Kategorie: Allgemein

Basketballer starten in die Saison

Miners freuen sich auf Zuschauerrückkehr: 2 G-Regel wird angewendet

In gut einer Woche beginnt für die Miners endlich wieder die neue Basketballsaison in der 1. Regionalliga-West mit einem Auswärtsspiel in Wulfen. Das erste Heimspiel folgt direkt eine Woche später am Samstag, 2. Oktober, gegen Recklinghausen. Und wie es aussieht, kann sich das neuformierte Team des Trainer-Duos Lars Wendt und Raffi Wilder in diesem Spiel endlich wieder auf die Unterstützung der ETB-Familie und Fans verlassen. Doch bevor es wirklich soweit ist, müssen die Verantwortlichen der Miners noch einige Vorbereitungen treffen und befinden sich dafür in engem Austausch mit dem Sport- und Gesundheitsamt der Stadt.

Aktuell befinden wir uns noch in Abstimmung zur Hallennutzung bzw. der möglichen Kapazität und der an die aktuellen Vorgaben angepasste Bestellung von Karten“, informiert Robert Hildebrandt, Geschäftsführer der ETB-Miners. „Daher können wir zum jetzigen Standpunkt leider noch nichts zu eventuellen Dauerkarten sagen, aber wir sind sehr optimistisch, dass wir in den kommenden Tagen dazu mehr sagen können.“

 Bei den Spielen wird die 2G-Regel angewandt

Sicher aber ist, dass die überwiegende Mehrheit der Spiele in der Halle „Am Hallo“ stattfinden wird. Genauso sicher ist, der Zutritt zu Halle ist nur mit dem Nachweis eines negativen Schnelltests (nicht älter als 48 Stunden), einem PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden), gilt für unter 16-Jährige (3G), einer vollständigen Impfung oder dem Nachweis einer Genesung (nicht älter als 6 Monate), für alle über 16-Jährigen (2G). gestattet. Sollte kein Nachweis vorliegen wird der Zutritt zur Halle durch den Ordnungsdienst verwehrt. An der Halle wird keine Möglichkeit für Schnelltests angeboten.

Ebenso wird es fest zugewiesene Sitzplätze geben, die zwingend eingehalten werden müssen. Es gilt das grundsätzliche Gebot zum Tragen einer medizinischen bzw. FFP-2 Maske ab dem Vorplatz der Sporthalle „Am Hallo“. Nach Einnahme des jeweiligen Sitzplatzes darf die Mund- und Nasenbedeckung abgenommen werden.

„Das 2G-Modell und auch die Maskenpflicht bieten uns die Perspektive, endlich wieder Zuschauer bei unseren Heimspielen begrüßen zu können“, begründet Dieter Homscheidt, 1. Vorsitzender der Miners, das Vorgehen. „Wir haben ganz strenge Regeln zur Auflage, die wir einhalten müssen. Ich bitte wirklich alle Zuschauer, sich an diese Vorgaben zu halten, um die Saison nicht zu gefährden.“

Sobald alle erforderlichen Informationen vorliegen, werden die Miners diese schnellstens bekannt geben.

 

Die Ticketpreise für die neue Saison werden wir folgt aussehen:

Erwachsene (ab 18 Jahren): 7 Euro

Vereinsmitglieder, Schüler, Studenten, Rentner, Menschen mit Behinderung: 5 Euro

Kinder & Jugendliche unter 16 Jahren: 1 Euro

Miners bekommen unerwartete Verstärkung

Marcel Koulibaly unterstützt den ETB auf der Shooting-Guard-Position

Unverhofft kommt dann doch häufiger als man denkt, zumindest ist das jetzt für die ETB-Miners der Fall gewesen. Denn der Essener Basketballregionalligist konnte sich ganz aktuell und vollkommen überraschend noch mit Marcel Koulibaly verstärken.

Koulibaly, der in erster Linie als hauptamtlicher Jugendkoordinator in der der Basketballabteilung beim ETB SW Essen angestellt ist, verspürte noch Lust, selbst aktiv zu spielen und meldete sich kurzerhand beim sportlichen Leiter der Miners, Raffi Wilder, zum Probetraining an.

Dort konnte der neue Jugendkoordinator das Trainerduo Lars Wendt und Raffi Wilder schnell von seinen Fähigkeiten überzeugen.

„Eigentlich hatten wir die Kaderplanung bereits abgeschlossen, aber Marcel hat jetzt einige Male mit uns trainiert und wir sind vollends überzeugt von ihm“, freut sich Raffi Wilder über die unerwartete Verstärkung. „Marcel ist top-fit und bringt viel und gutes Rüstzeug mit. Er ist nicht nur sehr erfahren, sondern verfügt über einen wirklich guten Schuss und verteidigt auf ausgesprochen hohem Niveau. Er wird uns auf jeden Fall noch mehr Stabilität und Tiefe verleihen können.“

Koulibaly ist 30 Jahre alt und wird die Miners insbesondere auf der Shooting-Guard-Position 2 verstärken. In den letzten Jahren spielte er bei scanplus Baskets Elchingen und in Ansbach ebenfalls in der ersten Regionalliga und kam dort auf einen Punkteschnitt von durchschnittlich 10 Punkten bei einer Dreierquote von 37 Prozent. In der Vorbereitung macht das komplette Team allmählich Fortschritte, hat aber laut Aussage des Trainergespanns noch viel Arbeit vor sich. Lars Wendt: „Das Jahr ohne Basketball merkt man insbesondere unseren älteren Spielern enorm an. Wir müssen im Training sehr dosiert arbeiten, um keine Verletzungen zu provozieren.“ 

Apropos Verletzung: Thomas Szewczyk hat es bereits erwischt und fällt mit einem Muskelfaserriss mindestens vier Wochen aus. Auch für Raffi Wilder ist die Situation ein wenig unbefriedigend. „Wir haben bis zum ersten Meisterschaftsspiel nicht mehr viel Zeit und müssen leider sehr geduldig arbeiten. Wir brauchen einfach noch Zeit, bis die Mechanismen greifen und wir wirklich guten Basketball spielen können. “Trotzdem würde sich Wilder natürlich auf einen guten Saisonstart freuen, hofft aber auf ein wenig Verständnis, wenn es gerade anfangs noch nicht ganz so rund läuft. „Spätestens zum Start der Rückrunde wird die Mannschaft aber so spielen können, was wir als Trainer dieses vorgeben“, prognostiziert der sportliche Leiter. Einen guten ersten Eindruck haben Fabian Richter und Sadiq Ajagbe hinterlassen können, die sich schnell in das Team integrieren haben und bereits ihre Qualitäten andeuten konnten.  

Die Saison in der 1. Regionalliga startet am 25. September beim BSV Münsterland Baskets Wulfen!

Das erste Heimspiel soll am 2. Oktober um 19:30 Uhr gegen Recklinghausen stattfinden.

Trainingsstart vollständig

Die Mannschaft ist endlich komplett

Patrick Carney, Chris Alexander und Fabian Richter sind ins Mannschaftstraining eingestiegen

Die Miners sind endlich komplett und können ab sofort in voller Besetzung trainieren.Das Trainerduo Lars Wendt und Raphael (Raffi) Wilder zeigt sich erleichtert, denn in gut drei Wochen startet bereits die neue Saison mit dem Auswärtsspiel in Wulfen.

„Wir hätten gerne bereits vor ein paar Wochen in kompletter Besetzung trainieren wollen, aber das hat leider nicht geklappt“, so der sportliche Leiter. „Jetzt müssen wir zusehen, dass die „drei Neulinge“ schnell die bereits gelernten Systeme kennenlernen und in das Mannschaftsgefüge hineinwachsen.“

Trotz des suboptimalen Starts in die Vorbereitung sind Trainer Lars Wendt und Co-Trainer Raffi Wilder nicht unzufrieden. Der Fitnesszustand der Mannschaft ist ok, die ersten neuen Spielsysteme greifen allmählich ineinander und bis jetzt hat sich niemand ernsthaft verletzt.

Auch konnte ein erstes Testspiel gegen den Zweitregionalligisten TV Werne ohne Carney und Alexander sowie ohne Richter und Jonathan Broer souverän mit 85:54 gewonnen werden.

„Das Spiel hat für uns allerdings keine Bedeutung“, so Wilder. „Es war einfach ein Dankeschön an alle Spieler, die bis jetzt in der harten Vorbereitung voll mitgezogen haben.“

So kamen alle Spieler, auch die Nachwuchsspieler Ivan Pehar und Ole Bongartz aus der 2.Mannschaft, gleichermaßen zum Einsatz. Nun allerdings beginnt für die Miners die Vorbereitung erst so richtig, jetzt müssen sich die Strukturen und die Mechanismen im Team neu bilden. In den kommenden Wochen stehen aus diesem Grunde einige Testspiele, beispielsweise in Hagen und Grevenbroich, auf dem Plan, auch einige Sondertrainingseinheiten wird es geben. Von den drei Neuen erhofft sich das Trainerteam, dass sie dank ihrer Erfahrung die bereits erlernten Systeme schnell verinnerlichen und so dem Team die nötige Stabilität verleihen können. Allerdings erwartet das Trainerteam auch keine Wunderdinge! „Wir wissen, dass alle fast 1.5 Jahre nicht mehr gespielt haben“, so Wendt. „Jetzt kommt es drauf an, möglichst schnell wieder die Sicherheit zu bekommen, die wir gebrauchen, um erfolgreich in die Saison starten zu können.“

Die Saison in der 1. Regionalliga startet am 25. September beim BSV Münsterland Baskets Wulfen!

Das erste Heimspiel soll am 2. Oktober um 19:30 Uhr gegen Recklinghausen stattfinden. 

Ein alter Bekannter kehrt zurück

Patrick Carney will mit den Miners viel erreichen

 

Die Essener Basketballfans können sich freuen! Denn mit Patrick Carney kehrt nach 9 Jahren ein alter Bekannter an seine alte Wirkungsstätte zurück und unterstützt die Miners in der kommenden Saison in der 1. Regionalliga.

Mit dieser weiteren Verpflichtung setzen die Miners erneut ein Ausrufungszeichen und lassen weiter aufhorchen.

Eigentlich hatte Patrick Carney, der bereits in der Saison 2012/13 mit den Wohnbau Baskets in der PRO A spielte, seine Basketballstiefel an den „berühmten Nagel“ gehängt, doch als Raphael (Raffi) Wilder den Routinier ansprach, ob er es sich nochmals vorstellen könne, unter ihm zu spielen, überlegte der sympathische US-Amerikaner nicht lange und sagte zu. 

Somit gehört Carney mit seinen 36 Jahren sicherlich mit zu den ältesten Spielern in der 1. Regionalliga, doch der Guard, der auf den Positionen 1 und 2 zu Hause ist, ist top fit und verfügt über jede Menge Erfahrung.

„Patrick war als Spieler über viele Jahre hinweg nicht nur mein verlängerter Arm auf dem Spielfeld, wir sind auch sehr gut befreundet“, freut sich der sportliche Leiter der Miners über die schnelle Zusage von Carney. „Ich bin mir sehr sicher, dass Patrick perfekt in das Team passt und uns trotz seines jugendlichen Alters noch stärker macht.“

In seiner letzten aktiven Saison 2018/2019 spielte Patrick Carney unter Rafi Wilder mit Schalke 04 in der PRO A und kam in 30 Einsätzen auf durchschnittlich 8,2 Punkte, 1,4 Assists und 1,2 Rebounds pro Partie.

 

 

Die Saison in der 1. Regionalliga startet am 25. September beim BSV Münsterland Baskets Wulfen!

Das erste Heimspiel soll am 2. Oktober um 19:30 Uhr gegen Recklinghausen stattfinden. 

Trainingsauftakt bei den Miners

Trainer-Duo zeigt sich zufrieden

Mit dem Quietschen der Basketballstiefel kehrte am vergangenen Wochenende endlich ein alt vertrautes Geräusch in die Sporthalle Am Hallo zurück.  Die Miners haben nach über einem Jahr wieder den Trainingsbetrieb aufgenommen. Das neue Trainerduo Lars Wendt und Raffi Wilder hatte das neu formierte Team zum ersten Training eingeladen.

Neben schweißtreibenden Konditionseinheiten wurden auch direkt die ersten offensiven Spielsysteme gelaufen.

Bis auf den Österreicher Fabian Richter, der aus familiären Gründen erst Anfang September in Essen eintreffen wird und Chris Alexander, der noch in den USA ist, war das neue Team komplett und hinterließ einen ersten guten Eindruck.

„Die Jungs haben im vergangenen Jahr gut gearbeitet und sich aller relativ fit gehalten“, zieht der neue Headcoach Lars Wendt ein erstes positives Fazit.

In den kommenden Wochen wartet ein hartes Trainings- und Testspielprogramm auf die Miners. Wann Chris Alexander nach Essen zurückkehrt, steht noch nicht 100 Prozent fest.

Mindestens eine Verpflichtung auf der Guard-Position wird jetzt noch gesucht.

Die Saison in der 1. Regionalliga startet am 25. September beim BSV Münsterland Baskets Wulfen!

Das erste Heimspiel soll am 2. Oktober um 19:30 Uhr gegen Recklinghausen stattfinden.

Fabian Richter wechselt in die Ruhrmetropole

Verstärkung für die Miners aus Österreich

Dass die Miners nach Ihrem Aufstieg in die erste Regionalliga nicht nur mitspielen, sondern auch direkt die Playoffs erreichen wollen, haben sie bereits deutlich gemacht. Jetzt haben sich die Essener Basketballer mit Fabian Richter verstärkt und setzen mit dieser Verpflichtung ein weiteres Ausrufungszeichen für dieses Unterfangen.

Fabian Richter ist 26 Jahre alt, 191 Meter groß und soll auf den Positionen 3 und 2 eingesetzt werden.

Der gebürtige Österreicher verfügt über jede Menge Basketball-Erfahrung, spielte er doch bereits über viele Jahre mit Graz in der ersten österreichischen Bundesliga und zuletzt zwei Jahre lang mit den Fürstenfeld Panthers in der 2. Bundesliga.  Zudem war er von der U 16 bis zur U 18 Jugendnationalspieler in Österreich.

Der sportliche Leiter der Miners, Raffi Wilder, freut sich sehr über diesen Coup: „Fabian ist ein super Typ, der uns viel Power und Stabilität verleihen wird. Er hat während seiner Zeit in Graz bereits viel Erfahrung in der 1. Österreichischen Basketball Bundesliga sammeln können. Zusätzlich stand er dort zwei Jahre lang auch im Adria Cup auf dem Parkett und konnte dort internationale Erfahrungen sammeln“, so ein zufriedener Raffi Wilder.

In 36 Bundesligaspielen spielte Fabian Richter, der nicht nur über einen sehr guten Dreier-Schuss verfügt, sondern auch sehr effektiv zum Korb ziehen kann, etwas über 21 Minuten pro Spiel und verbuchte durchschnittlich 7.4 Punkte, 1.8 Rebounds und 2 Assists pro Spiel.

In der zweiten Bundesliga kam Richter im ersten Jahr sogar auf 21 Punkte durchschnittlich bei über 30 Minuten Spielzeit. Im zweiten Jahr in Fürstenfeld verschlechterten sich die Zahlen auf 13 Punkte im Schnitt, da er sein Hauptaugenmerk mehr auf sein Studium legte.

Jetzt in Essen will er nochmals angreifen und freut sich auf seine Zeit hier im Ruhrgebiet.

„Ich habe mich natürlich auch über Raffi erkundigt und nur Positives gehört“, so der Neuzugang. „Ich bin überzeugt davon, dass hier in Essen langfristig wieder etwas aufgebaut werden soll und ich freue mich sehr, ein Teil davon zu werden. Ich bin mir sicher, dass ich dem Team dabei helfen kann und werde.“

Aufgrund einer privaten Familien Angelegenheit wird Fabian Richter allerdings erst Anfang September zur Mannschaft stoßen und ins Training einsteigen!

Die MIners sind jetzt noch auf der Suche nach mindestens einer weiteren Verpflichtung auf der Guard-Position. Der sportliche Leiter ist bereits mit einigen Kandidaten im Gespräch und hofft, dass er sich bald mit seinem Wunschkandidaten einigen kann.

Die Saison in der 1. Regionalliga startet am 25. September beim BSV Münsterland Baskets Wulfen!

Das erste Heimspiel soll am 2. Oktober um 19:30 Uhr gegen Recklinghausen stattfinden.

Bild:

Die Miners freuen sich über die hochkarätige Neuverpflichtung und heißen Fabian Richter recht herzlich in Essen willkommen.

Neuer Center für die Miners

Sadiq Ajagbe wechselt aus Wulfen in die Ruhrmetropole

Die Kaderplanungen der Miners laufen weiter auf Hochtouren. Ganz aktuell hat sich der Essener Basketball-Regionalligist mit dem 21jährigen Sadiq Ajagbe vom BSV Wulfen verstärkt.

Der gebürtige Mönchengladbacher mit nigerianischen Wurzeln ist ein sogenannter „Local-Player und spielte die vergangenen beiden Jahre beim BSV  Wulfen in der 1. Regionalliga, wo er im Schnitt fast 18 Minuten auf dem Feld stand. Zuvor spielte er in U19-Bundesliga für Bayer Leverkusen.

„Sadiq ist ein junger und talentierter Spieler mit viel Entwicklungspotential, der bei uns auf den beiden Centerpositionen 4 und 5 spielen wird“, freut sich der sportliche Leiter Raffi Wilder über die Verpflichtung. „Er muss sicherlich noch viel lernen, bringt aber viel Intensität und Talent mit und wird sowohl unser Training, als auch unser Spiel verändern“, ist sich Wilder sicher.

Für Sadiq Ajagbe ist der Wechsel nach Essen ein weiterer wichtiger Schritt.

„Ich habe mich für die Miners entschieden, da ich hier optimale Trainingsbedingungen und ein sehr gutes Trainergespann vorfinde“, so der Essener Neuzugang, der auch Angebote aus der ProB vorliegen hatte. „Ich habe nur Gutes über Raffi gehört und weiß, dass er Spieler entwickeln und besser machen kann. So habe ich hier die optimalen Chancen, mich zu verbessern und weiterzuentwickeln.“

Mindestens zwei, vielleicht noch drei neue Spieler, überwiegend auf den Flügelpositionen sollen den Kader der Miners noch verstärken.

Trainingsauftakt ist am 13. August, die Saison in der 1. Regionalliga soll am 24. September starten!

Neues Trainer-Duo für die Miners

Essener Basketballer wollen der Stadt und der Jugend etwas anbieten

Nachdem klar ist, dass die Miners in der kommenden Saison in der ersten Regionalliga antreten dürfen, laufen die Planungen der Essener Basketballer längst auf Hochtouren.

Es deutete sich schon früh an, dass sich die Wege von Headcoach Dragan Torbica  und dem ETB trennen würden. So galt es für Raffi Wilder, zunächst auch einen neuen Headcoach zu finden.

Der sportliche Leiter der Miners wollte sich dabei auf keine großen Experimente einlassen und beförderte Kurzerhand Lars Wendt, der in der vergangenen Saison noch die Rolle des Co-Trainers beim ETB inne hatte, zum neuen Cheftrainer. Ihm zur Seite als Co-Trainer stellt sich Wilder selbst zur Verfügung.

„Ich kenne Lars bereits seit vielen Jahren und uns verbindet eine enge Freundschaft“, so Raffi Wilder. „Lars hat ein unglaubliches Basketballwissen und unwahrscheinlich viel Erfahrung als Spieler. Ich bin mir sicher, dass wir mit ihm den optimalen Trainer verpflichtet haben.“

Lars Wendt, 1992 in Kiel geboren, spielte über viele Jahre lang sowohl in der PRO B und in der PRO A als auch in der Basketball Bundesliga.

Eine schwere Verletzung zwang ihn in der Saison 2018/19, seine aktive Laufbahn zu beenden. Mittlerweile absolviert er in Düsseldorf ein duales Studium und forciert gleichzeitig seine Trainerlaufbahn.

„Der Kontakt zum Basketball und besonders zu Raffi ist niemals verloren gegangen“, berichtet Lars Wendt, der mittlerweile seine Trainer B-Lizenz erworben habt. „Eigentlich sollte ich in Essen im vergangenen Jahr zunächst nur die U16 übernehmen“, so der neue Headcoach weiter. „Doch als Dragan dann noch einen neuen Co-Trainer suchte, war ich natürlich froh, eine solche Chance bekommen zu können.“

Die Corona-Pandemie jedoch veränderte alles – anstatt zu lernen und Erfahrungen sammeln zu können, blieben die Hallen geschlossen und die komplette Saison wurde abgesagt.

In diesem Jahr soll es nun weiter gehen und zwar direkt in der Rolle des Headcoaches. „Für mich überhaupt kein Problem“, so Lars Wendt. „Ich traue mir diese Aufgabe durchaus zu und freue mich sehr auf die neue Saison. Ich habe unter vielen Trainern gespielt und weiß sehr genau, was funktioniert und was nicht funktioniert. Diese Erfahrungen würde ich jetzt sehr gerne weitergeben.“

Dass ihm dabei mit Raffi Wilder ein sehr erfahrener Basketballfachmann zur Seite steht, macht die Sache für ihn perfekt.

Lars Wendt: „Wir werden als gleichberechtigtes Team in die Saison gehen und ich bin mir sicher, dass wir uns sowohl im Training, als auch an der Seitenlinie optimal ergänzen werden.“

Schon jetzt ist klar, welchen Basketball das Team spielen soll.

„Wir wollen natürlich schnellen und variablen Basketball aus einer soliden Defense heraus spielen, jedoch wird unser Spiel Struktur haben“, sind sich die Trainer einig. „Die Mannschaft steht dabei im Vordergrund, nicht die Leistung einzelner.“

So legt das Trainergespann bei jeder Verpflichtung auch großen Wert darauf, dass die Chemie im Team stimmt.

Raffi Wilder: „Bis jetzt war die Zusammenstellung des Teams nicht besonders schwer, denn alle Spieler kennen sich bereits seit vielen Jahren und haben zum Teil auch schon zusammengespielt. Nun aber gilt es, die noch fehlenden Bausteine zu finden und in das bereits vorhandene Mannschaftsgefüge zu integrieren.“

Drei Leistungsträger sollen laut Wilder noch verpflichtet werden. Und da ist der sportliche Leiter bereits auf einem guten Weg. „Ich bin mit meinen Favoriten im Gespräch und hoffe, dass bald die ersten Verträge unterschrieben werden können“.

Als Saisonziel haben die Miners nicht nur das Erreichen der Playoffs ganz klar formuliert, sondern wollen auch wieder Spaß am Basketball in der Stadt entfachen und Vertrauen zum kompletten Umfeld aufbauen.

„Wir wollen der Stadt und besonders auch der Jugend etwas anbieten und  sind uns sicher, dass wir ein tolles Team haben werden“, ist sich das neue Trainerduo einig. „Wir müssen jedoch nach der langen Pause zunächst schauen, wo wir überhaupt stehen und bitten deswegen auch um etwas Geduld und um einen kleinen Vertrauensvorschuss.“

Saisonplanungen laufen bereits auf Hochtouren

ETB will neuen Spaß am Basketball vermitteln

Nach der endgültigen Zusage für die erste Regionalliga laufen die Saison- und Kaderplanungen bei dem Miners auf Hochtouren.

Mit Chris Alexander, Jozo Brkic, Lennart Weichsel, Nino Janoschek, Thomas Szewczyk, Jonathan Broer, Moses Kazembola und Michael Agyapong haben bereits acht Spieler aus dem letztjährigen Kader ihre Zusage gegeben, auch in der neuen Saison weiterhin das Trikot der Miners zu tragen.

„Wir haben natürlich darauf spekuliert, den Platz in der 1. Regionalliga zu bekommen und sind dementsprechend früh in die Verhandlungen eingestiegen“, freut sich der sportliche Leiter Raffi Wilder. „Somit sind wir schon relativ weit und gut aufgestellt.“

Wer den sportlichen Leiter der Miners jedoch kennt, der weiß, dass es für Wilder nur ein Ziel gibt, nämlich erfolgreich zu spielen. Und so steht eigentlich außer Frage, dass das Erreichen der Aufstiegsrunde das Minimalziel der Miners sein wird.

So werden jetzt noch zwei bis drei Neuverpflichtungen, besonders für die Flügelpositionen, gesucht. Das Anforderungsprofil ist dabei klar formuliert!

„Wir suchen Leistungsträger, die nicht nur mitspielen, sondern das Team weiter nach vorne bringen und Stabilität verleihen“, so Raffi Wilder. „Ich habe natürlich schon Kontakte geknüpft und bin mit einigen Kandidaten im Gespräch. Von der Qualität dieser Verpflichtungen wird es abhängen, wie erfolgreich wir in der 1. Regionalliga spielen werden.“

Dabei räumt der erfahrene Basketballfachmann aber auch ein, dass er die Spielstärke in der 1. Regionalliga nicht wirklich kennt.

„Wir wissen, dass die Leistungsdichte in der ersten Regionalliga immer stärker wird und dass es mit dem Deutzer TV und der BBG Herford auf jeden Fall schon einmal zwei Teams mit Aufstiegsambitionen gibt. Auch müssen wir jetzt erst einmal schauen, wo wir nach der Zwangspause stehen. Auf jeden Fall aber wollen wir Fall wieder Euphorie für den Basketball in der Stadt entfachen.“, verspricht Wilder.

Die beiden Nachwuchsspieler Ivan Pehar und Ole Bongartz werden im Training langsam an die Regionalliga herangeführt, sind allerdings als Spieler für die 2. Herrenmannschaft in der Oberliga eingeplant.

Die Saison in der 1. Regionalliga soll am 24. September starten!

Foto: André Steinberg

ETB Wohnbau Miners

Die Miners sagen „Danke!“

Die ETB Miners bedanken sich bei allen Sponsoren und Unterstützern der letzten Saison. Ganz besonderem Dank gilt den Stadtwerken Essen, Stauder, Sparkasse Essen und Westenergie. In schwierigen Zeiten zeigt sich eine gute Partnerschaft besonders. Gemeinsam ist es uns gelungen die Miners sicher am Ziel ankommen zu lassen. Wir hoffen in den nächsten Tagen / Wochen mit unseren Partnern verlängern zu können und im nächsten Jahr die Play Offs als Saisonziel auszugeben.

Offenes TryOut bei den Miners

Die ETB Miners suchen noch für die kommende Saison in der 1. Regionalliga West ambitionierte Spieler für die Position 2, Position 3 und Position 3/4.

Das TryOut findet am kommenden Mittwoch, den 23.06., von 20:00 – 22:00 in der Sporthalle „Am Hallo“ statt. Interessenten melden sich bitte vorher bei Raphael Wilder (0170 2013856).

Wir suchen einen Jugendkoordinator*in (m/w/d)

Der ETB SW Essen sucht einen Jugendkoordinator*in (m/w/d) ab dem Sommer. Zu deinen Aufgaben gehört die Abstimmung mit den Jugendtrainern beim ambitionierten ETB-Nachwuchs und die Betreuung unserer Talente in über 20 Jugendmannschaften.

Aufgaben:

  • Trainer unserer U16-Mannschaft in der Jugendoberliga
  • Individualtraining mehrerer WBV-Auswahl-Spieler und weiterer Talente im Verein
  • Weiterentwicklung des Jugendkonzepts und eigene Impulse für den Basketballstandort Essen
  • Organisation und / oder Durchführung von Trainerfortbildungen
  • Bindeglied zwischen JBBL & NBBL (Metropol Baskets Ruhr) sowie den Herrenteams im Verein

Das bieten wir:

  • Angemessene Bezahlung
  • Falls nötig, ist eine Wohnung vorhanden
  • Freiraum bei der strategischen Gestaltung und Weiterentwicklung der Jugendarbeit
  • Sehr gute Basis in der Jugendarbeit, die du mit deiner Arbeit auf das nächste Level hebst
  • Offenheit für die Umsetzung deiner eigenen Ideen & Projekte

Interessenten melden sich telefonisch bei Raphael Wilder (0170 2013856).

Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

Michael Möbes wechselt aus beruflichen Gründen von den Miners in die 2. Herrenmannschaft des ETB

Nach einer Saison bei den Miners wechselt Michael Möbes in die zweite Herrenmannschaft seines Heimatvereins. Der 23-jährige Small Forward hat sich aus beruflichen Gründen zu diesem Schritt entschieden, da sich seine beruflichen Ziele nicht mit dem sportlichen Einsatz bei den Miners in der 2. Regionalliga vereinbaren lassen. „Wir bedauern Michas Entscheidung sehr, da wir von seinem Potential überzeugt sind und ihn gerne weiter gefördert hätten. Gleichzeitig freuen wir uns, dass er dem ETB in der Oberliga erhalten bleibt. Er wird für unsere zweite Herrenmannschaft unter Trainer Tobias Trutzenberg mit seiner Qualität sehr wichtig werden und deutliche Impulse setzen“, erklärt Raphael Wilder, sportlicher Leiter der ETB Miners. „Die Entscheidung ist mir sehr schwer-gefallen, wurde vom Team aber verständnisvoll aufgenommen“, berichtet Möbes. „Es ist für mich selbstverständlich, dass ich weiterhin für den ETB spielen werde. Der ETB ist mein Heimatverein und ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Tobi und vielen Jungs, mit denen ich jahrelang zusammengespielt habe. Ich wünsche den Miners für die Saison viel Erfolg, so Möbes weiter.

Tobias Trutzenberg sieht dem bekannten Neuzugang ebenfalls sehr positiv entgegen: „Ich freue mich sehr auf die erneute Zusammenarbeit mit Micha, nachdem ich seit seinem 15ten Lebensjahr, auf seinen Weg von der Landesliga bis in die erste Regio, mit ihm zusammengearbeitet habe. Er wird dem Team viel Qualität und Flexibilität geben und durch die lange gemeinsame Zeit ist die Integration einfach“.

Mit Blick auf den Kader der ETB Miners sagt Wilder: „Wenn es nach der coronabedingten Zwangspause mit dem Spielbetrieb weiter geht, werden wir uns nach einem Ersatz für Michael bei den Miners umsehen.“

 

Wir suchen ehrenamtliche Helfer!

Unterstütze die Miners im Team hinter dem Team! Nachdem das Team auf dem Feld für die Saison 2020/21 schlagkräftig zusammengestellt wurde, suchen wir nun nach fleißigen Unterstützern, die Basketball in Essen erst zu einem Event machen und die Rahmenbedingungen für einen Erfolg der Miners schaffen.

Auch in der 2. Regionalliga benötigen wir für unsere Heimspiele Unterstützung, um den Essener Basketball zurück nach oben zu bringen. Werde Teil der ETB-Familie!

Für folgende Aufgaben suchen wir bei den Heimspielen nach ehrenamtlicher Unterstützung:

  • Spieltagshelfer (Hygienekontrollen, Verkauf, Einlass)
  • Bedienung der Kamera bei Heimspielen
  • DJ bei den Heimspielen
  • Ordner

Außerdem suchen wir aktuell eine Person für die Pressearbeit:

  • Betreuung der Social Media Auftritte der Miners
  • Verfassen der Presseartikel

Sollte dich davon etwas ansprechen und Dir liegen, wende dich gerne per Mail unter info@miners.ruhr an uns.

Jugendspieler ergänzen den Miners Kader

Ole Bongartz wechselt aus Duisburg nach Essen. Darüber hinaus werden Ivan Pehar und weitere Essener Eigengewächse im Training an das Niveau der ersten Mannschaft heran geführt. Beide werden überwiegend in der Zweitvertretung des ETB zum Einsatz kommen.

Bongartz wurde in Duisburg geboren und hat mit 7 Jahren beim VfL Rheinhausen angefangen, Basketball zu spielen. Von der U10 (VfL Rheinhausen) bis zur U18 (BG-Duisburg West) hat er dabei alle Jugendmannschaften durchlaufen. In der letzten Saison spielte er zudem bereits bei der ersten Mannschaft in der Oberliga mit. Auch das ETB-Trikot trug der 16-Jährige bereits, als er in der Saison 2015/16 per Doppellizenz in der U14 für die schwarzweißen Essener auflief.

„Ich wechsle nach Essen, weil ich den nächsten Schritt machen will. Ich habe mir nach der letzten Saison Gedanken gemacht, wie ich mich weiterentwickeln kann und habe den Bericht gelesen, dass Raffi neuer sportlicher Leiter in Essen wird. Raffi ist in der Basketballszene ein sehr bekannter Name, der mit vielen Erfolgen verbunden wird. Deswegen habe ich mich bei ihm gemeldet und nach einem Probetraining gefragt. Schon nach dem ersten Gespräch war klar, das ist das Richtige. In Essen kann ich vor allem von den erfahrenen Mitspielern lernen, möchte aber auch persönlich den nächsten Schritt machen, um in der Neuausrichtung der Miners mitzuhelfen“, freut sich Ole Bongartz über seine neue Herausforderung.

Ivan Pehar ist derweil ein waschechtes ETB-Eigengewächs. Er begann mit dem Basketball unter Geschäftsführer Grigoris Siopoulos bei Saloniki, wonach er aber schon in der U10 seine ersten Spiele im ETB Trikot auf Korbjagd ging und alle Jugendmannschaften durchlief.

„Wir haben bewusst den zwölften Platz im Team frei gelassen, um den guten jugendlichen Spielern der zweiten Mannschaft, im Kader der ersten Mannschaft einen Platz zu haben. Vorgesehen war, dass es erst einmal Ole wird, der sich aber am Knie verletzt hat und die nächsten zwei Monate noch ausfallen wird. Seinen Platz nimmt gerade Ivan ein, wobei Dragan durch sein Individualtraining immer wieder junge Talente hochziehen wird“, erklärt Raphael Wilder.

Vorname: Ole
Nachname: Bongartz
Letztes Team: BG-Duisburg West
Position: SF
Geburtstag: 16.11.2003
Alter: 16
Größe: 1,96 m
Gewicht: 87 kg
Nationalität: Deutschland

Vorname: Ivan
Nachname: Pehar
Letztes Team: –
Position: PG / SG
Geburtstag: 25.12.2002
Alter: 17
Größe: 1,90 m
Gewicht: 70 kg
Nationalität: Deutschland

Der Kader der Miners für die Saison 2020/21 ist damit vollständig:
Chris Alexander, Thomas Szewczyk, Michael Möbes, Michael Agyapong, Nino Janoschek, Lennart Weichsel, Jozo Brkic, Jonathan Broer, Moses Kazembola, Oliver Ehrnvall, Cedric Perry, Ole Bongartz und Ivan Pehar.

Coach: Dragan Torbica
Co-Trainer: Lars Wendt

Cedric Perry verstärkt die Miners auf dem Flügel

Der 23-Jährige Cedric Perry wechselt aus der 1. Regionalliga nach Essen. Perry ist im Jahre 1997 im französischen Pau geboren und startete am orangenen Leder bei dem französischen Club Lons Basket, bevor er im Alter von 11 Jahren mit seiner Familie nach Amerika zog. In seiner neuen Heimat Florida spielte er zunächst an der Middleschool in Tampa und setzte seine basketballerische Grundausbildung an der Eastbay High School, dem Pasco-Hernando State College und der Allen University in Columbia fort. Nach dem College begann Perrys Karriere in Übersee in der 2. Regionalliga bei den TuS 59 HammStars, ehe er zur Saison 2019/20 zu den Rendsburg Twisters in die 1. Regionalliga Nord wechselte.

Perry zeichnet sich durch seine vielseitige Spielweise aus. Der 1,95 Meter großen Flügelspielers ist ein aggressiver Verteidiger und Werfer. In der vergangenen Saison legte er in der 1. Regionalliga in Rendsburg in 19 Spielen im Schnitt 10,6 Punkte, 4,3 Rebounds und 1,6 Assists pro Spiel auf und war damit einer der Leistungsträger der Schleswig-Holsteiner.

„Zunächst habe ich eine Anfrage aus der 2. Regionalliga gar nicht wirklich in Erwägung gezogen, da ich eigentlich eine Liga hoch gehen wollte. Allerdings hat mich Raphael Wilder direkt mit seiner offenen und ehrlichen Art von einem Engagement bei dem Club überzeugt. Kurzerhand habe ich mich für ein Tryout nach Essen aufgemacht und die Professionalität der Mitarbeiter und des Umfelds des Vereins haben mich komplett überzeugt. Nach einer kurzen Abstimmung mit meinem Agenten, meiner Familie und Raphael Wilder war ich mir sicher, dass der ETB die beste Entscheidung für mich ist. Meine Ziele und die Ziele des Clubs passen genau zusammen und wir wollen gemeinsam in den nächsten Jahren hoch in den professionellen Basketball – das Potential ist vorhanden“, begründet Cedric Perry seine Unterschrift.

„In unserem Kader fehlte mir noch ein Spieler, der eher ein Werfer als ein Slasher ist. Die Suche war nicht einfach, da sich kein deutscher Spieler für die 2. Regionalliga mit der entsprechenden Qualität finden ließ. Daher sind wir auf einen EU-Spieler ausgewichen, der schon zwei Jahre in Deutschland gespielt und seine Fähigkeiten unter Beweis gestellt hat. Cedric ist athletisch, kann sich seinen eigenen Wurf kreieren und hat noch viel Potential, sein Spiel zu verbessern“, beschreibt Raphael Wilder den Neuzugang.

Vorname: Cedric
Nachname: Perry
Letztes Team: Rendsburg Twisters
Position: SG / SF
Geburtstag: 25.08.1997
Alter: 23
Größe: 1,95 m
Nationalität: Deutschland

Der Kader 2020/21 besteht damit aus:
Chris Alexander, Thomas Szewczyk, Michael Möbes, Dragan Torbica (HC), Michael Agyapong, Nino Janoschek, Lennart Weichsel, Jozo Brkic, Jonathan Broer, Moses Kazembola, Oliver Ehrnvall, Lars Wendt (AC) und Cedric Perry.

Damit gibt es nur noch einen offenen Kaderplatz bei den Miners für die Saison 2020/21. Die Bekanntgabe erfolgt in den nächsten Wochen.

Ein erfahrener Neuling für die Miners

Der ehemalige Bundesligaspieler Lars Wendt wird Co-Trainer der Essener. Der gebürtige Kieler wird in der kommenden Saison Headcoach Dragan Torbica auf der Trainerbank unterstützen. Nach 9 Jahren Profibasketball in der 1. und 2.Basketball Bundesliga unter anderem in Paderborn, Schwelm, Jena, Bremerhaven und zuletzt bei Schalke 04 endete 2018 seine Karriere durch eine Knorpelverletzung im Sprunggelenk. Nach seiner Ausbildung in Paderborn, wo er bereits ProA spielte, folgte er dem Ruf von Raphael Wilder nach Schwelm in die ProB, stieg sportlich in die ProA auf, fand erneut Spaß am Basketball und ist sportlich noch einmal richtig durchgestartet. Seitdem ist der Kontakt nie abgebrochen.

Nach der Basketballkarriere: „Eine schwierige Zeit. Einen neuen Lebensweg und Mittelpunkt finden, sowie der Profikarriere so abrupt Adé zu sagen, hat viel Kraft gekostet. Ich brauchte Abstand vom Basketball“, beschreibt Lars Wendt die Zeit. Jetzt, da er angehender Student bei der Stadt Düsseldorf im Jugendamt und in Essen auch durch seine Partnerin heimisch geworden ist, verspürte er den Drang, dem Spiel wieder näher zu kommen. Dieses mal von der anderen Seite. „Als Raffi mir die Idee vorschlug, Teil dieses Projekts in Essen zu werden, musste ich nicht lange überlegen. Zum einen, weil Raffi und ich uns schon seit 8 Jahren kennen, mehrmals zusammengearbeitet haben und eine sehr freundschaftliche Beziehung pflegen. Ich habe selten einen Menschen kennengelernt, der so ehrlich ist und immer ein offenes Ohr für einen hat. Und nebenbei versteht er auch noch ein bisschen was von Basketball“, fügt Wendt mit einem Augenzwinkern bei. „Der andere Beweggrund war dieser große Verein. Die Atmosphäre damals am Hallo gegen Essen zu spielen, war großartig. Dass es so bergab ging, war traurig zu beobachten. Ein Teil davon zu sein, hier wieder etwas aufzubauen in Richtung Bundesliga, hat mich gereizt. Denn der Standort hat alles, die breite Basis mit unzähligen Jugendmannschaften ist vorhanden. Essen verdient hochklassigen Basketball.“

Durch eine Sonderregelung für ehemalige Bundesligaspieler des Deutschen Basketball Bundes konnte Wendt diesen Sommer die B-Lizenz als Trainer absolvieren und hofft von Headcoach Dragan Torbica noch Vieles lernen zu können. „Ich bin schon gespannt  darauf, von ihm zu lernen. Persönlich kannte ich ihn zwar nicht, aber ich hörte aus allen Ecken nur lobende Worte über sein Wissen über das Spiel und die Art, es zu übermitteln. Die serbische Schule gehört im Basketball eben zur Crème de la Crème!“ – Und genau da wollen die Essener Basketballer mit Lars Wendt auch wieder hin.

„Ich habe Lars kennengelernt, als er ziemlich frustriert mit Basketball aufhören wollte. Ich konnte ihn aber überzeugen, zu mir nach Schwelm zu kommen und nach einem Jahr, in dem er eine überragend gute Saison gespielt hat und wir leider trotz sportlichem Aufstiegs mit dem Verein nicht in die ProA gehen konnten, half ich ihm, bei einem großen Agenten unterzukommen, wonach er eine beeindruckende Karriere hingelegt hat. Wir haben den Kontakt nie abgebrochen und ich war sehr froh, dass er zu mir noch einmal in die ProA nach Schalke gekommen ist. Leider hat er sich dort schnell verletzt, aber er lebt den Basketball, hat als Spieler selbst viel erlebt und unter vielen Trainern gespielt und fängt jetzt an, sein Wissen auch an andere Spieler weiterzugeben. Alle Spieler, die mit ihm zusammenarbeiten, können sich wirklich glücklich schätzen“, spricht Raphael Wilder in höchsten Tönen über Lars Wendt.

Vorname: Lars
Nachname: Wendt
Letztes Team: FC Schalke 04
Position: Assistant Coach
Geburtstag: 05.10.1992
Alter: 27
Nationalität: Deutschland

Der Kader 2020/21 besteht bislang aus:
Chris Alexander, Thomas Szewczyk, Michael Möbes, Dragan Torbica (HC), Michael Agyapong, Nino Janoschek, Lennart Weichsel, Jozo Brkic, Jonathan Broer, Moses Kazembola, Oliver Ehrnvall und Lars Wendt (AC).

Oliver Ehrnvall wechselt vom College an die Ruhr

Die ETB Miners können einen weiteren Neuzugang für die kommende Saison verkünden. Oliver Ehrnvall wechselt aus der NCAA2 von der St. Cloud State University nach Essen. Dem 2,03 Meter groß gewachsenen Schweden, der auch einen amerikanischen Pass besitzt, gelangen dabei in der vergangenen Saison als Starting Five Spieler 4,7 Punkte und 3,9 Rebounds in durchschnittlich 17 Minuten pro Spiel.

Die Miners erwartet ein vielseitiger Spieler, der sowohl gegen kleinere als auch gegen größere Gegenspieler variabel spielen kann. Der Combo-Forward zeichnet sich durch einen guten Basketball-IQ und stellt seine Gegenspieler oft durch seinen guten Mitteldistanzwurf und Wurf von hinter der Dreierlinie vor Probleme.

Aufgewachsen ist der 23-jährige Sohn eines Tennisspielers und Bruder von drei Geschwistern im schwedischen Uppsala. Bevor es ihn 2016 ans College in die USA zog, durchlief Ehrnvall verschiedene Jugendnationalauswahlmannschaften von Schweden und nahm unter anderem am renommierten Albert-Schweitzer-Turnier in Mannheim teil, das im Basketball als inoffizielle U18-Weltmeisterschaft gilt.

„Ich habe einen Spieler gesucht, der auf der Position Stretch Four spielen kann, da wir auf der 5er-Position genügend Power haben. Oliver sucht eine Chance, in Europa Fuß zu fassen und ich denke, dass wir ein guter Start für ihn sind. Der Vorteil ist, dass er sich über die Jahre im College immer wieder verbessert und auch schon europäischen Basketballstil gespielt hat. Ich bin sehr froh, diese Position mit ihm besetzt zu haben, denn sie ist sehr schwierig zu finden. In vielen Gesprächen hat Oliver auf mich einen erwachsenen, zielstrebigen und humorvollen Eindruck gemacht und ich denke, dass wir mit ihm sehr viel Spaß haben werden“, freut sich Raphael Wilder über die Verpflichtung.

„Ich habe mich für Essen entschieden, weil ich es als eine tolle Chance sehe, als Spieler und Person zu wachsen. Außerdem komme ich, um Raphael Wilder seine „erste“ Niederlage in einem Wurfspiel zu erteilen“, beschreibt Ehrnvall seine Gründe für die Unterschrift mit einem Augenzwinkern und fügt an: „Ich freue mich auf ein großartiges Jahr. Stay safe!“

Damit besteht der Kader 2020/21 aus:
Chris Alexander, Thomas Szewczyk, Michael Möbes, Dragan Torbica (HC), Michael Agyapong, Nino Janoschek, Lennart Weichsel, Jozo Brkic, Jonathan Broer, Moses Kazembola und Oliver Ehrnvall.

Moses Kazembola wechselt aus Schwelm nach Essen

Moses Kazembola wechselt von den EN Baskets Schwelm zu den ETB Miners, wo er in der vergangenen Saison in der ProB im Kader stand. Mit 13 Jahren fand der inzwischen 1,93 Meter große Power Forward bei den Velbert Baskets zum orangenen Leder, ehe er in der U16 zu den Düsseldorf Giants wechselte, wo er bis zur U18 spielte. Anschließend zog es ihn nach Hagen in die NBBL und nach Schwelm, wo er hauptsächlich in der 2. Regionalliga aber auch im Kader des ProB-Teams und aktiv war und seine Fähigkeiten ausbaute.

„Was mir gut bei Moses gefallen hat, war seine realistische Einschätzung seiner Leistungsfähigkeit und der Wunsch, sich unbedingt zu verbessern. Bei einem Try Out hat er gezeigt, dass er im Training mithalten kann und er noch Potential hat, besser zu werden. Für ihn wird es in dieser Saison hauptsächlich darauf ankommen, viel und gutes Training zu bekommen, um sich spielerisch weiter zu entwickeln und zu erkennen, auf welcher Position, 3 oder 4, er in Zukunft spielen wird“, sagt Raphael Wilder.

Der Student für Volkswirtschaftslehre an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf begründet seine Entscheidung für die Miners: „Ich habe mich für den Verein ETB entschieden, weil ich herzlich von  Raphael Wilder und dem Verein aufgenommen wurde und mir das Training auf Anhieb gut gefallen hat. Das Team ist voller erfahrener Spielern, von denen ich etwas lernen kann. Außerdem hat das Team auch einen erfahrenen Trainer, der mir sehr in meiner Entwicklung weiterhelfen wird. Das Konzept, dass Raphael Wilder für die Zukunft des Vereins verfolgt, kommt mir entgegen und wird mich auch basketballerisch weiter bringen. Mein Ziel ist es, mich bestmöglich zu entwickeln und  die Saison erfolgreich mit dem Team zu absolvieren.“

Vorname: Moses Maleke
Nachname: Kazembola
Letztes Team: EN Baskets Schwelm
Position: SF / PF
Geburtstag: 06.03.1999
Alter: 21
Größe: 1,93 m
Gewicht: 86 kg
Nationalität: Deutschland

Der Kader 2020/21 besteht aus:

Chris Alexander, Thomas Szewczyk, Michael Möbes, Dragan Torbica (HC), Michael Agyapong, Nino Janoschek, Lennart Weichsel, Jozo Brkic, Jonathan Broer und Moses Kazembola.