ihm als für uns sehr wichtigen Spieler in der vergangenen Saison auch gelingen wird, in der ProA Fuß zu fassen.“


Welcome Back, Marc!


Die gesamte Miners-Familie ist stolz darauf, dass du weiterhin ein Teil unserer Erfolgsgeschichte bist und wir die Herausforderung der ProA gemeinsam anpacken.


Schön, dass du bleibst, Marc! Auf eine erfolgreiche ProA-Saison 2026/2027!

Danke, Leon!

Auch Leon Kalinic wird die ETB Miners Essen verlassen und ein neues Kapitel aufschlagen.


Die gesamte Organisation, das Trainerteam und deine Mannschaftskollegen blicken voller Dankbarkeit auf die gemeinsame Zeit zurück. Wie tief dein Herz für dieses Team schlägt, hast du in der vergangenen Spielzeit eindrucksvoll bewiesen, als dich selbst ein Knochenbruch nicht stoppen konnte – mit diesem unglaublichen Willen hast auch du alles für die Mannschaft gegeben, um den Aufstieg letztlich perfekt zu machen.


Lieber Leon, wir bedanken uns bei dir für diesen unermüdlichen Einsatz im Miners-Trikot. Für deine zukünftigen Pläne sowie deinen weiteren sportlichen und privaten Lebensweg wünschen wir dir nur das Beste und maximalen Erfolg!


Vielen Dank und alles Gute, Leon!

Danke, Jegor!


Nach einer absolut geschichtsträchtigen Aufstiegssaison 2025/2026 heißt es für uns Abschied nehmen: Jegor Cymbal verlässt die ETB Miners Essen und schlägt ein neues Kapitel auf.


Die gesamte Organisation der ETB Miners, alle Beteiligten und deine Mannschaftskollegen möchten sich von ganzem Herzen für die gemeinsame Zeit und deinen Einsatz im Miners-Trikot in der vergangenen Saison bedanken. Es war ein besonderes Jahr, das uns allen in Erinnerung bleiben wird.


Für deine neue Herausforderung und deinen weiteren sportlichen wie privaten Lebensweg wünschen wir dir, lieber Jegor, nur das Allerbeste und jede Menge Erfolg!

Danke!

Danke, Raffi! – Eine Ära bei den ETB Miners geht zu Ende

Manchmal gibt es Menschen in einem Verein, deren Wirken weit über ihre eigentliche Funktion hinausgeht. Menschen, die prägen, gestalten und mit ihrer Erfahrung, ihrem Wissen und ihrer Persönlichkeit entscheidend dazu beitragen, dass aus einer Idee eine Erfolgsgeschichte wird. Ein solcher Mensch ist Raphael Wilder, der von allen Raffi genannt wird.

Mit Raffi Wilder, der seit dem Frühjahr 2020 die Geschicke der ETB Miners entscheidend mitgestaltet hat, ist die jüngste Erfolgsgeschichte unseres Vereins untrennbar verbunden.

Wer heute auf die Entwicklung der ETB Miners blickt, sieht nicht nur eine Mannschaft, die Meister in der PRO B geworden ist, sondern einen professionell aufgestellten Verein, eine begeisterte Fangemeinde und eine Organisation, die sich mit dem Aufstieg in die PRO A in Deutschland wieder einen Namen gemacht hat.

Wer jedoch verstehen will, was Raffi Wilder für die Miners bedeutet, muss zurückblicken, zurück in eine Zeit, in der kaum noch jemand an den Basketballstandort Essen glaubte.

Denn als Raffi zu den Miners kam, befand sich der Verein in einer schwierigen Phase. Die Insolvenz des Vorgängervereins lag noch schwer über dem Essener Basketball. Das Vertrauen von Sponsoren war verloren gegangen, die Akzeptanz in der Wirtschaft war gering, die Zuschauerzahlen in der Helmholtzhalle waren überschaubar. Sportlich drohte der Gang in die 2. Regionalliga, der letztlich nur durch die besonderen Umstände der Corona-Pandemie verhindert wurde. Viele hatten den Basketballstandort Essen und die Miners zu diesem Zeitpunkt längst abgeschrieben.

Genau in dieser Situation begann die Geschichte von Raffi Wilder bei den Miners.

Es brauchte damals viel Überzeugungsarbeit von Dieter Homscheidt, um Raffi für das Projekt „Basketball in Essen“ zu gewinnen. Denn was auf dem Papier stand, war kein Selbstläufer und schon gar kein sportlicher Traumjob. Es war vielmehr ein Wagnis. Die Vision war groß, die Möglichkeiten dagegen begrenzt. Es gab viele Fragezeichen und kaum Garantien.

Dass Raffi sich dennoch für diesen Weg entschied, erforderte Mut, Leidenschaft und vor allem die Fähigkeit, Möglichkeiten zu erkennen, wo andere nur Probleme sahen.

Und wer Raffi kennt, weiß, dass Basketball für ihn niemals nur ein Spiel war. Basketball ist für ihn Leidenschaft und täglicher Antrieb zugleich.

Sein Anspruch war es dabei immer, groß zu denken („Think big“, wie Raffi immer zu sagen pflegt) und erfolgreich zu sein. Nicht nur um des Erfolges willen, sondern auch, weil er überzeugt ist, dass Erfolg das Ergebnis von harter Arbeit, Disziplin, Teamgeist und der richtigen Einstellung ist. Aus diesem Antrieb heraus forderte er auch vieles von den Miners, wie zum Beispiel eine Professionalisierung in allen Bereichen, die Rückkehr ins Sportzentrum Am Hallo, die Möglichkeit, mindestens zweimal täglich trainieren zu können und vieles mehr.

Mit seinem enormen Basketball-Sachverstand, seiner jahrzehntelangen Erfahrung und seinem feinen Gespür für Menschen begann er Schritt für Schritt, gemeinsam mit den Verantwortlichen etwas aufzubauen, was viele zuvor für unmöglich gehalten hatten.

Was danach folgte, ist längst Vereinsgeschichte.

Unter seiner sportlichen Verantwortung gelang den ETB Miners innerhalb von nur fünf Jahren der Weg von einer existenziell schwierigen Situation bis hin zum Aufstieg in die PRO A. Zwei Aufstiege markieren dabei die sportlichen Meilensteine dieser Entwicklung.

Für Raffi Wilder war dies jedoch keineswegs der erste Erfolg dieser Größenordnung. Bereits bei drei anderen Vereinen hatte er zuvor maßgeblichen Anteil an Aufstiegen und nachhaltigen sportlichen Entwicklungen. Mit den ETB Miners ist es ihm damit bereits zum vierten Mal gelungen, einen Verein auf seinem Weg in höhere Spielklassen entscheidend zu begleiten und langfristig zu prägen.

Ein wesentlicher Schlüssel zu diesem Erfolg war seine besondere Fähigkeit, Mannschaften zu formen, die weit mehr waren als die Summe ihrer einzelnen Spieler. Es waren Teams mit Charakter, Teams, die füreinander einstanden, Verantwortung übernahmen und jeden Tag den Anspruch hatten, besser zu werden und alles für den ETB zu geben. Teams, mit denen man sich identifizieren konnte – oder besser gesagt: identifizieren wollte.

Viele Spieler kamen als Talente nach Essen und gingen als Persönlichkeiten. Von seinem Wissen, seiner Erfahrung und seiner Bereitschaft, andere besser zu machen, profitierten jedoch nicht nur zahlreiche Spieler, auch das gesamte Vereinsumfeld gewann durch seine Impulse und seine klare Vorstellung von erfolgreicher Teamarbeit.

Besonders sichtbar wird dies bei unserem Headcoach Lars Wendt, der sich unter Raffis Begleitung und Förderung zu einem anerkannten und erfahrenen Trainer entwickeln konnte.

Raffi war dabei nie der Lauteste, auch wenn er mal laut wurde, aber meistens war er derjenige, dessen Worte ein großes Gewicht hatten. Seine Ruhe, seine Ehrlichkeit und seine Klarheit machten ihn nicht nur in Essen zu einer Respektsperson, sondern auch weit über die Stadtgrenzen hinaus.

Mit seinem Wirken hat er entscheidend dazu beigetragen, Basketball in Essen wieder erfolgreich zu etablieren. Er war einer der Architekten einer Entwicklung, die die ETB Miners auf eine neue Stufe gehoben und den Verein nachhaltig professionalisiert hat.

Doch jede erfolgreiche Entwicklung bringt auch Veränderungen mit sich. Nach dem historischen Aufstieg in die PRO A steht der Verein vor neuen Aufgaben und Herausforderungen.

Die Anforderungen in der zweithöchsten deutschen Basketballliga sind deutlich komplexer als in der PRO B: Professionalisierung, Organisation, Kaderplanung, wirtschaftliche Rahmenbedingungen und die Vorgaben der Liga erreichen eine neue Dimension.

Um diesen Herausforderungen erfolgreich begegnen zu können, müssen auch die Strukturen innerhalb des Vereins mitwachsen und sich weiterentwickeln.

Vor dem Hintergrund haben die Verantwortlichen der ETB-Miners und Raffi Wilder in mehreren vertrauensvollen Gesprächen gemeinsam darüber beraten, wie die sportliche Verantwortung künftig gestaltet werden soll, um den Verein bestmöglich für die Zukunft aufzustellen. Im Ergebnis dieser Gespräche hat Raffi nach reiflicher Überlegung die Entscheidung getroffen, seine Aufgaben als Sportlicher Leiter und Co-Trainer der ETB Miners zum 30. Juni 2026 niederzulegen.

Raffi selbst beschreibt seine Entscheidung wie folgt:

„Ich habe beschlossen, nicht mehr der sportliche Leiter und Co-Trainer zu sein, da ich nicht mehr alles, was das Sportliche betrifft, entscheiden  kann. Und ich möchte keine Verantwortung für etwas übernehmen, was ich nicht entscheiden kann. Jetzt bleibe ich dem Verein als Berater erhalten und unterstütze ihn momentan dabei, den Spielermarkt zu sondieren und Spieler zu verpflichten.“

So bedeutet diese Entscheidung keineswegs einen Abschied von den ETB-Miners. Raffi wird dem Verein auch künftig als Berater verbunden bleiben und  den weiteren Weg der Miners mit seinem Wissen, seinem Netzwerk, seiner großen Erfahrung und seiner Leidenschaft begleiten. Bereits in den vergangenen Wochen hat er daran mitgewirkt, die sportlichen Grundlagen für die kommende Saison zu schaffen und wichtige Weichen für die Zukunft zu stellen.

Lieber Raffi,

wir sagen von Herzen Danke.
Danke für Deine Geduld – Danke für Deine Unterstützung – Danke für Deine Ehrlichkeit – Danke für Dein Wissen – Danke für Deine Leidenschaft.
Vor allem aber danken wir Dir für Deinen unerschütterlichen Glauben an die ETB Miners zu einem Zeitpunkt, als viele andere diesen Glauben längst verloren hatten. Ohne Dich wäre vieles von dem, was wir heute erreicht haben, nicht möglich gewesen.
Du hast Spuren hinterlassen – sportlich, menschlich und im Herzen dieses Vereins. Wir freuen uns, dass Du auch künftig ein Teil unserer gemeinsamen Zukunft sein wirst und  sind überzeugt, dass Dein Rat und Deine Unterstützung weiterhin einen wertvollen Beitrag zur erfolgreichen Entwicklung unserer Miners leisten werden.

Die ETB Miners Essen haben die Lizenz für die Saison 2026/2027 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA erhalten

Damit ist offiziell bestätigt: Die Miners werden in der kommenden Saison in der zweithöchsten Basketballliga Deutschlands antreten.


Dass die Lizenz unter Auflagen erteilt wurde, kam für uns nicht überraschend. Umso größer ist die Freude, nun allen Fans, Partnern, Sponsoren und Basketballbegeisterten in Essen offiziell mitteilen zu dürfen: Die ETB Miners Essen spielen in der Saison 2026/2027 in der ProA.


Dieser Schritt ist ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung unseres Vereins und das Ergebnis harter Arbeit auf und neben dem Feld. Der sportliche Erfolg der vergangenen Saison, der unglaubliche Support unserer Fans und die Unterstützung unserer Partner haben diesen Weg möglich gemacht.


Wir freuen uns schon jetzt auf eine besondere Saison mit starken Gegnern, emotionalen Spielen und einer großartigen Atmosphäre in Essen. Gemeinsam mit unserer Stadt wollen wir das Abenteuer ProA angehen und die nächsten Schritte als Verein machen.


Danke an alle, die diesen Weg mit uns gegangen sind und weiter mit uns gehen werden.

Jetzt ist es offiziell:
Die ETB Miners Essen sind ProA! 🖤💛

Sichert euch eure Tickets für die ProA-Saison 2026/2027!



Gemeinsam Am Hallo: Die Miners im Oberhaus der 2. Bundesliga!

Nach der sensationellen ProB-Meisterschaft schlagen wir in der Saison 2026/2027 das nächste Kapitel auf: Die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA wartet! Um die Sporthalle „Am Hallo“ auch in der neuen Liga wieder in einen echten Hexenkessel zu verwandeln, brauchen wir genau dich.

Freut euch auf puren Basketball-Ehrgeiz, packende Duelle und insgesamt 17 garantierte Heimspiele in der regulären Saison! Egal ob lautstarker Supporter auf den Rängen, treuer Dauerkarten-Inhaber oder für das exklusive Business-Erlebnis in unserer VIP-Lounge – hier findest du alle Ticket-Varianten und Preise für die kommende Spielzeit.



Tageskarten & Einzeltickets

Erlebe die packende ProA-Atmosphäre live am Spieltag. Wähle deinen Platz in unseren zwei Preiskategorien oder gönne dir das Rundum-sorglos-Paket mit einem VIP-Einzelticket.

Hinweis zum Vorverkaufsstart: Die Einzeltickets für die jeweiligen Spieltage sind verfügbar, sobald die offiziellen Spieldaten und Spieltermine von der Liga bekanntgegeben werden.

Ticket-Kategorie | Preis pro Spiel

Erwachsen – Premium Seat| 22,00 €
Erwachsen – Kategorie 1 | 18,00 €
Erwachsen – Kategorie 2 | 14,00 €
Ermäßigt* – Kategorie 1 | 14,00 €
Ermäßigt* – Kategorie 2 | 10,00 €
Kinder unter 12 Jahren | 8,00 €
VIP Tageskarte (inkl. Catering & Top-Sitzplatz) | 65,00 €



Dauerkarten (Hauptrunde – 17 Heimspiele ohne Playoffs)

Sichere dir deinen festen Stammplatz für alle 17 Heimspiele der regulären Saison und verpasse keine Sekunde Spitzenbasketball in Essen! Mit der Dauerkarte sparst du bares Geld im Vergleich zum Einzelkauf.

Dauerkarten-Typ | Preis (17 Heimspiele)
Dauerkarte Erwachsen – Kategorie 1 | 288,00 €
Dauerkarte Erwachsen – Kategorie 2 | 224,00 €
Dauerkarte Ermäßigt* – Kategorie 1 | 224,00 €
Dauerkarte Ermäßigt* – Kategorie 2 | 160,00 €



Exklusive Angebote & Specials

Für unsere treuesten Vereinsmitglieder, Firmen und Fans, die das Besondere suchen:

– Dauerkarte Premium Seat: Der beste Blick aufs Parkett und maximaler Komfort für alle 17 Heimspiele der regulären Saison für 339,00 €.


– Dauerkarte Vereinsmitglied (inkl. Playoffs): Das exklusive Treue-Angebot für unsere Clubmitglieder – gilt für die 17 Hauptrundenspiele inklusive aller potenziellen Postseason-Spiele (Playoffs) für unschlagbare 128,00 €.


– Dauerkarte VIP: Die ultimative Dauerkarte für Networker und Genießer. Zugang zur VIP-Lounge bei allen 17 Heimspielen für 990,00 €.


– VIP 5er Tageskarte (für 1 Spieltag): Perfekt für Teamevents, Geschäftspartner oder Freunde. Holt euch 5 VIP-Plätze für eines der 17 Heimspiele für zusammen 296,00 €.

*Hinweise zu den Ermäßigungen:
Ermäßigte Tarife gelten für Schüler, Studenten, Auszubildende, Rentner und Menschen mit Behinderung gegen Vorlage eines gültigen Nachweises am Einlass. Kinder unter 12 Jahren nutzen bitte das separate „Unter 12“-Ticket.



Hier geht es direkt zum offiziellen ETB Miners Ticket-Shop

ETB Miners krönen Traum-Saison: 94:53 gegen die Orange Academy – Meister der ProB und Aufstieg in die ProA perfekt!


Vor 2.182 Zuschauern in der Sporthalle „Am Hallo“ haben die ETB Miners Essen Vereinsgeschichte geschrieben! Mit einem überragenden 94:53-Erfolg gegen die Orange Academy sichern sich die Miners im zweiten Finalspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB nicht nur den Meistertitel der Saison 2025/26, sondern krönen damit auch den bereits im Vorfeld besiegelten Aufstieg in die ProA.

Nach dem deutlichen 36-Punkte-Rückstand aus dem ersten Finalspiel hatten einige Stimmen den Titel schon abgeschrieben – doch die Miners bewiesen einmal mehr, dass sie genau die Mannschaft sind, die Spiele und nun sogar Finalserien drehen kann.
Von Beginn an war spürbar, dass Essen an diesem Abend eine klare Antwort liefern wollte. Die Miners verteidigten aggressiv, kontrollierten die Rebounds und fanden offensiv immer wieder starke Lösungen gegen die junge Mannschaft aus Ulm. Früh setzte sich das Team von Headcoach Lars Wendt zweistellig ab und ließ der Orange Academy kaum Möglichkeiten, in ihren Rhythmus zu kommen. Besonders die Intensität in der Defensive wurde schnell zum entscheidenden Faktor.


Auch nach der Halbzeit blieb Essen konsequent und fokussiert. Statt den Vorsprung nur zu verwalten, baute das Team die Führung weiter aus und begeisterte die Zuschauer mit leidenschaftlichem Teambasketball. Hohe Energie, klare Strukturen und starke Teamaktionen prägten das Spiel der Miners. Spätestens im Schlussviertel war deutlich, dass dieser Abend nicht mehr kippen würde.


Key-Stats


– Endstand: ETB Miners Essen – Orange Academy 94:53


– 2.182 Zuschauer sorgten in der Sporthalle „Am Hallo“ für Finalatmosphäre.


– Die Miners machten einen 36-Punkte-Rückstand aus Spiel 1 wett und drehten die Finalserie.
Essen hielt die Orange Academy bei lediglich 53 Punkten.

– Der Aufstieg in die ProA war bereits vor dem Spiel sportlich gesichert, nun folgt der Meistertitel der ProB.


Topscorer


ETB Miners Essen:

Quashawn Lane 28 Punkte

Marc Friederici 18 Punkte

Orange Academy:

Joel Cwik 17 Punkte

Tobias Holbach 11 Punkte


Stimmen zum Spiel


Lars Wendt:
„Das war der krönende Abschluss einer grandiosen Saison. Herzlichen Glückwunsch an die Mannschaft, die gestern über 40 Minuten gekämpft und diesen Rückstand tatsächlich noch gedreht hat. An diesen Abend werden sich wohl alle Zuschauerinnen und Zuschauer noch lange erinnern. Respekt auch an Ulm für diese starke Serie.
Jetzt gehen wir in die Planung für die ProA – und freuen uns darauf, viele von euch in der nächsten Saison wiederzusehen.“


Raphael Wilder:
„Ein unglaublicher Abend, wie es ihn so selten wieder geben wird. Auch wenn Ulm nicht mit Bestbesetzung und nur mit sieben Spielern angetreten ist, muss man erst einmal ein Spiel mit 36 Punkten Rückstand gewinnen können – und das haben wir gestern geschafft. Das ist einfach unglaublich gewesen und letztendlich ein verdienter Erfolg der Mannschaft, die die ganze Saison überragend gespielt hat und als echtes Team eigentlich nur ein Spiel wirklich schlecht gespielt hat – ausgerechnet in Ulm, was aber auch der tollen Leistung von Ulm geschuldet war.
Es war von Anfang an ein Wahnsinnsspiel, bei dem wir das erste Viertel mit 14 Punkten gewonnen haben und zur Halbzeit dann 21 Punkte vorne lagen. Im dritten Viertel ist uns dann etwas die Zeit davongelaufen und der Gegner kam wieder bis auf 18 Punkte heran. Unser 12:0-Run brachte uns dann aber wieder zu einer 30-Punkte-Führung in der 28. Minute. In der 33. Minute übernahmen wir dann zum ersten Mal mit einem Punkt die Gesamtführung beider Spiele und es stand 81:44, ehe wir in der 34. Minute sogar mit 40 Punkten führten.
Als Milicic dann in der 40. Minute noch einen Dreier traf, führten wir plötzlich insgesamt wieder nur noch mit einem Punkt und es wurde noch einmal so eng, dass Ulm foulen musste. Q verwandelte dann die letzten beiden Freiwürfe sicher, obwohl es nicht sein bester Freiwurftag war. Anschließend holte er noch einen Steal und das Ding war gegessen.
Es war ein Wahnsinnsabend, ein unglaubliches Publikum in einer vollen Halle und ein Wahnsinnsabschluss – einfach ohne Worte. Gratulation an alle.“


Danke!


Ein besonderer Dank gilt allen, die diesen Weg möglich gemacht haben: die Geschäftsführung, Dieter Homescheidt und Robert Hildebrandt, Raphael Wilder, Lars Wendt, Katja Bergermann, Christian Müller, den unermüdlichen Helferinnen und Helfern hinter den Kulissen, unseren treuen Supportern, den Partnern und Sponsoren, den Golden Warriors, Heinz, Hallensprecher Harry, DJ Kofi, sowie wirklich jedem einzelnen, der im Hintergrund dazu beigetragen hat, dieses Team Woche für Woche nach vorne zu bringen. Ohne euch wäre dieser Erfolg nicht denkbar gewesen.


Ausblick


Nach einer historischen Saison schlagen die ETB Miners Essen in der kommenden Spielzeit erstmals in der ProA auf. Mit der Meisterschaft der ProB setzt die Mannschaft den bislang größten Erfolg der Vereinsgeschichte und sorgt für einen unvergesslichen Basketballabend in Essen.


Die Dauerkarten für die ProA-Saison 2026/27 sind ab sofort erhältlich. Wer die Miners in der kommenden Saison live erleben möchte, sollte sich schnell seinen Platz sichern – denn wer jetzt nicht kommt, ist wirklich selber schuld.


minersruhr.reservix.de

Quo vadis ETB – Miners?

Mein Traum vom Bundesliga-Basketball in Essen lebt mehr denn je

Seit 1992 begleitet mich der Basketball in Essen. Ich habe Höhen erlebt, Rückschläge miterlebt, legendäre Spiele gesehen und bittere Niederlagen ertragen. Aber eines hat sich in all den Jahren nie verändert: mein Traum, irgendwann einmal dauerhaft BBL-Bundesliga-Basketball in Essen erleben zu dürfen.

Ich war immer überzeugt davon, dass Essen das Potenzial dafür besitzt. Diese Stadt hat die wirtschaftliche Stärke, sie hat sportbegeisterte Menschen und sie hat eine Basketball-Tradition, die viele außerhalb des Ruhrgebiets unterschätzen.

Schon in den 90er Jahren, als der ETB in der 2. Bundesliga Nord spielte und die legendäre Helmholtzhalle regelmäßig kochte, habe ich daran geglaubt. 

Obwohl es damals sportlich oft eng wurde und der Weg eher Richtung Regionalliga als Bundesliga zeigte, war diese Begeisterung einfach da. Basketball in Essen hatte etwas Besonderes.

Die große Zeit der ETB Wohnbau Baskets war dann für viele von uns die Erfüllung eines Traums. Volle Halle Am Hallo, starke amerikanische Spieler, professionelle Strukturen und plötzlich war Essen wieder ein Name im deutschen Basketball. Der direkte Durchmarsch von der Regionalliga über die ProB bis in die ProA war unglaublich. Zeitweise schien selbst die BBL nicht mehr völlig unrealistisch.

Doch dann kam der Absturz.

Die Insolvenz 2019 war für mich persönlich ein Schock. Basketball in Essen lag komplett am Boden. Der Ruf war beschädigt, Sponsoren zogen sich zurück und viele hatten innerlich bereits abgeschlossen. Ich weiß noch genau, wie hoffnungslos die Situation damals wirkte. Als sogar der Parkettboden ( immerhin knapp 200.000 Euro wert) in die Insolvenzmasse fiel, dachte ich wirklich: Das war’s. Denn ohne Parkettboden gibt es keine Lizenz für höherklassigen Basketball. Die Perspektive schien endgültig zerstört.

Gerade deshalb kann ich bis heute nicht hoch genug einschätzen, was Dieter Homscheidt und Robert Hildebrandt damals in dieser so hoffnungslosen Situation gemacht haben. Zwei Menschen, die einfach nicht bereit waren, den Basketballstandort Essen sterben zu lassen. Sie haben in einer Phase Verantwortung übernommen, in der viele andere längst aufgegeben hatten.

Der Neustart war alles andere als glamourös. Zurück in die Regionalliga, zurück  in die Helmholtzhalle, zurück zu kleinen Budgets und viel Improvisation. Und dann folgte sogar noch der sportliche Abstieg in die 2. Regionalliga, und das, obwohl mit Chris Alexander,  einer der besten US Amerikaner, die seinerzeit in Essen gespielt hatten, verpflichtet werden konnte!

Ehrlich gesagt: Da hatte ich zum ersten Mal wirklich Angst, dass Basketball in Essen dauerhaft in der Bedeutungslosigkeit verschwindet.

Und dann kam Corona – und mit dieser verrückten Zeit auch eine unglaubliche Wendung! Der Abstieg in die zweite Regionalliga blieb dem ETB erspart, nach der coronabedingten Pause durfte das Team in der ersten Regionalliga neu starten!. 

Genau zu diesem Zeitpunkt erfuhr Dieter Homscheidt eher zufällig, dass Raphael „Raffi“ Wilder gerade ohne sportliche Heimat war. Rückblickend war genau dieser Moment vermutlich einer der entscheidendsten Wendepunkte der jüngeren Essener Basketballgeschichte.

Dieter Homscheidt und Robert Hildebrandt wussten damals, dass der Basketball in Essen nach Insolvenz, Absturz und Chaos nur dann wieder eine echte Perspektive bekommen würde, wenn es gelingt, Menschen mit Visionen und basketballerischer Kompetenz für das neue ETB-Projekt zu begeistern.

Und genau deshalb suchten sie das Gespräch mit Raffi Wilder.

Wer Raffi kennt, weiß: Er brennt für Basketball. Er denkt nicht in kleinen Schritten. Er will entwickeln, gestalten und erfolgreich sein. Entsprechend kritisch und genau schaute er damals auf die Situation in Essen.

In den ersten Gesprächen mussten Dieter und Robert Raffi zunächst davon überzeugen, dass dieses neue ETB-Projekt tatsächlich Zukunft haben kann. Dass es nicht nur um kurzfristigen Basketball ging, sondern um den ehrlichen und nachhaltigen Wiederaufbau eines gesamten Basketballstandortes.

Und genau das gelang ihnen.

Gleichzeitig brachte auch Raffi seine klare sportliche Vision ein, wie Basketball in Essen wieder wachsen und erfolgreich werden könnte. Aus diesen Gesprächen entstand Schritt für Schritt Vertrauen – und schließlich die gemeinsame Überzeugung, diesen Weg zusammenzugehen.

Im Nachhinein kann man sagen: Genau dort begann die außergewöhnliche Reise der heutigen ETB Miners.

Als einer der ersten Schritte, holte Raffi mit Lars Wendt, einst selbst aktiver und erfolgreicher Bundesligaspieler, der verletzungsbedingt viel zu früh seine Karriere beenden musste, einen zunächst unerfahrenen Trainer nach Essen, den er bereits als Spieler kannte, dem er vertraute und dem er letzendlich auch zutraute, in Essen gemeinsam etwas aufzubauen!, So entstand Schritt für Schritt etwas ganz Besonderes.

 Ich habe selten erlebt, dass ein Verein so viel Leidenschaft, Zusammenhalt und Identifikation ausgestrahlt und entwickelt hat, wie die Miners in den vergangenen Jahren. Natürlich gab es Rückschläge. Das dramatische Scheitern gegen Ibbenbüren in der ersten gemeinsamen Regionalligasaison tat weh. Aber genau solche Niederlagen haben diese Mannschaft und diesen Verein stärker gemacht.

Der Aufstieg gegen die BBA Hagen ein Jahr später war dann emotional kaum zu beschreiben. Nach all den schweren Jahren war Essen endlich zurück im bundesweiten Basketball.

Und was danach passiert ist, hätte ich ehrlich gesagt niemals für möglich gehalten.

Als Aufsteiger direkt die Playoffs erreichen, den großen Favoriten Leitershofen rauswerfen, sich gegen Sandersdorf durchsetzen und erst im Halbfinale scheitern – das war bereits sensationell.

Doch diese Saison hat alles noch einmal übertroffen.

Die Mannschaft, die Raffi und Lars zusammen, war nicht nur sportlich stark – sie hatte Charakter. Sie war eine echte Einheit. Angeführt von  Quashawn Lane, der gerade erst von der zweiten Liga zum MVP der gesamten Pro B  ausgezeichnet  wurde, spielte das Team eine Saison, die ich in dieser Dominanz niemals erwartet hätte. Es gab keinen Star, die Mannschaft war dieser! Kein  einziges Auswärtsspiel verloren. Platz eins im Norden. Sechs Siege in den Playoffs. Und jetzt tatsächlich der Aufstieg in die ProA.

Wenn ich heute in der Halle Am Hallo sitze und sehe, wie Basketball in Essen wieder lebt, dann erfüllt mich das ehrlich gesagt mit großer Freude und mit Stolz. Nicht nur wegen des sportlichen Erfolgs, sondern weil dieser Verein nach der Insolvenz eigentlich schon tot war.

Und genau deshalb ziehe ich meinen Hut vor allen Verantwortlichen. Vor Dieter Homscheidt, Robert Hildebrandt, Raffi Wilder und Lars Wendt, vor den Spielern, den Sponsoren, den Helfern und allen Fans, die diesen Weg mitgegangen sind.

Aber jetzt beginnt die nächste große Herausforderung.

Die ProA ist wirtschaftlich und infrastrukturell noch einmal eine völlig andere Welt. Neuer Parkettboden, neue Korbanlagen, professionelle Strukturen und vor allem deutlich höhere Etats von mindestens 1.5 bis zwei Millionen EUR werden notwendig sein, um in dieser Liga sportlich mithalten zu können. Ohne starke Unterstützung aus der Wirtschaft wird das kaum möglich sein.

Und trotzdem glaube ich weiter an den großen Traum.

Ich träume weiterhin davon, irgendwann Basketball in der 1. Basketball-Bundesliga in Essen zu erleben. Vielleicht nicht morgen, vielleicht auch nicht übermorgen. Aber warum eigentlich nicht? Deutschland ist Welt- und Europameister im Basketball. Basketball in Deutschland boomt wie nie zuvor. Essen will  eine große Sportstadt sein hat und hat riesiges Potenzial.

Vielleicht muss die Wirtschaft in dieser Stadt einfach irgendwann erkennen, was hier gerade entsteht und das es neben Rot Weiss Essen ein Team gibt, das sich die Unterstützung in jeglicher Art mehr als verdient hat!

Denn eines steht für mich fest:

Nach allem, was passiert ist, nach Insolvenz, Absturz und Neustart, ist das, was die ETB Miners heute erreicht haben, eigentlich kaum noch in Worte zu fassen.

Und ich bin einfach nur dankbar, diesen Weg miterleben zu dürfen.

Peter Pfeffer

Lehrstunde in Ulm – Orange Academy gewinnt erstes Finalspiel mit 107:71

Die ETB Miners Essen haben das erste Finalspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB bei der Orange Academy klar mit 107:71 verloren. Die Gastgeber spielten ein schnelles, frisches und hoch effizientes Basketballspiel und verdienten sich den deutlichen Erfolg ohne Zweifel. Für die Miners war es ein Abend, an dem kaum ein Mittel gegen den Ulmer Offensivdruck gefunden wurde.


Schon früh setzte sich die Orange Academy mit Tempo, Athletik und hoher Wurfqualität ab. Besonders Teo Milicic prägte das Spielgeschehen und brachte die Essener Defensive immer wieder in Schwierigkeiten. Die Miners kämpften zwar, fanden aber über weite Strecken keinen echten Zugriff auf das Spiel und mussten den Rhythmus der Gastgeber akzeptieren.


Auch im weiteren Verlauf blieb das Bild ähnlich: Ulm spielte mit viel Energie, traf seine Würfe konstant und ließ kaum Phasen zu, in denen Essen wirklich herankommen konnte. Spätestens im Schlussviertel war die Partie klar entschieden, während die Orange Academy ihren Vorsprung souverän verwaltete.


Topscorer der Orange Academy waren Teo Milicic mit 24 Punkten sowie Joel Cwik mit 14 Punkten. Auf Seiten der ETB Miners punkteten Niclas Sperber mit 17 Punkten und Quashawn Lane mit 16 Punkten.


Die entscheidenden Faktoren lagen in der Offensivpower der Gastgeber und ihrer Konstanz von außen, die Essen über 40 Minuten unter Druck setzte. Eigene Stops und einfache Punkte im Umschaltspiel blieben für die Miners selten.


Statement von Raphael Wilder:
„Wir sind zurück aus Ulm, wo wir eine ganz, ganz bittere Niederlage einstecken mussten, die aber leider auch verdient war. Glückwunsch an Ulm für ein Spiel, wie ich es selten gesehen habe – erst recht, wenn man überlegt, was das für eine junge Mannschaft ist, die sich in einen totalen Rausch gespielt hat und uns in allen Belangen überlegen war. Wir hatten wirklich nichts dagegenzusetzen und es ist natürlich traurig, dass so etwas ausgerechnet im ersten Finalspiel passiert.
Ohne eine Ausrede oder Erklärung zu suchen: Solche Tage und Spiele gibt es leider manchmal und so etwas wird auch in der ProA passieren. Diese junge Ulmer Mannschaft hat wie eine amerikanische Mannschaft gespielt – mit einer Athletik und Geschwindigkeit, wie ich sie selten gesehen habe. Wie weit und abgeklärt diese Jungs schon sind, ist wirklich beeindruckend. Wenn sie dann auch noch 39 % ihrer Dreier treffen und dabei 16 von 41 Würfen verwandeln, dann ist man quasi machtlos.
Für uns war das eine Lehrstunde, das muss man einfach so hinnehmen. Wir waren nicht bereit für dieses Spiel. Vielleicht hing es noch mit der Euphorie des Aufstiegs in Coburg zusammen und die Mannschaft konnte mental noch nicht komplett umschalten.
Ich hoffe am Sonntag auf ein komplett anderes Spiel von uns – unabhängig davon, ob Ulm nun komplett oder anders besetzt zu uns kommt. Nochmals Glückwunsch an Ulm. Ich bin wirklich beeindruckt von ihrer Leistung und gleichzeitig enttäuscht über unser Auftreten.“


Statement von Headcoach Lars Wendt:
„Wie verlieren das erste Finalspiel in Ulm auch in der Höhe völlig verdient. Hut ab vor der Leistung der Ulmer – dem hatten wir leider kaum etwas entgegenzusetzen. Jetzt gilt es, den Blick nach vorne zu richten und am Sonntag noch einmal eine sehr gute Leistung in diesem Finale zu zeigen. Vielleicht schaffen wir ja doch noch das Wunder. Das Wichtigste ist aber, dass wir uns mit einer starken Leistung und einem positiven Gefühl von unseren Fans in die Sommerpause verabschieden wollen.“


Damit bleibt den Miners nun eine klare Aufgabe für das Rückspiel am 17.05.2026 um 16 Uhr in der Sporthalle Am Hallo: Ein Sieg mit mindestens 36 Punkten Unterschied ist nötig, um eine Verlängerung zu erzwingen.


Für die Fans lohnt sich der frühe Weg in die Halle doppelt: Bereits ab 14 Uhr gibt es vor der Sporthalle Am Hallo Stauder-Pils sowie Pommes und Currywurst zur Einstimmung auf das zweite Finalspiel gegen die Orange Academy.


Tickets für das Rückspiel gibt es hier:

https://minersruhr.reservix.de/events

Wir sind ProA !

Foto: N1cecontent

Wir sind ProA! Finaleinzug perfekt: Miners stürmen Coburger Festung mit 64:80

Die ETB Miners Essen haben den Sack zugemacht: Mit einem souveränen 64:80-Auswärtserfolg beim BBC Coburg entscheidet der Nord-Meister die Halbfinalserie vorzeitig mit 2:0 für sich. Damit macht das Team den sportlichen Aufstieg in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA offiziell und krönt eine beispiellose Erfolgsgeschichte. Was vor wenigen Jahren in der Regionalliga begann, findet nun seinen vorläufigen Höhepunkt im Einzug in die zweithöchste deutsche Spielklasse.

Ein Gemeinschaftswerk für die Geschichtsbücher

​Der Aufstieg in die ProA ist für die ETB Miners weit mehr als nur ein sportliches Ergebnis – es ist das Resultat einer rasanten und zugleich grundsoliden Entwicklung. Der Weg von der Regionalliga über die ProB bis hin zum jetzigen Sprung in die ProA liest sich wie ein modernes Basketball-Märchen. Dieser Erfolg trägt viele Namen: Es ist die strategische Handschrift des sportlichen Leiters Raphael Wilder, die akribische Arbeit von Headcoach Lars Wendt und die Weitsicht der Geschäftsführung um Dieter Homscheidt und Robert Hildebrandt.

Doch eine solche Entwicklung lässt sich nicht allein durch die Führungsetage stemmen. Dass das Projekt auf so sicheren Beinen steht, ist dem unermüdlichen Einsatz unzähliger Helfer, Supporter und Sponsoren zu verdanken. Von den ehrenamtlichen Händen am Spieltag bis hin zu den Partnern, die den Weg wirtschaftlich ebnen: Sie alle haben gemeinsam daran gearbeitet, diesen rasanten Aufstieg zu ermöglichen und den Basketballstandort Essen wieder auf die große Landkarte zurückzubringen.

​Auf dem Parkett der HUK-COBURG arena wurde dieses Gemeinschaftswerk am Freitagabend in Zählbares umgemünzt. Die Geschichte des Spiels war die unerschütterliche Einheit eines Teams, das auswärts weiterhin eine uneinnehmbare Macht bleibt. Den Grundstein legten die Miners bereits im ersten Viertel, als sie den Gastgebern mit einem 11:24-Lauf förmlich den Schneid abkauften. Ein besonderes Kapitel in dieser Erfolgsstory schrieb Gabriel Jung: Der Aufbauspieler, der den Weg aus der Regionalliga mitgegangen ist, lenkte das Spiel mit einer Reife, die seine persönliche Entwicklung stellvertretend für den gesamten Club widerspiegelt. In der 30. Minute, als die Miners einen vorentscheidenden 2:13-Lauf starteten, wurde klar: Diese Mannschaft wird durch eine außergewöhnliche Teamchemie getragen, die nun direkt in die ProA führt.

Key-Stats: Defense wins Championships

​Die Miners untermauerten ihren Ruf als defensives Powerhouse der Liga. Mit einer Verteidigung, die in den Playoffs im Schnitt lediglich 64 Punkte zulässt, hielten sie auch den BBC Coburg exakt bei diesem Wert und kontrollierten über die gesamte Spielzeit das Geschehen.

  • Topscorer BBC Coburg: Dylan Fasoyiro (16 Punkte), Darius Dawson (8 Punkte)
  • Topscorer ETB Miners: Gabriel Jung (15 Punkte), Captain Quashawn Lane (14 Punkte)

Stimmen zum Spiel

Statement von Headcoach Lars Wendt:

„Glückwunsch an die gesamte Mannschaft und den Club zum Aufstieg in die ProA! Wir haben uns das über die gesamte Saison hinweg verdient und gestern in Coburg in Spiel zwei eine der besten Saisonleistungen gezeigt. Wir haben uns auf unsere defensive Stärke verlassen und – wie schon die ganze Saison – wieder Spieler gehabt, die eingesprungen sind, wenn andere keinen so guten Tag hatten. Jetzt werden wir den Aufstieg erst einmal genießen und gemeinsam feiern, bevor wir uns ab nächster Woche auf das Endspiel vorbereiten. Denn jetzt wollen wir auch die Meisterschaft holen!“

Statement von Raphael Wilder:

„Das war ein Wahnsinns-Auswärtsspiel mit einer souveränen Leistung, durch die wir den sportlichen Aufstieg klargemacht haben. Wir sind auswärts ungeschlagen geblieben und haben ein überragendes 1. Viertel mit 11:24 gespielt, das uns auch in den nächsten Vierteln immer einen Vorsprung beschert hat. Wir waren nie wirklich gefährdet, das Spiel zu verlieren. Im dritten Viertel kamen die Coburger noch einmal bis auf 9 Punkte an uns heran, ehe wir dann im Anschluss in der 30. Minute einen 2:13-Lauf gestartet haben, wodurch der Drops dann, wie man so schön sagt, gelutscht war.

​Die alte Regel „Defense wins Championships“ hat sich ein weiteres Mal bewährt, denn wir spielen eine unglaubliche Verteidigung – speziell jetzt gerade in den Playoffs, wo wir im Schnitt nur rund 64 Punkte kassieren, egal gegen wen wir spielen. Bis hierhin war das eine überragende Serie und eine überragende Saison, in der wir auswärts ungeschlagen sind. Man muss ganz klar sagen, dass diese Mannschaft etwas ganz Besonderes ist. Diese Teamchemie, die Zuneigung zueinander und das gegenseitige Gönnen habe ich viele, viele Jahre so nicht gesehen.

​Ich möchte ungern jemanden hervorheben, aber wenn ich es muss, dann ist es Gabriel Jung, der aus der Regionalliga zu uns gekommen ist und einfach Unfassbares auf dieser so wichtigen Aufbauposition leistet. Für diese Entwicklung verdient er höchsten Respekt, denn für solch eine Steigerung benötigen andere Jahre – und das ist einfach großartig. Dennoch ist mir wichtig zu betonen, dass das gesamte Team hervorragend gespielt und den Gegner bei nur 64 Punkten gehalten hat. Daher ein ganz großes Lob an das Team und auch an die Fans, die den Weg nach Coburg gefunden haben, um uns dort zu unterstützen. Vielen Dank dafür! Jetzt richtet sich der Blick nach vorne – also nach Ulm.“

Ausblick & Tickets:

Nach diesem historischen Halbfinal-Sieg stehen die ETB Miners (1. Tabellenplatz ProB Nord) im Finale um die Meisterschaft. Der Fokus richtet sich nun auf den Gegner OrangeAcademy (1. Tabellenplatz ProB Süd).

Sichert euch jetzt eure Plätze für das große Saisonfinale! Wir feiern mit euch zusammen den Aufstieg in die ProA und lassen es dieses Mal so richtig krachen! Tickets für das 2. Finalspiel am 17.05. um 16:00 Uhr in der Sporthalle „Am Hallo“ sind ab sofort im Online-Shop erhältlich:

https://minersruhr.reservix.de/events

ETB Miners Essen – WIR SIND PROA

ETB Miners Essen bezwingen BBC Coburg zum Halbfinal-Auftakt: 85:75-Heimerfolg

Die ETB Miners Essen sind erfolgreich in das Halbfinale der ProB-Playoffs gestartet. In der Sporthalle „Am Hallo“ setzte sich der Nord-Primus gegen den BBC Coburg mit 85:75 durch. In einer hochintensiven Partie auf Augenhöhe nutzten die Miners ihr Heimrecht, um in der „Best-of-Three“-Serie mit 1:0 in Führung zu gehen und einen wichtigen Sieg gegen den starken Tabellenzweiten der ProB Süd einzufahren.


Spielverlauf
Die Begegnung gestaltete sich von Beginn an als das erwartet enge Duell. Die Miners lagen zwar bis zum vierten Viertel weitestgehend knapp in Führung, konnten sich jedoch nie entscheidend absetzen. Coburg präsentierte sich extrem treffsicher aus der Distanz – insbesondere Felix Egger erwischte einen Sahnetag und verwandelte fünf seiner sechs Dreierversuche. Essen fand jedoch immer wieder die richtigen Antworten auf die Coburger Treffer und hielt die nötige Balance zwischen Offensive und Defensive.


Entscheidende Phase
Im Schlussviertel wurde es dramatisch: Die Miners kassierten zunächst einen 0:9-Lauf der Gäste und gerieten kurzzeitig in Rückstand, bewiesen aber enorme Moral. Bis zur 38. Minute kämpfte sich das Team von Headcoach Lars Wendt zurück zum 75:75-Ausgleich. Ein taktischer Spielerwechsel und eine Umstellung in der Verteidigung brachten schließlich die Wende. Mit einem fulminanten 10:0-Run in den letzten drei Minuten, gestützt auf eine geschlossene Verteidigungsleistung, machten die Miners den Sack endgültig zu.


Wichtigste Statistiken
Endergebnis: 85:75 (25:25)(19:14)(24:23)(17:13)


Topscorer ETB Miners Essen:
Quashawn Lane (21 Punkte)
Jonathan Almstedt (15 Punkte)


Topscorer BBC Coburg:
Dylan Fasoyiro (21 Punkte)
Felix Egger (19 Punkte)


Lars Wendt (Headcoach):
„Wir hatten ein erwartet schweres Spiel gegen Coburg, in dem wir uns nie entscheidend absetzen konnten. Zwischenzeitlich sind wir durch eine starke Phase der Coburger sogar in Rückstand geraten. Umso größer ist das Kompliment an die Mannschaft: Sie hat sich davon nicht beirren lassen, ist ruhig geblieben und hat das Spiel am Ende noch gedreht.
Die Kulisse war großartig und hat zusätzlich getragen. Jetzt gilt unser voller Fokus dem nächsten Ziel: den 15. Auswärtserfolg in Serie einzufahren, um damit den Einzug ins Finale und den möglichen Aufstieg in die Pro A perfekt zu machen.“


Raphael Wilder (Sportlicher Leiter):
„Das Spiel am Sonntag war meiner Meinung nach ein Wahnsinnsspiel. Wir haben gegen den Tabellenzweiten aus dem Süden gespielt und dieses Spiel letztlich gewonnen. Man darf an dieser Stelle nicht vergessen, dass Coburg punktgleich mit dem Ersten war und nur durch den direkten Vergleich auf dem 2. Tabellenplatz die Hauptrunde in der Süd-Staffel beendet hat.
Coburg ist eine sehr, sehr gute Mannschaft, die nur sechs Spiele verloren hat und lediglich eine Niederlage zu Hause verbuchen musste. Fasoyiro hat mit 21 Punkten ein riesiges Spiel gemacht und bewiesen, dass er ein sehr guter Spieler und Verteidiger ist. Den Coburger Amerikaner haben wir bei nur 10 Punkten gehalten und, wie ich finde, ganz gut im Griff gehabt.
Felix Egger, der im Schnitt nur 4 Punkte macht, hat gestern aber überragend getroffen und unter anderem 5 von 6 Dreiern verwandelt. Wir lagen bis zum 4. Viertel weitestgehend immer knapp in Führung und kassieren dann einen 0:9-Run, den wir zur 38. Minute aber wieder zum 75:75 ausgleichen konnten.
Durch einen Spielerwechsel und eine Änderung in der Verteidigung gewinnen wir dann mit einem 10:0-Run sowie einer unfassbaren Verteidigung und einer guten Offense dieses erste Halbfinalspiel. Wenn man sich anschaut, dass Bernau, die unbedingt aufsteigen wollten und wollen, gegen den Erstplatzierten der Süd-Staffel verloren haben, dann können wir mehr als zufrieden mit diesem Sieg gegen eine sehr starke Coburger Mannschaft sein.
Wir schauen jetzt nach vorne und werden uns intensiv vorbereiten sowie die Fehler, die wir in der Defense und Offense gemacht haben, ansprechen und aufarbeiten. Außerdem müssen wir, was unsere 7 von 30 Dreierquote angeht, einfach disziplinierter spielen.
Respekt an unseren Gegner für diese tolle Leistung. Am Ende war es ein knapp verdienter Sieg, der uns aber nicht die Heimstärke des Gegners ausblenden lassen wird.“


Kurzer Ausblick
Die ETB Miners Essen belegten nach der regulären Saison den 1. Tabellenplatz der ProB Nord. Mit diesem Heimsieg führen sie in der Halbfinalserie mit 1:0 gegen den BBC Coburg (2. Platz ProB Süd). Das zweite Spiel der Serie findet am 08.05. um 19:30 Uhr in Coburg statt; ein mögliches entscheidendes drittes Spiel ist für den 11. Mai 2026 wieder in Essen terminiert. Aber dazu wollen es die Miners nicht kommen lassen.

Foto: André Steinberg