Wichtiger Start – Ziel Sieg für die Miners

Playoffs sind weiterhin aus eigener Kraft erreichbar

Die Hertener Löwen waren zu zahm, allerdings nur im ersten Viertel. Das aber hat den Miners für den 92:80 (20:7; 47:31; 69:55) Derby-Sieg gegen Herten an diesem Samstag gereicht.
Mit diesem wichtigen Erfolg hat der ETB jetzt weiterhin gute Karten, mit der Teilnahme an den Playoffs das geplante Saisonziel zu erreichen.

Die Miners waren nicht nur gut vorbereitet und konnten bis auf die Langzeitverletzten Richter und Peterson sowie Ole Bongartz in voller Besetzung antreten, sie waren auch von Beginn an hellwach. Schnell bauten die Gastgeber ihre Führung über 7:0, 9:1 und 15:3 bis auf 20:7 im ersten Viertel aus. Allein Evans legte in den Anfangsminuten schnelle 11 Punkte auf.
„In den ersten Minuten hätten wir im Angriff noch ein wenig konzentrierter sein können, aber wir sind natürlich mit dem Auftritt unseres Teams mehr als zufrieden.“ so Headcoach Lars Wendt direkt nach dem Spiel. „Besonders in der Defense haben wir in der ersten Hälfte einen mehr als guten Job gemacht.“

Auch im zweiten Viertel ging es anfangs genauso stark weiter.
Bis auf 34:14 in der 14. Spielminute und 40:18 in der 15. Spielminute bauten die Miners ihre Führung ständig weiter aus.
Dabei spielten die Schützlinge von Wendt und Wilder ganz souverän auf und zeigten den Gästen in jeder Minute, wer an diesem Abend Herr im Hause ist. Den Gästen gelang, auch dank einer wirklich starken Vereidigung der Miners, nicht wirklich viel.
Ganz so flüssig ging es dann allerdings nicht weiter. Denn die Löwen wurden wacher und zeigten, dass sie doch noch beißen können. So konnten sie bis zur Pause den Rückstand bis auf 16 Punkte verkürzen.

Nach der Pause spielten dann beide Teams zunächst auf Augenhöhe. Die Löwen legten vor, die Miners hatten jedoch immer die passende Antwort parat und konnten so eine 15 Punkte Führung bis Mitte des dritten Viertels behaupten.
Mit einem kleinen Zwischenspurt setzen die Löwen dann ein erstes Ausrufungszeichen und verkürzten den Rückstand auf nur noch 9 Punkte in der 27. Spielminute.
„Wir haben in dieser Phase keine gute Zuordnung mehr gehabt und zu viele leichte Punkte zugelassen“, ist Wendt nicht wirklich zufrieden mit der Verteidigungsleistung seines Teams. „Wir müssen es zukünftig schaffen, das ganze Spiel über intensiv und besser zu verteidigen.“
Bis zum Viertelende allerdings konterten die Miners nochmals und gingen bei einem Spielstand von 69:55 mit 14 Punkten Vorsprung ins letzte Viertel.

Dieser Vorsprung war auch dringend nötig, denn die Hertener Löwen glaubten noch an die Wende.
Zwei schnelle Dreier von Yannik Tauch, ein unnötiger Ballverluste von Babtista und einige unglückliche Aktionen in der Offense, schon war Herten bis auf 6 Punkte in der 38. Minute heran.
Das allerdings war es dann auch. Lars Wendt unterbrach den Lauf der Gäste mit einer Auszeit und sortierte sein Team neu.
Der Vorsprung wuchs, auch dank einer zum Ende des Spiels hin guten Freiwurfquote, erneut an und die Miners freuten sich nicht nur über den wichtigen Start-Ziel-Sieg, sondern auch über den direkten Vergleich.
Ein lupenreines Double-Double mit 12 Punkten und 12 Rebounds legte Sadiq Ajagbe hin, der genauso wie Michael Agyapong mit 15 Punkten und sechs Rebounds, ein sehr starkes Spiel ablieferte. Dass Agyapong dabei eine 100 prozentigen Trefferquote aus dem Feld (7 von 7) gelang, ist mehr als nur eine Randnotiz wert. Lediglich einer seiner beiden Freiwürfe fand an diesem Abend nicht sein Ziel.
Star des Abends aber war neben der gesamten Mannschaft ohne Zweifel Ty‘lik Evans. Dem quirligen US-Amerikaner gelangen nicht nur 32 Punkte bei einer überragenden Trefferquote, sondern nahm mit Adam Pickett auch einen der besten Spieler der gesamten Liga nahezu aus dem Spiel.
„Ty hat ein wahnsinniges Spiel abgeliefert“, ist auch Raffi Wilder voll des Lobes. „Er hat unglaublich gearbeitet und alles fast perfekt umgesetzt, was wir ihm für dieses Spiel mitgegeben haben. Wir sind aber sehr stolz und mit der Leistung der gesamten Mannschaft unwahrscheinlich zufrieden.“
Die Punkte gegen Herten teilten sich: Brkic (4); Carney (18, 4 Reb, 2 Ass); Ajagbe (12, 12 Reb); Agyapong (15, 6 Reb); Baptista (8; 9 Reb); Janoschek (3, 3 Reb); Evans (32, 4, Reb, 2 Steals, 8 Ass); Weichsel; Özmeral; Kazembola; Szewczyk und Broer.

Es konnten knapp 300 Zuschauer in der Halle begrüßt werden.

Das nächste Heimspielfindet am Samstag, 19. Feb., gegen Bayer Leverkusen statt.
Sprungball ist um 19:30 Uhr.

Das Nachholspiel gegen die BBA Hagen ist für Rosenmontag, 28. Februar, um 20.00 Uhr terminiert.

Ticketaktion für das kommenden Heimspiel
Die Miners bieten auch für das kommende Heimspiel eine besondere Aktion für die Fans an. Die ersten 200 Tickets werden ab sofort im Ticketshop zum Sonderpreis von nur einem Euro angeboten. Schnell sein lohnt sich.

Es gilt die 2G Regel!
Der Zutritt zur Halle ist nur mit dem Nachweis einer vollständigen Impfung oder dem einer Genesung (nicht älter als 6 Monate) für alle über 16-Jährigen (2G) gestattet. Bzw. für alle unter 16 Jahren mit einem negativen Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder einem PCR-Test (nicht älter als 24 Stunden) oder einem Impf- oder Genesenennachweis (nicht älter als 6 Monate) gestattet.

Sollte kein Nachweis vorliegen wird der Zutritt zur Halle durch den Ordnungsdienst verwehrt. An der Halle wird keine Möglichkeit für Schnelltests angeboten.

Verpflichtung aller Teilnehmer zum Tragen von Mund-Nasenschutz innerhalb der Halle!
Es gilt das grundsätzliche Gebot zum Tragen einer medizinischen bzw. FFP-2 Maske ab dem Vorplatz der Sporthalle „Am Hallo“. Nach Einnahme des jeweiligen Sitzplatzes darf die Mund- und Nasenbedeckung abgenommen werden.

Karten gibt es nur im Vorverkauf unter rheinruhrticket.de Online-Shop – ETB Miners

 

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