Miners erfolgreich zu Hause gegen Schwelm

Nachdem die ETB Miners das Hinrundenspiel in Schwelm knapp verloren hatten, wollte man an diesem Samstag in der Sporthalle Am Hallo unbedingt einen anderen Spielausgang gegen den ligaerfahrenen Verein erzielen.

Vor rund 800 Zuschauern ging es dann pünktlich um 19:30 Uhr an das orangefarbene Spielgerät. Auffällig war, dass Reik Gäbler, Ben Uzoma und Noah Westerhaus neben Brian Dawson und Isaiah Sanders in der Startformation standen. Dies lag wohl daran, dass man in den letzten Wochen – wenn überhaupt – krankheitsbedingt nur mit einer Handvoll Spielern trainieren konnte.

Die Schwelmer starteten überraschend schlecht ins erste Viertel und trafen nur 1 von 9 Dreiern gegen ein ETB-Team, das von Beginn an zeigte, dass es weiter an einer Tabellenposition festhalten möchte, die zur Playoff-Teilnahme berechtigt. Die Miners trafen nicht nur offensiv, sondern vor allem auch defensiv gute Entscheidungen, um den Gegner auf Abstand zu halten. Besonders Reik Gäbler zeigte, wie unangenehm er als Gegenspieler sein kann, wenn es darum geht, Schwelm in der Vorbereitung ihrer Spielzüge zu stören und Gegendruck zu erzeugen.

Daher stand es zum Ende des ersten Viertels – unter anderem durch jeweils fünf Punkte von Sanders und Dawson – 18:13 für den ETB.

Zweites Viertel: Essen setzt sich weiter ab

Das zweite Viertel war der Beweis dafür, dass Essen sich weiter absetzen wollte, um das Spiel sicher zu gewinnen. Doch immer dann, wenn es darum ging, mit +10 oder mehr davonzuziehen, schlichen sich kleinere Missverständnisse und Fehler ein. Diese nutzten die Schwelmer – allen voran Robert Peter Merz und Chris Frazier – um den Anschluss nicht zu verlieren. Letztlich sorgten Tim Schneider, Dzemal Selimovic, Isaiah Sanders und ein an diesem Tag besonders verantwortungsvoller Reik Gäbler offensiv für eine Menge Applaus Am Hallo. Mit 33:26 gingen beide Teams in die Halbzeitpause, um in den Kabinen mit ihren Coaches am Feintuning zu arbeiten.

Drittes Viertel: Schwelm kämpft sich heran

Im dritten Viertel schrumpfte der Sieben-Punkte-Vorsprung der Miners dann doch noch. Zwar bekamen die Essener Ben Uzoma, Niclas Sperber und Dion Braimoh weitere Spielminuten, um zu scoren, jedoch konnte von diesen dreien lediglich Ben Uzoma nach seinem Dunking im ersten Viertel noch einen weiteren Freiwurf verwandeln. Zwar verteidigten die Miners weiterhin so gut, dass von den Schwelmern von außen keine ernsthafte Gefahr drohte, doch Jonathan Almstedt verwandelte immer mehr Angriffe in Punkte. Das führte dazu, dass es nach 30 Minuten nur noch 51:47 stand.

Letztes Viertel: Miners machen den Sieg perfekt

Im letzten Viertel mussten gleich zwei der neun Schwelmer Spieler aufgrund von zu vielen Fouls und nicht angemessener Zeichensprache das Spielfeld verlassen. Währenddessen drehten Sanders, Dawson, Selimovic und ein nun besser ins Spiel findender Niclas Sperber offensiv noch einmal auf, um diesen wichtigen Sieg für den ETB perfekt zu machen.

Somit lautete der Endstand 74:64 – die Miners bleiben weiter auf Playoff-Kurs!

„Ein Augenschmaus war das Spiel sicherlich nicht, dennoch haben wir alle unsere Ziele erreicht. Sieg und direkten Vergleich geholt, jetzt ist alles offen in Richtung Playoffs in den letzten 6 Spielen. Man hat uns angesehen, dass die Hälfte der Mannschaft erst am Freitag wieder ins Training einstieg. Dafür sind wir in den brenzligen Momenten cool geblieben und konnten die richtigen Antworten finden. Nächste Woche geht es nach Iserlohn – das nächste Spiel gegen einen direkten Konkurrenten, welches wir holen wollen!“, ließ Coach Lars Wendt nach dem Spiel verlauten und Raphael Wilder kommentierte den 20. Spieltag in Essen mit den Worten: „A win is a win, auch mit schlechten Dreierquoten. Man darf aber auch nicht vergessen, dass Schwelm auf beide Center verzichten musste und wir dadurch einen Vorteil bei den Rebounds hatten. Die vielen Turnover die wir zulassen, nehmen uns einfach zu viele Wurfversuche, was bedeutet, dass wir garnicht dazu gekommen sind, es zu probieren. Insgesamt war es ein schleppendes Spiel, was wir aber trotzdem gewonnen haben. Jetzt bleibt es zu hoffen, dass wir vernünftig trainieren können und den Playoffplatz festigen. Matchwinner an diesem Abend war in meinen Augen Dzemal, der sehr gut verteidigt hat und offensiv überragend scoren konnte.“

Fazit: Miners auf Playoff-Kurs

Fakt ist: Team Essen hat mehr als nur das Potenzial, sich einen der mittleren Playoff-Plätze zu sichern. Dafür bedarf es jedoch neben Konzentration und einer besseren Trefferquote von außen auch regelmäßiger Trainingseinheiten mit einem vollzähligen Kader.

Schon nächstes Wochenende geht es auswärts zu den derzeit sechstplatzierten Iserlohn Kangaroos, ehe die ETB Miners am 16.03. um 16:00 Uhr zum Grundschulspieltag mit der Westenergie als Sponsor of the Day gegen die BSW Sixers antreten. Dann soll die Halle Am Hallo zum Beben gebracht werden!

Teilt das Motto:

#BBDHP – Ballin’ bis die Halle platzt!

Werdet Teil der Bewegung und lasst uns den 21. Spieltag Am Hallo zu etwas ganz Besonderem machen!

Mehr dazu in Kürze auf unseren Social-Media-Kanälen und auf Miners.ruhr.

Foto: Marcel Rotzoll

Die heiße Phase beginnt Am Hallo

Der 01.03.2025 ist der Tag, an dem die ETB Miners in den 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB starten. In der Hinrunde unterlagen die Miners den EN Baskets Schwelm mit 89:87 – nun gilt es, Wiedergutmachung zu leisten. Denn es geht nicht nur um einen Heimsieg, sondern auch darum, den „Noch“-Playoff-Platz zu verteidigen und die heiße Phase der Saison einzuleiten.

Raphael Wilder, der auf eine lange Geschichte als Coach bei den Schwelmern zurückblicken kann, weiß, worauf es in diesem Spiel ankommt: „Wir spielen gegen eine sehr gute Mannschaft, und ich habe noch keine Ahnung, wer am Wochenende spielen kann oder wird, da beim Training bisher immer mindestens fünf Spieler gefehlt haben. Klar ist, dass alle Spiele, die jetzt anstehen, extrem wichtig sind und wir heute eine Chance haben, die Playoffs zu erreichen. Dennoch müssen wir auch nach unten schauen, um hoffentlich nicht gegen den Abstieg zu kämpfen. Wir wollen auf jeden Fall versuchen, ein gutes Spiel abzuliefern, und hoffen darauf, dass sich die Verletzungen, der Krankenstand der letzten Wochen und das dadurch unzufriedenstellende Training nicht negativ auf das Ergebnis auswirken.“

Schwelm unterlag zuletzt den SBB Baskets Wolmirstedt mit 87:74 im Nachholspiel des 12. Spieltags und steht aktuell auf Platz 6 in der Tabelle.

Mit Robert Merz (15,6 PPS), dem US-Amerikaner Chris Fraizer (15,4 PPS) und Jonathan Almstedt (11,2 PPS) bringt Schwelm genügend Offensivpower mit nach Essen, um den Gastgebern das Leben schwer zu machen. Prozentual liegen beide Teams bei den Zweiern und Dreiern eng beieinander. Allerdings haben die Miners in den Kategorien Rebounds, Steals und Blocks die Nase vorn und lassen im Schnitt auch weniger Gegentreffer zu.

„Wir gehen in den Saisonendspurt und treffen auf eine der besten Mannschaften der ProB Nord der letzten Jahre. Dieses Spiel wird richtungsweisend für den Rest der Saison. Mit einem Sieg hätten wir mit dem Abstieg nichts mehr zu tun, bei einer Niederlage müssen wir wieder nach unten schauen. Um Schwelm zu stoppen, müssen wir ihre Schützen – die besten der Liga – in den Griff bekommen. Wir hoffen, dass viele (verkleidete) Fans das Team in Richtung Playoffs schreien!“, erklärt Lars Wendt im Vorfeld des Spiels am Samstagabend um 19:30 Uhr in der Sporthalle Am Hallo.

Die Miners haben oft genug bewiesen, dass sie da sind, wenn es darauf ankommt. Mit der richtigen Unterstützung der Fans kann es auch an diesem Samstag wieder ein emotionaler Abend in der Halle werden.

Es gibt also viele gute Gründe, sich jetzt noch schnell Tickets zu sichern, denn eines steht fest: Dieses Spiel wird es in sich haben und den Grundstein dafür legen, ob die ETB Miners die reguläre Saison durch starke Leistungen – und vor allem Siege – verlängern und sich für die Playoffs qualifizieren können.

Neben erstklassigem Coaching, mentaler Stärke und hoffentlich einem gesunden Kader bringen die Miners alles mit, um weiter unter den Top 8 zu bleiben. Doch das wichtigste Element sind die Fans und Zuschauer, die das Team lautstark unterstützen.

Wer also Lust auf coole Dunkings, schnelle Assists und eine absolute Fighter-Mentalität hat, sollte am Samstag, den 01.03.2025, ab 18:30 Uhr in die Sporthalle Am Hallo kommen, um die beste Essener Basketballmannschaft live in Action zu erleben. Tickets gibt es hier und an der Abendkasse.

Let’s go ETB, let’s go!!!

Foto: André Steinberg

ETB Miners mit Playoff-Krimi gegen Bernau

Der 19. Spieltag der BARMER Basketball Bundesliga ProB Nord ist für die ETB Miners Geschichte. Nachdem klar war, dass Niclas Sperber im Spiel gegen den Tabellenneunten aus Bernau nicht antreten würde, schätzte Raphael Wilder die Siegchancen auf etwa 50:50.

Die Miners starteten mit Dzemal Selimovic, Noah Westerhaus, Reik Gäbler, Isaiah Sanders und Brian Dawson in die Partie. Erwartet wurde unter anderem, dass BBL- und EuroLeague-Spieler Elias Rapieque den Löwenanteil der Punkte für Lok Bernau einstreichen würde. Reik Gäbler erzielte die ersten zwei Punkte für den ETB, doch Amon Levi Dörries antwortete prompt mit einem Dreier. Die Mannschaft von Coach Wendt hielt sich bis zur 8. Spielminute gut und gestaltete das Spiel ausgeglichen. Doch schon gegen Ende des ersten Viertels zeichnete sich ab, dass Rapieque und Dawkins die spielentscheidenden Akteure der Brandenburger sein würden – defensiv galt ihnen die meiste Aufmerksamkeit. Obwohl die Miners offensiv auf mehrere Spieler setzten, endete das erste Viertel mit 24:29 zugunsten der Gäste.

Auch das zweite Viertel begann besser für Bernau. Akim-Jamal Jonah sammelte die ersten beiden Punkte für die Gäste, während Sam Mpacko erst in der 11. Spielminute per Dreier zum 27:33 traf. Besonders Brian Dawson und Isaiah Sanders sorgten nun für Zählbares aufseiten der Miners, die eine kleine Aufholjagd starteten. Gleichzeitig ließ sich bei Bernau auch Abdulah Kameric zu einigen Treffern hinreißen. Kurz vor der Halbzeit wurden die Miners in der Verteidigung jedoch nachlässiger und ermöglichten den Brandenburgern zu viele Freiwürfe. So ging es mit einem 48:54-Rückstand in die Kabinen.

Während der Halbzeitpause boten die Kids von der DanceConnextion eine tolle Show, und bei Snacks, Drinks sowie dem weltbesten Stauder Pils tauschten sich die Zuschauer über den bisherigen Spielverlauf aus. Dann ging es weiter mit der zweiten Hälfte.

Das dritte Viertel begann mit zwei schnellen Dreiern von Bernau, die den Vorsprung auf zwölf Punkte ausbauten – 48:60. Für Essener Punkte sorgten lediglich Selimovic, Sanders und Dawson, während die Gäste aus Brandenburg konstant ihr Spiel durchzogen. Nach 29 Minuten traf Anton Nufer von außen, und Bernau beendete 75 % der Spielzeit mit einer 65:76-Führung.

Der ETB hatte in der Vergangenheit schon oft Spiele gedreht – wenn es darauf ankam, schaltete das Team in Defense und Offense den Turbo ein. Neben Dawson, Sanders und Selimovic drehten nun auch Mpacko, Westerhaus und Braimoh auf, während Bernau an der Freiwurflinie einige Punkte liegen ließ. Am Ende musste sich Essen jedoch knapp mit 102:105 geschlagen geben, und die Gäste aus Brandenburg feierten ihren dritten Auswärtssieg der Saison.

„Das Minimalziel, den direkten Vergleich zu gewinnen, konnten wir erreichen. Unserer Offensive kann man keinen Vorwurf machen – mit 103 Punkten sollten wir eigentlich jedes Spiel gewinnen. Leider waren wir in der individuellen Defense viel zu schwach und konnten weder ihren EuroLeague-Spieler noch ihren Amerikaner ansatzweise stoppen. Das muss besser werden, wenn wir in die Playoffs wollen!“, kommentierte Lars Wendt.

Im direkten Vergleich stehen die ETB Miners zwar noch auf dem 8. Tabellenplatz vor Bernau, doch um die Saison mit einer Playoff-Teilnahme zu verlängern, müssen dringend Siege her.

Raphael Wilder, der als sportlicher Leiter unter anderem für die Kaderzusammenstellung verantwortlich ist, reflektiert und prognostiziert: „Pech für uns war natürlich, dass die FIBA-Pause gerade in diesem Spiel dazu führte, dass Rapieque als Ausnahmespieler für Bernau zur Verfügung stand und für uns große Mismatches darstellte. Ich bin zu 100 % überzeugt, dass wir dieses Spiel ohne ihn gewonnen hätten. Bis zur 36. Minute hatten wir den direkten Vergleich eigentlich verloren, doch durch eine Umstellung konnten wir den Abstand verringern und uns den direkten Vergleich doch noch sichern. Mit eigenen Siegen können wir den letzten Playoff-Platz rechnerisch noch halten. Unter den gegebenen Umständen haben wir ein gutes Spiel abgeliefert. Die Spieler haben jetzt erst einmal eine kurze Pause, und wir hoffen, danach wieder voll durchstarten zu können, um uns auf das nächste schwere Heimspiel gegen Schwelm vorzubereiten.“

Am nächsten Wochenende pausiert die ProB aufgrund der anstehenden Länderspiele. Erst am 01.03.2025 um 19:30 Uhr steht in der Sporthalle Am Hallo das nächste Spiel an. Zu Gast sind die EN Baskets Schwelm (Tickets gibt es hier), gegen die man am 5. Spieltag auswärts knapp mit 89:87 verloren hatte.

Es bleibt also spannend, und die ETB Miners freuen sich auf die Unterstützung der Zuschauer in der Halle!

Let’s go Miners, let’s go!!!


Foto: Marcel Rotzoll



Jetzt kommt Bernau nach Essen – Der Kampf um die Playoffplätze beginnt

Am Samstag, den 15.02., ist es um 19:30 Uhr wieder so weit. Die ETB Miners bestreiten den 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB Nord und treffen dabei in der Sporthalle Am Hallo auf Lok Bernau.

Nach der jüngsten Niederlage gegen Wolmirstedt befinden sich die Miners zwar immer noch auf einem Playoff-Tabellenplatz, müssen aber jetzt eine Schippe drauflegen, um nicht nur die reguläre Saison zu bestreiten.

Während die Miners weiterhin auf dem 7. Tabellenplatz stehen, lauert Lok Bernau auf Rang 9 und wird sicherlich alles daran setzen, selbst noch einen Playoff-Platz zu ergattern.

Seit Wochen zieht sich bei den Essenern das Thema Gesundheit durch die Vor- und Nachberichte, und leider gibt es auch dieses Mal keine hundertprozentige Kader-Sicherheit bei den Miners.

„Weitere Spieler sind in dieser Woche krank geworden, sodass ein normales Training überhaupt nicht stattfinden konnte. Wer am Wochenende spielt, können wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen. Es besteht jedoch eine gute Hoffnung, dass Ben und Tim zumindest beim Spiel wieder zurück sind. Bei Niclas werden wir kein Risiko eingehen und ihn nicht verfrüht einsetzen. Statistisch gesehen sind wir mit Bernau bis auf die Steals auf Augenhöhe, doch wir gehen stark davon aus, dass BBL- und EuroLeague-Spieler Elias Rapieque von ALBA Berlin (22 PPS) an diesem Wochenende für sie auflaufen wird, da Bernau unbedingt in die Playoffs will. Unsere Chancen liegen hoffentlich bei 50/50, denn wenn er spielt, wird es für uns schwer, ihn entsprechend zu verteidigen.“

So Raphael Wilder, der sich nach all den Jahren im Basketball nicht an eine ähnlich krankheits- und verletzungsbedingte Situation erinnern kann wie zuletzt bei den Miners.

Der amerikanische Bernau-Coach Dan Oppland greift in der Regel auf einen Kader zurück, der im Schnitt 84,1 Punkte pro Spiel erzielt – und genau so viele gegnerische Punkte zulässt. Zu den Topscorern gehören Uzziah Dawkins (18,2 PPS) und Abdullah Kameric (14,7 PPS), der mit einer 40,6-prozentigen Dreierquote besticht.

Bester Rebounder bei den Eisenbahnern ist Akim-Jamal Jonah mit 7,4 Rebounds pro Spiel.

Auswärts ist Bernau bisher nur in 2 von 8 Spielen als Sieger vom Court gegangen und daher umso motivierter, diese Bilanz zu verbessern.
In Essen erhielt zuletzt vor allem Dion Braimoh aufgrund seiner starken Leistungen in den vergangenen Spielen größere Aufmerksamkeit. Wer Coach Wendt jedoch kennt, weiß, dass er niemals den Fokus auf einzelne Leistungsträger legt, um Spiele zu gewinnen.

 

„Wir starten gegen Bernau in die entscheidende Phase der Saison. Bernau hat viel Qualität in der ersten Fünf, sodass wir – anders als in Wolmirstedt – eine bessere Verteidigungsleistung abrufen müssen. Positiv für uns ist, dass einige Verletzte wieder ins Team zurückgekehrt sind.“, erklärt der Mann, der am kommenden Samstag zum Essener Trainer des Jahres gewählt werden könnte. (hier der Link zum Voting)

Geht man davon aus, dass der ETB am Samstag auf einen tieferen Kader als beim vergangenen Auswärtsspiel zurückgreifen kann, dann ist statistisch gesehen ein Heimsieg drin.

Als Aufsteiger haben die Miners aber mit bisher 18 Ligaspielen auch gemerkt, dass jedes Spiel aufs Neue eine ernstzunehmende Herausforderung darstellt, auf die man sich sowohl mental als auch physisch einstellen muss.

Die Miners erzielen pro Spiel mit 81,1 Punkten zwar weniger Zählbares als Bernau, lassen aber gleichzeitig mit 76,9 auch weniger Gegentreffer zu.
Mit vier Spielern (Sanders, Dawson, Braimoh und Selimovic), die im Schnitt zweistellig scoren, sollten sich also genügend Möglichkeiten in der Offensive finden, um den nächsten Heimsieg in der Sporthalle Am Hallo feiern zu können.

Ob das Ganze so umsetzbar ist, davon kann man sich am 15.02.2025 um 19:30 Uhr live und in Farbe überzeugen.

Tickets für das Spiel gibt es hier im Ticketshop.

Auf einen vielversprechenden und spannenden Basketballabend!

Let’s go, Miners! Let’s go!

Foto: Marcel Rotzoll



Personell geschwächte Miners verlieren in Wolmirstedt

Der 8.2.2025 stand für die ETB Miners unter keinem guten Stern. Nachdem bereits Mitte der Woche klar wurde, dass Tim Schneider und Niclas Sperber nicht spielen würden, blieb auch Benjamin Uzoma beim Auswärtsspiel gegen die drittplatzierten SBB Baskets Wolmirstedt auf der Bank sitzen.

Die ETBler starteten mit folgender Aufstellung in eines der beiden 18-Uhr-Spiele des 18. Spieltags der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord: Brian Dawson, Dion Braimoh, Isaiah Sanders, Samuel Mpacko und Reik Gäbler.

Schon von Beginn an war klar, dass Lars Wendt aufgrund der kurzen Bank alternative Spielsysteme finden musste, um gegen diesen Top-Gegner zu bestehen.

Die Essener starteten mit starken Offensivaktionen von Sam und Dion sehr gut in die Partie, machten das Spiel schnell und lagen bis zur 4. Spielminute in Führung. Wolmirstedt schaffte erst nach 4:40 Minuten einen kurzzeitigen Führungswechsel durch das 16:15 von Mathias Fichtner. Doch Isaiah Sanders und Dion Braimoh schienen auch an diesem Tag ein gutes Händchen von außen zu haben und bauten den Vorsprung der Miners weiter aus. Die Gastgeber versuchten mit Punkten über Bogdanov, Friederici und Winter dagegenzuhalten, doch am Ende des ersten Viertels waren es die ETB Miners, die mit 28:34 vorne lagen.

Auch im zweiten Viertel lieferte die kleine Rotation, in der nun auch Ole Bongartz und Lukas Ophelders deutlich mehr Spielanteile bekamen, eine starke Leistung ab. Zu Beginn des Viertels legte Dzemal Selimovic unter dem Korb los und erweiterte den Vorsprung durch zwei Korbleger, wobei der erste zu einem „And One“ führte und der Freiwurf ebenfalls verwandelt wurde. Wolmirstedt suchte nach Antworten, verwarf in dieser Phase des Spiels aber zu viele Bälle. Nach einem weiteren erfolgreichen Dreier von Dion Braimoh ging auf beiden Seiten knapp eine Minute lang nichts Zählbares durch die Netze. Erst der Dreier von Isaiah Sanders zum 29:45 in der 13. Spielminute bestätigte, dass die Miners an diesem Samstagabend trotz der dünnen Besetzung eine realistische Chance hatten, das Spiel zu gewinnen und mit einem Auswärtssieg nach Hause zu fahren. Martin Bogdanov und der Hüne Fabien Kondo betrieben durch ihre Punkte jedoch Schadensbegrenzung für die SBB Baskets, sodass es zur Halbzeit 44:54 stand.

Die Halle in Wolmirstedt war stimmungsvoll und das Publikum stand voll hinter den Gastgebern, um das Team von Coach Eiko Potthast mit voller Kraft zu unterstützen und den Spielstand noch einmal zu drehen. Für Lars Wendt und seine Miners galt es nun, einen kühlen Kopf zu bewahren, Fehler zu vermeiden und sich die Kräfte im Rahmen der Möglichkeiten gut einzuteilen.

Im dritten Viertel schien der Korb für den ETB dann zunächst wie vernagelt. Punktelieferanten wie Sanders und Mpacko warfen vergeblich, während sich die Wolmirstedter über Punkte von Fabien Kondo und Joschua Burgunder zurück zur 57:56-Führung kämpften. Zu viele kleinere Missgeschicke, vielversprechende Turnover, die kurz darauf wieder zum Steal der Baskets führten, und eine immer besser werdende Defensivleistung der Gastgeber machten es den Miners schwer, weiterhin die Oberhand zu behalten. So stand es nach drei Vierteln 81:72 für die Heimmannschaft.

Mit fortlaufender Spielzeit im vierten Viertel schien sich das Spiel dann doch klar zugunsten der Hausherren zu entscheiden. Zwar traf Brian Dawson nun etwas besser und Youngster Lukas Ophelders legte eine Minute vor Schluss noch einen schönen Dreier ins Netz der Wolmirstedter, doch die Luft war irgendwie raus und die Intensität des Spiels machte sich bemerkbar. Mit einem verdienten 115:90 verabschiedete man sich höchst respektvoll vom 18. Spieltag. Die personell geschwächte Essener Mannschaft zeigte dennoch erneut, dass sie ein ernst zu nehmender Gegner ist, dem man vor allem eines wünschen kann: Gesundheit und keine weiteren Verletzungen.

Der sportliche Leiter Raphael Wilder analysierte das Spiel folgendermaßen:

„Es ist schade, dass das Ergebnis am Ende so hoch ausgefallen ist, denn das Team hat sich trotz der personellen Schwierigkeiten im Training oder ‘Nicht-Training’ sehr gut verkauft. Wenn wir mit teilweise noch immer verletzten Spielern antreten, können wir gegen eine solche Top-Mannschaft einfach nicht gewinnen. Man kann mit diesem Ergebnis leben, und wir warten nun ab, mit wem wir in dieser Woche beim Training rechnen können.“

„Respekt vor unserer Mannschaft und dem Kampf, den sie trotz der ganzen Verletzungen geliefert hat. Das Endergebnis spiegelt nicht wider, dass wir eine reelle Chance hatten, das Spiel zu gewinnen, uns aber leider bei -3 im vierten Viertel mit fahrlässigen Fehlern um diese Möglichkeit gebracht haben. Jetzt kommen fünf ganz wichtige Spiele, davon vier zu Hause, die entscheiden, wohin die Reise geht. Das werden spannende Wochen – hoffentlich kehren unsere Verletzten zurück“, kommentierte Coach Wendt.

Wer sich das erste der fünf angesprochenen Spiele nicht entgehen lassen möchte, sollte sich schon jetzt Tickets für den 15.02.2025 sichern. Dann treffen die ETB Miners um 19:30 Uhr in der Sporthalle „Am Hallo“ auf LOK Bernau. Hier geht’s zum Ticketshop.

Die ETB Miners und die gesamte Organisation freuen sich schon riesig auf eine gut gefüllte Halle und erinnern an dieser Stelle auch nochmal an das voting zum Coach des Jahres und zur Mannschaft des Jahres, für das ihr hier abstimmen könnt. 

Let’s Go ETB, Let’s Go!!! 

 

Foto: André Steinberg



Wer spielt am Samstag in Wolmirstedt ?!

Spieltag 18 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord steht an, und die ETB Miners machen sich dieses Mal auf den Weg nach Wolmirstedt bei Magdeburg. Sprungball ist dort am 08.02.2025 bereits um 18 Uhr.

Die Gastgeber gewannen zuletzt zu Hause mit 86:67 gegen die BSW Sixers und am vergangenen Wochenende auswärts gegen Schwelm mit 79:87. Damit stehen sie auf dem 3. Tabellenplatz hinter Spitzenreiter Leverkusen und Paderborn.

In Wolmirstedt warten starke Spieler wie Martin Bogdanov (13,9 PPS), Modestas Paulauskas (12,3 PPS) und Derreck Brooks Jr. (10,6 PPS) auf die Essener.

Grundsätzlich steht die Mannschaft von Trainer Eiko Potthast nicht unbegründet auf Platz 3 der Tabelle. Mit sieben von acht gewonnenen Heimspielen, vier von acht Auswärtssiegen, durchschnittlich 82,8 Punkten pro Partie und einer Zweierquote von 56,7 % zählt sie zu den konstantesten und stabilsten Teams der Liga.

Die Essener hingegen gewannen ihr letztes Spiel gegen Stahnsdorf am Ende mit etwas Glück und ließen an diesem Tag zu viele Punkte an der Freiwurflinie liegen. Dennoch stehen sie im Vergleich der Freiwurfquote mit 75,8 % besser da als die Wolmirstedter und haben bei Blocks und Rebounds leicht die Nase vorn.

Für das Team von Coach Wendt wird die Partie sicher keine Klassenfahrt, auf der man mal „fünfe gerade sein lassen“ kann. Schließlich treffen sie am Samstag auf eine Mannschaft, die die Playoffs gefühlt bereits sicher hat. Doch wenn man sich an die ersten beiden Spiele der letzten Auswärtstour gegen die Braves und die Seawolves erinnert, dann haben die ETB Miners durchaus das Potenzial, auch ein heimstarkes Team wie Wolmirstedt auf dem falschen Fuß zu erwischen und mit einem Sieg zurück in den Ruhrpott zu fahren.

Wenn Leistungsträger wie Brian Dawson, Dzemal Selimovic, Samuel Mpacko und Isaiah Sanders sich am kommenden Samstag von der Unbeschwertheit eines zuletzt sehr erfolgreichen Dion Braimoh anstecken lassen, dann könnten die Miners vielleicht von der ersten Sekunde an ein Spiel aufziehen, das Wolmirstedt auch mental herausfordert.

Coach Wendt erklärt vor dem Spiel am Samstag: „Gegen ein Topteam wie Wolmirstedt muss schon vieles zusammenlaufen, damit man Punkte holen kann – vor allem, wenn man ersatzgeschwächt wie wir dorthin fährt. Sie sind auf jeder Position doppelt besetzt und haben mit Bogdanov einen richtig starken Lenker und Denker des Teams. Leverkusen schwebt in seiner eigenen Liga, aber Paderborn und Wolmirstedt sind danach die konstantesten und qualitativ am tiefsten besetzten Teams. Wir wollen das Spiel so lange wie möglich offen halten.“

Mit dem Chauffeurservice Schneider und gesunden Bowls von Kaspar Schmauser können sich die ETBler auf jeden Fall sicher und gestärkt auf den etwas längeren Weg machen, um ein wenig Unruhe in der Tabellenspitze zu stiften und gleichzeitig ihren wichtigen 7. Tabellenplatz zu halten.

Raphael Wilder kommentiert im Vorfeld zum 18. Spieltag: „Wieder einmal ist unsere Trainingswoche nicht gut gestartet. Am Dienstag haben vier Spieler nicht trainiert, und wir wissen bis jetzt noch nicht, wer am Samstag überhaupt dabei ist. Definitiv nicht spielen wird Tim Schneider. Nichtsdestotrotz fahren wir am Samstag nach Wolmirstedt zu einer echten Top-Mannschaft, die immer in den Playoffs oben mitspielt. Man munkelt, dass sie aufsteigen wollen – auch wenn sie es nicht direkt aussprechen. Im Gegensatz zu uns ist dieses Team weitestgehend gesund. Wir werden sehen, wie wir dort auftreten können und wie das Ergebnis am Ende aussehen wird.“

Aus personeller Sicht steht dieser Spieltag also bisher unter keinem guten Stern. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt, und daher bleibt nur zu hoffen, dass sich der ein oder andere Spieler bis zum Wochenende noch berappelt und man das Spiel so lange wie möglich auf Augenhöhe halten kann.

Wer das Spiel im Livestream verfolgen möchte, für den bieten die Gastgeber hier die Möglichkeit dazu.

Live-Basketball in Essen gibt es wieder am 15.02.2025 um 19:30 Uhr in der Sporthalle Am Hallo. Tickets gibt es wie gewohnt hier im Ticketshop!

Am selben Abend findet übrigens auch die Essener Sportgala statt, bei der sowohl die ETB Miners als auch Lars Wendt nominiert sind. Ihr könnt weiterhin für sie abstimmen. Hier geht es zum Voting.

Let’s Go Miners, Let’s Go!

Foto: Marcel Rotzoll



Jetzt für Lars Wendt und die ETB Miners abstimmen

Die ETB Miners und Lars Wendt stehen bei der Essener Sportgala zur Nominierung für die Bereiche Mannschaft des Jahres und Trainer des Jahres.

Jetzt liegt es an euch Fans und Supporten, den Miners und Basketball in Essen den Push zu verpassen, der uns auf das nächste Level bringen kann.

Mit dem Aufstieg in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB hat die Organisation gezeigt, dass man Basketball in Essen noch größer schreiben möchte und aus diesem Grund bitten wir um maximalen Support!

Ladet alle Freunde, Verwandte und Kollegen dazu ein am Voting teilzunehmen, damit Lars und seine Miners als Aushängeschild für Basketball in Essen noch mehr wahrgenommen werden.

Anbei findet ihr auch noch ein Kurzinterview mit Lars in Bezug auf die Nominierung!

Viel Spaß damit.

HIER GEHT ES ZUM VOTING !!!

 



Herzlichen Glückwunsch zur Nominierung!

Allgemeine Fragen zur Nominierung

Was bedeutet diese Auszeichnung für dich persönlich? 

 Lars: “Es ist ein schönes Gefühl, wenn die Arbeit, die ich in den letzten Jahren investiert habe, gewertschätzt wird. Noch mehr freue ich mich allerdings für die Nominierung der Mannschaft des Jahres.” 

Wie hast du reagiert, als du von der Nominierung erfahren hast?

 Lars: ”Pragmatisch: Herausfinden, was als Orga für die Veranstaltung gefordert wird und dieses in Arbeitsschritte umwandeln.”


Fragen zur Trainerrolle

Welche Philosophie verfolgst du als Coach? 

 Lars:”Dass alles, auch das eigene Ego, dem Erfolg und Weiterentwicklung des Vereines unterzuordnen ist (sofern es mir persönlich nicht schadet). Dementsprechend gilt es im Spiel nicht starr zu bleiben, sondern immer das zu finden, was gerade funktioniert und dabei zu bleiben.” 

Was war dein schönster oder stolzester Moment als Trainer? 

 Lars:”Definitiv der Aufstieg in die ProB. Da hat sich vieles ausgezahlt, was wir alle für eine lange Zeit reingesteckt haben.” 


Fragen zur Sportgala & Abstimmung

Warum sollten die Leute für dich abstimmen?

 Lars:”Ich mache die besten Crêpes in Essen. Also: jede Stimme – ein Crêpes;)!”

Wie fühlt es sich an, mit anderen großartigen Trainern in einer Kategorie zu stehen?

 Lars:”Es ist eine schöne Momentaufnahme und Gratulation an alle Nominierten.” 

Was würdest du sagen, ist dein Erfolgsgeheimnis als Trainer?

Lars:”Ohne die familiäre Atmosphäre im Verein könnte ich gar nicht so erfolgreich tätig sein, zudem hatte/ habe ich einen tollen und erfahrenen Mentor wie Sportlichen Leiter, der mir fantastische Teams zusammengestellt hat.”


Persönlichere Fragen

Hast du ein Ritual oder eine Routine vor Spielen? 

 Lars:”Ich versuche am Spieltag jeden Helfer, Hausmeister und Angestellte am Spieltag persönlich zu begrüßen und kurze Schwätzchen zu halten. Das gibt unheimlich viel Energie und Freude.”

Welche Herausforderung hat dich als Trainer am meisten geprägt?

 Lars:”Die richtigen Schlüsse aus der im letzten Spiel vergebenen Meisterschaft 2023 zu ziehen und nicht aufzugeben, was definitiv der leichtere Schritt gewesen wäre.” 

Wenn du deinem jüngeren Ich als Trainer einen Tipp geben könntest – welcher wäre das?

Lars:”Schrei die Schiedsrichter nicht so an, mit ruhigen und respektvollen Gesprächen kommt man weiter!:)”

Wir bedanken uns für die Spontanität von Lars und drücken die Daumen für das Voting!

An alle Miners Fans und Supporter: Jetzt seid ihr gefragt. Helft dabei Basketball in Essen auf das nächste Level zu bringen und unterstützt Lars und die Miners in dem Ihr am Voting teilnehmt. Hier nochmal der Link zum Voting.

Bis zum 14.02.2025 könnt ihr abstimmen – aber denkt immer dran – was man heute kann besorgen, dass verschiebe nicht auf morgen!

Let’s Vote ETB, Let’s Vote!



Miners liefern Zuschauern einen Thriller Am Hallo

Nach drei langen Wochen ohne Heimspiel war es am Samstag, den 01.02.25, endlich wieder so weit: Die Miners des ETB Schwarz-Weiß Essen kehrten zurück in die Sporthalle Am Hallo. Vor 746 Fans trafen sie als Tabellensiebter der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord auf die Stahnsdorfer TKS 49ers, die auf Platz 11 rangierten.

Mit der mittlerweile etablierten Starting Five – Dzemal Selimovic, Niclas Sperber, Samuel Mpacko, Isaiah Sanders und Brian Dawson – konnte das Schiedsrichter-Duo Holger Lohmüller und Anton Berres die Partie pünktlich anpfeifen. Der 17. Spieltag begann – und sollte sich als waschechter Basketball-Krimi entpuppen!

Schon nach 13 Sekunden legten die Gäste die ersten Punkte aufs Essener Scoreboard. Doch Center Dzemal Selimovic machte mit zwei Offensiv-Rebounds und fünf schnellen Zählern klar: Die Miners waren zurück! Doch Stahnsdorf zeigte sich unbeeindruckt und bestrafte jeden vergebenen Wurf der Gastgeber gnadenlos.

Offensiv lief bei den sonst so treffsicheren Isaiah Sanders und Brian Dawson im ersten Viertel wenig zusammen. Fastbreak-Pässe landeten auf dem falschen Fuß, und das Wurfglück schien noch im Minenschacht festzustecken, anstatt sich über Tage blicken zu lassen. Die 49ers nutzten ihre Chancen eiskalt – und setzten sich durch Punkte von Jordan Müller, Yannick Hildebrandt und Dennis Teucher mit 10:30 nach zehn Minuten deutlich ab.

Im zweiten Viertel brachte Ben Uzoma mit starker Defense endlich die Wende, während Tim Schneider und Neuzugang Dion Braimoh die Essener Dreierquote aufbesserten. Auch Samuel Mpacko und Dzemal Selimovic fanden zunehmend Lücken in der Stahnsdorfer Verteidigung – eine Aufholjagd begann.

Dank Isaiah Sanders verkürzten die Miners kurz vor der Pause erstmals auf 34:43, zur Halbzeit stand es 38:46. Noch war alles drin!

Die Gäste hatten bereits einige Spieler mit drei Fouls belastet, was den Miners im dritten Viertel neue Möglichkeiten eröffnete. Dawson und Sanders steigerten sich, während sich auf Stahnsdorfer Seite Yannick Hildebrandt mit 17 Punkten zum Topscorer mauserte. Doch defensiv stand Essen nun stabiler – und die Partie wurde enger!

Dawson und Braimoh übernahmen die Offensive und verkürzten den Rückstand bis zur 30. Minute auf 56:59. Die Spannung war greifbar – das Spiel auf Messers Schneide!

Jetzt war klar: Die Miners wollten nicht nur ausgleichen – sie wollten die Führung! Sam Mpacko verteidigte nun so, wie es sich Coach und Fans von Beginn an gewünscht hätten, während Dion Braimoh mit einem Dreier die erste Führung der Essener auf 62:61 erzielte.

Allerdings musste Niclas Sperber nach seinem fünften Foul frühzeitig das Feld verlassen – punktlos. Doch defensiv war Essen nun Deutlich besser unterwegs. Die Miners hielten den Spannungsbogen bis zum Schluss auf Dauerzug!

Die 49ers kämpften bis zur letzten Minute, trotz des Ausscheidens von Kozhemiakin und Hildebrandt. Am Ende entschied sich das Spiel an der Freiwurflinie – und Dzemal Selimovic verwandelte eiskalt zum 76:75-Heimsieg!

Lars Wendt fasste den Basketball-Krimi treffend zusammen:
„Was für ein Krimi, den wir schlussendlich zum ersten Heimsieg 2025 für uns entscheiden konnten. Wir kamen ganz kalt aus der Kabine und Stahnsdorf war uns im ersten Viertel deutlich überlegen. Danach haben wir uns Stück für Stück wieder rangekämpft und am Ende ein bisschen Glück auf unserer Seite gehabt. Glückwunsch an das Team, einen 20 Punkte Rückstand holt man nicht alle Tage auf. Lob an Dion, der uns mit seinem Scoring wieder ins Spiel gebracht hat.“

Auch Raphael Wilder bestätigte die Achterbahnfahrt:
„So ein Spiel sieht man selten – das ist eben Basketball! Erst als Dion der Mannschaft neues Leben eingehaucht hat, konnten wir uns wieder herankämpfen. Am Ende hatten wir Glück, weil der Gegner in entscheidenden Momenten seine Freiwürfe nicht getroffen hat. Aber dieser Sieg war extrem wichtig, um weiter die Playoff-Plätze im Blick zu behalten.“

Der sportliche Leiter ist dabei froh über den Ausgang des Spiels, reflektiert aber im gleichen Atemzug sehr objektiv:
„Natürlich freuen wir uns über den Sieg, aber wir können mit unserer Gesamtleistung nicht zufrieden sein. Trotzdem ist es eine gute Nachricht, dass wir gewinnen, obwohl drei Leistungsträger quasi ausgefallen sind.“

Dennoch: Ein Sieg ist ein Sieg – und dieser war besonders wichtig! Dion Braimoh scheint sich bestens ins Team eingefügt zu haben, doch es gibt noch Luft nach oben. Jetzt heißt es: Mund abwischen und volle Konzentration auf das nächste Spiel!

Zunächst wartet auswärts am 08.02.25 um 18:00 Uhr das Duell mit den SBB Baskets Wolmirstedt. Doch dann steht das nächste Heimspiel an:

Am Samstag, den 15.02.25 um 19:30 Uhr, empfangen die Miners zum 19. Spieltag wieder ihre Fans in der Sporthalle Am Hallo! Tickets dazu gibt’s hier.

Seid dabei und feuert unser Team an – gemeinsam holen wir den nächsten Heimsieg!

Let’s go, ETB! Let’s go! 

 

Foto: André Steinberg



Endlich wieder Zweitligabasketball Am Hallo

Endlich ist es wieder so weit! Die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord kehrt mit dem 17. Spieltag nach drei Wochen Abstinenz zurück in die Sporthalle Am Hallo.

Am 01.02.2025 treffen die Aufsteiger ETB Miners um 19:30 Uhr im Rahmen der Rückrunde auf die TKS 49ers.

Nachdem die Miners überragend in die Saison gestartet sind und sich aktuell noch immer auf den Playoff-Plätzen befinden, zeichnet sich langsam ab, dass sie in der ProB angekommen sind und dort sehr wahrscheinlich auch bleiben werden. Mit stetig steigenden Zuschauerzahlen, starken Kooperationspartnern und einem Top-Team auf dem Platz sowie hinter den Kulissen möchte man auch am kommenden Samstag zu einem großartigen Basketballabend in Essen-Stoppenberg einladen.

Die Gäste aus Stahnsdorf erzielen im Schnitt 69,6 Punkte pro Spiel und stehen derzeit auf dem 11. Tabellenplatz. Zu ihren stärksten Offensivkräften gehören Leonard Hampl (9,5 PPS), Yannick Hildebrandt (9,8 PPS) und Andriy Kozhemiakin (16 PPS). Ihr letztes Heimspiel gegen die Gartenzaun24 Baskets Paderborn konnten die 49ers mit 66:63 knapp für sich entscheiden.

Die Miners unterlagen dem Team von Trainer Dorian Coppola bereits einmal in der Hinrunde mit 72:64 – und Essens Coach Lars Wendt will natürlich alles daransetzen, dass sich dieses Ergebnis vor heimischem Publikum nicht wiederholt.

Zumindest auf dem Papier machen die ETBler einen überlegenen Eindruck: Sie überzeugen mit durchschnittlich 80,9 Punkten pro Spiel, 38,9 Rebounds und einer Dreierquote von 33,4 %. Da die Stahnsdorfer jedoch auch ein starkes Team in Sachen Steals und Blocks sind, ist am Samstagabend höchste Konzentration gefragt, um den nächsten Heimsieg einzufahren.

Raphael Wilder analysierte die Tabelle und die jüngsten Ereignisse realistisch, aber hoffnungsvoll:

„Wir müssen wissen, dass der Gegner physisch spielt und um den Abstieg kämpft. In den vergangenen Partien hat man immer wieder gesehen, dass Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel auch höher platzierte Teams schlagen können. Hinzu kommt, dass sich viele Teams verstärkt haben und der Kampf um die Nicht-Abstiegsplätze sowie die Playoff-Ränge immer härter wird. Insofern hoffe ich auf einen Sieg unserer Mannschaft, damit wir den 7. Platz verteidigen.“

Mit Spielern wie Isaiah Sanders, Brian Dawson, Dzemal Selimovic und Samuel Mpacko bringen die Miners immer eine gefährliche Offensive aufs Parkett. Gleichzeitig müssen sie sich jedoch eingestehen, dass weiterhin an Unstimmigkeiten und Fehlern gearbeitet werden muss, um im Rennen um die wichtigen Tabellenplätze 1–8 dabei zu bleiben.

„Endlich spielen wir wieder zu Hause und freuen uns auf eine ähnlich fantastische Kulisse wie beim Spiel gegen Iserlohn“, beschreibt Lars Wendt die Vorfreude. Außerdem betont er:

„Die Hinspielniederlage gegen Stahnsdorf ist noch sehr präsent – damals haben wir uns nicht von unserer besten Seite gezeigt. Deshalb ist die Mannschaft heiß darauf, diese Scharte auszuwetzen. Doch nach dem beeindruckenden Sieg der Stahnsdorfer über den Zweitplatzierten Paderborn sind wir gewarnt und wissen um die Qualität der Gäste.“

Neben dem spannenden Spiel am Samstag bekommen die Miners Besuch von der Danceconnextion, die mit coolen Moves zu urbanen Beats für Unterhaltung in der Halbzeitpause sorgen wird. Außerdem mit dabei: Hallensprecher Harry, DJ Kofi und die Golden Warrior Cheerleader.

Für alle, die sich bisher noch keine Eintrittskarten gesichert haben, gibt es hier die Möglichkeit, Tickets zu buchen.

Sobald ihr eure Tickets in den Händen haltet, fehlt eigentlich nicht mehr viel für einen unvergesslichen Basketballabend in der 2. Basketball Bundesliga ProB – außer guter Laune und geölten Stimmen, um die beste Essener Basketballmannschaft lautstark zu unterstützen!

Let’s go Miners, let’s go!!!

Foto: Marcel Rotzoll


Wedel verhindert den 3. Auswärtssieg der Miners

Platz 9 gegen Platz 7 – das Duell der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord am 25.01.2025: Die ETB Miners trafen in der Rückrunde auswärts auf den SC Rist Wedel.

Die Miners reisten mit dem Ziel an, auch das dritte Auswärtsspiel in Folge zu gewinnen. Doch der SC Rist Wedel, der zuletzt gegen Schwelm erfolgreich war, sollte ihnen das Leben an diesem 16. Spieltag schwer machen.

Der ETB startete äußerst schlecht in die Partie und erzielte in den ersten knapp drei Minuten keine Punkte, während die Gastgeber mit einem 7:0-Run loslegten. Erst Niclas Sperber erlöste Essen nach einem Assist von Brian Dawson mit einem Dreier zum 7:3 aus der Punktlosigkeit. Kurz darauf schnappte sich Ben Uzoma einen Offensivrebound nach einem erneuten Dreierversuch von Sperber und dunkte die Gäste zum 7:5 heran. Anschließend regnete es auf beiden Seiten Treffer von außen. Brian Dawson und Isaiah Sanders führten den ETB mit zwei aufeinanderfolgenden Threepointern wieder auf 11:11 heran. Doch der Wedeler US-Amerikaner Camron James Reece, Linus Hoffmann und Jared Grey legten nach. Bei den Miners schlich sich der Fehlerteufel ein, sodass es nach dem ersten Viertel 24:11 stand.

Im zweiten Viertel fielen die ersten Punkte zwar zunächst auf Seiten des ETB, doch dann folgten drei schnelle Treffer aus der Distanz durch Dion Braimoh und Isaiah Sanders. Im weiteren Verlauf des Viertels gab es zahlreiche Pfiffe seitens der Offiziellen, technische Fouls, die Überschreitung der 3-Sekundenregel und Pässe, die keine Abnehmer fanden. All das verhinderte, dass die Miners in Führung gehen konnten. Dennoch setzte man Sanders immer wieder in Szene, der die Miners offensiv bis zur Halbzeit im Spiel hielt. Mit einem knappen 35:34 ging es in die Kabinen.

Das dritte Viertel verlief ähnlich wie die ersten 20 Minuten des Spiels. Wedel setzte sich unter anderem durch Treffer von Agyepong, Krause und Hoffmann bis auf 43:34 ab. Zudem gab es ein unsportliches Foul gegen Tim Schneider in der 25. Minute.

Beim Stand von 51:41 entschied sich Lars Wendt für die Twin-Tower-Aufstellung mit Uzoma und Selimovic, um größeren Schaden zu vermeiden. Neben Sanders und Selimovic traf schließlich auch Tim Schneider, sodass sich die Miners nach 30 Minuten Spielzeit auf ein 57:55 herankämpften.

Besonders die Defensivrebounds der Gastgeber machten den Miners das gesamte Spiel über zu schaffen. Hinzu kamen vergebene Chancen, die Vorbelastung von Sanders mit vier Fouls und eine Partie, die sich im letzten Viertel von Pfiff zu Pfiff zog. Zähler von Sam Mpacko und Brian Dawson dienten letztlich nur noch der Schadensbegrenzung, und Wedel gewann verdient mit 79:69.

„Leider konnten wir unseren Auswärtsspiele-Januar nicht krönen und verlieren am Ende gegen eine starke Wedeler Mannschaft. Wir konnten uns dreimal wieder herankämpfen, aber durch Unkonzentriertheiten nie den Bock komplett umstoßen. Jetzt freuen wir uns, am nächsten Samstag endlich wieder am Hallo zu spielen und zählen auf unsere Fans!“, erkannte Lars Wendt die starke Leistung der Wedeler an und reflektierte, warum es am Ende nicht zum dritten Auswärtssieg in Folge reichte.

Zur Offensivleistung der Miners fand der sportliche Leiter Raphael Wilder klare Worte: „Wenn viele Spieler ihre Leistungen nicht abrufen, können wir auch nicht gewinnen. Nicht nur nicht gegen Wedel, sondern – ich würde sagen – gegen keine Mannschaft. Mit dieser Angriffsleistung, die wir gezeigt haben, reicht es einfach nicht, einen Sieg einzufahren. Das ist natürlich auch wieder durch die Verletzungen und Krankheiten im Verlauf der Woche bedingt, die wir nicht als Entschuldigung nehmen, an die wir uns aber leider fast schon gewöhnen müssen. Glückwunsch an Wedel, die verdient gewonnen haben. Für uns heißt es jetzt, den Mund abwischen und nach vorne blicken. Wir haben zwei von drei Auswärtsspielen gewonnen und schauen nun auf das Stahnsdorf-Spiel, das wir – ebenso wie die Spiele danach – gewinnen wollen, um unseren Playoff-Platz zu behalten.“

Fazit: Die Miners haben weiterhin realistische Chancen, die reguläre Saison zu verlängern und sich einen Playoff-Platz zu sichern. Dafür bedarf es neben einem unverletzten Kader auch der Unterstützung der Fans, die ihre Miners nun knapp einen Monat lang nicht in der heimischen Sporthalle „Am Hallo“ anfeuern konnten. Mit maximalem Support von den Zuschauerrängen und in vertrauter Umgebung dürfte der nächste Heimsieg jedoch durchaus machbar sein.

Los geht es am 01.02.2025 um 19:30 Uhr gegen die TKS 49ers, mit denen die Miners noch eine Rechnung aus der Hinrunde offen haben.

Tickets für das Spiel bekommt ihr wie immer hier in unserem Ticketshop.

Die ETB Miners und die gesamte Organisation freuen sich auf ein Wiedersehen mit allen Fans, Sponsoren und Supportern „Am Hallo“.

Let’s Go Miners, Let’s Go!

Foto: André Steinberg



ETB Miners auf dem Weg zum 3. von Drei Auswärtssiegen

Am Samstag, den 25.01.2025, treffen die ETB Miners am 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord auswärts auf den SC Rist Wedel.

Die Gastgeber stehen derzeit auf dem 9. Tabellenplatz und werden sicherlich alles daran setzen, sich noch einen Playoff-Platz zu sichern. Beim ersten Aufeinandertreffen der regulären Saison in Essen gewannen die ETB Miners deutlich mit 88:63.

Zuletzt unterlagen die EN BASKETS Schwelm den Wedlern mit 62:76, während die Miners ihr zweites Auswärtsspiel in Folge gegen die Seawolves Academy mit 67:82 gewannen.

Die durchschnittlichen 73,1 Punkte pro Spiel generieren die Wedeler eher durch Zweipunktevarianten als durch Würfe von hinter der Drei-Punkte-Linie. „Wir dürfen nicht außer Acht lassen, dass die Gastgeber die beste Offensiv-Rebound-Mannschaft und die zweitbeste in Steals sind“, merkt Raphael Wilder an und ergänzt:” Spieler wie Fabian Giessman, der schon bei den Hamburg Towers gespielt hat und Leif Möller sind es die wir aufmerksam verteidigen müssen um erfolgreich zu sein. Dazu kommt die Halle die uns durch ihre enge und Lautstärke auf die Probe stellen wird.”

Bei den Miners scheint noch immer nicht jeder topfit zu sein. Man ist sich jedoch der Herausforderung bewusst, die am kommenden Wochenende bevorsteht. Gleichzeitig hat das Team große Lust auf einen weiteren Auswärtssieg. Coach Lars Wendt gab dazu folgendes Statement ab: „Der letzte Teil des Auswärtsjanuars führt uns zu einer sehr unangenehmen Mannschaft. In Wedel ist es sehr schwer zu gewinnen. Sie spielen äußerst physisch und gehen jedem Ball hinterher. Wir waren unter der Woche krankheitsbedingt wieder nicht vollständig und werden sehen, ob sich bis zum Wochenende noch etwas ändert. Das Team ist dennoch heiß und optimistisch, den dritten Sieg in Folge zu holen.“

Schwer machen wird es den Miners beispielsweise der US-Amerikaner Camron Reece, der 15,9 Punkte pro Spiel erzielt und offensiv unter anderem von Niklas Krause unterstützt wird. Bei den ETB Miners wird es sicherlich auch wieder auf Brian Dawson, Isaiah Sanders sowie Dzemal Selimovic ankommen. Wenn diese drei Spieler ihren Erwartungen gerecht werden und Niclas Sperber, flankiert von einem konstant guten bis sehr guten Samuel Mpacko, wie im letzten Spiel gegen Rostock in den entscheidenden Momenten die richtigen Entscheidungen trifft, sind Benjamin Uzoma, Ole Bongartz, Reik Gäbler, Noah Westerhaus und der Kämpfer Tim Schneider, zusammen mit Neuzugang Dion Braimoh, genau das, was ein großartiges Team braucht, um auch in Wedel zu siegen.

Für alle Fans, die das Spiel nicht live vor Ort sehen können, bieten die Gastgeber einen Livestream auf Sportdeutschland.tv an.

Ein Sieg wäre natürlich grandios, zumal die ETBler dann mit drei Auswärtssiegen in Folge zurück zum nächsten und lang ersehnten Heimspiel am 01.02.2025 in der Sporthalle Am Hallo kehren und die TKS 49ers mit breiter Brust empfangen könnten. Tickets dazu gibt es hier

Wir werden es erleben.

Let’s go Miners, let’s go!

Foto: Roland Schicho

Die ETB Miners schlagen Rostock 2 und verabschieden sich von Maximilian Begue

Das vorverlegte Auswärtsspiel in Rostock, und damit der 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord, ist mit einem Endergebnis in den Büchern der Saison 2024/25 festgehalten. Dieses Ergebnis dürfte die Fans des Aufsteigers aus Essen sicherlich fröhlich stimmen.

Die bereits am Freitag angereisten Miners starteten mit Dzemal Selimovic, Tim Schneider, Brian Dawson, Isaiah Sanders und Niclas Sperber ins Spiel gegen eine Mannschaft, die erst kürzlich ihren Coach gewechselt hatte und dieses Spiel in der BBL-Halle ihrer ersten Mannschaft austrug.

Nach 47 Sekunden im ersten Viertel erzielte Nicolas Buchholz den ersten Dreier für die Seawolves Academy und legte anschließend einen Korbleger zum 5:2 nach. Doch der Essener US-Amerikaner Isaiah Sanders glich nach einem Assist von Dzemal Selimovic ebenfalls mit einem Dreier zum 5:5 aus. Anschließend traf der Rostocker Darren Aidenojie ebenfalls für drei Punkte, woraufhin Niclas Sperber ebenfalls von außen traf und nach 1:44 Minuten erneut zum 8:8 Ausgleich. Neben Brian Dawson und Samuel Mpacko konnten auch Ole Bongartz und Benjamin Uzoma Punkte für die Miners verbuchen. Dennoch endete das erste Viertel aufgrund der Treffer von Lopez Dittert und Mika Freitag mit einem Unentschieden (18:18).

Ähnlich ausgeglichen verlief das zweite Viertel. Mika Freitag eröffnete das Viertel für Rostock mit einem Dreier, und Svante Schmundt erhöhte ebenfalls per Dreier zum 28:20. Doch dann läutete Brian Dawson die Aufholjagd der Miners ein. Über Dreier von Tim Schneider und Niclas Sperber sowie Aktionen in der Zone von Isaiah Sanders und Dzemal Selimovic zauberten die Miners einen 13:0-Run auf den BBL-Boden. Zum Ende des zweiten Viertels machten die Rostocker jedoch trotz der guten Essener Defensivarbeit klar, dass sie weiter mithalten wollten. So ging es mit einem 34:36 aus Sicht der Gastgeber in die Halbzeitpause.

Nach der Pause zeichnete sich ab, dass Essen eines ganz sicher aus Rostock mitnehmen wollte: einen Sieg.

Der bereits im ersten Viertel mit zwei Fouls belastete Isaiah Sanders zeigte gleich zu Beginn, dass die Miners sich nicht mehr auf ein Punktepingpong einlassen wollten. Doch die Academy hielt mit Punkten von Lopez Dittert, Mika Freitag und Toni Nickel dagegen. Nachdem Clint Hamann den 48:48-Ausgleich für die Seawolves erzielte, fasste sich Dion Braimoh ein Herz und legte in der 28. Spielminute einen Dreier ins Gastgebernetz – ohne den Ring zu berühren. Die letzten 40 Sekunden dieses Viertels gehörten offensiv Brian Dawson, der die Miners per Dreier und Korbleger mit 55:61 in Führung brachte.

Die letzten zehn Spielminuten zeigten dann genau das, was sich die ETB Miners für diese Partie vorgenommen hatten. Die Punkte wurden über Selimovic, Sanders, Dawson und Sperber generiert, während die Seawolves nur noch zwölf Zähler im letzten Viertel erzielten. Das Endergebnis lautete 67:82. Die ETB Miners bewiesen damit zum zweiten Mal in Folge, dass sie weiterhin eine Playoff-Position anstreben und sie auch ein dreifacher Roadtrip nicht davon abhalten kann.

„Wir gewinnen ein sehr physisches Spiel in Rostock und können den siebten Platz festigen. Defensiv standen wir sehr gut, konnten aber offensiv erst in der zweiten Hälfte wirklich zeigen, was in uns steckt. Kompliment an Brian und Isaiah, die uns heute getragen haben. Nächste Woche geht es nach Wedel, wo wir ein weiteres sehr schweres Auswärtsspiel vor uns haben“, kommentierte Lars Wendt auf dem Rückweg nach Essen.

Auch der sportliche Leiter Raphael Wilder zeigte sich zufrieden, auch wenn er einen Pflichtsieg erwartet hatte: „Wir haben gegen einen sehr physisch spielenden Gegner gewonnen und dabei defensiv gut gespielt, auch wenn die Offense etwas gehakt hat. Nicht alle hatten ihren besten Tag, aber Niclas Sperber möchte ich an dieser Stelle hervorheben. Er hat so gespielt, dass es uns sehr geholfen hat, dieses Spiel zu gewinnen. Generell zeigt sich aber, dass es in dieser Liga keine Selbstläufer gibt, dass jeder jeden schlagen kann – wie man am Sieg von Neustadt in Bernau sehen kann. Man muss gegen jedes Team top spielen. Wir können froh sein, dass wir in der aktuellen Situation nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben und uns auf das nächste Auswärtsspiel konzentrieren können.“

Für alle, die sich gefragt haben, warum Maxi Begue bei diesem Spiel in Rostock nicht dabei war, gibt es hier Hintergrundinformationen:

Maximilian hat immer noch mit Verletzungen zu kämpfen und seit Wochen nicht trainiert. Die ETB Miners und er haben sich dazu entschlossen, den Vertrag in beiderseitigem Einvernehmen zu beenden. „Es ist sehr schade, dass es für beide Parteien so gelaufen ist, aber ich werde definitiv in Kontakt mit Maximilian und seinem Agenten, mit dem ich schon lange befreundet bin, bleiben und wünsche alles erdenklich Gute für seine weiteren Wege“, erklärte Raphael Wilder am Sonntag nach dem Spiel.

Die gesamte Organisation, das Team und die Coaches wünschen Maximilian nur das Beste für die Zukunft – vor allem Gesundheit. Wichtig ist, dass beide Seiten sich im Guten trennen und man sich gegenseitig respektiert. Und wie heißt es so schön: Man sieht sich immer zweimal im Leben.

Auch ohne Maxi werden die Miners weiter an ihrem Ziel arbeiten, in ihrem Aufstiegsjahr nicht abzusteigen und sich einen Playoff-Platz zu sichern. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg, auf dem man konzentriert und verletzungsfrei in jedem Spiel überzeugen muss.

Nächste Haltestelle: SC Rist Wedel

Let’s go, Miners! Let’s go!


Foto: Marcel Rotzoll

Miners wollen Wiedergutmachung in Rostock

Am 18.01. um 14 Uhr treffen die ETB Miners in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord im Rahmen des 15. Spieltags in Rostock auf die Seawolves Academy.

Nachdem die Miners zuletzt in Berlin gegen die Braves 2000 erfolgreich das erste von drei Auswärtsspielen gewinnen konnten, steht das Team von Lars Wendt schon am kommenden Samstag wieder im schwarzen Trikot auf dem Court.

Das Farmteam der Rostock Seawolves steht derzeit auf Tabellenplatz 13 und konnte in der bisherigen Saison nur drei Siege verbuchen, davon aber einen in der Sporthalle Am Hallo gegen die ETB Miners, wo sie mit einem 95:103-Erfolg zurück in den hohen Norden fuhren. Im Schnitt erzielt das Team von Coach Lukasz Kociolek 71,9 Punkte pro Spiel, trifft 31,2 % der Dreier und kassiert gleichzeitig durchschnittlich 87 Gegenpunkte. Zu ihren besten Werfern gehören Toni Nickel (37,8 % Dreier) und Daniel Lopez Ditter (36,6 % Dreier). Außerdem setzen die Rostocker unter anderem auf Mika Freitag, der offensiv 12,4 Punkte pro Partie erzielt.

Bei den Miners sind bis auf Noah Westerhaus, Stand Mittwochabend, alle Spieler einsatzfähig. Von daher stehen die Chancen recht gut, dass Essen in Rostock eines ganz sicher tun möchte – und das ist gewinnen. Dass das Spiel kurzfristig vorverlegt wurde und quasi unmittelbar vor dem Bundesligaspiel der ersten Rostocker Mannschaft stattfindet, bringt einen ganz besonderen Flair mit sich. So können sich die ETBler um Isaiah Sanders und Dzemal Selimovic, die jeweils zum zweitbesten Scorer und zweitbesten Rebounder der Hinrunde ernannt wurden, auf eine tolle Kulisse freuen.

„Ich möchte mich beim Vorstand und bei unserem Chauffeurservice Schneider bedanken, dass man die kurzfristige Vorverlegung des Spiels administrativ so souverän für uns lösen konnte, sodass wir nun einen Tag früher anreisen können. Es wird für einige Spieler bestimmt eine ungewohnte Situation sein, vor einer Bundesligakulisse zu spielen und dabei eventuell auch auf einen Doppellizenzspieler zu treffen, auch wenn es einige andere bereits kennen. Dennoch sollten wir dieses Spiel auf jeden Fall gewinnen wollen, denn Rostock hat gegen uns überragend gespielt und getroffen. Wir wollen Wiedergutmachung und hoffen, dass wir bis auf Noah gesund sind. Wenn dem so ist, dann ist dieses Auswärtsspiel in meinen Augen ein Must-win“, teilte der sportliche Leiter Raphael Wilder mit.

Interessant ist natürlich auch, wie gut sich der neu verpflichtete Dijon Braimoh, der bislang einmal im schwarzen Trikot der Miners eingesetzt wurde, in seiner zweiten Partie integrieren kann. Gerade im Zusammenspiel mit Sam Mpacko gab es bei seinem ersten Auftritt bereits vielversprechende Ansätze zu sehen, von denen die Miners-Family am Samstag gerne noch mehr erleben möchte.

Auch Lars Wendt ist froh über die schnellen Lösungen aufgrund der Vorverlegung und gab folgendes Statement im Vorfeld zum Spiel in Rostock ab:
„Teil zwei der langen Auswärtsfahrten führt uns nach Rostock, die seit dem Sieg gegen uns eine sieben Spiele andauernde Durststrecke haben. Wir wollen auf gar keinen Fall Aufbauhilfe leisten und haben der Mannschaft eingebläut, Wiedergutmachung für die enttäuschende Heimniederlage zu betreiben. Danke an den Verein und den Chauffeurservice Schneider, dass wir wieder einen Tag früher anreisen können, um das vorverlegte Spiel möglichst ausgeruht bestreiten zu können.“

Wer die Miners wieder in ihrer gewohnten Umgebung sehen möchte, muss sich noch zwei Wochenenden gedulden, bis es am 01.02.2025 um 19:30 Uhr mit einem Heimspiel gegen die TKS 49ers in der Sporthalle Am Hallo weitergeht. Tickets dafür kann man selbstverständlich schon jetzt in unserem Ticketshop bestellen.

Wir wünschen dem gesamten Team eine gute Anreise, maximalen Spaß und natürlich Erfolg in Rostock. Holt euch den Sieg!

Let’s go Miners, let’s go!

Foto: André Steinberg 



Miners gewinnen Rückspiel in Berlin

Die erste der drei Auswärtsreisen zu Beginn der Rückrunde ist Geschichte, und die ETB Miners haben sich in Berlin sehr gut verkauft.

Mit Dzemal Selimovic, Isaiah Sanders, Brian Dawson, Tim Schneider und Niclas Sperber als Starter gingen die Essener, die bereits am Freitag in Berlin angereist waren, in den 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord.

Die Berlin Braves, die sich mit einem neuen US-Amerikaner namens Jordan Mello-Klein verstärkt haben, erzielten die ersten zwei Punkte der Partie über eben diesen Neuzugang und setzten von Beginn an offensiv auch auf Adrian Worthy. Erst nach 90 Sekunden Spielzeit und einigen verworfenen Angriffen von Essen verkürzte Isaiah Sanders per Dreier zum 4:3.

Die Miners kamen jedoch noch nicht so richtig ins Spiel. Ballverluste und verlegte Körbe von Niclas Sperber und Dzemal Selimovic gaben den Gastgebern immer wieder die Möglichkeit, sich ein wenig abzusetzen. Dafür traf dann abermals Sanders von außen zum 7:6, und Dzemal Selimovic holte erstmals die 9:10-Führung für den ETB. Nachdem Adrian Worthy einen von zwei Freiwürfen verwandelte, antwortete Sanders mit seinem dritten Dreier des Nachmittags zum 10:13.

Das erste Viertel verlief weiterhin relativ ausgeglichen. Sanders dunkte die Miners in der achten Minute nach einem Turnover zum 15:16 und war dadurch schon zu diesem frühen Zeitpunkt des Spiels zweistellig im Scoring. Mit einem ebenfalls starken Ben Uzoma unter dem Korb ging das erste Viertel mit 17:23 zu Ende.

Im zweiten Viertel legte Reik Gäbler die ersten zwei Essener Punkte per Layup in den Korb der Braves und wiederholte anschließend ein weiteres Zwei-Punkte-Scoring, sodass es nach 11:32 Minuten 19:27 für die Miners stand.

Im weiteren Verlauf des Viertels kämpften die Essener, nach einem weiteren Dunking von Benjamin Uzoma, gegen die Steals der Berliner, um sich weiter absetzen zu können. In der 14. Spielminute erzielte Neuzugang Dijon Braimoh dann seine ersten Punkte von außen zum 27:34.

Bei den Braves kristallisierte sich Hoffmann als Kämpfer heraus. Er versuchte immer wieder, Akzente zu setzen und das Spiel nicht aus der Hand zu geben. Dennoch warfen die Braves sehr viele Bälle daneben, weshalb es zur Halbzeit 35:46 stand.

Das dritte Viertel startete mit vielen Pfiffen, die zu Freiwürfen und Einwürfen führten. Lars Wendt setzte zwischenzeitlich mit Selimovic und Uzoma auf die „Twin-Tower“-Lösung, um in der Zone und vor allem unter den Körben zu dominieren. Zur Hälfte des Viertels stand es 45:54, und die Braves kämpften durch Aktionen von Schüler, Mello-Klein und Worthy weiter daran, das Spiel wieder enger zu gestalten.

Bei den Miners gab es in diesem Viertel eindeutig zu viele kleinere Missverständnisse und verworfene Chancen – beispielsweise von Niclas Sperber –, als dass sie sich weiter hätten absetzen können. Die Braves kamen Schritt für Schritt näher heran, und trotz schön anzusehender Passszenen von Sam Mpacko und Dijon Braimoh stand es zum Ende des dritten Viertels 52:61.

Der letzte Durchgang wurde durch den ersten Dreier der Halbzeit von Isaiah Sanders eröffnet, der im weiteren Verlauf des Viertels die 20-Punkte-Marke knackte. Anschließend legte Sam Mpacko per Dreier zum 57:72 auf, und das Essener Spiel entwickelte sich wieder in die Richtung, die sich das Team und die Fans gewünscht hatten.

Dijon Braimoh, Sam Mpacko und Dzemal Selimovic bestätigten dies in der 33. Spielminute abermals mit starken Offensivaktionen. In der Schlussphase zeigten Brian Dawson, Tim Schneider und Benjamin Uzoma ebenfalls noch einmal, zu was der ETB imstande ist, bevor man es dann etwas ruhiger angehen ließ und das Spiel verdient mit 64:85 beenden konnte.

„Das erste von drei Auswärtsspielen konnten wir erfolgreich gestalten und den siebten Platz festigen. Dazu beigetragen hat sicherlich, dass der Verein sowie der Chauffeurservice Schneider es der Mannschaft ermöglicht haben, einen Tag vorher anzureisen und somit ausgeruht in dieses Spiel zu gehen. Danke dafür! Wir konnten unseren Plan von Anfang an konzentriert umsetzen und einen letztlich nicht gefährdeten Sieg einfahren. Kompliment an Ben, Dzemal und Isaiah zu den starken individuellen Leistungen. Der Einstand von Dijon macht auch Lust auf mehr. Nächster Stopp: Rostock“, sortiert Lars Wendt diesen Auswärtssieg ein und blickt auf den nächsten Stopp in Rostock.

Wenn die Miners gesund bleiben und zukünftig hoffentlich wieder auf die volle Tiefe des Kaders zurückgreifen können, dann sind Auswärtssiege auf diesem Niveau durchaus realistisch.

„Das war ein immens wichtiger Sieg für uns, denn dadurch, dass Bernau verloren hat, können wir den siebten Platz für uns einnehmen und so lange halten, wie wir auch gewinnen. Der Mannschaft möchte ich ein großes Kompliment aussprechen, insbesondere für das letzte Viertel, das wir mit 24:12 gewonnen haben. Ebenfalls ein großes Kompliment an Lenny Weichsel, der Isaiah, Tim und andere Spieler mit Schmerzen und Verletzungen super behandelt hat. Auch ohne Noah und Maxi konnten wir das Ganze gut kompensieren und fokussieren uns jetzt auf das Spiel in Rostock am Samstag, das auf 14 Uhr vorverlegt wurde. Wir hoffen einfach, dass sich der Kranken- und Verletztenstand im Gegensatz zum bisherigen Verlauf der Saison positiv entwickelt“, lässt Raphael Wilder verlauten.

Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie sich auf ihrer Auswärtsmission nicht unterkriegen lässt und noch viel vorhat. Glückwunsch zu diesem tollen Sieg, der Hunger auf mehr macht!

Weitere Infos gibt es wie immer hier und auf Social Media.

Let’s go Miners, let’s go!

Foto: Henry Ortega



Berlin, Berlin, wir fahren nach…

Die ETB Miners begeben sich zur ersten von drei Auswärtsstationen. Die erste Haltestelle ist Berlin, wo die Essener auf die Berlin Braves 2000 treffen.

Das Team von Coach Michael Wende unterlag den Miners in der Hinrunde mit 82:65, steht derzeit auf dem 11. Tabellenplatz und verlor die letzten sechs Pflichtspiele in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord.

Genau das kann die Braves jedoch zu einem gefährlichen Gastgeber machen, denn eine Mannschaft, die endlich wieder siegen möchte, kann aus einer lodernden Flamme ein wahres Feuer entfachen und für Überraschungen sorgen.

Leistungsträger bei den Braves sind unter anderem Adrian Worthy (16,3 PpS), Emanuel Schüler (13,1 PpS) und Phillip Daubner (9,5 PpS); sie bilden in der Regel auch einen Teil der Starting Five. Außerdem haben sich die Berliner mit Julius Stahl einen ProB-erfahrenen Spieler in ihre Reihen geholt und sich dadurch definitiv noch einmal verstärkt.

Mit durchschnittlich 78,8 erzielten Punkten und 78,3 gegnerischen Punkten sieht zumindest auf dem Papier alles danach aus, als würden die Gastgeber ihre Spiele gerne eng und spannend halten. Genau deshalb werden die Miners sie keineswegs unterschätzen.

Die Mannschaft von Lars Wendt hat sich mit dem frisch verpflichteten Dion Braimoh ebenfalls noch einmal verstärkt und kann nach jüngsten Informationen auf alle Spieler bis auf die verletzten Robin Danes und Noah Westerhaus zurückgreifen.

Abzuwarten bleibt daher, wie gut sich Dion bereits ins Team integriert hat und wie viele Spielanteile er bekommen wird. Für die Miners wäre ein erster Auswärtssieg in der Rückrunde natürlich etwas, das man gerne mit zurück nach Essen bringen würde.

„Der erste Teil von drei weiten Auswärtsfahrten führt uns nach Berlin zu einer Mannschaft, die momentan in einem Tief hängt und besonders gefährlich ist. Wie gut sie spielen können, haben sie am Anfang der Saison bewiesen. Wir wollen den ersten Sieg 2025 holen. Go Miners!“, verkündete Lars Wendt am Mittwochabend.

Vom sportlichen Leiter Raphael Wilder gab es folgende Ergänzung: „Wir sollten die Gastgeber auf keinen Fall unterschätzen, auch wenn wir auswärts bisher aufgrund von Unvollständigkeit und Verletzungen noch nicht wirklich zeigen konnten, was wir können. Wir wissen was Berlin kann und haben sie schon einmal geschlagen. Deshalb werden wir alles daran setzen, dies ein weiteres mall zu tun. Vollzählig sind wir leider immer noch nicht, aber Dion ist spielberechtigt und das kann uns helfen den ersten Auswärtssieg der Rückrunde zu holen.“

Wer den Miners zuschauen möchte und es nicht nach Berlin schafft, kann dies über den Livestream der Berliner tun.

Hier der Link zum Livestream.

Es bleibt nur, den ETBlern eine gute Reise und viel Erfolg in Berlin zu wünschen. Alle weiteren Infos gibt es wie immer hier und auf den bekannten Social-Media-Kanälen.

Let’s go Miners, let’s go!

Foto: Marcel Rotzoll

Die ETB Miners verpflichten Dion Braimoh

Die ETB Miners bekommen mit Dion Braimoh Verstärkung im Kader.

Der am 14.04.1999 in Bremen geborene Flügelspieler spielte zuletzt beim 1. Regionalligisten Aschersleben Tigers BC und erzielte dort durchschnittlich 22,8 Punkte.

ProB-Erfahrung sammelte Dion bereits bei seinen Engagements in Herford, Hanau, Villingen-Schwenningen und Cuxhaven und wird die Miners sowie das Team von Lars Wendt daher bei den Aufgaben in der ProB Nord sehr gut unterstützen und weitere Optionen im Spiel öffnen.

Dion gilt als talentierter, junger Spieler, der unter anderem mit einer 31,5-prozentigen Dreierquote überzeugt.
Für Essen und den ETB kann er sich zu einem wichtigen Punktegaranten entwickeln, wenn er sich gut in das Teamgefüge der Miners integriert.

„Nach einem sehr schönen, langen und positiven Gespräch mit Raffi bin ich nun froh, in Essen zu spielen. Ich freue mich sehr auf die gesamte Organisation, die Helfer, Freunde, Sponsoren und natürlich auf das Team und den Coach. Ich wünsche mir, eine gute und erfolgreiche Saison in Essen zu spielen und den Fans mit meiner neuen Aufgabe etwas zurückzugeben“, teilte Dion in seinem ersten Statement nach seiner Vertragsunterzeichnung mit.

Ob man Dion schon beim nächsten Auswärtsspiel einsetzen wird, ist bisher noch nicht durchgesickert. Fakt ist aber, dass der Medizincheck und alle sonstigen administrativen Angelegenheiten bereits in trockenen Tüchern sind.

Die ETB Miners und alle Verantwortlichen wünschen Dion einen tollen Start in Essen und freuen sich sehr auf die Zusammenarbeit.

Grafik: Roland Schicho

Spannung bis zur letzten Minute Am Hallo

Die ETB Miners haben am Samstag in der sehr gut besuchten Sporthalle Am Hallo ein Spiel auf den Court gelegt, das wohl jedem Basketball-Fan gefallen haben dürfte. Vor 1.682 Zuschauern zeigten die Essener an diesem letzten Hinrundenspieltag mit nur neun spielfähigen Männern vor allem eines – dass sie hart malocht haben, wie man in Ruhrpott sagt !

Aufgrund krankheitsbedingter Ausfälle (Robin Danes nach OP noch immer nicht zurück sowie Noah Westerhaus, Brian Dawson und Maximilian Begue krank) starteten die Miners mit folgender Starting Five in die Partie gegen die drittplatzierten Iserlohner Kangaroos: Dzemal Selimovic, Samuel Mpacko, Isaiah Sanders, Tim Schneider und Benjamin Uzoma.

Die ersten zwei Punkte für den ETB legte Dzemal Selimovic gleich zu Beginn des ersten Viertels ins gegnerische Netz. Von Beginn an machten die stark gefüllten Ränge in der Sporthalle Am Hallo klar, dass sie ihr Team auch mit nur vier Wechseloptionen auf der Bank voll unterstützen wollten, um gegen die starken Hüpftiere aus Iserlohn bestehen zu können. Die Miners starteten solide und strukturiert in die ersten Minuten und führten mit drei Punkten, ehe die Kangaroos nach sechs Minuten zum 12:12 ausglichen und von dort an maximal vier Punkte in Führung lagen. Besonders der US-Amerikaner Dante Bah und der Spanier Jorge Mejias zeigten in diesen ersten zehn Minuten immer wieder, warum die Kangaroos sie im Kader haben und brauchen. Zum Ende des Viertels kämpften sich die Miners auf ein stark erarbeitetes 18:19 heran.

Im zweiten von vier Vierteln legten die Kangaroos offensiv nach. Nach einem versenkten Freiwurf von Kevin Strangmeyer trafen auch der ehemalige Essener Sadiq Ajagbe und David Pavljak für zwei und drei Punkte. Von außen gelang den Miners nicht alles, was sie sich vorgenommen hatten. Deshalb entschieden sie sich immer wieder dafür, Dzemal Selimovic unter dem Korb anzuspielen, um zu scoren und die Gäste nicht zu weit davonziehen zu lassen. Und irgendwie kam er dann auch in dieser Partie wieder zum Vorschein – der seit Wochen thematisierte Kampfgeist, der die Mannschaft von Lars Wendt ein weiteres Mal beflügelte, um jeden Ball zu fighten. So ging es mit einem absolut verdienten 39:39 in die Halbzeitpause.

In der Halbzeit bekamen die Fans und Zuschauer neben den Einlagen der Golden Warrior Cheerleader noch einen von der Privatbrauerei Jacob Stauder präsentierten Wurf-Contest zu sehen, bei dem einer von drei Teilnehmern am Ende ein 5-Liter-Fässchen des besten Bieres der Welt gewinnen konnte.

Das dritte Viertel eröffnete der Essener Amerikaner Isaiah Sanders, der schon im ersten Viertel mit einem wunderschönen Slamdunk klarstellte, dass man hier heute bis zur letzten Sekunde alles geben würde. Er erzielte drei Punkte für den ETB. Auch Sam Mpacko und Tim Schneider schlossen sich dieser mentalen Einstellung an und spielten sich offensiv wie defensiv in die Herzen der Zuschauer. Bis zur 27. Spielminute kamen die Essener durch Sanders sogar auf 59:60 heran, mussten dann aber durch Punkte von Ruben Dahmen, Sadiq Ajagbe und Kevin Strangmeyer mit 61:67 ins letzte Viertel starten.

Der letzte Durchgang begann, und nun übernahm auch Niclas Sperber mehr Verantwortung auf dem Essener Court. Zudem störte der in der ersten Hälfte ebenfalls dunkende Ben Uzoma das Spiel der Kangaroos in der Zone immer wieder, sodass die Gäste gezwungen waren, schwierigere Würfe zu nehmen. Dennoch drehte Jorge Mejias bei den Iserlohnern mächtig auf und scorte, was das Zeug hielt. Bei den Essenern erkannte Tim Schneider, dass es neben Sanders und Selimovic noch mehr Offensivpower brauchte, um das Spiel Am Hallo so eng wie möglich zu halten. Sechs Sekunden vor Schluss setzte er nach einem Assist von Isaiah Sanders mit einem Alley-Oop-Dunk einen Schlusspunkt, der zum Endstand von 84:89 führte.

„Unsere Spieler haben großartig gekämpft und trotz eines schlechten Tages bei den Dreiern sowie den Ballverlusten immer noch eine sehr gute Leistung erbracht. Mit nur fünf Punkten verloren – das zeigt, wie knapp es war. Jorge Mejias war an diesem Tag definitiv der überragende Spieler bei den Kangaroos, und man kann ihnen zu einem verdienten Sieg gratulieren. Unseren Spielern kann man trotz des Endergebnisses keinen Vorwurf machen. Sie haben aufopferungsvoll gespielt, wie man zum Beispiel an einem, meiner Meinung nach, überragenden Tim Schneider sehen konnte. Auch Dzemal, der mit 17 Punkten und 19 Rebounds glänzte, stach neben der Teamleistung hervor. Trotz allem begleiten uns zu viele Turnover durch Ballverluste über die gesamte Saison, und daran müssen wir weiter arbeiten. Für die Rückrunde wünsche ich mir einfach nur eine gesunde Mannschaft, die mal komplett ist. Dann bin ich sehr positiv gestimmt, was bessere Ergebnisse als in der Hinrunde angeht. Aktuell stehen wir auf dem achten Platz, was ein großer Erfolg ist, wenn man bedenkt, was wir personell und gesundheitlich alles durchgemacht haben. Schön zu sehen ist, dass uns die Zuschauer trotz der Ausfälle eine mega Kulisse geschenkt haben. Das zeigt den starken Rückhalt der Fans“, erörtert Raphael Wilder, der sportliche Leiter der ETB Miners.

Coach Wendt lobte seine Miners ebenfalls für diese starke Leistung und definierte klar seine Ziele für das nächste Heimspiel im Februar:„Hut ab vor dem Kampf, den unsere stark dezimierte Mannschaft gezeigt hat. Wir hatten bis Mitte des vierten Viertels eine realistische Chance, das Spiel zu gewinnen. Am Ende fehlten uns leider ein paar einfache Punkte von der Dreierlinie, um dran zu bleiben. Jetzt geht es auf drei weite Auswärtsreisen, die wir mit drei Siegen beenden wollen, um dann Anfang Februar vor einer ähnlich fantastischen Kulisse den ersten Sieg Am Hallo im Jahr 2025 zu holen.“

Am kommenden Samstag treten die Miners zum ersten der drei Auswärtsspiele an und besuchen die Berlin Braves 2000, die aktuell den elften Tabellenplatz belegen.

Weitere Infos dazu gibt es natürlich im Vorbericht in der kommenden Woche.

Bis dahin könnt ihr uns gerne auf unseren Social-Media-Kanälen besuchen und Teil der Miners-Family werden.

Sonstige Infos zu den ETB Miners findet ihr auf: www.miners.ruhr

Bis dahin bleibt nur zu sagen:

Let’s go ETB, let’s go!

Foto: André Steinberg



Jahresauftakt bei den ETB Miners – Jetzt kommen die Kangaroos

Das erste und einzige Heimspiel im Januar 2025 steht kurz bevor, und die ETB Miners freuen sich schon jetzt auf den 04.01.2025, wenn es um 19:30 Uhr in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord zum 13. Spieltag gegen die Iserlohn Kangaroos geht.

Mit Iserlohn bekommen die Miners Besuch von einer Mannschaft, die auf eine lange ProB-Historie zurückblicken kann. Aktuell stehen die Beuteltiere auf dem 3. Tabellenplatz und verbuchen 8 Siege aus insgesamt 12 Spielen. Dabei haben sie die letzten beiden Spiele gegen Leverkusen mit 73:101 und zuhause gegen die BSW Sixers mit 78:96 verloren.

Iserlohns Trainer Toni Prostran wird mit seinen Kangaroos auf jeden Fall versuchen, mit einem Sieg nach Hause zu fahren, und den Miners sicherlich einiges auf dem Court entgegenstellen, um diesen Plan umzusetzen.

Mit seinen drei Topscorern Diante Bah, Jorge Mejias und Daniel Zacek hat Prostran drei Spieler, die jeweils durchschnittlich mehr als 15 Punkte pro Spiel erzielen – sofern die Defensive der ETBler dem nichts entgegensetzen kann. Besonders bei den Dreierquoten der Iserlohner fällt ein alter Bekannter auf: Der Ex-Miner Sadiq Ajagbe trifft 66,7% seiner Würfe von außen. Die meisten Würfe von hinter der 3-Punktelinie werden jedoch von Daniel Zacek abgefeuert, der diese mit einer Quote von 55% versenkt.

Die ETB Miners haben in den Bereichen Rebounds, Freiwürfe und Blocks zwar die Nase vorne, müssen am Samstag jedoch ganz klar eine überdurchschnittliche Leistung abrufen, um gegen die starken Kangaroos überzeugen zu können. Erschwerend kommt hinzu, dass zum aktuellen Zeitpunkt drei Spieler, darunter auch klare Leistungsträger, erkrankt sind und sich die Ausgangssituation somit nicht verbessert hat. Die Hoffnung, dass sich der Krankenstand bis zum Samstag reduziert, stirbt zwar zuletzt, aber bei einem gleichzeitigen Ausfall von Leistungsträgern wird es ein Spiel, bei dem die Miners mehr als nur kämpfen müssen und sich über jede Art der Unterstützung von den Rängen freuen.

„Iserlohn ist eine wirklich starke Mannschaft, die ihr letztes Spiel meiner Meinung nach nur verloren hat, weil sie auf Jorge Mejias verzichten mussten. Wir haben also so oder so ein schweres Spiel vor uns, und die gesundheitliche Situation macht die Angelegenheit nur noch schwieriger“, erklärt Raphael Wilder im Vorfeld zu dieser starken Gastmannschaft.

Von Headcoach Lars Wendt gab es eine Einschätzung, die zwar objektiv, aber der Personalsituation geschuldet weniger optimistisch klingt als sonst: „Zum Abschluss der Hinrunde treffen wir auf ein echtes Topteam der ProB. Vor allem das Dreigestirn um Zacek, Bah und ihren spanischen Aufbau sorgt offensiv für mächtig Wirbel. Wir wollen den Schwung aus dem letzten Spiel 2024 auch ins neue Jahr mitnehmen!“

Gewinnen können die Miners dieses Spiel definitiv nur durch eine überragende Teamleistung. Zeit, um ein wenig zu regenerieren, gab es für die Mannschaft und das Coaching-Team auch, und wenn dann noch alle gesund und munter sind, steht einem ersten Heimsieg im Jahr 2025 in der Sporthalle Am Hallo nichts mehr im Wege.

Also seid live dabei, wenn es am 04.01.2025 um 19:30 Uhr in Essen-Stoppenberg weitergeht in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord.

Für alle, die nicht live in der Halle dabei sein können, gibt es natürlich auch wieder unseren geliebten Livestream. Für das Jahr 2025 gibt es hierzu eine wichtige Änderung: Alle Heimspiele der ETB Miners werden im neuen Jahr zu einem Pay-Per-View-Preis von 5 € angeboten, um uns zum einen an den immer weiter wachsenden Ligastandard anzupassen, zum anderen aber auch zu gewährleisten, dass die Qualität und Zugänglichkeit weiterhin auf diesem sehr hohen Niveau bleiben können.

Für alle, die die Miners in ihrer nächsten ProB-Schlacht lieber live vor Ort supporten möchten, heißt es wie immer:

Tickets gibt es hier im Ticketshop!

Let’s Go Miners, Let’s Go!!!

Foto: Marcel Rotzoll



Jahresabschluss 2024: Ein Kämpferherz schlägt für die ProB – Danke an die Minersfamily!

Liebe Fans, Unterstützer und Freunde der ETB Miners,

das Jahr 2024 neigt sich dem Ende zu, und es war ein ganz besonderes Jahr für uns. Als Aufsteiger aus der Regionalliga West haben wir uns in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord etabliert und stehen aktuell auf einem soliden 7. Tabellenplatz. Eine Leistung, die uns mit Stolz erfüllt – vor allem, wenn man bedenkt, dass gesundheitliche Herausforderungen uns immer wieder zurückgeworfen haben. Doch eines haben wir immer wieder bewiesen: Wir haben Kämpferherz!

Das Team, der Headcoach Lars Wendt und Raphael Wilder als sportlicher Leiter haben im Jahr 2024 unglaubliches im sportlichen Bereich geleistet. Aber zu einer erfolgreichen ProB Organisation gehört noch einiges mehr.

Mit Leidenschaft, Einsatz und Teamgeist haben wir uns durch Höhen und Tiefen gekämpft und gezeigt, dass wir in dieser Liga zurecht dabei sind. Dabei waren wir nie allein – denn ihr, unsere treuen Fans, Sponsoren, Supporter und Helfer, habt uns getragen. Ohne eure Unterstützung, eure lautstarken Anfeuerungen und euren unermüdlichen Einsatz wäre das alles nicht möglich. Dafür sagen wir von Herzen: Danke!

Ein besonderer Dank geht an unsere Sponsoren, die uns mit ihrer Unterstützung den Rücken stärken, sowie an alle Helferinnen und Helfer, die im Hintergrund alles geben, damit wir auf dem Feld glänzen können. Und natürlich an unsere unglaublichen Fans, die uns in jeder Phase dieser aufregenden Reise begleiten – ob in der Halle oder aus der Ferne. Ihr seid das Herzstück der ETB Miners!

Nun wünschen wir euch allen einen gesunden und glücklichen Start ins neue Jahr 2025. Wir freuen uns schon jetzt darauf, euch am 04. Januar 2025 um 19:30 Uhr in der Sporthalle Am Hallo wiederzusehen, wenn wir im einzigen Heimspiel im Januar die Iserlohn Kangaroos empfangen. Gemeinsam wollen wir direkt mit Vollgas ins neue Jahr starten und die Halle in einen Hexenkessel verwandeln. Tickets gibt es wie immer hier.

Lasst uns zusammen Geschichte schreiben – wir zählen auf euch!

Eure ETB Miners

Grafik: Roland Schicho



Auswärtssieg zum Jahresabschluss 2024

Den ETB Miners ist es gelungen, das Jahr 2024 mit einem positiven Mindset zu beenden. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord besiegten sie am 12. Spieltag der Saison 24/25 die Gastgeber LOK BERNAU.

Die Miners aus Essen mussten in diesem Spiel auf Maximilian Begue verzichten, da dieser sich im letzten Heimspiel verletzt hatte und noch nicht einsatzfähig war. Die Starting Five der Essener gegen das Ausbildungsteam von Alba Berlin sah daher etwas anders aus als in den vergangenen Wochen. Mit Dzemal Selimovic, Isaiah Sanders, Brian Dawson, Tim Schneider und Noah Westerhaus stellte Headcoach Lars Wendt eine erste Fünf auf, die eines ganz sicher wollte: mit einem Sieg nach Hause fahren.

Die ersten fünf Minuten im ersten Viertel wirkten etwas zäh, und es ging insgesamt achtmal an die Freiwurflinie. Für die Essener sorgten Brian Dawson und Isaiah Sanders sowie Sam Mpacko und Reik Gäbler vorrangig für Dreier und Korbleger aus dem laufenden Spiel heraus, während bei Bernau Dawkins, Nufer, Dörries und Grosber punkteten. Zum Ende des Viertels stand es 17:21 für die ETB Miners, und schon jetzt fiel auf, dass man in den letzten Trainingseinheiten offenbar stark am Thema Ballverluste gearbeitet hatte.

Das zweite Viertel verlief eher ausgeglichen. Bernau schaffte bereits nach 44 Sekunden den Ausgleich zum 21:21, und von nun an gelang es keinem der beiden Teams, sich um mehr als vier Punkte abzusetzen. Sowohl die Gastgeber als auch die ETBler waren defensiv so eingestellt, dass sie keine einfachen Punkte zuließen. Besonders Grosber und Dawkins legten offensiv immer wieder nach, während Mpacko, Sanders, Dawson und Selimovic ihrerseits für die Miners punkteten. Zur Halbzeit stand es verdient 37:37, und beide Mannschaften verschwanden vorerst in die Kabinen.

Im dritten Viertel legten die ETB Miners den Grundstein für den gewünschten letzten Auswärtssieg des Jahres 2024. Sanders, Dawson und Selimovic übernahmen die Offensivverantwortung und spielten die Miners, unterstützt durch einen von Samuel Mpacko versenkten Dreier zum Ende des Viertels, zu einem 51:62.

Nun ging es darum, weiterhin kontrolliert zu scoren und defensiv standhaft zu bleiben, um den greifbaren Auswärtssieg Realität werden zu lassen. Im letzten Durchgang legte Tim Schneider die ersten ETB-Punkte in den Bernauer Korb. Anschließend waren es vor allem Brian Dawson und Sam Mpacko, die entweder selbst Würfe kreierten oder Selimovic und Sanders gut in Szene setzen konnten. LOK BERNAU kämpfte nach dem 63:80 in der 37. Minute zwar weiter, doch das Spiel endete schließlich mit 74:82.

„Zum Abschluss belohnt sich die Mannschaft und geht mit einem Sieg in die wohlverdiente Weihnachtspause. Wir sind stolz darauf, wie die Spieler sich durch die schweren letzten Wochen gekämpft und jetzt noch einmal alles gegeben haben. Schlüssel waren sicherlich die wenigen Turnover, die wir uns geleistet haben, und die konsequente Attacke auf die Schwächen der Bernauer“, so das Statement von Headcoach Lars Wendt nach diesem tollen Auswärtssieg.

Neben der Leistung des Teams gibt es auch Menschen, die Lars keineswegs vergessen möchte: „Danke an die Fans, Helfer, Sponsoren, Geschäftsführung und das Team sowie die medizinische Abteilung für ein grandioses Jahr 2024! Erholsame Feiertage, einen guten Rutsch und bis zum 04.01.2025 zum Heimspiel gegen Iserlohn!“

„Glückwunsch zu diesem, verletzungsbedingt nicht unbedingt zu erwartenden, tollen Sieg. Die Mannschaft es verdient das Jahr so zu beenden und Charakter gezeigt und sich selbst mit einem Sieg belohnt, der uns mega gut getan hat. Ebenfalls Glückwunsch an Lars, der genau so wie das Team einen super Job gemacht hat. Wir haben jetzt ein ganzes Stück Arbeit vor uns und brauchen die Pause auch, um alles Vergangene wieder wettzumachen. Dem Team und uns allen wünsche ich in erster Linie immer nur Gesundheit!”, ergänzt Raphael Wilder

Für das Team und die gesamte Organisation heißt es nun erst einmal Durchatmen nach diesem wichtigen Auswärtssieg. Die Vorbereitungen auf das erste Spiel im neuen Jahr 2025 am 04.01. laufen natürlich dennoch schon auf Hochtouren. Wer möchte, kann sich noch Tickets zu Weihnachten schenken lassen oder diese selbst verschenken. Dazu braucht es nichts weiter, als unserem Ticketshop einen Besuch abzustatten – dieser ist auch über die Feiertage verfügbar. Schaut doch einfach mal vorbei!

Die ETB Miners und alle Beteiligten im Hintergrund freuen sich auf ein baldiges Wiedersehen in der Sporthalle „Am Hallo“ und wünschen schöne Feiertage sowie einen gesunden Rutsch ins neue Jahr 2025.

Für mehr Infos besucht unsere Social-Media-Kanäle sowie unsere Webseite www.miners.ruhr.

Foto: André Steinberg