Patrick Carney beendet seine aktive Karriere

Wer Basketball in NRW nicht erst seit der letzten Saison verfolgt, dem ist der Name Patrick Terence Carney mit Sicherheit ein Begriff, denn neben seiner grandiosen Spielzeit bei den ETB Miners war der Captain vor allem mit dem FC Schalke, mit dem er unter anderem in der Pro A und Pro B spielte, sehr verbunden.

Wo Patrick vom Parkplatz aus die 3er traf, war Raphael Wilder nicht weit. Neben den sportlichen Erfolgen, die die beiden gemeinsam feierten, verbindet sie auch eine Freundschaft und ein gegenseitiges Vertrauen. 

Nun ist die Zeit des aktiven ballens laut Patrick Carney aber beendet und man wird den 37 jährigen US/Iren zukünftig wohl eher an den Seitenlinien der Basketballcourts der Welt antreffen. Wohin ihn seine Reise führen wird, ist aber noch nicht bekannt. 

Freund, Coach und Basketball-Urgestein Raphael Wilder fand folgende Worte zum Ex-Miners Captain: “ Zu Patrick habe ich natürlich eine besondere Beziehung, denn wenn jemand als Profi dem gleichen Trainer von Verein zu Verein folgt bzw. mit geht, baut man in der Regel mehr als nur eine Trainer/Spieler Beziehung auf. Wir sind sehr vertraut miteinander und daher war er auch viele Jahre mein Captain. Patrick ist ein Vorbild in Sachen Profi sein und Loyalität und ein Spieler der mit sehr hohem Basketballverstand und IQ auch seine B Lizenz gemacht hat. Ich bin überzeugt davon, dass er Mal ein sehr, sehr guter Trainer werden wird, den ich auch bei diesem Vorhaben immer unterstützen werde. Wir haben zusammen viele Siege und Aufstiege gefeiert und ich kann nur sagen, dass es immer ein Vergnügen für mich war, mit ihm Spiele zu bestreiten und sich auch privat zu treffen. Was wirklich schade ist und mir auch furchtbar leid tut, ist, dass er es in seinem allerletzten Spiel nicht geschafft hat, gemeinsam mit den Miners aufzusteigen. Ich wünsche ihm nur das allerbeste für seine neuen Aufgaben.“

„For me, even though we fell one game short, we achieved a tremendous amount this season and I couldn’t have asked for a better group of teammates and coaches to experience it with. I have had a lot of good memories at ETB and am grateful for the club and their support. I wish them all the best for the upcoming season.Lastly, want to thank Coach Wilder and Coach Wendt for the opportunity and trust they had in me.“ ,so Patrick selbst zu seinen on court goodby.

Das man Patrick Carney wohl irgendwann wieder in deutschen Basketball-Hallen sehen wird, kann man zwischen den Zeilen lesen. Wann und wo man den sympathischen 85er Jahrgang an der Seitenlinie antreffen wird, ist aber bislang noch nicht durchgesickert. 

Die ETB Miners und alle Supporter wünschen ihm auf seinem Weg nur das Beste. 

Danke Patrick, es war uns eine Ehre!

Foto by : Marcel Rotzoll

So sieht die Regionalliga West für die Saison 23/24 aus

Nachdem die ETB Miners den sportlichen Aufstieg in die 2. Bundesliga Pro B in der Saison 22/23 verpasst haben und auch das Nachrückverfahren für viele Anhänger der ETB Miners nicht nachvollziehbar war. Laufen die Vorbereitungen auf die Saison 23/24 bereits im Hintergrund und so wurde nun auch offiziell verkündet, wer für die kommende Saison die Tabellenplätze der Regionalliga West bekleiden wird. 

Demnach sind neben vielen bekannten Teams mit Grevenbroich und Salzkotten 2 neue Mannschaften dabei, die für eine spannende Saison sorgen können.

Die bisher 13 offiziell bestätigten Teams hören auf die Namen: 

Telekom Baskets Bonn 2

DTV Basketball Köln

TSV Bayer 04 Leverkusen 2

Elephants Grevenbroich

ETB Miners

TuS 59 HammStars

SV Haspe 70

BBA Hagen (BG Hagen)

UBC Münster 2

Münsterland Baskets Wulfen

Citybaskets Recklinghausen

Hertener Löwen

Accent Baskets Salzkotten 

Wer gut aufgepasst hat, dem sollte aufgefallen sein, dass in der vergangenen Saison 14 Teams um den Einzug in die PlayOffs gekämpft haben. Ob dies die finale Teilnehmerzahl bleibt oder nicht, erfahrt ihr aber definitiv hier und auf unseren Social Media Kanäle Instagram und Facebook.

Bis dahin freuen wir uns aber schon jetzt auf ein Wiedersehen mit allen Fans, Supportern und Gegnern, die für unvergessliche Basketball-Abende und -Nachmittage gesorgt haben und gerne auch wieder sorgen dürfen. 

Foto by:Marcel Rotzoll

 

Jobs für die Miners

Liebe ETB Miners und ETB Fans/Supporter,

für die kommende Saison wollen wir unseren zukünftigen Spielern neben dem Basketball auch Perspektiven im Berufsleben bieten und sind daher auf unser gutes Netzwerk von Supportern, Sponsoren und Basketballbegeisterten angewiesen. Konkret geht es darum, dass wir potentiellen Spielern für die Saison 23/24 einen Berufseinstieg in den Bereichen Sportmarketing, Sportmanagement, Sponsoring oder als Trainee in artverwandten Bereichen ermöglichen möchten, interessante alternativ Jobangeboten sind aber auch gern gesehen. 

Die Spieler weisen ein abgeschlossenes Studium vor und würden sich entsprechend bewerben. Wer also Kontakte hat, oder jemanden kennt, der jemanden kennt, kann sich gerne und vor allem zeitnah an folgenden Ansprechpartner wenden:

Dominik Fliegner 

e-Mail: fliegner@miners.ruhr

Foto by: Marcel Rotzoll



ETB Miners Tryouts

Die ETB Miners suchen Leistungsorientierte Spieler für die 2. BL Pro B / Regionalliga West 

Die Tryouts finden an folgenden Tagen statt:

01.06.2023
02.06.2023
03.06.2023

Interessenten wenden sich bitte telefonisch oder per WhatsApp an:
Raffi Wilder +49 170-2013856

www.miners.ruhr 



Eine Starke Saison, bei der am Ende doch noch etwas gefehlt hat

Die ETB Miners unterliegen im 3. und aufstiegs entscheidenden Spiel Am Hallo den Ademax Ballers Ibbenbüren mit 72:84. 

Die Saison 22/23 geht somit zu Ende und Ibbenbüren ist nach 3 harten Fights der Aufsteiger in die 2. Bundesliga Pro B.

Im ersten Viertel erwischten die ETB Miners einen im Vergleich zu den beiden vorangegangenen Spielen guten Start, während Ibbenbüren nur 2 von 6 Freiwürfen traf, erzielten die Miners Punkte über viele verschiedene Anspielstationen, darunter Milen Zahariev mit 6 Punkten, Devin Peterson mit 5 Punkten und Patrick Carney für 3+1. Den letzten ETB Treffer erzielte Sadiq Ajagbe in diesem Viertel in Minute 9 und dann legten die Ibbenbürener einen 0:7 Run hin, der zu einem Viertel-Ergebnis von 20:17 führte. 

Die Stimmung an diesem Nachmittag konnte für ein Finalspiel nicht besser sein und der größte Teil der 2096 Zuschauer in der Sporthalle Am Hallo feuerte die Essener Miners mit allem an, was die Trommeln und Kehlen hergaben. 

Im zweiten Teil der ersten Finalhälfte war es Thomas Vehmanen, der das Spiel mit 2 Treffern von der Freiwurflinie quasi wieder eröffnete und versuchte den Vorsprung weiter auszubauen, aber Ibbenbüren ließ nicht locker und brachte vor allem Jeminez und Fumey so ins Spiel, dass diese scoren konnten. Das Team von Lars Wendt versuchte weiterhin alles, um sich abzusetzen und Milen Zahariev erzielte insgesamt 7 Punkte in diesem Viertel, trotz allem gelang es nicht, den Vorsprung zu vergrößern. Ganz im Gegenteil, denn schon in Minute 12 erzielten die Gäste aus Ibbenbüren den 24:24 Ausgleich und legten fortan immer noch etwas nach. Somit verabschiedete man sich mit einem 38:41 in die Halbzeit. 

Die Golden Warriors Cheerleader nutzen die Halbzeit, um dem Essener Publikum und den mitgereisten Ibbenbürener Fans noch einmal mehr zu zeigen, dass man in Essen Basketball mit allem was dazu gehört spielt und so nahmen sowohl die euphorisierten zuschauer, als auch die Spieler der beiden Vereine nach der Pause wieder ihre Positionen ein.

Im 3. Viertel müsste Essen gleich zu Beginn eine schmerzhafte Erfahrung machen, denn die Ademax Ballers legten nach dem Seitenwechsel einen 11:0 Run hin, während in der eigenen Offense bis zur 25. Minute nichts gelang, was man gerne im Netz gesehen hätte. Die Herren Huesmann und Kosel erzielten allein in den ersten 3 Minuten dieser 2. Halbzeit 11 Punkte, wobei man davon 3x für 3 traf und die Miners in Form von Captain Patrick Carney erst nach 25 Minuten wieder den Weg in den Korb fanden. Dzemal Selimovic versuchte mit allen Mitteln offensiv zu unterstützen, aber wenn dann auch noch 5 von 6 Freiwürfen nicht ihren Weg in die Punkte finden, ist es unfassbar schwer diese Makel zu kompensieren. Der Club der Malocher und das Essener Publikum feuerten ihre Mannschaft aber unerlässlich weiter an, um das 49:56 doch noch einmal zu drehen. 

Im letzten Viertel dieser Best of 3 Finalserie gegen Ibbenbüren fand man bei den ETB Miners in Bezug auf das Scoring genau die Namen wieder, die zu den Leistungsträgern der Saison gezählt haben. Milen Zahariev, Devin Peterson, Dzemal Selimovic und Patrick Carney lieferten in den letzten 25% der Spielzeit mit 23 Punkten zwar offensiv das stärkste Minersviertel ab und auch ein Kämpfender Thomas Vehmanen versuchte alles, um die Niederlage noch abzuwenden, doch die Ademax Ballers Ibbenbüren legten konstant immer weiter nach und die Namen Jeminez, Kosel und Fumey werden dem Publikum Am Hallo mit Sicherheit noch einige Zeit in Erinnerung bleiben, denn diese trugen einen großen Teil zu diesem 28 Punkte Viertel von Ibbenbüren bei. 

Nach einem absolut würdigen und fairen Finale, trennte man sich mit einem 72:84 und Ibbenbüren feierte den Aufstieg in die 2. Bundesliga Pro B vor den Augen der sichtlich enttäuschten aber respektzollenden Essener Fans und Supportern.

Nach einem unfassbar spannenden Finale, stand uns der sportliche Leiter Raphael Wilder ein letztes Mal für diese Saison zu einem Kommentar zur Verfügung: „Ersteinmal möchte ich mich nochmals für die atemberaubende Atmosphäre und die Kulisse bei diesem letzten finalspiel bedanken, sowohl bei den Essener Fans, als auch bei den Gästen aus Ibbenbüren. Zum Spiel kann ich nur sagen, dass es eine enttäuschende Niederlage für uns war und ich meinen Glückwunsch an Ibbenbüren ausrichten möchte, die an diesem Abend die bessere Mannschaft waren. Wir haben zwar gut angefangen und bis zur Halbzeit war es auch ein ausgeglichenes Spiel, dass dann aber durch 1-2 Fehler umgekippt ist. Als wir dann in 3 Minuten einen 11:0 Run mit 3 3ern bekommen haben, wo wir selbst in diesem Viertel keinen einzigen 3er verwandeln können und mit einer 3er Quote von 19,2% zu 43,5% natürlich das Nachsehen hatten, wurde es eng für uns. Solche Spiele werden in Tagesformen entschieden und da waren sie einfach besser als wir. Von daher mache ich der Mannschaft keinen Vorwurf, denn sie hat eine sehr sehr gute Saison gespielt und einen überragenden ersten Platz eingenommen, dann in den Playoffs zwar auch gestrugglet, aber letztendlich doch sehr deutlich gewonnen. Ibbenbüren war eben in der Finalserie besser als wir und da spielt wohl das Heimrecht keine Rolle. Sie haben 2 Mal bei uns gewonnen und wir einmal bei ihnen und so ist es einfach. Wir haben zwar die Rebounds kontrolliert und viel mehr Rebounds als Ibbenbüren geholt, aber unsere 3er Quote ist einfach zu schlecht gewesen und das hat unsere gesamte Quote natürlich geschwächt. Wer Aufsteigen will, muss das letzte Spiel nunmal gewinnen und das hat Ibbenbüren getan. Deshalb nochmal Glückwunsch nach Ibbenbüren und absoluten Respekt an mein Team, das viel bewegt, trainiert, wahnsinnig hart gearbeitet und meiner meiner Meinung nach alles gegeben hat in dieser Saison.“

„Auch ich möchte Ibbenbüren zum Aufstieg und zur Meisterschaft gratulieren. Natürlich sind wir enttäuscht und haben uns das anders vorgestellt, gar keine Frage. Aber ich möchte mich nochmal in aller Form bei der Mannschaft, den Fans, den Unterstützern, den Helfern und Sponsoren für eine Saison mit vielen Höhen und auch einigen Tiefen bedanken. Ich glaube, wir können trotzdem stolz darauf sein, was wir für den Basketball Standort Essen erreicht haben und werden nun sehen, was die kommenden Wochen so bringen.“, so der Headcoach Lars Wendt. 

Betrachtet man das große Ganze, so musste man sich zwar im Finale geschlagen geben, hat aber für Basketball in Essen ein ganz klares Statement mit dieser Saison gesetzt. Wir sind die ETB Miners aus Essen und auch wenn wir es noch nicht in die 2. Bundesliga Pro B geschafft haben, könnten wir Basketball in dieser wunderschönen Stadt zumindest wieder ein großes Stück populärer, Familienfreundlicher und vor allem erfolgreicher machen, als noch in der Saison 21/22. 

Alle weiteren Informationen rund um die ETB Miners und Basketball in Essen erhaltet ihr natürlich auf unserer Webseite: www.miners.ruhr und auf unseren Social Media Kanälen Facebook und Instagram.

Danke für eine Mega Geile Saison 22/23

Let’s Go ETB, Let’s Go !!!

Foto by: André Steinberg



Die ETB Miners holen die Finalserie zurück zum Hallo

Das 2. Finalspiel der Regionalliga West hätte einer Finalserie nicht würdiger sein können. Die Essener Miners reisten, nach einer knappen Niederlage von 70:73 im 1 Finalspiel, zum „Do or Die“ Spiel nach Ibbenbüren. In der Sporthalle Ost herrschte eine laute und aufgeheizte Stimmung, denn die Gastgeber aus Ibbenbüren nutzten wirklich jeden Quadratzentimeter, um möglichst viele Zuschauer an diesem grandiosen Finalspiel teilhaben lassen zu können. 

Ibbenbüren konnte wie schon im ersten Spiel eine starke Defensivleistung abrufen. Das erste Viertel endete mit 31:22 und die Miners konnten sowohl offensiv als auch defensiv nicht das auf den Court bringen, was für so ein 2. Aufeinandertreffen dieser Topmannschaften notwendig war. Captain Patrick Carney hielt das Miners Team mit insgesamt 10 Punkten (davon 2 3er) so am Leben, dass der Rückstand nicht allzu groß wurde aber dennoch da war. Auch ein Thomas Vehmanen zeigt zum Ende des verlorenen Viertels, dass er mehr will, als einen 11 Punkte Rückstand. 

Das zweite Viertel verlief dann aus ETB-Sicht  defensiv technisch schon etwas besser als die ersten 10 Minuten. Die Ibbenbürener, bei denen, wenn dann, aus allen Lagen und der Tiefe des Kaders getroffen wurde, erzielten in diesem Part des Spiels nur noch 24 Punkte statt der zuvor erzielten 31. Ibbenbüren scorte viel über die Herren Radtke und Fumey und bekam lautstarken, heimischen Support von den Rängen der prall gefüllten Halle. Devin Peterson (8 Pkt. In diesem Viertel) und Thomas Vehmanen (7 Pkt. In diesem Viertel) sorgten zu Beginn und zum Ende der zweiten 10 Minuten Spielzeit für jubelnde Essener Fans, die zahlreich angereist waren, um sich dieses wichtige Spiel nicht entgehen zu lassen. Halbzeitstand 55:42. 

In der Halbzeit stärkten sich die 1099 gezählten Zuschauer mit Softdrinks und allem was noch so da war, um ihre Teams optimal für den zweiten Durchgang mit Fangesängen zu unterstützen. Auch wenn deutlich weniger als halb so viele Zuschauer anwesend waren, wie beim letzten Aufeinandertreffen Am Hallo, war es unglaublich laut und nervenaufreibend in der selbsternannten Hölle Ost. 

Nach der Pause zeigten die Miners dann die beste Defense des ganzen Spiels und hielten den Gastgeber bei gerade einmal 13 Zählern, während man selbst 22 Punkte in den Eimer schmiss.

Patrick Carney, Sadiq Ajagbe und Thomas Vehmanen zeigten in diesem Viertel eindrucksvoll, dass Essen wie schon so oft in der Saison, bis zum Schluss kämpft und man sich immer wieder selbst motivieren kann, auch wenn ein Michael Agyapong aufgrund von 2 technischen Fouls, den Rest des Spiels nur aus der Kabine miterleben durfte. Dazu kam die fabelhafte Unterstützung des 6. Mann aus dem Essener Block, die unter anderem auch dazu führte, dass es nach 75 % der regulären Spielzeit nur noch 68:64 stand. 

Defensiv zeigten die ETBler auch im letzten Viertel einen deutlich stabileren Eindruck, machten den Ballers langsam aber sicher einen Strich durch die Rechnung und zeigten mit 2 unglaublich kämpferischen Runs (10:0  ab Minute 34 und einem 6:1 Run ab Minute 39) wie sehr man die Serie noch einmal nach Essen Stoppenberg holen möchte, um dort noch einmal vor heimischem Publikum auf Augenhöhe um den Aufstieg in die 2. Bundesliga Pro B zu kämpfen. Schlussendlich traf Dzemal Selimovic, der zuvor 7 mal nichts von der Freiwurflinie verwandeln konnte, dann doch 3 Freiwürfe und ein Milen Zahariev erzielte den letzten Punkt zum 85:89 Sieg in Ibbenbüren. 

Nun gilt es den einen Tag Spielpause so zu nutzen, dass man noch einmal alle Kräfte mobilisiert, volle Konzentration im Training an den Tag legt, um den Traum vom Aufstieg wahr werden zu lassen.

Der sportliche Leiter Raphael Wilder fand folgende Worte nach diesem nervenaufreibenden 2. Finalspiel: „Wir haben meiner Meinung nach eine überragende 2. Halbzeit gespielt, bei der wir den Gegner, trotzdem wir zurück lagen, bei nur 13 Punkten im 3. Viertel und 17 Punkten im 4. Viertel gehalten haben. Da kann man nur sagen, Hut ab, für so viel Willen und die Umsetzung unseres Verteidigungsplans. Das wir bei einem Gegner, der uns praktisch in der ersten Halbzeit mit 55 Punkten an die Wand gespielt hat, nochmal so rauskommen und das Spiel nicht in der Offense sondern in der Defense gewinnen, ist eine wirklich besondere Leistung, zumal Ibbenbüren selbst eine sehr sehr gute defense gespielt hat. Wir haben dem Gegner nur noch 30 Punkte in der zweiten Halbzeit zugelassen und ich denke, dass genau das der Schlüssel sein wird, diesen Gegner auch am Sonntag schlagen zu können. Am Ende wird es aufgrund der Ausgeglichenheit, dieser absolut würdigen Finalserie darum gehen, wer an diesem Sonntag einen guten Tag erwischen, so wie ihn Patrick Carney gestern in und gegen Ibbenbüren erwischt hat, der in einer Manier und Art und Weise 27 Punkte erzielte, indem er nicht nur die 3er macht, sondern auch zum Korb zieht und uns im 1. Durchgang überhaupt am Leben hält, die seinesgleichen sucht. Auch ein Sadiq Ajagbe, hat in der zweiten Halbzeit eine sehr starke Defense gespielt und bis zum Ende gekämpft. Last but not least war auch ein Thomas Vehmanen, der zum Ende des 3. Viertels wahnsinnig wichtige dreier wirft und auch trifft, mitbeteiligt am schlussendlichen Sieg der Mannschaft gegen eine sehr starke Ibbenbürener Mannschaft, die lauthals und über die gesamte Spieldauer von ihren Fans Unterstützt wurde. In dieser hitzigen Atmosphäre zurück zu liegen und bis zum Ende zu kämpfen, zeigt ein großes Herz unseres Teams, das wirklich überragend verteidigt hat in der 2. Halbzeit. Ich hoffe natürlich, dass wir genau das auch morgen 40 Minuten lang Am Hallo abrufen können, wenn zwei Teams, die absolut auf Augenhöhe spielen, um den Aufstieg in die 2. Bundesliga Pro B kämpfen. Respekt an Ibbenbüren und die Zuschauer vor Ort, und vor allem auch an die mitgereisten Essener Fans, die uns zusätzliche Kraft und Motivation gegeben haben, um diesen Sieg einzufahren. Es ist wirklich eine Schande, dass nur eins von diesen beiden Teams aufsteigen kann. Egal wie es morgen ausgehen wird, bin ich sehr sehr stolz auf mein Team, das wieder einmal Charakter gezeigt hat und morgen hoffentlich einen ähnlich guten Tag erwischt, wie in Spiel 2, in welchem man sich noch einmal so zurückkämpfen konnte.“

An dieser Stelle möchten wir uns auch noch einmal über die Gastfreundschaft und die nette Aufnahme in Ibbenbüren bedanken und freuen uns auf einen spannenden letzten Fight bei uns Am Hallo.

Als Basketball Fan lohnt es sich auf alle Fälle am Sonntag um 16:00 Uhr zum Sprungball in der Sporthalle Am Hallo Ernestinenstr.57 in 45141 Essen zu erscheinen, denn wie Raphael Wilder schon sagte, spielen dann zwei Teams auf Augenhöhe gegeneinander, wobei der leicht besser schlussendlich gewinnen und aufsteigen wird. 

Lars Wendt der Headcoach der Miners gab folgendes Statement nach dem Sieg und vor dem letzten Do-or-Die-Spiel ab: „Ich denke das war für alle ein denkwürdiger Abend in Ibbenbüren, vor einer großartigen Kulisse, die absolut finalwürdig war. Ein Spiel wie eine Achterbahnfahrt, das uns natürlich noch einmal heißer darauf gemacht hat,  das Ding morgen holen zu wollen und die Meisterschaft gemeinsam mit den Fans und Supportern Am Hallo zu feiern.“

Genau so knackig und auf den Punkt gebracht wie der Kommentar vom Headcoach geht es auch weiter, denn in nur wenigen Stunden geht es für die Miners um alles und wer jetzt noch nach Ausreden wie:“ Meine Oma hat Geburtstag…“, oder „…ich habe niemanden für die Kinder“ sucht, dem kann man nur eines sagen: bringt doch einfach alle mit zum Hallo um diesen großen Tag im Essener Basketball gemeinsam zu einem unvergesslichen zu machen. Die ETB Miners und der ETB schwarz-weiss Essen freuen sich über jeden der später sagen kann: “ Ich war dabei!!!“

Tickets gibt es wie immer an der Abend- bzw. Kaffee- und Kuchen-Kasse.

Erwachsener – 7 €

Dauerkarteninhaber bekommen 2 Euro Rabatt auf die regulären PlayOff Ticketpreise

Vereinsmitglied, Schwerbehinderte, Rentner, Schüler, Student, Azubi – 4 €

Seid also schon in Ibbenbüren dabei und zeigt, dass die Fans der 6. Mann auf dem Court sind!

Lets’s go Miners, Let’s Go!

Foto by: André Steinberg

Alles auf Sieg – Die Serie muss zurück zum Hallo

Am 19.5.23 um 20:00 Uhr steht das 2. Finalspiel für die ETB Miners in der Regionalliga West in Ibbenbüren an. Für die Essener geht es nach der 70:73 Niederlage im 1. Spiel gegen Ibbenbüren jetzt um alles und vor allem darum, die Serie noch einmal nach Hause zu holen, um dann noch einmal vor heimischem Publikum Am Hallo, am 21.05.23 um 16:00 Uhr, um den Aufstieg in die 2. Bundesliga Pro B zu kämpfen. 

Ibbenbüren hatte im 1. Spiel sehr gut verteidigt, dazu kam, dass offensiv vieles bei den Miners nicht so funktioniert hat, wie man es sich gewünscht hätte. Kurz gesagt, es wurden viel zu wenig Würfe von außen verwandelt und am Ende hat man das Spiel trotz großer Anstrengung nicht doch noch drehen können. 

Der Head Coach der ETB Miners Lars Wendt erklärt, dass der Kader komplett ist und man in der Offensive wohl mehr erwarten kann als zuletzt: „Wie schon zum ersten Spiel sind wir personell komplett und ich denke, dass allen bewusst ist, was auf dem Spiel steht, denn es wird eine hitzige und laute Atmosphäre in einer kleinen Halle in Ibbenbüren werden. Von daher würden wir uns natürlich über die Unterstützung von einigen Fans aus Essen sehr freuen und das wäre für die Mannschaft sicherlich auch wünschenswert, da die Jungs sich den Support auch einfach verdient haben. Ansonsten versuchen wir natürlich unser Offensivspiel ein bisschen mehr ans Laufen zu bekommen, damit wir die Ibbenbürener am Freitag schlagen können und uns somit am Sonntag nochmal Am Hallo wiedersehen.

Ibbenbüren wird sicherlich nichts anbrennen lassen und versuchen den Sack vor heimischem Publikum zu zu machen, für das letzte Auswärtsspiel in den PlayOffs haben sich aber zahlreiche Essener Fans und Supporter angekündigt, um ihr Team zu unterstützen und somit ist ein Sieg auf jeden fall das gesetzte Ziel für diesen Tag. 

„Wir haben das letzte Spiel gut analysiert und gesehen, was wir nicht gut gemacht haben und was wir viel besser machen können und müssen, um das Spiel in Ibbenbüren besser zu gestalten, als wir es im 1. Spiel getan haben. Die Trainingseinheiten, die wir bisher hatten, waren gut und die Mannschaft hat verstanden, was wir zuletzt in der Offense schlecht gemacht haben und weiss nun, was wir besser machen wollen und hoffentlich werden. Die Drucksituation, in der wir uns befinden, ist jetzt nichts neues für uns, denn wenn wir mussten, haben wir geliefert und deshalb werden wir alles daran setzen, am Freitag ein drittes Spiel zu erzwingen, auch wenn wir wissen, dass der Gegner wirklich gut ist. Kurzum werden wir aber die entsprechenden Konsequenzen aus der Niederlage ziehen und aufgrund der Tatsache, dass wir gut gearbeitet haben fahren wir mit Zuversicht nach Ibbenbüren“, so der sportliche Leiter Raphael Wilder

Wer die Saison 22/23 und auch die Playoffs verfolgt hat, dem müsste klar sein, dass genau das, was Raphael Wilder gesagt hat, die Mannschsaft zu einem großen Teil ausgemacht hat. Fast immer, wenn der Druck da war, auch wenn es manchmal nur phasenweiser Druck war, haben die ETB Miners abgeliefert und nochmal alle Kohlen aus der Grube ans Tageslicht geholt, um den Kessel richtig zu heizen. Die Jungs können es und wollen es auch. Jetzt sind also die echten Fans gefragt.

TipOff ist am 19.5.23 um 20:00 Uhr in der Sporthalle Ost am Sportzentrum 22 in Ibbenbüren.

Sollten die ETB Miners dieses Spiel gewinnen, findet das entscheidende dritte Spiel am 21.05.2023 um 16:00 Uhr in der Sporthalle Am Hallo statt und wir haben die Chance den Aufstieg in die 2. Bundesliga Pro B mit gemeinsam mit allen Fans, Supportern und Zuschauern in Stoppenberg zu feiern und die Lange Reise mit dem ausgesprochenen Ziel erfolgreich zu beenden.

Ticktes zu diesem Spiel gibt es wie immer an der Abendkasse
Erwachsener – 7 €

Dauerkarteninhaber bekommen 2 Euro Rabatt auf die regulären PlayOff Ticketpreise

Vereinsmitglied, Schwerbehinderte, Rentner, Schüler, Student, Azubi – 4 €

Seid also schon in Ibbenbüren dabei und zeigt, dass die Fans der 6. Mann auf dem Court sind!

Lets’s go Miners, Let’s Go!

Foto by: André Steinberg

Achterbahnfahrt der Gefühle Am Hallo

Das 1. Finalspiel der Regionalliga West PlayOffs steht in den Büchern. Die ETB Miners verlieren mit 70:73 knapp in der Sporthalle Am Hallo. 

Doch zurück zum Anfang dieses Basketballabends in Essen. Vor 2132 Zuschauern ging es von Beginn an stimmungsgeladen in das erste Viertel dieser letzten best of 3 Serie und die Miners schienen die einstigen Start-Stolpersteine aus dem Weg geräumt zu haben. Die Starting Five des Abends, bestehend aus: Devin Peterson, Dzemal Selimovic, Nikita Khartchenkov, Milen Zahariev und Noah Westerhaus, hatte es in den ersten 5 min. des Spiels zwar nur auf 5 Punkte in der Offensive gebracht. In der zweiten Hälfte von Viertel 1 lief es dann doch etwas besser und man könnte sich mit einem 19:13 leicht absetzen. Milen Zahariev erzielte 7 Punkte in diesem ersten Quarter und der Rest der Ausbeute lief quasi einmal quer durch die Bank. 

Im zweiten Viertel knallte Ibbenbüren den Miners satte 10 Punkte innerhalb von 3 Spielminuten in den benetzten Hängeeimer am Glaskasten. Der ETB versuchte in Form von Nikita Khartchenkov gegenzusteuern, bekam dabei den Ibbenbürener Jeminez, trotz toller Defensivarbeit, sowohl für 2 als auch von außen nicht optimal in den Griff und so stand es nach 20 min. Spielzeit 33:36. 

Die 2132 Zuschauer Am Hallo bekamen, wie schon vermutet ein Basketballspiel auf Augenhöhe zu sehen und sogar während des Freiwurfcontest für Zuschauer (bei dem man eine original Ole Bongartz Trikot gewinnen konnte) hielt die Stimmung in der sehr gut gefüllten Sporthalle in Essen Stoppenberg weiter an. Auch Ibbenbüren hatte einiges an Supporten mitgebracht, für dieses 1. Finalspiel zwischen dem Erst- und Zweitplatzierten der regulären Saison. 

Frisch gestärkt und motiviert durch die Fangesänge starten die Miners dann in Durchgang 3 und hatte man sich noch vor einigen Wochen darüber gefreut, dass man das „böse“ dritte Viertel nun auch für sich entscheiden konnte, so starteten die Essener denkbar schlecht in dieses. Die Herren Dente und Del Hoyo erzielten in nur 4 Spielminuten gleich 10 Treffer und ehe man sich versah, stand es 46:35 in der 35. Minute dieses Top-Spiels.

Hobbyphilosophen würden dieses Treiben vllt. Mit: „Erst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu.“ beschreiben, denn auf der Miners Seite ging phasenweise einfach nichts durchs Netz, dafür stand man aber regelmäßig an der Freiwurflinie. Schlussendlich endete das böse 3. Viertel mit 47:57 und man suchte nach Ideen, wie man das Ding nochmal drehen kann. 

Das letzte Viertel startete vergleichsweise gut für den ETB. Denn Milen Zahriev und vor allem Dzemal Selimovic rupften nochmal ordentlich was vom Brett und fanden den Zug zum gegnerischen Korb wieder, ohne dabei im Aufbau so gestört zu werden wie zuvor. Zum Ende konnte man das Mitfiebern der Essener Fans in der ganzen Halle spüren und vor allem hören, als man unter anderem durch Treffer von Dzemal Selimovic und Thomas Vehmanen in Richtung knapper Sieg oder Overtime dachte. Leider reichte es dann doch nicht ganz und die tolle Kulisse Am Hallo musste ihre ETB Miners mit einer 70:73 Niederlage in die Stoppenberger Nacht entlassen. 

Raphael Wilder, der sportliche Leiter der ETB Miners erklärte folgendes zur Niederlage im 1. Finalspiel: „Es war eine enttäuschende Niederlage gestern, vor dieser wahnsinnigen Kulisse. Auch wenn wir schlussendlich verloren haben, war unsere Defense sehr gut. Ich denke, viel besser hätten wir nicht verteidigen können. In unserer Offense hat gestern einfach sehr vieles nicht geklappt, allein schon weil unsere beiden Topscorer gleichzeitig einen rabenschwarzen Tag erwischt haben und unsere 3er Quote mit 20 % und nur 3 getroffenen 3ern von Nikita es nahezu unmöglich gemacht haben die Gegentreffer zu kompensieren. Auch die 2er Quote ist mit 46% nichts besonderes und so kann man ganz einfach sagen, dass wir aufgrund der schlechten Quoten und der guten Defense der Gegner, zu der man Ibbenbüren Respekt zollen muss, dieses Spiel nicht gewonnen haben, obwohl die Mannschaft alles gegeben hat und bis zum Ende gekämpft hat. Was man trotzdem positiv bewerten kann ist, dass wir trotz der nahezu Totalausfälle von unseren Leistungsträgern mit nur 3 Punkten verloren haben, was uns natürlich Hoffnung gibt, dass man diese Defensivleistung in Ibbenbüren wiederholt und offensiv etwas besser spielt, um dann das klare Ziel, dort zu gewinnen, in die Tat umzusetzen.“

Head Coach Lars Wendt, dem man besonders im letzten Viertel die Anspannung dann doch deutlich, aber auch berechtigt, anmerken konnte, gibt den Minersfans und Basketballbegeisterten folgendes Kurzreview zu den jüngsten Ereignissen: „Vielen Dank an die ganzen Zuschauer die gekommen sind und uns diese Wahnsinns-Kulisse geboten haben. Glückwunsch an Ibbenbüren, die wirklich saustark verteidigt haben. Für uns hoffe ich, dass wir vor allem offensiv ein ganz anderes Gesicht am Freitag in Ibbenbüren zeigen werden, denn es wird ein richtig harter fight dort, in einer vollen und lauten Halle. Grundsätzlich haben wir das Spiel mit 3 Läufen verloren, wo wir insgesamt 29 zu 3 in diesen Läufen kassiert haben und es nicht geschafft haben am Ende die Big Plays in der Defensive machen zu können, um das Spiel noch komplett zu kippen. Außerdem hatten wir auch Probleme mit unserer Faulbelastung und damit müssen wir zukünftig besser umgehen. Definitiv ist das Ergebnis wirklich wirklich ärgerlich, aber wir kennen die Situation noch aus der Serie gegen Münster und können hoffentlich nochmal mit diesem Druck umgehen.“

Fakt ist, ein weiteres Mal haben die ETB Miners sich in eine Drucksituation manövriert und in der Vergangenheit war man immer da, wenn es sein musste.
In der Schule konnte man zum Halbjahr nicht sitzenbleiben, jetzt geht es am 19.5.23 um 20:00 Uhr aber definitiv um die Versetzung und die blauen Briefe sollten spätestens morgen in der Post sein! Wenn die Offensivleistungsträger in der kommenden Woche aber alle noch ein Referat halten, dann sollte man durchkommen und am 21.5.23 ohne Sorgen an der großen Abschlussfeier um 16:00 Uhr Am Hallo teilnehmen können. 

Und eine kostenlose Erdkundestunde haben wir auch noch für alle ETB Fans im Angebot. Wer bisher nämlich nicht wusste wo Ibbenbüren liegt, der hat jetzt den ultimativen Ansporn es herauszufinden und die Möglichkeit die ETB Miners auf ihrer letzten Auswärtsstation in den PlayOffs 23 so laut und motivierend wie es nur geht zu unterstützen. 

Alles was ihr dazu am 19.5. tun müsst steht hier:

Navi an – Am Sportzentrum 22 Ibbenbüren eingeben – und ab geht die wilde Fahrt !

Let’s Go Miners, Let’s Go !!!

Foto by: André Steinberg



Dauerkarten Frühbucheraktion am 13.05.2013 in der Sporthalle Am Hallo

Wichtiger Hinweis für alle Dauerkarteninteressierten.

Beim 1. Finalspiel könnt ihr erstmalig eure neue Dauerkarte für die Saison 23/24 beantragen.

Erwachsene 75 €

Erwachsene mit Ermäßigung 50 €
( Schüler, Azubis, Studenten, Behinderte und Rentner)

Jugendliche unter 18 Jahren 50 €

Vereinsmitglieder 35 €

Alle weiteren Infos erhaltet ihr am 13.05.2023 ab 18:30 Uhr vor Ort in der Sporthalle Am Hallo.

Kommt vorbei und sichert euch eure Dauerkarten für die kommende Saison 23/24

Die Ruhe vor dem Sturm

Das erste Finalspiel der Regionalliga West steht am 13.5. um 19:30 Uhr in der Sporthalle Am Hallo an. Nachdem die ETB Miners die Telekom Baskets Bonn 2 und auch UBC Münster 2 in insgesamt 5 PlayOff-Spielen eindrucksvoll besiegen konnten, trifft man zum Ende der Saison nun auf die Ademax Ballers Ibbenbüren, um in einer letzten best of 3 Serie zu zeigen, wie sehr man in der Saison 23/24 in der 2. Bundesliga Pro B spielen möchte und wofür man sich in der Saison 22/23 den Allerwertesten aufgerissen hat.

In der regulären Saison trafen die Miners erstmals am 01.10.2022 auf die Ibbenbürener und gewannen auswärts mit 78:82. Das zweite Aufeinandertreffen in Essen konnte man am 07.01.2023 ebenfalls siegreich hinter sich lassen, dieses mal beendeten die ETB Miners das Spiel mit 99:82. 

Das Halbfinale konnten die Ballers aus Ibbenbüren im Gegensatz zu den Miners mit 2 aufeinanderfolgenden siegen ohne ein 3. entscheidendes Spiel für sich entscheiden und demnach hatten sie 2 Tage mehr Zeit, sich auf das erste Finalspiel vorzubereiten, während der Einzug ins Finale für den ETB erst am Sonntag Abend feststand. 

Ibbenbüren hat in der regulären Saison mit 29,5 % weder eine herausragende 3er-Quote auf Platz 11 der Liga vorzuweisen, noch erklärt ein Platz 6 in Punkto 2er-Quote auf den ersten statistischen Blick wieso die Ademax Ballers die reguläre Saison als zweitplatzierten Team beendet haben. 

Betrachtet man die Zahlen jedoch etwas genauer stellt man fest, dass das Team die beste Offensive-Rebound-Mannschaft und Rebound-Total-Mannschaft ist, welche zudem mit 239 Ballabnahmen auch noch die meisten steals der liga auf ihrer Fahne stehen haben. 

Mit Albert del Hoyo schicken die Ibbenbürener Gäste einen Spieler ins Rennen, der im Schnitt 16,1 Punkte erzielt und neben Kain Leander Hänig, Marco Solese Procher Jimenez und Benjamin Fumey Maßgeblich als Offensivleistungsträger gilt. Die Herren Häning und Dente weisen mit 4,3 und 3,8 Offensivrebounds im Schnitt die besten Quoten der Liga vor. Der beste Offensivrebounder der ETB Miners Dzemal Selimovic pflückt im Schnitt 3,1 Bälle vom Brett. 

Auch wenn es für die Vorbereitung der Miners angenehmer gewesen wäre, nicht 3 Mal gegen Münster antreten zu müssen, um schlussendlich im Finale zu stehen, so konnte man aber ein immer stärker auftretendes Essener Team in den letzten 2 Spielen wahrnehmen. 

Das erste Aufeinandertreffen Am Hallo wird mit Sicherheit einiges an großer Basketballkunst für die Zuschauer bereithalten und am Ende ist es ein würdiges Finale, bei dem das bessere Team nach der best of 3 Serie in die 2. Bundesliga Pro B aufsteigen wird. 

Lars Wendt hat als Headcoach im Vorfeld zum Spiel am Samstag folgendes zu sagen: „Die Vorfreude auf Samstag ist groß, die Halle am Samstag nochmal richtig voll zu machen. Personell sind wir personell vollständig, Noah setzt sich noch etwas mit einer Ellbogen-Blessur auseinander, aber ansonsten sind alle fit. Ibbenbüren ist eine Mannschaft, die auch physisch gegen unsere Großen gegenhalten kann. Das wird auf jeden Fall ein Spiel in dem Kleinigkeiten entscheiden können, auch wenn wir in der regulären Saison zwar gewinnen konnten, waren es Siege, die sehr umkämpft waren. Trotzdem ist es etwas, das wir für unser Selbstbewusstsein mitnehmen werden. Im Gegensatz zu Bonn und Münster ist Ibbenbüren eine Mannschaft, die von außen nicht so gefährlich ist und von daher gilt es, sie aus der Zone zu halten und mehr zu Würfen zu zwingen. „

Der sportliche Leiter Raphael Wilder schätzt die Ausgangssituation vor dem ersten finalspiel wie folgt ein: „Vielleicht erinnert sich der ein oder andere daran, dass ich mal vor der Saison gesagt habe, dass wenn wir es ins Finale schaffen, wir im Endspiel gegen Ibbenbüren stehen würden und genau so ist es gekommen. Die zwei Topmannschaften der Hauptrunde, die auch beide Pro B Lizenzen beantragt haben, stehen sich nun im Finale gegenüber. Ibbenbüren ist eine Mannschaft, die eine sehr gute Defense in der regulären Saison gespielt hat, die wir aber in der Offensive hinter uns lassen konnten. Mit dem Kader, den Ibbenbüren vorweisen kann, haben sie eine sehr tiefe Mannschaft, die aber ohne Superstar, der Alleingänge macht, klar kommt, da jeder ihrer Spieler locker über 

20 Punkte verbuchen kann. Das bedeutet, dass man nie so genau weiß, auf wen man sich an einem Spieltag konzentrieren muss. Wir haben uns aber gut vorbereitet und gut trainiert und werden von daher alles daran setzen, das erste Spiel zuhause zu gewinnen. Da ich keinen klaren Favoriten in meinen Augen sehe, kann man sagen, dass wir den Zuschauern ein hartes aber tolles Basketballspiel bieten werden.“

Was genau am 13.5.23 passieren wird, können Basketballbegeisterte von alt bis jung gerne um 19:30 uhr live Am Hallo miterleben, denn die ETB Miners freuen sich über Lautstarke Unterstützung von den Zuschauerrängen. Die Türen öffnen um 18:30 Uhr und für ausreichend Snacks und Getränke ist wie immer gesorgt. Die Grundsteine für eine Saison 23/24 und der Pro B sind bereits gelegt, lasst uns gemeinsam das Dach aufs Haus setzen und mit unseren Miners eine riesige Einweihungsparty feiern.

Let`s Go Miners, let`s Go !!!

Tickets gibt es dann wie immer an der Abendkasse. 

Erwachsener – 7 €

Dauerkarteninhaber bekommen 2 Euro Rabatt auf die regulären PlayOff Ticketpreise

Vereinsmitglied, Schwerbehinderte, Rentner, Schüler, Student, Azubi – 4 €

Foto by: André Steinberg



Die ETB Miners stehen im Finale

Nach einer mehr als spannenden best of 3 Halbfinalserie stehen die ETB Miners am Abend des 7.5.2023 mehr als verdient offiziell im PlayOff Finale der Regionalliga West und habenden Widersacher UBC Münster 2 im 3. und entscheidenden Spiel, in der Sporthalle Am Hallo besiegt. 

Nachdem die Miners am Freitag Abend in Münster bereits ein Statement gesetzt hatten und mit einem 73:87 nach Hause führen, wollte man jetzt vor heimischem Publikum in Essen Stoppenberg den Deckel zu machen und wie es Head Coach Lars Wendt zuvor sehr schön gesagt hatte „zeigen aus welchem Holz man geschnitzt ist.“

Der ETB kam sehr gut ins Spiel und die Starting Five, bestehend aus Devin Peterson, Milen Zahariev, Lasse Bungart, Dzemal Selimovic und Nikita Khartchenkov, setzte gleich im 1. Viertel ein klares Zeichen in Richtung Münster, denn sowohl Devin Peterson als auch Nikita Khartchenkov erzielten jeweils 9 Punkte im ersten Durchgang, während das Team insgesamt noch 12 weitere Treffer erzielte und Münster versuchte Punkte über die Anspielstationen Andrej König und Leo Padberg zu generieren. Nach 10 min. Stand es dann 30:18 zur Kaffee- und Kuchenzeit Am Hallo. 

Im 2. Viertel ließen die Miners dann doch 5 Punkte mehr zu, als im ersten Teil der Spiels, während Devin Peterson zum Scoringmonster mutierte und allein in diesem Viertel 13 Punkte erzielte und die Halbzeit mit herausragenden 100% 2er- und 75% 3er-Quote abschloss. Münster tat sich schwer, die zuvor genannten Anspielstationen noch besser ins Spiel zu bringen und versuchte über die Breite des Kaders zu scoren. Mit Ausnahme von Ehrlich und Zuther trafen auch alle Münsteraner bis zum Halbzeitpfiff mindestens für 1 Punkt. Was bedeutete, dass man nach 50% der Spielzeit mit einem 56:41 in die Kabinen ging. Die Essener Zuschauer konnten sich in der Halbzeit über den Besuch der Golden Warriors Cheerleader freuen. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es dann auch schon weiter mit dem Kampf um den Finalplatz, um dort gegen die Ademax Ballers Ibbenbüren um den Einzug in die 2. Bundesliga Pro B zu spielen. 

Viertel Nr. 3 sorgte im wesentlichen dafür, dass die Miners ihren Vorsprung noch weiter ausbauen konnten vor allem Milen Zahariev brachte durch das erzielen von 10 Punkten in diesem Viertel, unter anderem auch von der Freiwurflinie, ausreichend zählbares Material mit, um sich einen ordentlichen Puffer für die letzten 10 Minuten Halbfinalspielzeit zu schaffen. Außerdem schnappte sich Dzemal Selimovic bis hierher 7 Defensivrebounds und erzielte insgesamt 12 Punkte für die Miners, während Münster weiter auf König, Padberg und teilweise auch Goolsby setzte, stand es nach 30 Minuten somit 81:61 den ETB. 

Im vierten und letzten Durchgang zeigten die Miners dann eindrucksvoll, wie man Defense spielen kann, ohne dabei zwingend einen Devin Peterson auf dem Court zu haben. Offensiv kamen jetzt auch nochmal Thomas Vehmanen, Müslim Özmeral, Nikita Khartchenkov und Patrick Carney aus sich heraus und zeigten dem Essener Publikum, dass es auch von hinter der 3-Punkte-Linie wieder deutlich besser läuft, während Münster insgesamt nur 16 Zähler in diesem Viertel für sich verbuchen konnte. Am Ende knackten die ETB Miners wieder einmal die 100 Punktemarke und gewannen das letzte Halbfinal mit 101:77 deutlich. 

Die Euphorie ist groß und der Wille das Finale für sich zu entscheiden ist klar erkennbar. Auch wenn man im Halbfinale gleich 3 Mal auf Münster treffen müsste und somit in der Vorbereitung ein Spiel mehr als Ibbenbürener auf der Uhr stehen hat, so waren alle Spiele gegen UBC Münster 2 wichtig für das Team von Lars Wendt und Raphael Wilder, denn bei all dem Druck und der Intensität haben die ETB Miners in der gesamten Saison Klasse und vor allem den Willen vorweisen können, dass das ausgesprochene Ziel, der Aufstieg in die Pro B keineswegs eine Floskel war, sondern genau das ist worauf, die Mannschaft, die Coaches alle die Verantwortlichen hinter den kullisen und vor allem die Fans uns Supporter gemeinsam hingearbeitet haben. 

Head Coach Lars Wendt kommentiert den Einzug ins Finale so:“Wir haben über 40 Minuten mit ganz wenigen Schwächephasen eine tolle Leistung abgerufen und das alles vor einer tollen Kulisse, an einem Sonntag mit über 1.000 Zuschauern verdient feiern können. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung, durch die wir zum ersten mal nach 8 Spielen wieder das 3. Viertel gewinnen konnten und uns somit den Grundstein für den Erfolg gelegt haben. Toll war auch, dass wir dennoch jeden spielen lassen konnten und die Stammkräfte etwas schonen zu können. Jetzt freuen wir uns auf nächste Woche und werden uns ab Morgen auf Ibbenbüren vorbereiten. „

„Wiedermal eine sehr konzentrierte und überragende Verteidigungsarbeit, gegen einen Gegner, der bis zum Schluss nicht aufgegeben hat. Andrej König, der normalerweise im Schnitt 20 min spielt, hat dieses Mal 33 Minuten gespielt und das zeigt unter anderem, das Münster wirklich alles versucht hat das Spiel auch bei 20 Punkten Rückstand noch zu drehen. Trotzdem haben wir die Rebounds kontrolliert, hatten relativ wenig Ballverluste und gute Assists und eine sehr sehr starke Quote. Wir haben mit weniger genommenen  Würfen mehr punkte gemacht als Münster. Dazu kommen überragende Quoten von Devin, der so glaube ich, mit sein bestes Spiel gemacht hat. Wenn man sich auch beispielsweise einen Lasse anschaut, der 30 min gut gekämpft und auf aller höchstem Niveau verteidigt hat, oder ein Nikita, der eines seiner besten Spiele bei uns gemacht hat, dann bleibt mir nur zu sagen, dass wir ready für das Finale sind. Jetzt steht eine schwere Woche für uns an, aber darüber sprechen wir, wenn es soweit ist.“, so fasst der sportliche Leiter Raphael Wilder seine Gedanken nach dem 3. Halbfinalspiel zusammen.

Weiter geht es schon am 13.05. um 19:30 Uhr in der Sporthalle Am Hallo Ernestinenstr. 57 in 45141 Essen gegen die Ademax Ballers Ibbenbüren im 1. Finalspiel der Regionalliga West. 

Wir wollen euch und der Mannschaft natürlich ein Finale der Spitzenklasse servieren und dazu benötigen wir Stimmung Am Hallo. Demnach benötigen wir jeden Fan und Supporter in der Halle. Lasst uns Basketball in Essen wieder in die zweite Bundesliga bringen und dort stattfinden lassen, wo er hingehört. 

Let’s Go Miners, Let’s Go!!!

Tickets gibt es wie immer an der Abendkasse der Sporthalle Am Hallo

Erwachsener – 7 €

Dauerkarteninhaber bekommen 2 Euro Rabatt auf die regulären PlayOff Ticketpreise

Vereinsmitglied, Schwerbehinderte, Rentner, Schüler, Student, Azubi – 4 €

Foto by:  André Steinberg

Die Hard Trilogy endet am 07.05.2023 Am Hallo

Trotz der schlechten Ausgangssituation im Halbfinale der Regionalliga West PlayOffs 2023, konnten sich die ETB Miners am gestrigen Freitag in der Sporthalle des Pascal-Gymnasiums durchsetzen und das so wichtige 3. Spiel gegen UBC Münster 2 am 7.5.2023 um 16:00 Uhr Am Hallo erzwingen. 

Nachdem man im 1. Spiel zuhause eine 93:103 Niederlage einstecken musste, ist jetzt nun doch wieder alles möglich und Essen zeigte von Beginn an, dass man die gesamte Saison nicht so hart gearbeitet hat, um am Ende das Finalticket aus den Händen zu geben. 

Im 1. Viertel waren auf ETB Seite vor allem Dzemal Selimovic und Devin Peterson die, die Spielgeräte durch die benetzten Ringe der Münsteraner fielen ließen. Insgesamt 14 x warfen die ETBler von der Freiwurflinie aus und außerdem schien man auch verstanden zu haben, wie man den Gastgebern die Scoringmöglichkeiten schon im Aufbau deutlich minimiert. Zum Ende des Viertels stand es somit 14:24.

Die nächsten 25% der Spielzeit zeigten dann, dass die Miners mit ihrer Mischung aus Erfahrung und Frische im Kader nicht nur auf der Coachingtafel erfolgreich punkten können, sondern, wie schon so oft in der regulären Saison gesehen, da sind, wenn es drauf ankommt Punkte zu verteilen und das Spiel nicht nur auf den Schultern eines oder weniger Spieler aufzubauen. Nikita Khartchenkov und Devin Peterson erzielen 7 und 6 Punkte in diesem Viertel, während Milen Zahariev und Dzemal Selimovic jeweils 4 Zähler auf die Tafel bringen. Münster schaffte es in diesem Teil des Spiels gerade einmal 7 Zähler insgesamt zu verbuchen und danach stand es dann nach 50% der Spielzeit 21:50 für Essen. Die Miners lieferten hier eine überragende Defensivleistung ab. 

Die sehr gut gefüllte Sporthalle in Münster in der man auch zahlreiche mitgereiste essener Fans antreffen konnte bekam bis hierher ein völlig anders Basketballspiel zu sehen, als noch in der Woche zuvor, in Essen Stoppenberg und als Essener Supporter machte es schon jetzt deutlich mehr Spaß dem Team von Headcoach Lars Wendt auf dem Weg zum so wichtigen Spiel 3 zuzusehen. 

In den ersten 5 Minuten des 3. Viertels machten die ETB Miners genau da weiter, wo sie vor der Halbzeit aufgehört hatten und erzielten in Form von Milen Zahariev, Noah Westerhaus und Dzemal Selimovic 11 Punkte, während Münster 9 Treffer über die Herren Schmidt, Viefhues, Niggemann und Goolsby generierte. Am Ende des Viertels stand es 44:71 für die Miners und den Münsteraner merkte man an, dass sie mit allen zu Verfügung stehenden Mitteln noch etwas drehen wollten, um die miese Ausbeute der aus ihrer Sicht ausgesprochen schlechten 1. Hälfte, irgendwie zu kompensieren. 

Von Minute 30 bis zum Ende des Spiels verteilte man die Punkte beim ETB dann quasi auf weitere Spieler des Kaders. Während Münster offensiv mit 29 Punkte das beste Viertel des Spiels hinlegte, schickte man neben den regulären Treffern der Leistungsträger, Captain Patrick Carney, Michael Agyapong und Müslim Özmeral zum Ende des Spiels an die Freiwurflinie und so wusste man spätestens jetzt, dass an diesem Wochenende auch Sonntag gearbeitet wird, denn man verabschiedete sich mit einem 73:87 Sieg aus Münster und die mitgereisten Essener Fans waren sichtlich erleichtert, dass das Tor zum Weg in die Pro B noch weiter geöffnet bleibt.

Dem sportlichen Leiter Raphael Wilder könnten wir folgendes Statement entlocken: „Den Grundstein zum Sieg haben wir in der 1. Halbzeit gelegt. Vor allem mit dem Run im 2. Viertel, bei dem wir mit 7:26 eine unglaubliche Defense gespielt haben und dem Gegner praktisch gar keine Chancen zum scoren ermöglicht haben. Mit so einem 21 zu 1 Punkterun bleibt einem nicht mehr zu sagen, als das es natürlich super ist, so in die Halbzeit zu gehen. Im 3. Viertel haben wir dann etwas nachgelassen und es sogar mit 2 Punkten verloren, dennoch hatten wir im letzten Viertel in dem dann etwas die Luft raus war, die Möglichkeit unsere Stammspieler etwas zu schonen. Statistisch gesehen haben wir leider wieder einen sehr schlechten 3er Tag erwischt, gleichzeitig aber trotz der nur 19%igen 3erquote 87 Punkte im Spiel gemacht. Besonders zu erwähnen ist neben der tollen Teamleistung, die Leistung von Devin. Er hat wirklich überragend gespielt, hart gearbeitet, sehr gut verteidigt und gereboundet. Ich habe der Mannschaft übermittelt, dass eine solche 1. Halbzeit wie im Rückspiel, genauso wie die zweite Hälfte der Münsteraner im Hinspiel, keineswegs normale Halbzeiten gewesen sind. Als normal sollte man beispielsweise eher das 3. Viertel in Münster betrachten und von daher wird es am Sonntag ein hartes Kampfspiel, bei dem ich hoffe, dass die Mannschaft verstanden hat, dass das 3. Spiel schon gestern beim Feiern im Kopf begonnen hat. Münster hat nichts zu verlieren und sie werden nicht noch einmal so untergehen und insofern liegt es jetzt an uns, das 3. Spiel Am Hallo zu gewinnen. Schwer, aber wie man inzwischen weiß machbar und deshalb ist der Sieg auch unser Ziel.“

“Wir sind stolz auf die Mannschaft, dass sie diesem psychischen Druck standgehalten und so konzentriert agiert hat. Vor allem in der Verteidigung in der 1. Halbzeit hat das Team den Plan umgesetzt, den wir uns vorgenommen haben, die 3er von Münster wegzunehmen. Aufgrund des Vorsprungs, der dadurch entstanden ist, konnten wir das Ding in der zweiten Halbzeit dann einfach nur noch über die Bühne bringen. Mit Spiel 3 am Sonntag kommt dann jetzt die zweite Aufgabe auf uns zu, die wir uns gestellt haben. Da haben wir vor den eigenen Fans natürlich nochmal einen ganz anderen Druck. An dieser Stelle auch nochmal ein ganz großes Dankeschön an alle Fans uns Supporter die uns in Münster so zahlreich unterstützt haben. Das war wirklich Wahnsinn, wie viele Leute nach Münster gefahren sind und das Team unterstützt haben. Ein großes Kompliment an die Fans.”, so der gut gelaunte Head Coach Lars Wendt nach dem gestrigen Sieg.

Das Fazit nach dem 2. Halbfinalspiel lautet also: Am 7.5.23 geht es um 16 Uhr in der Sporthalle Am Hallo, also zum letzten Mal um den Einzug ins Halbfinale. Der Finalgegner steht mit Ibbenbüren schon fest, denn diese konnten sich mit einer 2:0 Serie gegen Haspe durchsetzen und haben nun eine größere Verschnaufpause.

Die Türen Am Hallo öffnen wie gewohnt eine Stunde vor Spielbeginn, also um 15 Uhr. Für den maximalen Support benötigen wir natürlich wieder eine sehr gut gefüllte Halle. Wer bisher aufgrund von späten Spielzeiten nicht unbedingt immer die Möglichkeit hatte, mit den Kids ein Spiel der besten Basketball-Mannschaft essens zu besuchen, der hat mit dieser Kaffee Uhrzeit auf jeden Fall die perfekte Gelegenheit, dies zu korrigieren. Für Kinder, Eltern, Oma’s, Opa’s, Onkel, Tanten und Freunde bekommen Ihre Tickets auf jeden Fall an der Abendkasse, die dieses Mal ausnahmsweise schon am Nachmittag geöffnet hat.

Wer sein Ticket vom 1. Halbfinalspiel noch hat, bekommt übrigens eine Ermäßigung auf den Regulären Eintrittspreis. gegen Vorlage dieses Tickets zahlen Erwachse nur noch 4 Euro und ermäßigte Tickets sind dann für 2 Euro zu erwerben.
Ebenso erhalten alle Besitzer einer Dauerkarte oder eines ETB Miners-Playoffshirts kostenlosen Eintritt zum Spiel. 

Ansonsten gelten die Regulären Ticketpreise

Erwachsener – 7 €

Vereinsmitglied, Schwerbehinderte, Rentner, Schüler, Student, Azubi – 4 €

Let’s Go Miners, Let’s Go!!!

Foto by: André Steinberg

Do or Die gegen Münster 

Am 5.5.2023 geht es für die ETB Miners um 20:00 Uhr in der Sporthalle des Pascal-Gymnasiums in Münster um alles. 

Im 1. Halbfinalspiel am 29.4. in Essen unterlagen die ETBler den damaligen Gästen aus Münster mit 93:103, denn trotz der knapp 1.500 Zuschauer in der Sporthalle Am Hallo, fand die Mannschaft von Headcoach Lars Wendt nicht das passende Rezept gegen die überragende 3er Quote, die zum Großteil mit dafür verantwortlich war, dass man nun in der best of 3 Serie des Halbfinales mit 0:1 hinten liegt. 

Im Klartext bedeutet das, dass man beim Rückspiel am Freitag in Münster jetzt alles in die Waagschale werfen muss, um ein 3. Spiel am Sonntag den 7.5. zu erzwingen. 

Was man dazu benötigt ist in erster Linie eine Defense die Angriffsversuche von Spielern wie Paul Viefhues und Jan König unterbindet, gleichzeitig aber auch weiter so überragend Rebounds in der Defensive, wie auch in der offensive vom Brett pflückt wie es im Hinspiel der Fall war. Die Miners hatten im Hinspiel in Bezug auf die 3er, mit einer Gesamtquote von nur 27,3 %, keine Glanzleistung abrufen können, dennoch aber immerhin 93 Punkte erzielt. Wenn die bekannten Gesichter von hinter der Linie im Rückspiel nicht nur shooten, sondern auch scoren, sollte man was die Offensivleistung angeht, rein statistisch betrachtet, schon keine großen Probleme mehr haben, das Spiel in die richtige Bahn zu lenken. Dreh und Angelpunkt ist, wie es der sportliche Leiter Raphael Wilder immer und immer wieder betont hat, die Defensive, die immer wieder neu und vor allem individuell auf den Gegner und die jeweilige Spielsituation abgestimmt und angepasst werden muss. 

Entgegen mancher kritischen Stimmen haben die Miners sich, wenn auch nicht von Spiel zu Spiel, aber dennoch im Verlauf der Saison, bis zu den PlayOffs ordentlich in der Defensivspielweise gesteigert und man wird auch weiter an einer stabilen Defensive arbeiten. Wie gut man die Drills der Trainingseinheiten dann auch im Spiel umsetzen kann, hat natürlich auch immer etwas mit dem Offensivverhalten der Gegner zu tun.

Zusammengefasst heißt das, sowohl Essen, als auch Münster werden alles daran setzen dieses Spiel für sich zu entscheiden und es wird ein spannendes, herausforderndes und mit Sicherheit auch sehr emotionales Spiel, bei dem die ETB Miners den vollsten Support ihrer Anhänger benötigen um zusätzliche Extrapower zu erhalten, die dann hoffentlich ein 3. Spiel am 7.5.23 um 16:00 Uhr Am Hallo erzwingt.

Raphael Wilder fast die Woche nach der Niederlage so zusammen:“Dieses „do or die“ Spiel in Münster ist für uns natürlich eine ganz neue Erfahrung, die wir bisher noch nicht in dieser saison gehabt haben. Der Druck ist ohne Frage da, aber wir haben ein Ziel und das ist gewinnen, um ein drittes Spiel am Sonntag zu erzwingen. Wir haben die Mannschaft versucht aufzurichten und ich denke das ist uns ganz gut gelungen. Natürlich werden wir versuchen einiges besser zu machen, hauptsächlich in Bezug auf die guten Werfer von Münster. Wir haben alles daran gesetzt, um das Selbstvertrauen der Mannschaft zu stärken und wir wissen das wir in Münster gewinnen können, das haben wir in der regulären Saison auch schon ohne Devin geschafft. Für Münster ist das natürlich jetzt alles ein riesen Spaß, denn sie haben schon mehr erreicht, als sie sich vorgenommen haben und das alles haben sie sich auch verdient. Deshalb großen Respekt an dieses Team. Nichtsdestotrotz liegt der Druck klar bei uns und wir werden alles daran setzen das Spiel dort zu gewinnen. „, während Lars Wendt folgende Worte findet:“Wir müssen jetzt, mit dem Rücken zur Wand stehend, einfach Charakter beweisen. Die Mannschaft kann jetzt zeigen, aus welchem Holz sie geschnitzt ist und mit aller Macht ein Spiel 3 am Sonntag erzwingen. Es wird ein hitziges Spiel in einer sehr kleinen aber vollen Halle. Natürlich müssen wir viel physischer auftreten als es im 1. Spiel der Fall war und dann denke ich, dass wir gute Chancen haben, die Serie wieder nach Essen zu uns an den Hallo zu holen.“

Wer die Miners diese Saison also nochmal live Am Hallo sehen möchte, für den sollte es zum Pflichtprogramm gehören, sie am Freitag, den 05.05.23 um 20:00 Uhr in der Sporthalle des Pascal-Gymnasiums in Münster zu unterstützen. 

Nur bei einem Sieg in Münster findet das entscheidende 3. Spiel Am Hallo statt.

Tickets gibt es dann wie immer an der Abendkasse. 

Erwachsener – 7 €

Dauerkarteninhaber bekommen 2 Euro Rabatt auf die regulären PlayOff Ticketpreise

Vereinsmitglied, Schwerbehinderte, Rentner, Schüler, Student, Azubi – 4 €

Let’s Go Miners, Let’s Go!!!

Foto by: Marcel Rotzoll

Warnschuss im 1. Halbfinal-Spiel Am Hallo

Am 29.04.2023 trafen die ETA Miners um 19:30 Uhr zum Halbfinale der PlayOffs 23 der Regionalliga West auf die UBC Münster 2.
Im Vorfeld hatte man ausreichend darüber gesprochen, dass dieses Spiel keineswegs so ablaufen würde, wie die Spiele gegen die zuletzt besiegten Telekom Baskets Bonn 2, die die Essener im Viertelfinale mit eine 2:0 Serie ausscheiden ließen.
Die Sporthalle Hallo, war auch dieses mal wieder sehr gute gefüllt und so sahen ca. 1500 Basketballbegeisterte Menschen ein Basketballspiel, dass es in sich hatte. 

Dieses mal fanden sich auf ETB Seite folgende Spieler in der Starting Five wieder: Devin Peterson, Dzemal Selimovic, Patrick Carney, Milen Zahariev und Noah Westerhaus. Die angereisten Münsteraner starteten mit: Lorenz Ernesto Neuhaus, Paul Viefhues, Oskar Humpelt, Finn Aumann und Lukas Henry Erich. Zu Beginn des ersten Viertels wirkte die Mannschaft von Lars Wendt ausgeglichen und fokussiert und so stand es nach den ersten 5 Min. 15:12, jedoch konnte man diese leichten 3 Punktevorsprung zum ende es Viertels nicht weiter ausbauen und so stand es nach Durchgang 1 von 4 dann 29:27 für die Gastgeber. Devin Peterson (9 Pkt. bis hierher) und Milen Zahariev (8 Pkt. bis hierher) zählten zu den Offensivleistungsträgern dieses Viertels, dafür hatte man aber schon zu Beginn des Spiels offensichtlich Schwierigkeiten einen Oskar Viefhues mit 3 von 3 3ern in den Griff zu bekommen.

Minute 11 bis 20 verliefen dann beiderseitig auf einem ähnlichen Niveau. Während die ETB Miners keine großartigen Scoringoptionen abriefen, erzielte ein Oskar Viefhues erneut weitere 11 Punkte, zugleich erzielte das Team Essen insgesamt nur 3 von 8 3ern bis zur Halbzeit und man wartete vergeblich auf den einen Run, der die Miners nach vorne pushen würde, um eine gewisse Gelassenheit an den Tag legen zu können. Versenkte man auf Essener Seite im 1. Viertel noch 7 von 8 Freiwürfen, so traf man in Viertel 2 nur noch 3 von 9 mal von der Freiwurflinie. Außerdem versemmelten die ETBler 3 von 4 3er Versuchen und so stand es zur Halbzeit 50:49.

In der Pause bekamen dann 3 Auserwählt aus dem Publikum die Gelegenheit, sich ein Trikot vom Essener Center Michael Agyapong zu erspielen, indem sie an einem Freiwurfcontest teilnahmen. Der jüngste Teilnehmer konnte sich in einem Stechen durchsetzen und das Heimtrikot, des von Insidern gerne Magic Mike genannten Mann, unter den Körben dann schließlich sein eigen nennen.
Nachdem sich die Zahlreichen Fans und Supporter dann wieder auf den Sitzplätzen der Sporthalle Am Hallo eingefunden haben, ging es mit der Absicht sich endlich von Münster abzusetzen ins 3. Viertel.

Die ersten 5 Minuten dieses Viertels verliefen immer noch sehr ausgeglichen, was das Scoring anging. Mit einem 60:60, nach 25 Minuten Gesamtspielzeit, war keine der beiden Mannschaften  zufrieden und dann entschied sich Münster ordentlich an der Offensivschraube zu drehen. Im direkten Vergleich konnten die Miners vor allem bei der 3er Quote überhaupt nicht glänzen. Während Essen nur 4 von 14 mal außen traf, erzielten die Münsteraner bis zum Ende des 3. Viertels insgesamt 42 Punkte allein durch 3 Punktetreffer und das bedeutete, dass es nach 75% der Spielzeit 68:76 für die Gäste stand, die man in der Regulären Saison sowohl zuhause, als auch Auswärts geschlagen hat.

Wenn auch aufgrund von Fehlern und Ballverlusten schon häufiger ein Raunen durch die Zuschauerränge ging, so unternahmen Hallensprecher Harry und der Club der Malocher alles erdenkliche um die Sprechchöre der Minersfans im 4. Viertel nochmal lauthals abzurufen. So Laut war es schon lange nicht mehr in der Sporthalle Am Hallo und spätestens nachdem es in der 35. Minute 78:95 stand wusste man im Stoppenberg, dass man spätestens jetzt den viel umsagten Schalter umlegen müsste, um dieses 1. Halbfinalspiel noch in die richtige Richtung zu lenken. Die Zuschauer und auch die Mannschaft gaben noch mal alles um das Blatt zu wenden, am Ende waren es aber doch zu viele missglückte Alleingänge und unnötige Ballverluste, bzw. Würfe die man so nicht hätte nehmen müssen, die ein 93:103 bedeuteten und die ETB Miners in die denkbar unkomfortableste Situation in einem PlayOff-Halbfinale  beförderten.

Ein bekannter Nordischer Hopfengetränkehersteller warb Seinerzeit mit einem augenzwinkernden „Woran haddet jelegen?!“ Da die Miners aber bekanntlich aus Essen kommen und man hier Stauder Pils trinkt, können die Herren Wendt und Wilder das Spiel und die offenen Fragen zu dieser Performance am besten in ihren eigenen Worten bewerten.

Lars Wendt, der Headcoch der Essener kommentiert die Niederlage wie folgt: „Ausschlaggebend für diese Niederlage war in meinen äugen, dass wir Münster in der ersten Hälfte unnötigerweise in Spiel gebracht haben wo wir 50 Punkte und Münster 49 erzielen konnte und Paul Viefhues davon fast die Hälfte der Punkte erzielt und das durch Teilweise katastrophale, individuelle Fehler verursacht wurde. Wennauch wir dann im 3. Viertel sogar vorne liegen brechen wir dann doch wieder ein und es kann gut sein, dass da dann auch ein wenig die Kraft von Devin und Milen gefehlt hat, weil sie vom Rest nicht so viel Unterstützung erhalten haben haben, wie sie sich vllt. gewünscht hätten.  Wir haben Defensiv so ziemlich alles ausgeschöpft was wir an Möglichkeiten hatten, aber keine hat davon so wirklich gegriffen. Es wird jetzt natürlich eine lange Woche für uns und der Druck ist da, aber damit muss man umgehen können, wenn man sich das Ziel gesetzt hat, welches wir uns gesetzt haben. Hoffentlich kann jetzt unsere Erfahrung, die wir in der Mannschaft haben nochmal den Ausschlag geben, denn wir brauchen jetzt nochmal alle am Freitag in Münster. Kurz gesagt. Wir stehen mit dem Rücken zur Wand und brauchen jetzt die richtige Reaktion.“

Der Sportliche Leiter Raphael Wilder findet ebenfalls klare und ungeschulte Worte zu diesem Auftritt des ETBs und erklärt“Natürlich sind wir enttäuscht über den Ausgang des Spiels. Gleichzeitig muss man aber auch sagen, das Münster überragend gespielt hat, was zum Teil auch an unserer Defense liegt, ganz besonders in Bezug auf die Verteidigung gegen die Nr. 7 Paul Viefhues. Wir haben der Mannschaft immer wieder erklärt, dass dieser Herr der Hauptspieler in diesem Team ist, aber leider wollte das niemand so richtig wahrhaben und als dann noch klar war, das Jan König an diesem 1. Halbfinalspiel nicht teilnehmen würde, wurden unsere Warnungen noch eindringlicher, dahingehend, das jetzt sowohl Viefhues und Andrej König den Löwenanteil in der Offense übernehmen werden. Ich glaube, dass die Mannschaft und die Spieler, die natürlich auch immer ihren eignen Kopf haben, unsere Warnung als Traniner nicht so aufgefasst haben, wie wir es uns vllt. gewünscht hätten und somit half unser ganzes Reden nichts. Zum Spiel kann ich nur sagen, dass Paul Viefhues eine Traum-Dreier-Quote aufgelegt hat und auch eine mit einer Super 3er-Quote aus dem Spiel gegangen ist. Alles andere hatten wir Ok und gut im Griff. Es ist aber schon wirklich Wahnsinn, dass wir 51 Rebounds gegenüber 28 vom Gegner geholt haben, wir 17 Offensivrebounds einsammeln und Münster nur 3 und trotzdem verlieren wir das Spiel, obwohl wir mit einer schlechten 3er-Quote von uns 93 Punkte machen konnten. Und Wie gesagt, es bleibt dabei. Du kannst nicht immer 100 Punkten machen um zu gewinnen, wobei das an diesem Abend auch nicht gereicht hätte,  du musst einfach verteidigen! Leider haben wir es nicht geschafft die Hauptspieler dieser Mannschaft aus dem Spiel zu nehmen, wozu man Münster natürlich einen Glückwunsch aussprechen muss. Wir werden das Spiel Aufarbeiten. Es ist noch nichts verloren und außerdem haben wir schonmal in Münster gewonnen und wissen was wir tun müssen. Ich denke, dass die Mannschaft jetzt auch weiss, das Münster auch Ohne Jan König Brandgefährlich ist. Insofern bleibt uns jetzt nur übrigen das Spiel und insbesondere die Phasen aufzuarbeiten in denen wir quasi überlaufen worden sind, werden daran Abrate und fahren am Freitag natürlich nur mit einem Ziel nach Münster. Außerdem möchte ich zu der tollen Kulisse, die der Vorstand und alle die im Hintergrund an einem solchen Basketball Abend arbeiten, ermöglicht haben, dass es uns leid tut, dass wir den Fans und Supporten keinen Sieg Am Hallo nachhause gebracht haben. Wir haben ein Jahr hart gearbeitet und haben jetzt ein schlechtes Spiel gemacht, was in meinen Augen noch nichteinmal so schlecht war, aber eben nicht gut genug um Münster an diesem Abend zu schlage und das gilt es jetzt hoffentlich am Freitag zu korrigieren. “

Was bedeutet das alles nun für die Miners ? Um weiterhin den Traum vom Aufstieg in die Pro B leben zu können, müssen nun auf jeden Fall 2 Siege her. Den ersten muss man somit am 05.05. um 20:00 Uhr in der Sporthalle Pascal-Gmnaysium in Münster einfahren, um dann in einem entscheidendem 3. Spiel am 07.05. um 16:00 Uhr den Spieß Am Hallo nochmal umzudrehen. Das die Miners die von einigen Schwarzmalern schon totgeglaubte Situationen nochmal drehen können, haben sie in der Regulären Saison oft genug beeindruckend unter Beweis gestellt, aber dieses mal ist der Druck enorm! Wer den Vorbericht gelesen hat, der erinnert sich bestimmt an die Aussage, dass unter Druck Diamanten entstehen können, demnach bleibt Bildlich gesprochen zu hoffen, dass die Miners in den Trainingseinheiten tief genug buddeln um die wertvollen Edelsteine zu finden und dann auch zu schleifen.

Wer noch nie bei einem Auswärtsspiel mit dabei war, der hat jetzt die ultimative Gelegenheit die Mannschaft in Münster so zu unterstützen wie noch nie zuvor in dieser Saison. Der Miners Fanclub (Club der Malocher) ist dabei einen Auswärtsbus zu organisieren. Nähere Informationen dazu findet ihr auf dem Instagramprofil vom Club der Malocher.

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und daher bleibt den Anhängern und der Mannschaft selbst nur zu hoffen, dass die Leistung am 29.4. nur ein Ausrutscher war, der so hätte nicht passieren dürfen. Supporten eure Miners und fahrt mit nach Münster um dort die Kohlen aus dem Feuer zu holen.

Let’s Go Miners, Let’s Go !!!

Foto by: André Steinberg

1. Halbfinalspiel Am Hallo

Am 29.04.23 geht es für die ETB Miners ins Halbfinale der PlayOffs 23.
Nachdem man vergangenen Freitag in Bonn mit dem Sieg sichergestellt hat, dass es kein entscheidendes 3. Spiel Am Hallo geben würde, konnte man sich voll auf den Halbfinalgegner UBC Münster 2 einstellen. 

In der regulären Saison gelang es den Essenern gleich 2 Mal die 100 Punkte Marke zu sprengen und zu siegen. Beim ersten Aufeinandertreffen am 05.11.2022 besiegte man die Münsteraner auf heimischem Court mit 94:100 im Heimspiel am 25.02.2023 gewannen die Miners dann sogar sehr deutlich mit 102:58 Am Hallo. 

Zu den Offensivwaffen der Fahrradstädtter gehören unter anderem Andrej König (17,9 PPS), Paul Viefhues (14,5 PPS), Lorenz Ernesto Neuhaus (14,5 PPS) und Jan König (12,7 PPS). Relativ eindeutig erkennt man hier, dass Münster viele Möglichkeiten im Kader hat, um die Miners in diesem wichtigen Halbfinalspiel zu ärgern. 

Vergleicht man die Statistiken der regulären Saison so fällt auf, dass Münster in nur einem Themenfeld besser abgeschnitten hat als die ETB Miners und das ist die 69,5%ige Freiwurfquote. Ansonsten haben die ETBler ausnahmslos die Nase vorne gehabt, man kann sich somit neben der Vielzahl von Shootern, die man im Auge behalten sollte, auch darauf einstellen, dass man solch ein Spiel aus Münsteraner Sicht unter anderem auch von der Linie für sich entscheiden könnte. 

Das Münster Wulfen zunächst beim Auswärtsspiel mit 76:102 und anschließend Zuhause mit 87:79 besiegen konnte, beflügelt das Team, dessen Logo ein wenig an das der Brooklyn Nets erinnert, natürlich enorm und somit können wir uns auf ein hart umkämpftes 1. Halbfinalspiel Am Hallo freuen. 

Wer aber könnte die Situation vor dem Halbfinale besser einschätzen als Headcoach Lars Wendt, der folgendes zum Spiel am Samstag erklärt:“Wir sind sehr gut vorbereitet und haben einen defensiven Plan entwickelt, den wir mit der Mannschaft trainiert haben. Auch wenn wir 2 mal gegen Münster gewonnen haben, muss man klar sagen, dass bei der 2. Begegnung, die erfahrenen Königs gar nicht dabei waren und somit kann man diesen Sieg nicht so wirklich als Gradmesser sehen. Ein wirklicher Gradmesser ist eher das Hinspiel, was wir nach langem Rückstand auch ohne Devin gewinnen konnten. Es ist also ein sehr mentales Spiel gegen Münster, was in den Köpfen unseres Teams entschieden wird, da wir immer wissen müssen, wo die Schützen sind und deshalb freuen wir uns auch dieses Mal wieder auf eine volle Halle Am Hallo, die uns mindestens genau so gut unterstützt wie in der gesamten bisherigen Saison.“

Raphael Wilders Einschätzung zum 1. Halbfinalspiel ist wie immer objektiv, sowie direkt kommuniziert und so verkündet er: „Großen Respekt an Münster für ihre bisherige Leistung in der Saison und auch in den PlayOffs. Münster ist eine Mannschaft, die viele ehemalige Pro B und Pro A Spieler im Kader hat und außerdem auch viele junge Spieler vorweisen kann, die viel Spielzeit und somit großes Vertrauen aus der Coachingzone bekommen. Für uns bedeutet das eine Menge Arbeit, denn wir spielen gegen eine Mannschaft die mehr 3er Versuche nimmt als wir und zudem die zweitbeste Offense und die zweitbeste 3er Quote nach uns für sich beansprucht. Auch wenn Münster am Anfang der Saison aufgrund von Verletzungen gestruggled hat, sind sie eine sehr gefährliche, sehr gut gecoachte Mannschaft, die schönen und vor allem schnellen Basketball spielt, bei dem wir uns nicht, wie z.B. gegen Bonn, nur auf einen Gegenspieler konzentrieren können. Fest steht, dass in diesem spannenden Spiel alle als Team mega gut Verteidigen müssen um erfolgreich zu sein. Personell sind wir momentan bis auf Nikita, der die ganze Woche schon etwas angeschlagen ist, gesund unterwegs und es wäre eventuell sogar möglich, dass Thomas am Samstag schon auf der Bank sitzt und etwas Spielzeit bekommen könnte. Es wird ein spannendes Spiel, das wir gewinnen wollen!“

Fakt ist: Auch wenn Münster schon 2 Mal gegen die Miners verloren hat, so werden die Essener mit dem nötigen Respekt und vor allem voller Konzentration in dieses Spiel gehen. In den PlayOffs kann jeder Fehler sofort aufs Schärfste bestraft werden und dies gilt es tunlichst zu vermeiden. 

Genau das könnte das große Keyword am 29.4.2023 um 19:30 Uhr in der Sporthalle Am Hallo werden. Vermeiden! Wenn man die zweistellig treffenden Scorer in den Griff bekommt, dann stehen die Chancen auf einen Heimsieg in Essen Stoppenberg sehr gut, sofern man offensiv das abrufen kann, was ein Großteil der Leistungsträger in den letzten Wochen ausgepackt haben. Am Ende wird es ein weiteres Mal auf eine Teamleistung ankommen und als Team haben die Miners bekanntlich schon so einiges geleistet. Unter Druck entstehen bekanntlich Diamanten und die findet man in der Regel in Minen. 

Wer live dabei sein möchte, wenn die ETB Miners den nächsten großen Zaubertrick der MinersShow präsentieren, der kann gerne schon zum Einlass um 18:30 Uhr seine Supporter Stimme mit einem kühlen Stauder oder einem Softdrink auf folgenden Sprechchor vorbereiten: 

Let’s Go Miners, Let’s Go !!!

Weiterhin gibt es auch noch unsere Ticketaktionen. Mehr Infos dazu findet ihr hier

Tickets gibt es wie immer an der Abendkasse.

Erwachsener – 7 €

Vereinsmitglied, Schwerbehinderte, Rentner, Schüler, Student, Azubi – 4 €

Foto by: Abdullah Gökalp

Spezial Halbfinalaktionen für: Dauerkarten-/PlayOff-Shirt-Besitzer und Studenten

Achtung Miners Fans!!! Für das 1. Halbfinalspiel am 29.04.2023 um 19:30 Uhr hauen wir nochmal attraktive Ticketaktionen raus!

– Gegen Vorlage der Dauerkarte für die Reguläre Saison 2022/2023 erhaltet ihr an der Abendkasse ein kostenloses Ticket zum 1. Halbfinalspiel gegen Münster.
(Solltet ihr die Dauerkarte nicht mehr griffbereit haben, sendet einfach eine Mail an: ticketing@miners.ruhr)

– Beim tragen eines ETB Miners PlayOff-Shirts erhaltet ihr ebenfalls ein kostenloses Ticket an der Abendkasse.

– Studierende der Univeristät Duisburg/Essen erhalten gegen Vorlage ihres gültigen Studentenausweises ebenfalls freien Eintritt zum 1. Halbfinalspiel

Wir freuen uns auf euren Besuch und eine einzigartige Stimmung in der Sporthalle Am Hallo, Ernestinenstr. 57, 45141 Essen.

Für den maximalen Support, folgt uns auf Facebook und Instagram und teilt unsere Beiträge.

Let’s Go Miners, Let’s Go !!!

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Die ETB Miners ziehen ins Halbfinale der PlayOffs 23 ein

Spiel 2 der Viertelfinal-Serie gegen Telekom Baskets Bonn 2 steht in den Büchern. Am 21.04.2023 trafen die ETB Miners in dieser Saison bereits zum 4. Mal auf die 2. Herren aus Bonn. Dieses Mal ging es quasi um den Matchball für den Einzug ins Halbfinale, denn Essen hatte das erste Spiel der Best of 3 Serie bereits überragend Zuhause gewonnen und wollte nun alles dafür tun, auch auswärts zu siegen, um sich ein mögliches 3. Spiel zu ersparen. 

Gleich zu Beginn zeigte die Starting Five, bestehend aus: Devin Peterson, Milen Zahariev, Patrick Carney Noah Westerhaus und Dzemal Selimovic, dass man genau da weitermachen will, wo man das 1. Spiel Am Hallo siegreich beendet hatte und so legte Devin Peterson nach gewonnenem Sprungball von Dzemal Selimovic gleich die ersten 2 Punkte in den benetzten Ring am Brett der Bonner. Vom Start an wirkten die Miners sehr wach und konzentriert, spielten eine aufgeräumte Defense und ein Patrick Carney zeigte wieder einmal eindrucksvoll, dass man 3er nicht nur von direkt hinter der Linie verwandeln kann. Am Ende stand es nach den 1. 10 Minuten 16:27 im Ausbildungszentrum neben dem Telekom Dome. 

Der Grundstein für eine Siegmöglichkeit war jetzt also mit 11 Punkten Vorsprung gelegt und so konnte man auch im 2. Viertel ein wirklich tolles Basketballspiel sehen. Die junge Bonner Mannschaft kämpfte mit vollem Einsatz, während der ETB immer wieder neue Wege fand, sich Freiräume zu erspielen, die die Bonner nicht als solche warnahmen und schließlich mit Zählern bestraft wurden. Gleichzeitig scorete man jetzt aber auch deutlich besser als im ersten Viertel auf Seiten der D1-Netz-Mannschaft. Milen Zahariev (bis hierher 14 Pkt., 6 Reb.), Dzemal Selimovic (bis hierher 14 Pkt., 6 Reb.) und Devin Peterson (bis hierher 9 Pkt., 2 Reb.) waren die Spieler der Miners, die neben einer soliden Teamleistung bis zur Halbzeit noch einmal besonders herausgestochen sind. Und so stand es zur Pause dann 37:55

Wer unsere Berichte liest, der hat ganz bestimmt auch schon mal den ein oder anderen Seitenhieb in Richtung Gegner, mit einem gewissen Augenzwinkern wahrgenommen. An dieser Stelle kann man auf jeden Fall mal festhalten, dass jedem Gegner selbstverständlich der Respekt entgegengebracht wird, den wir auch unseren Miners entgegenbringen. Dennoch scheinen die kleinen Sticheleien, neben dem Effekt, dass darüber gesprochen wird, auch etwas positives bewirkt zu haben, denn neben einer ordentlichen Anzahl an mitgereisten Essener Fans und einer für Ausbildungszentrum Verhältnisse lauten Kulisse, konnte man in der Pause und vor dem Spiel nun doch Snacks und Getränke käuflich erwerben, was bedeutet, dass man auch in Bonn verstanden hat, auch auf Regionalliga Ebene einen gewissen Standard anzubieten. Danke dafür! 

Gut gestärkt und weiterhin fokussiert ging es dann nach dem Seitenwechsel ins 3. Viertel. Hier pflückten die Herren Selimovic und Zahariev einiges an Rebounds weg und man merkte den Miners an, dass sie das Ding jetzt nicht mehr aus der Hand geben wollten. Demzufolge verlief das Spiel jetzt etwas verbissener und somit traten die Telekom Baskets nach Pfiffen der Referees vermehrt an die Freiwurflinie, um dort auch weitestgehend erfolgreich zu verwandeln. Ähnlich wie im 1. Spiel lieferte die Bonner Mannschaft in diesem Viertel ihre beste Offensivleistung ab und somit stand es nach 30 min. Spielzeit 61:78.

Auch wenn einige Fans des Vereins mit dem Magentafarbenen T, das bekanntlich für Kommunikation steht, aufgrund der zahlen auf der Anzeigetafel, immer wieder unterhalb der Gürtellinie kommunizierten, ließen sich die Essener nicht beirren und verfolgten weiter ihren Plan. Und der lautete: Es gibt kein Spiel 3! Insgesamt konnte man spätestens im 4. Viertel erkennen, dass die Miners-Coaches sehr viel mit der Mannschaft gearbeitet haben und anders als phasenweise in der Rückrunde, nun eine absolut zufriedenstellende Teamleistung abrufbar ist, die den Miners Motivation, Ansehen und Sicherheit gibt. Kurze Pässe in die Zone sind nun wieder erfolgreiche Optionen. Ein Nikita Khartchenkov der unerwartet auch von außen zum Korb zieht, ein Müslim Özmeral, der eine grandiose Defense spielt und ein Ole Bongartz, der zum Schluss den Deckel drauf macht und das Spiel somit mit einem 82:101 beendet, zeigen Eindrucksvoll dass man bereit ist für das Halbfinale. 

Lars Wendt der Headcoach der ETB Miners zum Spiel und den damit verbundenen Einzug in die 2. Runde:“Glückwunsch an die Mannschaft zum Einzug ins Halbfinale, dass haben die Jungs sich mit 2 zum Großteil sehr konzentrierten Leistungen auch absolut verdient. Das Spiel hatte etwas von einem Deja Vu vom ersten Spiel. Die Erste Halbzeit war überragend und das dritte Viertel war dann eines, wo man es ein bisschen schleifen lassen hat und Bonn so wieder in Schlagdistanz kommen konnte. Dennoch haben wir dann wieder das Gaspedal gefunden und ich bin froh, dass Ole zum Schluss die 100 Punkte noch voll gemacht hat. Außerdem ist es sehr schön zu sehen, dass die geschwächten Lasse und Nikita trotz Krankheit und vorangegangener Verletzung für das Team gekämpft haben und sich in den Dienst der Mannschaft gestellt haben. Das heißt, alle Jungs haben sich nicht nur ein freies Wochenende verdient, sondern auch ein Stück Kuchen und wir starten am Montag mit der Vorbereitung auf Münster und genießen jetzt zumindest für ein Wochenende die Momentaufnahme. „

„Dieses Spiel war das erwartet schwere Spiel und wir haben unseren Verteidigungsplan sehr gut umgesetzt. Ich kann dem gesamten Team wirklich nur ein großes Kompliment dafür machen, dass wir das Spiel von Anfang an kontrolliert haben. Unsere dreier Quote war etwas besser als im Hinspiel, dadurch das Nikita und Patrick wieder getroffen haben und genau das war für uns immens wichtig. Insgesamt war das eine wirklich tolle Mannschaftsleistung, bei der dann in den letzten 3 Min. als das Spiel quasi schon durch war, jeder nochmal versucht, etwas zu zeigen. Die Mannschaft kann sich heute immer noch freuen über diese super Leistung, aber ab morgen beschäftigen wir uns damit, dass wir Münster als Gegner haben. Bis dahin nochmal Gratulation an das gesamte Team und definitiv auch an Milen, der eine überragende Defense gespielt hat und dazu offensiv auch noch sehr gut gespielt hat. Generell hat das Bonner Team nur 4 von 29 3ern getroffen und wir haben bis Minute 37 gerade mal 70 Punkte zugelassen, demnach kann man auch hier von einer überragenden Verteidigung sprechen.  „, so der sportliche Leiter Raphael Wilder.

Fazit: Die ETB Miners stehen verdient im Halbfinale der PlayOffs 23 in der Regionalliga West. Der nächste Gegner heißt UBC Münster 2, denen man an dieser Stelle zu einer gewonnen 2:0 Serie gegen den BSV Münsterland Baskets Wulfen gratulieren kann.

Die nächste große PlayOff Party findet demnach am 29.04.2023 um 19:30 Uhr in der Sporthalle Am Hallo statt und an diesem Tag brauchen wir nochmal maximalen Zuschauersupport von den Rängen. Deshalb erzählt euren Freunden, Verwandten, Bekannten und Arbeitskollegen davon, dass es in Essen wieder richtig großartigen Basketball zu sehen gibt und unterstützt eure ETB Miners auf dem Weg in die 2. Bundesliga Pro B! 

Let’s Go Miners. Wir freuen uns auf euch !!!

Reguläre Tickets gibt es wie immer an der Abendkasse.

Erwachsener – 7 €

Vereinsmitglied, Schwerbehinderte, Rentner, Schüler, Student, Azubi – 4 €

Let’s Go PlayOffs, Let’s Go !

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Zum 2. PlayOff Spiel nach Bonn

Am Freitag, den 21.4.2023 geht es für die ETB Miners ins zweite Spiel, der 1. PlayOff Runde gegen die Telekom Baskets Bonn 2 um den vorzeitigen Einzug ins Halbfinale. 

Am vergangenen Samstag konnten die ETBler das erste Spiel der Best of 3 Serie sehr eindeutig mit 99:64 für sich entscheiden und demnach ist die Ausgangssituation für den Sieger der regulären Saison 22/23 optimal. 

Doch wer die zweite Garde der Telefonanbieterbande über die Saison genauer im Blick hatte, dem dürfte aufgefallen sein, dass sie eine sehr gute Heimbilanz haben. 11 von 13 Heimspiele konnten die Telekomunikateure für sich entscheiden und einmal bekamen es die Miners mit einem 115:108 nach Overtime am eigenen Leib zu spüren, wie anders ein Spiel gegen Bonn doch auswärts laufen kann. 

Die Spiele der zweiten Mannschaft des Vereins mit dem rosa T im Logo finden in der Regel immer im hauseigenen Ausbildungszentrum direkt neben dem Telekom Dome statt. Wer als zuschauer Getränke und Snacks während des Spiels zu sich nehmen möchte, der war hier zumindest beim letzten Aufeinandertreffen an der falschen Adresse, denn einen Verkaufsstand oder ähnliches gab es dort nicht. Auch auf einen Hallensprecher oder Ansager hat man zumindest am 11.02.2023 verzichtet. Um so wichtiger ist es also, das die Miners für ein weiterkommen ins Halbfinale ausreichend Support und Fangesänge mit nach Bonn bringen umden Gegnern einen Strich durch die Telefonrechnung zu machen, damit sie zukünftig maximal nur auf die Mailbox der 2. Pro B sprechen können.

Sollte es den Bonnern gelingen, Essen zu Hause zu schlagen, dann findet schon am Sonntag, den 23.04. um 16 Uhr das alles entscheidende 3. Spiel um den Halbfinaleinzug in der Sporthalle Am Hallo statt. Siegen die Miners in Bonn sind sie ohne Entscheidungsspiel eine Runde weiter und man trifft dann auf den Sieger der Best of 3 Serie zwischen Wulfen und Münster, wobei Münster, Stand heute schon einen Sieg auf der Uhr hat.

Lars Wendt, der Trainer der ETB Miners kommentiert: „Wir fahren trotz Ausfällen und einer schwierigen Trainingssituation mit einem ganz klaren Fokus nach Bonn. Wir wollen die 3. Mannschaft sein, die Bonn zuhause schlägt, um eben nicht am Sonntag noch einmal antreten zu müssen. So gerne wir unsere Fans auch haben, würden wir uns das gerne sparen. Ich denke offensiv könnten wir noch ein bisschen besser spielen, denn da ist bei uns noch ein bisschen Luft nach oben und defensiv haben wir auch nochmal ein Paar Korrekturen vorgenommen, die hoffentlich auch genau so wirkungsvoll funktionieren, wie wir es geplant haben. Wir fahren mit Respekt, aber auch mit einer breiten Brust nach Bonn, um das zweite Spiel und damit die Serie zu gewinnen.“

Wie man den Worten von Lars Wendt entnehmen kann, wird Thomas Vehmanen definitiv noch nicht spielen können und man hat auch noch keine Informationen darüber, wie lange er ausfallen wird. Außerdem hat sich Lasse Bungart wohl im Montagstraining verletzt und Nikita Khartchenkov scheint angeschlagen zu sein. Konkret kann man auch da noch nicht sagen, wer von den Herren am Freitag spielbereit ist.

“Wir haben der Mannschaft die ganze Woche über vermitteln wollen, dass das letzte Spiel ein sehr besonderes gewesen ist, was absolut überragend war, und wir Bonn zuhause einfach kalt erwischt haben. Trotz allem ist die Mannschaft von Zarkovic Plumhoff sehr gut gecoacht und das konnte man zum Beispiel im 3. Viertel beim 1. Spiel sehr gut erkennen. Auch wenn wir die Woche gut trainiert haben, wird es ein Hammer-Hammer hartes Spiel werden, das meiner Meinung nach komplett anders sein wird, als das Spiel, das wir zuletzt Am Hallo gespielt haben. Natürlich sind wir durch die Verletzungen und Krankheiten geschwächt, aber wir selbstverständlich mit dem absoluten Willen nach Bonn, um das Ding dort zu beenden und in Bonn zu siegen, was bekanntlich bisher nur 2 Teams gelungen ist. Zusammengefasst, wird es ein wahnsinnig schwieriges Spiel, dass wir am Freitag hoffentlich als Sieger für uns beenden.”, so der Sportliche Leiter Raphael Wilder

Wer also schon am Freitag den möglichen Einzug ins Halbfinale mit den Miners feiern möchte, der sollte sich spätestens um 18:00 uhr auf den Weg von Essen nach Bonn machen, um Pünktlich zum TipOff im Ausbildungszentrum am Telekom Dome zu sein, denn die Bahnen streiken und demnach könnte ordentlich Verkehr auf den Autobahnen vorhanden sein.

Der Eintritt ist übrigens frei, dafür sollte man aber Snacks und Getränke einpacken, denn vor Ort gibt es in der Halle keinen Verkauf.

Wenn die Miners sich ein zweites mal in Folge so gut verkaufen wie zuletzt, dann stehen sie zurecht im Halbfinale. Infos zu den Terminen und zum Gegner gibt es wie immer auf unseren Internetkanälen und Socialmedia, sobald entschieden ist, wer der nächste Gegner wird.

Ein mögliches drittes Spiel würde nur bei einer Niederlage in Bonn stattfinden, dann würde es am 23.04.23 um 16:00 Uhr heißen, alles geben und siegen.

Let’s Go Miners, Let’s Go

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Telekom Baskets Bonn 2 ohne Datenvolumen Am Hallo

Am 15.04.2023 ging es um 19:30 Uhr nun endlich ins 1. Spiel der 1. PlayOff-Runde in der Regionalliga West. Mit den Telekom Baskets Bonn 2 kam eine Mannschaft zu Besuch, die man Zuhause schon einmal deutlich dominiert hat, im Rückspiel der regulären Saison, dann aber ein Spiel in die Overtime gebracht hat und die Miners schließlich mit einer der nur 6 Niederlagen nach Hause fahren ließ. 

Dieses Mal sollte es in der Sporthalle Am Hallo ganz anders aussehen. Das Essener Publikum scheint nun wirklich erkannt zu haben, was für eine überragende Basketball-Truppe, mit absolutem Aufstiegspotential sie da haben und so konnte man schon kurz nach Einlass, um 18:30 Uhr einen deutlichen Andrang auf gute Sitzplätze bemerken. 

Schlussendlich waren es fast 1.500 Zuschauer, die auf den Rängen für ordentlich Stimmung sorgten und eine Miners-Show im PlayOff-Modus zu sehen bekamen. Den Spielereinlauf moderierten dieses Mal zwei absolute Essener Aushängeschilder und Originale an. Mike und Shneezin von den 257ers haben sich die Eher gegeben, die Mannschaft von Headcoach Lars Wendt, dem euphorisierten Publikum vorzustellen und das, obwohl ihr Terminkalender aufgrund der neuen Single „Ich will Meer“, die nur einen Tag zuvor released wurde, wahrscheinlich deutlich weniger Lücken aufweist, als die Defense der Bonner es an diesem Abend haben würde.

Im Vorfeld zum Spiel sickerte durch, dass der ETB wohl wirklich 2 extrem gute Trainingswochen absolvieren konnte und das bestätigte die Mannschaft, die mit folgender Starting Five auflief (Devin Peterson, Dzemal Selimovic, Noah Westerhaus, Milen Zahariev, Patrick Carney) auch gleich im 1. Viertel durch einen Dzemal Selimovic, der in Topmanier 12 Punkte reineimern konnte. Dank Milen Zahariev (8 Pkt.), Devin Peterson und Thomas Vehmanen jeweils 2 Punkte stand es nach 10 Min. 24:14

Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es gleich weiter mit gutem Empfang auf Seiten der ETB Miners, während die Telekomiker verzweifelt nach Netz suchten. Zu den Highlights in diesem Viertel zählte definitiv die 100% 3er Quote in diesem Viertel von Noah Westerhaus, der zuvor zwar noch einen „von Außen“ daneben legte, aber dann gleich 3x die kurzen Atemstillstände, in der schön gefüllten Halle Am Hallo, in lautstarken Jubel verwandelte. 

Offensiv pushten auch Milen Zahariev und Devin Peterson das Spiel weiter in die richtige Richtung, während Bonn die Punkteverteilung zwar im Team gut aufteilen konnte, aber im wesentlichen nur Müller (9 Pkt.) und Völzgen (6 Pkt.) die Highlights der Gäste waren und so stand es zur Halbzeit verdient 53:31. 

In der Halbzeit gab es für die 1.500 Zuschauer verdammt coole Moves, zu coolen Beats von noch cooleren Kids der DanceconeXtion serviert.

Die Crew von Heike und Maren Kiel heizte dem Publikum mit Streetdance und Urban Style nochmal so richtig ein und erhielt durch großen Applaus ein ganz klares Signal der Essener Basketballbegeisterten: „Ihr dürft gerne öfter kommen!“, so Hallensprecher Harry Lemke. Anschließend gab sich der Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen die Ehre und erklärte im Kurzinterview am Spielfeldrand, dass er sich sehr darüber freut, dass Basketball in Essen wieder einen solchen Stellenwert erreicht habe und den ETB Miners nur das aller Beste für den sportlichen Erfolg und vor allem die Playoffs wünsche. Ein ETB Trikot mit der Aufschrift Kufen Nr.1, durfte natürlich nicht fehlen und man muss sagen, das Oberhaupt von Essen, im schwarzen Miners-Auswärtstrikot, kann sich sehen lassen. Nachdem sich die Ränge zum Ende der Pause wieder mit Menschen und Menschen mit Stauder Pils in der Hand füllten, versammelten sich auch die Spieler wieder um das orangene Spielgeräte, während der Club der Malocher mit Trommeln und Gesängen auf den zweiten Teil der Partie einstimmte. 

In Teil 3 fanden die Miners dann nicht so optimal ins Spiel zurück und so vermisste man das Scoring vieler Leistungsträger, wenn auch Dzemal Selimovic (bis hierher 21 Pkt., 14 Reb.) zu alter Stärke unter dem Korb zurückgefunden hat, Nikita Khartchenkov und Milen Zahariev jeweils 5 Punkte verbuchen konnten, so gelang es den Bonnern in diesen 10 min. ihr bestes Offensivviertel abzuliefern. Während die Miners 19 Punkte machten, erzielte Bonn 23 und daher schrumpfte der 22 Punkte Vorsprung auf ein 72:54.

Im vierten Kapitel des 1. PlayOff Spiels besinnte man sich aus essener Sicht dann aber doch wieder darauf, deutlich mehr zu punkten als die Basketballmannschaft des Vodafone-Konkurrenten. Devin Peterson erhöhte in diesem Quarter auf 16 Punkte und 9 Assists, während Dzemal Selimovic für viele das beste Spiel seit langem ablieferte und mit 25 Punkten und 17 Rebounds ein deutliches Zeichen in Richtung Aufstieg gesetzt hat. Die Partie am Hallo endete mit einem verdienten 99:64. 

Die Miners sind mit sehr breiter Brust aufgetreten und haben verdient gewonnen. Wenn sich die Verletzung von Thomas Vehmanen als nicht allzu tragisch herausstellt, hat man aufgrund dieser Leistung und eines hoffentlich dann kompletten Kaders, auf den man dann zurückgreifen kann, sehr gute Voraussetzungen, schon im Rückspiel in Bonn am 21.04. um 20:30 Uhr den Sack zuzumachen, um nach nur 2 Spielen im Halbfinale der PlayOffs 2023 zu stehen. Bis dahin hat man jetzt noch Zeit die Offensiveperformance von 3er Garanten wie Patrick Carney und Nikita Khartchenkov wieder zu forcieren und einen Sadiq Ajagbe sicherer an der Linie zu machen.

Raphael Wilder, der sportliche Leiter erklärt:“Viel besser können wir nicht spielen. Eine Mannschaft die im Schnitt 82 Punkte macht (auch ohne Amerikaner) auf 64 Punkte zu halten, war eine überragende Verteidigungsarbeit, für die wir in den letzten 2 Wochen auch immer wieder trainiert haben. Das dritte Viertel war nicht ganz so toll, aber auf dem Niveau der ersten Halbzeit, kann man auch nur schwer durchspielen. Trotz der sehr guten Leistung kann man dieses Spiel nicht als Maßstab nehmen und deshalb warne ich insbesondere das Team jetzt schon davor, davon auszugehen, dass es am Freitag gegen Bonn genau so wird, denn Bonn ist eine wahnsinnig starke Heimmannschaft. Deshalb werden wir hart trainieren und versuchen in den Köpfen der Spieler zu implementieren, dass es eben kein normales Spiel war, sondern ein sehr intensives Spiel, in dem die Verteidigung außerordentlich gut funktioniert hat. Natürlich hat Dzemal überragend gespielt, aber sonst will ich da niemanden besonders hervorheben, denn aus meiner Sicht war die Defensive der Schlüssel zum Sieg, was ich ja bekanntlich seit Wochen und Monaten predige. Ein Problem ist natürlich, dass Thomas schwer umgeknickt ist und nicht abzusehen ist, wann und ob er spielen kann. Beim nächsten Spiel können wir ihn definitiv nicht einsetzen. Ansonsten setzten wir die volle Konzentration auf Freitag, damit es nicht zu keinem 3. Spiel kommen wird und wir mit der gleichen Intensität auch in Bonn siegen können.“

„Zunächst mal freut es mich, dass Essen mal wieder eine solche Basketball-Kulisse hat und da kann man sowohl der Mannschaft, als auch allen beteiligten Helfern und Supportern hinter den Kulissen einen großen Dank für aussprechen. Wir haben der Mannschaft ganz klar gesagt, dass sie diese Atmosphäre genießen und die Energie für sich nutzen soll, damit wir diesen Schwung auch mit in die restlichen PlayOff-Begegnungen nehmen können. Ich denke, dass man gesehen hat, dass dort ein Team auf dem Feld stand, was den Plan, den wir gemeinsam erarbeitet haben, auch umgesetzt hat und dazu möchte ich der Mannschaft ein großes Kompliment aussprechen. Was man an diesem Abend noch hätte verbessern können, war die schwächere 3er Quote, die eventuell noch dafür gesorgt hätte, dass wir die hundert geknackt hätten, was aber in den PlayOffs eigentlich auch egal ist, da hier nur Siege zählen. Außerdem auch ein Kompliment an Müslim, der in der regulären Saison immer deutlich weniger als 20 min. gespielt hat und eine super Defenseleistung abrufen konnte, was dazu geführt hat, dass er die Jungs zusätzlich auch nochmal mit seiner Energie mitgerissen hat.“, so Headcoach Lars Wendt zu diesem tollen Basketballabend.

Dieses 1.Runden Spiel hat, wie die 257ers es in ihrer neuen Single schon sagen, Lust auf „Meer“ gemacht und wer mehr von dieser Miners-Show sehen möchte, der sollte das Team von Lars Wendt und Raphael Wilder auch beim 2. und hoffentlich letzten Spiel in Bonn unterstützen, welches am 21.04. um 20:30 Uhr im Ausbildungszentrum des Basketsring 1 in 53125 Bonn auf dem Feld 1 stattfindet.

Let’s Go Miners, Let’s Go. Holt euch das Halbfinal-Ticket!

Weitere Infos findet ihr wie immer auf www.miners.ruhr oder unseren Social Media Kanälen Facebook und Instagram.

Foto by: Marcel Rotzoll www.black-cap-pictures.de



It’s PlayOff-Time – Reset – Alles auf Null

Am 15.4.2023 geht es in der Sporthalle Am Hallo um 19:30 Uhr in die heiße Phase. 

Die ETB Miners haben die Saison 22/23 grandios mit einer herausragenden Bilanz von 20 Siegen und nur 6 Niederlagen abgeschlossen, doch jetzt beginnt der Aufstiegskampf in Form der PlayOffs und es zählen nur noch Siege. 

In der ersten Runde treffen die Essener auf die Telekom Baskets Bonn 2 und es wird im Best of 3 Modus gespielt. Zuhause hatten die Miners die zweite Garde aus Bonn zuletzt am 29.10.2022 mit 105:77 besiegt. Beim Rückspiel konnte man sich aber nicht noch einmal durchsetzen und verlor dieses mit 115:108 nach Overtime. 

In der Hinrunde der regulären Saison hatte Essen oft den Beinamen, „die Unbesiegbaren“ von einigen Fans und Zuschauern bekommen, jedoch wehrte sich der sportliche Leiter Raphael Wilder immer wieder gegen solche angedichteten Titel und verwies darauf, dass die ETB Miners eine ganz normale Regionalliga-Mannschaft seien, die definitiv auch schlagbar ist und genau dies ist in der Rückrunde auch unter anderem gegen Bonn 2 passiert. Die Miners konnten trotz allem viel aus solchen Niederlagen mitnehmen, um ihre Spielweise zu optimieren. Es wurde viel Zeit in die Defense investiert und wer das treiben des ETBs über die gesamte Saison hinweg verfolgt hat, der weiss, dass offensiv einige Highlights abrufbar sind, wenn eins zum anderen kommt und man mit Punkten von nahezu dem gesamten Kader rechnen kann. Leistungsträger wie Milen Zahriev, Devin Peterson, Nikita Khartchenkov, Patrick Carney und Dzemal Selimovic haben ausreichend Backup Power-Kandidaten auf der Bank, die in vergangenen spielen oft schon bewiesen haben, dass es möglich ist Verantwortung zu übernehmen und vermeintliche Lücken zu stopfen, ohne dabei an Qualität zu verlieren. Sadiq Ajagbe, Michael Agyapong, Noah Westerhaus, Yannick Tauch, Thomas Vehmanen, Lasse Bungart, Müslim Özmeral und Ole Bongartz, sind die Namen auf die man gerade in dieser intensiven PlayOff-Zeit zurückgreifen kann und auch muss, um erfolgreich zu spielen und sich den Weg in die Pro B zu zu erkämpfen.

Bei Bonn setzte man im Laufe der Saison auf Spieler wie Andrew (24,3PPS), Mc Allister (20,6 PPS) und Völzgen (13,1 PPS), um ausreichend Punkte auf die Tafel zu bekommen, während Neusel und Diallo neben Mc Allister und Andrew einiges an Defensiv Rebounds wegpflücken. 

Die “Magenta-Mannschaft” hat in der regulären Saison durch ihre 13 Siege, 13 Niederlagen Bilanz gezeigt, dass alles möglich ist. Haspe und Hagen teilen sich diese 50/50 Quote mit Bonn und stehen ebenfalls in den Playoffs. Und auch diese Mannschaften wurden schon von den Miners geschlagen. 

Was man jetzt schon versprechen kann ist, dass es am 15.4. ein sportliches Aufeinandertreffen Am Hallo geben wird, bei dem kein Team dem anderen etwas schenkt und die Zuschauer Basketball auf ganz hohem Niveau erleben können. 

Der sportliche Leiter Raphael Wilder gibt im Vorfeld folgendes Statement ab: “Lasse ist in der Vergangenen Woche umgeknickt und konnte aber schon in dieser Woche wieder mittrainieren, sodass wir hoffen, dass wir am Samstag auf von vollen Kader zurückgreifen können. Wir haben die letzten 2 Wochen insgesamt sehr gut trainiert und uns konditionell, sowie defense und offense technisch gut aufgebaut und alles nochmal wiederholt. Natürlich haben wir uns auf den Gegner vorbereitet, auch wenn man munkelt ob McAllister überhaupt für Bonn spielen wird oder nicht. Bonn ist definitiv nicht zu unterschätzen, zum einen weil sie als 8. Nichts zu verlieren haben. Wie man weiss, haben wir uns im Rückspiel sehr sehr schwer getan gegen Bonn zu spielen und daher war es wichtig, dass wir neben den sehr sehr guten Trainingseinheiten auch eine gute Stimmung im Team haben und trotz des Drucks, der auf uns liegt, hoffentlich gewinnen werden. Zusammengefasst: Wir sind ready, positiv aufgeregt und freuen uns auf ein sehr gutes Spiel!“

„Nach 2 Trainingswochen gehen wir mit einem guten Gefühl in die PlayOffs. Die Jungs sind heiß auf diese letzten 6 Wochen, in denen es um die Meisterschaft geht und haben sich sehr intensiv vorbereitet. Deshalb hoffen wir natürlich, dass die Halle richtig voll wird am Samstag, denn das hat sich die Mannschaft, nach dieser regulären Saison, auch verdient.“, so der Headcoach Lars Wendt 

Wer Essener-Ballsport in der 2. Bundesliga sehen will, der muss nicht auf die Saison 23/24 der 3. Liga im Fußball warten, sondern kann schon am 15.4.2023 live dabei sein, wenn die ETB Miners alles geben und die Telekomiker aus Bonn aus der Halle zu ballen. Stylische Dunkings, schöne 3er und jede Menge Fangesänge gibt es bei jedem Heimspiel in der Sporthalle Am Hallo! 

Wir freuen uns auf euren Besuch !!!

Tickets gibt es wie immer an der Abendkasse

Erwachsener – 7 €

Vereinsmitglied, Schwerbehinderte, Rentner, Schüler, Student, Azubi – 4 €

Weiterhin gelten auch unsere Sonderaktionen:

Freier Eintritt für alle Studenten der Universität Essen/Duisburg gegen Vorlage des Studierendenausweises

Freier Eintritt für alle Dauerkarteninhaber

Außerdem gilt nach wie vor die Aktion: 1 Euro Rabatt gegen Vorlage des Tickets vom letzten Heimspiel gegen DTV Basketball Köln. Dazu könnt ihr einfach eure Eintrittskarte vom 26. Spieltag an der Abendkasse vorlegen und euer PlayOff Ticket zum Vorzugspreis erhalten.

LET’s GO ETB, LET’s GO !!!