Kategorie: Allgemein

ETB Miners Essen vor anspruchsvollem Auswärtsspiel in Schwelm

Am 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord sind die ETB Miners Essen auswärts gefordert. Am Samstag, den 10. Januar 2026, gastiert der Tabellenführer bei den EN Baskets Schwelm. Tip-off ist um 19:30 Uhr in der Schwelm ArENa.

Einordnung des Spiels

Die Begegnung ist ein Duell zweier Teams aus der oberen Tabellenregion der ProB Nord. Während die ETB Miners aktuell von der Tabellenspitze grüßen, hat sich Schwelm im Verlauf der bisherigen Saison in der Spitzengruppe festgesetzt und zählt zu den direkten Verfolgern.

Aktuelle Ausgangslage ETB Miners Essen

Die ETB Miners gehen mit breiter Brust in das Auswärtsspiel. Mit 13 Siegen aus 15 Partien führt das Team von Headcoach Lars Wendt die Tabelle an und präsentiert sich bislang äußerst konstant. Besonders auffällig ist dabei die Auswärtsstärke der Essener: In der laufenden Saison sind die Miners in fremden Hallen weiterhin ungeschlagen.

Das zeigte sich auch zuletzt beim Auswärtsspiel in Neustadt. Dort bewiesen die Miners erneut ihre mentale Stärke und drehten eine enge Partie in der zweiten Halbzeit noch zu ihren Gunsten. Bemerkenswert dabei: Die Mannschaft musste auf Jegor Cymbal verzichten, kompensierte den Ausfall jedoch geschlossen und setzte sich durch eine konzentrierte Teamleistung durch. Solche Auftritte unterstreichen die Stabilität und Tiefe des Essener Kaders.

Ausgangslage des Gegners

Die EN Baskets Schwelm rangieren aktuell mit neun Siegen und sechs Niederlagen auf dem vierten Tabellenplatz der ProB Nord. Trotz einer gewissen Ergebnisschwankung zählt Schwelm zu den spielstarken Teams der Liga und verfügt über mehrere Akteure, die ein Spiel prägen können. Besonders in eigener Halle präsentieren sich die EN Baskets bislang sehr stabil.

Statistischer Kurzvergleich

Die offiziellen Teamstatistiken der Liga zeigen, dass Schwelm im bisherigen Saisonverlauf auf eine effiziente Spielweise setzt. Mit einer Trefferquote von über 53 Prozent im Zweipunktebereich gehört der Gastgeber ligaweit zu den stärkeren Teams in Korbnähe. Zudem zeichnet sich Schwelm durch eine mannschaftsdienliche Spielanlage aus und zählt im Assist-Bereich zu den führenden Teams der ProB Nord.

Stimmen zum Spiel

Lars Wendt (Headcoach ETB Miners Essen):

„Uns steht ein schweres Auswärtsspiel in Schwelm bevor. Bereits das Hinspiel konnten wir nur denkbar knapp für uns entscheiden, was die Qualität des Gegners deutlich unterstreicht. Die Mannschaft ist insgesamt sehr gut besetzt und verfügt insbesondere in der Spitze über hohe individuelle Qualität – vor allem durch ihre Leistungsträger wie Stoll, Merz, Nyberg und Patterson.

Zuletzt musste Schwelm zwei Niederlagen in Folge hinnehmen, und zwar gegen Teams, gegen die sie sich deutlich mehr erhofft hatten. Entsprechend erwarten wir einen extrem motivierten und heißen Gegner, der vor allem zu Hause seine Stärken ausspielt. Bislang haben sie lediglich eine Heimniederlage kassiert und präsentieren sich in eigener Halle deutlich stabiler als auswärts.

Für uns gilt es dennoch, selbstbewusst aufzutreten. Wir wollen unsere ungeschlagene Auswärtsserie fortsetzen und auch das zweite Auswärtsspiel im Januar erfolgreich gestalten. Dafür braucht es über 40 Minuten maximale Konzentration, Intensität und mannschaftliche Geschlossenheit.“

Raphael Wilder (Sportlicher Leiter ETB Miners Essen):

„Am Samstag geht es gegen Schwelm, eine Mannschaft, die aktuell auf dem vierten Tabellenplatz steht und zuletzt zwei sehr unglückliche Niederlagen gegen Stahnsdorf hinnehmen musste – einmal nach Verlängerung und einmal nach einem späten, unglücklichen Korb. Auch wenn ihre Leistungen etwas schwanken, ist Schwelm in meinen Augen ein sehr gutes Team. Nach den letzten Niederlagen werden sie sicher befreit gegen uns als Tabellenführer aufspielen, was die Aufgabe für uns nicht einfacher macht.

Schwelm ist im Zweipunktebereich mit 53,4 Prozent sehr effizient und agiert insgesamt sehr mannschaftsdienlich, was sich auch im starken Assist-Wert widerspiegelt. Mit Marius Stoll haben sie einen wichtigen Spielgestalter, dazu kommt ihr Amerikaner Zyon Ezekiel Patterson, der mit 19,1 Punkten pro Spiel Topscorer ist und gleichzeitig rund drei Assists sowie fast zwei Steals beisteuert. Auch Robert Merz, der knapp zwölf Punkte erzielt, 3,3 Assists liefert und sehr gute Quoten hat, kann für uns gefährlich werden – ebenso wie Knörig, Nyberg, Reichstadt und weitere Akteure, die alle scoren können.

Auch wenn das Wetter aktuell etwas verrücktspielt, bereiten wir uns so gut wie möglich vor. Wer am Ende bei uns auflaufen wird, entscheidet sich kurzfristig, da der eine oder andere Spieler angeschlagen oder krank ist. Wir hoffen, so komplett wie möglich zu sein. In Schwelm erwartet uns ein sehr enges Spiel, das wir natürlich gewinnen wollen.“

Wieder einmal steht den Zuschauern ein Spiel bevor, das sehenswert sein kann und ausreichend Potenzial mitbringt, ein echtes kleines Derby zu werden. Live verfolgen könnt ihr das Spiel im Livestream oder direkt in der Schwelmer Halle.

Bleibt zu hoffen, dass einige der Miners bis Samstag wieder fit werden und der nächste Auswärtssieg verbucht werden kann.

 

Foto: André Steinberg



Partnerschaft – ETB Miners Essen & Wohnbau eG!

Die ETB Miners Essen freuen sich, mit der Wohnbau eG einen weiteren starken Partner an unserer Seite zu haben! Gemeinsam möchten wir die Verbundenheit zu unserer Stadt stärken und einen positiven Beitrag für Sport, Gemeinschaft und Lebensqualität in Essen leisten.

Die Wohnbau eG ist einer der größten und traditionsreichsten Wohnungsanbieter in Essen. Mit ihrem genossenschaftlichen Ansatz stellt sie das Wohl ihrer Mitglieder in den Mittelpunkt und sorgt dafür, dass bezahlbarer und moderner Wohnraum für viele Essener*innen möglich bleibt.

Highlights der Wohnbau eG:

Rundum-Service für Mieter*innen und Mitglieder

Engagement für nachhaltige Stadtentwicklung

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Soziale Projekte und Nachbarschaftsförderung

Mit dieser Partnerschaft setzen wir ein wichtiges Zeichen für unsere Heimatstadt: Gemeinsam für Essen. Gemeinsam für die Menschen. Gemeinsam für den Sport!

Mehr über unseren Partner erfahrt ihr unter:

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ETB Miners Essen drehen Spiel bei den TSV Neustadt temps Shooters und bleiben auswärts ungeschlagen

Am 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB waren die ETB Miners Essen zu Gast bei den TSV Neustadt temps Shooters. In einer umkämpften Partie setzten sich die Miners nach zwischenzeitlichem Rückstand am Ende mit 75:79 durch.

Die TSV Neustadt temps Shooters starteten mit Olma, Loch, Marei, Jelovcic und Brackmann. Für die ETB Miners Essen standen Lane, Paulo, Sperber, Almstedt und Friederici in der Starting Five.

1. Viertel

Der Sprungball ging an die TSV Neustadt temps Shooters, die ersten Punkte der Partie erzielte jedoch Marc Friederici mit einem Dreier. Jelovcic brachte die Gastgeber anschließend ebenfalls per Dreier erstmals in Führung (5:3). Nach drei Minuten glich Friederici zum 5:5 aus, kassierte kurz darauf jedoch sein erstes Foul und schickte Neustadt an die Freiwurflinie.
Die temps Shooters setzten sich in der Folge leicht ab. Olma und Loch sorgten für das 13:9, Essen versuchte über Freiwürfe von Benjamin Uzoma wieder heranzukommen. Olma antwortete jedoch mit einem And-One. Eine Minute vor Viertelende erhöhten die Gastgeber per Alley-Oop-Dunk auf 20:15, ehe Christenvie Kwilu mit dem letzten Wurf des Viertels einen Dreier zum 23:17 traf.

2. Viertel

Gabriel Jung eröffnete das zweite Viertel für die ETB Miners Essen. Marc Friederici verkürzte wenig später auf 25:24. Amar Licina stellte per Dreier auf 30:24, bevor Jonathan Almstedt mit drei Punkten für Essen antwortete. Es folgte ein kurzes Dreierduell, das Neustadt beim Stand von 37:30 für sich entschied.
Die Partie wurde intensiver, die Miners ließen sich phasenweise auf das Spiel der Gastgeber ein und sammelten Fouls. Almstedt verkürzte auf 40:32. Zum Ende des Viertels übernahm Gabriel Jung mehr Verantwortung und bereitete den Korb von Quashawn Lane zum 42:36 vor. Die TSV Neustadt temps Shooters antworteten erneut mit einem Dreier von Matej Jelovcic. Mit 45:36 ging es in die Halbzeitpause.

3. Viertel

Nach dem Seitenwechsel hielten Niclas Sperber und Marc Friederici die Miners im Spiel. Beim Stand von 48:40 waren noch 18:20 Minuten Gesamtspielzeit zu absolvieren. Neustadt verteidigte aggressiv und baute die Führung nach vier Minuten im dritten Viertel auf 55:42 aus – die höchste Führung der Gastgeber an diesem Abend.
Leon Kalinic traf in der 26. Spielminute einen Dreier zum 57:48, Gabriel Jung verkürzte direkt auf 57:50. Mychael Paulo traf wenig später ebenfalls von außen zum 59:53. Essen arbeitete sich weiter heran und kam durch Gabriel Jung kurz vor Viertelende bis auf 59:57 heran. Mit diesem Spielstand ging es in den Schlussabschnitt.

4. Viertel

Zu Beginn des letzten Viertels kassierte Benjamin Uzoma sein viertes Foul, die TSV Neustadt temps Shooters ließen die folgenden Freiwürfe jedoch ungenutzt. Jonathan Almstedt erzielte zwei Punkte, verpasste aber den And-One. Uzoma glich anschließend von der Freiwurflinie zum 61:61 aus.
Licina brachte Neustadt per Dreier wieder mit 64:61 in Führung. Bei noch rund fünf Minuten Restspielzeit verwandelte Niclas Sperber zwei Freiwürfe zum 69:65 und verkürzte kurz darauf per Dreier auf 71:70. In der entscheidenden Phase übernahm Quashawn Lane Verantwortung und brachte die ETB Miners Essen wieder in Führung. Beim Stand von 78:75 nahmen die TSV Neustadt temps Shooters eine Auszeit. Danach entwickelte sich ein Stop-and-Go-Spiel. Benjamin Uzoma ging noch einmal an die Freiwurflinie, ließ jedoch beide Würfe liegen. Am Ende setzten sich die ETB Miners Essen mit 79:75 durch.

„Erst einmal Glückwunsch an Lars und das Team für ein schier unfassbares Ende, mit dem, glaube ich, niemand gerechnet hat. Es war ein sehr schleppender, schlechter Start von uns, da wir den Gegner stark gemacht und nicht immer intelligent verteidigt haben. So sah unser Plan definitiv nicht aus. Man findet bestimmt tausend Gründe, um zu versuchen, diesen Start zu erklären, wie zum Beispiel die lange Anreise oder Ähnliches. Fest steht aber, dass wir meiner Meinung nach eine katastrophale Defense in der ersten Halbzeit gespielt haben. In der zweiten Halbzeit war es dann anders, und wir haben uns mit einem riesigen Lauf bis auf zwei Punkte herangekämpft. Verwunderlich ist jedoch, dass man in der 33. Minute ausgleicht, um dann zwei Minuten später wieder sechs Punkte zurückzuliegen, bevor man in der 39. Minute erstmals wieder in Führung geht und diese nicht mehr aus der Hand gibt. Natürlich ist es toll, wie die Mannschaft die letzten Minuten gespielt hat, trotz der Tatsache, dass wir im letzten Viertel nur drei von neun Freiwürfen getroffen haben. In den letzten fünf Minuten spielen wir einen 16:6-Lauf, der den Willen und die Stärke dieser Mannschaft zeigt – worauf man sich aber nicht immer verlassen kann oder sollte. Demnach kann ich mich nur wiederholen und Lars für sein Coaching sowie dem Team für diesen Auswärtssieg gratulieren und das obwohl wir Krankheitsbedingt auch auf Jegor verzichten mussten, ehe wir nun auf das nächste schwere Auswärtsspiel in Schwelm schauen“, so Raphael Wilder nach dem ersten Sieg im Jahr 2026 und vor dem zweiten von insgesamt drei Auswärtsspielen, bevor die Miners am 24.01. wieder zurück ins Hallo kehren.

Lars Wendt, der im Spielverlauf an der ein oder anderen Stelle zeigte, wie emotional er mit seinen Miners verbunden ist, gab sich nach dem Spiel gewohnt sachlich und scheint gedanklich bereits in den Vorbereitungen auf das Spiel in Schwelm zu stecken: „Wir gewinnen ein packendes erstes Spiel im Jahr 2026, in dem wir knapp 38 Minuten einem Rückstand hinterherlaufen. Respekt an die Mannschaft, die cool geblieben ist und auf ihre Chance gewartet hat. Damit sind wir auswärts weiterhin ungeschlagen und haben jetzt ein kleines Derby gegen Schwelm vor der Brust.“

Fazit

Die ETB Miners Essen gewinnen am 15. Spieltag auswärts bei den TSV Neustadt temps Shooters nach einem intensiven Spielverlauf und bleiben in der Fremde weiterhin ungeschlagen. Nach zwischenzeitlichem Rückstand fand das Team zurück ins Spiel und drehte die Partie im Schlussviertel. Ob der Schwung mit in das zweite von drei Auswärtsspielen in Folge nach Schwelm genommen werden kann, wird sich zeigen. Die Ausgangslage ist jedoch ordentlich, um auch dort einen Auswärtserfolg anzustreben.

Tickets für das erste Heimspiel des Jahres in der Sporthalle Am Hallo in Essen Stoppenberg gibt es hier. 

Als Tabellenführer freuen sich die Miners auf eine volle Halle und laute Fans, die sie am 24.01.2026 um 19:30 Uhr beim Spiel gegen Westerstede unterstützen.

Foto: Roland Schicho



ETB Miners Essen starten 2026 auswärts in Neustadt

Für die ETB Miners Essen beginnt das neue Basketballjahr direkt mit einer anspruchsvollen Aufgabe. Am Sonntag, den 04.01.2026, tritt der Tabellenführer der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB Nord bereits um 17.30 Uhr auswärts bei den TSV Neustadt temps Shooters an. Die Partie markiert den 15. Spieltag und zugleich den Auftakt in eine Serie von drei aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen zum Jahresbeginn.

Das Hinrundenspiel in Essen konnten die Miners knapp für sich entscheiden – am Ende stand ein Sieg mit nur drei Punkten Vorsprung. Auch diesmal ist ein enges und intensives Duell zu erwarten, wenngleich die Vorzeichen leicht verändert sind. Die temps Shooters, die zu Saisonbeginn noch als heimstark galten, mussten zuletzt einige Niederlagen in eigener Halle hinnehmen und sind derzeit nicht in ihrer besten Heimverfassung.

Aktuell rangieren die Gastgeber mit sieben Siegen und sieben Niederlagen auf dem fünften Tabellenplatz. Offensiv liegt der Fokus der Neustädter klar auf Matej Jelovcic. Der kroatische Topscorer erzielt im Schnitt 22,3 Punkte pro Spiel und wird dabei vor allem von Almé Olma (12,6 Punkte) und Emil Loch (11,2 Punkte) unterstützt, wenn er nicht gerade wie zuletzt verletzt ausfällt.

Auch wenn der Name „Shooters“ es vermuten lässt, sprechen die Wurfstatistiken klar für die Gäste aus Essen. Die Miners treffen starke 34 Prozent ihrer Würfe von jenseits der Dreierlinie und kommen so auf durchschnittlich 86,4 Punkte pro Spiel. Neustadt erzielt hingegen 82,7 Punkte pro Partie und lässt im Schnitt 82,6 gegnerische Zähler zu. Defensiv haben die Miners mit 74,6 zugelassenen Punkten zwar noch Luft nach oben, stellen aber weiterhin eines der stabileren Teams der Liga.

Damit heißt es am Sonntag Erster gegen Fünfter – ein echtes Spitzenspiel zum Start ins neue Jahr.
Alles deutet auf eine temporeiche und attraktive Begegnung hin, die sowohl für die Fans vor Ort als auch für die Zuschauer am Livestream einiges zu bieten verspricht.

Headcoach Lars Wendt blickt wie folgt auf die Partie voraus:
„Wir fahren zum ersten Spiel des neuen Jahres nach Neustadt, einem von drei Auswärtsspielen hintereinander zu Beginn des Jahres. Die Mannschaft befindet sich in einer guten Verfassung, hat hart trainiert und wird bereit sein, unseren ersten Tabellenplatz auswärts zu verteidigen. Mit Neustadt erwartet uns eine starke Mannschaft, die man trotz ihrer aktuellen Niederlagenserie keinesfalls unterschätzen darf.“

Und auch Raphael Wilder weiss genau auf wen man da zum Jahresstart trifft: “Neustadt hat eine Negativserie laufen und die hat mit Sicherheit auch damit zu tun, dass ihr Topscorer Jelovcic sich verletzt hat und ausgefallen ist. Dennoch halte ich die Mannschaft für eine sehr gute, die sehr guardlastig in Erscheinung tritt und dort auch auf viel Erfahrung zurückgreifen kann. Jetzt stößt auch noch Sam Mpacko nach Genesung wieder dazu und das bedeutet, dass das Team sehr stark besetzt ist mit Spielern, die alle scoren können. Mit Max Brackmann haben sie sich nach der Beendigung des Engagements mit ihrem US-Import einen 2,18 Meter Center aus Bochum als Leihgabe geholt, was aber nicht ausschließt, dass sie nochmal jemanden mit amerikanischen Wurzeln nachverpflichten werden. Wir wissen also um die Schwere des ersten Spiels nach der Pause und sind auf alle Varianten vorbereitet, egal ob mit oder ohne Jelovcic. Bei uns gibt es aber aktuell auch noch das ein oder andere Fragezeichen, wer am Wochenende auflaufen wird.  Eines steht fest, wir sind laut der vielen Berichte wieder einmal der Favorit und somit können die Gegner leicht aufspielen, da sie nichts zu verlieren haben.
Wir müssen uns also gegen eine Mannschaft durchsetzen, die zu den Top Teams bei den Offensiv Rebounds gehört, eine gute 2er Quote vorweist und auch top bei den Steals unterwegs ist. Wir freuen uns auf das Spiel in einer sehr lauten Halle, bei dem wir auch wenn ich ein enges Spiel erwarte, es etwas besser machen wollen als bei dem engen und glücklich ausgegangen Spiel in der Hinrunde.”

Mit der richtigen Mischung aus Fokus, Intensität und Spielfreude wollen die ETB Miners Essen auch 2026 dort weitermachen, wo sie 2025 aufgehört haben – an der Tabellenspitze.

Wir werden es erleben! Live im Stream!

Let’s go Miners, let’s Go!

Foto: André Steinberg

ETB Miners Essen sagen Danke – Ohne Helfer kein Spitzenbasketball

Die gesamte Organisation der ETB Miners Essen möchte sich zum Jahresende 2025 von Herzen bei all ihren Helferinnen und Helfern, ehrenamtlich Engagierten sowie Unterstützern bedanken. Euer Einsatz, Eure Leidenschaft und Eure Verlässlichkeit sind das Fundament, auf dem der Erfolg der ETB Miners überhaupt erst möglich wird.

Ohne die vielen Menschen, die Woche für Woche hinter den Kulissen anpacken, organisieren, aufbauen, betreuen, planen und unterstützen, wäre es in der heutigen Zeit schlichtweg nicht möglich, auf dem Niveau der Barmer 2. Basketball-Bundesliga ProB Nord zu bestehen. Gerade ehrenamtliches Engagement ist längst keine Selbstverständlichkeit mehr – umso höher ist es einzuschätzen, wenn Menschen mit Herzblut und Emotion dort helfen, wo sie gebraucht werden.

Leider kommt bei den Heimspielen und im Spieltagsstress oft zu kurz, was eigentlich viel häufiger gesagt werden müsste: Danke. Danke für all das, was Ihr für den Verein, für das Team und ganz speziell für die ETB Miners Essen leistet – oftmals im Hintergrund, fernab von Scheinwerfern und Applaus.

Dass die ETB Miners Essen zum Ende des Jahres auf dem ersten Tabellenplatz der Liga stehen, ist zwar ein sportlicher Erfolg, dieser wäre jedoch – wie auch in den vergangenen Jahren – ohne Eure tatkräftige Unterstützung in keiner Weise denkbar gewesen. Erfolg entsteht nicht nur auf dem Parkett, sondern vor allem durch Gemeinschaft, Zusammenhalt und Engagement.

Unser Dank gilt daher nicht nur Euch, sondern auch Euren Familien, die diesen Einsatz mittragen. Wir wünschen Euch allen einen gesunden und glücklichen Start ins neue Jahr 2026 und freuen uns darauf, Euch am 24. Januar 2026 beim nächsten Heimspiel in der Sporthalle am Hallo wiederzusehen.

Danke für alles – Ihr seid ein unverzichtbarer Teil der ETB Miners Familie.



2025 Geht zu Ende und Raphael Wilder stand uns Rede und Antwort

Zum Jahresende stand uns Raphael Wilder für ein Interview zur Verfügung. Wie er den bisherigen Saisonverlauf einordnet, warum Lars Wendt der richtige Coach für die Miners ist und was er sich für die Zukunft und Basketball in Essen wünscht, teilte er uns in bekannt offener und direkter Manier mit.

Rückblick & Emotionen


Du bist nun seit einigen Jahren Teil der ETB-Miners-Familie. Wenn du auf dein Engagement bei den Miners zurückblickst: Was sind die Momente oder Entwicklungen, an die du dich besonders gerne erinnerst – und warum?

„Als ich nach Essen gekommen bin, war der Verein mit seiner 1. Mannschaft in der 2. Regionalliga unterwegs und hat hauptsächlich in der Helmholtz-Halle gespielt. Das Ziel, das die Geschäftsführung mir damals aufgetragen hat, war der Aufstieg von der 2. Regionalliga in die 1. Regionalliga und mittelfristig dann der Sprung in die ProB. Wenn man solche Ziele erreichen will, muss man die Strukturen im Trainings- und Spielbetrieb ganz klar verändern. Deshalb war eine der Bedingungen, dass wir hauptsächlich in der Sporthalle Am Hallo spielen und auch dort trainieren würden. Dass Corona uns dabei einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, war zum damaligen Zeitpunkt natürlich nicht vorhersehbar. Dennoch denke ich, dass es einer der wichtigsten Punkte war, die Halle Am Hallo zu nutzen, um die nötige Professionalität und Trainingsintensität zu erhöhen, was dann ja auch mit dem Abklingen der Pandemie forciert wurde. Ebenso wichtig war, dass es möglich gemacht wurde, Strukturen zu schaffen, die auswärtigen Spielern Wohnungen und das ein oder andere Auto zu ermöglichen, um uns spielertechnisch überhaupt breiter aufstellen und über die regionalen Grenzen hinaus denken zu können. Das sind die Momente, an die ich mich gerne zurückerinnere, weil es viel Überzeugungskraft gekostet hat, all dies gemeinsam mit dem Vorstand und der Geschäftsleitung umsetzen zu können, um am Ende sehen zu können, dass wir diese Erfolge aufgrund der geschaffenen Strukturen auch feiern konnten. Think Big war hier ganz klar das Motto, das den Wunsch nach Aufstieg und höherer Professionalität zur Realität hat werden lassen.“

Saisonverlauf 2025/26

Die Miners sind von Anfang an auf einem wahnsinnig hohen Level in die Saison 2025/26 gestartet – und das erstaunlicherweise mit einer komplett neuen Mannschaft, die zu einem nicht unwesentlichen Teil aus Spielern mit wenig oder keiner ProB-Erfahrung besteht. Dennoch war das Team von Beginn an sofort da und hat auf einer Ebene gespielt, die nach einer solch großen personellen Umstellung nicht erwartbar war.

Andere Teams dagegen mussten sich anscheinend noch zusammenfinden und haben sich nach und nach im Verlauf der Hinrunde in ihrer Performance gesteigert. Nach einer so starken Hinrunde ist es sicherlich schwer, die Leistungen der Miners noch zu steigern, da sie sich ohnehin schon auf einem Topniveau befinden. Wie siehst du die Saisonentwicklung vom Start bis zur Winterpause – und was kommt noch?

„Der Auftrag in diesem Jahr war es, eine Mannschaft zusammenzustellen, die als allererstes das Ziel hat, nicht abzusteigen – nicht mehr und nicht weniger. Sollte dieses Ziel für uns erreichbar sein, haben wir uns als zweites Ziel gesetzt, die Playoffs zu erreichen. Nur darauf ist die Mannschaft zusammengestellt worden. Zu keinem Zeitpunkt waren die Top 4 oder der Aufstieg ein Thema. Mir ist wichtig, dass das auch einmal so deutlich ausgesprochen wird. Der 1. Platz, auf dem wir aktuell verdient stehen, ist für mich überraschend. Das ist nur passiert, weil die Mannschaft eine überragende Leistung abgerufen hat, mit der ich in diesem Ausmaß nicht gerechnet habe. Intern haben Lars und ich gehofft, eine erfolgreiche Mannschaft zu haben, dennoch war das so und in dieser Form nicht erwartbar. Die Hinrunde ist für uns sehr gut gelaufen. Ob wir aber eine solche Runde noch einmal haben werden, weiß ich nicht. Es ist nämlich nicht selbstverständlich, dass wir jedes Spiel gegen Mannschaften gewinnen, die sich im Saisonverlauf weiterentwickeln und nun ebenfalls auf dem Level spielen, auf dem wir gestartet sind und immer noch spielen. Die Erwartungshaltung einiger Fans, jedes Spiel gewinnen zu müssen, ist aus der Luft gegriffen. Und ich frage mich manchmal wirklich: Warum wird das erwartet? Das ausgesprochene Ziel war nämlich „nur“, den Abstieg zu vermeiden und – wenn das gelungen ist – die Playoffs zu erreichen.“

Entwicklung von Lars Wendt

Die Fans wissen, dass du und Lars Wendt euch schon lange kennt. Wie bewertest du seine Entwicklung vom Spieler, der verletzungsbedingt aufhören musste, hin zu einem der Top-Trainer der ProB? Siehst du in seiner Art zu coachen auch ein Stück deiner eigenen Handschrift – und was macht Lars für dich als Coach so besonders?

„Die Entwicklung von Lars ist großartig und könnte kaum besser sein. Er hatte schon als Spieler sehr viel Ahnung von Basketball, hat selbst gute Trainer gehabt und generell viel mitgenommen. Coachen ist natürlich etwas ganz anderes als selbst zu spielen. Nachdem er seine B-Lizenz gemacht hat und das Spiel ohnehin verstanden hat, hat er sich in den letzten drei Jahren wirklich sehr, sehr gut entwickelt. Heute achtet Lars auf viel mehr Dinge, auf die er als Spieler natürlich nicht geachtet hat, denn jetzt muss er Spieler bewerten und auf sie eingehen. Klar sehe ich da ein Stück meiner Handschrift, denn wenn du als Rookie startest, kannst du nicht sofort alles. Da wir das Ganze ein Stück weit zusammen machen, hat meine Erfahrung ihn – neben seinen eigenen sehr guten Ideen – dabei unterstützt, sich weiterzuentwickeln. Was Lars besonders macht, ist, dass er sehr gut Kritik annehmen kann, sich beraten lässt und dabei trotzdem versucht, seinen eigenen Weg zu gehen. Das ist super wichtig und das macht er absolut gut. Durch all diese Eigenschaften ist er immer besser geworden, und ich denke, dass er mit der Zeit ein noch besserer Coach werden wird, dem ich noch mehr zutrauen würde, wenn er das Ganze hauptberuflich machen würde.“

Perspektive ProA & Ambitionen

Du betonst regelmäßig, wie wichtig eine volle Halle und laute Essener Fans sind – völlig zurecht. Angenommen, die Rahmenbedingungen stimmen weiterhin und sportlich greift alles ineinander: Würdest du auch in der ProA noch einmal voll angreifen und gemeinsam mit Lars und der Geschäftsleitung alles investieren, um die Miners dort erfolgreich zu etablieren?

„Ich persönlich habe zum jetzigen Zeitpunkt für die nächste Saison noch keine Pläne. Ich plane immer nur für ein Jahr.“

Verletzungen & Belastungssteuerung

Die vergangene Saison war stark von Verletzungen geprägt. In dieser Spielzeit scheint das Team – zumindest öffentlich – deutlich stabiler zu sein. Hat sich etwas an der Trainingssteuerung oder Intensität geändert? Gibt es ein „Erfolgsrezept“ oder spielt vor allem die Professionalität der medizinischen und physiotherapeutischen Betreuung eine entscheidende Rolle?

„Ich möchte das Wort Verletzung eigentlich gar nicht in den Mund nehmen, denn darüber spreche ich sehr ungern. Wir sind in dieser Saison bislang fast komplett davon verschont geblieben, obwohl wir nichts an der Trainingssteuerung oder Intensität verändert haben. Ich glaube sogar, wir trainieren etwas mehr als in der letzten Saison. Die professionelle medizinische und physiotherapeutische Betreuung ist überragend und noch einmal besser geworden. Das haben wir hauptsächlich Christian Müller und seiner Manufaktur zu verdanken. Bei den kleinsten Anzeichen können die Spieler sofort zu ihm kommen, und er hilft uns immens. Es gibt kein Erfolgsrezept, das uns vor größeren Verletzungen schützt – und das ist auch gut so. Das soll bitte auch so bleiben.“

Blick nach vorn (Fan-Frage)

Abschließend: Was wünschst du dir persönlich für die weitere Entwicklung der ETB Miners Essen – sportlich, strukturell und im Zusammenspiel mit den Fans?

„Strukturell kann man immer noch etwas verbessern, momentan sind wir aber sehr gut aufgestellt. Die Halle sollte mindestens so voll sein wie beim letzten Spiel des Jahres 2025 gegen Herten, denn eine volle Halle ist die einzige Belohnung für die Mannschaft und der Schlüssel dazu, Basketball auf einem sehr hohen Niveau auch langfristig in Essen sehen zu können. Wir brauchen die Unterstützung bei jedem Spiel, egal, wer der Gegner ist. Die Fans sollen in die Halle strömen und Basketball in Essen zu einem Event machen, das nicht mehr wegzudenken ist. Genau das wünsche ich Essen, damit man irgendwann auch in den nächsthöheren Ligen spielen kann. Dafür ist eine volle Halle einfach notwendig.“

Dann bedanken wir uns bei dir für deine Zeit und die offenen Worte. Auf dass die Saison in 2026 weiter so erfolgreich verläuft und dich selbst an der ein oder anderen Stelle überrascht.

Foto: Roland Schicho

ETB Miners Essen krönen Basketballjahr 2025 mit souveränem Heimsieg

Die ETB Miners Essen haben ihr letztes Heimspiel des Basketballjahres 2025 eindrucksvoll für sich entschieden. Vor 1.287 Zuschauern in der Sporthalle Am Hallo setzte sich der Tabellenführer souverän mit 74:59 (40:32) gegen die Hertener Löwen durch und untermauerte damit einmal mehr seine Stellung als Platzhirsch der Liga.

Die Hertener Löwen, als Tabellensechster angereist, wollten sich für die Niederlage aus dem Hinspiel revanchieren und den Miners beim zweiten Aufeinandertreffen ein Bein stellen. Doch bis auf eine kurze 4:6-Führung im ersten Viertel blieb dieses Vorhaben Stückwerk.

Zwar versuchten Allen, Gyamfi und Fiorentino früh Akzente zu setzen, doch Essen konterte entschlossen: Gabriel Jung, Ben Uzoma – der mit zwei spektakulären Dunkings für Highlights sorgte – und Mychael Paulo, der mit einem Dreier zum 19:10 den Schlusspunkt setzte, führten die Miners zu einem starken ersten Viertel.

Im zweiten Abschnitt verlagerten die Gastgeber ihr Scoring vermehrt an die Freiwurflinie. Lane und Kapitän Sperber zeigten sich dort sicher, während Herten über Allen, Jetullahi und Gyamfi versuchte, den Rückstand zu verkürzen.

Der Vorsprung der Miners schmolz zwischenzeitlich, doch zur Halbzeit stand weiterhin eine verdiente 40:32-Führung für Essen. Die Stimmung in der Halle war bereits auf Betriebstemperatur – nicht zuletzt durch das Halbzeit-Highlight, die Kaspar Schmauser Baller Battle, bei der glückliche Gewinner Gutscheine für Bowls am Kennedyplatz abräumten.

Das dritte Viertel gehörte dann den vielen Namen auf dem Essener Scoring-Sheet. Jonathan Almstedt eröffnete mit einem Dreier, Jegor Cymbal und Marc Friederici setzten wichtige Akzente, während Lane und Uzoma weiterhin konstant punkteten.

Nach 30 Minuten hatten sich die Miners auf 60:47 abgesetzt und die Kontrolle über die Partie gefestigt.

Im Schlussviertel wurde es laut in der Halle – und ruppiger auf dem Feld. Die Verteidigung der Löwen agierte nun deutlich aggressiver, was den Miners zwar nur 14 Punkte im letzten Abschnitt erlaubte. Doch auch Herten kam gegen die stabile Essener Defense lediglich auf 12 Zähler.

Am Ende stand ein verdienter 74:59-Erfolg, der keinen Zweifel an der Überlegenheit des Spitzenreiters ließ.

„Es war das erwartet unangenehme Spiel gegen Herten, die ersatzgeschwächt ohne Hinckson zu uns kamen. Auch wenn wir das Spiel von Anfang an mehr oder weniger im Griff hatten, konnte man sehen, wie schwer es ist, sich abzusetzen gegen eine Mannschaft, die sehr wenig Turnover hat, sehr geduldig ist, immer wieder kämpft und einfach sehr, sehr diszipliniert spielt. Nachdem wir das erste Viertel gewonnen haben, das zweite relativ ausgeglichen war und wir das dritte für uns entscheiden konnten, ist das letzte Viertel so dahingeplätschert und wir konnten dadurch allen Spielern Spielanteile geben, was uns auch wichtig ist. Kompliment an Herten und den Trainer, die es geschafft haben, dass wir uns schwergetan haben, und auch an die Zuschauer in der Halle, denn endlich war die Halle schön voll – und genau das hat die Mannschaft auch verdient. Es macht natürlich etwas aus, wenn man vor einer solchen Kulisse um einen Sieg kämpft und diesen dann auch einfahren kann. Wir gehen jetzt erstmal in die Pause und werden frühzeitig anfangen, für die schwere Rückrunde zu trainieren. Danke an Lars und das Team für die tolle Hinrunde und das erste Spiel der Rückrunde.”, so Raphael Wilder am Sonntag nach dem Spiel.

Auch der Mann, der sein Versprechen eingelöst hat, das letzte Spiel 2025 in Essen zu gewinnen, Lars Wendt, zeigte sich sehr zufrieden mit der Gesamtleistung und dem Auftritt am 14. Spieltag: „Wir beenden das Jahr mit einem Heimsieg gegen eine starke Hertener Mannschaft. Die Kulisse war wirklich überragend – ein Rahmen, den sich das Team mit dem bisherigen Saisonverlauf absolut verdient hat.

Wir sind stolz auf das Erreichte und dankbar für alle Helferinnen und Helfer, die diese Spieltage überhaupt möglich machen. Nun gehen wir in eine wohlverdiente Pause, um im neuen Jahr mit frischer Energie unsere Spitzenposition weiter zu festigen. Dann warten drei schwere Auswärtsspiele in Folge auf uns.

Wir wünschen allen entspannte Feiertage und einen guten Rutsch!”

Mit diesem weiteren Heimsieg schließen die ETB Miners Essen das Basketballjahr 2025 standesgemäß ab, behaupten mit deutlichem Abstand die Tabellenführung und verabschieden sich mit Rückenwind in die nächste Phase der Saison.

Foto: N1cecontent

Letztes Heimspiel in 2025 – Die Miners treffen in der Rückrunde auf die Löwen aus Herten

Am Samstag, den 20. Dezember 2025, steht für die ETB Miners Essen das letzte Heimspiel des Jahres auf dem Programm. Um 19.30 Uhr empfangen die Miners in der Sporthalle Am Hallo die Hertener Löwen – ein Duell, das Spannung verspricht und einen stimmungsvollen Jahresabschluss in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord garantieren soll.

Zuletzt konnten die Löwen einen knappen Heimsieg gegen den SC Rist Wedel feiern und werden alles daransetzen, diesen Schwung mit nach Essen zu nehmen. Angeführt wird das Team von Topscorer Bryant Allen (USA), der gemeinsam mit Muslim Özmiral zu den Spielern gehört, die in Essen bestens bekannt sind. Bereits im Hinspiel erwiesen sich beide als echte Aktivposten und stellten die Miners vor Herausforderungen.

Statistisch präsentieren sich die Hertener Löwen als kompakte Einheit: Im Schnitt erzielen sie 70 Punkte pro Spiel und lassen lediglich 68,5 Zähler der Gegner zu. Neben Bryant Allen verfügt der Löwen-Kader über weitere offensive Waffen, die jederzeit für Gefahr sorgen können.

Die ETB Miners Essen gehen als Tabellenführer in diese Begegnung. Mit durchschnittlich 87,3 Punkten pro Spiel stellen sie eine der besten Offensiven der ProB Nord, auch wenn defensiv mit 75,8 Gegenpunkten noch Steigerungspotenzial besteht. Vor heimischem Publikum wollen die Miners zum Jahresabschluss nichts anbrennen lassen und ihre Spitzenposition weiter festigen.

Coach Lars Wendt gibt in diesem Jahr sein letztes Statement im Vorfeld zu einem ETB-Heimspiel ab und teilte mit:
„Die Rückrunde startet mit einem Derby gegen Herten. Herten spielt bislang eine herausragende Saison und steht vollkommen verdient auf einem Playoff-Platz. Mit einer der besten Verteidigungen der Liga und einem sehr kontrollierten, langsamen Spielstil stellen sie jeden Gegner vor große Herausforderungen. Für uns wird entscheidend sein, Herten unser Tempo aufzuzwingen und ihren Rhythmus zu brechen. Besonderes Augenmerk gilt dabei der erfahrenen, aber nach wie vor äußerst qualitätsvollen Garde um Fiorentino, Jettulahi und Allen, die es konsequent zu stoppen gilt. Wir freuen uns auf das letzte Spiel des Jahres 2025 und wollen dieses sehr erfolgreiche Jahr mit einer positiven Leistung und einem starken Auftritt abschließen.“

Einer, der den Basketball in Essen unter sportlichem Aspekt zu 100 Prozent zu dem gemacht hat, was er heute ist, ist der sportliche Leiter Raphael Wilder. Er weiß ganz genau, was am Samstag auf den ETB zukommt, und appelliert gleichzeitig noch einmal an alle Sportbegeisterten in Essen, die Miners am Samstag um 19.30 Uhr in der Sporthalle Am Hallo zu unterstützen: „Herten ist für mich die absolut positivste Mannschaftsüberraschung, denn sie haben mit Abstand die beste Defense, die wenigsten Turnover und die wenigsten Wurfversuche insgesamt und stehen daher wohlverdient punktgleich mit dem Fünften auf dem sechsten Tabellenplatz. Es ist unfassbar, wie viele gute Mannschaften sie weit unter ihrem Offensivschnitt gehalten haben und wie kontrolliert sie spielen und dadurch Mannschaften wie zum Beispiel Itzehoe geschlagen haben. Auch uns haben sie im Hinspiel in Herten das Leben nicht gerade einfach gemacht, denn wir haben dort gerade einmal 70 Punkte erzielt, obwohl wir die zweitbeste Offensivmannschaft sind. Wir wissen, dass es – obwohl wir natürlich das Ziel haben, Herten zu schlagen – eine wahnsinnig schwierige Aufgabe wird. Dennoch wollen wir eine neue Serie in der Rückrunde mit einem Sieg starten, gegen eine sehr unangenehm zu spielende Mannschaft. Wir freuen uns auf ein letztes Spiel in diesem Jahr, bei dem wir die Halle noch einmal so richtig voll haben möchten. Wenn die Essener Sportbegeisterten die ETB Miners Essen unterstützen wollen, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, die Halle noch einmal richtig zu füllen und der Mannschaft den Respekt für die bisher erbrachten Leistungen zu zollen, denn das hat sie auf jeden Fall verdient.“

Demnach wird es ein würdiges letztes Heimspiel im Jahr 2025 für die Miners gegen einen ernstzunehmenden Gegner, der viel Erfahrung mitbringt und eine starke Partie verspricht.

Ein besonderes Highlight an diesem Spieltag ist der echte Essener Sport-Samstag: Der Essener Fußballverein Rot-Weiss Essen, aktueller Drittligist, ist am selben Tag bereits im Mittagsbereich im Einsatz. Alle Fans mit einem gültigen Ticket für das Spiel von Rot-Weiss Essen erhalten gegen Vorlage dieses Tickets an der Abendkasse freien Eintritt zum Heimspiel der ETB Miners Essen. Damit bietet sich die perfekte Gelegenheit, einen kompletten Sporttag in Essen zu erleben.

Die Fans dürfen sich auf ein intensives und umkämpftes Spiel freuen. Sowohl die Hertener Löwen als auch die ETB Miners Essen werden alles in die Waagschale werfen, um das letzte Heimspiel des Jahres erfolgreich zu gestalten.

Tickets für den Jahresabschluss gibt es hier!

Foto: Marcel Rotzoll



ETB Miners Essen feiern souveränen Auswärtssieg bei den TKS 49ers

Die ETB Miners Essen präsentierten sich bei den TKS 49ers überzeugend und konnten am Ende einen deutlichen 97:75-Auswärtserfolg feiern.

Starting Five der Miners:

Quashawn Lane, Mychael Paulo, Niclas Sperber, Jonathan Almstedt, Marc Friederici

1. Viertel

Nach dem gewonnenen Tip-Off erzielten die Miners direkt die ersten Punkte der Partie. Lukas Wagner konterte jedoch auf Seiten der Gastgeber mit einem Dreier. Essen blieb ruhig und übernahm früh die Kontrolle. Nach 1:41 Minuten traf Mychael Paulo von außen zur frühen Führung.

Jonathan Almstedt baute den Vorsprung zunächst von der Freiwurflinie aus und legte anschließend per Dreier nach. Marc Friederici erhöhte in der fünften Spielminute ebenfalls von jenseits der Dreierlinie auf 10:21.

Yannick Hildebrandt versuchte, die 49ers zurück ins Spiel zu bringen, doch die Miners hielten entschlossen dagegen, auch wenn defensiv etwas mehr Raum zugelassen wurde. Auffällig war, dass Reik Gäbler und Lukas Ophelders mehr Spielzeit erhielten als in den vergangenen Partien. Nach einem weiteren Distanztreffer der Gastgeber stand es nach zehn Minuten 17:31 aus Sicht der TKS 49ers.

2. Viertel

Zu Beginn des zweiten Viertels arbeiteten die Miners weiter an ihrer Dreierquote. Mychael Paulo traf erneut von außen, während Marc Friederici und Niclas Sperber offensiv gut harmonierten – Sperber steuerte ebenfalls einen Dreier bei.

Nach rund zwölf Minuten Spielzeit kam Jordan Zimmerman zu seinen ersten Minuten in dieser Partie. Kurz darauf setzte Niclas Sperber mit einem Fastbreak-Dunk nach starkem Steal ein Highlight zum 28:43. Auch Gabriel Jung punktete nun für Essen, während Benjamin Uzoma unter den Körben arbeitete, jedoch nicht sofort erfolgreich abschließen konnte.

In der Schlussphase der ersten Halbzeit erhöhten die Miners nochmals den Druck und sorgten mit schnellem Passspiel für Tempo. Lukas Ophelders traf per Dreier zum 40:52, Marc Friederici legte wenig später ebenfalls von außen zum 40:55 nach. Zur Halbzeit führten die Miners mit 58:45.

3.Viertel

Essen kam stark aus der Kabine, nutzte die Fehler der 49ers konsequent aus und baute den Vorsprung weiter aus. Nach 22 Minuten stand es 66:49.

Stahnsdorf stellte sich defensiv besser ein, was unter anderem zum vierten Foul von Marc Friederici führte. Der Vorsprung schrumpfte zwischenzeitlich auf 66:55. Zudem häuften sich bei den Miners einige Turnover, während die 49ers einige Steals verbuchen konnten.

Mychael Paulo traf in dieser Phase einen wichtigen Corner-Dreier zum 69:57, dennoch ließ die ETB-Defense nun mehr Möglichkeiten zu. Die Gastgeber präsentierten sich besonders an der Freiwurflinie stark und verkürzten nach 27 Minuten auf 72:64. Nach seiner Einwechslung erzielte Reik Gäbler zwei wichtige Punkte, bevor die Miners das Viertel mit einer 77:64-Führung abschlossen.

4. Viertel

Der ETB startete konzentriert ins Schlussviertel. Jonathan Almstedt bediente Reik Gäbler zum Layup und stellte auf 80:66. Die 49ers gaben sich jedoch nicht auf und reagierten bei noch sieben Minuten Restspielzeit mit einem Vierfachwechsel.

Marc Friederici kam trotz seiner vier Fouls zurück aufs Feld und beendete eine kurze punktlose Phase der Miners mit dem Treffer zum 82:69. Dennoch wurde es rund vier Minuten vor Schluss beim Stand von 82:73 noch einmal enger, begünstigt durch erneute Ballverluste der Gäste.

Das Team von Coach Lars Wendt fand jedoch die passende Antwort, zog das Tempo wieder an und setzte sich entscheidend ab. Beim Stand von 88:73 war die Vorentscheidung gefallen. Friederici erhöhte zwei Minuten vor dem Ende auf 90 Punkte für Essen. In der Schlussminute traf Mychael Paulo per Dreier zum 94:75 nach einem spektakulären Assist von Marc Friederici. Den Schlusspunkt setzte Niclas Sperber ebenfalls von außen zum 97:75-Endstand.

Nach der Partie zeigte sich auch Headcoach Lars Wendt hochzufrieden. Bereits auf dem Nachhauseweg ordnete der Trainer den Erfolg ein:

„Wir gewinnen am Ende souverän und stehen damit nach Ende der Hinrunde auf Platz 1 der gesamten ProB. Das Team darf zurecht stolz auf das Erreichte sein! Jetzt wollen wir mit einem Sieg gegen Herten ein sehr erfolgreiches Basketballjahr 2025 krönen und als Erster in die Weihnachtspause gehen. Wir freuen uns, so viele wie möglich von euch am nächsten Samstag am Hallo zu sehen!“

Der sportliche Leiter Raphael Wilder, der nicht mit nach Stahnsdorf gereist war, bewertete den 13. Spieltag der Miners wie folgt:

„Nach einer langen Anreise hat unsere Mannschaft im ersten Viertel die Weichen für den Sieg gestellt. Es war ein Sieg, den wir erwartet haben, und umso schöner war es, dass alle Spieler Spielanteile bekamen gegen eine gute Mannschaft, die ohne Ausländer sehr schön zusammengespielt und den Ball gut bewegt hat. Von daher Respekt an den Gegner und unsere Mannschaft, die abends gut nach Hause gekommen ist. Mit diesem Spiel haben wir eine phantastische Hinrunde gespielt, die man so nicht hätte erwarten können. Gratulation an den Trainer und das Team!“

Das Spiel gegen Herten findet am 20.12.2025 um 19:30 Uhr in der Sporthalle Am Hallo statt. Neben dem sportlichen Kräftemessen werden die Miners-Fans auch alte Bekannte wie Bryant Allen und Muslim Özmiral wieder in der Halle in Essen-Stoppenberg erleben können.

Tickets zum Spiel bekommt ihr hier!

 

Foto: André Steinberg



Ab nach Stahnsdorf

Am 13. Spieltag der ProB Nord wartet auf die ETB Miners Essen ein wichtiges Auswärtsspiel. Nach der knappen Heimniederlage gegen die Itzehoe Eagles wollen die Miners wieder voll angreifen und ihre Spitzenposition in der Tabelle behaupten.

Mit den TKS 49ers aus Stahnsdorf erwartet sie ein junges, talentiertes Team – im Schnitt gerade einmal 21,9 Jahre alt. Die 49ers konnten bislang drei Siege einfahren und stehen aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz. Zuletzt jedoch zeigte die Mannschaft von Trainer Drazan Tomic aufsteigende Form: Auswärts gelang ein Erfolg gegen Rasta Vechta II, zuvor feierte man einen knappen Sieg über die EN Baskets Schwelm.

Besonders im Fokus steht dabei Guard Lukas Daniel Wagner, der sich mit starken 39,3 Prozent Dreierquote sowie beeindruckenden 61,3 Prozent aus dem Zweipunktebereich als effizienter Scorer präsentiert.

Offensiv erzielen die 49ers im Schnitt 71,3 Punkte, müssen defensiv aber 85,8 Zähler pro Partie hinnehmen. Trotzdem ist klar: Die Miners werden die Gastgeber keinesfalls unterschätzen. Stahnsdorf kämpft entschlossen gegen die Abstiegszone und wird vor heimischem Publikum jeden Punkt benötigen.

„Wir wollen mit zwei Siegen in Folge in die Weihnachtspause gehen – und Stahnsdorf ist der erste Schritt dahin. Uns erwartet ein unangenehmes Auswärtsspiel, zumal Stahnsdorf zuletzt zwei Partien nacheinander gewonnen hat. Sie treten als einzige Mannschaft der Liga ohne Ausländer an, aber kämpfen in jeder Situation, geben niemals auf und beweisen großen Zusammenhalt. Besonders von der Dreierlinie sind sie immer wieder gefährlich. Gegenüber dem Spiel in Itzehoe wollen wir defensiv ein völlig anderes Gesicht zeigen“, erklärt Lars Wendt und zeigt damit auf, wie das Jahr für die Miners zu Ende gehen soll.

Raphael Wilder ordnet die nächste Auswärtspartie so ein: „Ein schweres Auswärtsspiel gegen ein Team, das nichts zu verlieren hat, da es auf dem vorletzten Platz steht und die letzten beiden Spiele gewonnen hat. Wir erwarten natürlich einen Sieg von uns, aber egal wie das Spiel ausgehen wird, wird es bei einem knappen Sieg heißen: ‚Oh mein Gott, was haben die schlecht gespielt.‘ Und wird es ein hoher Sieg, wird der Kommentar lauten: ‚Das war ja klar.‘ Wir können also in jeder Konstellation nur verlieren. Stahnsdorf ist eine Mannschaft, die auch ohne Ausländer mit der Zeit immer besser zusammenspielt. Sie fighten und haben einige Spieler, die scoren können und ihre Rollen gut ausfüllen. Wir dagegen haben eine lange Auswärtsfahrt ohne Übernachtung und werden uns daher schon sehr früh auf den Weg machen, um unseren Weg weiter zu bestreiten und dort zu gewinnen.“

Ob es den 49ers gelingt, dem Tabellenführer ein Bein zu stellen – oder ob die Miners ihre Erfolgsserie fortsetzen – entscheidet sich am 14. Dezember um 16 Uhr, wenn Essen auswärts in den 13. Spieltag in Stahnsdorf startet.

Danach geht es am 20.12.2025 gegen die Hertener Löwen in der Sporthalle Am Hallo mit dem letzten Spiel des Jahres weiter.

Tickets dazu bekommt ihr hier.

Let’s go Miners, Let’s go!!!!

Foto: André Steinberg



ETB Miners Essen vs. Itzehoe Eagles – Herzschlagfinale in der ProB Nord

Die ETB Miners Essen empfingen am 12. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB Nord die Itzehoe Eagles in der heimischen Halle – und die Zuschauer sollten ein bis zur letzten Sekunde spannendes Duell erleben.

Starker Beginn auf beiden Seiten

Von Beginn an zeigte sich eine ausgeglichene Partie. Die Gäste aus Itzehoe suchten früh den Weg zum Korb und fanden in Tony Nickel und Walter McBride ihre verlässlichsten Scorer. Auch die Miners begegneten dem druckvollen Auftreten der Eagles mit breiter Offensive: Paulo, Lane, Almstedt und Friderici punkteten konstant.

Ausschlaggebend im ersten Viertel war die starke Dreierquote der Eagles – vier ihrer sieben Versuche fanden ihr Ziel. Essen hielt mit 3 von 7 Dreiern dagegen und sicherte sich knapp die Führung: 20:19 nach zehn Minuten.

Lane übernimmt im zweiten Viertel

Im zweiten Abschnitt übernahm insbesondere Quashawn Lane das Kommando. Mit 10 Punkten in diesem Viertel war er der offensiv prägende Spieler der Miners. Zusätzlich trafen Jegor Cymbal und Lukas Ophelders jeweils von jenseits der Dreierlinie.

Itzehoe brachte nun verstärkt Lucien Schmikale, der frischen Impuls gab und half, das Viertel mit 18:21 zugunsten der Eagles zu entscheiden. Damit ging es mit einem knappen 38:40-Rückstand aus Essener Sicht in die Halbzeitpause.

Paulo hält die Miners im dritten Viertel im Spiel

Nach dem Seitenwechsel war es unter anderem Mychael Paulo, der die Miners mit starken Aktionen im Zwei-Punkte-Bereich im Spiel hielt. Auch Leon Kalinic konnte sich nun erstmals in die Scorerliste eintragen. Dennoch blieb Itzehoe minimal überlegen und entschied auch diesen Abschnitt mit 24:25 für sich.

Damit führten die Eagles vor dem Schlussviertel knapp mit 62:65.

Dramatik pur im Schlussviertel

Im letzten Durchgang kochte die Stimmung in der Halle – die Atmosphäre trug das Essener Team sichtbar nach vorne. Die Miners warfen noch einmal alles „in den Kohlenofen“ und kämpften sich Punkt für Punkt heran. Sie entschieden das vierte Viertel letztlich für sich, doch in einer emotional aufgeladenen Schlussphase behielten die Eagles die Nerven.

In den letzten Sekunden machte Itzehoe den Deckel drauf und entführte den Sieg per Dreier aus Essen: 87:89 nach 40 intensiven Minuten.

 

Coach Lars Wendt, der emotional besonders in der Schlussphase quasi mit auf dem Court stand, gab folgenden Kommentar nach der Heimniederlage ab:
„Wir verlieren ein wirklich enges Topspiel gegen Itzehoe, die eindrucksvoll gezeigt haben, warum sie zu den besten Teams der ProB gehören. Damit verpassen wir die Chance, unseren Vorsprung auf den zweiten Platz auszubauen. Trotzdem bin ich sehr stolz auf die Leistung der Jungs. Sie haben Charakter bewiesen und eine starke Aufholjagd hingelegt, auch wenn sie sich am Ende leider nicht dafür belohnen konnten. Jetzt richten wir den Fokus auf die beiden verbleibenden Spiele vor Weihnachten. Unser Ziel ist klar: zwei Siege holen und als Tabellenführer in die Winterpause gehen.“

Für alle Zuschauer war dieses Spiel eines, bei dem alles mit dabei war – auch wenn es am Ende dann doch nicht mit einem Heimsieg beendet werden konnte

„Glückwunsch an Itzehoe und die tolle Mannschaft, mit der sie bei uns aufgelaufen sind und die meiner Meinung nach zu den Top Vier der Liga gehört und in dieser Konstellation definitiv das Zeug dazu hat, aufzusteigen. Es war ein tolles, enges Spiel, bei dem wir sogar 0:12 zurücklagen und uns zurückkämpfen konnten. Wir haben ihre Zweierquote relativ weit unten halten können; dennoch haben kleine Fehler, die wir gemacht haben, z. B. in der Verteidigung oder bei den Offensivrebounds, die Gäste sofort bestraft. Mychael, Gabriel und Niclas haben ihre Dreier in diesem Spiel nicht getroffen, was ich den Dreien aber nicht zum Vorwurf machen möchte. Aber wenn von ihnen ein paar mehr Würfe erfolgreich gewesen wären, hätte man so ein enges Spiel gewinnen können. Um diese Mannschaft zu schlagen, müssen mehr als nur zwei oder drei unserer Spieler sehr gut spielen, und das war gestern leider nicht der Fall. Dass das Spiel dann von einem Spieler per Dreier entschieden wird, der normalerweise nur 26 % seiner Dreier trifft, hat letztlich den Unterschied gemacht. Wir haben also gegen eine sehr gute Mannschaft mit einer guten Leistung verloren und schauen nun, dass wir die letzten beiden Spiele in diesem Jahr gewinnen und weiterhin an der Spitze bleiben“, so der sportliche Leiter Raphael Wilder.

Topscorer

Itzehoe Eagles:

Walter McBride – 23 Punkte

Finn Fleute – 20 Punkte

 

ETB Miners Essen:

Quashawn Lane – 23 Punkte

Mychael Paulo – 18 Punkte

Marc Friederici – 17 Punkte


Blick auf die Tabelle

Trotz der knappen Heimniederlage behalten die ETB Miners weiterhin den 1. Tabellenplatz in der ProB Nord. Der Vorsprung auf Verfolger Lok Bernau bleibt bestehen, da auch diese ihr Spiel am 12. Spieltag verloren.

Das nächste Heimspiel der ETB Miners Essen findet am 20.12.2025 um 19:30 Uhr in der Sporthalle Am Hallo statt – Gegner sind dann die Hertener Löwen.

Tickets gibt es wie immer Hier

Foto: André Steinberg



Marc Friederici im Exklusivinterview

Die Nummer 30 der ETB Miners Essen, Marc Friederici, stand uns für ein Kurzinterview in der spielfreien Zeit zur Verfügung. Daher bekommt ihr hier exklusiv einige Infos über Marc: was er vor seinem Engagement beim ETB gemacht hat und was er gemeinsam mit den Miners für die Zukunft plant.

Marc, erzähl uns zunächst etwas über dich persönlich:
Wie bist du zum Basketball gekommen und welche Stationen deines bisherigen Werdegangs haben dich als Spieler und Menschen am meisten geprägt?

Marc:
„Mit sieben Jahren habe ich gemeinsam mit meinem Zwillingsbruder Vincent angefangen, Basketball zu spielen. Wir haben sehr, sehr früh zu unserem großen Bruder Leon aufgesehen – auch weil er uns immer überall mitgenommen hat, wenn er allein trainieren gegangen ist. Für uns war klar: Wir wollen machen, was er macht.

Ich denke, ich kann meinen Anfang beim Berliner SC, bei dem wir bis zur U16 gespielt haben, niemals außer Acht lassen. Dort habe ich gelernt, Basketball zu spielen und zu lieben. Dort wurde der Grundstein gelegt. Und ich bin mir sicher, dass jede Station ihren Teil dazu beigetragen hat. Vom BSC ging es in die JBBL und NBBL, die Zeit beim BBV, über Dresden, wo ich die ersten ProB-Minuten schnuppern durfte, über meine Zeit bei Lok Bernau und Wolmirstedt – bis jetzt hier nach Essen. Es fällt mir schwer, zu sagen, dass eine Zeit mich ganz besonders geprägt hat. Ich bin sicher, jede meiner Stationen hat mich auf ihre eigene Art stark geprägt.“

Als Spieler hast du einen eigenen Stil entwickelt:
Wie würdest du selbst deinen Spielstil beschreiben und welche Qualitäten möchtest du besonders in den Dienst der ETB Miners stellen?

Marc:
„In den letzten Jahren – davon zwei Jahre Bernau und zwei Jahre Wolmirstedt – habe ich als 3-and-D-Player für alle Teams einen Impact gehabt. In diesen vier Saisons habe ich in dieser Rolle große Fortschritte gemacht. Diese Qualitäten möchte ich auch diese Saison für die Miners einbringen. Aber nicht nur das. Ich bin ein Spieler, der sich gut anpassen kann, würde ich sagen. Die Rolle, die das Team und die Coaches haben wollen und brauchen, nehme ich gern ein.

Ich weiß, ich kann viel mehr als nur 3-and-D. Das war meine Rolle in den letzten Jahren. Jetzt, bei den Miners, möchte ich genau das zeigen. Ich möchte mich weiter als Point Guard entwickeln, mein Entscheidungsverhalten auf dem Feld verbessern und meine Führungsqualitäten entfalten. So möchte ich dem Team helfen, weiterhin erfolgreich zu sein und zu gewinnen.“

Jede sportliche Laufbahn hat besondere Momente:
Gibt es ein persönliches Highlight deiner Karriere – und vielleicht auch ein Lowlight, aus dem du viel lernen konntest?

Marc:
„Das Erreichen des Finales und der Aufstieg in die ProA mit Wolmirstedt in der letzten Saison ist definitiv ein Riesenerfolg gewesen. Nicht nur für das Team, sondern auch für mich als Spieler – und dass ich dem Team helfen konnte, das zu erreichen. 17 oder 18 Siege in Folge konnten wir holen. Auch das ist etwas Besonderes.

Ich würde es nicht Lowlight nennen, das klingt so negativ. Natürlich gibt es immer gute und schlechte Phasen. In den letzten Jahren habe ich auf verschiedene Weisen gelernt, dass das nicht nur als Sportler, sondern überhaupt im Leben die viel wichtigeren Phasen sind. Aus denen lernen wir das meiste, finde ich. Die Saison, bevor ich nach Bernau gegangen bin, habe ich unter anderem wegen einer Rückenverletzung komplett ausgesetzt. Das Jahr und mein erstes Jahr in Bernau waren mit die schwierigste Zeit, die ich als Sportler erlebt habe. Rückblickend war es aber gleichzeitig ein Highlight, weil ich in der Zeit zu mir und auch zum Basketball zurückgefunden habe. Es war auf eine spezielle Art eine besondere Zeit, die mich ebenfalls geprägt hat.“

Du bist nun Teil eines Teams, das aktuell an der Spitze steht: Wie ordnest du den bisherigen Saisonstart der Miners ein – und welche Rolle möchtest du perspektivisch übernehmen?

Marc:
„Wir gehen mit nur einer Niederlage und zehn Siegen in die FIBA-Break – als erster Platz der Liga. Das ist unglaublich. Und wir konnten ebenfalls den Club-Rekord für den besten Saisonstart verzeichnen. Wenn man es so betrachtet, sieht das sehr gut aus. Aber die Saison ist noch lang. Wir müssen weiter fokussiert bleiben.

Ich bin mit einem klaren Ziel hierher gekommen: Mit dem Team oben mitspielen und gewinnen. Unser Start hat gezeigt, dass wir auf den ersten Platz gehören. Unser Erfolg ist kein Zufall.

Ich möchte das Team besser machen. Mit gutem Beispiel vorangehen und jeden Einzelnen dazu anspornen, jeden Tag das Beste zu geben. So wird jeder Einzelne – und am Ende wir als Team – besser. Ich möchte der Führungsspieler sein, der ich sein kann. Ein Vorbild sein.“

Fans spielen in Essen eine wichtige Rolle:
Wie wichtig ist dir die Nähe zu den Fans – und wie möchtest du dazu beitragen, die Verbindung weiter zu stärken?

Marc:
„Ich habe immer Spaß daran, wenn die Fans und vor allem die kleinen Kids kommen und Unterschriften oder Fotos mit uns machen wollen. Das ist ihnen wichtig, also ist es auch mir wichtig. Ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg. Am Anfang der Saison hat man gemerkt, dass der Beginn der regulären Saison nicht wirklich präsent war bei den Menschen. Wir hatten nur sehr wenige Zuschauer. Inzwischen ist das nicht mehr so. Jedes Spiel kommen mehr Fans in die Halle. Das ist dem ganzen Team zu verdanken. Damit meine ich nicht nur die Spieler und Trainer, die auf dem Feld stehen, sondern auch diejenigen, die hinter den Kulissen arbeiten.

Erfolgreicher Basketball wird immer gern gesehen. Also versuchen wir, weiter so gut zu spielen wie wir können, Spiele zu gewinnen – und dann bin ich überzeugt, dass in Zukunft noch mehr Fans kommen werden.“

Der Blick in die Zukunft:
Welche Ziele hast du dir für diese Saison mit den Miners gesetzt – für das Team und deine eigene Weiterentwicklung?

Marc:
„Ich habe es hier und da schon erwähnt: Ich bin mit dem klaren Ziel hierher gekommen, einer der Führungsspieler des Teams zu sein. Ich möchte diese verantwortungsvolle Rolle annehmen und daran wachsen. Ich möchte meine Qualitäten als Point Guard deutlich verbessern und ein Vorbild für die anderen sein.

Mein Ziel für das Team hatte ich von Anfang an im Kopf – und ich nehme es weiter von Spiel zu Spiel: Ich möchte wieder im Finale stehen (diesmal gewinnen) und den Aufstieg in die ProA schaffen.“

Wir bedanken uns bei Marc für die offenen Worte und wünschen ihm und den Miners weiterhin viel Erfolg in der laufenden Saison und bei allem, was noch auf ihn und sein Team zukommt.

Live in Action könnt ihr Marc und die Miners schon am Nikolaustag in der Sporthalle Am Hallo um 19:30 Uhr erleben – dann geht es gegen die Itzehoe Eagles am 12. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord.

Tickets bekommt ihr hier!

Foto: André Steinberg



ETB Miners Essen wollen Spitzenposition am 12. Spieltag verteidigen

Am Samstagabend, den 6. Dezember 2025, steht für die ETB Miners Essen der 12. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord an – und damit ein echtes Topspiel. Die Essener gehen als souveräner Tabellenführer mit 20 Punkten in das Duell und möchten ihre beeindruckende Erfolgsserie fortsetzen.

Die Itzehoe Eagles reisen als aktuell Viertplatzierte mit 14 Punkten an und haben zuletzt starke Leistungen gezeigt. Für sie ist die Partie in Essen das dritte Auswärtsspiel in Folge, nachdem sie zuvor in Rostock die Seawolves mit 86:91 sowie die BSW Sixers auswärts mit 89:96 besiegen konnten.

Auch statistisch haben die Eagles einiges zu bieten:

Zu den gefährlichsten Distanzschützen zählen US-Guard Walter McBride, der derzeit 40,4 % seiner Dreier trifft, sowie Lucien Schmikale, der mit seinen Dreiern zu den volumenstarken Schützen der Liga gehört.

Im Zweipunktbereich sticht besonders der 25-jährige Finn Fleute hervor, der mit 63,3 % Trefferquote äußerst effizient abschließt.

Insgesamt erzielen die Eagles 84,2 Punkte pro Spiel und lassen im Schnitt 77,8 Zähler ihrer Gegner zu.

Die Miners dagegen bringen sowohl offensiv als auch defensiv folgende Werte mit ins Rennen: Mit 86,5 Punkten pro Spiel und 74,6 zugelassenen Zählern unterstreicht das Team von Headcoach Lars Wendt seine Stärke auf beiden Seiten des Feldes.

Und genau dieser Headcoach äußerte sich im Vorfeld zum Spiel so: „Nach der Pause starten wir direkt mit einem echten Spitzenspiel gegen die Itzehoe Eagles, die in den vergangenen Wochen deutlich an Stabilität und Stärke gewonnen haben. Sie verfügen über eine sehr starke Mannschaft mit zahlreichen gestandenen ProA- und ProB-Spielern und gehören zu den besten Teams der gesamten ProB. Ihr Spiel ist geprägt von hoher Geschwindigkeit und exzellenter Treffsicherheit von außen. Genau diese beiden Stärken müssen wir so gut wie möglich begrenzen, um uns eine realistische Chance auf den zwölften Saisonsieg zu erarbeiten. Entscheidend wird sein, ihr schnelles Umschaltspiel zu unterbinden, die eigenen Ballverluste gering zu halten und ihre Wurfgefahr durch konsequente Verteidigung einzudämmen, damit wir unsere Stärken über vierzig Minuten auf das Feld bringen können.“

Raphael Wilder ergänzte: „Itzehoe ist in meinen Augen eine hervorragend zusammengestellte Mannschaft mit sehr erfahrenen Spielern, die alles mitbringt, um ganz oben mitzuspielen. Walter, der knapp 18 Punkte pro Spiel erzielt, sowie Cikara und Lucien Schmikale, der bereits in der ProA aktiv war, sind nur einige der Leistungsträger, die den Erfolg dieses Teams ausmachen.

Abgesehen von dem grausamen Spiel in Herten präsentieren sie Statistiken, die unseren sehr ähnlich sind. Es wird also ein äußerst spannendes Duell, zumal ich den Trainer kenne und weiß, wie akribisch er arbeitet. Ich rechne mit einem engen Spiel, in dem die Tagesform entscheidend sein kann – auch wenn wir natürlich alles daransetzen werden, die weiße Weste zu Hause zu bewahren.“

Gespielt wird um 19:30 Uhr in der Sporthalle Am Hallo in Essen-Stoppenberg. Beide Teams hatten durch die FIBA-Pause ein spielfreies Wochenende, konnten regenerieren und sich gezielt auf das anstehende Spitzenduell vorbereiten.

Die Miners wollen am Samstagabend mit hoher Intensität, konzentrierter Defense und ihrer gewohnten Offensivpower den nächsten Heimsieg einfahren. Die Fans dürfen sich auf ein packendes Basketballspiel freuen, das das Potenzial hat, eines der Highlights der bisherigen Saison zu werden.

Hochball ist am Samstag, den 6. Dezember 2025, um 19:30 Uhr – die Miners freuen sich auf lautstarke Unterstützung in der Sporthalle Am Hallo!

Tickets für das Spiel bekommt ihr hier

Foto: Roland Schicho

Die ETB Miners Essen präsentieren stolz ihren neuen Hauptsponsor auf den Trikots

Vorweihnachtliche Bescherung für die Ausbildungsoffensive: Denn das erfolgreiche Format zur Berufsorientierung hat bei einer Verlosung der ETB Miners den Hauptpreis gewonnen und ist ab sofort neuer Brustwerbepartner der Essener Zweitliga-Basketballer (Pro B).

„Was für eine irre Geschichte und tolle Überraschung“, freut sich Christian Schwarz, Initiator der Ausbildungsoffensive und Geschäftsführer durchführenden schüngelschwarz GmbH. Denn eigentlich wollte die Essener Kommunikationsagentur mit ihrer Teilnahme an der Verlosung lediglich die befreundeten Korbjäger unterstützen. „Und daran, dass wir tatsächlich gewinnen könnten, haben wir zu keiner Sekunde gedacht“, so Schwarz.

Nach Fortunas glücklicher Fügung war für die Verantwortlichen von schüngelschwarz umgehend klar, dass sie nicht ihr eigenes Logo auf den Trikots platzieren möchten, sondern das der Ausbildungsoffensive. „Denn das Thema Berufsorientierung ist für uns einfach eine Herzensangelegenheit, die noch viel mehr Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit verdient“, begründet Christian Schwarz.

Auch Dieter Homscheidt, Geschäftsführer der Essener Basketballer freut sich über den neuen Schriftzug auf den Jerseys seines Teams: „Thematisch passt das super. Wir sind als Sportart Teil der Jugendkultur und kommen besonders bei jungen Menschen enorm gut an. Die Ausbildungsoffensive und die Miners sind ein perfektes Match!“

Daher haben beide Seiten auch direkt beschlossen, dass sie in den kommenden Tagen überprüfen werden, wo weitere Ansatzpunkte für Synergien aus gemeinsamen Maßnahmen liegen. „Es geht uns dabei um klare Win-Win-Situation“, erklärt Homscheidt.

Erstmals zu sehen sein wird das Logo der Ausbildungsoffensive auf den Trikots der Miners bereits an diesem Samstag (19.30 Uhr, Sporthalle Am Hallo), wenn der Tabellenführer aus Essen die Itzehoe Eagles empfängt.  

Die Ausbildungsoffensive drückt schon jetzt kräftig die Daumen!

Info:  

Schon seit 2009 ist die Ausbildungsoffensive ein erfolgreiches Format zur Berufsorientierung, von dem alle Beteiligten profitieren. Die Schüler, die Schulen und die Unternehmen. Bei den lokalen und regionalen Touren durch Schulen stellen aktuelle Azubis von namhaften Unternehmen ihren jeweiligen Lehrberuf vor. Im ganz persönlichen Bühnen-Talk mit bekannten Radiomoderatoren und vor allem: auf Augenhöhe mit den Schülern, ihren potenziellen Nachfolgern.  

Die Ausbildungsoffensive steht unter Schirmherrschaft des Essener Unternehmensverbandes sowie der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit. Sie ist zudem Ganzjahrespartner der TalentTage Ruhr. Im Schuljahr 2025/26 besucht die Ausbildungsoffensive mit ihren derzeit 18 Touren und 70 Partnerunternehmen rund 150 Schulen zwischen Münster und Köln, ein starker Fokus liegt dabei auf dem Ruhrgebiet.

Hier findet ihr die Ausbildungsoffensive im Netz:

Instagram:
@ausbildungsoffensive.de

Facebook:
https://www.facebook.com/ausbildungsoffensive.de

www.ausbildungsoffensive.de



Die neue Limited Edition der ETB Miners Essen New Era Cap ist da !!!

Die ETB Miners Essen sind stolz darauf, euch endlich unser neuestes Merch präsentieren zu können! 

In exklusiver Zusammenarbeit mit dem hochwertigen Cap-Hersteller New Era bringen wir euch die brandneue ETB Miners Essen Cap – ein echtes Highlight für Fans und Sammler.

Als Zeichen der Verbundenheit trägt die Cap neben dem ETB-Miners-Logo auch das Stauder-Logo und wird damit zu einem absoluten Sammlerstück in ihrer limitierten Edition.

Für alle Stauder-Fans, Basketball-Lover und Sportbegeisterte in Essen ist diese Cap ein echtes Must-Have!

Ab dem 29.11.2025 könnt ihr die Cap zunächst im BEYOND LIMITS Store für 45 Euro erwerben – ein Preis, der für die ersten beiden Ziffern unserer Essener Postleitzahlen steht: 45! 

Erhältlich:

Ab dem 29.11.25 im BEYOND LIMITS Store im Limbecker Platz Essen

Ab dem 6.12.25 bei allen Heimspielen der ETB Miners

!!! Solange der Vorrat reicht !!!

Sichert euch euer Exemplar und unterstützt die ETB Miners Essen!

Foto: N1cecontent

Die Miners erkämpfen sich den nächsten Auswärtssieg am 11. Spieltag

Die ETB Miners Essen sicherten sich in Westerstede einen wichtigen Auswärtserfolg, mussten dafür jedoch über 40 Minuten Schwerstarbeit leisten. Das Spiel blieb fast durchgehend knapp, ehe sich die Miners im Schlussviertel entscheidend absetzen konnten.

Westerstede startete energisch in die Partie und legte die ersten 5 Punkte vor. Doch die Miners ließen nicht abreißen, glichen nach knapp fünf Minuten zum 11:11 aus und drehten kurz darauf durch einen Dunking von Marc Friederici (5:20 min) zum 11:14 erstmals das Spiel. Bis in die Schlussminute blieb das Duell eng – 16:16 stand es 50 Sekunden vor Viertelende. Fungula legte zum 18:16 für Westerstede vor, doch Essen stellte kurz darauf den Ausgleich her und fixierte den 18:18-Stand nach den ersten zehn Minuten. Zur ersten Pause wiesen die Miners 44 % Trefferquote bei Zweiern sowie eine 29 % Dreierquote auf.

Hellwig eröffnete das zweite Viertel für Westerstede per Dreier. Mychael Paulo glich nach 12:20 Minuten zum 23:23 aus. Immer wenn die Miners versuchten, sich etwas abzusetzen, verteidigten die Gastgeber aufmerksam und nutzten Essener Unaufmerksamkeiten konsequent. Ein schneller Fastbreak von Paulo auf Sperber brachte das 30:34, woraufhin Westerstede eine Auszeit nahm. Direkt danach verfehlten die Gastgeber einen Dreier – Essen erhöhte im Gegenzug durch Kapitän Niclas Sperber per Dreier auf 30:37. Ewert verkürzte zum 34:39, bevor Boger eine Sekunde vor der Halbzeit gefoult wurde und beide Freiwürfe verwandelte. Mit 36:41 ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie intensiv. Westerstede drängte aggressiv und zwang den ETB nach 23 Minuten bereits zu 14 Turnovern. Ein erneuter Steal ermöglichte Schröder den Ausgleich per Dunking zum 50:50. Doch die Miners fanden erneut Antworten: Leon Kalinic brachte den ETB per Zug zum Korb wieder mit 52:54 in Führung, Friederici erhöhte kurz darauf auf 54:58. In ihrer stärksten Phase bauten die Miners den Vorsprung auf 54:62 aus – die bis dahin größte Führung des Abends. Kalinic blockte anschließend stark, doch Schröder traf im nächsten Angriff und hielt Westerstede im Spiel. Essen ging schließlich mit einer 57:62-Führung in das Schlussviertel, außerdem hatte sich die Essener Dreierquote auf 35 % gesteigert.

Zu Beginn des vierten Viertels traf Quashawn Lane an der Freiwurflinie nur den zweiten Versuch. Kapitän Sperber musste kurz darauf mit seinem vierten Foul zunächst auf die Bank. Westerstede verkürzte durch Schröder per Dreier auf 60:65. Lane übernahm nun endlich mehr Verantwortung: Erst holte er zwei Punkte plus And-One, der Zusatzfreiwurf ging jedoch daneben. Wenig später gelang ihm erneut ein Treffer mit Foul – diesmal verwandelte er den Bonusfreiwurf, sodass es 68:76 stand. Noch etwas mehr als drei Minuten waren zu spielen. Westerstede kämpfte weiter gegen die drohende Niederlage, doch die Miners hielten das Tempo hoch. Gabriel Jung traf in einer wichtigen Phase per Dreier zum 74:81 und verschaffte den Essenern etwas Ruhe.

Am Ende brachten die Miners ihren Vorsprung souverän über die Zeit und setzten sich mit 78:84 durch. Der Sieg bedeutete einen wertvollen Auswärtserfolg in Westerstede, der den Einsatz und Kampfgeist des Teams unterstrich.

Raphael Wilder, der das Team aufgrund eines ausgefallenen Lars Wendt alleine in Westerstede coachte quittierte folgendes nach dem Spiel:”Wiedererwartenden musste ich gestern coachen und wir haben den Vorteil gehabt, dass der Topscorer aus Westerstede nicht gespielt hat. Wir haben uns wirklich sehr schwer getan, gegen eine junge, aggressive Mannschaft, die frei aufgespielt hat. Bei uns haben aus meiner Sicht nur 2 Spieler gut gespielt und das sind Leon und Marc. 22 Turnover sind einfach katastrophal insbesondere dann, wenn unser Aufbauspieler alleine für 8 davon verantwortlich ist und auch Nic in den letzten zwei Spielen arg durch Fouls benachteiligt wurde. Dies wurde nach dem Spiel auch klar und deutlich von mir angesprochen, da es in keiner Relation steht. So kränkelt unser Spiel momentan, denn wir spielen leider nicht flüssig. Der ein oder andere spielt gut und gleichzeitig spielen 3 andere nicht so gut und das ist das, was wir zukünftig wieder besser machen wollen, damit wir auch wieder mehr durchwechseln können. Demnach erwarte ich von den Leistungsträgern eine riesige Leistungssteigerung, damit die Spieler die aktuell weniger Einsatzzeiten bekommen, wieder mehr integriert werden können. Am Ende haben wir einen schwer erkämpften Sieg, stehen auf dem 1. Tabellenplatz , haben Dienstag und Mittwoch 2 Trainingseinheiten und jetzt erstmal ein FIBA Break, das die Spieler nutzen können, um mal 4 Tage durchzuschnaufen Ehe es dann nächste Woche wieder ins Training geht. Das hat sich die Mannschaft nach der harten Arbeit verdient.”

Lars Wendt, der aus gesundheitlichen Gründen nicht mit nach Westerstede fahren konnte bedankt sich bei Raphael Wilder und spricht der Mannschaft Glückwünsche aus:”Danke an Raffi für das erfolgreiche Einspringen und Glückwunsch an die Mannschaft, die sich nach 10 Siegen aus den ersten 11 Spielen eine ruhigere Trainingswoche mit dem freien kommenden Wochenende verdient hat. Wir sehen uns am Nikolaus am Hallo wieder!”

Essen steht somit weiterhin auf dem 1. Tabellenplatz in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord und trifft nach einem Erholungswochenende am 6.12.2025 um 19:30 Uhr Zuhause in der Sporthalle Am Hallo um 19:30 Uhr auf sie Itzehoe Eagles. 

Tickets zu diesem Nikolausspiel gibt es hier !

Wer außerdem noch an der Verlosung zum Hauptsponsor auf den ETB Miners Trikots teilnehmen möchte, der kann sich hier sein Ticket für den Lostopf kaufen.

Foto: André Steinberg

Jetzt geht es für den Tabellenführer zum nächsten schweren Spiel nach Westerstede

Nach einem packenden Triumph gegen die TSV Neustadt temps Shooters und der erneuten Bestätigung ihrer Tabellenführung in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord stehen die ETB Miners Essen vor ihrem nächsten Härtetest. Am Sonntagnachmittag geht es für die Mannschaft aus dem Ruhrgebiet erneut in den hohen Norden – genauer gesagt nach Westerstede –, wo die heimstarken Baskets Juniors TSG Westerstede warten. Die Gastgeber rangieren derzeit auf einem soliden sechsten Platz und verfügen über genügend Qualität, um jedem Gegner gefährlich zu werden.

Die Westersteder blicken auf eine bislang ausgeglichene Saison zurück: fünf Siege und fünf Niederlagen – eine Bilanz, die zeigt, wie schwer sie einzuschätzen sind. Saisonbeginn und aktuelle Form könnten unterschiedlicher kaum sein: Während sie Teams wie die TKS 49ers, die Iserlohn Kangaroos und die Herner Löwen besiegen konnten, setzte es zuletzt eine deutliche 61:89-Niederlage gegen Schwelm.

Offensiv gehören die Baskets Juniors mit 83,7 Punkten pro Partie zu den produktivsten Teams der Liga. Defensiv lassen sie im Schnitt 79,3 Zähler zu – mehr als die Miners. Die ETB Miners Essen zeigen sich aktuell herausragend stabil und effizient. Mit 86,7 Punkten pro Spiel stellen sie sogar eine der gefährlichsten Offensivreihen der ProB Nord und liegen damit deutlich über der Produktion der Westersteder. Kombiniert mit ihrer starken Verteidigung treten sie als kompletteres Team auf. Lediglich bei den Steals haben die Gastgeber mit 9,2 pro Spiel die Nase vorn.

Jon’ll Larenz Fugett zählt mit 28 Punkten pro Spiel zu den überragenden Scorern der Liga. Trotz einer Dreierquote von 32,6 % ist er vor allem in der Zone gefährlich und erzielt 47,5 % seiner Punkte aus der 2-Punkte-Range. Colon Schröer dominiert die Bretter und sammelt 6,8 Rebounds pro Partie – darunter 4,6 Defensivrebounds.

Mit Mychael Paulo, Niklas Sperber und Quashawn Lane verfügen die Miners über gleich drei Scorer, die im Schnitt über 12 Punkte pro Spiel erzielen und das Team offensiv breit aufstellen.

Essen wird versuchen, seine Offensivstärke auszuspielen und das Tempo zu kontrollieren. Westerstede wiederum muss über Intensität, hohes Tempo und Ballgewinne ins Spiel finden. Ihre hohe Steal-Rate könnte entscheidend sein, um Essen zu Fehlern zu zwingen.

„Das nächste Spiel ist meiner Meinung nach das schwerste Spiel, denn hier spielen wir mit ein wenig verdrehten Tatsachen gegen eine Mannschaft, die noch kein Spiel verloren hat, wenn alle Spieler verfügbar waren. Bei den Spielen, die Westerstede verloren hat, fehlte immer einer ihrer Leistungsträger, wie z. B. der Amerikaner Fugett oder Alan Boger, der ein überragender Werfer ist. Das bedeutet, dass wir gegen eine Mannschaft spielen, die eigentlich noch besser ist als wir, wenn sie komplett ist – was wir zum jetzigen Zeitpunkt sehr sicher wissen. Also in meinen Augen ein wahnsinnig schweres Spiel, bei dem es vier Spieler gibt, die zusammen 67 Punkte scoren: Fugett, Fungula, Boger und Schröder. Dazu kommt, dass die Verteidigung und der Angriff unserem sehr ähneln. Aber auch alle anderen Spieler darf man nicht außer Acht lassen, denn auch sie sind imstande, aggressiv zu verteidigen und zu scoren. Die Rollen in dieser gegnerischen Mannschaft sind mega gut verteilt, und daher denke ich, dass uns am Sonntag mit das schwerste Spiel erwartet, in dem wir hoffentlich bestehen können“, so Raphael Wilder vor dem Auswärtsspiel am Sonntag.

Ein Spitzenteam trifft auf einen gefährlichen Gegner mit Heimvorteil – eine spannende Mischung. Die Miners gehen als Favorit ins Spiel, doch Westerstede ist insbesondere zu Hause nie zu unterschätzen.

Sportlich wie geografisch steht den Essenern erneut ein langer Trip in den hohen Norden bevor – rund 150 Kilometer westlich von Hamburg wartet ein Gegner, der nach der jüngsten Niederlage Wiedergutmachung betreiben will.

Miners-Headcoach Lars Wendt bewertet dieses Aufeinandertreffen im Vorfeld so: „Westerstede verfügt über eine sehr interessante Mannschaft, deren Spitze mit dem amerikanischen Spieler und dem Schweden außergewöhnlich stark besetzt ist. Für uns gilt es jetzt, die Spannung hochzuhalten – nicht nur, weil wir das Spitzenspiel gegen Neustadt gewonnen haben, sondern weil wir diese Leistungsbereitschaft brauchen, um in Westerstede bestehen zu können. Besonders freue ich mich darauf, gegen meinen ehemaligen Trainer Arthur Gacaev coachen zu dürfen.“

Alles ist angerichtet für ein intensives und hochklassiges Duell in der ProB Nord.

Foto: Marcel Rotzoll

Miners-Merch jetzt im Pop-Up-Store BEYOND LIMITS erhältlich!

Gute Nachrichten für alle Fans der ETB Miners Essen: Ab sofort könnt ihr euch sechs Tage die Woche mit frischem Miners-Merch eindecken! Dafür müsst ihr nicht mehr bis zu den Heimspielen warten – unser offizieller Merch ist nun im Pop-Up-Store „BEYOND LIMITS“ im Limbecker Platz in der Essener Innenstadt erhältlich.

Geschäftsführer der Retail Agency GmbH Tim Mayer und die Geschäftsführung der ETB Miners Essen freuen sich sehr über die Zusammenarbeit und darauf, viele sportbegeisterte Essener im neuen Store begrüßen zu dürfen.

Neben unserer Merch-Kollektion – darunter natürlich die beliebten Miners-Trikots und Hoodies – findet ihr dort auch weitere Highlights für Basketball-Fans: Trikots von NBA-Star Dennis Schröder, Emre Can, Basketball-Sammelkarten von Topps, und viele andere coole Artikel.

Kommt vorbei, zeigt Flagge und unterstützt die Miners und den BEYOND LIMITS Store – jeden Montag bis Samstag direkt im Limbecker Platz!

Foto: N1cecontent

Westenergie Spieltag – Miners holen den Krimisieg Am Hallo 

Was für ein Abend Am Hallo!

Die Miners starteten direkt heiß. Keine 30 Sekunden gespielt, da legte Quashawn Lane die ersten zwei Punkte ins Netz. Und kaum waren zwei Minuten rum, stand es 6:0 für Essen. Neustadt nahm sofort die erste Auszeit, doch Lane scorte einfach weiter, als hätte er einen persönlichen Pakt mit dem Korb abgeschlossen.

Spätestens in Minute sieben hatte die Halle richtig Spaß. Erst ließ Niclas Sperber einen Dreier durch die Reuse segeln, dann zog Marc Friederici nach – 21:10. Die Miners spielten mit starkem Passspiel wie aus einem Guss. Und weil es so gut lief, traf auch noch Jegor Cymbal von außen: 29:14. Ende des ersten Viertels: 31:15. Essen im Flow, Fans im Party-Modus.

Zweites Viertel – Shooters kommen zurück

Auch im zweiten Abschnitt lief es zunächst weiter rund. Gabriel Jung fütterte Leon Kalinic mit einem traumhaften Assist – Lay-up, 35:19. Doch dann rappelten sich die Shooters langsam auf. Punkt für Punkt kämpften sie sich heran. Nach 17:30 Minuten stand es nur noch 39:30, und die Miners ließen defensiv plötzlich viel zu. Neustadt nutzte das dankbar aus und war zwei Minuten vor der Pause bis auf drei Punkte dran: 40:37. Halbzeit: 44:38 – die Führung war da, aber der Komfort dahin.

Während die Teams durchschnauften, übernahmen die Atex von der DanceConnextion die Bühne – ihr allererster Auftritt überhaupt. Vor 1.023 Zuschauer*innen rissen sie die Halle ab und sorgten für Extra-Energie vor der zweiten Hälfte.

Drittes Viertel – aus dem Nichts kippt das Spiel

Der Start gehörte wieder den Miners: Dreier rein, 49:40. Aber Neustadt ließ sich nicht mehr abschütteln. 51:48 nach 24 Minuten – und die Shooters drehten das Tempo hoch. Essen verlor plötzlich einen Ball nach dem anderen. Die Gäste sagten Danke und gingen mit 53:52 in Führung. 2:32 Minuten vor Ende des Viertels übernahm Neustadt erstmals die Führung: 55:56. Und damit nicht genug – die Shooters legten nach, Essen stolperte weiter. 59:67 nach 30 Minuten. Die Stimmung kippte, das Spiel auch.

Aber der 1.000 Euro Allbau Moneyshot sorgte nochmal für ordentlich Lautstärke in der Halle, wenn das Geld auch dieses Mal nicht gewonnen wurde.

Viertes Viertel – Drama, Crunch-Time, Gänsehaut

Jetzt wurde es richtig intensiv. Neustadt packte die Brechstange in der Defense aus, alles wurde härter. Die Miners stemmten sich dagegen, aber die Gäste netzten einen Dreier zum 67:72. Doch dann brachten Gabriel Jung mit Assist auf Mychael Paulo Essen wieder ran – 71:74. Neustadt durfte an die Linie, aber die Miners konterten erneut: Jung und Paulo egalisierten auf 74:74. Die Halle war am Siedepunkt.

Es folgte ein Schlagabtausch pur. Rebound hier, Fastbreak da – 76:76 bei noch 2:41 Minuten. Dann kam Jonny Almstedt: komplett frei, kalt wie ein Wintermorgen, Dreier – 79:76. Die Miners warfen jetzt alles ins Feuer. 83:79 bei noch 9,8 Sekunden. Neustadt kam nochmal, aber Essen hielt dagegen – 85:82. Die Halle tobte.

„Was für ein Spiel. Ich denke, das war ein würdiges Spitzenspiel, das ein wenig den Geschmack eines Playoff-Spiels hatte. Man muss ganz klar sagen, dass dieses Spiel ein glückliches Ende für uns hatte. Es zeigt sich, dass Basketball ein Spiel der Läufe ist, wenn man sich diesen Endspurt anschaut, nachdem wir das erste Viertel deutlich gewonnen, das zweite und dritte deutlich verloren und das letzte Viertel dann doch wieder klar für uns entscheiden konnten. Ich habe selten in meiner Karriere ein Spiel mit solchen Stats gewonnen, denn 25 Turnover sind einfach viel zu viel, ebenso wie 20 Offensivrebounds, die wir zugelassen haben. Wir hatten Glück, dass Neustadt bei den Freiwürfen so schlecht aussah und wir dann in den letzten sechs Minuten einen 18:8-Run hingelegt haben. Es ist schwer zu sagen, ob es somit nicht doch vielleicht ein verdienter Sieg war. Am Ende war es eine tolle Atmosphäre, die uns neben der fantastischen Freiwurfquote von 88 % und dem Einsatz von Mychael und Q auch dabei geholfen hat, dieses Vier-Punkte-Spiel zu gewinnen. Wir werden jetzt natürlich versuchen, unsere Position an der Tabellenspitze weiter zu festigen und bereiten uns auf das nächste schwere Spiel vor“, so der sportliche Leiter Raphael Wilder nach diesem emotionsgeladenen Sieg in Essen-Stoppenberg.

Dem Miners-Coach Lars Wendt war schon beim Abpfiff anzusehen, wie stolz er auf sich und die Leistung des gesamten Teams an diesem Abend war. Diese Emotionen spiegeln sich auch in seinem Statement zum Topspiel wider: „Das Spiel gegen Neustadt glich einer echten Achterbahnfahrt. Wir sind unglaublich stark aus den Startlöchern gekommen und haben im zweiten und dritten Viertel leider völlig den Faden verloren. Zu viele unnötige Ballverluste, dazu eine Reihe überflüssiger Fouls – zum Glück hat Neustadt diese Phase nicht konsequent ausgenutzt. In dieser Phase sahen wir zeitweise tatsächlich wie die Verlierer aus. Umso beeindruckender war die Reaktion der Mannschaft: Mit enormer Willenskraft und absolutem Kampfgeist haben wir das Spiel in den letzten Minuten noch gedreht. Aus meiner Sicht war es ein würdiges Spitzenspiel. Wir sind wahnsinnig happy und stolz, nach zehn Spieltagen weiterhin an der Tabellenspitze zu stehen. Diesen Trend wollen wir natürlich fortsetzen und am kommenden Sonntag in Oldenburg nachlegen. Ein großes Dankeschön geht auch an unser Publikum: Die Stimmung war wieder großartig und hat uns regelrecht ins Spiel zurückgetragen. Wir hoffen, viele von euch am Nikolaustag am Hallo wiederzusehen!“

Fakten zum Spiel

Bester Shooter bei Neustadt: Aimé Olma (15 Punkte), dicht gefolgt von Amar Licina (14).

Topscorer für Essen: Quashawn Lane (23 Punkte) und Mychael Paulo (17).

Gabriel Jung trug passend zum Westenergie-Spieltag mit viel Energie zum richtigen Zeitpunkt zum Teamerfolg bei.

Wie die Erfolgsstory der ETB Miners Essen weitergeht, erfahrt ihr wie immer hier und auf Social Media.

Weiter geht es für die ETB Miners Essen zuhause am 6.12.2025 um19:30 Uhr in der Sporthalle Am Hallo gegen die Itzehoe Eagles.

Tickets bekommt ihr hier.

Let’s go Miners, let’s go!

Foto: Marcel Rotzoll

Erst die Löwen! – dann die Shooters im Top-Spiel !

Die ETB Miners Essen bestritten am Freitagabend den ersten Teil ihres Doppelspieltags-Wochenendes – und setzten sich dabei auswärts bei den Hertener Löwen eindrucksvoll durch.

Herten eröffnete die Partie mit den ersten zwei Punkten, doch Niclas Sperber antwortete sofort per Dreier für die Miners. Nach vier Minuten übernahmen die Löwen per Distanzwurf erneut die Führung – 9:7. Kurz darauf glich Mychael Paulo zum 9:9 aus.

Paulo ließ anschließend nicht locker: Ob von außen oder aus der Zone – offensiv war er plötzlich überall zu finden. Drei Minuten vor Viertelende lagen die Essener bereits mit 11:14 vorne. Der Dreier fiel zunächst deutlich besser.

Mit einem starken Finish gingen die Miners mit einer klaren 11:21-Führung in die erste Pause.

Essen knüpfte zunächst nahtlos an die gute Leistung an. Nach 13 Minuten stand es bereits 16:31. Die Miners verteidigten nun sehr kompakt, ließen kaum zweite Chancen zu und dominierten vor allem am Brett. Dennoch kamen die Löwen wieder besser ins Spiel und gewannen dieses Viertel knapp mit 17:16 Punkten.

Zur Halbzeit führten die Gäste aber immer noch verdient mit 28:37.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie deutlich physischer. Die Miners verloren phasenweise den Rhythmus, während Herten über eine aggressivere Verteidigung wieder herankam.

Nach 27 Minuten war der Vorsprung auf 35:41 geschmolzen. Das Viertelende verlief äußerst emotional und ging an die Löwen, doch Essen behauptete seine Führung – 43:49 nach 30 Spielminuten.

Im Schlussabschnitt hatten die Miners zunächst Schwierigkeiten, den Sechs-Punkte-Vorsprung auszubauen. Acht Minuten vor dem Ende blieb es eng. Dann setzte Marc Friederici ein Ausrufezeichen: Sein Fastbreak-Layup brachte das 46:53, unmittelbar bevor Löwen-Coach Robin Singh ein technisches Foul erhielt. Essen nutzte die Situation und fand den Siegeswillen wieder. Ben Uzoma erhöhte auf 46:57, ehe Mychael Paulo und Gabriel Jung im späteren Spielverlauf weitere Dreier zum 54:63 einstreuten. Doch Herten kam noch einmal heran: Gilbert Kofi Gyamfi, der neben Bryant Allen den größten Offensivpunkteanteil bei den Löwen hatte, traf aus der Distanz zum 59:63 – bei noch 2:22 Minuten auf der Uhr.

Die Miners behielten jedoch die Ruhe, spielten die Uhr clever herunter und antworteten trotz eines weiteren Hertener Dreiers zum 62:68 mit Köpfchen.
Am Ende stand ein verdienter Auswärtssieg von 62:70.

„Das Spiel gegen Herten war das erwartet schwere Spiel gegen die beste Defense der Liga. Respekt an das Hertener Team, das sehr, sehr gut gespielt hat und zwei Viertel gegen uns gewonnen hat. Im ersten Viertel waren wir sehr stark unterwegs und lebten eigentlich von dem Vorsprung dieses Abschnitts. In der Offensive waren wir zu statisch und haben nicht so getroffen, wie wir wollten. Ich habe dem Team in der Kabine gesagt, dass wir die zweitbeste Defense haben und wir das Spiel irgendwie gewinnen können, wenn wir sie auf 60 Punkte halten – und so war es am Ende auch. Es war ein sehr defensiv orientiertes Spiel, das wir am Ende verdient gewonnen haben, obwohl es sehr ausgeglichen war. Der Sieg nach der letzten Niederlage macht uns froh und nun stellen wir uns auf das Spiel gegen Neustadt ein, bei dem es darum geht, wer temporär den 1. Platz in der Tabelle belegen wird“, lautet das Statement von Raphael Wilder.

Coach Wendt fasst sich kurz und ruft dazu auf, zum Topspiel am Sonntag in die Halle zu kommen: „Wir gewinnen ein umkämpftes Spiel in Herten und freuen uns jetzt auf das Topspiel gegen Neustadt. Kommt alle in die Halle!“

Mit diesem Erfolg legten die ETB Miners Essen den Grundstein für ein wichtiges Doppelspieltag-Wochenende. Bereits am Sonntag, 16.11.2025, kommt es um 16:00 Uhr in der Sporthalle Am Hallo zum Topspiel gegen die TSV Neustadt-Temp-Shooters, die ihr erstes Spiel dieses Wochenendes verloren haben.

Essen geht damit mit ordentlich Rückenwind in das Westenergie-Spitzenspiel und möchte den Schwung aus Herten mitnehmen, um das Wochenende komplett erfolgreich abzuschließen.

Wer sich das alles nicht entgehen lassen will, kann hier noch Tickets für den Blockbuster erhalten.

TICKETS

Neben dem eigentlichen Spiel als Highlight bietet die WESTENERGIE ordentlich Spaß für Groß und Klein neben dem Court. Und die DanceConnexion stattet den Miners mal wieder einen Halbzeitbesuch ab. Besser kann ein Basketballsonntag nicht aussehen!

Wir sehen uns also am Sonntag um 16 Uhr in der Sporthalle Am Hallo. (Einlass ist eine Stunde vor Tip-off.)

Ach ja und falls du schon immer mal mitten auf dem Trikot der besten Basketballmannschaft der ProB Nord stehen wolltest, dann schau doch mal hier vorbei und nimm an der Verlosung unserer Hauptsponsorenfläche teil. 

Let’s go Miners, let’s go!!!

 

Foto: Roland Schicho